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	<description>Der Meinungsfreiheit eine Gasse</description>
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		<title>Quod licet iovi, non licet bovi</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 15:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>McCarthy</dc:creator>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TITEL]]></category>
		<category><![CDATA[WIRTSCHAFT]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der UBS droht eine Busse von biblischem Ausmass, die sie zum Einsturz bringen k&#246;nnte. Und unsere Regierung ist dagegen vollkommen machtlos. Doch entweder zahlt der Steuerzahler die Busse der UBS, oder man wird die UBS zerlegen m&#252;ssen. Die Pl&#228;ne stehen bereits.
Aussenminister Cotti wies w&#228;hrend der Holocaust-Debatte immer wieder wichtig darauf hin, die Schweiz sei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der UBS droht eine Busse von biblischem Ausmass, die sie zum Einsturz bringen k&#246;nnte. Und unsere Regierung ist dagegen vollkommen machtlos. Doch entweder zahlt der Steuerzahler die Busse der UBS, oder man wird die UBS zerlegen m&#252;ssen. Die Pl&#228;ne stehen bereits.<span id="more-13470"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aussenminister Cotti wies w&#228;hrend der Holocaust-Debatte immer wieder wichtig darauf hin, die Schweiz sei der zweitgr&#246;sste Investor in den USA. Mittlerweile weiss man auch wieso: die Banken, allen voran die UBS, f&#252;hrten die Gelder aus den USA ab – unversteuert versteht sich. Diese kamen dann als Auslandsinvestment zur&#252;ck. Die Schweizer Banken verdienten gut daran.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nat&#252;rlich war die USA bestens &#252;ber diese Transaktionen im Bild, wollten oder konnten dagegen nichts unternehmen. Der Bankenplatz Schweiz hatte auch f&#252;r sie Vorteile, so lief der ganze Osthandel w&#228;hrend des kalten Krieges &#252;ber die Schweiz. Zudem betrieb die USA dasselbe Spiel. Milliarden flossen und fliessen illegal in die USA und es gibt dort kein Gesetz, das etwa Steuerhinterziehung in Burkina Faso kriminalisiert.  Theoretisch m&#252;ssten auch die USA Amtshilfe leisten, doch allein die Anzahlung f&#252;r so einen Prozess sind exorbitant und der Ausgang alles andere als sicher. Schliesslich weiss auch der US-Richter, dass er seinen Lohn nicht von Burkina Faso bekommt. Das ist gleich wie in der Schweiz.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="border-collapse: collapse; font-family: -webkit-sans-serif; font-size: 18px; font-weight: bold;">Quod licet iovi, non licet bovi</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Was also Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen noch lange nicht erlaubt. Dieses uralte Gesetz scheinen unsere Banken vergessen zu haben und gesch&#228;fteten unbek&#252;mmert in den Tag hinein. Sie hatten auch keinen Grund, sich zu f&#252;rchten. Das schweizerische Bankengesetz sch&#252;tzte sie wirksam vor jeder Amtshilfe an ausl&#228;ndische Gerichte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Doch jetzt schl&#228;gt das Imperium zur&#252;ck. Zwar kann es Schweizer Gerichte immer noch nicht zur Zusammenarbeit zwingen, sie kann aber in den USA t&#228;tigen Schweizer Banken derartige Damenschrauben anliegen, diese die davon einen Herzinfarkt bekommen. Eine 10 Mrd. Busse k&#246;nnte die UBS nicht zahlen. Auch der Bund kann nicht mehr helfen (er hat das Geld schon der Pensionskasse der SBB versprochen). Wahrscheinlich m&#252;ssten dann die grossen Banken in der Schweiz „zusammenlegen“, um die Busse bezahlen zu k&#246;nnen. Bezahlen wird es schlussendlich der Mieter via Hypozins und der Sparer.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Doch das D&#252;mmste kommt erst noch: der Bundesrat hat schon mal pr&#228;ventiv das Bankgeheimnis abgeschafft und damit w&#228;ren wir wieder bei Burkina Faso. Damit wird f&#252;r alle nichtamerikanischen Einleger der Schutz aufgehoben. Auch die werden nun eiligst ihre Moneten abziehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Banken sagen zwar, die meisten  Kundengelder stammen von institutionellen Kunden (Versicherungen, Pensionskassen), die ihre Gelder ordentlich versteuert haben. So ganz glauben wir diese &#196;usserung nicht, denn sonst w&#228;re der Kapitalabfluss nicht so dramatisch wie bisher. Doch wenn dem auch so w&#228;re, warum soll man das Geld auf einem 0815 Bankenplatz anlegen? So sorgte doch der massive Geldzufluss in die Schweiz f&#252;r tiefe Zinsen, was wiederum Gl&#228;ubiger aus aller Welt anzog.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als die DDR sich damals in ein solches Schlamassel man&#246;vrierte, konnte sich wenigstens noch eine Mauer um das Land bauen. Die Schweiz kann nicht einmal mehr das. Immerhin hat die Nationalbank bereits ein Szenario pr&#228;sentiert, wie sie die UBS kontrolliert zum Einsturz bringen kann. Man wird den Eindruck nicht los, das das mehr als ein Planspiel ist.</p>
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		<title>Vorzeigemusel wollte Kind t&#246;ten</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 10:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SHORTCUT]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Musel Cheb Mami, Vorzeige-Multikultis&#228;nger aus Frankreich, muss 5 Jahre ins Gef&#228;ngnis. Er liess eine Bekannte qu&#228;len, damit sie ihr Kind verliert.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Musel Cheb Mami, Vorzeige-Multikultis&#228;nger aus Frankreich, muss 5 Jahre ins Gef&#228;ngnis. Er liess eine Bekannte qu&#228;len, damit sie ihr Kind verliert.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MmS-FR7fAaY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MmS-FR7fAaY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Teleblocher</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 06:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Prochazka</dc:creator>
				<category><![CDATA[SHORTCUT]]></category>
		<category><![CDATA[Einbürgerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernsehinterview von Thomas Akeret mit Bundesrat Blocher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgew&#228;hlter Bundesrat Christoph Blocher im Gespr&#228;ch mit Matthias Ackeret, Journalist und Autor &#8220;Blocher-Prinzip&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.teleblocher.ch/">Zum Interview der Woche</a></p>
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		<title>50 Gr&#252;nde, aus der EU auszutreten</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 01:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herakleitos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[aus der Sicht der Briten

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			<content:encoded><![CDATA[<p>aus der Sicht der Briten</p>
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		<title>Ist die allgemeine Wehrpflicht &#252;berholt?</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 01:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herakleitos</dc:creator>
				<category><![CDATA[SHORTCUT]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bedrohungslage muss Aufstellung, Bewaffnung und Gr&#246;sse der Armee bestimmen. Heute geht die Bedrohung aus von v&#246;llig &#252;berraschenden, nicht voraussehbaren, gef&#228;hrlichen Entwicklungen. Dies verlangt von der Armee hohe Bereitschaft. Das Milizprinzip &#8211; viele gut ausgebildet, m&#246;glichst wenige st&#228;ndig unter Waffen &#8211; ist damit aktueller denn je.
 Effizienter, bedrohungsgerechter Einsatz der Armee muss immer ausgehen von sorgf&#228;ltiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bedrohungslage muss Aufstellung, Bewaffnung und Gr&#246;sse der Armee bestimmen. Heute geht die Bedrohung aus von v&#246;llig &#252;berraschenden, nicht voraussehbaren, gef&#228;hrlichen Entwicklungen. Dies verlangt von der Armee hohe Bereitschaft. Das Milizprinzip &#8211; viele gut ausgebildet, m&#246;glichst wenige st&#228;ndig unter Waffen &#8211; ist damit aktueller denn je.</strong></p>
<p> Effizienter, bedrohungsgerechter Einsatz der Armee muss immer ausgehen von sorgf&#228;ltiger Beurteilung der strategischen Lage.</p>
<p>  <strong>Die Bedrohung</strong></p>
<p> ie Welt, auch Europa befinden sich in einer Phase tiefgreifenden Umbruchs. Wer h&#228;tte auch nur vor einem Jahr die Schwere der Krise vorausgesehen, von der gegenw&#228;rtig die ganze Welt durchgesch&#252;ttelt wird? Unruhen und Unrast als Krisenfolge sind nicht unwahrscheinlich. Was bedeutet das f&#252;r die Sicherheitslage?</p>
<p> Vor knapp einem Jahr hat Europa etwas erlebt, an was selbst Strategen nicht mehr geglaubt haben: Einen rein konventionellen, einen sozusagen «klassischen Krieg», ausgefochten mit schweren Mitteln vor allem am Boden. In Georgien. Russland strebt wieder nach Gr&#246;sse. Georgien, nur noch Interventionskr&#228;fte als Teil einer Nato-Eingreifgruppe unterhaltend, war v&#246;llig &#252;berrascht, innert Stunden geschlagen.</p>
<p align="center">Lehre ist daraus zu ziehen: Die derzeit gef&#228;hrlichste, am schwierigsten in Schach zu haltende Bedrohung heisst «strategische &#220;berraschung». Niemand kann auch nur im entferntesten voraussagen, welche Sicherheitsprobleme Europa in sechs Monaten, in einem Jahr, in zwei, drei, f&#252;nf Jahren bedr&#228;ngen werden. Auch heute Undenkbares kann pl&#246;tzlich Tatsache werden.</p>
<p>                                                                                          <strong>Die Antwort</strong></p>
<p> </p>
<p>Was heisst das f&#252;r die Schweizer Armee? Zun&#228;chst: Die Armeef&#252;hrung muss vor allem Abschied nehmen vom Gedanken, die Armee h&#228;tte sich bloss auf den «wahrscheinlichsten Fall» vorzubereiten, den man dann in Kooperation mit anderen Armeen bew&#228;ltigen werde. Nein: Bundesrat und Armeef&#252;hrung haben sich auf &#228;usserst &#252;berraschend eintretende Tatsachen und Entwicklungen vorzubereiten. Bundesrat und Armeef&#252;hrung sind intensiv und sorgf&#228;ltig darauf zu trainieren, sich in realistischen &#220;bungen intensiv mit Antworten auf strategische &#220;berraschungen zu befassen. Solcher F&#252;hrungsaufgabe ist in Zeiten tiefgreifenden Umbruchs h&#246;chste Priorit&#228;t beizumessen. Das Training muss sofort beginnen.</p>
<p> </p>
<p>Die Armee hat sich gewiss nicht auf den vermeintlich wahrscheinlichsten, sie hat sich vielmehr auf den schwierigsten Fall vorzubereiten. Bew&#228;ltigt die Armee schwierigste Herausforderungen, dann meistert sie auch einfachere Aufgaben. Dies ist in anspruchsvollen &#220;bungen &#8211; sowohl Stabs&#252;bungen als auch Truppen&#252;bungen &#8211; intensiv zu trainieren. Die schwierigste, herausforderndste Aufgabe der Armee ist die Landesverteidigung. Nicht Landesverteidigung von gestern. Landesverteidigung angesichts heutiger Bedrohung vielmehr, auf moderne Waffensysteme, moderne Angriffsmethoden (auch terroristische!) ausgerichtet. Im Bewusstsein, dass unversehens v&#246;llig &#220;berraschendes Tatsache werden kann.</p>
<p>                                                                                   <strong>Miliz- oder Berufsarmee?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Was f&#252;r eine Armee ben&#246;tigt die Schweiz in einer Zeit, da aus der strategischen &#220;berraschung die gef&#228;hrlichste Bedrohung hervorgeht? Die Milizarmee unterliegt dem Prinzip, dass m&#246;glichst viele junge M&#228;nner und immer mehr auch Frauen sorgf&#228;ltig und intensiv zur Bew&#228;ltigung von Armeeauftr&#228;gen ausgebildet und ausger&#252;stet, m&#246;glichst wenige aber st&#228;ndig unter Waffen gehalten werden. Dieses Konzept hat nichts an Aktualit&#228;t und Richtigkeit eingeb&#252;sst. Mit anderen Worten: Die gut ausgebildete, zeitgem&#228;ss ausger&#252;stete Milizarmee ist f&#252;r den neutralen Kleinstaat die beste Voraussetzung, in der Landesverteidigung auch vor strategischer &#220;berraschung bestehen zu k&#246;nnen. In Zeiten, da strategische &#220;berraschung die gef&#228;hrlichste Bedrohung darstellt, gewinnt das Milizprinzip an Bedeutung. Zusammen mit strikt gehandhabter Neutralit&#228;tspolitik. Die daf&#252;r sorgen muss, dass unser Land auch in Zeiten &#252;berraschender, nicht voraussehbarer Entwicklungen nicht leichtfertig und ungewollt in Konflikte hineingezogen wird, die es direkt nicht betreffen, aus denen es sich m&#246;glicherweise aber nicht mehr herausl&#246;sen k&#246;nnte.</p>
<p> </p>
<p>Gibt es Alternativen zur gut ausgebildeten Milizarmee? Die Linke tr&#228;umt von «freiwilliger Miliz». Was ist darunter zu verstehen? Ist diese freiwillige Miliz ausgebildet? Kann sie aus dem Stand vor schwerer milit&#228;rischer Herausforderung bestehen? Glaubt man ernsthaft, im Notfall w&#252;rden sich Tausende dem Land selbstlos zur Verf&#252;gung stellen f&#252;r dann pl&#246;tzlich erforderliche schwierige Eins&#228;tze? Das sind doch Tr&#228;umereien! Eine nicht ausgebildete Armee macht keinen Sinn, weil sie im Ernstfall versagt.</p>
<p> </p>
<p>Einzig ernsthafte Alternative zur Milizarmee ist ein Berufsheer. Nur: Ein Berufsheer muss entl&#246;hnt werden. Die Linke denkt offenbar an f&#252;nfzigtausend Mann. Pro eingeteilten Armeeangeh&#246;rigen m&#252;sste wohl mit durchschnittlichen Lohn- und Sozialleistungskosten von mindestens hunderttausend Franken j&#228;hrlich gerechnet werden. Ein Berufsheer von f&#252;nfzigtausend Mann w&#252;rde also bereits f&#252;nf Milliarden kosten &#8211; eine Milliarde mehr als die heutige Armee. Mit diesen f&#252;nf Milliarden w&#228;re allerdings noch keine Uniform, keine Waffe, kein Flugzeug, keine Unterkunft, keine Verpflegung, noch rein gar nichts f&#252;r den Betrieb der Armee finanziert. Mit anderen Worten: Auch ein gegen&#252;ber der heutigen Armee weit kleineres Berufsheer w&#228;re unendlich viel teurer als unsere Milizarmee heute.</p>
<p> </p>
<p align="center"><strong>Unbezahlbar</strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p>Ein Berufsheer ist schlicht unbezahlbar. Nat&#252;rlich werden die effektiven Kosten f&#252;r unser heutiges Milizheer zu einem Teil auch der Wirtschaft aufgeb&#252;rdet. Weil von der Wirtschaft erwartet wird, dass sie Mannschaft und Kader j&#228;hrlich f&#252;r beschr&#228;nkte Zeit der Armee zur Verf&#252;gung stellt. Allerdings: Auch die Wirtschaft sch&#228;tzt die Sicherheit, welche die Schweiz garantieren kann. Die Wirtschaft profitiert von dieser Sicherheit. Sicherheit ist nicht gratis. Auch die Wirtschaft muss dazu beitragen &#8211; indem sie gewisse Milizkosten mittr&#228;gt.</p>
<p>  &#220;brigens: Eine moderne Armee muss &#8211; wenn beispielsweise ein Terrorakt droht &#8211; auch grossfl&#228;chig wichtige Installationen, beispielsweise eine Haupttransversale der SBB absichern k&#246;nnen. Mit f&#252;nfzigtausend Mann w&#228;re die Armee angesichts eines solchen Auftrags rasch am Anschlag. Sicherungsaufgaben sind mannschaftsintensiv. Sie sind Teil moderner Armeeauftr&#228;ge angesichts Bedrohungen unserer Zeit.</p>
<p>                                                                                         <strong>Demokratische Kontrolle</strong></p>
<p> Eine Armee, welche sich aus B&#252;rgern des Landes zusammensetzt, die gleichzeitig in der Familie, in der Wirtschaft, in Politik und Gesellschaft ihren Mann und ihre Frau stellen, ist am besten davor gefeit, von Ehrgeizlingen und Machthungrigen missbraucht zu werden. Nichts Gef&#228;hrlicheres als eine Berufsarmee, die unt&#228;tig in Kasernen herumsitzen muss. Dort, wo der Staatsb&#252;rger, der den Staat im Rahmen der direkten Demokratie selbst mitgestaltet, den Staat in der Armee auch sch&#252;tzt, dort ist f&#252;r Missbrauch der Armee kein Platz.</p>
<p> Zur Wehrpflicht geh&#246;rt auch der Zivilschutz. Es ist richtig, dass die Tauglichkeitsrate f&#252;r die Armee tief, zu tief gesunken ist. Aber immerhin: Auch im Zivilschutz, auch f&#252;r den Bev&#246;lkerungsschutz wird Dienst an der Allgemeinheit geleistet. Werden beide Aufgaben, die f&#252;r die Gemeinschaft zu leisten sind, ins Visier genommen, darf sich die Tauglichkeitsrate auch heute durchaus noch sehen lassen. «Wehrgerechtigkeit» ist noch gew&#228;hrleistet.</p>
<p> </p>
<p align="center"><strong>Fazit</strong></p>
<p> </p>
<p>Eine brauchbare Alternative zur gut ausgebildeten, gut ausger&#252;steten Milizarmee, die m&#246;glichst viele junge Schweizer f&#252;r milit&#228;rische Aufgaben ausbildet, m&#246;glichst wenige aber st&#228;ndig unter Waffen h&#228;lt, existiert nicht. Die Milizarmee ist die taugliche Antwort auf Bedrohungen von heute.</p>
<p align="right"><em>Ulrich Schl&#252;er</em></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Quelle: Brisant vom 03.07.2009</p>
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