Mythos Radioaktivität
Juli 10, 2008 by David Frankfurter
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Redet man mit einem Linksgrünen, ist der Kontakt mit Radioaktivität der sichere Tod. Das Gegenteil ist wahr: Radioaktivtät ist ein natürliches Phänomen und selten tödlich. Überrascht? Wahrscheinlich … weil Sie jahrelanger linker Propaganda aufgesessen sind. Doch gerade die Auswirkungen der Radioaktivität gehört zu den best erforschten Phänomen in der Menschheitsgeschichte:
Der Mythos von den unklaren Langzeitfolgen der Strahlung
Das Gegenteil ist richtig. Durch die beiden Atombombenabwürfe im Zweiten Weltkrieg sind die Langzeitfolgen akribisch erforscht. Seit 1950 werden in einer gemeinsamen japanisch-amerikanischen Studie etwa 120 000 Überlebende medizinisch überwacht. Durch die starke Strahlung im Abwurfzentrum, die Explosion und die Feuerwalze starben in Hiroshima 140 000 Menschen und in Nagasaki 70 000. Von denen, die das überlebten, weil sie sich weiter entfernt vom Explosionsort aufhielten, starben bis heute etwa 800 an den Spätfolgen der Verstrahlung. Viel weniger, als man ursprünglich angenommen hatte.
Der Mythos von der radioaktiven Strahlung
Radioaktivität aus verschiedenen Quellen umgibt uns überall. Im menschlichen Körper selbst laufen ständig radioaktive Zerfallsprozesse ab. Etwa 30 Millionen Atome pro Stunde zerfallen, das entspricht etwa 9000 Becquerel (die Maßeinheit der Radioaktivität). Die natürliche Strahlenexposition der Erde liegt bei einigen Millisievert (die Maßeinheit für Dosiswerte im Strahlenschutz). Diese Dosis entspricht normalerweise einem Hundertstel bis Tausendstel der Werte, die für Lebewesen gefährlich werden können. Wird der Körper einer Dosis von 200 Millisievert auf einmal ausgesetzt, steigt die statistische Krebswahrscheinlichkeit um ein Prozent. Die Mitarbeiter in Atomkraftwerken kriegen täglich einige Mikrosievert (also Millionstel) ab. Beim Fliegen auf Reiseflughöhe liegt die aufgenommene Dosis bei circa fünf Mikrosievert pro Stunde.



