8. Mai 2008 von Winkelried - 12 Kommentare

Patrick Moore ist einer der Mitbegründer von Greenpeace, war deren Direktor für 15 Jahre, und segelte 1971 in der ersten Mission der Umweltorganisation zu den Inseln der Aleuten, um gegen die amerikanischen Atombombentest zu protestieren.

Jetzt ist er auf der Seite des grössten Feindes der Umweltschützer und er sagt, Atomkraftwerke sind die Energieträger der Zukunft.

Hier ein Ausschnitt:

Bei Greenpeace haben sie gegen die Atomenergie gekämpft. Was hat sich verändert?

Meine Einstellung war, wenn ich das rückwirkend betrachte, da wir so fokusiert

auf die zerstörerische Kraft der Atomtechnologie und eines Atomkrieges waren, haben wir den Fehler gemacht, alles was mit Atomkraft zu tun hat mit Atomwaffen in Verbindung zu bringen, wie wenn alles Nukleare böse wäre. Und tatsächlich, heute benutzt Greenpeace immer noch das Wort „böse“, um die Atomkraft zu bezeichnen. Ich glaube das ist ein grosser Fehler, wie wenn man die Nuklearmedizin mit Nuklearwaffen verbinden würde. Deshalb habe ich Greenpeace verlassen. Ich habe gesehen, wie meine Mitdirektoren, keiner von denen hatte eine wissenschaftliche Ausbildung, anfingen sich mit Themen rund um die Chemie, Biologie und Genetik zu befassen, in der sie gar keine formale Ausbildung hatten, und sie haben die Organisation, in was ich den „Pop-Umweltschutz“ nenne, gewandelt, welche Sensation, Missinformation, Angst usw. verwendete, um mit den Menschen auf einer emotionalen Ebene umzugehen, statt auf einer intellektuellen.

Warum bevorzugen sie Atomkraft über die nichtfossilen Energiequellen?

Ausser der Wasserkraft, die ich auch sehr stark unterstütze, ist die Atomkraft die einzige Technologie, neben fossilen Brennstoffen, die eine kontinuierliche Energiequelle im grossen Massstab zur Verfügung stellt, und ich meine eine auf die man sich 24 Stunden am Tag verlassen kann, sieben Tage die Woche. Wind und Sonnenenergie sind sporadisch und deshalb unzuverlässig. Wie kann man Spitäler und Fabriken und Schulen oder sogar Häuser mit einer Stromversorgung betreiben, die für drei oder vier Tage verschwindet? Wind kann eine kleine Rolle in der Reduzierung des Verbrauchs an fossilen Brennstoffen spielen, denn man kann diese ausschalten wenn der Wind bläst. Und Sonnenenergie ist völlig lächerlich. Die Kosten sind so hoch, die Subventionen des Staates Kalifornien in Höhe von $3.2 Milliarden fliessen nur zu den Firmen in Silicon Valley und zu den Beratern. Es ist ein Witz.

Eine Anzahl Analysen sagen, dass die Atomkraft nicht konkurrenzfähig wäre, und dass ohne Staatssubventionen, gebe es keinen wirklichen Markt dafür.

Das ist einfach nicht wahr. Die massiven Subventionen gehen in die Wind- und Sonnenenergie. Ich weiss, dass Frankreich, das ja 80% des Stromes mit Atomkraft produziert, nicht hohe Energiekosten hat. Schweden, das 50% seiner Energie mit Atomkraft und 50% mit Wasserkraft produziert, hat sehr annehmbare Energiekosten. Ich weiss, dass die Produktionskosten für Strom in den 104 Atomkraftwerken der USA 1.68 Cents pro Kilowattstunde betragen. Das beinhaltet nicht die Kapitalkosten, aber die Produktionskosten für Atomstrom sind sehr niedrig, und konkurrenzfähig mit der schmutzigen Kohle. Gas kostet dreimal so viel wie Atom, mindestens. Wind kostet fünfmal so viel, und die Sonnenenergie 10 Mal mehr.

Was ist mit dem Atommüll?

Wie jetzt geplant ist, würde ich eine Wiederverwertungsindustrie errichten, welche den anfallenden Müll auf 10% reduziert, im Vergleich wie wenn es ohne Recyling wäre. Wie viele Amerikaner wissen, dass 50% der Atomenergie in den USA aus abmontierten russischen Atomwaffen entsteht? Die Umweltschutzbewegung regt sich darüber auf, wie fürchterlich es wäre, wenn jemand etwas zerstörerisches damit anrichten würde. Nur, tatsächlich passiert genau das Gegenteil, überall auf der Welt werden die Atomwaffen für friedliche Zwecke eingesetzt … Schwerter zu Pflugscharen. Diese permanente Propaganda über die Kosten der Atomenergie … dass sind nur die Aktivisten welche die richtigen Knöpfe drücken, und der wichtigste Knopf den man drücken muss, ist die Konsumenten in Angst zu versetzen, dass ihr Strompreis in die Höhe geht, wenn Atomkraftwerke gebaut werden. Tatsächlich ist es aber Erdgas welches die Energiepreise laufend ansteigen lässt.

Machen sie sich keine Sorgen wegen der Verbreitung?

Man benötigt keine Atomreaktoren um eine Atomwaffe zu bauen. Mit der Technologie der Zentrifugen ist es viel einfacher, schneller und billiger Atomwaffen zu bauen, in dem man Uran direkt anreichert. Kein Atomreaktor war daran beteiligt, um die Hiroshima-Bombe zu bauen. Man wird nie böse Menschen auf der Welt daran hindern können. Die meisten Toten bei Kampfhandlungen wurden nicht durch Atomwaffen, oder Autobomben, oder Gewehren oder Landminen verursacht, sondern durch Macheten. Und doch ist die Machete das wichtigste Werkzeug für die Bauern in den Entwicklungsländern. Hunderte Millionen Menschen benutzen sie um ihr Land zu roden, Feuerholz zu spalten und um ihre Ernte einzubringen. Die Machete zu verbannen ist keine Option.

Sind sie optimistisch, dass es eine aggressive Bewegung zur Atomenergie in der industrialisierten Welt und speziell in den USA geben wird?

Es sind 32 Atomkraftwerke auf dem Zeichentisch gerade jetzt. Im letzten Jahr haben 4 eine Zulassung beantragt und 10 oder 11 werden dieses Jahr erwartet. Das ist nur in den Vereinigten Staaten. Es gibt hunderte Atomkraftwerke die auf der ganzen Welt geplant werden. Dies ist ein völlig neues Ding: der Begriff „nukleare Renaissance“ hat vor drei Jahren noch nicht existiert, und jetzt ist er weithin bekannt. Unglücklicherweise ist die Umweltbewegung noch ein Hindernis dazu. Wenn nicht ihre Opposition wäre, dann gebe es viel weniger Kohlekraftwerke in den USA und sonst wo auf der Welt.

Das meint Winkelried

Die Atomkraft ist die Zukunft. Je früher wir konsequent die Erkenntnis umsetzen, desto schneller können wir unsere Energieprobleme lösen - und zwar ein für alle Mal.

Jeder, der tankt, hat es gemerkt: das Benzin ist wird immer teurer und das obwohl der Dollar so tief ist. Sobald sich dieser aber erholt, drohen uns Literpreise um die 2.50 Fr. Und billiger wird es nie mehr werden. Wirtschaftswachstum hat schon immer mit dem Energiebedarf korelliert - das ist ein Naturgesetz.

Erneuerbare Energien haben sich bis jetzt als Fata Morganas der Linksgrünen erwiesen. Die vielen Windräder in Deutschland kosten den Steuerzahler am wenigsten, wenn es Windstill ist. Erdwärme wäre auch ein nette Alternative, doch zumindestens die Basler wissen, dass dann der Boden dann gelegentlich unter den Füssen bebt.

Die einzige Alternative zum Erdöl ist der Atomstrom. Insbesondere bei der Heizung - dort wo der Mensch am meisten Energie verbraucht - können fossile Brennstoffe überflüssig gemacht werden. Die heute bekannten Ressourcen reichen noch für mindestens 900 Jahre. Damit ist heute schon klar: die Atomenergie kommt, so oder so.

Der Bau neuer Atomkraftwerke muss nun zügig angegangen werden. Ein Bewilligungsverfahren dauert allein mehre Jahrzehnte. Mit dem Bau von fünf neuen Atomkrafwerken, könnte die Schweiz den Import von fossilen Brennstoffen halbieren.

Die Linksgrünen werden sich allerdings nur mit Wasserwerfer überzeugen lassen und gelegentlich wird sich mal Einer wieder von einem Kühlturm abseilen. Das muss man in Kauf nehmen - ernst nehmen aber nicht. Und es werden nicht mehr so viele sein wie auch schon.

(Newsweek)

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  1. es ist doch mit den Grünen und generell mit den Linken so: wenn Ideologie und Realität nicht zusammenpassen, muss die Realität eben angepasst werden, damit das Dogma erhalten bleibt. Auch für die kommende Energieknappheit sind die Grünen zu verdammen, sie sind die Pest der Neuzeit und müssen mit allen Mitteln bekämpft werden.

  2. Rubens

    Man kann dazu stehen wie man will. Wirkliche Energieunabhängigkeit grosser Industrieländer lässt sich nur mit Kernkraft erreichen. Leute die lieber Energierohstoffe aus dem Iran oder sonstigen muslimischen Schurken-Staaten importieren und dafür akzeptieren, dass durch dortige menschliche Missstände noch mehr Menschen bei uns Asyl beantragen und mit dem erbeuteten Geld Terroristen finanzieren, sind unglaubwürdig! Grüne gehören schon jetzt an den Galgen nicht erst wenn es zu spät für uns ist,

    Danke für dieses Forum, bin leider erst jetzt darauf gestossen.

  3. Oxyartes

    Atomstrom ist eine DER vernünftige Weg. Leider ist für die Linken Energiepolitik (wie auch der Umweltschutz) zu einer Religion verkommen, rational wird nicht mehr gedacht. Es gilt nur
    Atom=Strahlen=Böse

    Lustig ist, dass ihre Einstellung gegenüber der Atomenergie den ganzen Klimaschwindel auffliegen lässt. Würden sie es denn ernst mit ihrer Klimapanik nehmen, würden sie ja den Ausbau der Atomenergie befürworten, da diese bezügl. CO2 Ausstoss sehr gut dasteht.

    Schöner Tag heute übrigens…..ich hoffe ihr geniesst die Klimaerwärmung auch so wie ich :-)

  4. @Oxyartes
    Die grösste Atomkatastrophe geschah zufälligerweise genau in der Sowietunion.
    Darum nehmen linke an, dass der Westen es offenbar auf kein Fall besser machen können wird, da die Sowietunion ja für sie das Mass der Dinge ist.
    Um die Korruption von komunistischen Beamten zu finanzieren vernachlässigte man den Unterhalt wichtiger Anlagen u.s.w.
    Es kann sein, dass sie hier auch solches vorhaben und deshalb Atomzentralen nicht kostenoptimal (für ihre Geldbeuteln) betrieben werden können ohne grösseren Risiken einzugehen.
    Man kann eben einen Atomreaktor nicht mit Pelati Dosenblech bekleiden….

  5. Oxyartes

    Ja, Tschernobyl war höchstens ein Beispiel von planwirtschaftlicher Schlamperei und Missmanagment.

    Was ich nicht akzeptieren könnte, wäre eine Verschandelung der Landschaft mit diesen unsäglichen Windrädern. Die Schweizer zahlen UNSUMMEN für den Schutz der Landschaft (strikter Zonenplan, strenge Bauvorschriften, hochsubventionierte Landwirtschaft). Jeder zahlt jeden Monat sehr hohe Miete oder Hypothek, da sehr sparsam Land eingezont wird.

    Wenn jetzt diese Landschaft grundlos mit Windrädern zugepflastert wird, rufe ich dazu auf, diese zu sprengen!!

  6. HABEMUS

    Gesinnungswechsel eines Umweltaktivisten, Bravo!

    Sonnenkollektoren und Solar-, sowie Wärmepumpenanlagen können sich nur die Hausbesitzer leisten, der Mieter kann dann die Zeche zahlen. Immer mehr deren Hausbesitzer kommen aus dem linken Lager, es sind nicht immer nur die “FDP ler” und die “SVP ler”. Es sind oft Akademiker, Lehrer, Gewerkschaftsbosse, Staatsangestellte und Theologen u. s. w.

    Der Stromkonsum nimmt auch in unseren Breitengraden zu. Der Kanton Bern braucht unbedingt ein weiteres Kernkraftwerk. Besser wäre eine Kernfusionsanlage, diese werden meines Erachtens wesentlich kleiner gebaut, als die bestehenden Kernkraftanlagen und könnten erst noch in den Boden eingebunkert werden, so dass die Landschaft nicht verschandelt wird.

  7. Chris

    Bin natürlich auch ein Befürworter der Atomenergie.

    ABER:

    “Eie heute bekannten Ressourcen reichen noch für mindestens 900 Jahre.”

    Könnte mir jem dazu vielleicht eine Quelle posten?

    Die Zahl die ich kenne, stammt eben aus dem Jahr 2005. Den damaligen Erkenntnissen nach, hält der Vorrat nurnoch um die 70 Jahre.
    (Hier der OECD Bericht dazu: http://www.nea.fr/html/ndd/rep.....eutsch.pdf)

  8. Anno_Domini

    Die Antikernkraftbewegung ist einer von vielen Nebengefechten des Sozialismus. Die freie Marktwirtschaft ist das eigentliche Ziel. Erschwernisse und Verteuerungen für unsere Witschaft sollen dabei heraus kommen mit der Wirkung, dass dadurch Arbeitslosigkeit und eine Neidgesellschaft entstehen. Für Sozialisten ist es dann ein leichtes Spiel Unordnung in den Wirtschaftsablauf zu bringen und bei Wahlen abzukassieren. Das Geschäft mit der Angst. Hier kann nur Aufklärung helfen.

  9. Blume

    Der bekannte Film “An Inconvenient Truth” von Al Gore enhält eine gestohlene Szene aus dem apokalyptischen Film “The Day After Tomorrow”.
    Es ist jene Szene, wo dem Publikum gezeigt werden soll, wie die Antarktis schmilzt, wie die Eisschollen nur so abbrechen…
    Das ist mehreren Leuten aufgefallen und die amerikanischen News haben darüber berichtet.
    Das Video von Newsbusters, wo die zwei Filmszenen verglichen werden ist hier zu sehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=-FfiCP0qGPQ

    Das hier ist beinahe noch besser - da sieht man Al Gore noch “wissenschaftlich” referieren… LOL
    http://www.youtube.com/watch?v=qc4SPG-bFIo

    Der Artikel ist hier zu lesen:
    http://abcnews.go.com/Technolo.....amp;page=2

    Im weiteren wollte Newsbusters Al Gore zu einem Interview zum Thema einladen, sie haben jedoch keine Antwort erhalten… :)

    Amüsantes Detail übrigens: Swisscom schenkt jedem, der wieder zu Swisscom wechselt, genau diesen Film.

  10. chris

    von “Oxyartes”
    “Lustig ist, dass ihre Einstellung gegenüber der Atomenergie den ganzen Klimaschwindel auffliegen lässt. Würden sie es denn ernst mit ihrer Klimapanik nehmen, würden sie ja den Ausbau der Atomenergie befürworten, da diese bezügl. CO2 Ausstoss sehr gut dasteht.”

    dazu gibts leider noch keine studien - man ist sich sicher dass atomenergie CO2-effizienter ist als energiegewinnung durch fossil gefeuertere kraftwerke - wie genau die CO2 Bilanz aussieht weiss man jedoch nicht. (sehr hohen co2 verbrauch bei abbau, transport und entsorgung)

  11. Moi

    “Wirkliche Energieunabhängigkeit grosser Industrieländer lässt sich nur mit Kernkraft erreichen”

    Dieser Satz ist zu 100 % falsch !!!
    Uran wird zu 100 % importiert !

    Bedeutet 100 % Abhängigkeit !!!!!!!!!!

  12. Moi

    Und weiterhin, der Satz Uran wäre noch 900 Jahre verfügbar ist so falsch wie zu behaupten Kerkraft wäre co2 frei !

    Uran wird laut verschienen Studien noch ca. 40 - 50 (Umweltschützerangaben) bis maximal 60-70 (Industrieangaben) Jahre verfügbar sein.
    Werden jetzt noch mehr Kernkraftwerke gebaut, steigt der Verbrauch und diese Zahlen sind nichtmehr zu erreichen.
    >> Bedeutet: Ein jetzt gebautes Kernkraftwerk erreicht nichtmal mehr seine “normale” Laufzeit von ca. 40 Jahren, da bis dahin kein Uran mehr zu verfügung steht.

    Und zu Punkt 2, das deutsche Bundesumweltministerium beziffert den co2-austoß von Kerkraftwerken auf 60 g pro Kwh.

    Das ist deutlich weniger als im Kohlekraftwerk, dennoch ist es eine dreiste Lüge zu behaupten Kernkraft wäre co2 frei !
    Der Uranabbau ist extrem aufwendig und die verfrachtung in die KKWs hierher ebenso.

    Der Übergang zu einer Umweltfreundlichen Stromerzeugung lässt sich auch mit dem jetzigen Deutschen Atomausstieg schaffen, wie Greenpeace in der Studie “Plan B” beweist.
    Klar, man kann nicht von heute auf morgen aus Kohle- & Atomkraft aussteigen, aber durch Effizienzsteigerungen und den Einsatz erneuerbarer Energien sowie den Einsatz von extrem effizienten (80-90% Wirkungsgrad [!!!]) Kraft-Wärme-Kopplungs Gasanlagen lassen sich veraltete Technologien wie Kohle- & Atomkraft immer weiter zurückfahren.

    Patrick Moore..vor 20 Jahren kämpfte er gegen Atomkraft, heute für Atomkraft..
    Und, 2020 wieder gegen Atomkraft?

    Desweiteren kann niemand von euch behaupten dass seine Organisation “Greenspirit” nicht extrem Industrienah wäre.
    Es soll nicht wie ein Vorwurf klingen, aber wundern würde ich mich nicht wenn er auch irgendwie auf irgendwelchen Gehaltslisten von Atom und/oder Gentechnikkonzernen steht.

    Der aktuell in Deutschland für furore sorgende Fall von Wolfgang Clement zeigt ja, wie schädigend sich Personen gegenüber Institutionen die ihnen sehr nahe stehen - oder nahe standen - verhalten können wenn man auf der Gehaltsliste der gegnerseite steht.


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