21. Mai 2008 von Echnaton - 12 Kommentare
Was machen die Bundesbeamten den ganzen Tag? Hier die Antwort:
Der Hacker-Angriff war Ende November und Anfang Dezember von einem Computer in Afrika aus erfolgt. Die unbekannten Hacker hatten mit E-Mails und gefälschten Internetseiten einen angeblichen Fotowettbewerb inszeniert. Angestellte des EDA und des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) hatten dabei Software installiert.
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Der gefälschte Absender war eine Bundesstelle, die auf einen Fotowettbewerb hinwies. Um daran teilzunehmen, wurde man dazu aufgefordert, einen in der E- Mail enthaltenen Link anzuklicken.
Tat man dies, so öffnete sich im Web-Browser eine täuschend ähnliche Kopie der Website besagter Bundesstelle. Unter der Rubrik Fotowettbewerb wurden verschiedene Fotos gezeigt. Durch Anklicken konnte man dem Foto seiner Wahl die Stimme geben.
Das ist interessant; ich bin überzeugt, das waren keine Landschaftsphotos…
Das ganze steht hier:
http://www.20min.ch/print/story/31676245
Nee, es waren Sexseiten …
Auf attraktive Bilder von unbekleideten afrikanischen Schönheiten klicken die trägen Bundesbeamten sicher gerne herum. Und dass sie während der Dienstzeit an Fotobewerben teilnehmen, ist wohl auch verständlich.
Der Nationale Internetkoordinator schreibt: «Was die Professionalität der Täter anbelangt, die den Fokus auf ganz bestimmte Teile der Bundesverwaltung legten, und die ganze technische Infrastruktur die aufgebaut werden musste - unter diesen Gesichtspunkten ist dies ein einzigartiger Fall»,
Da kann man nur sagen: Der Trick ist wirklich steinalt. Die Bundesverwaltung schläft.
Stimmt, Achilles: Leute auf eine gefälschte Website locken = pishing
Davor wird seit Jahren gewarnt!
Im weiteren steht da noch: Jetzt ist es an der Bundesanwaltschaft zu entscheiden, ob ein offizielles Verfahren eröffnet wird.
Gegen wen? Gegen Unbekannte Täter aus Afrika, oder gegen (wie im Artikel erwähnt) einen ausländischen Geheimdienst ?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die da erfolgreich sein werden!
Noch etwas:
Der Tages Anzeiger schreibt Das EDA und das Seco waren Ende 2007 Ziel eines Hackerangriffs von Afrika aus.
Das stimmt so nicht. Die Angestellten erhielten Mails, welche sie erstens öffnen mussten und zweitens mussten sie auf einen in der e-mail enthaltenen Link klicken um an einem Photo-Wettbewerb teilnehmen zu können. Von Hacken keine Spur!!!
@Echnaton
Billige Stimmungsmache und Pauschalisierung - Vermutlich hängst Du am Tropf der SVP, resp. deren Führers.
Bundesbeamte sind auch nur Menschen. Bei EMS (Blocherprinzip)sind solche Vorkommnisse jederzeit auch möglich!
@ Eunuch
Ja, ja, Du hast Recht … der Christoph hat uns die Vertretung für Ibizia von der EMS-Chemie zugehalten. Wir hocken hier nun mit unseren MacBlook Air rum und ärgern die Linken. Eigentlich hätten wir lieber für den Hogenkamp gearbeitet, aber mit den 60 Euro pro Post decken wir nicht mal unsere Kondomrechnung.
@ Eunuch
Zumindest hast Du und vielleicht sogar ein Teil Deinesgleichen Humor - Lässt hoffen
wie blöd? ich kanns kaum glauben. wie blöd kann man nur sein? nehmt denen die pcs weg und gebt ihnen schreibmaschinen!
Bundesbeamte sind treuherzige Menschen die auch Sexualtriebe in sich tragen und diese halt am Arbeitsplatz befriedigen können. Wer nicht gewinnorientiert arbeiten muss, kommt schnell mal auf ein paar “dumme” Gedanken und vergisst dabei die Regeln der fishing-Kunst. Dumm gelaufen.
seit wann haben IBM-Kugelkopfschreibmaschinen zwei Netzzugänge? Das 220V-Netz ist mir schon klar, aber Internetzugang? Gibt´s dafür bei IBM ein Nachrüst-Kit?
@framei
der ist wirklich gut rofl