Die Outdoor Sleepers
Auch wir gedenken den Obdachlosen wie Prinz William und mit ihm die schweizerische Gutmenschpresse und besuchen bei dieser Gelegenheit die “Outdoor-Sleepers” am Türlersee. Read more
BR Maurer verzichtet auf Tiger-Teilersatz
16. Oktober 2009 von Herakleitos
Kategorien: SHORTCUT
Luftwaffe vor dem Absturz?
Völlig unerwartet kam die Neuigkeit nicht: Aufgrund der Finanzlage sieht sich Bundesrat Ueli Maurer veranlasst, den Kauf eines neuen Kampfflugzeugs für die Schweizer Armee zu verschieben. Der Entscheid des Bundesrats zu seinem Antrag steht noch aus.
Grund für den Verzichtsantrag auf neue Kampfflugzeuge im jetzigen Moment sind gravierende Finanzprobleme. Einerseits brechen die Steuereinnahmen des Bundes massiv ein. Spätestens ab 2011 ist – wenn nicht Gegensteuer gegeben wird – mit riesigen Defiziten zu rechnen.
Dilettantische Kostenberechnung
Klar wurde überdies, dass die ursprüngliche Kostenberechnung für das neue Kampfflugzeug, zu verantworten vom Duo Bundesrat Schmid/Armeechef Keckeis, geradezu sträflich dilettantisch erfolgt ist. Schon bei Amtsantritt erkannte Ueli Maurer, dass mit den auf 2,2 Milliarden veranschlagten Kosten höchstens zwanzig (statt wie ursprünglich behauptet 33) neue Kampfflugzeuge gekauft werden können. Umgehend liess Bundesrat Maurer eine Vollkosten-Rechnung erstellen, welche die Unterhaltsleistungen in den kommenden Jahren mit einzubeziehen hatte. Das Resultat dieser Vollkostenrechnung zeigt: Mit 2,2 Milliarden Franken kann allenfalls eine Staffel von zwölf Flugzeugen angekauft und betrieben werden.
Einmal mehr wird die dilettantisch fahrlässige – um nicht zu sagen manipulativ täuschende – Kostenberechnung deutlich, welche die Armee in der Ära Schmid/Keckeis regelrecht ins Elend getrieben hat. Daraus resultieren jetzt Sachzwänge, die in jedem Fall – mit oder ohne neuem Kampfflugzeug – Entscheidungen von grosser Tragweite erforderlich machen.
Fehlinvestitionen in Milliardenhöhe
Denn aus der Ära Schmid/Keckeis resultiert ein Erbe, das Armee, Bundesrat und Parlament vor grösste Probleme stellt. Es geht um die Führungselektronik, welche in der Ära Schmid/Keckeis zum Prestige-Projekt schlechthin erhoben worden ist. Bloss von der SVP von Anfang an mit Nachdruck bekämpft, konnten die geforderten Investitionen in Milliardenhöhe nicht verhindert werden. Heute ist klar: Es wurde insgesamt für Milliarden elektronisches Material eingekauft, das heute nicht oder bloss höchst lückenhaft funktioniert. Wichtige, äusserst teure Systeme sind untereinander nicht kompatibel. Insgesamt leisten diese Systeme nicht im entferntesten das, was mit deren Beschaffung versprochen worden ist. Von Führung des Gesamtheeres keine Spur.
Der Hauptpfeiler der Führungselektronik, das «FIS Heer» (Führungs-Informationssystem Heer) entpuppt sich als Milliarden-Flop. Experten sollen inzwischen errechnet haben, dass, um dieses System doch noch zum Funktionieren zu bringen, in den nächsten Jahren jährlich weitere Hunderte von Millionen aufgewendet werden müssten – wobei kein Experte eine Garantie dafür abzugeben bereit wäre, dass die erforderlichen Investitionen das Gesamtsystem schliesslich zu zufriedenstellendem Funktionieren bringen würden.
Übungsabbruch!
Unsere Meinung – als Alternative zum Verzicht auf Kampfflugzeuge – ist klar: Übungsabbruch bei der Führungselektronik! Natürlich schmerzt die Einsicht, dass da Fehlinvestitionen in Milliardenhöhe getätigt worden sind. Aber diese Fehlinvestitionen rechtfertigen nicht weitere Fehlinvestitionen mit höchst ungewissem Resultat. Die Einführung der Führungselektronik ist daher abzubrechen. Jeder für diese Systeme noch auszugebende Franken wäre ein verschwendeter Franken. Es darf nicht sein, dass die Modernisierung der Armee, auch der Luftwaffe unterbleiben muss, damit jährlich Hunderte weiterer Millionen in ein nicht funktionsfähiges Führungssystem verlocht werden können.
Übrigens: Einige Mitverantwortliche für die gigantische Fehlinvestition bei der Führungselektronik befinden sich noch heute in Schlüsselpositionen des VBS bzw. der Armee. Der Zeitpunkt, diese von dort zu entfernen, ist längst gekommen. Und weiter wäre angebracht, die Verantwortlichen für die gigantische Elektronik-Fehlinvestition der letzten Jahre endlich zur Rechenschaft zu ziehen.
Mängelliste
Nicht nur untaugliche Führungssysteme, die Milliarden verschlungen haben, sind eine Hinterlassenschaft der Ära Keckeis/Schmid. Auch das Desaster bei der Logistik gehört zu dieser Hinterlassenschaft.
Bundesrat Maurer liess bekanntlich eine Mängelliste zum Stand der Armee von heute erstellen. Aus dieser Mängelliste wird klar, dass Hunderte von Millionen aufzuwenden sein werden zur Behebung dieser Mängel.
Unser Standpunkt dazu: Bundesrat Maurer hat rasch eine Vorlage «Mängelbehebung» dem Parlament vorzulegen – inklusive genauer Kostenberechnung für die Behebung dieser festgestellten Mängel. Für diese Kosten ist dem Parlament anschliessend ein Sonderkredit – ein Kredit ausserhalb des ordentlichen Militärbudgets – zu beantragen. Die Mängelbehebung darf nicht dem laufenden Militärbudget auferlegt werden. Das ordentliche Militärbudget ist der bedrohungsgerechten Modernisierung der Armee zu reservieren.
Damit ist das Vorgehen skizziert, wie trotz rückläufiger Steuereinnahmen die Flugzeugbeschaffung finanziert werden kann.
Prioritäten
Bundesrat und Parlament kommen angesichts der sich abzeichnenden, gravierenden Finanzknappheit nicht darum herum, endlich eine saubere Prioritäten-Ordnung bezüglich der vom Bund zu erbringenden Leistungen vorzunehmen. Ist Anschubfinanzierung für Kinderkrippen in Milliardenhöhe für den Bund wichtiger als die Sicherheit von Land und Bevölkerung? Ist ideologisch motivierter Milliarden-Krieg gegen das private Transportgewerbe eine prioritäre Bundesaufgabe, die gigantische Investitionen für den öffentlichen Verkehr auch dort rechtfertigt, wo dieser keinem Bedürfnis der Öffentlichkeit entspricht?
Solchen und weiteren Fragen können sich Bundesrat und Parlament nicht länger entziehen. Die Sicherheit des Landes zu garantieren – das ist die Kernaufgabe eines jeden Staates. Diese Aufgabe hat auch die Schweiz zu erfüllen. Auch heute kann eine moderne Armee aufrechterhalten werden, auch in Zeiten akuter Finanzknappheit – wenn die Staatsmittel nicht gedankenlos verzettelt werden.
Der Weg ist gangbar. Und es gibt eine Mehrheit von Stände- und Nationalräten, die sich, als sie sich zu Wahl stellten, als «bürgerlich» etikettierten. Diese sind jetzt gefordert, der leistungsfähigen Armee mit einer zeitgemässen Flugwaffe eine Mehrheit zu sichern. Die Schweizer Luftwaffe steht nicht vor dem Absturz. Aber die sog. «bürgerliche Mehrheit» steht vor einem Glaubwürdigkeitstest.
Ulrich Schlüer
Quelle: SZ-Post vom 16.10.2009
Einbrecher transportierten 400 Reifen ab
Fahrwangen/AG. Unbekannte Einbrecher drangen in der Nacht in einen Reifenhandelsbetrieb ein und entwendeten rund 400 Reifen im Wert von mehreren zehntausend Franken. Die unbekannten Einbrecher drangen in der Nacht auf Mittwoch, 14. Oktober 2009, in die Lagerhalle der Firma Andy’s Reifenbörse am Breiteweg ein. In der Folge entwendeten diese rund 400 Reifen verschiedener Marken. Diese müssen vor Ort auf einen Lastwagen verladen worden sein. Der Wert der Reifen beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Die Einbrecher richteten einen Sachschaden von rund 2′000 Franken an.
Mann hatte 72 Diebstähle verübt
Wallis. Die Kantonspolizei Wallis konnte nach intensiven Ermittlungen einen 37-jährigen Schweizer an seinem Wohnort im Kanton Fribourg verhaften. Der Mann trat erstmals im Juni 2004 im Oberwallis in Erscheinung. Er brach jeweils die Garderobentüren von Sportanlagen auf und entwendete Bankkarten, Bargeld sowie Handys, usw. Gleichgelagerte Einbrüche und Einschleichediebstähle in Sportanlagen und Bäder wurden ebenfalls bis im September 2008 in 11 anderen Kantonen registriert. In enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen konnte der Täter am 29. September 2008 an seinem Wohnort im Kanton Fribourg verhaftet werden. Der Mann gestand insgesamt 72 Diebstähle. Die Deliktsumme beläuft sich auf CHF. 95`000.–. Nach Einschätzungen der Geschädigten beträgt der Sachschaden an den Sportanlagen gegen CHF. 10`000.–.
Dabei war es einmal so schön
Drei mutmassliche Einbrecher verhaftet
Zürich. Die Kantonspolizei hat gestern drei Einbrecher verhaftet. Es konnte Deliktsgut aus mehreren Einbruchdiebstählen sichergestellt werden. Fahnder der Kantonspolizei Zürich kontrollierten um 14.00 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofs (Kreis 5) drei Männer die Einbruchswerkzeug auf sich trugen. Die weiteren Ermittlungen führten zu einem Schliessfach worin sich Schmuck, Silberbesteck und ein Laptop befanden. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den Gegenständen um Deliktsgut aus einem kurz zuvor verübten Einbruch in der Stadt Zürich (Kreis
und einem ebenfalls in der Stadt Zürich am Vorabend verübten Einbruch (Kreis 9). Bei den drei Männern handelt es sich um Polen im Alter von 22-, 25- und 36-Jahren. Sie verfügen über keinen Wohnsitz in der Schweiz. Die Abklärungen werden zeigen, ob die Männer noch für weitere Straftaten in Frage kommen.
Aargau: Vorsicht vor Dieben
Spreitenbach/AG. In Spreitenbach versuchten heute junge Frauen, einem Passanten mit einem Trick die Uhr zu entwenden. Gestern fiel in Schafisheim ein Trio verdächtig auf, das die Polizei später kontrollieren konnte. Die Kantonspolizei warnt vor Dieben und Einbrechern, die zur Zeit vermehrt aktiv sind. Der ältere Mann wartete am Donnerstagmorgen, 8. Oktober 2009, bei einer Bushaltestelle, als ihn zwei junge Frauen ansprachen. Mit einer Landkarte in der Hand fragten ihn diese nach dem Weg zum Spital. Als er hilfsbereit Auskunft gab, bemerkte er, dass eine der beiden seine Armbanduhr stahl. Der Passant wehrte sich, worauf die beiden Diebinnen ohne Beute verschwanden. Später fielen dem Mann an einem anderen Ort im Dorf erneut zwei Frauen auf, die eine Landkarte mit sich führten. Patrouillen der Kantonspolizei und der Regionalpolizei Spreitenbach fahndeten nach den den verdächtigen Frauen, konnten diese aber nirgends mehr antreffen. Am frühen Mittwochabend fielen einem aufmerksamen Anwohner in Schafisheim zwei Männer und eine Frau mit Rucksäcken auf. Diese liessen einen VW Golf mit ausländischen Kontrollschildern stehen und verschwanden in einem nahen Wohnquartier. Noch bevor die aufgebotenen Polizeipatrouillen die verdächtigen Personen aufspüren konnte, sah der Anwohner, wie sie im Auto in Richtung Seon wegfuhren. Auf der Fahndung schloss eine Patrouille der Kantonspolizei in Beinwil am See auf den fraglichen VW Golf auf und konnte ihn anhalten. Darin sassen die drei zuvor beobachteten Personen – allesamt junge Kroaten ohne festen Wohnsitz in der Schweiz. Die Kantonspolizei konnte ihnen keine strafbaren Handlungen nachweisen und hielt ihre Personalien fest.
Einbruchdiebstahl in ein Mehrfamilienhaus
Gossau/SG. Am Mittwochabend (07.10.2009) zwischen 17:00 und 19:00 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft an der St.Gallerstrasse mit Körpergewalt in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingedrungen. Sie erbeutete Gegenstände im Gesamtwert von mehreren tausend Franken. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken.
Einbruchdiebstahl in ein Atelier
Jona/SG. Am frühen Mittwochmorgen (07.10.2009) zwischen 02:00 und 02:40 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft an der Tägernaustrasse durch die Eingangstüre in ein Atelier eingebrochen. Sie entwendete Werkzeug und Handwerksmaschinen im Gesamtwert von mehreren tausend Franken.
Entwendung einer Softeis-Maschine
Walenstadt/SG. In der Nacht auf Mittwoch (06.-07.10.2009) hat eine unbekannte Täterschaft an der Seestrasse vom Aussenplatz des See-Pub’s eine Softeis-Maschine entwendet. Diese war an Wasser und Strom angehängt und mit einer grauen Plache überdeckt. Da die Maschine ein Gewicht von ca. 800 kg hat, müsste sie mit einem schweren Fahrzeug mit Hebebühne abtransportiert worden sein.
Einschleichdieb schlug zweimal zu
Ehrendingen/AG. Ein unbekannter Dieb schlich sich gestern Nachmittag in zwei Einfamilienhäuser. Dabei entwendete er Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken. Die ältere Bewohnerin eines Bauernhauses an der Gipsstrasse sah den Dieb noch, als dieser am Mittwoch, 7. Oktober 2009, um 17.45 Uhr nach vollendeter Tat flüchtete. Er war durch die Scheune ins Wohnhaus geschlichen und hatte dort Schränke und Schubladen durchsucht. Dabei stahl er mehrere hundert Franken Bargeld. Die Bestohlene verständigte später die Kantonspolizei. Im Laufe des Abends musste auch die Bewohnerin eines Einfamilienhauses am Haarwiesweg bemerken, dass im Verlauf des Nachmittags ein Dieb am Werk gewesen war. Dieser muss sich unbemerkt ins Haus geschlichen haben, als die ältere Bewohnerin im Garten arbeitete. Der Unbekannte erbeutete Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass beide Einschleichediebstähle auf das Konto des gleichen Täters gehen. Der Unbekannte ist etwa 180 cm gross, schlank und weist einen Bürstenschnitt auf. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes T-Shirt.
Aufstieg und Niedergang
8. Oktober 2009 von Liz
Kategorien: HINTERGRUND, NEWS, TITEL
Dieser Text überschneidet sich mit einigen meiner früheren Aufsätze wie Warum mögen Muslime Hitler, aber nicht Mozart?[1] Ich habe einige interessante Gespräche mit Ohmyrus geführt, dem Essayist, der den Demokratischen Reform Blog [2] betreibt. Er ist ein Chinese, der Aspekte der westlichen Zivilisation zu schätzen weiß, die viele Westler vergessen oder abgelehnt haben. Er ist in dieser Hinsicht kein Einzelfall. Eines der besten Bücher über die europäische Kultur ist Defending the West [3], von dem ehemaligen Muslim Ibn Warraq, der auf dem indischen Subkontinent geboren wurde. Als gebürtiger Europäer ist es seltsam zu bemerken, dass einige (nicht-muslimische) Asiaten meine Zivilisation offenbar mehr zu schätzen wissen als Intellektuelle in meinem eigenen Land. Der im Iran geborene Ex-Muslim Ali Sina kritisiert den westlichen Multikulturalismus in seinem Buch Understanding Muhammad [4], das ich online rezensiert [5] habe:
“Wenn eine Kultur erhalten bleiben muss, dann ist es die westliche, hellenisch-christliche Kultur. Es ist diese Kultur, die vom Aussterben bedroht ist …. Wir verdanken unsere Freiheit und unsere moderne Zivilisation der westlichen Kultur. Es ist diese Kultur, die nun angegriffen wird und geschützt werden muss.”
Ohmyrus glaubt, wie ich auch, dass sich der Westen im Niedergang befindet, nicht nur in relativen Zahlen als Prozentzahl der globalen Wirtschaft oder Bevölkerung, sondern in Bezug auf reale Werte. Er deutet strukturelle Mängel in unserem demokratisch politischen System an, was in der Regel dazu tendiert, “Menschen zu voneinander zu trennen, ein Rennen jeder gegen jeden und eine Wirtschaftsklasse gegen die andere zu führen“, und dass andererseits durch die Art seiner kurzen Wahlperioden nicht gut für langfristige Planungen geeignet ist. Die europäische Zivilisation hatte ihren Höhepunkt erreicht, als sie vor-demokratisch war, weil es für Muslime einfacher war, in das demokratische als in das vor-demokratische Europa einzudringen. Im neunzehnten Jahrhundert waren in Großbritannien, Königin Victoria und der Adel nicht so mächtig wie es ihre Vorfahren gewesen waren, sie übten aber mehr Macht aus als es heute der Fall ist. Macht wurde geteilt zwischen dem Monarchen, dem House of Lords und dem House of Commons im Parlament. Dies entspricht dem, was alte politische Theoretiker wie Aristoteles ein gutes Gleichgewicht zwischen monarchischen, aristokratischen und demokratischen Elementen der Gesellschaft genannt hätten.
Ohmyrus, der ein Christ ist, glaubt, dass einer der Gründe, warum die wissenschaftliche Revolution in Europa und nicht in Asien statt fand, das Christentum ist, das die Menschen gelehrt hat, dass Gott das Universum nach rationalen Gesetzen erschaffen hat, die bis zu einem gewissen Grad von gelehrten Menschen entdeckt und beschrieben werden können. Während der Westen ursprünglich freiere Rede und freiere Forschung als die meisten anderen Gesellschaften genießen konnte, wurden in den letzten Jahren einige kritische Aspekte im Zusammenhang mit Zuwanderung, die freie Rede im Westen durch ideologische Zensur erstickt. Er sagt: “Wer darauf hindeutet, dass einige Rassen intelligenter sind als andere, wird als Rassist bezeichnet und sogar mit Strafverfolgung wegen eines Hassverbrechens bedroht. Ersetzen wir den Begriff “Ketzer” durch den Begriff “rassistisch” und wir sind schon fast wieder im Mittelalter. Aber hier in Asien gibt es kaum Probleme, darüber zu diskutieren. ”
Ohmyrus ist der Ansicht, dass die westliche Zivilisation zurzeit von dem kulturellen Kapital früherer Zeiten zehrt, als die Macht in den Händen einer besser ausgebildeten Elite lag, deren persönliche Interessen mit dem langfristigen Interesse des Landes zusammenfiel. Dies mag zum Teil stimmen, aber ich persönlich glaube, dass eines der größten Probleme, vor denen wir heute stehen, genau die Tatsache ist, dass sich die Interessen der westlichen Nationalstaaten nicht immer mit den eng gefassten Interessen der Eliten überschneiden. In früheren Generationen haben reiche und einflussreiche Personen häufig die Nationalstaaten nicht nur emotional, sondern auch pragmatisch beeinflusst, um ihren eigenen Wohlstand und ihre Macht zu stärken. Im Zeitalter von internationalen Organisationen und mächtigen multinationalen Unternehmen, die mehr Macht ausüben als viele kleinere Länder, ist dies nicht mehr der Fall. Dieselben Eliten werden jetzt andere Organisationen und Instrumente prüfen, um ihre persönlichen Interessen und beruflichen Karrieren voran zu treiben. Das demokratische System hat seine Fehler, aber es war bis zu einem gewissen Grad intakt, so lange es sich als Demos verstand, ein Volk mit einer gemeinsamen Identität und gemeinsamen ethnischen Interessen. Dieses ist in den westlichen Ländern im Begriff schrittweise zusammenzubrechen, angefangen an der Spitze. Mächtige Gruppen haben oft mehr Gemeinsamkeiten mit den Eliten in anderen Ländern, als sie es mit einem durchschnittlichen Bürger in ihrer eigenen Stadt haben. Ohne Loyalität, die über das Politische hinausgeht, emotionale Bindungen oder sogar einem pragmatischen Interesse an der Unterstützung von Nationalstaaten, wird das demokratische System zum Vehikel für eine Verteilung von Vergünstigungen an Freunde zu Hause und im Ausland, begeht Verrat an seinen Wählern und gewährleistet letztendlich eine lukrative internationale Karriere ganz nebenbei. Man wird wenig moralische Skrupel gegen den Import von Wählern aus dem Ausland zur Aufrechterhaltung der Macht haben, weil Geschäftsfreunde, die man finanziell unterstützt, den Wunsch nach Zugang zu billigen Arbeitskräften haben. Dieser Prozess hängt mit der technologischen Globalisierung zusammen, hat sich aber weiterentwickelt in einem sich vor sich selbst-ekelnden Westen, mehr als es in jeder anderen Zivilisation der Fall ist.
In Westeuropa wurde ein großer Teil der wirklichen Macht auf die nicht gewählten Organe der Europäischen Union übertragen. Zwischen 1999 und 2004 stammten 84 Prozent der Rechtsakte in Deutschland – und der Mehrheit aller EU-Mitgliedsstaaten – aus Brüssel. Nationale Wahlen werden immer mehr zu einem leeren Ritual. Die wichtigen Fragen wurden bereits hinter verschlossenen Türen geregelt. Unser tägliches Leben wird von einer aufgeblähten Bürokratie geregelt, die zunehmend staatenübergreifend ausgeführt wird.
In den Augen des linken amerikanischen Theoretikers Noam Chomsky ist “der clevere Weg, Bürger passiv und gehorsam zu halten, [ist], das Spektrum der zulässigen Meinung strikt zu beschränken, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums zu erlauben.” In den meisten westlichen Ländern hat die Öffentlichkeit die Wahl zwischen linken Kandidaten, die die Masseneinwanderung bevorzugen und „rechten“ Kandidaten, die auch die Masseneinwanderung favorisieren und die Agenda der Linken in einem etwas langsameren Tempo durchsetzen. Das nennt man dann “Freiheit.” Die Massenmedien stellen ein einseitiges und ideologisch gefiltertes Abbild der Welt dar. Die Tatsache, dass die Vertreter der Medien und der Wissenschaft in der Regel mehr, manchmal viel mehr politisch linksgerichtet[6] sind, als die durchschnittliche Bevölkerung, ist gut dokumentiert.
Diese Situation wird durch die Tatsache verstärkt, dass die Globalisierung von Kommunikation und Transport, die ironischerweise zu einem großen Teil auf europäischen und westlichen Erfindungen basiert, einen großen Druck auf unsere Völker ausübt, in einer Weise, die vor ein paar Generationen völlig undenkbar war. Als die christlichen Evangelien am Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. niedergeschrieben wurden, bestand die Bevölkerung des Römischen Reiches aus vielleicht 60 Millionen Menschen. Dies spiegelt das jährliche Bevölkerungswachstum des frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts wieder. Mit anderen Worten: Die Weltbevölkerung wächst jedes einzelne Jahr um ein römisches Reich. Unser System ist nicht darauf ausgelegt, diese hohe Anzahl zu bewältigen.
Praktisch alle westlichen Länder haben die Kontrolle über ihre Grenzen verloren, oder vielleicht wäre es richtiger zu sagen, dass die politischen Eliten, die im wesentlichen von multinationalen Konzernen und durch billigeres Reisen unterstützt werden, diese Kontrolle bewusst aufgegeben haben. Dies ist eine unhaltbare Situation. Man kann ein politisches System eine Demokratie, eine Diktatur, eine Republik, eine Monarchie oder wie auch immer nennen, aber ein Land, das sein Hoheitsgebiet nicht kontrolliert, wird schließlich untergehen.
Ich unterstütze zunehmend die Schlussfolgerung, dass die politischen und wirtschaftlichen Eliten in der westlichen Welt beim Abbau ihrer Nationalstaaten zugunsten einer neuen, globalen Weltordnung kooperieren. Das Überschwemmen ihrer Länder mit Einwanderern ist ein Schritt in diese geplante “kreative Zerstörung”. Die Autorin Bat Ye’or hat in ihrem gut recherchierten Buch Eurabia: The Euro-Arab Axis[7] aus dem Jahr 2005 dokumentiert, wie die Europäische Union aktiv mit der arabisch-islamischen Welt zusammenarbeitet, um die moslemische Einwanderung und Kultur in Europa voranzutreiben. Ich selbst habe ein Buch geschrieben mit dem Titel Defeating Eurabia[8] indem ich ihre Behauptungen untersuchte, und fand sie stimmig. Ein Makel des demokratischen Systems, auf den öfters hingewiesen wird, ist, dass der “gemeine Bürger” im Durchschnitt nicht intelligent genug ist, um ein Land zu führen, aber wenn es um die Förderung kultureller Vielfalt und Masseneinwanderung von fremden und oft feindlichen Völkern geht, sind es in jedem westlichen Land die politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Eliten, die darauf drängen.. Der Widerstand gegen diese selbstmörderische Politik kommt von dem Durchschnittsbürger. Ein weiteres Problem ist, dass in einem post-aufklärerischen ideologischen Rahmen, besonders nach dem Marxismus, es eine Tendenz bei einigen gebildeten Eliten gibt, den Durchschnittsbürger als Versuchskaninchen für ihre sozialen Experimente anzusehen.
Der Westen ist eine nicht-traditionalistische Zivilisation. Wir haben zweifellos große Fortschritte gemacht, die keine andere Kultur vor uns getan hat, aber vielleicht ist der Preis, den wir dafür zahlen müssen, dass wir auch Fehler machen, die niemand vor uns gemacht hat. Die organisierte Wissenschaft ist eine moderne westliche Erfindung. Organisierter nationaler Selbstmord ist auch eine moderne westliche Erfindung. Unser Universitätssystem stellte einmal einen vergleichsweise großen Vorteil für Europa gegenüber anderen Zivilisationen dar. Heute ist das gleiche System dabei die Zivilisation zu untergraben, die sie einst gebar.
Marxisten haben im Wesentlichen ihren von Gramsci propagierten “Langen Marsch” durch die Institutionen der westlichen Welt in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts abgeschlossen, beschleunigt ab den 1960er Jahren durch die westliche Kulturrevolution. Jungen Westlern wird bestenfalls Gleichgültigkeit gelehrt, im schlimmsten Fall geradezu Hass auf ihre eigenes kulturelles Erbe und ihre Zivilisation. Die Ironie besteht darin, dass es gerade die gebildeteren Gruppen sind, die die anti-westlichsten sind, weil sie viele Jahre damit verbracht haben, die anti-westlichen Lehren zu absorbieren. Wenn Sie eine gehirngewaschene Generation haben, dann haben Sie ein Problem. Wenn zwei Generationen einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, dann haben Sie ein sehr ernstes Problem. Wenn Sie drei gehirngewaschene Generationen haben, dann haben Sie ein Problem, das so groß ist, dass es schwierig wird, es zu lösen, da sich nur noch wenige lebendige Erinnerungen daran haben, wie es war, eine vernünftige Weltsicht zu haben. Wir nähern uns jetzt ganz schnell einem Punkt, an dem junge westlich erzogene Menschen, mit anti-westlichem Hass indoktriniert, nicht nur keine Korrektur von ihren Eltern mehr erhalten, sondern in vielen Fällen noch nicht einmal von ihren Großeltern. Dann haben wir eine ernsthafte kulturelle Unterbrechung erreicht. So sehr ich es persönlich auch hasse zuzugeben, waren die Marxisten und andere anti-westlichen Kräfte weitaus erfolgreicher in der Ausführung einer langsamen, “permanenten” Revolution im Westen, als sie es je waren bei der Ausführung einer gewalttätigen, Revolution mit Waffen. Sie haben teilweise geschafft, ihr Ziel der Beseitigung der westlichen Zivilisation von innen zu erreichen und arbeiten nun körperlich hart daran, die europäischen Völker, die diese Zivilisation aufgebaut haben, zu zerstören, um sicherzustellen, dass sie nicht in der Zukunft wieder aufgebaut werden kann. Sie erreichten dieses Ziel nicht durch die Erlangung der Kontrolle über die Produktionsmittel, sondern über das Mittel der Indoktrination, der Massenmedien und des Bildungssystems.
Ein herausragender Kritikpunkt gegen die Europäer, ist die Behauptung, dass es einen “Eurozentrismus” gebe, was am unfairsten ist. Alle Kulturen sind bis zu einem gewissen Grad ethnozentrisch. Ehrlich gesagt, wäre ich versucht zu sagen, dass die Standardposition der Menschheit die ist, dass “wir das beste Volk sind, die anderen sind Barbaren.” Ich will nicht behaupten, dass man nicht sehr schwerwiegende Verstöße von blindem Eifer in der europäischen Geschichte finden kann. Man kann. Aber was Europa einzigartig macht, ist unsere Fähigkeit, sich zeitweise über diese grundlegende menschliche Regung hinweg zu setzen. Selbst während der Kolonialzeit zeigten die Westeuropäer ein ungewöhnliches Maß an Neugier an anderen Kulturen und deren Geschichte. Dies ist einer der Hauptgründe, warum Archäologie und Vergleichende Sprachwissenschaften von den Europäern erfunden wurden, wir waren eine der am wenigsten ethnozentrischen Gruppen, aber aus irgendeinem Grunde die einzigen, die für unseren angeblichen Ethnozentrismus angeprangert wurden. Das Problem ist, dass die Weißen jetzt die einzige ethnische Gruppe auf dem Planeten ist, der es nicht gestattet ist, ihre verschiedenen Länder oder den Stolz auf ihr Erbe zu erhalten. Dies schafft eine Welle leise schwelender Wut gegen Einwanderung und zum Schluss genau so gegen die westlichen Behörden, die zu Recht als gleichgültig oder feindlich gegenüber ihren eigenen Interessen wahrgenommen werden. Es ist fraglich, ob die Unterstützung einer “christlichen Erneuerung” die richtige Lösung für diese Situation ist, da das Christentum Altruismus, Selbstkritik und Universalismus fördert, während einige der größten Probleme des heutigen weißen Westens von gestörtem Altruismus, pathologischer Selbstkritik und übermäßigem Universalismus verursacht werden.
Man kann den Aufstieg und den Niedergang der westlichen Zivilisation an Hand der Musik verfolgen. Natürlich gibt es andere Wege dies zu tun, aber die Musik ist so gut wie jeder andere, und besser als die meisten. Mit Größen wie Bach, Mozart und Beethoven, ist es kein blinder Eifer wenn man sagt, dass die Europäer einige der größten Musikstücke jeglicher Zivilisation erschaffen haben, die es auf diesem Planeten je gegeben hat. Während des gleichen Zeitraums haben wir auch Fortschritte in Wissenschaft und Technologie gemacht, die keine andere Zivilisation vor uns gemacht hat. Es scheint einen engen Zusammenhang zu geben zwischen den Wissenschaften und den Künsten. Vielleicht hat es etwas mit dem kulturellen Selbstverständnis und dem Sinn für Zweckmäßigkeit zu tun, oder dem Fehlen davon. Auch im neunzehnten Jahrhundert machten die Europäer noch gute Musik, aber es gab weniger große Namen im zwanzigsten Jahrhundert. Im frühen einundzwanzigsten Jahrhundert, hören sich viele Europäer noch nicht einmal die früheren Komponisten an. Die einzigen Menschen, die die europäische klassische Musik heute noch ernst nehmen, sind die Ostasiaten und vielleicht auch noch einige Leute in der östlichen Hälfte Europas, dem einen Teil des Kontinents, der immer noch nach Europa aussieht. Wenn man eine einfache Darstellung des kulturellen Niedergangs sehen will, sollte man sich irgendetwas von Mozart anhören und dann den Fernseher einschalten und sich Rapstars betrachten, wie sie fluchen, Drogen nehmen und mit ihrem kriminellen “gangster lifestyle“ prahlen.
Die Asiaten übernehmen einige der wertvollsten kulturellen Errungenschaften der europäischen Zivilisation zu einer Zeit, in der viele Menschen europäischer Abstammung sich offenbar am Rande dessen befinden sie zu vergessen, was auf vielen Ebenen symbolisch gemeint ist. Auf der anderen Seite sind Asiaten mehr oder weniger immun gegen den Selbsthass des zeitgenössischen Westens. Ich sehe dies als ein Zeichen, dass sie die besten Aspekte der westlichen Traditionen übernehmen, aber sich von den Schlimmsten fern halten, was Sinn macht.
China hatte ausgezeichnete Instrumente und eine gut entwickelte musikalische Tradition, die mindestens bis zur Zhou-Peroide (1122-256 v. Chr.) zurückdatiert werden kann. Das Wort “Musik” wurde mit dem gleichen Zeichen wie das Wort “Freude“ geschrieben. Es gibt keine direkte Entsprechung zu Mozart und Beethoven in Asien, aber vielleicht auf Grund der Tatsache, dass sie eine so alte und tief verwurzelte bodenständige Tradition haben, macht es den Ostasiaten leichter, die Früchte der anderen Musikkulturen zu schätzen. David P. Goldman, der unter dem Pseudonym “Spengler” für die Asia Times Online schreibt, denkt, dass “die gegenwärtige Verschiebung des intellektuellen Kapitals zu Gunsten des Ostens, ohne Beispiel in der Weltgeschichte ist“. Seiner Meinung nach erzeugt die europäische klassische Musik “einen besseren Geist und fördert so den Erfolg in anderen Bereichen.” Ein hoher Anteil Studierender in den besten westlichen Musikschulen sind Koreaner, Chinesen und Japaner, gefolgt von Osteuropäern. Es gibt vergleichsweise wenige Nordamerikaner und Westeuropäer unter den besten Instrumentalisten.
Laut Spengler[9], “hat China auch den letzten Chinesen mit einbezogen und das am ausgeprägtesten westliche aller Kunstformen. Selbst die besten chinesischen Musiker sind noch immer abhängig von westlichen Mentoren. [Der Pianist] Lang Lang mag zwar ein Star sein, aber in mancher Hinsicht bleibt er ein Lehrling im Pantheon der westlichen Musiker. Die Chinesen, auch manchmal als das arroganteste aller Völker bezeichnet, können eine tödliche Art von Demut im Bereich des Lernens entwickeln. Es ziehmt ihrem Eklektizismus ein Reich zu haben, das entschlossen ist, erfolgreich zu sein, im Gegensatz zu einer bloßen Nation, die sich durch das Festhalten an ihren vermeintlichen kulturellen Wurzeln trösten muss. Große Reiche überschreiten die nationale Kultur und naturalisieren die Kultur, die sie benötigen. “Albert Einstein erhielt eine gründliche philosophische Bildung durch das Studium von Kant, Schopenhauer, Hume und Spinoza, neben der Mathematik und den physikalischen Theorien von Isaac Newton, Michael Faraday und James Maxwell. Dies lehrte ihn, abstrakt über Raum und Zeit zu denken. Er war auch ein begeisterter Hobbymusiker und spielte seine Geige in einer Art und Weise, wie er schwierige Problem der Physik durchdachte. Seine Mutter war eine anerkannte Pianistin und drängte ihn Geigenunterricht nehmen. Anfangs rieb er sich an der eisernen Disziplin des Unterrichts, aber als man ihm Bach vorsetzte und Sonaten von Mozart, bekam die Musik Magie für ihn. Der Autor Walter Isaacson schreibt in seiner Biografie Einstein: His Life and Universe:[10]
“Mozarts Musik ist so rein und schön, dass ich es als eine Reflexion der inneren Schönheit des Universums selbst ansehe “, erzählte er später einem Freund. “Natürlich”, fügte er in einer Bemerkung hinzu, die seine Sicht der Mathematik und Physik sowie die von Mozart zum Ausdruck brachte, “wie alles von großer Schönheit, war seine Musik die reine Einfachheit. Musik war nicht nur eine Ablenkung für ihn. Im Gegenteil, sie half ihm zu denken. “Wenn er fühlte, dass er am Ende der Straße angekommen war und vor einer schwierigen Herausforderung in seiner Arbeit stand “, sagte sein Sohn Hans Albert, “suchte er Zuflucht in der Musik und dies löste alle seine Probleme.” Die Geige erwies sich als nützlich im Laufe der Jahre in denen er alleine in Berlin lebte, während er mit der allgemeinen Relativitätstheorie rang. “Er spielte oft auf seiner Geige in seiner Küche bis spät in die Nacht hinein, er improvisierte Melodien, während er komplizierte Probleme durchdachte”, erinnerte sich ein Freund. “Dann, plötzlich, mitten im Spiel, rief er aufgeregt: Ich hab’s! Als ob er durch Inspiration die Antwort auf das Problem erhalten hätte, mitten im Spiel. Seine Wertschätzung für die Musik, und vor allem für Mozart, kann sein Gefühl für die Harmonie des Universums widergespiegelt haben. “
Einstein war nicht so begeistert von Ludwig van Beethoven wie von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert. Nach Meinung von Walter Isaacson war, “was Einstein schätzte bei Mozart und Bach [war] die klare architektonische Struktur, die ihre Musik ‚deterministisch’ erscheinen ließ und, wie seine eigenen wissenschaftlichen Lieblingstheorien, aus dem Universum kamen und nicht komponiert waren. “Beethoven schuf seine Musik,” hat Einstein einmal gesagt, aber “Mozarts Musik ist so rein, es scheint, dass sie schon ewig im Universum gewesen ist.” Er verglich Beethoven mit Bach: “Ich fühle mich unwohl, wenn ich Beethoven anhöre. Ich glaube, er ist zu persönlich, fast nackt. ‘ Gebt mir eher Bach, und dann noch mehr Bach ” Er bewunderte auch Schubert wegen dessen ‚unerreichter Fähigkeit, Gefühle auszudrücken.’ Aber als er einmal einen Fragebogen ausgefüllt hatte, drückte er sich sehr kritisch aus gegenüber anderen Komponisten, und zwar in einer Weise, die einige seiner wissenschaftlichen Empfindungen widerspiegeln: Händel hätte ‚eine gewisse Oberflächlichkeit’; Mendelssohn zeige eine ‚beträchtliche Begabung, aber ein undefinierbarer Mangel an Tiefe, führe oft zu Banalität’; Wagner hätte einen ‚Mangel an architektonischer Struktur, den ich als Dekadenz ansehe’ und Strauss wäre ‘begabt, aber ohne innere Wahrheit.’“
Der ehemalige russische PAT [PATrocess analytical techniques[/I] Autor Alexander Boot war ein Absolvent im Fach Philologie der Universität Moskau unter kommunistischem System während des Kalten Krieges, er referierte über englische und amerikanische Literatur und schrieb Kunstkritiken, bevor er Schwierigkeiten mit dem KGB, der Geheimpolizei und Spionageorganisation der Sowjetunion bekam. Boot emigrierte im Jahr 1973 in den Westen, nur um zu entdecken, dass der Westen, den er bewunderte und suchte, nicht mehr existierte. Dies inspirierte ihn zu einer lebenslangen Suche nach einer Erklärung, die zum Teil in seinem Buch How The West Was Lost[11] detailliert dargelegt wird.
Alexander Boot hat eine zutiefst christliche Betrachtungsweise der Welt, die ich als Nicht-Gläubiger natürlich nicht immer teile, aber er bringt frische und ungewöhnliche Perspektiven in die Analyse und die Geschichte ein, die oft nachwiesenermaßen fruchtbar sein können. Seiner Ansicht nach war “Religion, trotz aller Untaten, die von ihr oder in ihrem Namen begangen wurden, die Grundlage, auf die der westliche Mensch seine Kultur und Zivilisation errichtet hat. Zerstören man das Fundament, dann bricht das ganze Gebäude mit einem großen Knall zusammen. ”
Boot sieht die abendländische Geschichte als einen längeren inneren Kampf zwischen zwei verschiedenen Wesen, die er Modman und Westman nannte, den der Modman schließlich gewann. Der heilige Paulus war ein römischer Christ und der erste Westman. Der Modman sah sich selbst beinahe als Gott; Jesus Christus, der der Mensch gewordenen Gott war, wurde durch Modman als Gott ersetzt. Damit Modman zu Gott werden konnte, musste der alte Gott zuerst sterben. Die Modman Anhänger sind die, die sich selbst betrachten, weil ihr eigener Selbstausdruck riesige Ausmaße angenommen hat. Boot zeichnet die Entwicklung der westlichen Zivilisation auf, durch die Kunst und die Ideen, vor allem aber durch die Musik, da “nichts eine Kultur mehr erstrahlen lässt, als die Musik.”
“Beethoven, ein Genie das er war, hatte Modman Tendenzen und zog nicht nur menschliche, sondern auch künstlerische Inspiration aus dem Aufstand in Frankreich 1789-1815. Das zeigte sich entweder direkt, in Stücken wie seiner 3. Sinfonie und dem 5. Klavierkonzert oder indirekt in den bravourösen Finalen von vielen seiner anderen Werke. Wie die meisten Modmen glaubte Beethoven, dass die Zukunft erkennbar war, planbar und rational formbar, weshalb sie herrlich werden müsste. ”
Interessanterweise habe ich von ein paar Menschen aus den ehemaligen kommunistischen Ländern gehört, dass sie Beethoven nicht mögen, weil sie fühlen, dass eine Form des ideologischen Größenwahns seiner Musik zugrunde liegt. Persönlich würde ich sagen, dass ein Mann, der zeitlos schöne Musikstücke wie die Mondscheinsonate komponieren konnte, nicht ganz schlecht gewesen sein kann, aber es ist zweifellos richtig, dass er nicht der einfache Handwerker wie Bach war. Alexander Boot behauptet nicht, dass Beethoven schlechte Stücke geschrieben hat, etwas wozu ein Genie wie er gar nicht imstande war, aber er machte den bewussten Versuch, die alten Formen aufzubrechen, nur um sie zu brechen, und machte damit den Weg frei für weitere destruktive Persönlichkeiten mit geringerem Talent:
“Kunst begann sich auf dem Altar der subjektiven Originalität zu huldigen, eher als auf dem Altar der objektiven Wahrheit. Doch bis zum neunzehnten Jahrhundert war es allgemein anerkannt, dass die Suche nach Wahrheit der eigentliche Zweck der Kunst sei. Aus diesem Grund hatten die traditionellen Formen eher eine befreiende als einengende Wirkung. Der Künstler konnte die kanonische Grundlage seiner Arbeit als gegeben ansehen und sich stattdessen auf das höhere Ziel konzentrieren. Solange daraus die Wahrheit entstand, spielte es für den Künstler keine Rolle, ob er der erste, oder der Tausendste war, der sie aufdeckte. Der Westman betrachtete sein Leben nicht als ein Rennen, und er war frei von dem anmaßenden Wunsch, um jeden Preis originell zu sein. ”
Dieser bescheidene Respekt gegenüber der Tradition führte nicht zum künstlerischen Klonen, weil ein Künstler, der nach einer höheren Wahrheit sucht, nur eine Vision davon in seiner eigenen Seele finden kann, was bedeutet, dass seine Vision von Wahrheit immer nur individuell sein konnte. Er war weitgehend immun gegen die Selbstvergötterung des Modman.
Nach Boot, “kann außergewöhnliche Musik nicht in einem freien Markt überleben und gleichzeitg so tolle Musik bleiben, “denn “ernste Kunst wurde nicht entworfen für eine große Mehrhei und kann auch nicht für sie hergestellt werden. Wenn es so ist, wird es keine ernsthafte Kunst mehr sein.” Das zwanzigste Jahrhundert war das Zeitalter des Massenkonsums, nicht mehr der aristokratischen Gönner, die Mozart unterstützten und “so wie das Publikum zur Massenware wurde, wurden es auch die ausführenden Künstler.“ Folglich, “musste die Musik herabgestuft werden, auf den Status der Unterhaltung – ernsthafte Unterhaltung natürlich, aber nicht etwas, das irgendeinen Anspruch einer rätselhaften Natur für sich beanspruchen könnte.”
Alexander Boots grundlegende Schlussfolgerung ist, dass der Westen tot ist, aber als Christ glaubt er auch an die Auferstehung und das Leben nach dem Tod. Vielleicht ist das gar keine schlechte Zusammenfassung.
[1] http://die-gruene-pest.com/showthread.php?t=7828
[2] http://democracyreform.blogspot.com/
[3] http://search.barnesandnoble.com/Def…/9781591024842
[4] http://www.amazon.com/Understanding-…dp/0980994802/
[5] http://www.jihadwatch.org/2008/10/fj…-muhammad.html
[6] http://democracyreform.blogspot.com/…-fjordman.html
[7] http://www.amazon.com/Eurabia-Euro-A…/dp/083864077X
[8] http://www.lulu.com/content/4730263
[9] http://www.atimes.com/atimes/China/JL02Ad01.html
[10] http://www.amazon.com/Einstein-Life-…/dp/0743264738
[11] http://search.barnesandnoble.com/How…9781850439851/
Übersetzung: LIZ/die-gruene-pest.com
Originaltext: http://www.brusselsjournal.com/node/4110
Bewaffneter überfällt Sportgeschäft
Brienz/BE. Am Freitagabend verübte ein unbekannter Mann einen bewaffneten Raubüberfall auf ein Sportgeschäft in Brienz. Verletzt wurde niemand. Am Freitag, 2. Oktober 2009, kurz nach 18 Uhr betrat ein unbekannter Mann das Sportgeschäft „News Sport“ an der Hauptstrasse 81 in Brienz. Nachdem er eine Hose anprobiert hatte, bedrohte er die Verkäuferin mit einem Messer und zwang sie, die Kasse zu öffnen. Daraufhin packte der Täter das Notengeld ein und entfernte sich mit einer Beute von mehreren hundert Franken sowie einer Jeanshose zu Fuss in Richtung Dorf/Bahnhof. Die Verkäuferin blieb unverletzt. Beim Täter handelt es sich um einen ca. 180-190 cm grossen, hageren Mann im Alter zwischen 45 und 60 Jahren. Er hat kurze, braun-blonde Haare und spricht Schweizerdeutsch. Zur Tatzeit trug er eine blaue Jeanshose und helle Turnschuhe ohne Socken. Zudem hatte er einen älteren grau-blauen Rucksack bei sich.
“Rollende rumänische Bombe» auf Autobahn
Oensingen/SO. Spezialisten der Verkehrstechnik der Kantonspolizei Solothurn fiel am Mittwochabend auf der Autobahn A1 ein rumänischer Sattelschlepper auf, der offensichtlich mit Überhöhe unterwegs war. In der Folge wurde das Gefährt zum Werkhof Oensingen begleitet, um es dort einer näheren Kontrolle zu unterziehen. Dabei stockte den Beamten beinahe der Atem: Die Überhöhe erwies sich als das kleinere Übel. Das wesentlich Gefährlichere kam unter der Plane des Aufliegers zum Vorschein. Das Sattelmotorfahrzeug war unter anderem auch mit Gefahrengutfässern beladen, welche leicht entflammbare Flüssigkeit enthielten. Die Ladung war gänzlich ungesichert und bei der weiteren Kontrolle stellte sich heraus, dass der Chauffeur die vorgeschriebene und notwendige Ausrüstung für Gefahrenguttransporte nur unvollständig mit sich führte. Durch die Polizei wurde das Fahrzeug umgehend stillgelegt. Bevor dem Chauffeur die Weiterfahrt gestattet wurde, musste dieser einen vierstelligen Bussenbetrag bezahlen, die Ladung vorschriftsgemäss sichern und sich die fehlenden Ausrüstungsgegenstände besorgen.
Die EDA-Trümmerstatisten-Show
Das Katastrophenhilfskorps (Rettungskette) ist das Lieblingskind der Verwaltung und der Presse. Keine andere Truppe mit ihre Spürhunden verkörpert anschaulicher die humanitäre Aussenpolitik als sie. Medial gerechtfertigt wird ihr Einsatz immer mit der Standardmeldung “Tausende Menschen unter den Trümmern begraben“. Doch ihr Einsatz ist nicht nur ein Verhältnisblödsinn, sondern für viele Katastrophenopfer sogar tödlich.
Dreister Schmuckdiebstahl
Wattwil/SG. Heute zwischen 10:45 und 11:30 Uhr ist es einem Mann und einer Frau gelungen, aus einem Schmuckgeschäft an der Bahnhofstrasse Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Franken zu stehlen. Es wird vermutet, dass das Paar den Schmuck in einem unbeachteten Moment entwendet hat. Eine Frau und ein Mann, die sich als Paar ausgaben, hatten sich diversen Schmuck und auch Uhren zeigen lassen. Die Auswahl liessen sie sich anschliessend in eine Schmuckbox einpacken und in Geschenkpapier einwickeln. Das Paar verliess daraufhin das Geschäft, angeblich um Geld abzuheben. Als die Beiden nicht mehr zurückkehrten, öffnete man die Schmuckbox, fand aber nur noch die Uhren. Beim Täter handelt es sich um einen ca. 45-jährigen Mann von mittlerer Statur mit 1.75 Metern Grösse und schwarz-braunen, gewellten, mittellangen Haaren. Er trägt eine Brille und schwarze Kleidung. Bei der Täterin handelt es sich um eine, zwischen 45 und 50 Jahren alten Frau von fester Statur mit 1.65 Metern Grösse und schwarzen, mittellangen Haaren, die zu einem Zopf geflochten sind. Über Herkunft der Diebe macht die Polizei keine Angaben.
Am helllichten Tag in Wohnung eingebrochen
Diepoldsau/SG. Gestern ist eine unbekannte Täterschaft gewaltsam in eine Parterrewohnung an der Steigstrasse eingedrungen. Sie hatte das Mehrfamilienhaus durch die offene Haupteingangstüre betreten und dort die Wohnungstüre aufgewuchtet. Die Täter entwendeten Bargeld, Schmuck und Uhren sowie einen Computer im Gesamtwert von mehrere tausend Franken. Sie konnten unerkannt flüchten.
Diebstahl ab Baustelle
Zuchwil/SO.Wie der Polizei erst jetzt gemeldet wurde, hat eine bislang unbekannte Täterschaft über das vergangene Wochenende ab der Baustelle der Firma «Borer Chemie» an der Waldeggstrasse diverse Gegenstände entwendet. Das Deliktsgut, welches sich auf einer Palette auf der Baustelle befand, dürfte mit einem geeigneten Fahrzeug, vermutlich einem Lieferwagen, abtransportiert worden sein. Entwendet wurden beispielsweise 9 Laufmeter Aco-drain Rinnen, aus braunem Kunststein, Grösse 13×100x12 cm, 17.5 Meter Rost, schwarz, aus Eisen, sowie mehrere schwarze Gussdeckel in den Durchmessern 80 cm, 60 cm und 50 cm. Die Ware hat einen Wert von mehreren tausend Franken.
Bis auf Totschlag so ziemlich alles dabei
Rheintal/SG. Über 50 Straftaten im Sarganserland- Werdenberg sind geklärt. Fünf Erwachsene und 17 Jugendliche mussten in ein Strafverfahren einbezogen werden. Sie werden sich wegen verschiedenster Taten wie Raubüberfällen, Körperverletzungen und Diebstählen vor Gericht verantworten müssen. Zwischen Januar und Mitte Februar 2009 wurden in Buchs und Chur mehrere bandenmässige Raubüberfälle sowie im St. Galler Oberland Diebstähle in verschiedenen Örtlichkeiten verübt. Nach intensiven Ermittlungen durch die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen gelang es, die Täter zu überführen. Anfangs Februar 2009 wurden bei einer Personenkontrolle von zwei Jugendlichen und zwei jungen Erwachsenen in Buchs verdächtige, elektronische Gegenstände festgestellt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei den Natels und iPods um entwendete Geräte handelte, welche in den Garderoben von Sport- und Schulanlagen in Saragans gestohlen worden waren. Die 18- und 19-jährigen ausländischen Männer wurden sofort festgenommen. Bei den durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Hausdurchsuchungen kam weiteres Deliktsgut zum Vorschein. Es zeigte sich, dass nebst den zwei bereits Festgenommenen noch andere Personen ins Strafverfahren einbezogen werden mussten. In der Folge wurden sieben weitere Männer, darunter sechs Jugendliche, festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um einen “Schweizer” und fünf Ausländer. Ins gesamte Verfahren waren 22 junge Männer, darunter drei “Schweizer”, involviert. Ihnen werden über 50 Straftaten zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei führten mit ihnen rund 150 Befragungen durch. Die Delikte reichen von bandenmässigen Raubüberfällen über Raufhandel, Angriffe, Tätlichkeiten, Körperverletzungen, Einbruchdiebstähle, Garderobendiebstähle, Handtaschendiebstähle, Ladendiebstähle, Hehlereien, Sachbeschädigungen, Sprayereien, Betäubungsmitteldelikte bis hin zu Widerhandlungen gegen das Waffengesetz und Strassenverkehrsdelikten. Die Männer operierten in mehreren Gruppen, dies zum Teil wettbewerbsartig an mehreren Orten gleichzeitig. Eine eigentliche Hierarchie gab es nicht. Es konnten auch keine eigentlichen Hauptdrahtzieher oder Anführer ausgemacht werden. Bei den Raubüberfällen gingen die Täter in so grosser Überzahl auf beliebige Personen als Opfer los, dass diese gar keinen wirksamen Widerstand hätten leisten können. Hinzu kommt, dass die Opfer bereits durch Faustschläge, Ohrfeigen und Fusstritte gefügig gemacht worden waren, noch bevor sie überhaupt zum Herausrücken von Geld und Wertsachen aufgefordert wurden. Die Raubdelikte begingen die Angeschuldigten zur Aufbesserung ihrer Finanzen, die jedoch auch nach ihrer eigenen Einschätzung gar nicht so knapp waren.
Fünf Angeschuldigte waren zur Tatzeit bereits erwachsen. Der Grossteil der 22 Täter, die alle untereinander gut bekannt sind, sind jedoch Jugendliche unter 18 Jahren. Die Jugendlichen, alle mit Wohnsitz im Raum Sargans, werden von der Jugendanwaltschaft des Untersuchungsamtes Uznach zur Anklage gebracht. Bei ihnen sind noch aufwendigere Persönlichkeitsabklärungen im Gang, so dass der Abschluss des jugendstrafrechtlichen Verfahrens noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Strafuntersuchung gegen die erwachsenen Straftäter durch das Untersuchungsamt Altstätten ist abgeschlossen. Gegen vier Angeschuldigte erhebt die Staatsanwaltschaft in den nächsten Tagen beim Kreisgericht Werdenberg-Sargans Anklage, insbesondere wegen mehrfachen qualifizierten Raubes, was nach dem Wortlaut des Strafgesetzbuches eine Mindeststrafe von 2 Jahren Freiheitsstrafe bedeutet.
Tresor abtansportiert
Meisterschwanden/AG. Unbekannte Einbrecher drangen heute Nacht in ein Stoffgeschäft ein und transportierten einen Tresor ab. Diesen schafften sie mit einem entwendeten Auto weg. Tresor und Auto blieben zurück. Der Täterschaft gelang die Flucht. Der graue BMW mit Tessiner Kontrollschildern fiel einem Anwohner am Dienstag, 29. September 2009, kurz vor fünf Uhr auf, als dieser durch ein Wohnquartier fuhr. Der Mann verständigte die Kantonspolizei, die bald feststellte, dass die Schilder zur Fahndung ausgeschrieben waren. Eine zivile Patrouille der Kantonspolizei fand den BWM kurz darauf verlassen in einem Waldstück ausgangs Dorf in Richtung Aesch. Aus dem Wald drangen Geräusche, weshalb sofort weitere Patrouillen anrückten. Diese durchkämmten den Wald, wobei auch ein Polizeihund im Einsatz war. Schliesslich stiessen die Polizisten auf einen Tresor. Von den Personen, welche diesen offensichtlich aufzubrechen versucht hatten, fehlte allerdings jede Spur. Auch die weitere intensive Fahndung verlief erfolglos. Der Tresor stammte aus einem Stoffgeschäft in Meisterschwanden, das in der Nacht von mehreren Einbrechern heimgesucht wurde. Diese müssen den Tresor ins Freie geschafft und dort in den BMW verladen haben. Abklärungen zeigten, dass das Auto diese Woche im Kanton Tessin entwendet worden war.
Einbruch in das Geschäft «Stöckli Ski»
Zuchwil/SO. Am Mittwoch, 23.09.2009, kurz nach Mitternacht kam es am Ausserfeldweg zu einem Einbruchdiebstahl in das Geschäft «Stöckli Swiss Sports AG». Die unbekannte Täterschaft warf einen Stein in ein Fenster und verschaffte sich so Zutritt. Nach ersten Erkenntnissen sind mehrere Snowboards entwendet worden. Bezüglich der genauen Anzahl und der Marken ist bis jetzt nichts bekannt. Das Deliktsgut und der entstandene Sachschaden belaufen sich auf einige tausend Franken.
Eingebrochen und 3 Motorräder entwendet
Benken/SG. In der Nacht auf den Samstag brachen Unbekannte in einen Anbau eines Bauernhauses an der Bachtalstrasse ein und entwendeten drei neuwertige Motorräder und Sturzhelme. Es handelt sich um zwei Honda CBR 1000 RR schwarz und bunt sowie eine bunte Honda CBR 600 RA. Auffällig ist eine rot-weiss-blaue Speziallackierung mit der Aufschrift «Freddie Spencer» auf den drei Helmen und einem Motorrad. Die Täterschaft muss mit einem entsprechenden Fahrzeug oder Anhänger die Motorräder abtransportiert haben.
Moritzlis Fahrleitungen verflüchtigen sich
Würenlos AG: Erneuter gefährlicher Kupferdiebstahl ab SBB-Fahrleitung. Die noch unbekannte Täterschaft hat einmal mehr ab einer Fahrleitung 425 Meter Erdungskabel abmontiert. Der Schaden beläuft sich 17′500 Franken. Anlässlich einer Streckenkontrolle stellte am Mittwochmorgen, 23. September 2009, der sogenannte Streckenläufer der SBB auf Gemeindegebiet Würenlos den Diebstahl fest. Die nach wie vor unbekannte Täterschaft hat wiederum das Erdseil der Fahrleitung auf einer Länge von 425 Metern demontiert und abtransportiert. Am Tatort blieb noch ein zehn Meter langes, aufgerolltes Stück zurück. Der Schaden beläuft sich auf rund 17′500 Franken. Der Diebstahl dürfte in den letzten zwei bis drei Nächten erfolgt sein.
Diensthunde haben feinen Knochen verdient
Zürich. Über das Wochenende konnte die Stadtpolizei Zürich in den Stadtkreisen 9 und 11 drei Einbrecher verhaften. Die Polizisten wurden dabei tatkräftig von zwei Polizeihunden unterstützt. Am frühen Samstagmorgen, 19. September 2009, kurz vor 05:30 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich an die Badenerstrasse in Zürich-Altstetten gerufen, da dort ein Passant beobachtet hatte, wie jemand gewaltsam in ein Restaurant eingedrungen war. Die ausgerückten Polizisten umstellten in der Folge die Liegenschaft. Der Täter versuchte zwar noch aus der Liegenschaft zu flüchten, als er aber die Polizisten bemerkte, zog er sich wieder ins Gebäude zurück. Der Aufforderung, sich zu ergeben und herauszukommen, wurde keine Folge geleistet. Daraufhin wurde der Diensthund Pako von den drei Tannen eingesetzt. Dieser stellte den Einbrecher im Untergeschoss der Liegenschaft mit einem Biss in den Arm. Der 20-jährige Brasilianer liess sich danach widerstandslos festnehmen. Die Wundversorgung der oberflächlichen Bissverletzung wurde durch Schutz & Rettung in einer Polizeiwache vorgenommen. Am Samstagabend, kurz vor 23:30 Uhr alarmierten Passanten die Stadtpolizei, da sie bei Baubaracken an der Katzenbachstrasse im Kreis 11 verdächtige Geräusche wahrnahmen. Die Polizisten stellten vor Ort rasch fest, dass sich die Täter noch auf dem Areal aufhielten und umstellten das Gelände. Einer der Einbrecher, ein 19-jähriger Schweizer, konnte festgenommen werden, als er versuchte, über eine Hecke auf die Strasse zu flüchten. Für die Suche nach dem zweiten Täter wurde der Diensthund Irkhan von der Bachhöhle eingesetzt. Dank seiner guten Spürnase stiess der Hund bald bei einer der Baracken auf den Täter. Dieser kam der Aufforderung sich zu ergeben, jedoch nicht nach und machte Anstalten zu flüchten. Dem Fluchtplan wurde ein jähes Ende gesetzt, da der aufmerksame Diensthund den 40-jährigen Schweizer in den Arm biss. Er wurde festgenommen, musste jedoch zur Wundversorgung von Schutz & Rettung ins Spital gebracht werden. Die beiden festgenommenen Einbrecher hatten zuvor aus verschiedenen Baracken diverse Esswaren und Getränke sowie Bargeld für den Abtransport bereit gestellt.
Buchs/SG: Einbrecher schlugen zweimal zu
Übers Wochenende brach an der Bahnhofstrasse eine unbekannte Täterschaft in zwei verschiedene Geschäfte ein. Im ersten Geschäft wurden mehrere Tausend Franken entwendet, im zweiten entstand lediglich Sachschaden.
Gossau/SG: Sonnenschirm samt Betonsockel entwendet
Am Montag Morgen (21.09.2009) zwischen 9:30 und 11:30 Uhr entwendete eine unbekannte Täterschaft an der Gutenbergstrasse einen vor einer Bar abgestellten Sonnenschirm inklusive Betonsockel. Der Wert der gestohlenen Ware beträgt mehrere Tausend Franken.
Erdungskabel vom SBB-Netz abmontiert
Döttingen/Kaisten/AG. Die bisher unbekannte Täterschaft hat an weiteren Fahrleitungen des SBB-Netzes das Erdungskabel abmontiert und abtransportiert. Am Samstagabend, 19. September, wurde von einem Lokführer festgestellt, dass zwischen Siggenthal Station und Döttingen auf einer länge von mindestens 1′500 Metern das Erdungskabel der Fahrleitung fehlte. Am Sonntag, 20. September, stellte ein weiterer Lokoführer auf der Strecke zwischen Sisseln und Laufenburg, Gemeindegebiet Kaisten, auf einer Länge von rund 1′300 Metern, ebenfalls das Fehlen des Erdungskabels fest. Im Gegensatz zum Fall in Rümikon vom 17. September, waren in Döttingen und Kaisten die Kabel bereits abtransportiert. Es muss davon ausgegangen werden, dass es sich um ein und dieselbe Täterschaft handelt, die über entsprechende Fachkenntnisse verfügt und professionell organisiert ist.
Rede von Geert Wilders
Es ist vorbei. Diese Regierung ist auf Grund gelaufen, wie ein altes Auto, das in losem Sand stecken geblieben ist. Es quiekt noch ein wenig, dann kracht es zusammen. Jedermann kann sehen, dass sich das kleine Wesen keinen Meter weiter bewegen wird. Die Batterie ist kaputt. Es ist aus und vorbei. Read more
Brite schoss Senegalesin in den Kopf
Genf: Am Dienstag den 15. September 2009 gegen 23.00 Uhr verletzte ein Mann die Kellnerin einer Bar mit einem Revolver schwer am Kopf. Es konnte geklärt werden, dass es anfangs zu einer Auseinandersetzung kam bezüglich der Konsumation und der Bezahlung zwischen dem Opfer, einer 1975 geborenen Senegalesin und einem Mann, geboren 1952 in Grossbritannien und wohnhaft in Genf. Danach, schwer alkoholisiert, zog der Mann aus seiner Tasche einen Revolver 357 Magnum und schoss auf den Kopf der Kellnerin. Der Mann verliess sofort den Ort und wurde wenige Minuten später von der Polizei auf der Ecke zwischen der Lausanne-Strasse und der des Alpes-Strasse festgenommen auf Grund von Zeugenaussagen. Er war immer noch im Besitz der Tatwaffe. Das Opfer wurde in schwerem Zustand von der Rettung mit einer Ambulanz ins Kantonsspital transportiert. Momentan wird um ihr Leben gekämpft.
Wer bezahlt die Polizeieinsätze?
16. September 2009 von Herakleitos
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Durchschnittlich 76′100 Franken gibt die Stadt Zürich pro Heimspiel eines der beiden Zürcher Super League-Fussball-Vereine FC Zürich und Grasshoppers für den Ordnungsdienst rund um die Stadien aus. Das geht aus der Antwort des Zürcher Stadtrats auf eine Anfrage im Zürcher Gemeinderat hervor. Brennende Petarden, Ausschreitungen, Alkoholexzesse und überall urinierende Fans machen heute bei Fussballspielen umfangreiche uniformierte Polizeieinsätze notwendig. Der Einsatz der Zürcher für ein einziges Spiel, FC Zürich gegen FC Basel am 17. Mai 2009, kostete den Steuerzahler rund 253′000 Franken. Für ein Spiel der gleichen Gegner war am 22. Mai desselben Jahres ein Einsatz in der Höhe von rund 244′000 Franken nötig. Aber auch die Zürcher Derbys (FC Zürich gegen Grasshoppers) kosteten den Steuerzahler 129′000 bzw. 120′000 Franken. Dies hat der Zürcher Stadtrat kürzlich auf eine Anfrage aus dem Gemeinderat bekannt gegeben. Einsatz uniformierter Polizei In der Stadt Zürich kommt es immer wieder zu massiven Ausschreitungen zwischen Fangruppen. Da das Letzigrund-Stadion in einer Wohnzone liegt, wird die Anwohnerschaft häufig durch randalierende, betrunkene und in die Gärten urinierende Matchbesucher massiv gestört. Nach Auskunft des Zürcher Stadtrates stellen sich die Sicherheitsprobleme nicht im Stadion, sondern hauptsächlich ausserhalb. Die Polizei ist während der Einlassphase zu den Fussballspielen zusätzlich in den Hinterhöfen in der Umgebung des Stadions Letzigrund an neuralgischen Punkten mit uniformierten Polizeipatrouillen im Einsatz. «Damit können auch Versuche von Unentwegten, ihre Notdurft weiterhin im Freien und in den Hinterhöfen zu verrichten, rasch unterbunden bzw. die Fehlbaren nach der Allgemeinen Polizeiverordnung APV verzeigt werden», schreibt der Zürcher Stadtrat in seiner Stellungnahme. Innerhalb des Stadions sind die das jeweilige Spiel organisierenden Mannschaften für Ordnung und Sicherheit zuständig. Diese setzen zur Erfüllung solcher Aufgaben private Sicherheitsfirmen ein. Gemäss heute geltender Regelung ist die Aufrechterhaltung der Sicherheit ausserhalb des Stadions Sache der Polizei. Als Inhaber des Gewaltmonopols muss der Staat dort die Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit wahrnehmen. Dies gilt auch für Grossveranstaltungen, die meistens erhöhte ordnungs- und Sicherheitsmassnahmen erfordern. Veranstalter von Sportveranstaltungen trifft die Pflicht, alles zu unternehmen, damit die Sicherheit der Anwesenden (Spieler und Zuschauer) garantiert ist. In Zürich wird ab September 2009 die Videoüberwachung um 21 zusätzliche Kameras verstärkt. Mit neu 42 Kameras im Stadion Letzigrund wird der Letzigrund über die beste Videoüberwachung aller Schweizer Stadien verfügen. Wer muss bezahlen? Die Frage nach den Kosten für die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit für und am Rande grosser Sportveranstaltungen, insbesondere bei Fussballspielen stellen sich zu jedem Fussballstadion der höchsten Schweizer Liga. Im Geschäftsbericht der Berner Polizei- und Militärdirektion 2008 heisst es dazu: «Die Sicherheitseinsätze belasten die Mitarbeitenden der Kantonspolizei über ein verantwortbares Mass hinaus.» Die Kosten aus Ordnungsdienst-Einsätzen haben sich für die Kantonspolizei Bern in den letzten Jahren mehr als verzehnfacht. Dabei ist zu bedenken, dass der hohe Polizeiaufwand für Sportveranstaltungen verursacht wird durch eine relativ geringe Anzahl notorischer, aggressiver Radaubrüder. Von diesen gehen nahezu alle Gewalttaten, Zwischenfälle und Unruhen aus. Die Kosten für Sicherheitsleistungen scheren diese Gewalttäter überhaupt nicht. Sie überlassen diese für den Ordnungsdienst im Innern der Stadien den Veranstaltern. Für das, was ausserhalb der Stadien geschieht, wo sich die meisten Gewalttaten ereignen, hat der Steuerzahler aufzukommen, welcher alle Kosten für die Polizeieinsätze zu tragen hat. Von den Schäden, die dem Gewerbe rund um die Sportstätten entstehen, ganz zu schweigen. Ob diese «Kostenverteilung» als «angemessen» einzustufen ist? Im Kanton Zürich erlaubt das neue Polizeigesetz heute immerhin bereits die Verrechnung der Kosten von Polizeieinsätzen im Rahmen von Fussball- und Eishockeyspielen «mit erhöhter Gefährdung». Wo bleibt das Verursacherprinzip? Warum gilt eigentlich bei Sportveranstaltungen nicht auch das Verursacherprinzip? Warum müssen die Steuerzahler für die Schäden aufkommen, die Hooligans verursachen? Weshalb muss der Steuerzahler belastet werden zur Schonung der Täter? Sollen die Täter die Folgen ihrer sinnlosen Gewalt und aller von ihnen mutwillig vorgenommenen Sachbeschädigungen nicht selbst zu tragen haben? Weshalb soll ein Täter, der sich als angeblich «mittellos» aus der Affäre ziehen will, nicht die Kosten für die von ihm angerichteten Untaten abarbeiten mit Zwangsarbeit? Wer Gewalt anwenden kann, wer massive Sachbeschädigungen begeht, dem dürfen die Kosten seiner kriminellen Taten doch nicht einfach erlassen werden. Jugendliche Fans, die Gewalttaten begehen, müssen für Untaten geradestehen, die Folgen der von ihnen verschuldeten Beschädigungen abarbeiten. Sind die Täter minderjährig, muss Elternhaftung vollumfänglich durchgesetzt werden. Eltern sind für die Taten ihrer minderjährigen Kinder vollumfänglich zu belangen. Erste Schritte Einzelne Kantone haben gewisse Vorkehren getroffen: Im Kanton Basel-Stadt bezahlt der FC Basel Fr. 1.20 pro verkauftes Ticket an die Polizei-Einsätze. Im letzten Jahr kam damit eine Abgeltung von insgesamt 1,6 Millionen Franken zustande, die aber nur gerade 16 Prozent der Gesamtkosten solcher Einsätze abdeckte. Weitere Massnahmen hat die Politik bisher abgelehnt. Der Fussballclub sei «ein Faktor des Standortmarketings» von Basel, heisst es am Rheinknie. Klar ist: Wenn sich Veranstalter, Stadionbetreiber und Sportvereine weiterhin darauf verlassen können, dass die Allgemeinheit, also die Steuerzahler für die steigenden Kosten mutwilliger Beschädigungen aufkommen, besteht keinerlei Druck, den Hooliganismus endlich wirksam zu unterbinden. Dies wäre aber nötig, um die Belastung der Polizeikräfte und die Kosten von Ordnungseinsätzen auf ein verantwortbares Mass zu senken und die Steuerzahler zu entlasten. Ein von Sportminister Ueli Maurer eingesetzter Runder Tisch gegen Gewalt im Sport versucht gegenwärtig, eine gesamtschweizerische Regelung herbeizuführen. Für deren Umsetzung sind aber in erster Linie die Sportverbände, die Kantone und Städte verantwortlich. Das ist nicht eine Bundesaufgabe. Wer sich Millionentransfers leisten kann, wer in der Champions League 20 Millionen Franken verdient, dem ist auch die Verantwortung für die Sicherheit der Matchbesucher und für die Ordnung rund um die Stadien zuzumuten. Reinhard Wegelin/sifa Quellen: Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Zürich vom 8. Juli 2009 (Schriftliche Anfrage Nr. 938). «Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen», Bericht des Bundesrates vom 8.12.2008 zum Postulat der Kommission für Rechtsfragen des Ständerats.
Quelle: Sifa-Post vom 16.09.2009


