10. Oktober 2007

Auf dem linken Auge blind

Abgelegt unter: Linker Filz, Sozialfaschismus — Winkelried @ 23:00

berne2.jpgvon Ständerat Maximilian Reimann (AG)

Letzte Woche behandelte der Ständerat meine Interpellation zum Thema „Existiert auch der Linksextremismus in der nationalen Forschung?“ Ich sah mich zu diesem Vorstoss veranlasst, weil seit 2002 ein nationales Forschungsprogramm über die „Ursachen und Gegenmassnahmen zum Rechtsextremismus“ läuft. Bereits sind rund 4 Millionen Franken dafür aufgewendet worden und tranchenweise werden die Medien mit den Ergebnissen bedient. So konnte im Volk, geschürt insbesondere von den linkslastigen Medien der SRG, einseitig der Eindruck entstehen, als gäbe es bei uns nur den Rechtsextremismus. Alles, was gleichzeitig an Chaos und Gewalt von links zutage gefördert wurde, blendeten die „nationalen Forscher“ in ihren Berichten aus. Das gehöre weder zu ihrem Auftrag noch hätte man die finanziellen Mittel dazu, war – um es auf den Punkt zu bringen - die lapidare Antwort des Bundesrates gewesen!

Natürlich war meine Interpellation vom 2. Oktober den Medien keine Zeile wert. Schon gar nicht der SRG, die uns lieber zum 20. Mal die Bilder von den rechtsextremistischen Störenfrieden des Jahres 2005 auf dem Rütli frei Haus spediert! Die Ereignisse vom letzten Samstag in Bern, die an Gewaltexzessen selbst die schlimmsten Erwartungen übertroffen hatten, haben nun selbst jenen, die das linke Auge stets geschlossen halten, alle Augen geöffnet. Nun weiss die ganze Welt, auf welcher Seite des gesellschaftlichen Spektrums in der Schweiz die übelsten Extremisten angesiedelt sind. Es wäre nun an der Zeit, dass sich die Wissenschaft auch diesem entsetzlichen Phänomen annimmt. Damit sei aber keinesfalls von den irregeleiteten Rechtsextremisten abgelenkt!

Maurice Thiriet: der “Enbedded”-Antifa-Journalist hat Angst

Abgelegt unter: Sozialfaschismus — Winkelried @ 18:38

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Plötzlich beginnt der Journalist Maurice Thiriet (20min) mit einer heftigen Parteinahme für die Antifa. Die Veröffentlichung der Bilder der Chaoten sei illegal, lasst er aus dem Mund zudienender Juristen (diesmal Andrea Büchler) verkünden *).

Maurice Thiriet ist uns bei der Demo besonders dadurch aufgefallen, dass er als eingebetteter Journalist bei der Antifa mitmarschierte. Er lieferte Filme von der Verwüstung des Bundesplatz aus deren Perspektive. Er hatte natürlich alle erkennbaren Gesichter der Aktivisten entfernt. Thiriet wurde ebenfalls auf anderen Aufnahmen bei der Arbeit erkannt.

Er ist zudem ein gut bekannter Gast in sozialfaschistischen Foren. Wir sprachen ihn darauf an und er sagte, er sei ebenfalls in rechten Formen aktiv. Nun - gefunden haben wir da aber nichts. Natürlich wird er nun behaupten, es sei seine Aufgabe als Journalist und er sei rein zufällig auf dem Bundesplatz gestanden, doch dieser Journalist steht eindeutig zu oft neben der “Bombe”. Insbesondere seine jetzigen anwaltschaftlichen Artikel scheinen darauf hinzuweisen, das seine Beziehung zur Antifa weit mehr als nur journalistisches Interesse ist.

Die anderen Medien wiederum greifen dieses Thema nicht auf. Der Tageanzeiger und das Fernsehen brachten ungeniert Grossaufnahmen von Rechtradikalen, egal ob die an einer Demo teilnehmen oder beim “wurstbräteln” sind. Wäre es tatsächlich illegal, müssten sie sich auf schlimmste Schadensersatzforderungen gefasst machen.

Und noch was … Maurice Thiriet zitiert aus dem 20min Blog:

Die Talk-Back-User von 20minuten.ch sind geteilter Meinung über Sinn und Unsinn der SVP-Aktion. User Franz hat sich auf den Fotos wiedererkannt und schreibt: «Wow super, dass ich auch auf der Homepage der SVP bin. Ich war mit Geschäftspartnern aus China/Indien zu einer Sitzung in Bern und werde nun tatsächlich als Mitglied des Schwarzen Blocks hingestellt, nur weil wir dort vorbeigehen MUSSTEN. Danke und Bravo SVP!! Rechtliche Schritte werden überlegt.»

Wir kennen zwei, drei Spezies in seinem Umfeld, die genau dies Sprache verwenden. Wenn das Journalismus ist?

*) Jede Zeitung hat solche Spezies zur Hand, die meist in vollkommener Unkenntnis der Sachlage eine Pseudobjektivierung der Journalistenmeinung liefern. Als Gegenleistung erhalten sie Publicity. Falls die Journis keinen finden, schreiben sie folgendes: … wie ein Rechtsanwalt, der nicht genannt werden will, sagte …

PS: Wir möchte schon mal ein kleines Geheimnis verraten … Thiret ist nicht etwa ein Einzelfall. Mehr kommt noch.

Enttarnung der Linksfaschisten unmoralisch?

Abgelegt unter: Allgemein — Winkelried @ 15:00

schoene_bilder3.jpgDie Medien publizieren Grossaufnahmen von Rechtsradikalen auf dem Rütli. Jetzt wo die SVP (und bald andere) Photos der der Linksfaschisten publizieren, ist das plötzlich unmoralisch. 20min fragt: „Geht die SVP zu weit?“ Photos mit gut erkennbaren Teilnehmer sucht man in den Medien vergeblich: die Medien haben bewusst nur solche Bilder ausgewählt, wo kein Chaot zu erkennen ist. Das zeigt allein schon wie eng beide Kreise miteinander verbunden sind.

In Bern nichts Neues

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Hintergrund — Oli Garch @ 10:07

bep1.jpgDie massiven Krawallen in Bern vom vergangenen Samstag, als Linksradikale eine geplante Kundgebung der SVP verhinderten und massive Schäden anrichteten, sind beileibe kein Einzelfall, sondern reihen sich ein in eine Serie von Übergriffen und Zwischenfällen der letzten Jahre. In der Stadt Bern haben gewalttätige Ausschreitungen linker Extremisten traurige Tradition. Die rot-grünen Parteien, die seit den 90er-Jahren ununterbrochen die Mehrheit in Parlament und Regierung stellen, haben es bis heute nicht fertig gebracht, griffige Massnahmen gegen die überbordende Gewalt zu ergreifen. Entsprechende Vorstösse und Initiativen von bürgerlicher Seite, z. B. zum autonomen Zentrum “Reitschule”, wurden stets abgewiesen oder an der Urne verworfen. (weiterlesen…)

Cyberwar: Die Linke fakt was das Zeug hält

Abgelegt unter: Sozialfaschismus — Winkelried @ 09:11

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Vor kurzen war in allen Zeitungen zu lesen, die Antifa hätte die Server der PNOS geknackt. Grosse neue Enthüllungen wurden in Aussicht gestellt. Die vorgelegten Mails erwiesen sich aber als gefakt oder nebensächliches Gequatsche. Die Zeitungen fanden es nicht einmal nötig, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen.

Und seither warten wir vergeblich auf neue Enthüllungen. Den „Internet-Kujaus“ war es anschliessend zu mühsam, ihr Fälscherwerk fortzusetzen. Eigentlich schade, wir hätten gern noch etwas gelacht.

Schlimm ist vor allem, wie die Medien kaum Informationen aus der linksfaschistischen Ecke überprüfen. Warum? Nicht wenige Journalisten sind in diesem Mileau eingebunden. Wir werden dazu noch berichten. 

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