Geert Wilders im Interview mit Bruce Bawer
GW: Soll ich direkt in die Kamera schauen oder Sie ansehen?
BB: Wenn Sie bitte direkt in die Kamera schauen wollen…
BB: Mein Name ist Bruce Bawer und ich berichte direkt aus Den Haag, am Freitag den 5. Februar 2010 mit Geert Wilders. Er ist Mitglied des Unterhauses des holländischen Parlaments und der Vorsitzende der Freiheitspartei, einer der größten Parteien dieses Landes. Und er ist der wahrscheinlich populärste Politiker des Landes im Moment. Zur Zeit ist er auch in einem Prozess angeklagt und ich denke, einige werden es wissen für die anderen: können Sie bitte kurz darstellen warum Sie angeklagt wurden?
GW: Zunächst erlauben Sie mir bitte zu sagen, dass ich mich sehr geehrt fühle, dass ich heute von Ihnen interviewt werde. Viele Menschen in Holland kennen Bruce Bawer und die Bücher, die sie geschrieben haben, und dass sie sagten dass man nicht aufgeben darf … ich freue mich sehr, dass Sie heute da sind. Unglücklicherweise passierte vor 2 Jahren etwas, und zwar haben sich viele Leute wegen meines Films Fitna und meiner Bemerkungen über die islamische Ideologie bei der Polizei beschwert. Der Staatsanwalt in den Niederlande sagte, dass er mich nicht anklagen werde, da das Gesagte nicht gegen die Gesetze der Niederlande verstoßen würde, aber in den Niederlanden gibt es eine Bestimmung im Gesetz, die in anderen westlichen Staaten unbekannt ist, nämlich dass Menschen, die mit dieser Entscheidung nicht übereinstimmen, ein höheres Gericht anrufen können, und unglücklicherweise hat das Gericht in Amsterdam dieses Urteil aufgehoben und entschied mich anzuklagen. Jetzt klagen sie mich also an wegen Hassrede (Volksverhetzung), Beleidigung einer Gruppe, Diskriminierung von Muslimen und nicht-westlichen Einwanderern, sowie von Marokkanern – also diese 5 Anklagepunkte werden gegen mich vorgebracht
BB: Warum ist das passiert? Warum, denken Sie, wurde diese erste Entscheidung aufgehoben ?
GW: Ich kann wirklich nicht in die Köpfe der Richter dieses höheren Gerichts hineinsehen, aber es kam völlig unerwartet, sowohl für mich als auch für den Staatsanwalt, der mich anklagen wollte. Ich denke es ist ein Zeichen der political correctness, dass man zwar eine Menge über das Christentum oder über andere Religionen sagen kann, aber – versuchen Sie einmal sich kritisch zu äußern gegenüber der Islamisierung, oder gefährdeten Werten, gegenüber der Freiheit im Islam oder was in unseren freien Gesellschaften passiert. Wenn Sie das tun, bekommen Sie eine Menge Ärger und ich glaube, dass die politische Elite von heute nicht sehr erfolgreich darin ist, meine Partei auf politischem Wege zu besiegen, also schauen sie nach anderen Wegen, und obwohl die Richter in den Niederlanden unabhängig sein sollten, so sind sie doch mit dem Virus der political correctness infiziert und versuchen jeden mundtot zu machen der sich gegen den kulturellen Relativismus ausspricht und insbesondere gegen diejenigen, die sich kritisch gegenüber dem Islam äußern. Wobei ich ein Sonderfall bin: nicht nur kritisch gegenüber dem Islam, sondern der Grund, warum ich den Islam kritisiere ist, weil ich glaube, dass es um unsere Freiheit geht und um unsere Werte und das ist der Grund warum ich kämpfe. Sehen Sie: je populärer ich werde in der Bevölkerung desto mehr Menschen wollen mich zum Schweigen bringen.
BB: Für diejenigen, die sich mit dem Justizsystem in den Niederlanden nicht so gut auskennen: Wie lange wird der Prozess gehen, was erwartet man, wie lange es dauern wird?
GW: Es kann viele Jahre lang dauern. Erstens, wenn sie mögliche Berufungen betrachten – und ich erwarte, ob ich verurteilt werde oder nicht, dass es Revisionen geben wird im Laufe der Zeit und eine der Parteien das nächst höhere oder vielleicht das höchste Gericht anrufen wird eventuell sogar den Europäischen Gerichtshof – dann kann es Jahre dauern. Aber jetzt sind wir ganz am Anfang und es hat schon zwei Sitzungen gegeben, zwei öffentliche Sitzungen, und die waren nicht sehr zufrieden stellend verlaufen. Denn ich habe vor einigen Wochen dem Gericht gesagt, wie ich mich verteidigen werde, nicht nur hinsichtlich der Redefreiheit, sondern auch hinsichtlich des wahren Inhalts des Korans und des Islams, und ich sollte in der Lage dazu sein mich zu verteidigen. Ich benannte also 18 Sachverständige auf dem Gebiet der Redefreiheit, aber auch Leute die besonders erfahren sind, national und international auf dem Gebiet des Islams und des Korans, aber unglücklicherweise, es ist wirklich lächerlich und ich kann auch nicht erklären warum, entschied das Gericht, dass von meiner Nachfrage nach 18 Sachverständigen sie nur 3 anhören werden. Sie haben 15 von ihnen einfach ausgeschlossen ohne Angabe von Gründen. Der Hauptteil meiner Verteidigung bestand darin, der Öffentlichkeit durch diese 18 Zeugen zu zeigen, dass das was ich sage wirklich die Wahrheit ist. Mir sind alleine 3 Zeugen geblieben, diese 3 werden auch nur hinter verschlossenen Türen (nicht öffentlich) befragt werden. Ich fühle mich wie in einem Gericht in einem totalitären Staat, wo ich mich nicht verteidigen darf, so wie ich es sollte, mit so vielen Gutachtern wie ich will, und diese 3 die akzeptiert wurden, werden auch nur hinter verschlossenen Türen angehört werden, ohne die Öffentlichkeit, – das ist das, was das Gericht entschieden hat, vor einigen Tagen, und das ist ein Rückschlag für mich und mein Verteidigungsteam.
BB: Wird das allgemein so gehandhabt in diesem Land, wenn jemand in einem Prozess versucht sich zu verteidigen? Dass Zeugen nicht zugelassen werden in so hoher Anzahl?
GW: Nein – das ist eine sehr gute Frage Bruce. Weil in normalen Prozessen manchmal ein Krimineller, der einen Mord begangen hat oder Ähnliches, 15 oder 20 Gutachter haben darf in den Niederlanden. Es gab auch sehr kleine Prozesse in denen 5-6 Zeugen erlaubt waren. Also selbst wenn sie sich die heutige Presse anschauen, auch die Menschen, die mit mir gar nicht einer Meinung sind, wir Professoren oder Juristen, sie sagen, es sei doch eine unübliche und unverständliche Entscheidung des Gerichts, mir diese Gutachter nicht zu genehmigen, sondern nur diese 3 und diese dann auch nur hinter verschlossenen Türen anzuhören. Es ist unüblich in Holland, und es ist ein Zeichen dafür, wie ich es schon oft gesagt habe, dass dies ein politischer Prozess ist, kein normaler Prozess. Es ist ein politischer Prozess – ich habe gedacht, dass es das seit Jahrhunderten nicht mehr geben würde, aber unglücklicherweise passiert es gerade wieder.
BB: Ich glaube in der heutigen Ausgabe des ‚Volkskrant’ ist ein kleiner Artikel in dem gesagt wird, dass 6 Experten einen Brief an das Gericht geschrieben haben, die ihre Sichtweise gegenüber Scharia und Islamisierung anfechten. Haben Sie diesen Artikel gelesen? Was sagen Sie dazu?
GW: Also, wie ich bereits sagte, gibt es eine Menge Widerstand gegenüber dem was ich sage. Ich denke, ich repräsentiere eine große Partei in Holland und viele Menschen mögen mich. Es gibt nur schwarz oder weiß. Es gibt auch Menschen die meine Courage hassen, also diese Professoren, die anderer Meinung sind als ich. Sie geben nun dem Gericht Briefe und Analysen, die besagen, dass meine Meinung falsch ist. Sie machen es öffentlich und deshalb ist es so wichtig, dass man mir erlaubt meine eigenen Gutachter als Zeugen zu haben, die nicht nur aus den Niederlanden stammen, sondern auch aus dem Ausland. Die auch den Koran studiert haben und Bescheid wissen darüber, die also die andere Seite der Münze aufzeigen können, meine Seite, von der ich glaube, dass sie die Wahrheit ist. Sie dürfen vor Gericht nicht erscheinen und die Gegenpartei geht in die Öffentlichkeit und alle Zeitungen in den Niederlanden veröffentlich diese Position auch – das ist nicht richtig. Das ist in der öffentlichen Arena kein faires Spiel.
BB: Wie ernst ist so etwas, der Brief dieser Experten, wie ernst wird das vom Gericht genommen?
GW: Ich weiß es noch nicht. Sie sagten sie werden jetzt jeden Monat einen Brief an das Gericht schreiben in dem sie erklären, dass das was ich sage falsch ist und dass meine Verteidiger Unrecht haben. Ich weiß nicht wie ernst das Gericht das nimmt, zurückblickend muss ich sagen, dass das Gericht nicht so sehr daran interessiert ist was ich zu sagen habe, oder die Menschen die mich verteidigen, sondern was die andere Seite zu sagen hat. Also ich fürchte, es könnte ernst werden und wir werden hart daran arbeiten mit nur 3 Gutachtern der Verteidigung, und damit dass wir nur hinter verschlossenen Türen sprechen dürfen.
BB: Darf ich ihnen eine persönliche Frage stellen: was hat Sie dazu gebracht, das zu tun was Sie gerade tun? Es gibt einflussreiche Personen in der Politik, in der Wirtschaft, in den Medien – sie alle haben sich dazu entschlossen diesen Kampf nicht zu kämpfen. Welche Erziehung haben Sie genossen, welche Werte und Erfahrungen haben Sie gemacht, dass sie sich dazu entschlossen haben vorzutreten, sich dafür einzusetzen und zu kämpfen?
GW: Als Teenager habe ich einige Jahre in Israel gelebt, bevor ich nach Holland zurückkehrte, um meinen Wehrdienst anzutreten, der damals Pflicht war. Danach habe ich studiert und habe an Gesellschaften des Nahen Ostens gesehen, was der Islam bewirken kann, und zwar insbesondere in islamisch dominierten Kulturen. Diese sind sehr verschieden, ich war einige Male im Iran, in Syrien, Ägypten und in einigen Staaten im Nahen Osten und ich weiß, dass sie nicht alle gleich sind. Sie sind alle sehr verschieden, aber sie haben einen gemeinsamen, dominierenden Faktor, und das ist die islamische Kultur und wie sie mit Menschen umgehen, die Kuffar sind, also Nicht-Muslime und wie sie mit der Freiheit umgehen, oder mit Homosexuellen oder mit Frauen und Journalisten und Dissidenten und mit allen anderen. Und ich habe den totalitären Teil der gesamten Region kennen gelernt, als ich aufwuchs und noch ein Teenager war, und später in meinen 20er und 30er Jahren als ich sah, wie wir diese Probleme nach hier importierten, hier nach Europa und in unsere Länder, die von genau diesen Immigranten aus diesen Ländern überflutet wurden, aus dem Maghreb und dem Nahen Osten. Dass wir eine Ideologie importieren, die sie sich nicht in unsere Gesellschaften assimilieren und integrieren will, sondern die dominieren will, keinen Respekt zeigt, wenn nicht sogar hasserfüllt ist. Natürlich meine ich nicht alle Menschen, sondern die Ideologie, alles wofür wir stehen Freiheit, Gleichheit, und unsere Werte – ich will keine monokulturelle Gesellschaft, aber ich glaube, dass unsere eigene Kultur die dominierende sein sollte und nicht die islamische Kultur. Als ich dann Parlamentarier wurde, reiste ich und beobachtete diese Dinge und ich dachte, es muss sich etwas ändern. Ich erinnere mich, als ich im holländischen Parlament im Jahre 1999, ich war gerade ins Parlament gewählt worden für die Partei, die ich aber später verlassen habe, eine Resolution einreichte. Das war zwei Jahre vor 9/11und ich sagte, der Islam ist eine Bedrohung und die Regierung sollte dies ernst nehmen und sich gut informieren und Maßnahmen ergreifen gegen die Immigration. Jeder hat mich damals komisch angeguckt, so unter dem Motto: mein Gott worüber spricht der eigentlich? Das ist ein Verrückter, ein Narr, was tut er? Und später haben wir uns natürlich darüber unterhalten, was in Europa passiert ist, in Madrid, 9/11 natürlich in New York, und auch hier in Europa, die Attentate in Madrid und London, in den Niederlanden als Theo van Gogh ermordet, abgeschlachtet wurde. Und wir sahen wie sich die Gesellschaft wandelte und ich dachte: ,Ich muss etwas tun, ich habe die Pflicht [unsere Werte] zu verteidigen und etwas zu sagen.’ Ich denke dass die freien Menschen die Pflicht haben, nicht nur das Recht sondern die Pflicht, sich dafür einzusetzen und etwas zu sagen ,wenn sie sehen, dass ihre Freiheit und die ihrer Kinder bedroht wird. Ich glaube, dass unsere Freiheit in Gefahr ist, also gibt es für mich keine Alternative als sie zu verteidigen. Aber natürlich wusste ich damals noch nicht, dass ich damit soviel Ärger bekommen würde. Trotzdem ich habe es noch keine Sekunde bedauert, und ich bin immer noch sehr zuversichtlich, dass ich weitermachen werde, was auch immer das Gericht entscheidet oder was mit mir passieren mag.
BB: Wenn Sie die Zeitungen lesen in den Niederlanden, wird es doch sehr deutlich, dass sie nicht sehr viele Freunde haben bei den Medien. Was glauben Sie, wie viele Menschen dieses Landes hinter Ihnen stehen?
GW: Wie ich bereits sagte, eine wachsende Menge an Menschen. Es gibt einen großen Unterschied in den Niederlanden zwischen der politischen Führung und der vox populi, der Stimme des Volkes. Und wenn es Wahlen geben würde in Holland, nach fast allen Umfragen, die vor einem halben bis einem Jahr gemacht wurden, hätten wir um die 25 – 30 Sitze der 150 Sitze im Unterhaus, was bedeutet, dass das etwa 15-20 % der Stimmen wären. Also wir sind schon populär, nicht die Mehrheit des Volkes, aber in drei Jahren sind wir von 9 Sitzen im Parlament auf etwa 25-30 Sitze angewachsen. Wir haben unsere Popularität bis heute verdreifacht und das liegt nicht nur daran, was meine Partei, die Freiheitspartei sagt, sondern auch weil die Menschen verärgert sind über die führenden, regierenden Politiker in Holland. Sie ignorieren immer noch die Probleme, sie fühlen sich nicht verantwortlich, sprechen immer noch von den guten Seiten des Islam. Ich glaube, dass eine wachsende Menge von Menschen uns unterstützt, aber je mehr wir an Popularität hinzu gewinnen desto mehr werden gleichzeitig unsere Feinde böse werden. Das befürchte ich.
BB: Hier in Europa haben wir einige große, terroristische Attentate miterlebt, wie in London und Madrid. Wir haben Debatten über die Scharia in GB und Debatten in Frankreich über die Burka verfolgt, Aufstände in den Vorstädten in Frankreich, Aufstände in Dänemark usw. Aber es scheint so zu sein, dass die Niederlande zum Zentrum dieser Kontroverse, dieses Konflikts geworden sind. Wir haben den Mord an Pim Fortuyn erlebt, den Mord an Theo van Gogh, wir haben die quälende Jagd auf Ayaan Hirsi Ali miterlebt und nun – Sie. Was ist mit den Niederlanden los? Was ist so besonders an diesem Land, dass hier ein Epizentrum entstand?
GW: Wissen Sie, wir in Holland haben in der Vergangenheit viel Applaus bekommen, die Regierung hat Applaus bekommen, von Deutschland, von Belgien weil wir solch eine konsensartige Gesellschaft haben , die, nach Meinung von einigen, eine Menge Vorteile hätte – aber einer der großen Nachteile ist, wenn sie ein Gesetz in Holland verabschieden wollen, dann dauert dies Jahre, nicht nur wegen des gesetzgebenden Verfahrens, sondern es ist eine Frage unserer Ansichten und unserer Geschichte, dass jeder mit jedem übereinkommen möchte. Wir haben ein Mehrparteiensystem, ganz abgesehen von Parlament und Gesellschaft – und jeder möchte ein Stück vom Kuchen abhaben und muss zustimmen. Und vergessen Sie nicht, die linken Parteien, die regiert haben und auch heute noch regieren, fast die ganze Zeit über seit dem 2. WK. Diese Parteien haben die multikulturelle Gesellschaft erfunden, sie sind die Väter aller Probleme, die wir heute haben und sie sind nicht scharf darauf zuzugeben, dass sie sich geirrt haben. Sie sind politisch auch sehr stark abhängig von den Wählerstimmen der Immigranten in den Niederlanden. Also die Kombination aus allen diesen Faktoren und die Idee des kulturellen Relativismus, die Idee dass alle Kulturen gleichwertig seien ist ein großes falsches Konzept, das sehr vorherrschend wurde und es ist sehr schwierig das alles zu ändern. Ich hoffe dass diese schrecklichen Dinge, die Sie erwähnt haben, also auch die Morde in den Niederlanden und wie Hirsi Ali behandelt wurde, dass sich das ändern wird. Es hat sich schon einiges verändert bei vielen Menschen, aber nicht bei der politischen Elite. Es gibt auch viele andere Länder – schauen Sie sich das Vereinigte Königreich an, schauen Sie sich Deutschland, Frankreich an, schauen Sie sich Dänemark an, überall haben Sie Probleme und sie haben auch keine Lösungen dafür. Wir sind beinahe so gelähmt, dass wir nicht mehr handeln können, weil die Regierenden dieses Schema des Multikulturalismus erfunden und alle diese Menschen zum Immigrieren in die Niederlande eingeladen haben. Nun sind sie bei allen Wahlen abhängig von den Stimmen dieser Menschen, und das lähmt uns. Ich denke, dass die Mehrheit der Menschen es satt hat, und das ist einer der Gründe, warum meine Partei heute so erfolgreich ist, und das ist das Besondere an den Niederlanden: wir sind und ich glaube das ist unser Nachteil, begründet auf Konsens. Wir sind jedem gegenüber tolerant, sogar gegenüber den Intoleranten und ich finde wir sollten aufhören tolerant zu sein gegenüber den Intoleranten und wir sollten stattdessen damit anfangen tolerant zu den Toleranten zu sein. Aber unglücklicher weise ist es nicht so, die Regierung handelt nicht so.
BB: Apropos – ich habe etwas sehr extremes gelesen, gestern bei den Meinungsumfragen und zwar in der ‚Volkskrant’ von jemandem, ich denke es war ein Professor. Sein Hauptargument war, dass Geert Wilders zwar versucht über die Wahrheit im Islam zu sprechen, aber unser gesamtes, holländisches Gesellschaftssystem basiere auf der Idee, dass wir seit Jahrhunderten nicht die Ideen von Religionen in Frage stellen dürfen. Es war ein bemerkenswertes Argument, absolut atemberaubend zu lesen, und das in einer Zeitung des 21. Jahrhunderts in der westlichen Welt. Ich denke, das war eine speziell niederländische Argumentation, also ich verstehe sehr gut worüber Sie gerade sprechen. Was würden Sie Menschen sagen, in anderen Ländern, in anderen europäischen Ländern, in Amerika in Kanada in anderen Demokratien auf dieser Welt, was würden Sie sagen, was dieser Prozess hier in den Niederlanden diese Menschen angehen würde?
GW: Ja es geht sie etwas an. Wie ich immer sage: schauen sie sich die Berichterstattung an im Fernsehen oder wo sonst berichtet wird. Es geht hier nicht um mich. In diesem Prozess geht es um die Redefreiheit, es geht darum ob wir eine Ideologie akzeptieren, voller Hass, die gegen alles steht, was für uns wichtig ist. Wenn sie sich die Gesetze anschauen: Freiheit gilt für die gesamte Gesellschaft, für uns alle heute in den Niederlanden. Ich bin ein Parlamentsabgeordneter, aber es geht um jeden anderen in jedem anderen Land in Zukunft, der angeklagt wird, weil er die Wahrheit gesagt hat, indem er seine Redefreiheit genutzt hat. Der für die Freiheit in seinem Lande kämpft. Und wenn ich in den Niederlanden verurteilt würde, dann glaube ich fest daran, dass die Freiheit, die wir in unserer Gesellschaft haben, zurückgeworfen wird, mindestens um ein Jahrhundert. Wenn nicht sogar um zwei Jahrhunderte und wenn dies mir passieren sollte, dann kann es jedem passieren, wegen der Multikulturalisten, der kulturellen Relativisten. Für die Menschen gilt: die islamische Ideologie wird einen enormen Einfluss bekommen, wenn sie jemanden zum Schweigen bringen kann, in diesem Fall einen demokratisch gewählten Politiker, der dann nicht mehr in der Lage ist, eine Ideologie zu kritisieren. Ich wünschte es gäbe hier etwas wie den amerikanischen ersten Verfassungszusatz, aber ich glaube, dass es auch langsam in den Vereinigten Staaten anfängt. Ich würde zu Leuten in Europa aber auch zu Amerikanern und Menschen in Kanada sagen: glauben Sie nicht, es könnte Ihnen nicht passieren. Glauben Sie nicht, dass die Freiheit ewigen Bestand hätte für Sie. An meinem ersten Verhandlungstag habe ich an Thomas Jefferson erinnert, den ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten, der einst sagte, dass der Preis der Freiheit ewige Wachsamkeit bedeute. Daran sollten wir uns immer erinnern. Wenn wir nicht bereit sind für unsere Freiheit zu kämpfen und sie zu verteidigen. Noch mal: es ist nicht nur unser Recht, sondern unsere Pflicht für die Freiheit zu kämpfen, und wenn wir den Islam nicht als das betrachten wollen, was er wirklich ist, wenn er sich erst etabliert hat, dann haben wir eine unfreie Gesellschaft. Dann werden sich unsere Länder verändern, wir werden alles verlieren für das wir und unsere Väter und Großväter jemals gekämpft haben. Für Europa ist es sehr wichtig, aber auch für die Vereinigten Staaten ist es wichtig, nicht den europäischen Alliierten zu verlieren. Nicht zuzusehen, dass Europa, wie einige Leute bereits festgestellt haben, zu einer Art Vogelkäfig oder wie Eurabia wird mit total verschiedenen Werten. Das was in Europa passiert kann auch in den Vereinigten Staaten passieren, obwohl die Menschen in den USA ihren ersten Verfassungszusatz haben, alles kann geändert werden. Mein Kampf ist nicht mein persönlicher Kampf, sondern es ist ein Kampf für jeden freien Mann und jede freie Frau auf dieser Welt, die ihre eigenen Werte behalten möchten, Redefreiheit, das Recht der freien Meinungsäußerung und Gleichheit für die nachfolgenden Jahrhunderte.
BB: Vielen Dank Geert Wilders, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben für ihre Worte und für ihre Aufmerksamkeit.
Eine unbequeme Wahrheit
14. Dezember 2009 von Schwarzenbach
Kategorien: NEWS, TITEL, WIRTSCHAFT
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Während früher in jeder Bankfiliale Broschüren mit den volkswirtschaftlichen Daten der Schweiz auflagen, muss man heute die Parameter suchen. Und wenn man etwas findet, dann sind die Zahlen meistens innerhalb von Teilstatistiken verborgen, so dass selbst Ökonomen Mühe haben, sie dort heraus zu fischen.
Eigentlich hätten die Beamten gar keinen Anlass, die Zahlen zu verstecken. Das Bruttosozialprodukt steigt nach wie vor. Sogar im internationalen Vergleich brauchen wir uns nicht zu schämen. Warum das Volk aber immer weniger in der Tasche hat, liegt einzig und allein an einer leicht verständlichen Division: BIP/Kopf. Read more
AIM – Der Beginn einer neuen Bewegung
22. November 2009 von David Frankfurter
Kategorien: HINTERGRUND, NEWS, SERIEN, TITEL
Soziologen haben herausgefunden, wie eine politische Bewegung entsteht. Dazu müssen 4 Elemente zusammentreffen. Erstes Element ist eine herannahende Katastrophe. Das zweite Element sind Ereignisse, die sich auf dieses Szenario zubewegen. Das dritte Element ist ein politischer Mainstream, der diese Entwicklung bewusst unterdrückt. Und zuletzt muss die Bewegung selbst eine Lösung für das Problem anbieten.
Treffen diese vier Elemente zusammen, liegt ein „political movement“ vor, der nicht mehr reversibel ist. Wir werden soeben Zeuge einer solchen Entwicklung.
Zu den Voraussetzungen … Read more
Alex W. und der Rechtsfrieden
Zuerst zu den Fakten: Alex W., Russlanddeutscher, tötet mit mehreren Stichen im Gerichtssaal eine Muslima. Die Reaktion in der arabischen Welt lässt nicht lange auf sich warten: Demos und Drohungen. In der Folge verurteilte das Gericht den Täter zur Höchststrafe: lebenslänglich.
Alex W. kam als Russlanddeutscher in die Bundesrepublik. Er versuchte sich zu integrieren und wollte ein “Superdeutscher” sein. Doch im Gegensatz zu den Einwanderern aus der Türkei, bekam er nicht das Rundum-Glücklich-Packet geboten. Er scheiterte und landete beim Sozialamt … Read more
Immer mehr Gesindel im Land
Rentnerin wurden 15′000 Franken entrissen
Reinach/BL. Am 29. Oktober, kurz nach 14 Uhr, wurde eine Frau (92) vor der eigenen Haustür am Oberen Rebbergweg Opfer eines perfiden Entreiss-Diebstahls. Die Rentnerin hatte – gemeinsam mit ihrem 90-jährigen Gatten – gleichentags in einer Bank in Rheinfelden AG Bargeld in der Höhe von 15′000 Franken bezogen. Es ist davon auszugehen, dass das Ehepaar bereits dort (kurz vor 12.00 Uhr) von der Täterschaft beobachtet worden war. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte die Täterschaft vor dem vollzogenen Diebstahl offenbar zudem bereits in der Tiefgarage des Einkaufszentrums Migros-Zentrum in Reinach Kontakt mit den Opfern. Dort hatte sich die Täterschaft angeboten, beim Wechseln eines defekten Vorderpneus am Auto des Ehepaares behilflich zu sein – dies wurde jedoch abgelehnt. Nach der Reparatur kam es dann vor der Haustüre des Ehepaares zum Diebstahl. Dabei näherte sich die Täterschaft von hinten der Frau und entriss ihr eine grüne Stofftasche (mit schwarzen Griffen), in welcher sich der Geldbetrag befand. Die Polizei Basel-Landschaft sucht nun zwei Männer. Der Haupttäter war 165 bis 170 cm gross, 40 bis 50 Jahre alt, ist von fester Statur, hat ein breites Gesicht und dunkelschwarze Haare (Bürstenschnitt), war dunkel gekleidet und sprach eine ausländische Sprache. Ein dunkel gekleideter Mittäter lenkte einen weissen BMW des Typs E36 (älteres Modell aus der 3-er-Reihe). Eine durch die Polizei Basel-Landschaft eingeleitete Fahndung verlief bis heute ergebnislos. Sachdienliche Angaben zum Ereignis, zur gesuchten Person gemäss Phantombild sowie zum gesuchten Auto sind erbeten an die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35.
3 Quads entwendet
Messen/SO. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden an der Hauptstrasse in Messen 3 Quads entwendet, die auf dem Vorplatz der Moto Boutique Zimmermann abgestellt worden waren. Die vierrädrigen Motorräder – zwei davon sind neu, eines gebraucht – haben einen Wert von mehreren tausend Franken.
Zwei Einbrüche in gegenüberliegende Wohnungen
Rapperswil/SG. Am Mittwochn, zwischen 13:30 Uhr und 16:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Spinnereistrasse gleich in zwei Wohnungen im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses eingebrochen. In beiden Fällen hebelte sie die Wohnungstüre auf und entwendete vor allem Damenschmuck im Wert von mehreren hundert Franken. Der Sachschaden beträgt in beiden Fällen ebenfalls mehrere hundert Franken.
Portemonnaie aus Wohnung gestohlen
St.Gallen. Am Mittwoch, zwischen 21:45 und 21:50, ist eine unbekannte Täterschaft vermutlich über die unverschlossene Haustüre in einem Mehrfamilienhaus an der Ruhbergstrasse eingedrungen.
Blööterliwasser statt Hahnenburger
27. Oktober 2009 von Gastbeitrag
Kategorien: NEWS, PEOPLE, TITEL
Im Kanton Obwalden musste ein Asylbewerber betrieben werden, weil er Rechnungen seines Getränkelieferanten nicht bezahlte. B.* ist Kosovo-Albaner (Jahrgang 1968) und wohnt im Kanton Obwalden. Nicht allein, selbstverständlich nicht. Er hat eine Frau. Die beiden haben sechs Kinder. Noch Fragen? Read more
Bildungsoffensive als Einwanderungsmotor
21. Oktober 2009 von David Frankfurter
Kategorien: AUSLAND, NEWS, TITEL
Unlängst forderten Linke, dass die Maturandenquote und damit die Anzahl der Akademiker stark gesteigert werden soll. Letzte Woche hatten wir die Möglichkeit, die Auswirkungen einer solchen Entwicklungen live zu erleben. Auf Malta. Read more
Aufstieg und Niedergang
8. Oktober 2009 von Liz
Kategorien: HINTERGRUND, NEWS, TITEL
Dieser Text überschneidet sich mit einigen meiner früheren Aufsätze wie Warum mögen Muslime Hitler, aber nicht Mozart?[1] Ich habe einige interessante Gespräche mit Ohmyrus geführt, dem Essayist, der den Demokratischen Reform Blog [2] betreibt. Er ist ein Chinese, der Aspekte der westlichen Zivilisation zu schätzen weiß, die viele Westler vergessen oder abgelehnt haben. Er ist in dieser Hinsicht kein Einzelfall. Eines der besten Bücher über die europäische Kultur ist Defending the West [3], von dem ehemaligen Muslim Ibn Warraq, der auf dem indischen Subkontinent geboren wurde. Als gebürtiger Europäer ist es seltsam zu bemerken, dass einige (nicht-muslimische) Asiaten meine Zivilisation offenbar mehr zu schätzen wissen als Intellektuelle in meinem eigenen Land. Der im Iran geborene Ex-Muslim Ali Sina kritisiert den westlichen Multikulturalismus in seinem Buch Understanding Muhammad [4], das ich online rezensiert [5] habe:
“Wenn eine Kultur erhalten bleiben muss, dann ist es die westliche, hellenisch-christliche Kultur. Es ist diese Kultur, die vom Aussterben bedroht ist …. Wir verdanken unsere Freiheit und unsere moderne Zivilisation der westlichen Kultur. Es ist diese Kultur, die nun angegriffen wird und geschützt werden muss.”
Ohmyrus glaubt, wie ich auch, dass sich der Westen im Niedergang befindet, nicht nur in relativen Zahlen als Prozentzahl der globalen Wirtschaft oder Bevölkerung, sondern in Bezug auf reale Werte. Er deutet strukturelle Mängel in unserem demokratisch politischen System an, was in der Regel dazu tendiert, “Menschen zu voneinander zu trennen, ein Rennen jeder gegen jeden und eine Wirtschaftsklasse gegen die andere zu führen“, und dass andererseits durch die Art seiner kurzen Wahlperioden nicht gut für langfristige Planungen geeignet ist. Die europäische Zivilisation hatte ihren Höhepunkt erreicht, als sie vor-demokratisch war, weil es für Muslime einfacher war, in das demokratische als in das vor-demokratische Europa einzudringen. Im neunzehnten Jahrhundert waren in Großbritannien, Königin Victoria und der Adel nicht so mächtig wie es ihre Vorfahren gewesen waren, sie übten aber mehr Macht aus als es heute der Fall ist. Macht wurde geteilt zwischen dem Monarchen, dem House of Lords und dem House of Commons im Parlament. Dies entspricht dem, was alte politische Theoretiker wie Aristoteles ein gutes Gleichgewicht zwischen monarchischen, aristokratischen und demokratischen Elementen der Gesellschaft genannt hätten.
Ohmyrus, der ein Christ ist, glaubt, dass einer der Gründe, warum die wissenschaftliche Revolution in Europa und nicht in Asien statt fand, das Christentum ist, das die Menschen gelehrt hat, dass Gott das Universum nach rationalen Gesetzen erschaffen hat, die bis zu einem gewissen Grad von gelehrten Menschen entdeckt und beschrieben werden können. Während der Westen ursprünglich freiere Rede und freiere Forschung als die meisten anderen Gesellschaften genießen konnte, wurden in den letzten Jahren einige kritische Aspekte im Zusammenhang mit Zuwanderung, die freie Rede im Westen durch ideologische Zensur erstickt. Er sagt: “Wer darauf hindeutet, dass einige Rassen intelligenter sind als andere, wird als Rassist bezeichnet und sogar mit Strafverfolgung wegen eines Hassverbrechens bedroht. Ersetzen wir den Begriff “Ketzer” durch den Begriff “rassistisch” und wir sind schon fast wieder im Mittelalter. Aber hier in Asien gibt es kaum Probleme, darüber zu diskutieren. ”
Ohmyrus ist der Ansicht, dass die westliche Zivilisation zurzeit von dem kulturellen Kapital früherer Zeiten zehrt, als die Macht in den Händen einer besser ausgebildeten Elite lag, deren persönliche Interessen mit dem langfristigen Interesse des Landes zusammenfiel. Dies mag zum Teil stimmen, aber ich persönlich glaube, dass eines der größten Probleme, vor denen wir heute stehen, genau die Tatsache ist, dass sich die Interessen der westlichen Nationalstaaten nicht immer mit den eng gefassten Interessen der Eliten überschneiden. In früheren Generationen haben reiche und einflussreiche Personen häufig die Nationalstaaten nicht nur emotional, sondern auch pragmatisch beeinflusst, um ihren eigenen Wohlstand und ihre Macht zu stärken. Im Zeitalter von internationalen Organisationen und mächtigen multinationalen Unternehmen, die mehr Macht ausüben als viele kleinere Länder, ist dies nicht mehr der Fall. Dieselben Eliten werden jetzt andere Organisationen und Instrumente prüfen, um ihre persönlichen Interessen und beruflichen Karrieren voran zu treiben. Das demokratische System hat seine Fehler, aber es war bis zu einem gewissen Grad intakt, so lange es sich als Demos verstand, ein Volk mit einer gemeinsamen Identität und gemeinsamen ethnischen Interessen. Dieses ist in den westlichen Ländern im Begriff schrittweise zusammenzubrechen, angefangen an der Spitze. Mächtige Gruppen haben oft mehr Gemeinsamkeiten mit den Eliten in anderen Ländern, als sie es mit einem durchschnittlichen Bürger in ihrer eigenen Stadt haben. Ohne Loyalität, die über das Politische hinausgeht, emotionale Bindungen oder sogar einem pragmatischen Interesse an der Unterstützung von Nationalstaaten, wird das demokratische System zum Vehikel für eine Verteilung von Vergünstigungen an Freunde zu Hause und im Ausland, begeht Verrat an seinen Wählern und gewährleistet letztendlich eine lukrative internationale Karriere ganz nebenbei. Man wird wenig moralische Skrupel gegen den Import von Wählern aus dem Ausland zur Aufrechterhaltung der Macht haben, weil Geschäftsfreunde, die man finanziell unterstützt, den Wunsch nach Zugang zu billigen Arbeitskräften haben. Dieser Prozess hängt mit der technologischen Globalisierung zusammen, hat sich aber weiterentwickelt in einem sich vor sich selbst-ekelnden Westen, mehr als es in jeder anderen Zivilisation der Fall ist.
In Westeuropa wurde ein großer Teil der wirklichen Macht auf die nicht gewählten Organe der Europäischen Union übertragen. Zwischen 1999 und 2004 stammten 84 Prozent der Rechtsakte in Deutschland – und der Mehrheit aller EU-Mitgliedsstaaten – aus Brüssel. Nationale Wahlen werden immer mehr zu einem leeren Ritual. Die wichtigen Fragen wurden bereits hinter verschlossenen Türen geregelt. Unser tägliches Leben wird von einer aufgeblähten Bürokratie geregelt, die zunehmend staatenübergreifend ausgeführt wird.
In den Augen des linken amerikanischen Theoretikers Noam Chomsky ist “der clevere Weg, Bürger passiv und gehorsam zu halten, [ist], das Spektrum der zulässigen Meinung strikt zu beschränken, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums zu erlauben.” In den meisten westlichen Ländern hat die Öffentlichkeit die Wahl zwischen linken Kandidaten, die die Masseneinwanderung bevorzugen und „rechten“ Kandidaten, die auch die Masseneinwanderung favorisieren und die Agenda der Linken in einem etwas langsameren Tempo durchsetzen. Das nennt man dann “Freiheit.” Die Massenmedien stellen ein einseitiges und ideologisch gefiltertes Abbild der Welt dar. Die Tatsache, dass die Vertreter der Medien und der Wissenschaft in der Regel mehr, manchmal viel mehr politisch linksgerichtet[6] sind, als die durchschnittliche Bevölkerung, ist gut dokumentiert.
Diese Situation wird durch die Tatsache verstärkt, dass die Globalisierung von Kommunikation und Transport, die ironischerweise zu einem großen Teil auf europäischen und westlichen Erfindungen basiert, einen großen Druck auf unsere Völker ausübt, in einer Weise, die vor ein paar Generationen völlig undenkbar war. Als die christlichen Evangelien am Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. niedergeschrieben wurden, bestand die Bevölkerung des Römischen Reiches aus vielleicht 60 Millionen Menschen. Dies spiegelt das jährliche Bevölkerungswachstum des frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts wieder. Mit anderen Worten: Die Weltbevölkerung wächst jedes einzelne Jahr um ein römisches Reich. Unser System ist nicht darauf ausgelegt, diese hohe Anzahl zu bewältigen.
Praktisch alle westlichen Länder haben die Kontrolle über ihre Grenzen verloren, oder vielleicht wäre es richtiger zu sagen, dass die politischen Eliten, die im wesentlichen von multinationalen Konzernen und durch billigeres Reisen unterstützt werden, diese Kontrolle bewusst aufgegeben haben. Dies ist eine unhaltbare Situation. Man kann ein politisches System eine Demokratie, eine Diktatur, eine Republik, eine Monarchie oder wie auch immer nennen, aber ein Land, das sein Hoheitsgebiet nicht kontrolliert, wird schließlich untergehen.
Ich unterstütze zunehmend die Schlussfolgerung, dass die politischen und wirtschaftlichen Eliten in der westlichen Welt beim Abbau ihrer Nationalstaaten zugunsten einer neuen, globalen Weltordnung kooperieren. Das Überschwemmen ihrer Länder mit Einwanderern ist ein Schritt in diese geplante “kreative Zerstörung”. Die Autorin Bat Ye’or hat in ihrem gut recherchierten Buch Eurabia: The Euro-Arab Axis[7] aus dem Jahr 2005 dokumentiert, wie die Europäische Union aktiv mit der arabisch-islamischen Welt zusammenarbeitet, um die moslemische Einwanderung und Kultur in Europa voranzutreiben. Ich selbst habe ein Buch geschrieben mit dem Titel Defeating Eurabia[8] indem ich ihre Behauptungen untersuchte, und fand sie stimmig. Ein Makel des demokratischen Systems, auf den öfters hingewiesen wird, ist, dass der “gemeine Bürger” im Durchschnitt nicht intelligent genug ist, um ein Land zu führen, aber wenn es um die Förderung kultureller Vielfalt und Masseneinwanderung von fremden und oft feindlichen Völkern geht, sind es in jedem westlichen Land die politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Eliten, die darauf drängen.. Der Widerstand gegen diese selbstmörderische Politik kommt von dem Durchschnittsbürger. Ein weiteres Problem ist, dass in einem post-aufklärerischen ideologischen Rahmen, besonders nach dem Marxismus, es eine Tendenz bei einigen gebildeten Eliten gibt, den Durchschnittsbürger als Versuchskaninchen für ihre sozialen Experimente anzusehen.
Der Westen ist eine nicht-traditionalistische Zivilisation. Wir haben zweifellos große Fortschritte gemacht, die keine andere Kultur vor uns getan hat, aber vielleicht ist der Preis, den wir dafür zahlen müssen, dass wir auch Fehler machen, die niemand vor uns gemacht hat. Die organisierte Wissenschaft ist eine moderne westliche Erfindung. Organisierter nationaler Selbstmord ist auch eine moderne westliche Erfindung. Unser Universitätssystem stellte einmal einen vergleichsweise großen Vorteil für Europa gegenüber anderen Zivilisationen dar. Heute ist das gleiche System dabei die Zivilisation zu untergraben, die sie einst gebar.
Marxisten haben im Wesentlichen ihren von Gramsci propagierten “Langen Marsch” durch die Institutionen der westlichen Welt in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts abgeschlossen, beschleunigt ab den 1960er Jahren durch die westliche Kulturrevolution. Jungen Westlern wird bestenfalls Gleichgültigkeit gelehrt, im schlimmsten Fall geradezu Hass auf ihre eigenes kulturelles Erbe und ihre Zivilisation. Die Ironie besteht darin, dass es gerade die gebildeteren Gruppen sind, die die anti-westlichsten sind, weil sie viele Jahre damit verbracht haben, die anti-westlichen Lehren zu absorbieren. Wenn Sie eine gehirngewaschene Generation haben, dann haben Sie ein Problem. Wenn zwei Generationen einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, dann haben Sie ein sehr ernstes Problem. Wenn Sie drei gehirngewaschene Generationen haben, dann haben Sie ein Problem, das so groß ist, dass es schwierig wird, es zu lösen, da sich nur noch wenige lebendige Erinnerungen daran haben, wie es war, eine vernünftige Weltsicht zu haben. Wir nähern uns jetzt ganz schnell einem Punkt, an dem junge westlich erzogene Menschen, mit anti-westlichem Hass indoktriniert, nicht nur keine Korrektur von ihren Eltern mehr erhalten, sondern in vielen Fällen noch nicht einmal von ihren Großeltern. Dann haben wir eine ernsthafte kulturelle Unterbrechung erreicht. So sehr ich es persönlich auch hasse zuzugeben, waren die Marxisten und andere anti-westlichen Kräfte weitaus erfolgreicher in der Ausführung einer langsamen, “permanenten” Revolution im Westen, als sie es je waren bei der Ausführung einer gewalttätigen, Revolution mit Waffen. Sie haben teilweise geschafft, ihr Ziel der Beseitigung der westlichen Zivilisation von innen zu erreichen und arbeiten nun körperlich hart daran, die europäischen Völker, die diese Zivilisation aufgebaut haben, zu zerstören, um sicherzustellen, dass sie nicht in der Zukunft wieder aufgebaut werden kann. Sie erreichten dieses Ziel nicht durch die Erlangung der Kontrolle über die Produktionsmittel, sondern über das Mittel der Indoktrination, der Massenmedien und des Bildungssystems.
Ein herausragender Kritikpunkt gegen die Europäer, ist die Behauptung, dass es einen “Eurozentrismus” gebe, was am unfairsten ist. Alle Kulturen sind bis zu einem gewissen Grad ethnozentrisch. Ehrlich gesagt, wäre ich versucht zu sagen, dass die Standardposition der Menschheit die ist, dass “wir das beste Volk sind, die anderen sind Barbaren.” Ich will nicht behaupten, dass man nicht sehr schwerwiegende Verstöße von blindem Eifer in der europäischen Geschichte finden kann. Man kann. Aber was Europa einzigartig macht, ist unsere Fähigkeit, sich zeitweise über diese grundlegende menschliche Regung hinweg zu setzen. Selbst während der Kolonialzeit zeigten die Westeuropäer ein ungewöhnliches Maß an Neugier an anderen Kulturen und deren Geschichte. Dies ist einer der Hauptgründe, warum Archäologie und Vergleichende Sprachwissenschaften von den Europäern erfunden wurden, wir waren eine der am wenigsten ethnozentrischen Gruppen, aber aus irgendeinem Grunde die einzigen, die für unseren angeblichen Ethnozentrismus angeprangert wurden. Das Problem ist, dass die Weißen jetzt die einzige ethnische Gruppe auf dem Planeten ist, der es nicht gestattet ist, ihre verschiedenen Länder oder den Stolz auf ihr Erbe zu erhalten. Dies schafft eine Welle leise schwelender Wut gegen Einwanderung und zum Schluss genau so gegen die westlichen Behörden, die zu Recht als gleichgültig oder feindlich gegenüber ihren eigenen Interessen wahrgenommen werden. Es ist fraglich, ob die Unterstützung einer “christlichen Erneuerung” die richtige Lösung für diese Situation ist, da das Christentum Altruismus, Selbstkritik und Universalismus fördert, während einige der größten Probleme des heutigen weißen Westens von gestörtem Altruismus, pathologischer Selbstkritik und übermäßigem Universalismus verursacht werden.
Man kann den Aufstieg und den Niedergang der westlichen Zivilisation an Hand der Musik verfolgen. Natürlich gibt es andere Wege dies zu tun, aber die Musik ist so gut wie jeder andere, und besser als die meisten. Mit Größen wie Bach, Mozart und Beethoven, ist es kein blinder Eifer wenn man sagt, dass die Europäer einige der größten Musikstücke jeglicher Zivilisation erschaffen haben, die es auf diesem Planeten je gegeben hat. Während des gleichen Zeitraums haben wir auch Fortschritte in Wissenschaft und Technologie gemacht, die keine andere Zivilisation vor uns gemacht hat. Es scheint einen engen Zusammenhang zu geben zwischen den Wissenschaften und den Künsten. Vielleicht hat es etwas mit dem kulturellen Selbstverständnis und dem Sinn für Zweckmäßigkeit zu tun, oder dem Fehlen davon. Auch im neunzehnten Jahrhundert machten die Europäer noch gute Musik, aber es gab weniger große Namen im zwanzigsten Jahrhundert. Im frühen einundzwanzigsten Jahrhundert, hören sich viele Europäer noch nicht einmal die früheren Komponisten an. Die einzigen Menschen, die die europäische klassische Musik heute noch ernst nehmen, sind die Ostasiaten und vielleicht auch noch einige Leute in der östlichen Hälfte Europas, dem einen Teil des Kontinents, der immer noch nach Europa aussieht. Wenn man eine einfache Darstellung des kulturellen Niedergangs sehen will, sollte man sich irgendetwas von Mozart anhören und dann den Fernseher einschalten und sich Rapstars betrachten, wie sie fluchen, Drogen nehmen und mit ihrem kriminellen “gangster lifestyle“ prahlen.
Die Asiaten übernehmen einige der wertvollsten kulturellen Errungenschaften der europäischen Zivilisation zu einer Zeit, in der viele Menschen europäischer Abstammung sich offenbar am Rande dessen befinden sie zu vergessen, was auf vielen Ebenen symbolisch gemeint ist. Auf der anderen Seite sind Asiaten mehr oder weniger immun gegen den Selbsthass des zeitgenössischen Westens. Ich sehe dies als ein Zeichen, dass sie die besten Aspekte der westlichen Traditionen übernehmen, aber sich von den Schlimmsten fern halten, was Sinn macht.
China hatte ausgezeichnete Instrumente und eine gut entwickelte musikalische Tradition, die mindestens bis zur Zhou-Peroide (1122-256 v. Chr.) zurückdatiert werden kann. Das Wort “Musik” wurde mit dem gleichen Zeichen wie das Wort “Freude“ geschrieben. Es gibt keine direkte Entsprechung zu Mozart und Beethoven in Asien, aber vielleicht auf Grund der Tatsache, dass sie eine so alte und tief verwurzelte bodenständige Tradition haben, macht es den Ostasiaten leichter, die Früchte der anderen Musikkulturen zu schätzen. David P. Goldman, der unter dem Pseudonym “Spengler” für die Asia Times Online schreibt, denkt, dass “die gegenwärtige Verschiebung des intellektuellen Kapitals zu Gunsten des Ostens, ohne Beispiel in der Weltgeschichte ist“. Seiner Meinung nach erzeugt die europäische klassische Musik “einen besseren Geist und fördert so den Erfolg in anderen Bereichen.” Ein hoher Anteil Studierender in den besten westlichen Musikschulen sind Koreaner, Chinesen und Japaner, gefolgt von Osteuropäern. Es gibt vergleichsweise wenige Nordamerikaner und Westeuropäer unter den besten Instrumentalisten.
Laut Spengler[9], “hat China auch den letzten Chinesen mit einbezogen und das am ausgeprägtesten westliche aller Kunstformen. Selbst die besten chinesischen Musiker sind noch immer abhängig von westlichen Mentoren. [Der Pianist] Lang Lang mag zwar ein Star sein, aber in mancher Hinsicht bleibt er ein Lehrling im Pantheon der westlichen Musiker. Die Chinesen, auch manchmal als das arroganteste aller Völker bezeichnet, können eine tödliche Art von Demut im Bereich des Lernens entwickeln. Es ziehmt ihrem Eklektizismus ein Reich zu haben, das entschlossen ist, erfolgreich zu sein, im Gegensatz zu einer bloßen Nation, die sich durch das Festhalten an ihren vermeintlichen kulturellen Wurzeln trösten muss. Große Reiche überschreiten die nationale Kultur und naturalisieren die Kultur, die sie benötigen. “Albert Einstein erhielt eine gründliche philosophische Bildung durch das Studium von Kant, Schopenhauer, Hume und Spinoza, neben der Mathematik und den physikalischen Theorien von Isaac Newton, Michael Faraday und James Maxwell. Dies lehrte ihn, abstrakt über Raum und Zeit zu denken. Er war auch ein begeisterter Hobbymusiker und spielte seine Geige in einer Art und Weise, wie er schwierige Problem der Physik durchdachte. Seine Mutter war eine anerkannte Pianistin und drängte ihn Geigenunterricht nehmen. Anfangs rieb er sich an der eisernen Disziplin des Unterrichts, aber als man ihm Bach vorsetzte und Sonaten von Mozart, bekam die Musik Magie für ihn. Der Autor Walter Isaacson schreibt in seiner Biografie Einstein: His Life and Universe:[10]
“Mozarts Musik ist so rein und schön, dass ich es als eine Reflexion der inneren Schönheit des Universums selbst ansehe “, erzählte er später einem Freund. “Natürlich”, fügte er in einer Bemerkung hinzu, die seine Sicht der Mathematik und Physik sowie die von Mozart zum Ausdruck brachte, “wie alles von großer Schönheit, war seine Musik die reine Einfachheit. Musik war nicht nur eine Ablenkung für ihn. Im Gegenteil, sie half ihm zu denken. “Wenn er fühlte, dass er am Ende der Straße angekommen war und vor einer schwierigen Herausforderung in seiner Arbeit stand “, sagte sein Sohn Hans Albert, “suchte er Zuflucht in der Musik und dies löste alle seine Probleme.” Die Geige erwies sich als nützlich im Laufe der Jahre in denen er alleine in Berlin lebte, während er mit der allgemeinen Relativitätstheorie rang. “Er spielte oft auf seiner Geige in seiner Küche bis spät in die Nacht hinein, er improvisierte Melodien, während er komplizierte Probleme durchdachte”, erinnerte sich ein Freund. “Dann, plötzlich, mitten im Spiel, rief er aufgeregt: Ich hab’s! Als ob er durch Inspiration die Antwort auf das Problem erhalten hätte, mitten im Spiel. Seine Wertschätzung für die Musik, und vor allem für Mozart, kann sein Gefühl für die Harmonie des Universums widergespiegelt haben. “
Einstein war nicht so begeistert von Ludwig van Beethoven wie von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert. Nach Meinung von Walter Isaacson war, “was Einstein schätzte bei Mozart und Bach [war] die klare architektonische Struktur, die ihre Musik ‚deterministisch’ erscheinen ließ und, wie seine eigenen wissenschaftlichen Lieblingstheorien, aus dem Universum kamen und nicht komponiert waren. “Beethoven schuf seine Musik,” hat Einstein einmal gesagt, aber “Mozarts Musik ist so rein, es scheint, dass sie schon ewig im Universum gewesen ist.” Er verglich Beethoven mit Bach: “Ich fühle mich unwohl, wenn ich Beethoven anhöre. Ich glaube, er ist zu persönlich, fast nackt. ‘ Gebt mir eher Bach, und dann noch mehr Bach ” Er bewunderte auch Schubert wegen dessen ‚unerreichter Fähigkeit, Gefühle auszudrücken.’ Aber als er einmal einen Fragebogen ausgefüllt hatte, drückte er sich sehr kritisch aus gegenüber anderen Komponisten, und zwar in einer Weise, die einige seiner wissenschaftlichen Empfindungen widerspiegeln: Händel hätte ‚eine gewisse Oberflächlichkeit’; Mendelssohn zeige eine ‚beträchtliche Begabung, aber ein undefinierbarer Mangel an Tiefe, führe oft zu Banalität’; Wagner hätte einen ‚Mangel an architektonischer Struktur, den ich als Dekadenz ansehe’ und Strauss wäre ‘begabt, aber ohne innere Wahrheit.’“
Der ehemalige russische PAT [PATrocess analytical techniques[/I] Autor Alexander Boot war ein Absolvent im Fach Philologie der Universität Moskau unter kommunistischem System während des Kalten Krieges, er referierte über englische und amerikanische Literatur und schrieb Kunstkritiken, bevor er Schwierigkeiten mit dem KGB, der Geheimpolizei und Spionageorganisation der Sowjetunion bekam. Boot emigrierte im Jahr 1973 in den Westen, nur um zu entdecken, dass der Westen, den er bewunderte und suchte, nicht mehr existierte. Dies inspirierte ihn zu einer lebenslangen Suche nach einer Erklärung, die zum Teil in seinem Buch How The West Was Lost[11] detailliert dargelegt wird.
Alexander Boot hat eine zutiefst christliche Betrachtungsweise der Welt, die ich als Nicht-Gläubiger natürlich nicht immer teile, aber er bringt frische und ungewöhnliche Perspektiven in die Analyse und die Geschichte ein, die oft nachwiesenermaßen fruchtbar sein können. Seiner Ansicht nach war “Religion, trotz aller Untaten, die von ihr oder in ihrem Namen begangen wurden, die Grundlage, auf die der westliche Mensch seine Kultur und Zivilisation errichtet hat. Zerstören man das Fundament, dann bricht das ganze Gebäude mit einem großen Knall zusammen. ”
Boot sieht die abendländische Geschichte als einen längeren inneren Kampf zwischen zwei verschiedenen Wesen, die er Modman und Westman nannte, den der Modman schließlich gewann. Der heilige Paulus war ein römischer Christ und der erste Westman. Der Modman sah sich selbst beinahe als Gott; Jesus Christus, der der Mensch gewordenen Gott war, wurde durch Modman als Gott ersetzt. Damit Modman zu Gott werden konnte, musste der alte Gott zuerst sterben. Die Modman Anhänger sind die, die sich selbst betrachten, weil ihr eigener Selbstausdruck riesige Ausmaße angenommen hat. Boot zeichnet die Entwicklung der westlichen Zivilisation auf, durch die Kunst und die Ideen, vor allem aber durch die Musik, da “nichts eine Kultur mehr erstrahlen lässt, als die Musik.”
“Beethoven, ein Genie das er war, hatte Modman Tendenzen und zog nicht nur menschliche, sondern auch künstlerische Inspiration aus dem Aufstand in Frankreich 1789-1815. Das zeigte sich entweder direkt, in Stücken wie seiner 3. Sinfonie und dem 5. Klavierkonzert oder indirekt in den bravourösen Finalen von vielen seiner anderen Werke. Wie die meisten Modmen glaubte Beethoven, dass die Zukunft erkennbar war, planbar und rational formbar, weshalb sie herrlich werden müsste. ”
Interessanterweise habe ich von ein paar Menschen aus den ehemaligen kommunistischen Ländern gehört, dass sie Beethoven nicht mögen, weil sie fühlen, dass eine Form des ideologischen Größenwahns seiner Musik zugrunde liegt. Persönlich würde ich sagen, dass ein Mann, der zeitlos schöne Musikstücke wie die Mondscheinsonate komponieren konnte, nicht ganz schlecht gewesen sein kann, aber es ist zweifellos richtig, dass er nicht der einfache Handwerker wie Bach war. Alexander Boot behauptet nicht, dass Beethoven schlechte Stücke geschrieben hat, etwas wozu ein Genie wie er gar nicht imstande war, aber er machte den bewussten Versuch, die alten Formen aufzubrechen, nur um sie zu brechen, und machte damit den Weg frei für weitere destruktive Persönlichkeiten mit geringerem Talent:
“Kunst begann sich auf dem Altar der subjektiven Originalität zu huldigen, eher als auf dem Altar der objektiven Wahrheit. Doch bis zum neunzehnten Jahrhundert war es allgemein anerkannt, dass die Suche nach Wahrheit der eigentliche Zweck der Kunst sei. Aus diesem Grund hatten die traditionellen Formen eher eine befreiende als einengende Wirkung. Der Künstler konnte die kanonische Grundlage seiner Arbeit als gegeben ansehen und sich stattdessen auf das höhere Ziel konzentrieren. Solange daraus die Wahrheit entstand, spielte es für den Künstler keine Rolle, ob er der erste, oder der Tausendste war, der sie aufdeckte. Der Westman betrachtete sein Leben nicht als ein Rennen, und er war frei von dem anmaßenden Wunsch, um jeden Preis originell zu sein. ”
Dieser bescheidene Respekt gegenüber der Tradition führte nicht zum künstlerischen Klonen, weil ein Künstler, der nach einer höheren Wahrheit sucht, nur eine Vision davon in seiner eigenen Seele finden kann, was bedeutet, dass seine Vision von Wahrheit immer nur individuell sein konnte. Er war weitgehend immun gegen die Selbstvergötterung des Modman.
Nach Boot, “kann außergewöhnliche Musik nicht in einem freien Markt überleben und gleichzeitg so tolle Musik bleiben, “denn “ernste Kunst wurde nicht entworfen für eine große Mehrhei und kann auch nicht für sie hergestellt werden. Wenn es so ist, wird es keine ernsthafte Kunst mehr sein.” Das zwanzigste Jahrhundert war das Zeitalter des Massenkonsums, nicht mehr der aristokratischen Gönner, die Mozart unterstützten und “so wie das Publikum zur Massenware wurde, wurden es auch die ausführenden Künstler.“ Folglich, “musste die Musik herabgestuft werden, auf den Status der Unterhaltung – ernsthafte Unterhaltung natürlich, aber nicht etwas, das irgendeinen Anspruch einer rätselhaften Natur für sich beanspruchen könnte.”
Alexander Boots grundlegende Schlussfolgerung ist, dass der Westen tot ist, aber als Christ glaubt er auch an die Auferstehung und das Leben nach dem Tod. Vielleicht ist das gar keine schlechte Zusammenfassung.
[1] http://die-gruene-pest.com/showthread.php?t=7828
[2] http://democracyreform.blogspot.com/
[3] http://search.barnesandnoble.com/Def…/9781591024842
[4] http://www.amazon.com/Understanding-…dp/0980994802/
[5] http://www.jihadwatch.org/2008/10/fj…-muhammad.html
[6] http://democracyreform.blogspot.com/…-fjordman.html
[7] http://www.amazon.com/Eurabia-Euro-A…/dp/083864077X
[8] http://www.lulu.com/content/4730263
[9] http://www.atimes.com/atimes/China/JL02Ad01.html
[10] http://www.amazon.com/Einstein-Life-…/dp/0743264738
[11] http://search.barnesandnoble.com/How…9781850439851/
Übersetzung: LIZ/die-gruene-pest.com
Originaltext: http://www.brusselsjournal.com/node/4110
Kulturell bereicherte Homophobie in Oslo
Unser dänischer Korrespondent TB hat uns diesen Artikel zukommen lassen. Fjordman hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, ihn zu übersetzen und mit dem nachfolgenden Kommentar zu versehen.
Baron Bodissey

Straßenräuber sagt zu Schwulen – Dies ist ein muslimischer Bezirk
Am Sonntagabend dem 9. August 2009, war ein schwules Paar auf seinem Heimweg von einem Konzert und anschließendem Essen im Zentrum von Oslo unterwegs. Sie gingen Hand in Hand die Straße entlang und waren schon nahe an ihrer Wohnung im Bezirk Grønland im östlichen Zentrum von Oslo
„Plötzlich kam ein etwa 40-jähriger Mann auf uns zu und fragte, ob wir Norwegisch sprächen. Er fragte dann, ‚Was ist denn das?’ und zeigte auf unsere Hände,“ erzählt Anders (24) der Zeitung Dagbladet.
Der Mann, der offensichtlich einen Migrationshintergund hatte, zeigte deutlich, dass er diese Verhaltensweise nicht akzeptieren werde.
„Er sagte, ‚ich mag das nicht. Dies ist muslimisches Gebiet.’“
Das Paar setzte seinen Weg ruhig auf dem Bürgersteig fort, aber der Mann folgte ihnen und trat einen von ihnen hart von hinten. Anders’ Freund nahm sein Handy um die Polizei zu verständigen, der Angreifer floh daraufhin schnell vom Tatort. Nach Angaben der Osloer Polizei wird in dem Fall zur Zeit ermittelt.
„Wir nehmen das sehr ernst. Das norwegische schwule Paar hat zu Protokoll gegeben, dass sie zu Fuß gingen und einen etwa 40-jährigen Mann trafen, der rief: ‚Dies ist muslimisches Gebiet und wir tolerieren diese Dinge hier nicht, ‚“ sagt Oddleif Sveinungsen von der Osloer Polizei.
[1] http://www.vg.no/nyheter/innenriks/a…p?artid=570403
Mein Kommentar:
Streng genommen, sagte der Angreifer einfach die Wahrheit: Dieser spezielle Bezirk ist heutzutage auf jeden Fall moslemisches Gebiet, genauso wie es unzählige andere städtische Gebiete in ganz Westeuropa, von Athen über Marseilles und die Vorstädte von Paris, Amsterdam, Brüssel und Hamburg bis hin nach Birmingham geworden sind.
Diejenigen, die die skandinavische Szene verfolgt haben, wissen, dass Malmö im südlichen Schweden die schlimmste Stadt oder Innenstadt in diesem Teil Europas ist, wenn es unter dem Aspekt ” [kulturelle] Vielfalt” sieht. Das ist die Realität, aber wenn man Hauptstädte betrachtet, dann vermute ich, dass Oslo, Norwegen, zurzeit unter den nordischen Ländern die schlimmste ist, mehrere Größenordnungen schlechter als es Kopenhagen, Dänemark oder Helsinki, Finnland sind, und mindestens ebenso schlimm wie Stockholm, Schweden. Ein rumänischer Freund, der mich besuchte, behauptete sogar, dass Oslo jetzt “schlimmer sei als Paris.” Ich bin seit Jahren nicht mehr in Paris gewesen und kann nicht bestätigen, ob das wahr ist.
Ich vermute, dass Oslo noch nicht so schlimm ist wie einige der Großstädte, zum Bespiel Amsterdam oder London, aber es holt schnell auf, begleitet von wilden Beifallsrufen der Intelligentia und der sich schwer nach links neigenden Presse.
Siv Jensen von der rechten Fortschritts-Partei warnte kürzlich vor einer Tendenz “der heimlichen Islamisierung”. Sie wurde sofort verglichen mit dem nazistischen Deutschland von Per-Kristian Foss, einem sich offen bekennenden Homosexuellen von der “konservativen” Partei. Authochtone Norweger sind bereits in einigen Schulbezirken in Oslo eine Minderheit – darunter in dem oben erwähnten Stadtteil Grønland – und sie werden eine Minderheit in ihrer eigenen Hauptstadt werden ungefähr innerhalb einer Generation, wenn das gegenwärtige zahlenmäßige Niveau der Einwanderung anhält, und im gesamten Land in diesem Jahrhundert so weitergeht.
Als ich geboren wurde, war Norwegen noch zu fast 100 % weiß und eines der ethnisch homogensten Länder der Welt. Wenn ich ein sehr langes Leben führen werde und hier bleibe, werde ich wahrscheinlich eine Minderheit in meinem eigenen Land sein. Dies in einem Land, das seine Unabhängigkeit erst im zwanzigsten Jahrhundert gewann, und das keine Kolonialgeschichte hat. Das Argument der “Kolonialschuld”, das Multikulturalisten häufig als wortwörtliche Waffe gegen Frankreich, Großbritannien usw. verwenden, ist ungültig und irrelevant. Masseneinwanderung wird auch in Finnland, Schweden, und Norwegen stark gefördert. Es ist nicht wegen irgendeiner “vergangenen Kolonialgeschichte”, sondern weil wir weiß sind. Punkt.
Wenn Sie aus dem Ausland nach Oslo kommen, werden Sie gewöhnlich am Osloer Hauptbahnhof ankommen, der sehr nahe an einigen der schlimmsten Gebiete der Stadt, einschließlich Grønland, liegt. Wenn Sie den Bahnhof verlassen und auf die Hauptstraße, die Karl Johan Straße gehen, werden Sie Gruppen von Somalis, Arabern und Kurden treffen, die an Straßenecken herumlungern. Es wird auch einige Authochtone dort geben, unter ihnen einige Rauschgiftsüchtige, die versuchen, sich ihren letzten Schuss Heroin zu setzen oder ein paar blonde Mädchen, die als Freundin/Allzweck-Schlampen für Mitglieder der verschiedenen eingewanderten Banden dienen. An den Abenden können Sie das große Glück haben, von aggressiven nigerianischen Prostituierten schikaniert zu werden. Neu hinzugekommen in den Multikulturellen Garten der Ungleichheit sind Zigeunerbanden ,kriminelle/ organisierte Bettler, die sofort nach Westeuropa reisten, als Rumänien Mitglied der EU wurde. Sie haben die fast unmögliche Leistung geschafft, sogar moslemische und afrikanische Banden weit hinter sich zu lassen, auf dem Gebiet Diebstahl und kleinere Verbrechen.
Das ist das, was Sie heute sehen, wenn Sie auf der Hauptstraße von Zentral Oslo zusammen mit einer Vielzahl von schwangeren, verschleierten Frauen hinuntergehen. Es wird ein bisschen besser, wenn Sie sich dem Königlichen Schloss nähern, aber vor nicht allzu langer Zeit gab es eine Schießerei am helllichten Tage zwischen zwei konkurrierenden pakistanischen Banden in der Nähe des Nobel – Friedenszentrums.
P.S.: Der gegenwärtige Vorsitzende der Stadtregierung Oslos, Erling Lae, ist ein offen bekennender Homosexueller von der “konservativen” Partei Høyre, der die Masseneinwanderung liebt. Die Vorsitzende der konservativen Partei, Erna Solberg, verlangte schon früher die Errichtung eines offiziellen Sharia Rats in Norwegen, das Moslems in Familienangelegenheiten aufsuchen können. Das „sei gut“ für die Integration.
Übersetzung: LIZ/die gruene-pest-com
Originaltext:
http://gatesofvienna.blogspot.com/20…a-in-oslo.html
http://die-gruene-pest.com/showthread.php?p=75289#post75289
Anmerkung:
Erling Lae, der bekennende Homosexuelle wird die Sharia kennenlernen. Ob er sich wird integrieren können, das ist eher fraglich.
Auch die skandinavischen Staaten haben das Hirn ausgeschaltet.
So lügt der Bund mit Statistik
30. September 2009 von Redaktion
Kategorien: NEWS, TITEL, WIRTSCHAFT
Die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (-21’617), Bosnien-Herzegowina (-1’659), Kroatien (-1′405), Sri Lanka (-1’086) und der Türkei (-758) ist hingegen rückläufig. Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre.
Von wegen Rückwanderung. Die wurden eingebürgert. Und da die Einbürgerungen höher waren als die Rückwanderung, resultiert unter dem Strich gar eine Zuwanderung. Read more
Beamte wollen uns Schweizer diskriminieren
24. September 2009 von Herakleitos
Kategorien: SHORTCUT
1948 setzten die USA Milliarden für den Wiederaufbau des kriegszerstörten Westeuropa ein. Mit einem solchen Marshallplan sollen nach Ansicht von Bund, Kantonen und Städten auch die Probleme der Überfremdung in der Schweiz gelöst werden. Das ist bemerkenswert: Breite Kreise der politischen Klasse geben damit erstmals zu, dass die masslose Migration in der Schweiz kriegsähnliche Verheerungen verursacht hat. Brisant ist Weiters: die Beamten wollen gezielt die Schweizer diskriminieren, um die Stellung der Ausländer zu verbessern.
Marshallplan für Migranten
Die Tripartite-Agglomerationskonferenz (TAK), ein Gremium aus Vertretern des Bundes, der Kantonsregierungen und der Gemeinden hat im Mai 2009 von der Öffentlichkeit relativ unbemerkt Handlungsempfehlungen zur schweizerischen Integrationspolitik verabschiedet. Die TAK verlangt nichts anderes als eine staatlich finanzierte Grossoffensive, um Ausländer zu fördern. Die Forderungen fussen zu einem schönen Teil auf dem Integrationspapier der SP Schweiz, das von «Aktionsplan», «Integrationsoffensive», und «Sofortmassnahmen» spricht – und eben einen Marshallplan fordert (Integrationspapier der SP Schweiz von 2007, s. 20).
Umerziehung der Schweizer
Integration ist offenbar primär eine Angelegenheit der Einheimischen. Es sei eben wenig von einer «Willkommenskultur» zu spüren. Dementsprechend muss auch rechtlich gegen die Schweizer vorgegangen werden: Die Antirassismus Strafnorm soll ausgebaut werden. Wo sie nicht greift, muss Diskriminierung durch das Privatrecht, zum Beispiel «am Arbeitsplatz, in der Schule oder bei der Wohnungssuche» verboten werden. So werden also bald der albanische Kleindealer zum IV-Berater und der anatolische Familientyrann zum Schulaufseher. Und der nette Nachbar wird zugunsten der nigerianischen Grossfamilie ins Altersheim zwangsumgesiedelt.
Billigmatura für Ausländer
Migranten sollen sodann Berufe in der Kinderbetreuung und im Gesundheitswesen ergreifen. Es müssten «Gremien zur Mitwirkung der zugewanderten Bevölkerung mit Anhörungsrecht» gebildet und andere Glaubensgemeinschaften staatlich anerkannt – d.h. mit Steuergeldern finanziert! – werden. Im Schulbereich ist der erleichterte Eintritt ins Gymnasium, in Berufsschul- und Fachhochschulen ebenso vorgesehen wie dass Albanischkenntnisse ungenügende Noten bei der Maturaprüfung auffangen können. Oder dass – folgerichtig – Universitäten und Hochschulen auch Migranten mit Leistungen annehmen müssen, bei denen Schweizer abgewiesen würden. Ausländer sollen also im gesamten Bildungsbereich gegenüber Schweizern bevorzugt behandelt werden!
Diskriminierung und Zensur
Wortreich und wortwolkig werden haarsträubende Empfehlungen aneinandergereiht. So wird beispielsweise gefordert, dass die Krankenpflegeversicherungen zur Übernahme von Dolmetscherkosten verpflichtet werden. Oder dass Beiträge an Jugendorganisationen, Vereine, Verbände und Organisationen nur gesprochen werden dürfen, wenn diese «dem Anliegen der Integration angemessen Rechnung» tragen. Selbst rechtsstaatliche Grundsätze werden von dieser TAK mit Eifer über Bord geworfen: Die Medien sollen verpflichtet werden, die «Chancen einer Einwanderungsgesellschaft aufzuzeigen», ansonsten erhalten sie Sendeverbot. Zugunsten der Einwanderung und zulasten der Schweizer soll also eingeführt werden was wir sonst nur in Kriegsgebieten und in vordemokratischen Ländern kennen: Die Zensur.
Kriegsähnliche Schäden – und Kosten
Die Kosten allein für die Integration betragen heute gemäss einer Schätzung des Bundesamtes für Migration mehrere hundert Millionen Franken. Dabei handelt es sich um reine Integrationsförderung, d.h. die Kosten der Ausländer bei der Invalidenversicherung, im Strafrecht, bei der Arbeitslosenversicherung oder bei der Fürsorge sind nicht eingerechnet. Nach der TAK sind aber weitere 130 Millionen Franken nötig, um Ausländer auf Kosten der Schweizer zu fördern. Über den Daumen gepeilt soll die Schweiz in Zukunft rein für die Integration jährlich eine halbe Milliarde Franken aufwenden. Mit einem solchen Marshallplan sollen nach Ansicht von Bund, Kantonen und Städten die Probleme der Überfremdung in der Schweiz gelöst werden. Breite Kreise der politischen Klasse geben damit erstmals zu, dass die masslose Migration in der Schweiz kriegsähnliche Verheerungen verursacht hat und die Schäden nur mit Milliardenzahlungen repariert werden können.
Was wirklich zu tun wäre
Das Erkaufen von Integration mittels Projekten, Förderungen etc. führt zu einer Desintegration, denn wir müssen feststellen: Je mehr Geld wir in die Integration stecken, desto weniger Erfolge zeitigt sie. Die staatliche Förderung der Migration in Schule, Beruf, Recht, Politik und Medien geht sodann einher mit einer behördlichen Diskriminierung der Schweizer. Die Empfehlungen der TAK-Beamten gehören damit dorthin, wo sie herkommen: ins Integrationspapier der SP. Statt Marshallplan für Migranten und Diskriminierung für Schweizer sollten wir integrationswillige Ausländer belohnen und die anderen ausweisen. Das Flüchtlingsabkommen sollte gekündigt werden, hier niederlassen darf sich nur, wer über genügende Finanzen verfügt. Und die Willkommenskultur kann und darf sich darauf beschränken, arbeitslosen Ausländern eine Schaufel in die Hand zu drücken.
Hermann Lei, Kantonsrat Frauenfeld, in SZ Nr. 23 vom 25.09.2009
Die Milliardenfrage
Was kostet die Einwanderung? Uns würde brennend interessieren, wie viel die Schweiz für Ausländer und Eingebürgerte ausgibt. Oder anders formuliert: Was würde uns der Staat kosten (er kostet etwa 170 Mrd.), wenn nur die Ausländer hier wären, die keine staatlichen Transferzahlungen oder -leistungen erhalten. Read more
Die Einwanderungslüge
21. September 2009 von Schwarzenbach
Kategorien: AUSLAND, NEWS, TITEL
Linke – und nicht nur die – behaupten immer wieder, den hohen Ausländeranteil hätten wir der Wirtschaft zu verdanken. Diese habe die Menschen in die Schweiz gebracht. Sie wollen damit ihre Sozialindustrie rechtfertigen, die schliesslich nur das verwalte, was die “rechten” Unternehmen zu uns geholt haben. Diese Behauptung ist falsch. Read more
Rede von Geert Wilders
Es ist vorbei. Diese Regierung ist auf Grund gelaufen, wie ein altes Auto, das in losem Sand stecken geblieben ist. Es quiekt noch ein wenig, dann kracht es zusammen. Jedermann kann sehen, dass sich das kleine Wesen keinen Meter weiter bewegen wird. Die Batterie ist kaputt. Es ist aus und vorbei. Read more
Die Macht der Ohnmacht
8. September 2009 von Winkelried
Kategorien: MEDIEN, NEWS, TITEL
Schon lange herrscht auf der rechten politischen Seite der Schweiz ein Ohnmachtsgefühl. Man sieht, wie das Land mit der Migration immer grössere gesellschaftliche Probleme bekommt und es bleibt nichts anderes übrig, als tatenlos zuzuschauen. Wie konnte es soweit kommen? Read more
Jenseits der Logik
Ginge es mit der Logik zu, hätte so etwas wie die IV-Abstimmung erst gar nicht vor das Volk kommen dürfen. Es gibt absolut kein rationales Argument, der Zusatzfinanzierung der IV zuzustimmen. Zu den Fakten … Read more
Rassistisch sind nur Weisse – oder etwa nicht?
OTTAWA. Die Entscheidung der kanadischen Einwanderungsbehörde, einem weißen Südafrikaner als rassisch Verfolgten Asyl zu gewähren, hat zu einer diplomatischen Krise zwischen Kanada und Südafrika geführt. Der in Südafrika regierende ANC verurteilte die Entscheidung mit scharfen Worten als „rassistisch“. Brandon Huntley hatte als weißer Südafrikaner einen Antrag auf Asyl gestellt. Der aus Kapstadt stammende 31jährige gab an, aufgrund seiner Hautfarbe verfolgt zu werden. Siebenmal sei er inzwischen überfallen und dabei dreimal mit dem Messer niedergestochen worden. Die Angreifer hätten ihn dabei als „weißen Hund“ und „Siedler“ beschimpft. Weiter will sich Huntley nicht öffentlich äußern, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Er befürchte Repressionen gegen Familienangehörige, die in Kapstadt leben. Auch die Einwandererbehörde wollte ihre Entscheidung nicht kommentieren, da diese Art von Anhörungen unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden.
Weiße fallen in Südafrika auf „wie ein bunter Hund“
Doch ein Mitglied der Flüchtlingsbehörde, William Davis, verdeutlichte, daß Huntley überall in Südafrika „auffallen würde wie ein bunter Hund“. Er besäße keinen Schutz vor Kriminellen und würde aufgrund von Programmen „positiver Diskriminierung“ auch auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt, zitieren ihn kanadische Zeitungen. Diese Einschätzung bestehe „weitestgehend ohne Faktenwissen“, widersprach dem das südafrikanische „Institute of Race Relations“. „Das Institut hat keinen Beweis dafür gefunden, daß es ein allgemeines Muster von ethnischen Übergriffen von schwarzen auf weiße Südafrikaner gibt“, zitiert die kanadische Online-Zeitung The Globe and Mail die Einrichtung. Es gäbe zwar noch Rassendiskriminierung in Südafrika, aber diese bestände eher von Weißen gegenüber Schwarzen.
Vorantreiben einer „toleranten, multi-ethnischen Gesellschaft“
Derweil bemüht sich Kanada um eine diplomatische Schadensbegrenzung. „Kanada ist sich der Erfolge der südafrikanischen Regierung bewußt, eine tolerante, multi-ethnische Gesellschaft voranzutreiben“, erklärte eine Sprecherin des kanadischen Außenministeriums, Laura Markle. „Die Entscheidungen des Gerichts sind unabhängig von der Sicht der kanadischen Regierung.“
Bereits vor zehn Jahren hatten im Zuge der Machtübernahme durch den ANC mehr als eine Million weiße Südafrikaner das Land verlassen. Damit einher ging ein schneller Verfall des Landes. Ein Trend, der sich durch den erneuten Wahlsieg des ANC im April fortsetzen könnte, wie Beobachter vermuten.
Quelle: jungefreiheit.de
Europa gibt Kultur, Traditionen und Identität preis
Die Deutschen bereiten sich darauf vor, aus der Geschichte zu verschwinden / Von W. Olles
Die unsichersten Zeiten sind die sichersten, man erfährt, woran man ist mit der Welt.
Juan Donoso Cortes
Eigentlich ist die Lage, in der sich dieses Land befindet, ziemlich peinlich. Nach Antonio Gramscis berühmter Formel: „Die Krise besteht gerade darin, daß das Alte stirbt, und das Neue nicht entstehen kann“ müßte im Prinzip die hegemoniale Linke nun „die Macht ergreifen“, aber entweder kann oder will sie nicht. Außer ein bisschen Wadenbeißen im Rahmen einer immer bizarrer sich gebärdenden Vergangenheitsbewältigung und einem ans Religiöse grenzenden Antifaschismus, die beide gemeinsam zunehmend die verfassungsmäßig angelegte Unfähigkeit zur politischen Auseinandersetzung ersetzen und damit im Grunde den totalen Bankrott einer Staatsräson aufzeigen, ist nichts. So steht die Linke wieder einmal nur wie bestellt und nicht abgeholt in der Geschichte herum. Und das auch noch im Schatten von Auschwitz. Dabei war die Gelegenheit nie so günstig wie jetzt: Die Bundesrepublik ist nämlich inzwischen nicht nur politisch ein Zwerg, auch als ehemaliger Wirtschaftsriese ist sie nun auf ein Normalmaß geschrumpft, falls diese Bereiche seit der Einführung des ökonomisch irrationalen Euro als Preis für die deutsche Einheit überhaupt noch unterscheidbar sind.
Der ruinöse Zustand unserer politischen Klasse ist dabei nur die eine Seite der falsch glänzenden Medaille. Auch die sogenannte bürgerliche Gesellschaft hat längst die Maske fallen lassen und erntet, was ihr gebührt. Ließ sie sich in den 1980er Jahren noch vom kollektiven Eierstockvibrieren feministisch pädagogisierender Grünen-Frauen begeistern, stellt sich die Situation heute ein wenig ernster dar. Mit der Masseneinwanderung von Personen aus dem türkisch-arabisch-islamischen Kulturkreis tat sich ein Problembereich auf, der der autochtonen deutschen Demokratie nicht nur schwer zu schaffen macht, sondern an dem sie sich zusehends verhebt. Die bislang einzige Reaktion der politischen Klasse auf das Ausländerproblem, das in Wahrheit ein Türkenproblem bzw. ein Islamproblem ist, war jedoch die faktische Aberkennung der Legitimation einer rechten politischen Option. Zu diesem Zweck wurde einerseits der Verfassungsschutz verfassungswidrig missbraucht (Volksverhetzungskeule), andererseits analog zu den iranischen „Revolutionswächtern“ eine „antifaschistische SA“ in Gestalt „autonomer“ Linksterroristen zur Ausschaltung einer möglichen Rechtsopposition quasi zu einer Art Moralpolizei mit Exekutivgewalt erhoben und Teile des eigenen Volkes, die sich nicht mit Landnahme, Überfremdung und Kolonisierung durch assimilisierungsunwillige und bildungsunfähige kleinasiatische Zuwanderer abfinden wollen, demokratiewidrig zum Feind erklärt.
Hinzu kommt erschwerend, daß die Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung 1949 nichts anderes als eine teils marktwirtschaftliche, teils semi-sozialistische Volkswirtschaft ist, „die sich den Luxus eines eigenen Staates leistet“ (Bruno Bandulet), der allerdings kein eigenes Ethos besitzt und darüber hinaus außer einer verblüffenden Formlosigkeit auch noch durch seine religiöse Nullität auffällt. Als schäbiger Ersatz dient eine gefühlige Moralisierung des Politischen, die nach nunmehr vier Jahrzehnten kontinuierlicher Zerstörung der staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen pathologische Züge angenommen hat. Tatsächlich ist dieses Land nicht einmal mehr fähig, seine minimalsten Interessen zu verfolgen. Allein der unerschütterliche Glaube an die Identität von Rationalität und Moralität vermochte wohl eine derart von wissenschaftsglacierter Scharlatanerie dröhnende Veranstaltung wie die sogenannte „Islam-Konferenz“ vom Zaun zu brechen, bei der gestandene Moslembrüder in Nadelstreifenanzügen dem deutschen Bundesinnenminister Schäuble (CDU) im selbstverständlich völlig herrschaftsfreien „Dialog“ den berühmten Nasenring verpassten und Nachhilfeunterricht in Sachen Machtbewusstsein gaben. Seltsam genug fiel dies jedoch außer der türkischstämmigen Soziologin und Publizistin Necla Kelek, die sich in der FAZ entsprechend äußerte, niemandem auf.
Analog zu diesem würdelosen Schauspiel zwingen die zahllosen Political-Correctness-Medien der deutschen Öffentlichkeit ihre Generallinie einer „universalen Kommunikationsgemeinschaft“ (Jürgen Habermas) auf. Und dies ohne sich auch nur einen Deut um den umfassenden Zusammenbruch des Multi-Kulti-Schwindels zu scheren. Was dem Reich der Realität nicht standhält, wird einfach aus dem schwarz-gelb-rot-grünen Lehrplan gestrichen und schon ist die Glaubenswelt der Aufklärer wieder in Ordnung. Und zur Strafe für die Unbotmäßigkeit der zwangsweise multikriminell bereicherten Staatsbürger gibt man den linksextremistischen Schutzstaffeln immer wieder gerne ein ohnehin pauperisiertes Stadtteilchen zur Brandschatzung frei. Im Grunde ist der militante Antifaschismus der extremistische Knecht und radikalisierte Wurmfortsatz des Systems und seine tiefe Dienstbarkeit nur ein Simulakrum, das eine erpresserische Politik verschleiert. Denn genau „dieselben Leute die die Bundesrepublik für eine Hölle der Ausbeutung und Entfremdung halten, wollen uns dazu zwingen, alle Welt in eben diese einzuladen und zu ihren Mitbürgern zu machen“ (Günter Maschke). Im „freiesten Staat der deutschen Geschichte“ (F. J. Strauß) bezeichnet man solch eine bizarre Haltung inzwischen als „aufgeklärten Humanismus“.
Das Getöse um die sogenannte Wirtschafts- und Finanzkrise lenkt im Grunde nur davon ab, daß wir es mit einer ausgewachsenen Staats- und Gesellschaftskrise zu tun haben. Einer der wenigen, die dies erkannten, war der inzwischen verstorbene Politikwissenschaftler Samuel Huntington. Seiner These vom Zeitalter der Dekadenz des Westens, womit er Nordamerika, vor allem aber Europa meinte, das von Verfall, Schwäche, Kraftlosigkeit und Entartung gezeichnet ist, sich mithin im „Greisentum einer Kultur“ befindet, hatte die politische Klasse außer Diffamierungen („kulturbiologischer Geschichtspessimismus á la Spengler“) indes nichts entgegenzusetzen.. Wie recht Huntington damit hatte, daß dem Westen, also Europa, „seine Fähigkeit und seine Bereitschaft zur Selbstverteidigung abhanden gekommen ist“, zeigt nun exemplarisch eine Studie, über die am 1.Juli die FAZ unter der lakonischen Überschrift „Im Osten droht extreme Alterung“ berichtete. Danach werden in Mitteldeutschland schon bald erheblich mehr Pflegeheime gebaut werden müssen, weil im Jahre 2050 in Brandenburg 90 Prozent der Bewohner über 65 Jahre sind. Insgesamt wird die Quote der Betagten über 85 Jahre in Mitteldeutschland dann über 25 Prozent betragen, in der alten Bundesrepublik hingegen „nur“ 15 Prozent. Es ist ziemlich klar, daß „barbarische Eindringlinge, die aus anderen, jüngeren, kraftvolleren Zivilisationen kommen“ (Huntington) sich eine solche Chance nicht entgehen lassen werden.
Es gibt selbst nach den Vorstellungen der UNO einen psychischen Genozid, indem man beispielsweise einem Volk seine Kultur, seine Traditionen, seine Identität und sein Gedächtnis raubt und es zuböserletzt durch ein anderes ersetzt. Vor dieser Situation stehen wir heute. Und die Lage wird auch nicht angenehmer, daß die Deutschen diese Zerstörung geradezu wonnevoll selbst betreiben. So bereitet sich die bundesrepublikanische Gesellschaft auf das kommende Szenario dergestalt vor, daß Frankfurter Gymnasiasten inzwischen fiktive Tagebücher von jüdischen Jugendlichen zu verfassen haben, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden, während laut FAZ im Unterricht diskutiert wird, ob die vierzehnjährige Anne Frank einen Orgasmus hatte oder nicht. Wer Einspruch gegen diese Form der Vergangenheitsbewältigung erhebt, setzt sich dem Verdacht aus, mit dem nationalsozialistischen Regime zu sympathisieren. Den Boden für solche und ähnliche Projekte hat eine Linke bereitet, die nicht begreifen will, daß das Schweigen dem Übermaß des Grauens im Zweifelsfall immer noch angemessener ist.
Man kann es drehen und wenden, wie man will, dem Aufstieg der asiatischen Mächte und der Dynamik des Islam hat der Okzident im Sinne einer historischen Apokalypse nur seine inneren Verfalls- und Fäulnisprozesse entgegenzustellen. Der „Kampf gegen den Multikulturalismus an der Heimatfront“ (Huntington) dürfte somit entschieden sein.
Quelle: gegengift-verlag.de
Ihr Kinderlein kommet
Unsere Qualitätsmedien haben “vergessen”, über ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu berichten, dass weitgehende Konsequenzen auf unsere Einwanderungspolitik hat. Mit diesem Entscheid wird praktisch jede Begrenzung des Familiennachzuges aufgehoben. Read more
EU-verordnete Balkanisierung unseres Landes
17. Juli 2009 von Herakleitos
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Schweiz ohne Führung
Mit dem Beitritt zum Schengen-Abkommen, so hat uns Bern seinerzeit grossmäulig versprochen, werde unserem Land «das Bankgeheimnis langfristig gesichert».
Viele zweifelten von Anfang an an der Haltbarkeit dieses Versprechens, das immerhin nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, dass sich der Schweizer Souverän zum knappen Ja zu Schengen verführen liess. Inzwischen sind sowohl Versprechen als auch Bankgeheimnis zerbröselt. Der Dauerbeschuss aus Brüssel seit Unterzeichnung des Schengen-Vertrags – Berliner Genossen garnierten Drohungen zeitweise gar mit Lust auf Armee-Einsätze – und neuerdings erpresserische Forderungen aus den USA haben den Bundesrat einknicken lassen. Und die Funktionäre von Economiesuisse, welche den auf Sand gebauten Bankgeheimnis-Lockruf unter Millioneneinsatz zwecks Verführung des Souveräns in die Öffentlichkeit trugen, glauben sich mittels betretenem Schweigen ihrer Mitverantwortung für die Verbreitung offensichtlicher Unwahrheiten entledigen zu können.
Visumspflicht für Balkan-Länder abgeschafft
Doch nicht nur die Rettung des Bankgeheimnisses wurde der Schweiz versprochen, wenn sie sich nur dem Schengen-Vertrag beuge. Sie werde dann auch, behauptete Bern, Teil jenes «Kontinents von Freiheit, Sicherheit und Recht», den Brüssel mit Schengen für ganz Europa verwirklichen werde.
Wir haben ihn jetzt, diesen «Freiheits- und Sicherheitsraum». Unsere darin garantierte Freiheit geht soweit, dass wir bloss augenreibend zur Kenntnis nehmen dürfen, dass Brüssel im Rahmen von Schengen soeben die Visumspflicht für alle Balkanvölker (Serben, Montenegriner, Mazedonier und Kosovaren sofort, Bosnier und Herzegowiner in Bälde) abgeschafft hat – womit
die Bewohner dieser Länder demnächst ungehindert freie Fahrt überallhin nach Europa geniessen können. Auch in die Schweiz – schliesslich ist die Schweiz an Schengen gekettet. Gefragt wurde sie, die Schweiz, zu dieser Visumspflicht-Abschaffung freilich nicht – obwohl die Schweiz die grösste Kosovaren-Kolonie ausserhalb des Kosovo selber beherbergt. Unsere Sicherheit, meint Brüssel, liege in besseren Händen, wenn die EU allein, ohne uns die Freiheit der Mitsprache einzuräumen, kurzerhand unsere Grenzen öffnet…
Während Brüssel die Weiche auf Balkanisierung stellt, verlegt sich die Schweiz, offensichtlich über keinerlei Führung mehr verfügend, aufs Schlucken dessen, was die EU verordnet. Weder Bern noch die uns unter Einsatz von Propaganda-Millionen unter die Fuchtel Brüssels drängende Economiesuisse fühlen sich berufen, auch nur einen Finger zu rühren für das Schweizervolk, dem mit der Abschaffung des Visumszwangs für die Balkanvölker eine äusserst gesalzene Rechnung präsentiert werden dürfte.
Heroin-Schmuggel: Via Balkan in die Schweiz
Wer immer die politische Lage im Balkan, vor allem im Kosovo, in letzter Zeit unvoreingenommen beurteilt hat, endet regelmässig mit dem Eingeständnis: Die seit Jahren anhaltende militärische Besetzung Kosovos konnte zwar offene Gewaltkonflikte, wenn sie auszubrechen drohten, in ihren Anfängen ersticken. Nicht verhindern konnte sie aber den unaufhaltsamen Aufstieg der Mafia im Kosovo. Die sogenannte «Balkanroute» für den illegalen Heroin-Nachschub nach Westeuropa floriert nach wie vor. Dies, weil die Fremdbesetzung des Kosovo internationale Investoren weiterhin vom Balkan fernhält – wer möchte dort schon investieren, solange niemand weiss, was geschehen wird, wenn die Besatzungstruppen je abziehen werden. Das Ausbleiben von Investoren liefert den Kosovo der Mafia regelrecht aus. Und dem illegalen Heroin-Nachschub nach Westeuropa erleichtert Brüssel jetzt auch noch den Grenzübertritt mit der Abschaffung der Visumspflicht. Bern, seit Monaten führungslos, hüllt sich dazu in Schweigen.
Offene Aussengrenze
Über das Mittelmeer gelangen bekanntlich die meisten illegalen Einwanderer nach Europa. Insbesondere Italien, aber auch Griechenland und Spanien, teilweise selbst Frankreich erweisen sich als ausserstande, der illegalen Grenzübertritte Herr zu werden. Die Küstenlinie ist zu lang, teilweise zu zerklüftet, als dass rigorose, illegale Einwanderung unterbindende Kontrolle möglich wäre.
Die Visumsbefreiung der Balkanländer wird die Mittelmeer-Grenze der EU weiter durchlöchern. Nach den Drogenschmugglern werden auch die Schlepper die Mittelmeerküsten der Balkanländer als Einfallstor für noch umfangreichere illegale Einwanderung aus Afrika zu nutzen wissen. Zu lukrativ ist dieses Geschäft. Der Fall der Visumspflicht zwischen den Balkanländern und dem übrigen Europa wird die Weiterschleusung von Illegalen noch erleichtern. Neue «Geschäftsfelder» eröffnen sich somit den Schleppern. Sie werden sie nutzen – zum Nachteil der westeuropäischen Länder, zum Nachteil insbesondere auch der Schweiz.
Kriminalität aus dem Balkan
Für die Schweiz ist statistisch längst und zweifelsfrei erwiesen: Im Rahmen der hierzulande ohnehin erschreckend hohen Ausländerkriminalität nehmen Angehörige von Balkanstaaten eine traurige «Führungsrolle» ein. Sie sind überdurchschnittlich kriminell. Sie sind – im Blick auf die Volksabstimmung vom 27. September besonders aktuell – überdurchschnittlich häufig an Betrügereien zulasten schweizerischer Sozialhilfekassen beteiligt. Und jetzt erhalten sie allesamt auch noch visumsfreien Zutritt in die Schweiz. Welch zusätzliche Versuchung!
Wie antwortet der Bundesrat? Er hat vor dem Sozialhilfe-Missbrauch, an dem Einwohner oder Herkömmlinge von Balkan-Ländern an vorderster Front beteiligt sind, längst kapituliert. Statt endlich energisch die von Jahr zu Jahr zunehmenden Missbräuche zu unterbinden, flüchtet sich unsere Landesregierung in Steuererhöhungen. Die Mehrwertsteuer-Erhöhung und die Plünderung der AHV-Kasse sollen die aus dem Gleichgewicht geratene Invalidenversicherung (IV) retten. Aus dem Gleichgewicht geraten ist die IV allerdings nicht als Folge zu niedriger Besteuerung oder weil die AHV zu Lasten der IV bevorteilt worden wäre. Das Finanzloch bei der IV resultiert aus Tausenden von Missbräuchen, die zu einem wesentlichen Teil von Bewohnern oder Herkömmlingen aus Balkanländern ausgehen. Auf Missbrauchs-Bekämpfung verzichtet der Bundesrat. Die Abschaffung der Visumspflicht für die Balkanländer nimmt er hin – ganz so, als beschränke sich seine Politik darauf, notorischen Missbrauchern auch noch die Honigtöpfe hinzuhalten.
Bern nimmt’s hin
Inzwischen wurde Bern aufgefordert, zum Brüsseler Entscheid über die Abschaffung der Visumspflicht für Balkanländer wenigstens einen formellen Vorbehalt anzubringen. Eine Forderung, die selbst Funktionäre aus dem Sommerschlaf zu wecken vermochte: Mit bemerkenswerter Eilfertigkeit waren sie mit der Erklärung zurstelle, dass solcher Vorbehalt «leider unmöglich» sei. Das Schengen-Abkommen lasse Vorbehalte nicht zu.
Die Ausverkaufs-Funktionäre in der Bundesverwaltung verbuchen es offenbar als Erfolg, den Souverän, einmal mehr Opfer einer offensichtlichen Abstimmungslüge, ins Leere laufen zu lassen. Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg. In Bern fehlt heute jeglicher Wille, die vitalen Interessen der Schweiz gegenüber Brüssel mit der nötigen Härte wahrzunehmen. Man glaubt sich aus der Affäre ziehen zu können, indem man dem Schweizervolk Steuererhöhungen zumutet. Dafür, dass es im Schengen-Abstimmungskampf Unwahrheiten aus dem Mund von Bundesräten als Wahrheit geglaubt hat, soll es jetzt auch noch zur Kasse gebeten werden.
Ulrich Schlüer
Quelle: Brisant vom 17.07.2009


