Ministry of silly walks
Juli 8, 2008 by Oxyartes
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Seit Anfang Jahr müssen wir ja alle CO2 Steuern bezahlen, oder halt, es soll ja keine Steuer sein (was ist es denn sonst, wenn man dem Staat Geld abdrücken muss?? Dass man eventuell einen Teil davon zurückbekommt, ändert nichts an der Tatsache). Egal, schauen wir mal bei denen vorbei, die uns das eingebrockt haben (neben anderen, natürlich): Beim BAFU, dem Bundesamt für Umwelt.
Dort werden die Millionen verteilt, die für die Umweltforschung genutzt werden. Jetzt wollen wir mal schauen, ob die Millionen gut investiert sind und ob die CO2-Geschichte glaubwürdig rüberkommt (das soll sie, gottverdammt, oder ich hole meine CO2-Steuern von denen zurück!).
Informieren wir uns doch den allerneusten und millionenteuren Stand der Forschung in Form der Rubrik “Wie funktioniert der Treibhauseffekt” an:

http://www.bafu.admin.ch/klima/00469/00471/00473/index.html?lang=de
Alles was wir sehen, ist eine lächerliche und falsche Uralt-Vorstellung des Treibhauseffektes. Tatsächlich soll die Infrarot-Strahlung von den Treibhausgasen reflektiert werden! Ja, ihr lest richtig: REFLEKTIERT! 8 Millionen Franken im Jahr werden für “Forscher” investiert, die den Unterschied zwischen Absorption/Emission und Reflexion nicht kennen! Der Hammer!
Zur Erinnerung: Lange Jahre wurde der Treibhauseffekt tatsächlich so erklärt, dass die Infrarot-Strahlung der Erde durch die Treibhausgase absorbiert wird und diese die Erdoberfläche wiederum durch die emittierte Infrarotstrahlung erwärmt (den Schwachsinn, dass die Treibhausgase die Strahlung reflektieren, haben wohl die wenigsten behauptet). Nach und nach hat auch der letzte Depp unter den Experten gemerkt, dass dieser Vorgang dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik widerspricht und man hat sich damit begnügt, dass die Treibhausgase sich einfach erwärmen.
Und nicht die Wärme an einen wärmeren Körper abstrahlen können (fast immer ist ja die Atmosphäre kälter als die Erdoberfläche). Wer “An inconvenient truth” von Al Gore (denjenigen, den ich mit “letzter Depp” gemeint habe) gesehen hat, mag sich vielleicht daran erinnern, dass seine Erklär-Graphik noch diesen unsäglichen Pfeil von der Atmosphäre Richtung Erdoberfläche aufweist, der wohl einen Wärmetransport von den Treibhausgasen zur Erdoberfläche symbolisieren sollte, Al Gore es aber klugerweise dabei belässt, dass einfach die Treibhausgase erwärmt werden.
Den Pfeil nach unten kommentiert er zum Glück nicht (jedenfalls nicht in der auf deutsch synchronisierten Version). Jetzt kommt mir wahrscheinlich so ein Schlaumeier und wendet ein, dass der Wärmeverlust der Erdoberfläche bei wärmerer Atmosphäre kleiner wird und somit die Erdoberfläche doch etwas wärmer wird. Ja, aber es findet definitiv keine Wärmestrahlung von den Treibhausgasen zur Erdoberfläche statt (wenn die Atmosphäre kälter ist als die Erdoberfläche, und das ist sie allermeistens).
Was für Flachpfeifen dürfen sich da Forscher nennen und werden vom BAFU finanziert???
Fortsetzung folgt! Das ist nämlich nur die Spitze des Eisberges beim BAFU!
Stellt sie ab, der Umwelt zuliebe!
Juni 17, 2008 by Gastbeitrag
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Nichts begeistert die Linksgrünen mehr als Windkraft-Anlagen. Sie sehen darin den Schlüssel zu einer “nachhaltigen” Energiepolitik. Genau das Gegenteil ist wahr. Windkraftanlagen sind die grössten Dreckschleudern, die es gibt. Folgendes Zitat stammt aus der FAZ:
„Eine einzelne Windkraftanlage kostet die Volkswirtschaft bei gutem Wind 500 Euro pro Tag, bei Flaute deutlich weniger, weil die Energieversorger und die Verbraucher weniger belastet werden. Das führt zu der eigenartigen Erkenntnis, dass der volkswirtschaftlich wirtschaftlichste Betriebszustand von Windkraftanlagen der Stillstand ist.“
(Dr. Runge, Leserbrief in der FAZ)
Hier die Details … Read more
Linksgrüner Dachschaden
Juni 15, 2008 by Gastbeitrag
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Im Moment gehen die Wogen um die Debatte wegen Solar- oder Atomenergie mehr als nur hoch, insbesondere seit sogar die das umliegende Ausland anfängt, loszuheulen, weil’s schon nur von den Plänen in der Schweiz nach Vorarlberg und Baden-Würtemberg rüberstrahlt.
Unschwer zu erraten, dass sogar der Blick da mitmachen muss, und sich, im Rahmen einer ‘Infras’-Studie, sogar eine intressante Rechnung ergeben hat. Aber lassen wir zuerst mal den Grünen sprechen:
«Allein mit den heute schon rentablen Einsparmöglichkeiten können wir gut einen Viertel des Strombedarfs ersetzen.»
Könnte sogar stimmen. Aber sicherheitshalber sollte der Herr Kessler von Infras noch eine Vollkostenrechnung machen, wieviel das Umrüsten aller Gebäude kosten würde, und wieviel Kapazität die Baubranche hat, um das zu tun, ganz zu schweigen vom gewaltigen administrativen Aufwand mit Baubewilligungen etc. Schätzungsweise dürfte es an mindestens einem der ersten beiden Faktoren mangeln. Bei den Kosten ist die Sache nebulös, aber man hat einen Anhaltspunkt:
Würde ab sofort nur nach diesen Standards gebaut, wäre bis 2020, wenn die neuen AKWs frühestens in Betrieb gehen, rund drei Viertel der Stromlücke gefüllt. Kostenpunkt: 2,5 bis 3 Milliarden Franken pro Jahr.
Das macht Summa Summarum zwischen 27,5 und 33 Milliarden Franken für die Periode, ohne irgendwelche ‘Überraschungen’. Na, das scheint noch bewältigbar, wenn es auch genug Bauarbeiter hat, und man sich nicht eine weitere Horde Ausländer in die Schweiz importieren will, die dann dem Schweizer Sozialversicherungssystem anheimfallen wird. Aber der eigentlich interessante Part ist, wie man die Stromlücke decken will - mit Solarenergie. Dazu macht Kessler eine interessante Rechnung:
Den Rest könnten Solaranlagen besteuern. Um ein halbes AKW zu ersetzen, bräuchte es 32 Quadratkilometer Solarpaneele, also etwa einen Zehntel der Schweizer Dachfläche.
32 Quadratkilometer sind 32′000′000 Quadratmeter. Tönt nicht nach viel, wenn man weiss, dass die Schweize eine geographische Fläche von 41285 Quadratkilometer aufweist, und wenn man das auswallen würde, wir vermutlich größer als Russland wären. Aber, eigentlich reichen schon 32 Millionen Quadratmeter, wenn man die Rechnung von Kessler weiterverfolgt:
Kostenpunkt: Heute 5000 bis 8000 Franken pro Quadratmeter.
Wenn man also rechnet, kostet die Sache zwischen 160 und 256 Milliarden Franken. Aber immerhin hofft er und ein Manager von OC Oerlikon noch auf ‘Economy of Scale’, damit sein Plan finanzierbar wird:
«Bis 2020 dürften die Kosten unter 1500 Franken sinken»
Gut zu wissen! Denn auch dann kostet eine Investition, die nur am Tag Strom liefert, nur läppische 48 Milliarden Schweizerfranken, vorausgesetzt der Strombedarf steigt nicht. Und Wartung, Amortisation und Ersatz von Solarpaneelen, die durch Elementarschäden zerstört wurde, und deren Abnütung, hat auch niemand dazugerechnet, wobei doch jeder Autobesitzer weiss, dass das dazugehört!
Dann sind die 21 Milliarden für drei neue AKWs immer noch billiger. 21 Milliarden, die rund um die Uhr Strom produzieren. 21 Milliarden, die stabile, performante und relativ preisgünstige, und erst noch CO2-freie (in der puren Energieproduktion) Stromproduktion erstellen, die dem Markt entspricht, ohne den Steuerzahler und Stromkonsumenten zu einer Zwangssubvention für unter unwirtschaftlichsten Methoden produzierten Strom zu zwingen.
Und notabene - diese Kosten entstehen einzig und allein, um ein halbes AKW zu ersetzen. Will man 3 ganze AKWs ersetzen, die Schweiz realistischerweise braucht, um in Zukunft keine Stromlücke zu haben und sogar ein bisschen Reservekapazität zu haben, dann steigen die Kosten um das Mehrfache - sprich auf 288 Milliarden für die Ersatzkapazität von drei vollen AKWs. Wenn man dannn überschlagsmässig rechnet, macht das pro Einwohner der Schweiz 38′400 Franken, die er in eine Technologie investieren muss, die nur am Tage funktioniert.
Wir können uns den Solarwahn nicht heute, und auch nicht morgen, leisten. Ausser natürlich, man will mittels Subventionen ein Rent-Seeking provozieren, an dem sich nur Hersteller von Solarpaneelen wie OC Oerlikon daran laben werden, und einige durch “Vitamin B” finanzierte und mit Aufträgen beschickten “Energieberatungsbüros”, die tendenziell nicht von SVPlern betrieben werden. Das möchte eine Allianz von Linken (an vorderster Front lobbyiert Paul Rechsteiner von der SP) und Solarpanelherstellern natürlich ändern.
Für die ist es dann plötzlich sehr wirtschaftlich, wenn sie den Bürger bis auf den letzten Rappen ausnehmen können, mit dem Vorwand der Klimaerwärmung.
Don Quijote auf dem Grimsel
Als in der vorletzten Session der Nationalrat die Förderung erneuerbaren Energien beschloss, konnte man sich ausrechnen, dass es nicht mehr lang dauert, bis ein linksgrüner Don Quijote irgendwo ein paar Windmühlen aufstellen will. Das ist nun geschehen: der Grimselpass soll mit 21 Windkraftanlagen verschandelt werden.
Leere Versprechen
Die Journalisten plappern den Initianten nach und schreiben, dass diese 21 Windmühlen 50 Megawatt pro Jahr produzieren werden (zum Vergleich AKW = 350 Megawatt). Nicht einmal die grössten je gebauten Windkraftanlagen kämen auch nur in die Nähe dieser Leistung!
Bereits aus Deutschland weiss man, dass Windkraftanlagen hochsubventionierte Landschaftsverschandelung ist:
„Eine einzelne Windkraftanlage kostet die Volkswirtschaft bei gutem Wind 500 Euro pro Tag, bei Flaute deutlich weniger, weil ie Energieversorger und die Verbraucher weniger belastet erden. Das führt zu der eigenartigen Erkenntnis, dass der volkswirtschaftlich wirtschaftlichste Betriebszustand von Windkraftanlagen der Stillstand ist.“
(Dr. Runge, Leserbrief in der FAZ)
Monument der Oekoindustrie
Faktisch handelt es sich bei diesem Projekt um Subwentionsritter, die sich hier an der staatlichen Manna bereichern wollen: das Projekt sei mit 100 Mio. budgetiert. Ein Windkraftwerk kostet in Deutschland inkl. Montage etwa 1.5 Mio. Euro. Wo bleiben die anderen 55 Mio. Fr.?



