26. Oktober 2007

Dänemark: Mordanschlag auf Anti-Islam-Bewegung

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 10:00

overfald-demo-kim-lille.jpg

Am 21. Oktober wurde versucht, die Mitglieder der Anti-Islam-Bewegung SIOE zu töten. Der Anschlag wurde von zwei Personen aus der Linksautonomen Szene durchgeführt. Zwei maskierte Gestalten lauerten den Opfer in einer Tiefgarage in Kopenhagen auf und versuchten diese mit Baseballschläger zu töten. Die Medien verschwiegen das Ereignis (aber wehe, ein Glatzkopf rennt einem Ausländer hinterher …).

(weiterlesen…)

25. Oktober 2007

Wenn’s dem Schwaller schwafelt

Abgelegt unter: Islam — Winkelried @ 19:08

schwaller_urs.jpgBlocher wolle die Sippenhaft“, liess Urs Schwaller verkünden und so einen könne er ihn nicht als Bundesrat wählen. Sein Klakül ist einfach: die Wahlen haben viele SP-Gutmenschen dahingerafft und nun hofft er, hier den Bedarf der Medien zu decken - und der scheint im Blick nach wie vor gross zu sein.

Nimmt man den Schwafler Schwaller ernst, beabsichtigt Blocher also, die ganze Familie eines Straftäters einzukerkern, den das bedeutet “Sippenhaft” - so wie seiner Zeit Heinrich Himmler die Verwandten der Hitlerattentäter einkerkern liess. Die Sippenhaft war aber ein spätes Phänomen der Nazis, systematisch aber wendete die DDR diese Strafe für Angehörige von Westspionen an. Auch die Schweiz kennt immer noch eine Form der Sippenhaft, allerdings etwas netter formuliert: (weiterlesen…)

Neue Ziele für den Informatikstandort Schweiz jetzt!

Abgelegt unter: Standpunkt der KSD — Winkelried @ 16:00

fluehmann_meinung.gifDie Schweiz liegt im Zentrum Europas, nicht nur geographisch, sondern auch datenmässig: sämtliche Datenhighways durchqueren unser Gebiet. Unser Land weist niedrige Steuern, niedrige Zinsen für Investitionen und eine hohe Dienstleistungsqualität auf. Zudem ist die Schweiz nicht Mitglied der EU, was uns nicht zwingt, europäisches Recht zu übernehmen. Kurz: der ideale Informatikstandort in Europa. Und doch, statt die Vorteile zu Nutzen, verlieren wir Marktanteile. Schuld daran hat die Mitte-Links-Politik der letzten Jahre. Das muss nun ändern! Die KSD fordert deshalb eine neue Informatikpolitik für den Standort Schweiz.

Die Schweiz verliert Marktanteile

De schweizerische Webhosting-Markt wiederspiegelt das Resultat der Politik der letzten Jahre am deutlichsten: (weiterlesen…)

Wir sind die Kämpfer der KPDSU!!

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Linker Filz — asylstrasse @ 13:46

Wenn das Demokratische Manifest Urständ feiert, dann dreht sich der Ernst Cincera wohl im Grabe um. Aber nicht Jürg Frischknechts damalige Einbrechertruppe, sondern ein letzter Rest versprengter strammer Genossen singt sich da munter die heilige Gleichmacherlitanei alias “die Internationale”, von der Seele.

Könnte man meinen, wenn da nicht der Markus Notter (“jetzt händ Sie aber Glück dass Sie mich vertwütsched..”), seine Pfeife einem Taktstock gleich der Chantal Galladé vor dem Gesicht rumfuchtelnd, lauthals den Bariton possenreissen würde!

Letztere sichtlich verstört, aber immerhin wacker mitplärrend, wird sich durch diese SPontiaktion am Abend nach dem nationalen Wahlverlieren, wohl noch einige Zusatzstimmen für die anstehende Ständeratsnachwahl erhofft haben. Obs am Ende was nützen wird, wage ich mal heftigst zu bezweifeln.

Mir jedenfalls blieb einmal mehr die Erkenntnis über unsere Sozialistische Partei, ganz frei nach Liebermann: “Nicht mal im Zürcher Cooperativo könnte ich soviel fressen, wie ich kotzen möchte!”.


Entlassen am 21. Oktober

Abgelegt unter: Kommentar, Wahlen 2007, Linker Filz — asylstrasse @ 13:20

Auf den Hund gekommen!Barbara Marty Kälin, ihres Zeichens stets engagierte Präsidentin der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie wurde nicht wiedergewählt. Somit gehört Sie eigentlich einer aussterbenden Spezies an. Oder eher gleich zweien. Einerseits, den immer weniger werdenden SP-Nationalratsfrauen (-6) und zweitens dem in letzter Zeit wieder verschwindend geringen Anteil an Erwerbslosen (2,5%). Trotz RPG und Schutzzonen, das Büro muss geräumt werden.

Da staunt man also nicht schlecht, wenn einem im Tele Züri eine jammernde, rotgekleidete Matrone ihren Auszug aus Bern entgegenflennt. Und man denkt, der Jositsch Daniel mit 3000 Stimmen mehr, sieht ja auch echt besser aus und da hätte Frau Kälin wohl besser mal die Ödipus-Karte bei der Gay Community ausgespielt, aber nein. Das Zügelschachtelpacken im Büro Brunngasse, ob den Lauben, verkommt zur kollektiven Bemittleidungsbemühung.

(weiterlesen…)

24. Oktober 2007

SVP: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 22:00

Es waren keine vierundzwanzig Stunden nach dem Wahlsieg vergangen, als sich die Parteiführung der SVP am Montag zum Rapport bei ihrem eigentlichen Chef, Justizminister Christoph Blocher, einfand. Samuel Schmid, Verteidigungsminister, hatte sich entschuldigen lassen. Entspannt sassen die müden Wahlkämpfer da. Doch statt Lob und Aufmunterung nach einer viermonatigen Parforce-Leistung, nach einem historischen Durchbruch, nach einer beeindruckenden Erfüllung fast aller Wahlziele, überschüttete Blocher die verdutzten Funktionäre mit Kritik: Luzern sei eine Kata-strophe, Basel enttäuschend, Genf ungenügend, das Tessin indiskutabel. Anhand von Tabellen, die Kanton für Kanton den Stimmenzuwachs bzw. -verlust der SVP detailliert auflisteten, wurde das Ergebnis seziert und wurden den Verantwortlichen Zensuren erteilt. Es reichte nicht, dass die Partei ihr Wahlziel, hunderttausend zusätzliche Wähler zu gewinnen, übertroffen hatte (plus 114 000). Sicher hätte man es besser machen können. Der permanente Wahlkampf, diese von ihren Gegnern gefürchtete Erfindung der SVP, setzt sich fort. Ein Glas Wein am Abend nach dem Sieg wird vom protestantischen Chef noch goutiert, am nächsten Morgen aber gilt: Nach der Wahl ist vor der Wahl.  Mehr in der Weltwoche ….

Düsseldorf: Demo wegen SVP

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Sozialfaschismus — Winkelried @ 21:01

antifatrottel.jpgDie Antifaschistische Jugend Bochum (AJB) hat am 21. Oktober in Düsseldorf demonstriert. Sie ist tief besorgt, dass in der Schweiz “Blocher zum Bundeskanzler gewählt worden ist”. Besonders schockiert ist sie auch, weil bis anhin dieses Ereignis “nicht in irgend einer Form öffentlich skandalisiert wird”.

Was die SVP vor hat, ist klar: nun drohe die Abschiebung von 76% der Ausländer. Doch es kommt noch schlimmer:deutschchaot.jpg

Aber nicht nur gegen Ausländer wird gehetzt, sondern auch gegen kritische Stimmen von Demokraten, die von der Partei auch gern als „die Linken und Netten“ bezeichnet werden. So werden Sozialdemokraten von SVP-Stadträten als „Ungeziefer“ bezeichnet oder auf Plakaten als wimmelnde Rattenschar dargestellt. Selbst für einen Mord wurden die Sozialdemokraten schon verantwortlich gemacht. Zu guter letzt werden AntifaschistInnen, die sich konkret gegen das Aufbegehren der SVP wehren, zynischerweise als „Gefährdung für die Demokratie“ hingestellt.

Die SVP ist eine erhebliche Gefahr für die Menschen in Europa, ganz besonders für Ausländer und Demokraten, meinten die Chaoten weiter. Die Wahl in der Schweiz zeigt, wie schnell der Faschismus wieder die Macht ergreift.

Winkelried macht sich echt Sorgen um das Bildungsniveau im grossen Kanton. Und unsere Universitäten stehen denen offen. Ist das nicht Geldverschwendung?

Zysiadis neuer Obwaldner Tourismusbotschafter

Abgelegt unter: Karikatur/Satire — Winkelried @ 18:30

42df9ffd179ec.jpgWie Regierungsrat Nikolaus Bleicker gegenüber Winkelried.info bestätigte, wird Josef Zysiadis neuer Tourismusdelegierter des Kantons Obwalden. Er ist zuständig für die nördlichen Grenzgebiete Pakistans. Wie Bleicker weiter betonte, freue sich Zysiadis sehr auf die neue Herausforderung, die ihm ermögliche, sich auch mit anderen Kulturen und Steuersysteme auseinanderzusetzen. Auch die Obwaldner Bevölkerung sei vom Vorschlag begeistert.

Auf die Frage hin, ob das Gebiet nicht gefährlich sei, winkte Bleicker ab. Aufgrund der parteipolitischen Vergangheit Zysadis sei das kein Problem. Ausserdem habe ihm Zysiadis glaubhaft versichert, die Gewalttätigkeit der Moslems sei reine SVP-Propaganda.zysiadis.gif Sollte es dann ev. doch zu einer Geiselnahme kommen, würde man es in Obwalden schnell erfahren: ab 1. November könne Al’Jazira in allen Haushalten empfangen werden. Allerdings räumte Bleicker ein, dass eine Lösegeldzahlung nur mit einem degressiven Steuersystem möglich gewesen wäre - das fällt jetzt aber flach.

Zysiadis wird voraussichtlich am 1. Dezember sein Amt antreten. Die Obwaldner können es kaum erwarten.

Mit ewiger Studentin gegen Ueli Maurer

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Linker Filz — Winkelried @ 12:33

gallade.gif

Die Genossin mit der spastischen Zunge, Chantal Gallade, muss gegen Ueli Maurer antreten. Auf ihrer Webseite erfährt der Wähler, was sie so noch alles vor hat, ausser Ständerätin zu werden:

00000_lebenslauft.jpg

Im Normalfall dauert das Studium vier bis fünf Jahre. Klar, Politik lenkt ab, aber nicht nur. Im 2004 wurde sie Mutter. Über den Vater erfährt man nichts. Warum auch, kämpft doch die SP dafür, das alles jenseits der Zeugung Aufgabe des Staates ist. In diesem Sinne sind wir überzeugt, dass die EVP sie entsprechend unterstützen wird.

KSD “hocherfreut”: die SD ist am Ende

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 11:52

Heute teilte die Tagespresse mit, darunter auch die Basler Zeitung (Bild), dass die Schweizer Demokraten vor der Auflösung stehen. Diese wird wahrscheinlich am Samstag vom Zentralvorstand beschlossen. Die Auflösung muss zwar gemäss Statuten von die Mitgliederversammlung beschlossen werden, aber um solche Kleinigkeiten hat sich der Parteipräsident noch nie gekümmert.

00000000000000.jpg (weiterlesen…)

23. Oktober 2007

Armin Walpen hat begriffen.

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Medien — Winkelried @ 23:40

ddc2b6e419.jpgWinkelried hat anscheinend einen prominenten Leser: Armin Walpen. Kein Medium, nicht einmal prominente Blogs, haben es gewagt, die Inkompetenz und die Parteilichkeit von Claude Longchamp zu thematisieren, ausser eben Winkelried. Nun hat Armin Walpen zugegeben, dass die Prognosen von Longchamp sehr wohl den Wahlkampf beeinflusst haben. Und das Longchamp in Zukunft den Gürtel enger schnallen muss: er bekommt weniger Aufträge.

Doch damit ist das Problem noch nicht ganz vom Tisch: die Abstimmung zur Ostfreizügigkeit ging wahrscheinlich wegen der Beeinflussung der SRG mit Wahlprognosen verloren. Und nicht nur die. Leider studieren unsere roten Politologen alles, aber solche Fragen kommen ihnen nicht in den Sinn.

Erfolg der SVP = Unglaubwürdigkeit der Medien

Abgelegt unter: Wahlen, Medien — Winkelried @ 22:26

616.jpg

Nun plötzlich wissen alle, warum die SVP gewonnen hat. Wer die SVP von innen kennt, kann über die Erklärungsversuche der Theoretiker nur lachen. Ein tolles Geschwaffel bietet uns die Tagespresse: die SVP habe gewonnen, weil sie alles richtig gemacht habe … Immerhin, etwa so einleuchtend wie: es ist nass, weil es geregnet hat. Wahrscheinlich ist das nicht die letzte idiotische Analyse, die uns die Presse servieren wird. Die Wahrheit aber darf sie nicht schreiben:

Die SVP hat die Wahlen gewonnen, weil 1/3 der Bevölkerung den Medien nicht glaubt.

Zu den Fakten: wer die Berichterstattung über die SVP verfolgt, wundert sich, wie sich ein SVP-Kandidat überhaupt noch aus dem Haus getraut: in den Medien wird ihm täglich zugetragen, er sei ein ewiggestriger, ausländerfeindlicher Rassist, Frauenhasser, ein intellektuell zurückversetzter Krimineller, dessen politische Tätigkeit lediglich darin bestehe, die SP darin zu hindern, soziale Gerechtigkeit in der Schweiz zu schaffen. Wenn die Bevölkerung den Medien glauben würde, wäre nicht ein einziger SVPler gewählt worden.

Die Thesen der “Experten”: (weiterlesen…)

Interview mit Christoph Mörgeli

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 10:28

moergeli_christoph1.jpgEin historischer Sieg

Die SVP hat am Wahlsonntag einen historischen Sieg erzielt. Wird nun alles besser im Land?
Christoph Mörgeli: Das glaube ich schon, denn die SVP hat die besseren Rezepte für die Schweiz als die anderen Parteien. Und wir wollen das, was wir versprochen haben, nun auch umsetzen. Sonst sind die gewonnenen Wähler schnell wieder weg.

Wie erklären Sie sich diesen neuerlichen Erfolg?
Mörgeli: Wir mussten die Scheinthemen, die bei guter Wirtschaftslage immer aufkommen, (weiterlesen…)

Wahlen 07: Wenige haben begriffen …

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 02:25

067525377213-render-y3-00.jpg
Es ist eigentlich erstaunlich, wie die Journalisten das Resultat der Wahlen 2007 kaum begriffen haben. Sie glauben, das der Zuwachs der Grünen, die Verluste der Roten ausgleichen würden. Doch faktisch spielen die Parteien ohne Bundesrat nur als Mehrheitsbringer im Nationalrat eine Rolle. Die Themen der Politik bestimmen sie kaum.

Die Bundesratsparteien haben neu folgende Sitze in Nationalrat:

SVP 62
FDP 31
CVP 31
SP 43

Was heisst das? Wer die SVP auf seiner Seite hat, hat die Macht. (weiterlesen…)

22. Oktober 2007

SRG: Propaganda statt Prognosen!

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 23:16

sf_schweizer_fernsehen.jpgNun scheint auch die SRG vom Geheimplanfieber angesteckt worden zu sein. So lesen wir soeben:

Unmittelbar nach dem SVP-Umzug und den Krawallen in Bern am 6. Oktober sei der SVP-Wähleranteil auf 30 Prozent gestiegen, jener der SP hingegen auf 16 Prozent abgesackt, schreibt das Schweizer Fernsehen aufgrund einer repräsentativen Nachwahlbefragung bei rund 1000 Wählerinnen und Wählern. Eine Woche später verzeichnete die SP immer noch 16 Prozent, die SVP 27 Prozent.

Bei dieser Meldung handelt es sich um das gleiche Geschwätz, wie bei den Vorwahlprognosen. Es dient der SRG lediglich dazu, ihre katastrophale Leistung zu verschleiern: Propaganda statt Information.

Frage an Radio Eriwan …
Genosse Redakteur. Ist es wahr, dass die SRG die besten Wahlprognosemethode erfunden hat?
Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja! Sie erfanden sogar den Erfinder der Methode.

Schweizerische Medien im Überblick

Abgelegt unter: Medien — Winkelried @ 21:20

rechtsruck_printmedien.gif

Die Erstarkung des Linken in den 80iger und 90iger Jahren kann nur damit erklärt werden, dass die Medien zunehmend in den Einfluss linker Kreise kamen. In ihrer grossen Mehrheit positionierten sie sich als “Neue-Mitte-Medien”, also als staatstreue, links(-liberale) Blätter. Die Besetzung des Zentrums führte dazu, dass die Medienvielfalt (die, zum Teil parteipolitisch geprägt war) verschwand und so genannte überregionale Verlage entstanden. (weiterlesen…)

Longchamp (GfS): der Wahlverlierer

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Linker Filz — Winkelried @ 18:31

jpgashx.jpgWohl kaum einer lag so weit daneben wie Claude Longchamp vom GfS. Seine Prognosen lagen derart weit von der Realität entfernt, dass man für billigeres Geld die Trudi Gerster hätte anstellen können. Von einer ernsthaften sozialempirischen Forschung kann wohl kaum gesprochen werden. Wahrscheinlich hat er die ganze Zeit über seine persönlichen Vorstellungen als Wahlforschung für teures Geld verkauft.

Das zeigt insbesondere die Tatsache, dass er vor allem bei den Linken mehr gewünscht als geforscht haben muss. Selbst bei einer Fehlertoleranz von 2,2 Prozent hätte er nicht so weit daneben liegen dürfen. Ähnliches gilt für die Resultate der SVP. Kein normaler Auftraggeber würde bei einer solchen Leistung eine Anschlussauftrag erteilen.

Wahltag: Unerträgliches linkes Kreisgeschwafel ohne Ende

Um drei Uhr wusste er schon, das im Tessin Marti und Cavalli in den Ständerat gewählt wurde und er wusste auch wieso: Cavalli ist ein “weltberühmter Herzspezialist” und Lombardi ein Krimineller. So weltberühmt ist der bekennende Kommunist Cavalli nun wieder auch nicht, wie die linke Presse immer unreflektiert in die Landschaft hinausposaunt: er steht lieber am Rednerpult als am Operationstisch. Und beim Lombardi handelt es sich um ein paar Verkehrdelikte. Eine Stunde später kehrte die Situation und Leuthard/Longchamp äussersten sich nicht mehr zum Thema.

Dann schwafelte Longchamp den halben Tag weiter über die Konsolidierung der Mitte (es kamen erst die wenig spektakulären Ereignisse aus den Bergkantonen rein), dann erkannte er mit der gleichen Überzeugung eine Verlagerung zu einem Pol und zu den Grünen …

SRG: Wahlforschung oder Filzgeschäft?

Warum seine Prognosen so weit im Schilf lagen, konnten wohl nur mit den Ereignissen von Bern begründet werden und in dieser Zeit hatte er keine Umfragen mehr gemacht, meinte Longchamp. Nein, lieber Longchamp, sagen wir es doch mal ehrlich: Deine Prognosen waren nie in der Nähe der Realität! Wir würden einfach allzu gern wissen, was sich die SRG diese Subistenzhilfe an Deinen Lebensunterhalt hat kosten lassen?

Bei Abstimmungen: Ist Longchamp ein trojanisches Pferd?

Die Umfragen von Longchamp haben in den letzten Jahren immer Einfluss auf die Abstimmungsergebnisse gehabt. Sie dienten vor allem der Mobilisierung der Linken. Besonders bei der Personenfreizügigkeit-Abstimmungen fielen uns seine Prognosen als sehr eigen auf.

Politologen: so überflüssig wie Sand in der Wüste

Mittlerweile studieren hunderte Studenten Politologie. Ausgebildet werden sie von solchen Mondkukern wie dem Herrn Longchamp, der was Wahlergebnis so genau voraussagen kann, wie die Grünen den Weltuntergang. Man muss sich schon fragen, für was eine solche Masse linker Taugenichts auf Steuerkosten ausgebildet werden müssen, während Ingenieure und Naturwissenschaftler an allen Ecken und Enden fehlen.

prognose.jpg

Warum wohl? Weil sie nicht rechnen können!

Die SVP nimmt die Schweizer Presse in die Pflicht

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 13:54

tagesanzeiger_2.jpg

Grosse Schlagzeilen heute in der linken Presse: die SVP müsse sich nun zur Konkordanz bekennen und endlich lösungsorientiert politisieren, usw. Gregor Rutz gab die Antwort: die SVP bleibt auf Kurs. Punkt! Weder hat die SVP sich jemals gegen die Konkordanz ausgesprochen und Lösungen präsentierte sie immer wieder, nur leider waren die anderen Parteien an der Lösung nicht sonderlich interessiert.

Vielmehr muss die SVP die Presse in die Pflicht nehmen und folgende Forderungen stellen:

1. Die Presse darf nicht weiter systematisch Sozialmissbrauch verschweigen.
2. Sie muss die Nationalität der Gewalttäter nennen und nicht weiterhin verschweigen, dass die Kriminalität in diesem Land primär ein Ausländerproblem ist.
3. Der linke Filz (z.B. die Vorfälle um Notter und um das Schauspielhaus) müssen ähnlich thematisiert werden, wie wenn es sich um Äffairen rechter Politiker handelt.
4. Die Presse muss die Verfilzungen der Linken mit dem Staatsapparat offen legen: Wer erhält Aufträge? usw.
5. Die Presse muss die Interessenbindung der Journalisten offen legen. Sie verschweigt die Parteizugehörigkeiten systematisch.
6. Es muss Schluss sein, mit der Verschweigung staatlicher Ineffizienz: wenn Steuergelder für Projekte bewilligt werden, dann müssen diese kritisch begleitet werden, statt dauernd PR Berichte nachzuschieben. Hunderte von Millionen werden für staatliche oder gemeinnützige Projekte ausgegeben, die gar nichts bewirken, ausser die Subsistenz des Initianten zu sichern.

Das wäre mal ein Anfang.

Der Wermutstropfen: die Abwahl von Ulrich Schlüer

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 11:19

front.jpgTrotz aller Erfolge der SVP, ein Misserfolg war leider auch dabei: Ulrich Schlüer wurde nicht als Nationalrat wiedergewählt. Damit geht ein Mann aus der Politik, der massgeblich am Erfolg der SVP beteiligt war. Die von ihm geführte Schweizerzeit war über Jahre hinaus das einzige konservative Blatt in der Schweiz. Schlüer selbst war Initiator vieler Volksinitiativen.

Doch sein Werk ist noch nicht vollendet: die Minarett-Initiative läuft noch und muss mit aller Kraft weitergeführt werden.

Hinweis von Oli Garch:
Falls Ueli  Maurer in den Ständerat gewählt wird, kann Uli Maurer als Ersatz nachrutschen. Das wäre ein Einsatz wert!

SFDRS: Pannen, Pannen, Pannen

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Medien — Winkelried @ 10:00

retobrennwald.jpgFür die vielen Gebührengelder bekam der Stimmbürger heute eine ziemlich dürftige Wahlshow: eine Panne folgte der anderen. Der Moderator Brennwald wirkte unkonzentriert, ebenfalls die Nachrichtensprecherin. Zahlen wurden einfach langweilig heruntergelesen. Die Statistiken waren zum Teil lächerlich: Übrige Null, unverändert …
Man sah dem ganzen Leutschenbach seine linke Gesinnung förmlich an. Die Gesicher waren auf Halbmast und immer wieder durfte ein SP-Spezie seinen Senf zu den Wahlen geben.

Das Ganze gipfelte dann noch darin, dass bei den Nachrichten meist Hochrechnungen verlesen wurden, die bereits überholt waren. Alles in allem eine peinliche Show und für das viele Geld ein Frechheit.

Gregor Rutz meinte dazu:

Journalisten lassen Köpfe hängen
Ein trauriges Bild bot sich gestern im Fernsehstudio Leutschenbach: Nervöse Medienschaffende, welche Mühe hatten, die eintreffenden Ergebnisse zu interpretieren. Einige liessen ihrer Enttäuschung über die Verluste der Sozialdemokraten freien Lauf. Andere versuchten, die Sitzgewinne der Grünen Partei dafür umso mehr ins Zentrum zu rücken. Der Tenor jedoch war klar: Nicht schon wieder die SVP… Die Welt vieler Journalisten scheint zerstört.

Sitemap