10. Oktober 2007

Maurice Thiriet: der “Enbedded”-Antifa-Journalist hat Angst

Abgelegt unter: Sozialfaschismus — Winkelried @ 18:38

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Plötzlich beginnt der Journalist Maurice Thiriet (20min) mit einer heftigen Parteinahme für die Antifa. Die Veröffentlichung der Bilder der Chaoten sei illegal, lasst er aus dem Mund zudienender Juristen (diesmal Andrea Büchler) verkünden *).

Maurice Thiriet ist uns bei der Demo besonders dadurch aufgefallen, dass er als eingebetteter Journalist bei der Antifa mitmarschierte. Er lieferte Filme von der Verwüstung des Bundesplatz aus deren Perspektive. Er hatte natürlich alle erkennbaren Gesichter der Aktivisten entfernt. Thiriet wurde ebenfalls auf anderen Aufnahmen bei der Arbeit erkannt.

Er ist zudem ein gut bekannter Gast in sozialfaschistischen Foren. Wir sprachen ihn darauf an und er sagte, er sei ebenfalls in rechten Formen aktiv. Nun - gefunden haben wir da aber nichts. Natürlich wird er nun behaupten, es sei seine Aufgabe als Journalist und er sei rein zufällig auf dem Bundesplatz gestanden, doch dieser Journalist steht eindeutig zu oft neben der “Bombe”. Insbesondere seine jetzigen anwaltschaftlichen Artikel scheinen darauf hinzuweisen, das seine Beziehung zur Antifa weit mehr als nur journalistisches Interesse ist.

Die anderen Medien wiederum greifen dieses Thema nicht auf. Der Tageanzeiger und das Fernsehen brachten ungeniert Grossaufnahmen von Rechtradikalen, egal ob die an einer Demo teilnehmen oder beim “wurstbräteln” sind. Wäre es tatsächlich illegal, müssten sie sich auf schlimmste Schadensersatzforderungen gefasst machen.

Und noch was … Maurice Thiriet zitiert aus dem 20min Blog:

Die Talk-Back-User von 20minuten.ch sind geteilter Meinung über Sinn und Unsinn der SVP-Aktion. User Franz hat sich auf den Fotos wiedererkannt und schreibt: «Wow super, dass ich auch auf der Homepage der SVP bin. Ich war mit Geschäftspartnern aus China/Indien zu einer Sitzung in Bern und werde nun tatsächlich als Mitglied des Schwarzen Blocks hingestellt, nur weil wir dort vorbeigehen MUSSTEN. Danke und Bravo SVP!! Rechtliche Schritte werden überlegt.»

Wir kennen zwei, drei Spezies in seinem Umfeld, die genau dies Sprache verwenden. Wenn das Journalismus ist?

*) Jede Zeitung hat solche Spezies zur Hand, die meist in vollkommener Unkenntnis der Sachlage eine Pseudobjektivierung der Journalistenmeinung liefern. Als Gegenleistung erhalten sie Publicity. Falls die Journis keinen finden, schreiben sie folgendes: … wie ein Rechtsanwalt, der nicht genannt werden will, sagte …

PS: Wir möchte schon mal ein kleines Geheimnis verraten … Thiret ist nicht etwa ein Einzelfall. Mehr kommt noch.

7 Kommentare »

  1. ein Feigling erster Güte, aber es gibt weitere mehr. Diese Leute sind Bestandteil des Gesindels. Schickt ihn in den Irak als Kriegs-Fotograf!

    Kommentar von framei — 10. Oktober 2007 @ 19:55

  2. Was macht dieser Zecken-Thiriet denn im Ostseeraum? Liegt nicht grad auf dem Weg in den Irak.

    Kommentar von donaldson — 10. Oktober 2007 @ 21:21

  3. Dieser “user franz”, den Thiriet als Kronzeugen aus dem Hut zaubert, ist ein sehr schlechter Fake. Nicht nur sprachlich eher die flapsige Ausdrucksweise eines 18-jährigen Trottels als die eines Businessmannes, völlig richtig. Und wer hat schon an einem Samstag eine Geschäftssitzung mit “Geschäftspartnern” aus China/Indien (ja was jetzt? china oder indien? oder macht der das in einem aufwasch, lol) und “muss” danach rein zufällig an der demo und an der polizei vorbei. Und liest am nächsten Tag in 20minuten und outet sich dort sofort. Soooo viele Zufälle, na klar doch….

    Eine dermassen platte und schlechte Lüge ist selbst für die TAmedia völlig unüblich.

    kurzum: hier bist Du wohl einem Volltreffer auf der Spur, diesen offensichtlichen Lügner namens Thiriet kannst Du hoffentlich weichkochen. Wie heisst’s doch bei den linken Mainstreamspiessern vom TA so schön: dranbleiben!

    und toi toi toi!

    Kommentar von hoppelhase — 10. Oktober 2007 @ 21:57

  4. ein Feigling erster Güte, aber es gibt weitere mehr. Diese Leute sind Bestandteil des Gesindels. Schickt ihn in den Irak als Kriegs-Fotograf!

    Und solcher Schwachsinn darf ernsthaft publiziert werden? Der ganze Beitrag (mitsamt Kommentar) dürfte wohl ohne Probleme als Rufmord durchgehen, das Bild ist zudem aus dem Kontext gerissen und nicht als solches ausgewiesen (vom ganzen Bilderklau auf dieser Seite, die jegliches Copyright nicht beachtet, ganz zu schweigen).

    Bei laufenden Verfahren ist es zudem üblich Gesichter nicht zu publizieren, es sei denn, die Polizei ersucht um Mithilfe.

    Keineswegs gilt es allerdings anzuzweifeln, dass die samstäglichen Aktionen der Linken nicht in Ordnung waren und etwas Gegenstimme zu den Medien ist immer gut. Nur: Hier beschleicht einen das Gefühl ein verbitterter Mann poche auf seine Sicht der Dinge, die mindestens so komisch ist, wie diejenige der linken Wirrköpfe.

    In Hoffnung auf gute Besserung

    Murmi22

    Kommentar von Murmi22 — 11. Oktober 2007 @ 01:32

  5. Auf öffentlichen Grund dürfen Personen sehr wohl fotografiert und veröffentlicht werden. Rufmord ist es nach Ihnen wohl nur dann, wenn Linke zu erkennen sind?

    Ihr Kommentar zeigt, wie verblendet die Linken sind.

    Stimmt, das Bild ist von den G8 Randalen in Rostock. Winkelried ist ein privater Blog und kein Medienagentur.

    Kommentar von Winkelried — 11. Oktober 2007 @ 09:24

  6. aus dem SVP-Forum:

    Bei den Grossrats-Wahlen (Grossbasel-West)2000 figurierte der nicht gewählte linke Maurice Thiriet auf der Liste Basta/Frauenliste/Grüne.Dazu zählten die fünf links-grün-feministischen Gruppierungen:BastA!,Grüne,Frauenliste,Neue PdA und Solidarität.Der Vater von Maurice ist ja ebenfalls ein bekannter Redaktor und Medienschaffender.

    Ebenfalls in diesem grünen Bündnis war Frau Prof. Dr. Andrea Büchler Grünseis. Sie war ja von 1995-2002 Grossrätin im Kanton Basel-Stadt.Jetzt kritisiert sie den “Internetpranger” der SVP, den sie für illegal hält.

    Ein Grün-Linker Filz!

    Kommentar von hoppelhase — 11. Oktober 2007 @ 10:17

  7. […] Geschichte um Maurice Thiriet wird immer abenteuerlicher. Nun stellt sich heraus, wie eng dieser Journalist in den linken Kreisen […]

    Pingback von WINKELRIED.INFO » 20min Sprachrohr der Antifa? — 11. Oktober 2007 @ 10:38

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