Bundespräsident Merz lässt Tessiner hängen
Der Bundespräsident und Finanzminister Hans-Rudolf Merz will die italienischen Angriffe auf den Finanzplatz Schweiz nicht mit Gegenmassnahmen kontern. Damit erteilt den Forderungen der Südschweizer ein Abfuhr. Man wolle auf Dialog setzen. Man merke: Steinbrück, Libyen, USA. Was ist eigentlich los in Bern? Stoppt denn niemand diesen Wahnsinn?
Maskierte brechen in Bank ein
Herzogenbuchsee/BE. Mittwoch früh drangen drei maskierte Unbekannte in die Filiale der UBS ein und versuchten einen Bankomaten aufzubrechen. Bei ihrem Vorhaben wurden sie durch eine Drittperson überrascht und ergriffen sofort die Flucht. Die Kantonspolizei Bern sucht Hinweise. Am Mittwoch, 21. Oktober 2009, kurz nach 0400 Uhr, betraten drei maskierte Unbekannte die 24-Stunden-Zone der Bank UBS in Herzogenbuchsee und versuchten mit Eisenstangen einen Bankomaten aufzubrechen. Eine Person, welche im gleichen Gebäudetrakt wohnt, wurde auf die Geräusche aufmerksam und hielt Nachschau. Dabei überraschte sie die drei Täter, welche sofort in einem silberfarbenen Personenwagen, vermutlich einem Kombi, die Flucht in Richtung Sonnenkreuzung ergriffen.
Raubversuch in einer Berner Bank
Bern. Am Donnerstagnachmittag hat ein unbekannter Mann einen bewaffneten Raubversuch in einer Bank in Bern verübt. Am Donnerstag, 15. Oktober 2009, um ca. 1500 Uhr betrat ein unbekannter Mann die Filiale der Bank Coop an der Amthausgasse 20 in Bern. Er bedrohte das Personal mit einer Faustfeuerwaffe und gab durch Gesten zu verstehen, dass man ihm Geld geben solle. Als niemand der Aufforderung nachkam, verliess er die Bank und flüchtete ohne Beute auf einem älteren Damenfahrrad in Richtung Bundesplatz. Verletzt wurde niemand.
Beim Täter handelt es sich um einen ca. 25 bis 35 Jahre alten, ca. 170 bis 175 cm grossen Mann mit dunklen Haaren und auffällig langen Koteletten. Zur Tatzeit trug er eine dunkelblaue Jacke mit einem Emblem oben auf dem rechten Ärmel, eine blaue Jeanshose und schwarz-weisse Turnschuhe. Zudem trug er eine dunkle Sonnenbrille und ein hellblaues Baseball-Cap mit weissem Schriftzug.
Rassistisches Plakat der Alternativen Liste
15. Oktober 2009 von David Frankfurter
Kategorien: NEWS, POLITIK, TITEL
Ein “geniales” Plakat soll es sein, so schrieb es der Tagi, das Plakat der Alternativen Liste Zürich. Es soll als Abstimmungsplakat für den Verbot von Waffenexporten eingesetzt werden. Dabei beleidigt es Juden, Moslems und uns Schweizer auf das Schlimmste.
Das Plakat zeigt einen Juden. Wie Jedermann auf der ganzen Welt weiss, tragen Juden eine Kippa, wenn sie der orthodoxen Glaubensrichtung angehören. Konkret handelt es sich um einen Schweizer Juden, was mit dem Schweizerkreuz noch deutlich hervorgehoben wird. Mit hassverfülltem Blick – an den ewigen Juden erinnernd – und zu allem entschlossen, zündet er Raketen mit der höhnischen Aufschrift “Schweizer Qualität”. Damit ist also klar, dass Juden in der Schweiz hergestellte Raketen zünden. Read more
Auto als Tatwaffe eingezogen
Thun BE: Hört der Schweizer Raser-Verhätschelungsfetischimus auf? – Endlich mal ein besonnenes Urteil im Sinne des Schutzes der Öffentlichkeit – Einzug eines Autos als Tatwaffe. Das Gericht in Thun hat einen Automobilisten, welcher sich einer Polizeikontrolle zu entziehen versuchte, u.a. wegen Gefährdung des Lebens verurteilt. Das Auto des Verurteilten wird eingezogen und verwertet. Ein angetrunkener Autofahrer hatte versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, wobei er trotz entzogenem Führerausweis unterwegs war. Auf seiner Flucht mit stark übersetzter Geschwindigkeit gefährdete er Passanten und verletzte die Verkehrsregeln grob. Ein Einzelrichter des Gerichtskreises X, Thun, verurteilte ihn zu 12 Monaten Freiheitsstrafe. Davon wurden 6 Monate unbedingt ausgesprochen. Das Gericht verfügte zudem, dass das Auto des Verurteilten als Tatwaffe eingezogen und verwertet wird. Mit dem Verwertungserlös werden insbesondere die Verfahrenskosten bezahlt. Das Urteil ist rechtskräftig. Fehlbare werden gemäss der neuen Gangart der Richter – zumindest im Gerichtskreis X, Thun – bei schweren Verstössen gegen das Strassenverkehrsrecht auch künftig damit rechnen müssen, dass das Gericht eine Einziehung ihres Autos prüft. Zu dem Delinquenten wurden in den Polizeimeldungen der Kapo Bern keine Angaben ausser obgenannte gemacht.
Handtasche entrissen
pkb. Am Freitagmittag entriss ein unbekannter Mann einer Frau in Bern die Handtasche. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.Am Freitag, 9. Oktober 2009, um ca. 1200 Uhr bog eine Fussgängerin in Bern von der Marktgasse herkommend nach links in das Käfiggässchen in Richtung Bundesplatz ein. Plötzlich verspürte sie einen heftigen Stoss von hinten an der Schulter, worauf sie zu Boden fiel. Im selben Moment entriss ihr ein unbekannter Mann die Handtasche und flüchtete zu Fuss zurück in Richtung Marktgasse. Das Opfer blieb unverletzt.
Etwas Nachhilfeunterricht für Abstimmungskämpfe
Sehr guter Artikel von Manfred Messmer
Abstimmungskämpfe haben ganz einfache Spielregeln. Es geht einzig darum, den Gegner daran zu hindern, seine Argumente zu verbreiten. Die plumpste Art ist die, dass man ihm den Zugang zu den Medien und Plakatwänden verweigert. Aber das gibt es nur in totalitären Staaten. Gell.
Solche rigorosen Massnahmen hat der Profi nicht nötig. Er weiss, dass seine Kampagne so ausgerichtet sein muss, dass der Gegner gezwungen wird, meine, statt seine Argumente zu diskutieren.
Er muss in meine Argumentationsfalle trampen. Damit bringe ich ihn zum Schweigen – über seine eigenen Ziele und Einschätzungen.
Ich muss ihn sofort zwingen, der von mir ausgelegten argumentativen Spur zu folgen. Das ist mir gelungen. wenn er sich entrüstet zeigt, wenn er meine Argumente widerlegt, wenn er landwesweit bekannte Empörungsstatisten gegen mich aufbietet, wenn er die Medien auf seiner Seite hat, wenn er aufgrund meiner visuellen Umsetzung sein Plakat als Kontrapunkt setzt.
Toll.
Er hat den entscheidenden Fehler gemacht: Er nutzt seine kostbaren Radio- und Fernsehminuten, seine spärlichen Zeitungszeilen grösstenteils dazu, sich mit MEINEN Argumenten auseinanderzusetzen. Und hat damit keine Zeit und Zeilen übrig, seine eigenen in den Köpfen der Stimmbürger zu verankern. Und die Medien unterstützen ihn dabei.
Das ist schon der halbe Sieg.
Vom eigentlichen Thema ablenken
Dies gelingt immer dann, wenn ich eine Argumentationslinie aufbaue, die mit der eigentlichen Abstimmungsfrage wenig bis nichts zu tun hat. Besonders wenn ich das Ja vertreten muss, was die schächere Position ist, muss ich einen solchen Ausweg prüfen. Das ist keineswegs Betrug am Stimmbürger, um den geht es in der ersten Phase eines Abstimmungskampfes sowieso nicht.
Der Auftakt ist für die Komitees einzig dazu da, um zunächst einmal den Gegner abzutasten und ihn möglichst früh aus der Reserve zu locken. Wie bei einem Boxkampf. Der Stimmbürger ist, bis er das Abstimmungscouvert zugestellt bekommt, eh nur Zuschauer. Und – er ist sowieso von der Tatsache überrascht, dass schon wieder eine Abstimmung stattfinden wird.
Bei der professionellen Kommunikation geht es nicht darum, den Leuten des langen und des breiten die Welt erklären, sondern ihnen in kurzen Sätzen und klaren Bildern das zu vermitteln, was sie imstande sind zu verstehen. Man darf die Leute nicht überfordern.
Nicht mit dem Gegner reden
Eine Abstimmungskampagne ist nicht dazu da, Argumente mit dem Gegner auszutauschen. Den ignoriert man. Mit dem redet man gar nicht. Man redet auch an einer Podiumsdiskussion, in der Arena nicht mit dem Gegner sondern nur mit den Zuschauern. Und auch nur mit denjenigen, die sich noch nicht festgelegt haben. Denn diese allein entscheiden darüber, ob ich gewinne oder der Gegner.
Mich erstaunt immer wieder, wie viele naive Leute sich im Abstimmungsbusiness tummeln, immerhin ist das in der Schweiz ein Multimillionengeschäft, das überdies relativ krisenresistent ist, denn auch in wirtschaftlich schweren Zeiten finden Abstimmung statt.

Werber und Grafiker sind unfähig
Diejenigen, die am wenigsten von Abstimmungskämpfen verstehen, sind Grafiker und Werber. Wie beispielsweise der Herr Bodin, Werber des Jahres, der das Plakat der Minarett-Initiativegegner gestaltet hat. Gratis, aus dem Kulturprozent seiner Agentur, wie er sagt. Da kann nur Schrott herauskommen.
Und in der Tat ist dieses Plakat ein schönes Beispiel, wie man in die Argumentationsfalle des Gegners trampt: Man zeigt die Skyline voller Türme religiöser Bauten und erinnert damit den Betrachter gleichzeitig an die inzwischen zur Leitkampagne gewordenen plakativen Grafik der Befürworter. Herr Bodin sagt, das sei gewollt, man wolle einen ästhetischen Kontrapunkt zum SVP-Plakat setzen.
Und dann dieser Text. Ja was denn nun – muss ich Nein oder Ja sagen, wenn ich meinen Zettel ausfülle?
Wie gesagt: Werber und Grafiker haben keine Ahnung von politischen Kampagnen.
Nerven und starker Wille zum Sieg
Kommen wir also auf die Eingangsthese zurück: Es geht darum, nicht in die Argumentationsfalle des Gegners zu trampen. Dazu braucht es zunächst einmal Nerven, einen starken Willen, Spass am Kampf und ein ganz, ganz kleines Komitee mit Befugnissen, einen arenatauglichen Präsidenten (muss bei diesem Thema ein Mann sein) und zwei ebenso taugliche Co-Präsidenten/innen.
Bei der Minarett-Initiative wäre es ein Leichtes gewesen, den Takt vorzugeben. Indem man eine eigene Argumentationspur gelegt und den Gegner einfach ignoriert hätte (Nerven!).
Die Kommunikationsstrategie wäre so formuliert worden: Es geht gar nicht um Muslime und Minarette sondern es geht bei dieser Abstimmung einzig um die Frage, ob eine BAUVORSCHRIFT in die Verfassung kommt, ob also kantonales Baurecht und lokale Bauvorschriften durch einen Verfassungszusatz ausgehebelt werden sollen. PUNKT.
Ein Nein zu vertreten ist ein Heimspiel
Das müsste man solange in einfachen Worten und Bildern wiederholen, bis man den föderalen Nerv der Schweizerin, des Schweizers trifft.
Der ist leicht zu reizen, wie wir wissen: Wir wollen bei uns, in unserem Dorf, in unserer Stadt, in unserem Kanton selbst entscheiden, was gut ist für uns. Wir lassen uns nicht von Bern bevormunden. Wir lassen uns unsere Rechte nicht wegnehmen. Wir wollen entscheiden, wer bei uns was bauen darf. Wäre ja noch schöner. Und so weiter und so fort.
Man muss den entscheidenden Vorteil nutzen: Man vertritt das Nein.
Jeder Profi weiss, dass das Nein viel einfacher zu verankern ist, als ein Ja. Die Schweizer sagen schon fast reflexartig Nein. In einem schweizerischen Abstimmungskampf ein Nein zu vertreten, ist so etwas wie ein Heimspiel.
Also muss man die Frage so formulieren, dass man sie nur mit einem Nein beantworten kann. Nichts einfacher als das:
WOLLT IHR, DASS BAUVORSCHRIFTEN IN DER VERFASSUNG VERANKERT WERDEN?
NEIN.
Das Ende der Demokratie
9. Oktober 2009 von Herakleitos
Kategorien: SHORTCUT
Monumentale Glaspaläste, jeder noch grösser als der letzterstellte, dominieren Brüssels Zentrum. Prunkbauten ohne Schaufenster – weil Produktives darin nicht geschaffen wird. Am Sonntag sind die Strassenschluchten zwischen den Glastürmen menschenleer. Funktionäre sind im EU-Hauptquartier nur werktags anzutreffen.
Nicht weniger als siebzig monumentale Glaspaläste, viele davon grösser als das Bundeshaus in Bern, werden inzwischen von den Zehntausenden der zu Brüssel beschäftigten EU-Funktionäre belegt. Verkäufliches, Gewinnbringendes, Wohlstandschaffendes wird darin nicht produziert. Ob sich Europa, ob sich die europäischen Staaten einen derart uferlosen, ständig weiterwuchernden Bürokratie-Apparat, Tummelfeld für EU-Funktionäre, auf die Dauer wirklich leisten können?
Wirtschaftskrise
Die Welt, Europa, die EU sind konfrontiert mit einer anhaltenden, schweren Wirtschaftskrise. Die aus geldgieriger Spekulation mit sich schliesslich als wertlos entpuppenden «neuen Anlagevehikeln» entstandene Finanzkrise hätte Hunderte auch grosser Banken in den Konkurs gestürzt, hätten die Staaten die von den Banken verursachten Schulden in der Gesamthöhe mehrerer tausend Milliarden Dollar nicht notfallmässig den Staatskassen aufgebürdet. Die Staatsschulden der Industrieländer haben damit abgrundtiefes Ausmass erreicht. Gleichzeitig sinken als Folge der Wirtschaftskrise die Steuereinnahmen markant. Nur die Arbeitslosigkeit steigt.
Diese gegenläufigen Entwicklungen prägen die Wirtschaftskrise von heute. Jeder Staat steht vor scheinbar unlösbaren Sachzwängen. Diese Probleme werden denn auch in jedem Gespräch, das man mit wichtigen Exponenten des EU-Parlaments, der EU-Kommission, des EU-Ministerrats derzeit in Brüssel führen kann, an den Anfang gestellt. Dass – damit krisenüberwindendes Wachstum rasch wieder ausgelöst werden kann – die Wirtschaft, das Gewerbe, jeder einzelne Leistungsträger möglichst entlastet werden müsste, davon vernimmt man zu Brüssel freilich nichts. Dort lässt man lediglich die Bürokratie immer weiter auswuchern. Derzeit zur Etablierung unzähliger neuer Kontrollorgane. Verständlich, dass angesichts solch realitätsverleugnender Aktivität die EU-Gewaltigen das Gespräch so rasch als irgend möglich auf anderes als die Wirtschaftskrise zu lenken versuchen.
Das befreit die EU-Staaten allerdings nicht von harter Wirtschaftskonkurrenz in andern Erdteilen. Die Leistungskraft der Fernostländer bedrängt alle europäischen Produzenten. Werden diese von den übergrossen, durch die Staaten verursachten Lasten nicht weitgehend befreit, müssen sie mit Kostenstrukturen arbeiten, welche der Fernostkonkurrenz direkt in die Hände spielen. Vor dieser Tatsache erweist sich der Brüsseler EU-Apparat als blind. Während in Fernost die Produktion verbilligt wird, lässt Brüssel die produktionsbehindernde Bürokratie ungehindert wuchern – und in immer neuen, opulenten Glaspalästen unterbringen. Die Folgen sind absehbar.
Lissabon gerettet?
Brüssel feiert – statt sich der Wirtschaftskrise zu stellen – lieber das im zweiten Anlauf durchgesetzte Ja von Irland zum Vertrag von Lissabon. Das sei ein echter Durchbruch, schwärmt es allenthalben in Brüssel. Denn dank diesem Vertrag werde die EU künftig endlich soviel politische Macht in die Waagschale der Weltpolitik zu werfen in der Lage sein, wie das der Bevölkerungszahl und der Wirtschaftsstärke aller EU-Länder zusammengenommenen entspreche. Das sei ausschlaggebend für aktives Mitwirken im Konzert der Weltmächte bei den wichtigsten politischen Fragen dieser Zeit.
Eine politische Weltrolle soll die EU also spielen. So wollen es die führenden Köpfe Brüssels, denen Machtpolitik als viel attraktiver erscheint als aufreibendes Bemühen um die Lösung der schweren Wirtschaftsprobleme.
Das Los der von der Krise hart getroffenen Bürger tritt da plötzlich in den Hintergrund. Weltweite Machtentfaltung statt Bewältigung der Wirtschaftskrise, weltpolitische Initiativen statt Steuererleichterungen: Solches Denken dominiert in Brüssel – im EU-Parlament wie in der EU-Kommission und im EU Ministerrat. Die vorsichtige Frage, ob die Völker der europäischen Länder sich mit solch weltpolitischem Appetit der EU-Führungsgremien wohl identifizieren würden, weckt ungnädige Reaktion: In solchen Fragen seien Bürger «generell überfordert». Und von Seiten der Parlamente der EU-Staaten erwarte man keinen Widerstand. Schwedens Entscheidung, sein Präsidial-Halbjahr unter den Slogan «EU as a global actor» zu stellen, habe allenthalben Begeisterung ausgelöst. Die Hoffnung auf eine Weltrolle der EU mit ihrem uferlos wuchernden Apparat ist den hohen EU-Exponenten bei weitem wichtiger als Krisenbewältigung und Wohlstand der Bürger.
Aus England droht Gefahr
Gefahr – erfährt man als Befrager der EU-Wortführer einigermassen perplex – drohe der Europäischen Union derzeit vor allem von Grossbritannien. Denn dort sei der politische Zusammenbruch der Labour-Regierung wohl unabwendbar. Käme die Konservative Partei in die Regierung und würde deren Parteiführer David Cameron als Premierminister die Politik Grossbritanniens lenken, dann erwüchse dem Streben der EU-Führung nach einer Machtrolle im Namen ganz Europas auf der Weltbühne nachdrücklicher Widerstand. Diesen Widerstand habe Cameron längst angekündigt. Um ihn zu neutralisieren, versuche Brüssel jetzt engere Absprache mit Washington. Gelänge es, London in die Klemmzange zwischen Washington und Brüssel zu pressen, habe Grossbritannien, obwohl es innerhalb der EU zu den «Grossen» gehöre, keine Chance.
Pläne, welche die derzeitige Prioritätenordnung in Brüssel verraten: Die Sorge der von der Weltwirtschaftskrise bedrängten Bürger ist zweitrangig. Der Drang auf die Weltbühne dominiert. Die in nicht wenigen EU-Staaten unter dem Druck der eingegangenen Neuverschuldung zusammenbrechende Budgetdisziplin, der faktische Bankrott einzelner besonders krisengeschüttelter EU-Länder wie Lettland und Ungarn: Dazu werden zwar wohl eingeübte, allseits ähnlich bis gleich lautende Formeln des Bedauerns geäussert. Das Engagement der EU-Spitze aber gehört ganz klar der Ausdehnung des EU-Machtapparats. Das Zwangsmittel, das die EU auf eine politisch einheitliche Rolle dränge, identifiziert Brüssel im Euro. Kein Land könne in Zeiten der Krise aus der Einheitswährung ausbrechen, lautet eines der stereotypen Dogmen, die man – allerdings ohne genauere Begründung – derzeit in Brüssel laufend zu hören bekommt. Und der Lissaboner Vertrag schaffe die Rechtsgrundlage für die Grossmachtrolle Brüssels.
Und die Völker?
Eigenartig: Im Vorfeld der Auseinandersetzungen um den Vertrag von Lissabon in den EU-Mitgliedstaaten war fast nie davon die Rede, dass dieser Vertrag Brüssel einen Freibrief für eine weltweit auszuspielende Grossmachtrolle ausstelle. Man sprach von der Aufwertung des EU-Parlaments; man sprach von verbessertem Kontakt zwischen Brüssel und den nationalen Parlamenten, von ausgebauten Mitsprachemöglichkeiten und andern schönen Dingen. Doch jetzt dürfen die Völker Europas augenreibend zur Kenntnis nehmen, dass die hohen EU-Exponenten mit dem Lissaboner Vertrag in erster Linie ihren weltpolitischen Ehrgeiz befriedigen zu können glauben. Das Streben nach einer Rolle auf der Weltbühne ist kostspielig. Bezahlen dafür müssen die Bürger. Gefragt, ob sie solch weltpolitische Machtentfaltung des EU-Apparats überhaupt wünschen, werden die Bürger der EU-Länder nicht. Demokratie ist sowenig mehr ein Ziel der EU-Gewaltigen wie der Wohlstand der Bürger in Europa.
Der Vertrag von Lissabon verändert die EU, verändert Europa. Der Kontinent, von welchem aus die demokratische Idee die Welt erobert hat, sieht sich einem Funktionärsapparat ausgeliefert, dessen Exponenten um eine Rolle auf der Weltbühne buhlen, was ihr Interesse an der Demokratie erlöschen liess.
Keine guten Zeichen für eine gedeihliche Zukunft Europas.
Ulrich Schlüer
Der Autor war Mitglied jener Schweizer Parlamentarier-Delegation, welche vom 4. bis 8. Oktober 2009 die diesjährige Nationalratspräsidentin auf ihrer traditionellen aussenpolitischen Jahresreise begleitete, für welche sie sich Brüssel als Ziel ausgewählt hatte. Anlässlich dieses Besuches fanden zahlreiche Gespräche mit hohen Exponenten sowohl des EU-Parlaments als auch des EU-Ministerrats und der EU-Kommission statt. Im heutigen Brisant-Artikel wird eine persönliche Gesamtbilanz der stattgehabten Gespräche gezogen. Am 23. Oktober erscheint ein weiterer Kommentar zu dieser Brüsseler Reise in der «Schweizerzeit». Dieser weitere Kommentar wird vor allem die Versuche des EU-Apparats und der mit diesem verbundenen Organe beurteilen und bewerten, die Eigenständigkeit des Finanzplatzes Schweiz definitiv zu brechen.
Quelle:Brisant vom 09.10.2009
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Zwei Verletzte bei Auseinandersetzung
Münchenbuchsee/BE. Bei einer Auseinandersetzung am Mittwochnachmittag wurden zwei Männer verletzt. Zwei Männer hatten am Mittwoch, 7. Oktober 2009, kurz vor 14.30 Uhr, am Bahnhof in Münchenbuchsee eine Auseinandersetzung. Im Verlaufe dieses Streits soll einer der Männer mit einem Stein auf seinen Kontrahenten eingeschlagen haben, während der zweite Beteiligte ein Messer zückte und den Anderen damit verletzte. Beide Männer mussten sich im Spital ambulant behandeln lassen. Über die Herkunft der Männer machte die Berner Polizei keine Angaben.
Aufstieg und Niedergang
8. Oktober 2009 von Liz
Kategorien: HINTERGRUND, NEWS, TITEL
Dieser Text überschneidet sich mit einigen meiner früheren Aufsätze wie Warum mögen Muslime Hitler, aber nicht Mozart?[1] Ich habe einige interessante Gespräche mit Ohmyrus geführt, dem Essayist, der den Demokratischen Reform Blog [2] betreibt. Er ist ein Chinese, der Aspekte der westlichen Zivilisation zu schätzen weiß, die viele Westler vergessen oder abgelehnt haben. Er ist in dieser Hinsicht kein Einzelfall. Eines der besten Bücher über die europäische Kultur ist Defending the West [3], von dem ehemaligen Muslim Ibn Warraq, der auf dem indischen Subkontinent geboren wurde. Als gebürtiger Europäer ist es seltsam zu bemerken, dass einige (nicht-muslimische) Asiaten meine Zivilisation offenbar mehr zu schätzen wissen als Intellektuelle in meinem eigenen Land. Der im Iran geborene Ex-Muslim Ali Sina kritisiert den westlichen Multikulturalismus in seinem Buch Understanding Muhammad [4], das ich online rezensiert [5] habe:
“Wenn eine Kultur erhalten bleiben muss, dann ist es die westliche, hellenisch-christliche Kultur. Es ist diese Kultur, die vom Aussterben bedroht ist …. Wir verdanken unsere Freiheit und unsere moderne Zivilisation der westlichen Kultur. Es ist diese Kultur, die nun angegriffen wird und geschützt werden muss.”
Ohmyrus glaubt, wie ich auch, dass sich der Westen im Niedergang befindet, nicht nur in relativen Zahlen als Prozentzahl der globalen Wirtschaft oder Bevölkerung, sondern in Bezug auf reale Werte. Er deutet strukturelle Mängel in unserem demokratisch politischen System an, was in der Regel dazu tendiert, “Menschen zu voneinander zu trennen, ein Rennen jeder gegen jeden und eine Wirtschaftsklasse gegen die andere zu führen“, und dass andererseits durch die Art seiner kurzen Wahlperioden nicht gut für langfristige Planungen geeignet ist. Die europäische Zivilisation hatte ihren Höhepunkt erreicht, als sie vor-demokratisch war, weil es für Muslime einfacher war, in das demokratische als in das vor-demokratische Europa einzudringen. Im neunzehnten Jahrhundert waren in Großbritannien, Königin Victoria und der Adel nicht so mächtig wie es ihre Vorfahren gewesen waren, sie übten aber mehr Macht aus als es heute der Fall ist. Macht wurde geteilt zwischen dem Monarchen, dem House of Lords und dem House of Commons im Parlament. Dies entspricht dem, was alte politische Theoretiker wie Aristoteles ein gutes Gleichgewicht zwischen monarchischen, aristokratischen und demokratischen Elementen der Gesellschaft genannt hätten.
Ohmyrus, der ein Christ ist, glaubt, dass einer der Gründe, warum die wissenschaftliche Revolution in Europa und nicht in Asien statt fand, das Christentum ist, das die Menschen gelehrt hat, dass Gott das Universum nach rationalen Gesetzen erschaffen hat, die bis zu einem gewissen Grad von gelehrten Menschen entdeckt und beschrieben werden können. Während der Westen ursprünglich freiere Rede und freiere Forschung als die meisten anderen Gesellschaften genießen konnte, wurden in den letzten Jahren einige kritische Aspekte im Zusammenhang mit Zuwanderung, die freie Rede im Westen durch ideologische Zensur erstickt. Er sagt: “Wer darauf hindeutet, dass einige Rassen intelligenter sind als andere, wird als Rassist bezeichnet und sogar mit Strafverfolgung wegen eines Hassverbrechens bedroht. Ersetzen wir den Begriff “Ketzer” durch den Begriff “rassistisch” und wir sind schon fast wieder im Mittelalter. Aber hier in Asien gibt es kaum Probleme, darüber zu diskutieren. ”
Ohmyrus ist der Ansicht, dass die westliche Zivilisation zurzeit von dem kulturellen Kapital früherer Zeiten zehrt, als die Macht in den Händen einer besser ausgebildeten Elite lag, deren persönliche Interessen mit dem langfristigen Interesse des Landes zusammenfiel. Dies mag zum Teil stimmen, aber ich persönlich glaube, dass eines der größten Probleme, vor denen wir heute stehen, genau die Tatsache ist, dass sich die Interessen der westlichen Nationalstaaten nicht immer mit den eng gefassten Interessen der Eliten überschneiden. In früheren Generationen haben reiche und einflussreiche Personen häufig die Nationalstaaten nicht nur emotional, sondern auch pragmatisch beeinflusst, um ihren eigenen Wohlstand und ihre Macht zu stärken. Im Zeitalter von internationalen Organisationen und mächtigen multinationalen Unternehmen, die mehr Macht ausüben als viele kleinere Länder, ist dies nicht mehr der Fall. Dieselben Eliten werden jetzt andere Organisationen und Instrumente prüfen, um ihre persönlichen Interessen und beruflichen Karrieren voran zu treiben. Das demokratische System hat seine Fehler, aber es war bis zu einem gewissen Grad intakt, so lange es sich als Demos verstand, ein Volk mit einer gemeinsamen Identität und gemeinsamen ethnischen Interessen. Dieses ist in den westlichen Ländern im Begriff schrittweise zusammenzubrechen, angefangen an der Spitze. Mächtige Gruppen haben oft mehr Gemeinsamkeiten mit den Eliten in anderen Ländern, als sie es mit einem durchschnittlichen Bürger in ihrer eigenen Stadt haben. Ohne Loyalität, die über das Politische hinausgeht, emotionale Bindungen oder sogar einem pragmatischen Interesse an der Unterstützung von Nationalstaaten, wird das demokratische System zum Vehikel für eine Verteilung von Vergünstigungen an Freunde zu Hause und im Ausland, begeht Verrat an seinen Wählern und gewährleistet letztendlich eine lukrative internationale Karriere ganz nebenbei. Man wird wenig moralische Skrupel gegen den Import von Wählern aus dem Ausland zur Aufrechterhaltung der Macht haben, weil Geschäftsfreunde, die man finanziell unterstützt, den Wunsch nach Zugang zu billigen Arbeitskräften haben. Dieser Prozess hängt mit der technologischen Globalisierung zusammen, hat sich aber weiterentwickelt in einem sich vor sich selbst-ekelnden Westen, mehr als es in jeder anderen Zivilisation der Fall ist.
In Westeuropa wurde ein großer Teil der wirklichen Macht auf die nicht gewählten Organe der Europäischen Union übertragen. Zwischen 1999 und 2004 stammten 84 Prozent der Rechtsakte in Deutschland – und der Mehrheit aller EU-Mitgliedsstaaten – aus Brüssel. Nationale Wahlen werden immer mehr zu einem leeren Ritual. Die wichtigen Fragen wurden bereits hinter verschlossenen Türen geregelt. Unser tägliches Leben wird von einer aufgeblähten Bürokratie geregelt, die zunehmend staatenübergreifend ausgeführt wird.
In den Augen des linken amerikanischen Theoretikers Noam Chomsky ist “der clevere Weg, Bürger passiv und gehorsam zu halten, [ist], das Spektrum der zulässigen Meinung strikt zu beschränken, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums zu erlauben.” In den meisten westlichen Ländern hat die Öffentlichkeit die Wahl zwischen linken Kandidaten, die die Masseneinwanderung bevorzugen und „rechten“ Kandidaten, die auch die Masseneinwanderung favorisieren und die Agenda der Linken in einem etwas langsameren Tempo durchsetzen. Das nennt man dann “Freiheit.” Die Massenmedien stellen ein einseitiges und ideologisch gefiltertes Abbild der Welt dar. Die Tatsache, dass die Vertreter der Medien und der Wissenschaft in der Regel mehr, manchmal viel mehr politisch linksgerichtet[6] sind, als die durchschnittliche Bevölkerung, ist gut dokumentiert.
Diese Situation wird durch die Tatsache verstärkt, dass die Globalisierung von Kommunikation und Transport, die ironischerweise zu einem großen Teil auf europäischen und westlichen Erfindungen basiert, einen großen Druck auf unsere Völker ausübt, in einer Weise, die vor ein paar Generationen völlig undenkbar war. Als die christlichen Evangelien am Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. niedergeschrieben wurden, bestand die Bevölkerung des Römischen Reiches aus vielleicht 60 Millionen Menschen. Dies spiegelt das jährliche Bevölkerungswachstum des frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts wieder. Mit anderen Worten: Die Weltbevölkerung wächst jedes einzelne Jahr um ein römisches Reich. Unser System ist nicht darauf ausgelegt, diese hohe Anzahl zu bewältigen.
Praktisch alle westlichen Länder haben die Kontrolle über ihre Grenzen verloren, oder vielleicht wäre es richtiger zu sagen, dass die politischen Eliten, die im wesentlichen von multinationalen Konzernen und durch billigeres Reisen unterstützt werden, diese Kontrolle bewusst aufgegeben haben. Dies ist eine unhaltbare Situation. Man kann ein politisches System eine Demokratie, eine Diktatur, eine Republik, eine Monarchie oder wie auch immer nennen, aber ein Land, das sein Hoheitsgebiet nicht kontrolliert, wird schließlich untergehen.
Ich unterstütze zunehmend die Schlussfolgerung, dass die politischen und wirtschaftlichen Eliten in der westlichen Welt beim Abbau ihrer Nationalstaaten zugunsten einer neuen, globalen Weltordnung kooperieren. Das Überschwemmen ihrer Länder mit Einwanderern ist ein Schritt in diese geplante “kreative Zerstörung”. Die Autorin Bat Ye’or hat in ihrem gut recherchierten Buch Eurabia: The Euro-Arab Axis[7] aus dem Jahr 2005 dokumentiert, wie die Europäische Union aktiv mit der arabisch-islamischen Welt zusammenarbeitet, um die moslemische Einwanderung und Kultur in Europa voranzutreiben. Ich selbst habe ein Buch geschrieben mit dem Titel Defeating Eurabia[8] indem ich ihre Behauptungen untersuchte, und fand sie stimmig. Ein Makel des demokratischen Systems, auf den öfters hingewiesen wird, ist, dass der “gemeine Bürger” im Durchschnitt nicht intelligent genug ist, um ein Land zu führen, aber wenn es um die Förderung kultureller Vielfalt und Masseneinwanderung von fremden und oft feindlichen Völkern geht, sind es in jedem westlichen Land die politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Eliten, die darauf drängen.. Der Widerstand gegen diese selbstmörderische Politik kommt von dem Durchschnittsbürger. Ein weiteres Problem ist, dass in einem post-aufklärerischen ideologischen Rahmen, besonders nach dem Marxismus, es eine Tendenz bei einigen gebildeten Eliten gibt, den Durchschnittsbürger als Versuchskaninchen für ihre sozialen Experimente anzusehen.
Der Westen ist eine nicht-traditionalistische Zivilisation. Wir haben zweifellos große Fortschritte gemacht, die keine andere Kultur vor uns getan hat, aber vielleicht ist der Preis, den wir dafür zahlen müssen, dass wir auch Fehler machen, die niemand vor uns gemacht hat. Die organisierte Wissenschaft ist eine moderne westliche Erfindung. Organisierter nationaler Selbstmord ist auch eine moderne westliche Erfindung. Unser Universitätssystem stellte einmal einen vergleichsweise großen Vorteil für Europa gegenüber anderen Zivilisationen dar. Heute ist das gleiche System dabei die Zivilisation zu untergraben, die sie einst gebar.
Marxisten haben im Wesentlichen ihren von Gramsci propagierten “Langen Marsch” durch die Institutionen der westlichen Welt in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts abgeschlossen, beschleunigt ab den 1960er Jahren durch die westliche Kulturrevolution. Jungen Westlern wird bestenfalls Gleichgültigkeit gelehrt, im schlimmsten Fall geradezu Hass auf ihre eigenes kulturelles Erbe und ihre Zivilisation. Die Ironie besteht darin, dass es gerade die gebildeteren Gruppen sind, die die anti-westlichsten sind, weil sie viele Jahre damit verbracht haben, die anti-westlichen Lehren zu absorbieren. Wenn Sie eine gehirngewaschene Generation haben, dann haben Sie ein Problem. Wenn zwei Generationen einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, dann haben Sie ein sehr ernstes Problem. Wenn Sie drei gehirngewaschene Generationen haben, dann haben Sie ein Problem, das so groß ist, dass es schwierig wird, es zu lösen, da sich nur noch wenige lebendige Erinnerungen daran haben, wie es war, eine vernünftige Weltsicht zu haben. Wir nähern uns jetzt ganz schnell einem Punkt, an dem junge westlich erzogene Menschen, mit anti-westlichem Hass indoktriniert, nicht nur keine Korrektur von ihren Eltern mehr erhalten, sondern in vielen Fällen noch nicht einmal von ihren Großeltern. Dann haben wir eine ernsthafte kulturelle Unterbrechung erreicht. So sehr ich es persönlich auch hasse zuzugeben, waren die Marxisten und andere anti-westlichen Kräfte weitaus erfolgreicher in der Ausführung einer langsamen, “permanenten” Revolution im Westen, als sie es je waren bei der Ausführung einer gewalttätigen, Revolution mit Waffen. Sie haben teilweise geschafft, ihr Ziel der Beseitigung der westlichen Zivilisation von innen zu erreichen und arbeiten nun körperlich hart daran, die europäischen Völker, die diese Zivilisation aufgebaut haben, zu zerstören, um sicherzustellen, dass sie nicht in der Zukunft wieder aufgebaut werden kann. Sie erreichten dieses Ziel nicht durch die Erlangung der Kontrolle über die Produktionsmittel, sondern über das Mittel der Indoktrination, der Massenmedien und des Bildungssystems.
Ein herausragender Kritikpunkt gegen die Europäer, ist die Behauptung, dass es einen “Eurozentrismus” gebe, was am unfairsten ist. Alle Kulturen sind bis zu einem gewissen Grad ethnozentrisch. Ehrlich gesagt, wäre ich versucht zu sagen, dass die Standardposition der Menschheit die ist, dass “wir das beste Volk sind, die anderen sind Barbaren.” Ich will nicht behaupten, dass man nicht sehr schwerwiegende Verstöße von blindem Eifer in der europäischen Geschichte finden kann. Man kann. Aber was Europa einzigartig macht, ist unsere Fähigkeit, sich zeitweise über diese grundlegende menschliche Regung hinweg zu setzen. Selbst während der Kolonialzeit zeigten die Westeuropäer ein ungewöhnliches Maß an Neugier an anderen Kulturen und deren Geschichte. Dies ist einer der Hauptgründe, warum Archäologie und Vergleichende Sprachwissenschaften von den Europäern erfunden wurden, wir waren eine der am wenigsten ethnozentrischen Gruppen, aber aus irgendeinem Grunde die einzigen, die für unseren angeblichen Ethnozentrismus angeprangert wurden. Das Problem ist, dass die Weißen jetzt die einzige ethnische Gruppe auf dem Planeten ist, der es nicht gestattet ist, ihre verschiedenen Länder oder den Stolz auf ihr Erbe zu erhalten. Dies schafft eine Welle leise schwelender Wut gegen Einwanderung und zum Schluss genau so gegen die westlichen Behörden, die zu Recht als gleichgültig oder feindlich gegenüber ihren eigenen Interessen wahrgenommen werden. Es ist fraglich, ob die Unterstützung einer “christlichen Erneuerung” die richtige Lösung für diese Situation ist, da das Christentum Altruismus, Selbstkritik und Universalismus fördert, während einige der größten Probleme des heutigen weißen Westens von gestörtem Altruismus, pathologischer Selbstkritik und übermäßigem Universalismus verursacht werden.
Man kann den Aufstieg und den Niedergang der westlichen Zivilisation an Hand der Musik verfolgen. Natürlich gibt es andere Wege dies zu tun, aber die Musik ist so gut wie jeder andere, und besser als die meisten. Mit Größen wie Bach, Mozart und Beethoven, ist es kein blinder Eifer wenn man sagt, dass die Europäer einige der größten Musikstücke jeglicher Zivilisation erschaffen haben, die es auf diesem Planeten je gegeben hat. Während des gleichen Zeitraums haben wir auch Fortschritte in Wissenschaft und Technologie gemacht, die keine andere Zivilisation vor uns gemacht hat. Es scheint einen engen Zusammenhang zu geben zwischen den Wissenschaften und den Künsten. Vielleicht hat es etwas mit dem kulturellen Selbstverständnis und dem Sinn für Zweckmäßigkeit zu tun, oder dem Fehlen davon. Auch im neunzehnten Jahrhundert machten die Europäer noch gute Musik, aber es gab weniger große Namen im zwanzigsten Jahrhundert. Im frühen einundzwanzigsten Jahrhundert, hören sich viele Europäer noch nicht einmal die früheren Komponisten an. Die einzigen Menschen, die die europäische klassische Musik heute noch ernst nehmen, sind die Ostasiaten und vielleicht auch noch einige Leute in der östlichen Hälfte Europas, dem einen Teil des Kontinents, der immer noch nach Europa aussieht. Wenn man eine einfache Darstellung des kulturellen Niedergangs sehen will, sollte man sich irgendetwas von Mozart anhören und dann den Fernseher einschalten und sich Rapstars betrachten, wie sie fluchen, Drogen nehmen und mit ihrem kriminellen “gangster lifestyle“ prahlen.
Die Asiaten übernehmen einige der wertvollsten kulturellen Errungenschaften der europäischen Zivilisation zu einer Zeit, in der viele Menschen europäischer Abstammung sich offenbar am Rande dessen befinden sie zu vergessen, was auf vielen Ebenen symbolisch gemeint ist. Auf der anderen Seite sind Asiaten mehr oder weniger immun gegen den Selbsthass des zeitgenössischen Westens. Ich sehe dies als ein Zeichen, dass sie die besten Aspekte der westlichen Traditionen übernehmen, aber sich von den Schlimmsten fern halten, was Sinn macht.
China hatte ausgezeichnete Instrumente und eine gut entwickelte musikalische Tradition, die mindestens bis zur Zhou-Peroide (1122-256 v. Chr.) zurückdatiert werden kann. Das Wort “Musik” wurde mit dem gleichen Zeichen wie das Wort “Freude“ geschrieben. Es gibt keine direkte Entsprechung zu Mozart und Beethoven in Asien, aber vielleicht auf Grund der Tatsache, dass sie eine so alte und tief verwurzelte bodenständige Tradition haben, macht es den Ostasiaten leichter, die Früchte der anderen Musikkulturen zu schätzen. David P. Goldman, der unter dem Pseudonym “Spengler” für die Asia Times Online schreibt, denkt, dass “die gegenwärtige Verschiebung des intellektuellen Kapitals zu Gunsten des Ostens, ohne Beispiel in der Weltgeschichte ist“. Seiner Meinung nach erzeugt die europäische klassische Musik “einen besseren Geist und fördert so den Erfolg in anderen Bereichen.” Ein hoher Anteil Studierender in den besten westlichen Musikschulen sind Koreaner, Chinesen und Japaner, gefolgt von Osteuropäern. Es gibt vergleichsweise wenige Nordamerikaner und Westeuropäer unter den besten Instrumentalisten.
Laut Spengler[9], “hat China auch den letzten Chinesen mit einbezogen und das am ausgeprägtesten westliche aller Kunstformen. Selbst die besten chinesischen Musiker sind noch immer abhängig von westlichen Mentoren. [Der Pianist] Lang Lang mag zwar ein Star sein, aber in mancher Hinsicht bleibt er ein Lehrling im Pantheon der westlichen Musiker. Die Chinesen, auch manchmal als das arroganteste aller Völker bezeichnet, können eine tödliche Art von Demut im Bereich des Lernens entwickeln. Es ziehmt ihrem Eklektizismus ein Reich zu haben, das entschlossen ist, erfolgreich zu sein, im Gegensatz zu einer bloßen Nation, die sich durch das Festhalten an ihren vermeintlichen kulturellen Wurzeln trösten muss. Große Reiche überschreiten die nationale Kultur und naturalisieren die Kultur, die sie benötigen. “Albert Einstein erhielt eine gründliche philosophische Bildung durch das Studium von Kant, Schopenhauer, Hume und Spinoza, neben der Mathematik und den physikalischen Theorien von Isaac Newton, Michael Faraday und James Maxwell. Dies lehrte ihn, abstrakt über Raum und Zeit zu denken. Er war auch ein begeisterter Hobbymusiker und spielte seine Geige in einer Art und Weise, wie er schwierige Problem der Physik durchdachte. Seine Mutter war eine anerkannte Pianistin und drängte ihn Geigenunterricht nehmen. Anfangs rieb er sich an der eisernen Disziplin des Unterrichts, aber als man ihm Bach vorsetzte und Sonaten von Mozart, bekam die Musik Magie für ihn. Der Autor Walter Isaacson schreibt in seiner Biografie Einstein: His Life and Universe:[10]
“Mozarts Musik ist so rein und schön, dass ich es als eine Reflexion der inneren Schönheit des Universums selbst ansehe “, erzählte er später einem Freund. “Natürlich”, fügte er in einer Bemerkung hinzu, die seine Sicht der Mathematik und Physik sowie die von Mozart zum Ausdruck brachte, “wie alles von großer Schönheit, war seine Musik die reine Einfachheit. Musik war nicht nur eine Ablenkung für ihn. Im Gegenteil, sie half ihm zu denken. “Wenn er fühlte, dass er am Ende der Straße angekommen war und vor einer schwierigen Herausforderung in seiner Arbeit stand “, sagte sein Sohn Hans Albert, “suchte er Zuflucht in der Musik und dies löste alle seine Probleme.” Die Geige erwies sich als nützlich im Laufe der Jahre in denen er alleine in Berlin lebte, während er mit der allgemeinen Relativitätstheorie rang. “Er spielte oft auf seiner Geige in seiner Küche bis spät in die Nacht hinein, er improvisierte Melodien, während er komplizierte Probleme durchdachte”, erinnerte sich ein Freund. “Dann, plötzlich, mitten im Spiel, rief er aufgeregt: Ich hab’s! Als ob er durch Inspiration die Antwort auf das Problem erhalten hätte, mitten im Spiel. Seine Wertschätzung für die Musik, und vor allem für Mozart, kann sein Gefühl für die Harmonie des Universums widergespiegelt haben. “
Einstein war nicht so begeistert von Ludwig van Beethoven wie von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert. Nach Meinung von Walter Isaacson war, “was Einstein schätzte bei Mozart und Bach [war] die klare architektonische Struktur, die ihre Musik ‚deterministisch’ erscheinen ließ und, wie seine eigenen wissenschaftlichen Lieblingstheorien, aus dem Universum kamen und nicht komponiert waren. “Beethoven schuf seine Musik,” hat Einstein einmal gesagt, aber “Mozarts Musik ist so rein, es scheint, dass sie schon ewig im Universum gewesen ist.” Er verglich Beethoven mit Bach: “Ich fühle mich unwohl, wenn ich Beethoven anhöre. Ich glaube, er ist zu persönlich, fast nackt. ‘ Gebt mir eher Bach, und dann noch mehr Bach ” Er bewunderte auch Schubert wegen dessen ‚unerreichter Fähigkeit, Gefühle auszudrücken.’ Aber als er einmal einen Fragebogen ausgefüllt hatte, drückte er sich sehr kritisch aus gegenüber anderen Komponisten, und zwar in einer Weise, die einige seiner wissenschaftlichen Empfindungen widerspiegeln: Händel hätte ‚eine gewisse Oberflächlichkeit’; Mendelssohn zeige eine ‚beträchtliche Begabung, aber ein undefinierbarer Mangel an Tiefe, führe oft zu Banalität’; Wagner hätte einen ‚Mangel an architektonischer Struktur, den ich als Dekadenz ansehe’ und Strauss wäre ‘begabt, aber ohne innere Wahrheit.’“
Der ehemalige russische PAT [PATrocess analytical techniques[/I] Autor Alexander Boot war ein Absolvent im Fach Philologie der Universität Moskau unter kommunistischem System während des Kalten Krieges, er referierte über englische und amerikanische Literatur und schrieb Kunstkritiken, bevor er Schwierigkeiten mit dem KGB, der Geheimpolizei und Spionageorganisation der Sowjetunion bekam. Boot emigrierte im Jahr 1973 in den Westen, nur um zu entdecken, dass der Westen, den er bewunderte und suchte, nicht mehr existierte. Dies inspirierte ihn zu einer lebenslangen Suche nach einer Erklärung, die zum Teil in seinem Buch How The West Was Lost[11] detailliert dargelegt wird.
Alexander Boot hat eine zutiefst christliche Betrachtungsweise der Welt, die ich als Nicht-Gläubiger natürlich nicht immer teile, aber er bringt frische und ungewöhnliche Perspektiven in die Analyse und die Geschichte ein, die oft nachwiesenermaßen fruchtbar sein können. Seiner Ansicht nach war “Religion, trotz aller Untaten, die von ihr oder in ihrem Namen begangen wurden, die Grundlage, auf die der westliche Mensch seine Kultur und Zivilisation errichtet hat. Zerstören man das Fundament, dann bricht das ganze Gebäude mit einem großen Knall zusammen. ”
Boot sieht die abendländische Geschichte als einen längeren inneren Kampf zwischen zwei verschiedenen Wesen, die er Modman und Westman nannte, den der Modman schließlich gewann. Der heilige Paulus war ein römischer Christ und der erste Westman. Der Modman sah sich selbst beinahe als Gott; Jesus Christus, der der Mensch gewordenen Gott war, wurde durch Modman als Gott ersetzt. Damit Modman zu Gott werden konnte, musste der alte Gott zuerst sterben. Die Modman Anhänger sind die, die sich selbst betrachten, weil ihr eigener Selbstausdruck riesige Ausmaße angenommen hat. Boot zeichnet die Entwicklung der westlichen Zivilisation auf, durch die Kunst und die Ideen, vor allem aber durch die Musik, da “nichts eine Kultur mehr erstrahlen lässt, als die Musik.”
“Beethoven, ein Genie das er war, hatte Modman Tendenzen und zog nicht nur menschliche, sondern auch künstlerische Inspiration aus dem Aufstand in Frankreich 1789-1815. Das zeigte sich entweder direkt, in Stücken wie seiner 3. Sinfonie und dem 5. Klavierkonzert oder indirekt in den bravourösen Finalen von vielen seiner anderen Werke. Wie die meisten Modmen glaubte Beethoven, dass die Zukunft erkennbar war, planbar und rational formbar, weshalb sie herrlich werden müsste. ”
Interessanterweise habe ich von ein paar Menschen aus den ehemaligen kommunistischen Ländern gehört, dass sie Beethoven nicht mögen, weil sie fühlen, dass eine Form des ideologischen Größenwahns seiner Musik zugrunde liegt. Persönlich würde ich sagen, dass ein Mann, der zeitlos schöne Musikstücke wie die Mondscheinsonate komponieren konnte, nicht ganz schlecht gewesen sein kann, aber es ist zweifellos richtig, dass er nicht der einfache Handwerker wie Bach war. Alexander Boot behauptet nicht, dass Beethoven schlechte Stücke geschrieben hat, etwas wozu ein Genie wie er gar nicht imstande war, aber er machte den bewussten Versuch, die alten Formen aufzubrechen, nur um sie zu brechen, und machte damit den Weg frei für weitere destruktive Persönlichkeiten mit geringerem Talent:
“Kunst begann sich auf dem Altar der subjektiven Originalität zu huldigen, eher als auf dem Altar der objektiven Wahrheit. Doch bis zum neunzehnten Jahrhundert war es allgemein anerkannt, dass die Suche nach Wahrheit der eigentliche Zweck der Kunst sei. Aus diesem Grund hatten die traditionellen Formen eher eine befreiende als einengende Wirkung. Der Künstler konnte die kanonische Grundlage seiner Arbeit als gegeben ansehen und sich stattdessen auf das höhere Ziel konzentrieren. Solange daraus die Wahrheit entstand, spielte es für den Künstler keine Rolle, ob er der erste, oder der Tausendste war, der sie aufdeckte. Der Westman betrachtete sein Leben nicht als ein Rennen, und er war frei von dem anmaßenden Wunsch, um jeden Preis originell zu sein. ”
Dieser bescheidene Respekt gegenüber der Tradition führte nicht zum künstlerischen Klonen, weil ein Künstler, der nach einer höheren Wahrheit sucht, nur eine Vision davon in seiner eigenen Seele finden kann, was bedeutet, dass seine Vision von Wahrheit immer nur individuell sein konnte. Er war weitgehend immun gegen die Selbstvergötterung des Modman.
Nach Boot, “kann außergewöhnliche Musik nicht in einem freien Markt überleben und gleichzeitg so tolle Musik bleiben, “denn “ernste Kunst wurde nicht entworfen für eine große Mehrhei und kann auch nicht für sie hergestellt werden. Wenn es so ist, wird es keine ernsthafte Kunst mehr sein.” Das zwanzigste Jahrhundert war das Zeitalter des Massenkonsums, nicht mehr der aristokratischen Gönner, die Mozart unterstützten und “so wie das Publikum zur Massenware wurde, wurden es auch die ausführenden Künstler.“ Folglich, “musste die Musik herabgestuft werden, auf den Status der Unterhaltung – ernsthafte Unterhaltung natürlich, aber nicht etwas, das irgendeinen Anspruch einer rätselhaften Natur für sich beanspruchen könnte.”
Alexander Boots grundlegende Schlussfolgerung ist, dass der Westen tot ist, aber als Christ glaubt er auch an die Auferstehung und das Leben nach dem Tod. Vielleicht ist das gar keine schlechte Zusammenfassung.
[1] http://die-gruene-pest.com/showthread.php?t=7828
[2] http://democracyreform.blogspot.com/
[3] http://search.barnesandnoble.com/Def…/9781591024842
[4] http://www.amazon.com/Understanding-…dp/0980994802/
[5] http://www.jihadwatch.org/2008/10/fj…-muhammad.html
[6] http://democracyreform.blogspot.com/…-fjordman.html
[7] http://www.amazon.com/Eurabia-Euro-A…/dp/083864077X
[8] http://www.lulu.com/content/4730263
[9] http://www.atimes.com/atimes/China/JL02Ad01.html
[10] http://www.amazon.com/Einstein-Life-…/dp/0743264738
[11] http://search.barnesandnoble.com/How…9781850439851/
Übersetzung: LIZ/die-gruene-pest.com
Originaltext: http://www.brusselsjournal.com/node/4110
Mann tätlich angegriffen
Bern. Gestern kam es auf der Kleinen Schanze zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Am Mittwoch, 7. Oktober 2009, um ca. 1515 Uhr kam es auf dem Oskar-Bider-Hügel bei der Kleinen Schanze in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei schlug der eine von ihnen mehrmals auf den anderen ein, wobei angeblich auch ein Taschenmesser im Spiel gewesen sein soll. Im Zuge der Auseinandersetzung griffen offenbar mehrere anwesende Personen schlichtend ein. Die beiden an der Auseinandersetzung beteiligten Männer sind der Kantonspolizei Bern namentlich bekannt. Unklar ist hingegen der genaue Ablauf der Auseinandersetzung. Zur Herkunft der Beteiligten machte die Polizei keine Angaben.
Rumänischer Einbrecher gefasst
Dornach/SO. Dank der Aufmerksamkeit eines Nachbarn konnte die Polizei am Dienstagmorgen in Dornach einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen. An der Bernstrasse in Dornach brach am Dienstagmorgen ein vorerst Unbekannter in ein Einfamilienhaus ein. Ein Nachbar, welcher mit Gartenarbeiten beschäftigt war, bemerkte um ca. 10.30 Uhr, aussergewöhnliche Geräusche und ging zusammen mit seiner Frau der Ursache nach. Beim anschliessenden Kontrollgang um die Nachbarsliegenschaft stellten die beiden eine aufgebrochene Balkontüre fest, worauf sie die Polizei alarmierten. Nachdem eine Patrouille der Kantonspolizei vor Ort eingetroffen und durch sie das Haus umstellt worden war, versuchte eine männliche Person zu flüchten. Der mutmassliche Einbrecher, ein 20-jähriger Mann aus Rumänien, konnte durch die Patrouille angehalten werden. Ob der Mann für weitere Straftaten in Frage kommt wird derzeit abgeklärt. Ebenfalls an den Tatort ausgerückt waren eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft und des Grenzwachtkorps.
Heroin und Geld von Albaner sichergestellt
Köniz/BE. Die Kantonspolizei Bern konnte anfangs September in Köniz rund ein Kilo Heroin sowie mehrere tausend Franken sicherstellen. Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen konnte am Donnerstag, 3. September 2009, ein Mann festgenommen werden, welcher im Verdacht stand, Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen zu haben. Bei der Festnahme trug der 28-jährige Mann einige Gramm Heroin sowie Bargeld auf sich. In verschiedenen Verstecken in Köniz konnte die Kantonspolizei ausserdem rund ein Kilogramm Heroin und knapp 10′000 Franken sicherstellen. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen albanischen Staatsangehörigen, welcher sich nach
bisherigen Erkenntnissen illegal in der Schweiz aufhält.
Wahnsinnsflucht von Jugendlichen
Berneck/SG. Ein 18-jähriger Autofahrer ohne Führerausweis und sein 16 Jahre alter Beifahrer haben sich in der Nacht auf Montag auf der Autobahn A1 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die Teenager hatten das Auto im Kanton Schwyz gestohlen – und nicht nur das. Die jungen Männer entzogen sich kurz nach Mitternacht in der Stadt St. Gallen einer Polizeikontrolle. Sie fuhren mit horrendem Tempo, zweitweise mit bis zu 260 Stundenkilometern, auf der Autobahn A1 Richtung Rheintal. Die Polizei verfolgte die Teenager laut Communiqué vom Dienstag. In Au fuhren sie von der Autobahn ab. Die Flucht ging weiter. Sie beiden Teenager fuhren mit bis zu 160 km/h innerorts durch Berneck. In einer Kurve brach der Wagen aus und kam auf einem Vorplatz zum Stehen. Dort schnappte sich die Polizei die Jugendlichen. Der Fahrer besitzt keinen Führerausweis. Das Auto hatten die beiden jungen Männer im Kanton Schwyz geklaut. Der jüngere der beiden Jugendlichen gestand zudem, am Samstag vergangener Woche in St. Gallen einer 80 Jahre alten Frau die Handtasche gestohlen zu haben. Die Seniorin stürzte bei dem Überfall und verletzte sich am Kopf. Die beiden Jugendlichen wurden festgenommen. Die Polizei klärt, ob sie weitere Delikte verübten. Zur Herkunft der Jugendlichen machte die Polizei keine Angaben.
Verfolgungsjagd wie im Krimi
Schafisheim/AG. Weil er mit Führerausweisentzug belegt ist, flüchtete gestern Abend ein 18-jähriger Automobilist vor der Polizei. Nach einer waghalsigen Fahrt auf der Autobahn konnte er gestoppt werden. Eine Patrouille der Kantonspolizei wollte den roten Fiat Bravo am Dienstag, 6. Oktober 2009, kurz nach 19 Uhr auf der Raststätte Würenlos kontrollieren. Anstatt wie angewiesen anzuhalten, gab der bis dahin unbekannte Lenker jedoch Gas und fuhr stark beschleunigend auf die Autobahn in Richtung Bern. Die Patrouille folgte mit Blaulicht und Wechselklanghorn und gab dem Flüchtenden weiterhin das Haltezeichen. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h versuchte der Fiat-Lenker, dem Patrouillenfahrzeug zu entkommen. Dabei überholte er andere Fahrzeuge mehrfach rechts, teilweise sogar über den Pannenstreifen. Bei Schafisheim warteten bereits weitere Patrouillen der Kantonspolizei und konnten den Fiat schliesslich anhalten. Neben dem Lenker befanden sich darin auch zwei junge Frauen. Beim Lenker handelt es sich um einen 18-jährigen Italiener aus dem Kanton Zürich. Bald zeigte sich, dass er mit Führerausweisentzug belegt ist, was er auch als Grund für die waghalsige Flucht angab. Das Bezirksamt Baden setzte ihn für weitere Abklärungen in Untersuchungshaft.
Junger Mann in Biel brutal beraubt
Biel/BE. Am frühen Freitagmorgen wurde am Schleusenweg ein Mann niedergeschlagen und beraubt. Die beiden unbekannten Täter flüchteten zu Fuss via Oberer Quai in Richtung Stadtzentrum. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Am Freitag, 2. Oktober 2009, zwischen 0230 und 0300 Uhr war ein Mann in Biel zu Fuss auf dem Heimweg. Am Schleusenweg wurde er von zwei unbekannten Männern unvermittelt von hinten angegangen und mit Faustschlägen und Fusstritten traktiert. Als er verletzt am Boden lag, verlangten die Täter Geld. Nachdem sie ihm mehrere Gegenstände abgenommen hatten, flüchteten sie im Laufschritt via Oberer Quai in Richtung Stadtzentrum. Bei den Angreifern handelt es sich um zwei junge, rund 20-jährige Männer. Sie sprachen Deutsch.
Mann zusammengeschlagen und verletzt
Thun/BE. Am frühen Samstagmorgen wurde in der Thuner Altstadt ein junger Mann zusammengeschlagen und verletzt. Am Samstag, 3. Oktober 2009, um ca. 0200 Uhr traf eine Patrouille der Kantonspolizei Bern an der Oberen Hauptgasse in Thun einen verletzten jungen Mann an. In der Folge stellte sich heraus, dass der 20-Jährige um ca. 0145 Uhr in der Nähe der Bar Saint Trop zusammengeschlagen worden war. Gemäss seinen Aussagen waren drei bis fünf Personen an der Tat beteiligt. Er musste sich in der Folge in ärztliche Behandlung begeben. Ein Tatverdächtiger konnte in der Zwischenzeit angehalten werden. Zur Herkunft der Täter machte die Polizei keine Angaben.
Raubüberfall auf Lebensmittelgeschäft
Biel/BE. Am Samstagnachmittag verübte ein unbekannter Mann einen bewaffneten Raubversuch in einem Lebensmittelgeschäft in Biel-Bözingen. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Am Samstag, 3. Oktober 2009, um ca. 1440 Uhr betrat ein Mann das Lebensmittelgeschäft an der Bözingenstrasse 169 in Biel-Bözingen. Er bedrohte zwei Verkäuferinnen mit einer Faustfeuerwaffe und verlangte die Herausgabe von Geld. Als die Kasse klemmte und ein dritter Angestellter hinzukam, ergriff der Täter zu Fuss die Flucht in Richtung Taubenlochschlucht, wobei er mehrere Päckchen Zigaretten mitnahm. Verletzt wurde niemand. Beim unbekannten Täter handelt es sich um einen 25 bis 30 Jahre alten, ca. 170 cm grossen Mann. Er hat eine spitze Nase und ein schmales, bleiches Gesicht. Zur Tatzeit trug er eine Jeanshose und einen schwarzen Kapuzenpullover. Das Gesicht war durch die hochgezogene Kapuze und eine rote Schirmmütze teilweise verdeckt.
Drei Osteuropäer überfallen Bijouterie
Bern. Drei Männer verübten gestern einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Bijouterie an der Berner Spitalgasse. Am Donnerstag, 1. Oktober, etwa um 1715 Uhr, betraten drei Männer eine Bijouterie an der Berner Spitalgasse. Unvermittelt bedrohte einer der Männer eine Verkäuferin mit einer schwarzen Pistole. Während dem die anwesenden Kunden gefesselt wurden, musste die Verkäuferin den Tätern die Vitrinen öffnen. Nach dem die Männer eine grössere Menge Schmuck in die mitgebrachten Taschen gesteckt hatten, flüchteten sie zu Fuss. Dabei wurde einem der Täter durch eine Passantin der Rucksack mit einem Teil der Beute darin entrissen. Anschliessend stellte ihm ein weiterer Passant ein Bein, so dass der Täter zu Boden fiel. Ein Bijouterieangestellter sowie ein Angehörigen einer privaten Sicherheitsfirma, welche zu Fuss die Verfolgung aufgenommen hatten, konnten den mutmasslichen Täter zurückhalten und der alarmierten Polizei übergeben. Verletzt wurde niemand. Zwei Tätern gelang die Flucht. Sie könnten mit einem blauen Renault (unbekanntes Modell/unbekannter Jahrgang) mit französischen Kontrollschildern unterwegs sein. Sie werden wie folgt beschrieben: Unbekannter Mann, vermutlich Osteuropäer/Russe, kräftige Statur, kurze dunkle Haare,trug ein dunkles Langarmshirt, eine dunkle Hose sowie dunkle Schuhe. Er führte eine dunkle Tasche mit und war mit einer schwarzen Pistole bewaffnet. Unbekannter Mann, vermutlich Osteuropäer/Russe, kräftige Statur, kurze dunkle Haare,trug eine dunkle Mütze, ein T-Shirt mit braun-beigem Muster und weissen Ärmeln, eine helle 7/8-Hose, dunkle Socken und dunkle Schuhe. Ausserdem führte er einen dunklen Rucksack mit roten Einsätzen an den Tragriemen mit sich.
Kulturell bereicherte Homophobie in Oslo
Unser dänischer Korrespondent TB hat uns diesen Artikel zukommen lassen. Fjordman hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, ihn zu übersetzen und mit dem nachfolgenden Kommentar zu versehen.
Baron Bodissey

Straßenräuber sagt zu Schwulen – Dies ist ein muslimischer Bezirk
Am Sonntagabend dem 9. August 2009, war ein schwules Paar auf seinem Heimweg von einem Konzert und anschließendem Essen im Zentrum von Oslo unterwegs. Sie gingen Hand in Hand die Straße entlang und waren schon nahe an ihrer Wohnung im Bezirk Grønland im östlichen Zentrum von Oslo
„Plötzlich kam ein etwa 40-jähriger Mann auf uns zu und fragte, ob wir Norwegisch sprächen. Er fragte dann, ‚Was ist denn das?’ und zeigte auf unsere Hände,“ erzählt Anders (24) der Zeitung Dagbladet.
Der Mann, der offensichtlich einen Migrationshintergund hatte, zeigte deutlich, dass er diese Verhaltensweise nicht akzeptieren werde.
„Er sagte, ‚ich mag das nicht. Dies ist muslimisches Gebiet.’“
Das Paar setzte seinen Weg ruhig auf dem Bürgersteig fort, aber der Mann folgte ihnen und trat einen von ihnen hart von hinten. Anders’ Freund nahm sein Handy um die Polizei zu verständigen, der Angreifer floh daraufhin schnell vom Tatort. Nach Angaben der Osloer Polizei wird in dem Fall zur Zeit ermittelt.
„Wir nehmen das sehr ernst. Das norwegische schwule Paar hat zu Protokoll gegeben, dass sie zu Fuß gingen und einen etwa 40-jährigen Mann trafen, der rief: ‚Dies ist muslimisches Gebiet und wir tolerieren diese Dinge hier nicht, ‚“ sagt Oddleif Sveinungsen von der Osloer Polizei.
[1] http://www.vg.no/nyheter/innenriks/a…p?artid=570403
Mein Kommentar:
Streng genommen, sagte der Angreifer einfach die Wahrheit: Dieser spezielle Bezirk ist heutzutage auf jeden Fall moslemisches Gebiet, genauso wie es unzählige andere städtische Gebiete in ganz Westeuropa, von Athen über Marseilles und die Vorstädte von Paris, Amsterdam, Brüssel und Hamburg bis hin nach Birmingham geworden sind.
Diejenigen, die die skandinavische Szene verfolgt haben, wissen, dass Malmö im südlichen Schweden die schlimmste Stadt oder Innenstadt in diesem Teil Europas ist, wenn es unter dem Aspekt ” [kulturelle] Vielfalt” sieht. Das ist die Realität, aber wenn man Hauptstädte betrachtet, dann vermute ich, dass Oslo, Norwegen, zurzeit unter den nordischen Ländern die schlimmste ist, mehrere Größenordnungen schlechter als es Kopenhagen, Dänemark oder Helsinki, Finnland sind, und mindestens ebenso schlimm wie Stockholm, Schweden. Ein rumänischer Freund, der mich besuchte, behauptete sogar, dass Oslo jetzt “schlimmer sei als Paris.” Ich bin seit Jahren nicht mehr in Paris gewesen und kann nicht bestätigen, ob das wahr ist.
Ich vermute, dass Oslo noch nicht so schlimm ist wie einige der Großstädte, zum Bespiel Amsterdam oder London, aber es holt schnell auf, begleitet von wilden Beifallsrufen der Intelligentia und der sich schwer nach links neigenden Presse.
Siv Jensen von der rechten Fortschritts-Partei warnte kürzlich vor einer Tendenz “der heimlichen Islamisierung”. Sie wurde sofort verglichen mit dem nazistischen Deutschland von Per-Kristian Foss, einem sich offen bekennenden Homosexuellen von der “konservativen” Partei. Authochtone Norweger sind bereits in einigen Schulbezirken in Oslo eine Minderheit – darunter in dem oben erwähnten Stadtteil Grønland – und sie werden eine Minderheit in ihrer eigenen Hauptstadt werden ungefähr innerhalb einer Generation, wenn das gegenwärtige zahlenmäßige Niveau der Einwanderung anhält, und im gesamten Land in diesem Jahrhundert so weitergeht.
Als ich geboren wurde, war Norwegen noch zu fast 100 % weiß und eines der ethnisch homogensten Länder der Welt. Wenn ich ein sehr langes Leben führen werde und hier bleibe, werde ich wahrscheinlich eine Minderheit in meinem eigenen Land sein. Dies in einem Land, das seine Unabhängigkeit erst im zwanzigsten Jahrhundert gewann, und das keine Kolonialgeschichte hat. Das Argument der “Kolonialschuld”, das Multikulturalisten häufig als wortwörtliche Waffe gegen Frankreich, Großbritannien usw. verwenden, ist ungültig und irrelevant. Masseneinwanderung wird auch in Finnland, Schweden, und Norwegen stark gefördert. Es ist nicht wegen irgendeiner “vergangenen Kolonialgeschichte”, sondern weil wir weiß sind. Punkt.
Wenn Sie aus dem Ausland nach Oslo kommen, werden Sie gewöhnlich am Osloer Hauptbahnhof ankommen, der sehr nahe an einigen der schlimmsten Gebiete der Stadt, einschließlich Grønland, liegt. Wenn Sie den Bahnhof verlassen und auf die Hauptstraße, die Karl Johan Straße gehen, werden Sie Gruppen von Somalis, Arabern und Kurden treffen, die an Straßenecken herumlungern. Es wird auch einige Authochtone dort geben, unter ihnen einige Rauschgiftsüchtige, die versuchen, sich ihren letzten Schuss Heroin zu setzen oder ein paar blonde Mädchen, die als Freundin/Allzweck-Schlampen für Mitglieder der verschiedenen eingewanderten Banden dienen. An den Abenden können Sie das große Glück haben, von aggressiven nigerianischen Prostituierten schikaniert zu werden. Neu hinzugekommen in den Multikulturellen Garten der Ungleichheit sind Zigeunerbanden ,kriminelle/ organisierte Bettler, die sofort nach Westeuropa reisten, als Rumänien Mitglied der EU wurde. Sie haben die fast unmögliche Leistung geschafft, sogar moslemische und afrikanische Banden weit hinter sich zu lassen, auf dem Gebiet Diebstahl und kleinere Verbrechen.
Das ist das, was Sie heute sehen, wenn Sie auf der Hauptstraße von Zentral Oslo zusammen mit einer Vielzahl von schwangeren, verschleierten Frauen hinuntergehen. Es wird ein bisschen besser, wenn Sie sich dem Königlichen Schloss nähern, aber vor nicht allzu langer Zeit gab es eine Schießerei am helllichten Tage zwischen zwei konkurrierenden pakistanischen Banden in der Nähe des Nobel – Friedenszentrums.
P.S.: Der gegenwärtige Vorsitzende der Stadtregierung Oslos, Erling Lae, ist ein offen bekennender Homosexueller von der “konservativen” Partei Høyre, der die Masseneinwanderung liebt. Die Vorsitzende der konservativen Partei, Erna Solberg, verlangte schon früher die Errichtung eines offiziellen Sharia Rats in Norwegen, das Moslems in Familienangelegenheiten aufsuchen können. Das „sei gut“ für die Integration.
Übersetzung: LIZ/die gruene-pest-com
Originaltext:
http://gatesofvienna.blogspot.com/20…a-in-oslo.html
http://die-gruene-pest.com/showthread.php?p=75289#post75289
Anmerkung:
Erling Lae, der bekennende Homosexuelle wird die Sharia kennenlernen. Ob er sich wird integrieren können, das ist eher fraglich.
Auch die skandinavischen Staaten haben das Hirn ausgeschaltet.


