11. Oktober 2007

Herr Tschäppät: treten Sie zurück!

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 15:00

baumann_alexander.jpgHerr Tschäppät, retten Sie die Euro 08-Spiele in Bern. Treten Sie zurück!

von Nationalrat J. Alexander Baumann (TG)

In Bern wurde deutlich, was zu erwarten ist, wenn Rot-Grün die Machthebel beherrscht. Die SP und die Grüne Partei, denen Recht und Ordnung ein Gräuel sind, tolerieren zunehmend die Verslummung Berns, die sich auch an normalen Werktagen zwischen Bahnhof und Altstadt in immer erschreckenderem Mass präsentiert. Der seit Jahren anhaltende Unwille gepaart mit Unfähigkeit des Stadtpräsidenten, „seine“ Stadt Einheimischen und Touristen einigermassen sauber zu präsentieren, kann nicht länger geduldet werden, nachdem jedermann klar geworden sein muss, wohin diese Rechtsstaats-Verweigerung führen muss.

Heute mimt der Stadtpräsident Betroffenheit. Diese muss als heuchlerisch empfunden werden, nachdem die SP und die Grünen nahhaltig zur Störung der SVP-Kundgebung aufgerufen hatten. Die SP der Stadt Bern zählt zu den „Unterzeichnenden Organisationen“, welche „am 6. Oktober 2007 der SVP die Berner Altstadt nicht allein überlassen“ wollten. In einem Aufruf erklären sie, nicht bereit zu sein ihr fundmental anderes Gesellschaftsmodell „widerstandslos aufzugeben. Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich in Bewegung zu setzen, um diese Werte zu verteidigen.“ Diese SP steht dabei in Reih und Glied mit folgenden Linksgruppen hinter dem Aufruf zur unbewilligten Demo:

  • Anarchistische Aktion Bern
  • Antifa Bern
  • attac Bern
  • Autonome Antifa Freiburg im Breisgau(!)
  • das feministische Netz Bern
  • Grüne Partei Bern
  • Demokratische Alternative GPB-AD
  • IG Sozialhilfe, Zürich
  • JungsozialistInnen Schweiz
  • Juso Kanton Freiburg
  • Juso Stadt Bern
  • Kurdisch-Türkisch-Schweizerischer Kulturverein KUTÜSCH
  • Longo Mai
  • PdA Bern und Schweiz

Zu dieser SP Bern gehört auch der Armani-Sozialist Tschäppät, der als Gemeinderat und Stadtpräsident seit Jahren anarchistische Szenen in rechtsfreien Räumen wie „Zaffaraya“ und „Reithalle“ gegen alle Kritik protegiert und sich nach dem programmierten und angekündigten Krawall unter Krokodilstränen für diesen „überraschenden Gewaltausbruch“ betroffen zeigte. Dabei hat er mindestens toleriert, dass seine Partei zur unbewilligten Gegenveranstaltung aufgerufen hat. Heuchlerische Worte stinken zuweilen durch TV-Apparate bis in Schweizer Stuben.

Die Stadt Bern mit ihrer rot-grünen Leitung hat die Hauptprobe für die Euro 08 nicht bestanden. In dieser Stadt dürfen unter diesem Stapi keinesfalls Fussballspiele der Euro 08 ausgerichtet werden, da er offensichtlich nicht in der Lage ist, die Sicherheit zu gewährleisten. Die Folgen für den Ruf des ganzen Landes wären verheerend. Herr Tschäppät, mimen Sie nicht nur Betroffenheit. Übernehmen Sie Verantwortung: Treten Sie zurück! Nur der sofortige Rücktritt des von falscher Betroffenheit geschüttelten Stadtpräsidenten könnte Bern als Austragungsort der UEFA-Fussball-Europameisterschaft vom nächsten Sommer im Spiel halten.

2 Kommentare »

  1. klare Worte, aber was wird aktiv für den Rücktritt des Oberchaoten unternommen? Wie kann man nur als Stadt-Berner dem Zerfall der schönen Stadt weiter zusehen. Wer übt auf diesen Hansjoggel weiteren Druck aus? Wer hat die Macht dazu? Gründet eine “Vereinigung zum Rücktritt Tschäppäts” und macht es in allen Foren und Blogs bekannt.

    Kommentar von musli_weg — 11. Oktober 2007 @ 16:04

  2. wer ist dieser Tschäppät eigentlich? hier ein paar Stimmen aus dem Volk:

    Titel: klugscheisser alexander tschäppät
    Link: http://www.stadt.be/artikel/126.php

    aus dem Content ein paar Zitate und Highlights des Super-Sozi:

    -cüpli-sozialist
    -Dauergrinsen
    -Dauereröffnen
    -Daueraperölen
    -Dauerspatenstichlen
    -Dauer-Lippenbekenntnisslen
    -Werbetrommel für sich anschmeissen
    -anderen Politikern kalten Arsches die Lorbeerenklauen
    -fremde Projekte als seine eigenen breitschlagen.
    -ganz grosse Hirnfürze zustande bringen wie……
    -fest an das Bärenpark-Projekt glauben…..
    -für die Stadt das Restaurant Schwellemätteli umbauen zu dürfen
    -Versprechungen abgeben…Und die nicht halten
    -Parkieren von Velos verbietet, selbst aber seinen Motorroller auf dem Trottoir parkiert
    -Prosecco und Champagner gügelen
    -gegen die Veloparkplätze sich stark machen
    -kann ganz locker durch Verbotstrassen hindurchfahren
    -grosse Reden schwingen und sich im Nachhinein an nichts davon erinnern

    Ist das der Mann für die Berner?

    ach noch was: war da nicht schon ein Tschäppät im gleichen Amt?

    Reynold Tschäppät, 1917-79, Berns berühmtester Stadtpräsident. «Weit dir es Dach?» Der Ausspruch hat ihn berühmt gemacht. Bern sagte ja, erhielt ein Dach über dem Allmendstadion und die Eishockey-WM. Der populäre SP-Vollblutpolitiker regierte mit fürstlichem Selbstverständnis. Er starb im Amt und erhielt im Bremgartenfriedhof das unübersehbarste aller Stadtpräsidentengräber, dominiert von einem steinernen Lebensbaum.
    http://www.g26.ch/biographie_tschaeppat_reynold.html

    Sie lieben sich halt selbst, die Tschäppäts.

    Kommentar von framei — 11. Oktober 2007 @ 17:17

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