Sind Atomkraftwerke gefährlich?

August 6, 2008 by David Frankfurter  
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Wenn man Gefährlichkeit an der Zahl der Toten und Verletzten misst, ist die Kohle mit Abstand am unheilvollsten. Alljährlich sterben weltweit Tausende Bergleute bei der Gewinnung dieses Rohstoffs. Nach offiziellen Angaben verloren allein im Jahr 2005 über 6000 Kumpel ihr Leben in chinesischen Kohlegruben – von den langfristigen gesundheitlichen Folgen der staubigen Arbeit einmal ganz abgesehen.

Auch Wasserkraft-Katastrophen können viele Opfer fordern. 1975 ertranken bei mehreren Staudammbrüchen in der chinesischen Provinz Henan 26.000 Menschen.

Wie viele starben letztes Jahr wegen Atomkraftwerken?

Atomkraft ist Frieden

Juli 27, 2008 by Winkelried  
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Hitlers Rassengedanke war vollkommen falsch. Nicht die Genetik ist der Erfolgsfaktor einer Zivilisation, sondern die Fähigkeit, sich mit Energie zu versorgen. 

In der Antike bedeutete das die Versorgung mit Sklaven, die Motoren der damaligen Zivilisation. Als das römische Reich nicht weiter expandieren konnte, weil sich immer mächtigere Gegner an seinen Grenzen sammelten, begann endgültig der Untergang. 
Im Mittelalter bis zur Neuzeit jagten sich die Fürsten gegenseitig die Ländereien ab, denn je mehr sie davon besassen (sprich tributpflichtige Bauern), um so mächtiger waren sie. Als sich in Europa der Nationalstaat etablierte, wurden stattdessen Kolonien geplündert. Kriege unter den Staaten fanden zwar statt, waren aber zunehmend selbst bei einem Sieg ein Verlustgeschäft.

Ohne Verbrennungsmotor keine Menschenrechte

Die Erfindung des Motors brachte die Trennung zwischen Motor und Energieträger mit sich. Menschen waren fortan nicht mehr die Motoren selbst, sondern deren Erbauer. Die Anstrengungen der Industrieländer, so nannte man sich fortan, richteten sich nun auf die Sicherung der Energieversorgung.

Als schönes Nebenprodukt verkündeten die Grossmächte die Menschenrechte: Sklaven waren überflüssig. Von der neuen Energie war so viel vorhanden, dass sie Wohlstand in die Industrieländer brachte und dann noch einen märchenhaften Reichtum für die Erzeuger abwarfen. Auch arme Länder wurden zu Herstellern, weil sie ihre Produkte billig in die reichen Länder schaffen konnten. Die Menschheit erlebte einen noch nie dagewesenen Reichtum.

Eine Zeitenwende?

Doch der grosse Nachfrage nach Erdöl steht das allmählich abnehmende Angebot gegenüber. Das Engagement der Amerikaner am Golf ist lediglich der Anfang eines längeren Konfliktes - je weniger Energie vorhanden ist, um so engagierter wird unsere Zivilisation um diese kämpfen müssen.

Wenn wir Frieden - oder vielleicht ehrlicher ausgedrückt - nicht all zu viel Krieg wollen, muss unsere Kultur andere Energiequellen nutzen. Und nur eine Art Energie steht unbegrenzt zu Verfügung: Atomenergie. Sich dafür zu engagieren, ist Engagement für den Frieden. Alles andere ist zwangsläufig Krieg.

Die Mittelmeerinseln verdursten

Juli 13, 2008 by Echnaton  
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Wie sinnlos EU-Umweltpolitik sein kann, kann man am Beispiel der Mittelmeerinseln einfach erkennen. Seit Jahren fördert hier die EU sanften Tourismus. Strassen werden geteert und die Touristen kommen tatsächlich. Doch während ein Einheimischer mit 5 l Wasser aus der Zisterne seit Jahrhunderten gut über die Runden kommt, braucht ein Tourist all inclusive 300 l Wasser am Tag.

Die Insulaner pumpen alles aus dem Boden, die Flüsse vertrocknen (für linke Journis = Klimaerwärmung). Doch das Problem wäre lösbar: es braucht nur eine Menge Energie: durch Meerwasserentsalzungsanlagen. Gäbe es genug Süsswasser, könnte der Tourismus problemlos weiter wachsen, die Landwirtschaft könnte massiv ausgebaut werden und die ganzen Inseln (vor allem die grossen) könnten wieder aufgeforstet werden.

Über Meer konnten bis anhin die Inseln relativ kostengünstig mit Treibstoff versorgt werden, welche die thermischen Anlagen versorgten. Diese wiederum produzierten Strom. Meerwasser zu entsalzen ist aber zu teuer.

Die einzige wirkliche Alternative sind Atomkraftwerke. Doch dafür gibt es von den linksgrünen Burokraten aus Brüssel keine Moneten.

So sehen wir also zu, wie die Inseln langsam weiter vor sich dursten.

Mythos Tschernobyl

Juni 24, 2008 by Herakleitos  
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Die Katastrophe von Tschernobyl übersteigt alle anderen, nicht nuklearen Industriedesaster. 2006, 20 Jahre nach dem Reaktorunfall, legten die UN-Behörden, die die Folgen in den drei betroffenen Ländern Weißrussland, Russland und Ukraine über viele Jahre intensiv untersuchten, einen umfangreichen Bericht vor. Beteiligt waren unter anderen die IAEA (Internationale Atomenergiebehörde), die WHO (Weltgesundheitsorganisation), UNDP (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) und Unicef (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen).

Fazit der UN-Untersuchung:

Beim Reaktorunfall kamen 47 Helfer der Aufräumtruppe durch tödliche Strahlendosen um. Rund 4000 Kinder aus der Umgebung erkrankten durch das entwichene Jod 131 an Schilddrüsenkrebs. Davon starben neun, da diese Krankheit heute gut heilbar ist.
Statistisch soll die Zahl zusätzlicher Krebsfälle in den nächsten Jahrzehnten circa 4000 betragen. Die können aber nicht konkret festgestellt werden, da der Krebs seine Ursache nicht verrät. Dies alles ist ein schreckliches Unglück, liegt aber bei Weitem unter den in Deutschland prognostizierten Zahlen.
Hierzulande war immer wieder von Hunderttausenden Toten zu lesen, die angeblich durch die Reaktorkatastrophe umgekommen seien.
Die von den UN ermittelten Fälle sind erschütternd, eines belegen sie jedoch nicht: dass die Dimension des Tschernobyl-Desasters alle anderen Technikkatastrophen übersteigt. Bei dem Chemieunfall in Bhopal, der heute in Europa weitgehend vergessen ist, starben nach der niedrigsten Angabe 3800 Menschen, und Hunderttausende wurden verletzt.

Krasses Fehlverhalten

Tschernobyl war einer der größten Industrieunfälle des 20. Jahrhunderts, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Gegen Tschernobyl als finales Anti-Atom-Argument spricht auch der Umstand, dass der Unfall, wie später nachgewiesen wurde, durch extremes Fehlverhalten der verantwortlichen Ingenieure geradezu provoziert wurde.

Ein neues politisches Schlachtfeld

Juni 11, 2008 by David Frankfurter  
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Kaum haben die Linken von Plänen für neues Atomkraftwerke erfahren, beginnen sie reflexartig via Medien mit Panikmache.  Doch viel mehr haben sie nicht zu bieten als Angstszenarien und Unwahrheiten.

Jahrelang erachtete man dieses politische Feld als No-Go-Area für die Politik. Doch nun kann das ändern. Genau auf diesem Feld kann man die Linken (und Grünen) ihr Waterloo bereiten. Man sollte sich dieser Herausforderung annehmen. 

Ein Wort zur Sicherheit

Atomkraft erspart uns fast alle Nachteile fossiler Brennstoffe. Die Gegner hingegen argumentieren jedoch mit der Sicherheit der Anlagen.

Hier eine interessante Statistik an den USA, das verschiedene Risiken gegenüberstellt:

Weitere Fakten:

 

Fakten zu Uran & Brennstoffversorgung:

  • Uran ist noch für mindestens 60 Jahre (heutiger Stand ohne Erschließung neuer, aber schon bekannter Erzlagerstätten), bei Wirtschaftlichkeit mittlerer Abbaukosten noch ca. 100 Jahre und bei Berücksichtigung weltweit hoher Energiepreise und damit Wirtschaftlichkeit hoher Abbaukosten ca. 200 Jahre verfügbar. Uranvorräte sind damit mit denen der Kohle vergleichbar.
  • Die Urankosten betragen nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkosten eines AKW.
  • Uran kann wegen seines hohen Energieinhalts (Energiedichte) und damit der sehr kleinen benötigten Menge problemlos für viele Jahre im voraus eingekauft und bevorratet werden.
  • Es wird deshalb von einer praktisch „heimischen“ Energiequelle gesprochen.
  • Uran kommt weltweit hauptsächlich aus zuverlässigen Lieferländern wie Kanada, Australien, USA und Russland.
  • Gesamtfördermenge in 2006 rund 40.000 Tonnen Uran.

neues AKW in Däniken

Juni 10, 2008 by scout  
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Die Atel Holding AG will im Kanton Solothurn zwischen Olten und Aarau ein neues Kernkraftwerk bauen. Sie hat am Montag beim Bundesamt für Energie ein Rahmenbewilligungsgesuch deponiert, wie sie mitteilte.

Mit dem Projekt will Atel gemäss einer Medienmitteilung «einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherstellung der Schweizer Stromversorgung leisten». Über das Rahmenbewilligungsgesuch kann in letzter Instanz das Volk entscheiden.

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