12. Oktober 2007

Nun enthüllt auch die SP einen Geheimplan

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 19:29

fehr1.jpgDie SP steht für sachbezogenes politisieren und verurteilt jede Schwarzmalerei. Das jedenfalls hat uns SP-Präsident immer wieder gesagt. Als er aber die voraussichtlichen Umfrageergebnisse der SVP sah, besann er sich eines besseren und enthüllt nun den “Geheimplan der SVP”.

Wie vor jeder Wahl lässt die SP über ihre wohlgesonnenen Medien mitteilen: ohne SP kein Geld vom Staat. Anders ausgedrückt: Empfänger staatlicher Hilfe, ran an die Urne!

Damit das Ganze noch ein bischen dramatischer wirkt, deutet er SP-Fehr einen Geheimplan der SVP an. Und der existiert tatsächlich: wir schmeissen alle SP-Abzocker-Funktionäre aus ihren fetten Staatsessel. Mit dem gesparten Geld verdoppeln wir die Sozialhilfe und sparen so immer noch die Hälfte.

Übrigens Hansjörg … wer wird Dein Nachfolger?

Ach, vergiss die Frage, die SP kann jeden Kartoffelsack zum Chef wählen, eine gute Presse hat er alleweil. Erinnerst Du Dich noch, wie die Presse über Dich schrieb, was Du für ein erfolgreicher, führungserfahrener Manager bist? Das ideale Gegenstück von Blocher? Trotz allem, die SP hat richtig gewählt! Einen besseren Hauswart als Dich hätte die kaum je bekommen.

20min prognostiziert 60% für die SVP!

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 17:09

barometer.pngDie skurilste und beunruhigenste Wahlprognose kommt einmal nicht vom Sozi Claude Longchamp, sondern von der Gratiszeitung 20min. Sie sagt der SVP einen Stimmenanteil von 60% voraus. Bei aller Symphatie für Blocher, aber 60% wäre selbst für Winkelried gesundheitschädlich.

Hinweis von protectisrael 

10. Oktober 2007

In Bern nichts Neues

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Hintergrund — Oli Garch @ 10:07

bep1.jpgDie massiven Krawallen in Bern vom vergangenen Samstag, als Linksradikale eine geplante Kundgebung der SVP verhinderten und massive Schäden anrichteten, sind beileibe kein Einzelfall, sondern reihen sich ein in eine Serie von Übergriffen und Zwischenfällen der letzten Jahre. In der Stadt Bern haben gewalttätige Ausschreitungen linker Extremisten traurige Tradition. Die rot-grünen Parteien, die seit den 90er-Jahren ununterbrochen die Mehrheit in Parlament und Regierung stellen, haben es bis heute nicht fertig gebracht, griffige Massnahmen gegen die überbordende Gewalt zu ergreifen. Entsprechende Vorstösse und Initiativen von bürgerlicher Seite, z. B. zum autonomen Zentrum “Reitschule”, wurden stets abgewiesen oder an der Urne verworfen. (weiterlesen…)

9. Oktober 2007

Vision “Z”: Die CVP hat Visionen

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 18:19

plaque20060427_6663830_0.jpgWer Visionen hat, soll zum Arzt gehen. Ob Parteipräsident Christophe Darbellay den heutigen Abend in der Notaufnahme eines Walliser Krankenhauses verbringt, wissen wir nicht. Nach der Veröffentlichung dieser Meldung möchte man ihm aber wünschen, dass er sich Helmut Schmidts gut gemeinten Rat doch ein bisschen zu Herzen nimmt.

Zumindestens der Putsch gegen Blocher ist keine Vision mehr, sondern ein Albtraum. Das scheint er begriffen zu haben. Ob er mit dieser Notfalluebung noch verhindern kann, dass ihm die Stimmen in Richtung SVP abwandern, scheint fraglich.

Welch’ ein Bild von der Schweiz im Ausland!

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 14:52

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Das Ausland sei tief besorgt über die Vorgänge in der Schweiz, vor allem über den fremdenfeindlichen Rassismus, den die SVP verbreitet. So konnte man es in fast allen schweizerischen (Online-) Zeitungen lesen.
Tatsächlich? Ich befinde mich grad ein paar tausend Kilometer von der Schweiz entfernt … Ja, es wird über die Schweiz geschrieben, aber nicht ueber die Schäfchenplakate, sondern über die Chaoten in Bern. Darüber ist man besorgt, ja! Diese Sozialfaschisten schaden unserem Image tatsächlich. Insbesondere die UBS sollte sich mal überlegen, ob Sie Firmen Aufträge erteilt, die wiederum tief im Antifa Milieu mitmischen.

Ansonsten ist diese Meldung wieder die alte EDA-Propaganda. Also, liebe Eidgenossen, das Problem der Antifa muss gelöst werden. Dieses Problem wird in den nächsten Jahren zu einer vordringlichen Aufgabe.

6. Oktober 2007

Die linke Gegenpropaganda läuft an

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Medienkampagne, Linker Filz — Winkelried @ 21:22

15332.jpgDer Heuchler und Wendehals des Tages: Alexander Tschäppät

Alexander Tschäppät, der Stadtpräsident von Bern und Sozi, distanziert sich - natürlich mit grosszügiger Schweizer Fernsehpräsenz - wortreich von der Gewalt der Linksautonomen. Anscheinend hat er vergessen, das gerade seine SP zur Demo gegen die SVP aufgerufen hat. Lustig war vor allem die Äusserung, dass alle überall demonstrieren dürfen: “sei es in Bern oder auf dem Rütli”. Der Plapperi scheint an einer besonderen Form von Alzheimer zu leiden. Gerade er war einer der Ersten, der sich für ein Demoverbot für Rechtsextreme einsetzte. Der Mann lügt, das die Balken brechen und die Medien geben sein Geplappere ungefiltert wieder.

Tele Bärn: Beispiel für tendenziöse Berichterstattung

Wir erwarten folgende Halbwahrheiten in der Presse:
- ein paar Dutzend Autonome …
(gemäss der Polizei waren es 500 extrem gewalttätige Demonstranten, insgesamt aber 3000)
Bereits die erste Verdrehung: Einer Gruppe von rund 30 Linksautonomen gelang es, auf den Bundesplatz zu gelangen und dort die SVP-Stände kurz und klein zu schlagen. Fakten es waren etwa 200 (Bericht hier), Film hier

-Zuweisung der Schuld an die Autonomen, verschweigen der SP-Beteiligung
Vergeblich sucht man die Erwähnung der SP bei der Organisation der Demo. Hier die Liste des Organisationskommitees:organis.jpg

Erstes Beispiel aus der Berner Zeitung: Anti-SVP-Koalition aus JuSo, attac, PDA und Grünem Bündnis
Tagesanzeiger: Die Gegenkundgebung war von über 50 Organisationen unterstützt worden, darunter die JungsozialistInnen Schweiz, attac Schweiz, die PdA Schweiz, das Grüne Bündnis der Stadt Bern, Sektionen der Gewerkschaft Unia sowie Gruppierungen aus dem links-autonomen und anarchistischen Spektrum. Wo ist die SP?

- eigentliche Anti-SVP-Demo fand ganz woanders statt
Die Presse behauptet, die eigentliche Demo hätte auf dem Münsterplatz stattgefunden uns sei ganz friedlich gewesen. Mit den Randalierern hätte man nichts zu tun.
Auch hier ein Beispiel von der Berner Zeitung: Das eigentliche Fest der Anti-SVP-Koalition aus JuSo, attac, PDA und Grünem Bündnis auf dem Münsterplatz wurde laut Polizei von rund 3000 Personen besucht. Es verlief bis am Abend friedlich. Redner kritisierten das «rassistische und menschenverachtende» Gedankengut der SVP, gegen das es sich aufzulehnen gelte.
Tagesanzeiger: Ruhig verlief eine unbewilligte Demonstration auf dem Münsterplatz gegen den SVP-Anlass.

- den Schaden relativieren
Die Schadenssumme wird bagatellisiert. Fakt sind, dass ganze Restaurants ausgeräumt wurden, um Barrikaden zu errichten. Die Infrastruktur auf dem Bundesplatz wurde zerstört. Fakten hier
Auch hier führt die Berner Zeitung wieder die Hitliste der Lügner an: den Sachschaden bezifferte die Polizei auf mehrere 10 000 Franken.

- die Schuld anderen zuweisen
Auf einem antisemitischen, linksextremen Hetzblog ist zu lesen: die Krawallanten seinen Rechtsextreme gewesen.

Aber es gab auch kunstvolles, hier ein linker Kommentar auf einem Blog:
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Winkelried live aus Bern

Abgelegt unter: Winkelried live, Wahlen 2007 — Winkelried @ 12:46

17:00 Die Demo auf dem Bärenplatz ist beendet - dennoch ziehen weiter randalierende Gruppen durch die Innenstadt.

16:13 Es scheint das die Veranstaltung auf dem Bundesplatz nicht durchgeführt werden kann.

Es ist schön, die ganze Fraze der Linken zu sehen. Dank dem Internet können die Medien immer schwerer Halbwahrheiten verbreiten. Toller Kommentar auf Radio B1: “Die SVP hätte besser auf die Demonstration verzichten sollen. Dann wäre all das nicht geschehen.”
Schlagzeile aus Basel (BZ): Bern: SVP-Veranstaltung löst massive Ausschreitungen aus

Die Polizei habe sich mit rund 500 «extrem gewalttätigen», grösstenteils auswärtigen Randalieren konfrontiert gesehen, sagte der Polizeisprecher Hügli.

15:38 Die SVP-Teilnehmer haben sich wieder auf den Bärenplatz zurückgezogen.



Gefunden auf Hofme

Die Arbeit der Polizei gibt ziemlich zu denken. Die Autonomen sind bekannt für ihre Flankenangriffe. Der Bundesplatz wurde vollkommen unbeaufsichtigt gelassen. Das ist ein unverzeihlicher Fehler.

15:23 Gerechtigkeitsgasse ist wieder blockiert, Tränengaseinsatz.

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15:15 Sind das ein paar wenige Demonstranten?
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15:08 Angeblich handelt es sich bei den SVP’lern insgesamt um etwa 5000 Personen. Diese sind aber noch über die Stadt verteilt.

15:03 Demostrationszug ist immer noch blockiert.

Die Presse wiegelt ab und spricht von wenigen Linksautonomen. Wie jeder auf den Bildern sehen kann, sind es nicht wenige. Immerhin haben sich 2000 Autonome versammelt, diese stellen ein vielfach gefährlicheres Gewaltpotential dar, als die etwa 150 Rechtsextremen.

(15:00 geplantes Eintreffen auf dem Bundesplatz)

14:47 Chaoten demolieren nun Bundesplatz

14:30 Im unteren Teil der Altstadt (Gerechtigkeitsgasse) konnten die Chaoten abgedrängt werden. Die SVP/AUNS bewegt sich auf die zweite Barikade zu.

14:26 Schwere Ausschreitungen

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14:18 Gerechtigkeitsgasse weiter blockiert

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14:14 Polizei geht mit Tränengas gegen Chaoten in der Kramgasse vor.

14:11 Chaoten bauen zweite Strassensperre in der Kramgasse auf.

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14:01 Linksautonome bauen Barikade am unteren Teil der Gerechtigkeitsgasse auf. Tränengas wird eingesetzt. SVP Umzug gestoppt. Vorwärtskommen zum Bundesplatz nicht möglich.

14:00 Bereits 2000 Linksautonome vor Ort.

13:57 Erste Ausschreitungen bei der Nydeggkirche, erste Festnahmen.

13:25 Erst etwa 3500 SVP vor Ort (geplant waren 5000 bis 10000).

13:20 Bereits 1200 Linksautonome vor Ort. Das Gewaltpotential der Linken ist enorm. Schon am Morgen wurden Nägel und Scherben auf die Autobahn geworfen um Demoteilnehmer abzuhalten.

12:03 Auf dem Münsterplatz befanden sich am Mittag beim Startschuss zur SVP-Gegenveranstaltung mehrere hundert Junge, meist Vertreter des links-autonomen Lagers. Gerechnet wird mit 1000 Personen. In den Gassen und Plätzen zwischen der Kundgebungsroute der SVP und dem Münsterplatz markiert die Polizei klar Präsenz.

12:01 Die SVP-Anhänger kommen in der Nähe des Bärengrabens zusammen, von wo sie Richtung Bundesplatz marschieren. Am Mittag waren es bereits rund 1000 Personen, die sich dort eingefunden hatten. Viele von ihnen trugen Schweizer Fahnen.

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Teleblocher nicht verpassen

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 12:00

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Zum Interview der Woche

Wird langsam langweilig. Wie wäre es mal mit einem neuen Thema?

4. Oktober 2007

Auch den Linken einen Blocher

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Karikatur/Satire — Winkelried @ 22:48

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EDU-SD: kleine Details zum Zustand der SD

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 14:00

Eine wunderbare Wahlstudie liefern uns diese beiden Photos. Oben das Photo der EDU-Veranstaltung. Hinter dem Parteivertreter sind bis auf den letzten Platz alle Stühle im Hintergrund besetzt.

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Bei der SD hingegen sind fast alle Plätze leer. Aus Bern - dort wo Bernhard Hess seinen Nationalratssitz zu retten versucht - sind nur vier(!) Gäste. Von der Freiheitspartei keine Spur. Damit es nicht ganz so mickrig aussah, mussten sogar Leute aus Glarus anreisen. Die Zürcher haben sich schon gar nicht erst blicken lassen, sie wissen was der SD bevorsteht.Immerhin haben die Züricher einen Stand gemacht - anwesend war dann nur einer, die anderen waren krank.

1. Oktober 2007

TV-Tipp: “The Marzilli Stallion” (Heute, 19:50 Uhr)

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 14:05

Eigentlich kommt heute Abend der unwichtigste Parteienbeitrag überhaupt: die SD. Die Wiederwahl von Bernhard Hess (”The Marzili Stallion”) ist zwar so wahrscheinlich wie die Wahl von Rocco Siffredi zum Papst, aber man sollte sich diesen Spass doch gönnen. Ursprünglich wollte die KSD noch ein aufwändiges Counter-Campagning machen, aber als wir die Lage analysierten, schien uns jeder Aufwand reine Zeitverschwendung: einerseits war die Wahlkampagne der SVP derart dominant, das rechts davon nur noch das braune Güllenloch als politisches Betätigungsfeld frei blieb, andererseits ist der Mobilisationsgrad der völkischen SD nahezu bei Null. Dazu kam noch das monatelange Geknatsche in der Partei und das glanzvolle Outing von Roland Wagner.

Das weiss das Fernseh auch und gab dem Hess einen Montagstermin und erst dann, als schon 70% der Wahlzettel ausgefüllt und eingeschickt worden sind. Hier ein Schmackerl vorab:


Weitere Filme von Winkelried

26. September 2007

Deutsche Muslime “rufen” zur Teilnahme an Anti-Blocher-Demonstration auf

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Islam — Winkelried @ 22:40

Der Aufruf, aus Bern Bagdad zu machen, scheint ernster genommen zu werden, als wir ursprünglich berichtet hatten.

Der notorisch islamfaschistische Blog Watchblog Islamophobie weisst auf die Demo in Bern gegen die SVP hin und ruft zu Spenden auf (Der Demohinweis ist natürlich eine Aufforderung, an der Demo teilzunehmen. Da diese aber verboten ist, wäre das eine strafbare Handlung). Dahinter steckt Bigberta, mit bürgerlichem Namen Dagmar Schatz, bei näherer betrachtungsweise aber “Maryam” Dagmar Schatz, eine zum Islam konvertierte Deutsche.

Als ein Weggefährte von ihr, Akubakr Rieger (ebenfalls ein zum Islam konvertierter Deutscher), in der Türkei bedauerte, dass seine Grosseltern bezüglich dem gemeinsamen Feind (die Juden) nicht ganz gründlich waren, fand Frau Schatz das zumindest erklärungsbedürftig (siehe Video).

Damit wissen wir nun also, wer da alles so auf der Seite der Linken kämpft.


Gratiszeitung “heute” - Hauptsache gegen die SVP

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Medien — Oli Garch @ 15:28

Heute_FrontWer kennt das nicht: Man sitzt abends auf dem Heimweg im Zug und blättert, mehr aus Langeweile denn aus Interesse, in ein paar zerknitterten Gratiszeitungen, die verstreut auf Tischen und Sitzen herumliegen. Die Pendlerzeitung heute aus dem Hause Ringier ist zu dieser Tageszeit eine valable Alternative, denn man hofft insgeheim aktuelle Informationen zu finden, welche nicht schon im 20minuten standen, leider oft vergebens.
Bei genauerer Betrachtung der einzelnen Artikeln zum Thema Politik, die von den heute-Journalisten selber verfasst wurden und nicht einfach auf Agenturmeldungen basieren, fällt auf, dass die SVP und Bundesrat Blocher, gerade im jetzigen Wahlkampf, selten gut weg kommen. Aus diesem Anlass hat sich der Verfasser dazu entschieden, die Ausgaben von heute der letzten Wochen etwas genauer anzuschauen, ob sich dieser Verdacht erhärtet oder nicht.

Fazit: heute schreibt nicht für eine bestimmte Partei, aber offensichtlich gegen eine: die SVP. Die Gratiszeitung ist dabei in guter Gesellschaft. In der Facharbeit “Linksverkehr auf dem Boulevard” (Samuel Burri, Universität Bern 2003, Zusammenfassung: hier) wird dem Hauptorgan des Ringierverlags, dem Blick, genau dasselbe attestiert. (weiterlesen…)

25. September 2007

20 Minuten: Haltet den Dieb!

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Medienkampagne — milchfahrer @ 16:52

070818_zottelplakat_d.jpgDie kostenlose Billigzeitung «20 Minuten» macht - wie ihr Schwesterblatt, die konstenpflichtige Billigzeitung «Tagesanzeiger» - fleissig Propaganda gegen die SVP. Da macht es auch nichts, wenn dabei eine Schlagzeile zurechtgebogen wird. Der Zweck heiligt schliesslich die Mittel. Heute erfährt der interessierte Leser, dass die SVP die Schafe auf ihrem umstrittenen Plakat geklaut hat: SVP hat schwarzes Schaf geklaut, heisst es da reisserisch. Erst die Lektüre des Artikels zeigt aber: Die SVP hat nichts geklaut. Die beauftragte Agentur ist angeblich schuld, obwohl diese korrekt gearbeitet und für die Bilder eine Lizenz hat. Einzig strittiger Punkt: Die Quellenangabe auf dem Plakat.

Liebe «20 Minuten» Macher: Wenn wir schon beim Thema Bilderklau sind: Ihr selbst seid in dieser Beziehung keine Vorbilder. Und da Ihr gerade so fleissig am recherchieren seid: Warum habt Ihr nicht auch bei der SP Schweiz nachgefragt? Die verwenden das Motiv schliesslich auch auf einem ihrer Plakate (Bild).

24. September 2007

Die schwarzen Schafe sind sauer

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Medien, Allgemein — Winkelried @ 12:21

black_sheep_2007.jpgDie schwarzen Schafe sind sauer und rufen zu einer Anti-Blocher-Gegendemonstration in Bern auf, welche am 6. Oktober stattfinden soll. Mit dabei natürlich auch die Linken und Grünen. Was die Organisatoren vom Einhalten der Rechte halten, demonstrieren sie auch gleich selbst. So wird ein ganzer Tagi Artikel, der ihnen besonders gefällig geschrieben worden ist, 1:1 kopiert. Scheinbar unbekümmert begehen diese Leute eine Urheberrechtsverletzung.

Der Artikel des Tagi verrät uns auch schon mal, wer bei allfälligen Krawallen verantwortlich wären: die SVP. Schliesslich habe sie provoziert.

22. September 2007

Teleblocher: 2. Folge

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 20:13

blocher-prinzip.jpgSicher nicht mehr so interessant wie das erste Interview, aber immer noch sehenswert ist das zweite Interview mit Bundesrat Blocher.

Claude Longchamp: Prognostiker (und Sozi!)

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 17:22

jpgashx.jpgKeiner weiss es besser: Claude Longchamp prognostiziert seit Jahren auf SFDRS regelmässig die Wahlen, wahrscheinlich auch diesmal. Auch bei jeder Volksabstimmung darf Longchamp prognostizieren. Etwas genauer betrachtet, sind die Prognosen etwa so zuverlässig wie die Klimaprognosen im Jahr 2040. Aber das ist nicht seine Schuld. Während in Deutschland riessige Stichprobengrössen (bis 20000 Personen) möglich sind, muss sich Longchamp mit 2000 Interviews begnügen. Mehr gibt das Budget nicht her. Und dann erst noch per Telephon. Etwas schlimmeres kann man einem Meinungsforscher nicht antun. Die Genauigkeit liegt bei +/-2,2%., also irgendwo zwischen total abgeschifft und Riesenerfolg.

Auf dem rechten Flügel hatte man immer so den Verdacht, dass Longchamp bei den Telefoninterviews etwas viel in den (linken) staatlichen Amtsstuben anrufen lässt. Wo sonst erreicht man zuverlässig Personen, die grad Zeit haben für ein Interview, ohne das der Chef sauer wird? Das ist natürlich eine tendenziöse Unterstellung und Longchamp würde reflexartig antworten: “.. auch die Linken werfen mir vor, zu sehr rechts zu sein.” Sprich: ich bin neutral.

Doch das stimmt dann doch nicht so ganz: Claude Longchamp ist Mitglied der SP. Doch darüber findet man in seinem Lebenlauf nichts. Auch auf Wikipedia keinen Hinweis. Aber wenn man ein bischen im Internet buddelt, findet man schnell viele Hinweise.

Sind deshalb seine Umfragen tendenziös? Ja, sie sind es! Wir haben immer wieder erlebt, wie die Umfragen zur Mobilisation der linken Parteibasis verwendet werden. Etwa 8 Wochen vor der Abstimmung kommt die Meldung: die Rechten werden wahrscheinlich gewinnen, aber die Linken können es immer noch schaffen … usw. Sie erfüllen ihren Zweck.

Trotzdem: es wäre unfair, ihm unseriöses Arbeiten vorzuwerfen. Unseriös ist es aber, die Mitgliedschaft in der SP zu verschweigen. Das ist zwar (noch) kein Verbrechen, aber wie sagen die Linken immer so schön: ” … die Öffentlichkeit hat ein Recht zu wissen …”.

20. September 2007

Ueli Maurer bei den Teletubbies

Abgelegt unter: Wahlen 2007, Video — Winkelried @ 23:07


Ok … Ueli zeigt wenigstens Sinn für Humor.

AdultSheepFinder: für linke Schafsliebhaber!

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 19:11

Als die SVP ihr “Schwarzes-Schaf-Plakat” präsentierte, löste das ein Sturm der Entrüstung aus. Es sei rassistisch, meinten die einen einen, die anderen fühlten sich persönlich betroffen. Ja sogar die UNO sah sich genötigt, Stellung zu beziehen. Diese Reaktionen überraschten! Eigentlich hatte man auf den ersten Blick kein solche emotionale Nähe zu diesem Haustier erwartet. Doch mit der Zeit kamen wir der Sache näher:
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AdultSheepFinder ist eine Partnerschafts-Webseite für Schafsliebhaber - mit Foto und Dating-Funktion! Es hat sogar eine Instant-Chat-Funktion mit Webcam. Mit seinen zahlreichen Filterfunktionen kann man z.B. schwarze Schafe aussortieren. Aber bitte: die Webseite ist nur für Erwachsene!

Kurze Geschichte der Parlamentsputsche

Abgelegt unter: Wahlen 2007 — Winkelried @ 15:26

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23. Februar 1981: Tejero überfiel mit 200 Soldaten das Parlament und mit den denkwürdigen Worten “Viva España, coño!”*) setzte er die Anwesenden fest. Das Ganze scheiterte und Tejero wurde 13 Jahre lang unter Polizeischutz gestellt.
5. September 2007: CVP-Nationalrätin Lucrezia Borgia Meier-Schatz trat vor die Medien und erklärte, es bestand ein Komplottplan gegen Bundesanwalt Rorschacher. Die Medien begannen - hocherfreut - sofort mit der Exekution von Blocher. Darbelley liess wahrscheinlich schon Vistenkarten mit der Anrede “Bundesrat” drucken. Der Putsch misslang: Nationalrätin Meier-Schatz steht seither auch unter Polizeischutz.

*) kann aus Anstandsgründen nicht übersetzt werden.

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