6. Oktober 2007

SVP-Demo: das Fazit!

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 18:13

Film der SVP

Fazit der Demo in Bern:

1. Die Berner Stadtpolizei hat vollkommen versagt. Es gelang ihr nicht, die Durchführung der Demo der SVP zu schützen. Das Dispositiv wies massive Lücken auf, wie die Vorfälle auf dem Bundeslplatz zeigten.
2. Noch offen ist, ob es der Polizei gelungen ist, die Gewalttäter zu verhaften,
damit diese zur Rechenschaft gezogen werden können. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Stadt-Berner Polizei selbst zum Politikum.
3. Die Berner Stadtregierung hat vollkommen versagt.
Sie signalisierte den Gegendemonstranten, dass die Gegendemonstration toleriert wird, sofern diese friedlich verlaufe.
4.
Das Kommitee der Gegendemonstranten, angeführt von Daniele Jenni, haben sich persönlich für eine friedliche Durchführung verbürgt. Diese müssen nun zur Rechenschaft gezogen werden.
5. Die Presse konnte diesmal nicht mehr behaupten, es handelte sich lediglich um ein paar Chaoten.
Wie die Bilder auf diesem Blog gezeigt haben, waren die Mehrheit der Teilnehmer gewaltbereit und nicht selten gewalttätig.
6. Wir haben auch diesmal wieder “Enbedded”-Journalisten bei den Linksautonomen gefunden.
Diese befanden sich “zufälligerweise” immer genau dort, wo es “abging”. Es zeigt klar, dass zwischen der linksfaschistischen Szene und der Presse direkte Kontakte bestehen.
7. Die Aufrufe zur Demo wurde über staatlich subventionierte Server durchgeführt.
Dabei wurden widerrechtlich falsche Angaben gemacht, was die zuständigen Organe wussten, zumal sie informiert wurden.

Die Berichterstattung der Medien steht uns noch bevor. Wir gehen davon aus, dass die Ereignisse verharmlos werden. Sie haben bereits damit begonnen: im Tagesanzeiger hat sich der Verantwortliche für diese Ineffizienz, Alexander Tschäppät, von der Gewalt distanzieren können. Die linke Presse verwendet diese “Distanzierungen” fast schon reflexartig.

15 Kommentare »

  1. Polizeiaufgebot…

    Photos des Polizeiaufgebots für die Demo

    Trackback von Rouge's Blog — 6. Oktober 2007 @ 18:55

  2. Ueberreste der Demo…

    Hier noch ein paar Überreste von der heutigen Demo in Bern

    Trackback von Rouge's Blog — 6. Oktober 2007 @ 19:01

  3. Bitte lieber Gott, mach’ das diese BMW’s nicht einem Sozialhilfeempfänger gehören.

    Ein Linker

    Kommentar von Winkelried — 6. Oktober 2007 @ 19:12

  4. Das Aufgebot der Linksfaschisten wurde über staatlich finanzierte Server organisiert.

    Mein Kommentar:
    Ihr bekommt von meinem Geld immer weniger als Steuern. Das ist mein Beitrag für diesen dekadenten Sozi Staat.

    Kommentar von pacito — 6. Oktober 2007 @ 19:29

  5. Zieht die Konsequenzen aus diese Chaos! Spätestens jetzt sollte es jeder/jede erkennen, wer die Totengräber unsere Demokratie sind! Und wer am 20./21. Oktober 2007 als Sieger hervorgehen muss/sollte! Wählt die richtige Partei!!!
    Hier sieht man wieder einmal deutlich, welche Form der Meinugsfreiheit die Linken möchten: Es gibt nur eine Meinung, die von ihnen vorgegebene. Jegliche Abweichung wird sofort mit Gewalt beantwortet. Primitiv!

    Kommentar von lionne56 — 7. Oktober 2007 @ 00:20

  6. 1. Heisst es “embedded”.
    2. Sind Formulierungen wie “vollkommenes Versagen” nicht ernst zu nehmen, wenn solche Anschuldigungen nicht begründet werden können.
    3. Ist es Aufgabe der Presse Distanz zu wahren, Ereignisse zu hinterfragen und beide Parteien zu Wort kommen zu lassen.

    Kommentar von Pascal — 7. Oktober 2007 @ 12:12

  7. Also Entschuldigung lieber Pascal:
    Diese “objektive Distanz” der Medien erlebe ich seit Jahren. Sie ist nichts mehr als eine Bekämpfung des politschen Gegners.
    Kritisches Hinterfragen meist nicht mehr als ein moralierendes Infragestellen.
    Diese “beide Seiten zu Worten kommen lassen” heisst, dass man genau das herauslöst, was dem Journi in den Kram passt und es dann in einen falschen Zusammenhang stellt.
    Das ist leider nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Wenn Du eine Studie dazu willst, dann analysiere mal die Berichterstattung über Blocher in den letzten 10 Jahren.
    Hier ein paar Müsterli aus meinem Erfahrungsschatz: http://www.fluehmann.ch/?page_id=5

    Kommentar von Winkelried — 7. Oktober 2007 @ 13:26

  8. “Wenn du eine Studie dazu willst, dann analysiere mal die Berichterstattung über Blocher in den letzten 10 Jahren.”

    Gibt es diese Studie nun oder muss sie erst noch gemacht werden? Dieser Satz ist irreführend.

    Beim Lesen deines Blogs bekam ich den Eindruck, dass du ebenfalls “genau das herauslöst”, was in dein negatives Bild des Journalismus passt. Natürlich läuft die mediale Berichterstattung nicht immer reibungslos ab und die eine oder andere Seite wird benachteiligt. Es kommt genug oft vor, dass auch die Linke benachteiligt wird. Erst kürzlich beschwerte sich bei mir eine Politikerin der SP, weil sie sich in einer Berichterstattung benachteiligt fühlte.

    Kommentar von Pascal — 7. Oktober 2007 @ 14:25

  9. Pascal muss ein Lehrer sein:

    1. Heisst es “embedded”.
    er belehrt gerne

    2. Sind Formulierungen wie “vollkommenes Versagen” nicht ernst zu nehmen, wenn solche Anschuldigungen nicht begründet werden können.
    er hat immer recht

    3. Ist es Aufgabe der Presse Distanz zu wahren, Ereignisse zu hinterfragen und beide Parteien zu Wort kommen zu lassen.
    stimmt, ist aber leider nur selten der Fall. Träumer glauben noch daran, Realisten wissen wie es wirklich aussieht.

    Kommentar von framei — 7. Oktober 2007 @ 23:04

  10. Auf einem Blog, der zu Weltwoche und Schweizerzeit verlinkt und mit der SVP schmust, empörte Ereiferungen über “Halbwahrheiten” und “tendenziöse Berichterstattung” vorzufinden, ist wirklich witzig - sehr selbstironisch. Ein in der Tat vortrefflicher Humor, den du hier pflegst, Winkelried, meine Hochachtung!

    Kommentar von aracattack — 8. Oktober 2007 @ 11:07

  11. Framei:

    1: Ich stelle damit die Kompetenz des Autoren in Frage

    2: Es wäre wirklich schön und einfach, wenn sich die Welt mit schwarz-weisser Denkweise erklären lassen könnte. Die Polizei hat sicherlich Fehler gemacht, jedoch von vollkommenem Versagen zu sprechen ist vermessen. Der harrsche Ausdruck “vollkommenes Versagen” kommt mit grossem Brimborium daher, um von der inneren Schwäche der Argumentation abzulenken.

    Was ist vollkommenes Versagen? Ab wann versagt jemand vollkommen? In welchen Aufgaben haben Polizei und Stadtregierung vollkommen versagt? Der Autor begründet sein Urteil in 3 Sätzen. Ich kann diese Argumentation daher nicht ernst nehmen.

    3: Wo gehobelt wird fallen Späne. Die Presse macht Fehler.

    Schön, dass du als einer der Wenigen die Realität in ihrem ganzen Ausmass fassen kannst. Lässt du mich an deinem Wissen über die Realität teilnehmen? Gibt es Studien, die dies belegen? Kannst du mir Zugang zu diesen verschaffen?

    Kommentar von Pascal — 9. Oktober 2007 @ 17:24

  12. Aus dem obigen Text gibt es gar nichts zuruekzunehmen:

    1. Das Versagen der Polizei hat diese selbst zugegeben.
    2. Schadenserstatzforderungen sind “on the way”
    3. Der Rest ist ebenfalls belegbar. Was soll’s. Der Winkelried wusste ev. schon einiges vorher.

    Kommentar von Winkelried — 9. Oktober 2007 @ 17:32

  13. Zwischen Versagen und Fehler machen liegt ein grosser Unterschied. Das weisst du selbst. Welchen “Rest” sprichst du an? Du kritisierst die Medien, aber tust dieselben Dinge, die du an den Medien kritisierst. Da geht etwas nicht ganz auf.

    Kommentar von Pascal — 9. Oktober 2007 @ 17:38

  14. Der Rest
    Mmmmmh … lasst uns das Glueck in den naechsten Monaten in kleinen Portionen geniessen. Ich moechte einfach nicht an der Stelle jener stehen, die Kontakte zur Antifa haben - soviel sei verraten.

    Kommentar von Winkelried — 9. Oktober 2007 @ 17:51

  15. Nachtrag:
    Der Versicherungsschaden wird wahrscheinlich eine Mio. erreichen. Erstaunlich ist vor allem, dass die Versicherungsgesellschaften zwar bei jeden Naturkatastrophe sofort sagen koennen, was es kostet, diesmal aber ziemlich kleinlaut sind. Fast schon lustig.

    Kommentar von Winkelried — 9. Oktober 2007 @ 18:02

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