100 Millionen soll das Ding gekostet haben, keiner weiß es, der Bau schaffte aber Arbeitsplätze und war ein Gewinn für die Schiffbauer-Firma, die ihrerseits wieder Material einkaufen mußte und so weiter. Unterm Kopfkissen wäre die Summe jedenfalls wirtschaftsschädlicher! Der Betrieb der Yacht bringt weitere Arbeitsplätze und Gebühren in diverse Hafenstädte, allerdings hoffentlich nicht in vor Neid gelbe deutsche! Hätte Würth, wozu er in keinster Weise verpflichtet ist, das Geld unter seinen 60.000 Beschäftigten verteilt, hätte es jedem zu einer Einmahlzahlung von 1666 Euro gereicht. Noch sinnvoller wäre eine Verteilung unter den 80 Millionen Deutschen gewesen. Er hätte jedem Bundesbürger die erkleckliche Summe von 1,25 Euro überreichen können, die selbstverständlich zu versteuern wäre, wodurch die maximale Pöbel-Gerechtigkeit erreicht würde! Mir persönlich ist 1 Reinhold Würth lieber als 20 Millionen nichtsnutzige Sozialschmarotzer in Deutschland!
Als der Dollar kollabierte
1. Mai 2010 von McCarthy
Kategorien: NEWS, TITEL, WIRTSCHAFT
Unsere “Qualitätsjournalisten” der (linken) Presse ziehen zur Zeit Vergleiche mit dem Staatsbankrott Argentiniens. Tatsächlich wäre Griechenland in der gleichen Situation wie Argentinien damals, wenn es die EU nicht gäbe.
Doch die Schreiberlinge vergessen, dass Europa schon einmal eine ähnliche Situation erlebte, wie heute mit dem Euro. Das war 1971. Damals galt weltweit das System der fixen Wechselkurse. Alle Währungen wurden in einem fixen Wechselkurs zum Dollar festgelegt. Für den Schweizer Franken waren es 4,375 pro Dollar. Das System kollabierte. Read more
Achilles zu Gast in der Schweiz
8. März 2010 von Achmed Arkadasch
Kategorien: NEWS, POLITIK, TITEL
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Die Schweiz hat sich nun ein Stück Griechenland ins Land geholt. Die Senkung des Umwandlungssatzes der Pensionskassen wurde abgelehnt. Damit können die Renten nicht weiter gesenkt werden. Die Älteren – die Profiteure dieses Entscheides – werden sich freuen. Die Jüngeren hingegen (50-) werden nun mit höheren Rentenbeiträgen (BVG) rechnen müssen. Anders ausgedrückt: das Volk hat weniger Geld zur freien Verfügung. Read more
10 Mrd. “Gewinn”
5. März 2010 von David Frankfurter
Kategorien: NEWS, TITEL, WIRTSCHAFT
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In der Schweiz sei die Finanzkrise vorbei, frohlockte der Tagesanzeiger. Die Nationalbank hätte 10 Mrd. Gewinn gemacht. Das schweizerische Wirtschaftsblatt NZZ fabulierte von einem Goldsegen und von den Erholung der Finanzmärkte. Der “Wirtschaftsexperte” Martin Spieler sah die toxischen Papiere der UBS bereits entgiftet. Read more
Klimashow und Fakten
9. Dezember 2009 von Crime
Kategorien: NEWS, OEKOLOGISMUS, TITEL
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Eine internationale Klimakonferenz der anderen Art in Berlin
Nun hat er begonnen in Kopenhagen, der „Weltklimagipfel“ der Vereinten Nationen. Aber kurz zuvor am 5. Dezember tagte in Berlin ebenfalls eine Internationale Klimakonferenz, nämlich die der Kritiker des Gipfeltreffens in Kopenhagen. Es war die zweite Konferenz dieser anderen Art in Berlin, die erste hatte es am 16. Juni dieses Jahres gegeben. Die Unterschiede zwischen dem Treffen in Kopenhagen und dem in Berlin könnten größer nicht sein. Read more
Steuereinnahmen bald Thema Nr. 1
13. Oktober 2009 von Redaktion
Kategorien: NEWS, TITEL, WIRTSCHAFT
Die Linken haben in den letzten Monaten viel erreicht – überall steigen die Steuern und Abgaben. Ihre grösste Leistung ist die Abschaffung des Bankgeheimnis. Doch gerade die Linken werden sich darüber am wenigsten freuen. Read more
Linke Wirtschaftsförderung
8. Oktober 2009 von Herakleitos
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Die destruktive Kraft der Moralisten
Von Claudio Zanetti, Kantonsrat, Zollikon ZH
Wirtschaftsförderung darf nicht länger Aufgabe einer Amtsstelle sein und sich auf das Drucken von Prospekten beschränken. Die Förderung der Wirtschaft muss wieder «raison d’être» des Gemeinwesens werden.
Der Einfluss des Staatsapparats mit seiner Bürokratie auf unser Leben ist so enorm, dass er von den meisten längst als Selbstverständlichkeit empfunden wird. Die Frage nach der Legitimation einer Institution, in unser Leben einzugreifen, wird nicht einmal mehr gestellt. Fragten die grossen Staatstheoretiker noch nach der moralischen Rechtfertigung des Staates, sind es heute der Staat, bzw. dessen Vertreterinnen und Vertreter, die moralisieren und über Gut und Schlecht befinden. War es für John Locke, der mit seinem Denken die Welt verändert und vorangebracht hat, noch klar, dass eine Regierung nur legitim ist, wenn sie die Zustimmung der Regierten besitzt und die Naturrechte Leben, Freiheit und Eigentum beschützt, lässt man heutzutage der Regierung freie hand – einzig und allein weil sie Regierung ist. Dabei ist der Staatsapparat, was Freiheit und Eigentum anbelangt, längst zur grössten Bedrohung geworden.
Divergierende Interessen
Interessen und Ziele von Regierung und Regierten driften immer stärker auseinander. Wenn Regierungsvertreter erklären, das Land wolle Dieses oder Jenes, ist keineswegs sicher, dass Dieses oder Jenes dem Einzelnen bei seinem Streben nach seinem persönlichen Glück auch zu Gute kommt. Im Sprachgebrauch hat diese sich öffnende Kluft bereits ihren deutlichen Niederschlag gefunden. So etwa wenn von «Steuergeschenken» oder so genannten PPP-Projekten die Rede ist, von Public-Private-Partnership-Projekten. In solchen Ausdrücken kommt die Abwendung von der Auffassung zum Ausdruck, dass der Staat den Bedürfnissen der Menschen und der Wirtschaft zu dienen hat. Der Staat wird nicht mehr als Gemeinschaft von Individuen zur Förderung der gemeinsamen Wohlfahrt empfunden, sondern als eigenständiger Organismus mit eigenem Willen, dem im Grunde alles gehört.
Die gleiche Geisteshaltung kommt zum Ausdruck, wenn Vertreter von Regierung und Verwaltung ganze Industrien als «Klumpenrisiko» betrachten und bezeichnen. So etwa die chemische Industrie in Basel oder der Finanzplatz in Zürich, wo es Regierungsvertretern zunehmend Mühe bereitet, ihre Politik auf die volkswirtschaftlichen Bedürfnisse auszurichten. Das Ziel einer permanenten Verbesserung der Rahmenbedingungen wird kurzfristigen Opportunitäten geopfert. Was zählt, ist das Image – oder das, was man für das image hält.
Die Demontage geht weiter
Von einer guten Ordnungspolitik, die für möglichst tiefe Steuern und möglichst wenig einschränkende Gesetze steht, sind wir leider weit entfernt. Die öffentlichen Haushalte drohen ausser Kontrolle zu geraten, die Verschuldung hat ein bedrohliches Ausmass angenommen, die Sozialwerke sind in einem desolaten Zustand und wichtige Industrien kämpfen ums Überleben. Gleichwohl scheint der Leidensdruck noch nicht gross genug zu sein. Über hunderttausend Stimmbürger haben ein Volksbegehren der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) unterzeichnet, das ein Ausfuhrverbot für Kriegsmaterial und besondere militärische Güter verlangt. Einer Industrie, die bereits heute nur noch ein Schatten ihrer einstigen Grösse ist, soll also vollends der Garaus gemacht werden.
Zerstören mit der Moral-Keule
Im Zerstören von ganzen Wirtschaftszweigen waren die Linken schon immer stark. Wer sich ihrem moralischen Bannstrahl ausgesetzt sieht, hat ein Problem. Auch wenn sich die Weltverbesserer in Medien und Verwaltung lediglich zum Ziel gesetzt haben, korrigierend einzugreifen. Auch beim Abzahlungskauf wollte man seinerzeit bloss etwas korrigieren. Das Resultat war ein Regelwerk, das dazu geführt hat, dass praktisch keine solchen Verträge mehr abgeschlossen werden. Oder der Haustürkauf: Weil der Gesetzgeber mündigen und urteilsfähigen Bürgern unterstellt, sie seien – im Gegensatz zur Verwaltung – nicht in der Lage, die Konsequenzen eines Kaufs auf öffentlichen Plätzen oder eben an der Haustüre richtig abzuschätzen, wurde eine seit Jahrtausenden bestehende Handelsform demoliert. Eine ganze Branche wurde abgestraft, als handelte es sich dabei um das organisierte Verbrechen schlechthin. Oder wie verhält es sich mit der Pelzindustrie? Wie viele schöne Unternehmen sind eingegangen, weil sich eine Personengruppe mit der geistigen Offenheit von Taliban, das Recht herausgenommen hat, darüber zu stimmen, was gute und schlechte Industrien sind. Im Moment ist gerade die – gleichzeitig subventionierte –Tabakindustrie im Fokus der zerstörerischen Gutmenschen. Arbeitsplätze interessieren nicht.
Dem Furor der Moralisten bereits vor Jahren zum Opfer gefallen, ist auch die Spielautomatenbranche. In Zürich musste als Kollateralschaden sogar das grossartige Cabaret «Polygon» seine Türen schliessen, das zuvor vom Besitzer einiger Spiellokale grosszügig quersubventioniert worden war. Die gleichen Leute, die damals vorgaben, sie wollten Menschen und Familien vor dem finanziellen Ruin bewahren, haben allerdings keine Bedenken mehr, wenn Väterchen Staat abkassiert. Das hat einen handfesten Grund: Die Moralisten stehen den von ihnen angeprangerten «Heuschrecken» nämlich in nichts nach, wenn es ums Abzocken geht. Sie holen das Geld einfach beim Staat und lassen sich für das Lösen von Problemen bezahlen, die es ohne sie gar nicht gäbe. Im Asyl-, oder Drogenbereich, im Bildungs- und Betreuungswesen leben ganze Industrien fast ausschliesslich von Steuergeld. Ein Risiko besteht nicht. Wenn der Erfolg, was nicht überraschen kann, nicht eintritt, wird einfach nach mehr Geld gerufen. Von der Schaffung solider Arbeitsplätze kann also keine Rede sein. Besonders hirnverbrannt läuft es im Umweltbereich, wo mit gewaltigen Summen erneuerbare Energien gefördert werden. Dass sich die Arbeitsplätze, die auf diese Weise geschaffen werden, in China befinden, tut der Begeisterung unserer Gutmenschen keinen Abbruch. Man weiss schliesslich die Moral auf seiner Seite.
Quelle: SZ Nr. 24 vom 09.10.2009
So lügt der Bund mit Statistik
30. September 2009 von Redaktion
Kategorien: NEWS, TITEL, WIRTSCHAFT
Die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (-21’617), Bosnien-Herzegowina (-1’659), Kroatien (-1’405), Sri Lanka (-1’086) und der Türkei (-758) ist hingegen rückläufig. Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre.
Von wegen Rückwanderung. Die wurden eingebürgert. Und da die Einbürgerungen höher waren als die Rückwanderung, resultiert unter dem Strich gar eine Zuwanderung. Read more
Die Milliardenfrage
Was kostet die Einwanderung? Uns würde brennend interessieren, wie viel die Schweiz für Ausländer und Eingebürgerte ausgibt. Oder anders formuliert: Was würde uns der Staat kosten (er kostet etwa 170 Mrd.), wenn nur die Ausländer hier wären, die keine staatlichen Transferzahlungen oder -leistungen erhalten. Read more
Rede von Geert Wilders
Es ist vorbei. Diese Regierung ist auf Grund gelaufen, wie ein altes Auto, das in losem Sand stecken geblieben ist. Es quiekt noch ein wenig, dann kracht es zusammen. Jedermann kann sehen, dass sich das kleine Wesen keinen Meter weiter bewegen wird. Die Batterie ist kaputt. Es ist aus und vorbei. Read more
Die wahren Gründe für Merz’s Reise
10. September 2009 von David Frankfurter
Kategorien: NEWS, PEOPLE, TITEL
Bereits über 6% der Bevölkerung in der Schweiz sind Moslems. Unsere Gefängnisse bereichern sie sogar mit 80% der Insassen. Sie kassieren einen wesentlichen Teil unserer Sozialausgaben und auf den Strassen sollte man ihnen tunlichst aus dem Weg gehen. Jede vernünftige Gesellschaft würde hier von einem ernsten Problem sprechen und sich entsprechend wehren. Doch die Schweiz reagiert ganz anders und wirft sich sogar vor einem nordafrikanischen Despoten in den Dreck. Dahinter liegen handfeste Interessen. Und es zeigt, wie verzweifelt unsere Eliten sind. Read more
Die Macht der Ohnmacht
8. September 2009 von Winkelried
Kategorien: MEDIEN, NEWS, TITEL
Schon lange herrscht auf der rechten politischen Seite der Schweiz ein Ohnmachtsgefühl. Man sieht, wie das Land mit der Migration immer grössere gesellschaftliche Probleme bekommt und es bleibt nichts anderes übrig, als tatenlos zuzuschauen. Wie konnte es soweit kommen? Read more
Ein “Europa-Manifest”:Der Club der müden Denker
20. August 2009 von Herakleitos
Kategorien: SHORTCUT
Georg Kreis, Roger de Weck und ein paar Sozialdemokraten haben ein «Europa-Manifest» veröffentlicht. Sie wollen damit angeblich dem intelligenten Disput um den EU-Beitritt der Schweiz Nahrung geben. Obwohl das Papier in intellektueller Hinsicht nichts hergibt, sollten EU-Skeptiker den Ball aufnehmen. Ein baldiger Entscheid von Volk und Ständen dürfte die Angelegenheit auf längere Zeit klären.
Der «Club Helvétique»… Wie bitte, Sie kennen den «Club Helvétique» nicht? – Das ist eine Clique linksintellektueller Euroturbos, die bisher vor allem durch Intrigen und Verunglimpfungen im Vorfeld von Bundesratswahlen aufgefallen ist. Seine Mitglieder haben sich im Bestreben zusammengefunden, den Vormarsch der SVP zu stoppen. Was auf demokratischem Weg in Wahlen nicht zu erreichen ist, soll mit Hilfe von Pamphleten, Verunglimpfungen, Gutachten und der Berufung auf Völkerrecht geschehen.
Dieser Verein hat sich also zum letzten 1. August zu Wort gemeldet und ein «Europa-Manifest» publiziert, auf das keiner gewartet hat. Selbst die Autoren scheinen ihrem Traktat kein grosses Gewicht beizumessen. Erst nach mehrtägiger Verspätung liess sich das Papier vom Internet abrufen. Entsprechend bescheiden blieb das Medienecho. Einzig die Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» brachte die Sache gross heraus. Eine Redaktorin des unabhängigen «Qualitätsblatts» ist Mitunterzeichnerin.
Intelligenzija im Elfenbeinturm
Angeblich ist das Papier als Diskussionsbeitrag gedacht. Sie reden nämlich gerne, die Helvetiker. Lebhafte CH-Debatten seien für ihn «wie Sauerstoff» lässt Euroturbo Roger de Weck den Leser wissen, der sich im Internet danach erkundigt, warum sich jemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte im «Club Helvetique» engagiert. Die ehemalige SP-Nationalrätin Barbara Haering sucht ebenfalls «die intellektuelle Auseinandersetzung um die Zukunft unseres Landes». Auch ihr Parteigenosse Andreas Gross will sich «austauschen und gemeinsam nachdenken können». Für Zeitgeistsurfer Georg Kreis ist der Club sogar eine «Institution der demokratischen Selbsthilfe», und Tausendsassa Kurt Imhof macht mit, weil «Aufklärung nötig ist». Wozu ist man schliesslich Experte? Sogar der Luzerner Historiker Aram Mattioli behauptet von sich, er suche den «rationalen Gedankenaustausch unter intelligenten Zeitgenossen», wobei intelligent in diesem Zusammenhang als «gleichgesinnt» zu verstehen ist. Mit der Lust am Debattieren ist es nämlich nicht weit her. Ausserhalb ihres Elfenbeinturms scheuen die Mitglieder des elitären Clubs den offenen politischen Disput wie der Teufel das Weihwasser. Man zieht es vor, sich gegenseitig in der bestehenden Meinung zu bestärken. Man zelebriert die vermeintliche eigene Intelligenz und Weltoffenheit, klopft sich auf die Schulter und zitiert aus Nationalfondsstudien und Expertisen, zu deren Verfassung man sich gegenseitig auf Kosten der Steuerzahler beauftragt hat.
Erfrischend ehrlich sind hingegen die Stellungnahmen von den ganz Linken, die sich im «Club Helvétique» zuhauf tummeln: Cécile Bühlmann redet beispielsweise gar nicht erst vom Debattieren. Für sie ist der Verein eine Kampforganisation gegen «rechtspopulistische Politiker», denen sie pauschal vorwirft, den Staat und seine Institutionen pauschal zu verunglimpfen.
Toleranz der Gleichgeschalteten
Der Vorwurf der Verunglimpfung und Ausgrenzung fällt allerdings auf die Clubmitglieder zurück. Sie sind es, die Zensuren verteilen und dem Denken Leitplanken zu setzen versuchen. Selbst das Strafrecht nutzen sie in einer Weise, die man üblicherweise in totalitären Systemen antrifft. Eine Kostprobe seiner Offenheit gegenüber Andersdenkenden und seiner Freude an der intellektuellen Auseinandersetzung gab Mattioli kürzlich in anderem Zusammenhang: So fordert er die Absetzung der TV-Sendung «Alpenfestung» nicht, weil sie oberflächlich ist, und der Realität der Kriegsjahre nicht gerecht wird, sondern weil er fürchtet, die SVP könnte das Réduit politisch instrumentalisieren. Hier zeigt sich sehr deutlich, wie die Aversion gegen die stärkste demokratische Kraft des Landes pathologische Formen angenommen hat: Man findet einfach alles schlecht, was die SVP gut findet, und umgekehrt und gibt sich nicht einmal Mühe, diese dürftige intellektuelle Basis zu kaschieren. Im Gegenteil, man labt sich an den eigenen Gemeinplätzen und weiss die Mainstream-Medien auf seiner Seite.
Dürftig für Professoren
Von Plattitüden strotzt auch das Europa-Manifest, das Roger de Weck bereits im Zusammenhang mit der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit vom Februar 2009 angekündigt hatte. Es ist allerdings nicht vorstellbar, dass an den zwei Seiten tatsächlich ein halbes Jahr gearbeitet worden ist. Kein Schüler würde dafür mehr als zwei Stunden benötigen.
Nicht ein einziger origineller oder gar provokativer Gedanke findet sich in dem Papier. Ein Manko, das die zahllosen Banalitäten und Floskeln nicht aufzuwiegen vermögen. Überraschend ist lediglich, dass Professoren von Schweizer Hochschulen für einen dermassen seichten Text verantwortlich zeichnen. Schon die ersten beiden Sätze, die an Waschmittelreklame erinnern, könnten platter nicht sein: «Alle reden von den Bilateralen. Wir reden vom EU-Beitritt.» Gleich zu Beginn die erste Nebelpetarde. Die Männer und Frauen vom «Club Helvétique» haben nicht einmal genug Füdli, um offen zu sagen, dass sie für den EU-Beitritt sind. Ihre Behauptung, es gehe ihnen darum, lediglich eine Debatte anzustossen, ist Augenwischerei. Eine Beleidigung für jeden denkenden Zeitgenossen.
Den Ball aufnehmen
Bei aller Trivialität des «Europa-Mainfests», Georg Kreis und seine linken Verbündeten haben dem Lager der Gegner eines EU-Beitritts im Grunde einen Gefallen getan. Die Argumente des «Club Helvétique» sind so schwach, dass die Debatte – nicht zuletzt im Hinblick auf die Wahlen 2011 – entschlossen geführt werden sollte.
Diskutieren wir, liebe Helvetiker! Ihr wollt, so schreibt Ihr, der «Erosion der nationalen Demokratien» entgegentreten. Doch, warum sollen wir unsere direkte Demokratie zur Folklore verkommen lassen, um eine «europäische Demokratie» aufzubauen, die keiner der «in Europa» Herrschenden will? Eure Verlautbarungen zum Völkerrecht zeigen nur allzu klar, wohin die Reise gehen soll. Warum redet Ihr eigentlich nirgends von den Bürgerinnen und Bürgern und deren Rechten? Misst sich die Qualität eines Gemeinwesens nicht mehr am Wohle der Schwachen, wie es in unserer Bundesverfassung heisst? Warum sucht man in Eurem Manifest die Begriff «Freiheit» und «Neutralität» vergeblich? Warum sollen wir in ein System wechseln, dass zwar Mindeststeuern, aber keinen Schutz vor zu hohen Steuern kennt? Ist es nicht besser, in Bern Probleme zu lösen, als in Brüssel darüber zu reden? Und warum soll Mitbestimmung besser sein als Selbstbestimmung. Und für wen ist es besser?
Es gibt in der Tat viele Fragen, über die es sich zu streiten lohnt. Also streiten wir! Und dann stimmen wir ab. Aber dann gebt Ihr bitte Ruhe. Versprochen?
von Claudio Zanetti, Kantonsrat, Zollikon ZH
Quelle: SZ Nr. 20 vom 21.08.09
Preiserhöhungen everywhere
Nicht nur der Sprit wird teuer, auch Vater Staat bereitet einen grossen Raubzug auf den Bürger vor. Die Anzeichen mehren sich in jeder Nachrichtensendung. Teilweise hat er bereits begonnen.
- SRG
Die Fernsehgebühren werden wenn nicht dieses Jahr, nächstes Jahr erhöht. Als Begründung wird das Defizit der SRG herhalten müssen, die zur Zeit bewusst aufgebaut wird. - Pensionskassen des Staates
Es herrscht hier nicht nur ein heilloses Durcheinander, sondern auch an allen Ecken und Enden eine notorische Unterdeckung. Die Pensionäre 55+ werden via Gewerkschaften massive Staatsbeiträge erzwingen. Rechnet man den gesamten öffentlichen Sektor zusammen, muss der Staat hier etwa 5 Mrd. Mehrkosten pro Jahr beisteuern. - ALV
Die Erhöhung ist hier schon beschlossene Sache und wird die Kaufkraft der Haushalte weiter reduzieren. - MwSt
Man will “vorrübergehend” die MwSt erhöhen, um die IV zu sanieren. Wenn uns nicht alles täuscht, wird das Schweier Volk dem zustimmen. Saniert ist die IV dann aber trotzdem nicht. - Prämienverbilligung
Durch die schlecht wirtschaftliche Lagen steigt der Beitrag des Staates. - Absenkung des Schweizer Frankens
In der letzten Zeit achtet die Nationalbank stark darauf, dass der Schweizer Franken schön unten bleibt. War früher ein starker Franken für das Schweizer Bankenplatz noch wichtig, verliert dieser heute an Bedeutung und damit auch ein starker Franken. Ein niedriger Franken wiederum hat höhere Importpreis zur Folge. Und da die Schweiz fast alle Konsumprodukte importiert hat das gravierende Auswirkungen für die Haushalte. - Öffentlicher Verkehr
Das Lieblingskind der Linken wird bald ebenfalls deftig zulangen. Preiserhöhungen sind zum Teil schon angekündigt. - Gemeinde- und Kantonssteuern
Das Sozibusiness fordert auch hier seinen Tribut. Die Schulen werden immer teurer, weil ein ganzer Rattenschwanz von Therapeuten an ihnen hängt. Schon heute geben Gemeinden 50% ihres Budgets für Schulen und Zusatzmassnahmen aus. Sinken die Steuereinnahmen, muss sie das mit Steuererhöhungen ausgleichen.
Der Staat wird aber nur einen Teil seiner Ausgaben mit Steuererhöhungen decken können. So wird er halt munter sich weiter verschulden. Allein etwa 90 Mrd. Schulden hat uns Otto Stich mit seiner Beamtenpensionskasse hinterlassen, klammheimlich auf den Kapitalmarkt aufgenommen.
Eines wird nicht passieren: Sparen. Bestenfalls macht man hier etwas Kosmetik.
Was kommt nach der Abwrackprämie?
17. Juni 2009 von Kulturbereicherer
Kategorien: NEWS, TITEL, WIRTSCHAFT
Den europäischen Regierungen wird schon jetzt Angst und Bange, wenn Ende Jahr die Abwarckprämie ausläuft. Bis anhin galt sie als Vorzeigemassnahme gegen die Wirtschaftskrise. Allein in Deutschland legten die Verkäufe um über 40% zu. Doch wie es jetzt scheint, ist es schwieriger, so eine Massnahme abzusetzen als sie einzuführen.
Deutschland auf “tiefschwarzer” OECD Liste
Würde die OECD für das Plündern der Löhne durch Steuerabgaben eine schwarze Liste führen, so würde Deutschland jetzt den Spitzenrang belegen.Laut einer aktuellen OECD-Studie ist die Steuer- und Abgabenlast fast nirgendwo so hoch wie in Deutschland. Read more
Schweizer hätten mehr Pech
Die Ausgesetzte von Kreuzlingen ist tot. Die Kosten für die Heilung übernimmt die öffentliche Hand. Wäre sie von einem Schweizer ausgesetzt worden, hätte dieser die Kosten selbst zahlen müssen. Read more
Irland am Abgrund
Zeltstädte sind nicht nur ein Phänomen der Massenarbeitslosigkeit in den USA. Auch andere Länder sind betroffen. Der Spiegel beschreibt die Geschichte der Stadt Limerick, einer Stadt am Fluss Shanon. Hier arbeiten 25% der Bevölkerung für Dell – arbeiteten! In den nächsten Tagen schliesst DELL sein Werk und verlegt alles nach Polen. Read more
Die Entdeckung der Opposition
30. März 2009 von Achmed Arkadasch
Kategorien: NEWS, POLITIK, TITEL
Die FDP war gestern ganz schön sauer, nachdem Corinne Mauch (SP) gewählt wurde. Die Wahl war vor allem Dank dem Wahlboykott der SVP problemlos über die Bühne gegangen.
So zufällig war das Verhalten der SVP (-Stimmbürger) nicht. Die FDP missbrauchte schon immer die SVP als ihren Wasserträger – bis gestern. Read more
“Vorbestrafter Milliardär Würth kauft Luxus-Yacht trotz Gehaltskürzungen”
29. März 2009 von
Kategorien: SHORTCUT
Eine solche Überschrift aus ordinär-kommunistischer Kacke kredenzt die WELT heute ihren Lesern und markiert damit einen neuen intellektuellen Tiefstand der Strohköpfe dort. Abgeschrieben hat sie den Titel aus dem kongenialen SPIEGEL, die Rote Fahne und die restliche Qualitätspresse wird ihn gerne übernehmen.
Pilet-Golaz soll zurücktreten
Früher verspielten Bauern ihren ganzen Hof. Weg war die Existenz der ganzen Famlie, Opfer einer unbedarften Spielsucht. Etwa dass hat unsere politische Führung mit dem Bankkundengeheimnis getan.
Natürlich gab es immer Kritik ausländischer Regierungen an unserem Bankensystem. Die Kritik war primär Neid über den Erfolg des Bankenplatzes Schweiz. Dieser basiert nicht auf Steuerhinterziehung, sondern auf der Währungsstabilität – zumindestens bis weit in die 90iger Jahre hinein. Read more



