15. Mai 2008 von David Frankfurter - 10 Kommentare
Ein kleines, dunkles Zimmer in meinem Traumhaus in Tunesien kostete mich mein ganzes Vermögen. Ich war gerade 38 Jahre alt, als mein Mann durch einen schrecklichen Unfall aus meinem Leben gerissen wurde. Es war eine schlimme Zeit für mich, denn wir hatten eine sehr gute Ehe und waren rundum glücklich miteinander. Irgendwie war ein Stück von mir mit gestorben.
Ein gutes Jahr später, nachdem der größte Schmerz einigermassen verkraftet war, fing ich wieder an zu leben und entschloss mich zu verreisen, nachdem meine Arbeitskolleginnen mir gut zugeredet hatten. Mein Mann und ich waren oft zusammen in Tunesien, haben dort wunderschöne Urlaube verbracht und dort wollte ich nun noch mal hin. Ich nutze also meinen gesamten mir zustehenden Urlaub und mietete mich für drei Wochen in das Hotel in Zarzis ein, wo ich früher immer mit meinem Mann war. Mit einem Taxi fuhr ich zu all den Orten, die ich von früher her kannte. Der Taxifahrer, mit dem ich einen Pauschalpreis für alle meine Fahrten machte, freute sich über die täglichen Fahrten.
Er war sehr freundlich und mit der Zeit erzählte ich ihm vom Tod meines Mannes und warum ich diese Reise nun alleine machte. Der Mann, zirka 30 Jahre alt war wirklich reizend und entwickelte sich langsam zum erstklassigen Fremdenführer. Er erzählte mir viele Geschichten von Land und Leuten und auch davon, dass er ebenfalls eine Frau verloren hätte. Sie war im Kindbett gestorben und er zog nun seinen kleinen Sohn alleine auf. Eines Tages lud er mich zu seiner Familie ein, ich sollte ein traditionelles tunesisches Essen kennenlernen. Das nahm ich dankbar an. Im Haus seiner Familie lernte ich seine Mutter und seine verheiratete Schwester kennen, die zwei kleine süße Mädchen hatte. Auch seinen eigenen Sohn, den dreijährigen Tahar stellte er mir vor. Ich wurde sehr freundlich empfangen. Mohamed, mein Taxifahrer übersetzte mir jedes Wort und es wurde ein wunderbarer Tag.
Am nächsten Tag kaufte ich eine Tüte voller Süßigkeiten und gab sie Mohamed für die Kinder mit. Nach einer Woche sagte mir Mohamed, was ich für eine wunderbare Frau ich sei und dass er sich in mich verliebt hätte. Zunächst konnte ich das nicht glauben, denn Mohamed war ein gutaussehender Mann und ich, na ja, schon etwas pummelig und nicht gerade eine Schönheit, eher ein Allerweltstyp. Und ja auch neun Jahre älter als er. Trotzdem schwor er mir von nun an jeden Tag seine Liebe und als ich eines Abends mit ihm in einem Restaurant saß, musste ich ihm schwören wiederzukommen und bei ihm zu bleiben. Ich erlag seinen Liebesschwüren und versprach es ihm.
Einen Tag vor meiner Abreise, verbrachte ich die Nacht mit ihm am Strand. Es war wunderbar unter dem Sternenhimmel und zum ersten mal seit dem Tod meines Mannes , spürte ich wieder so etwas wie Glück. Ich hatte mich verliebt. Wieder in Deutschland wartete ich täglich auf seine Briefe. Er schrieb viel und auch fast fehlerfrei deutsch. Wir telefonierten oft und vier Monate später verbrachte ich meinen Weihnachtsurlaub mit ihm in Zarzis. Dort machte er mir dann einen Heiratsantrag und ich sagte ja. Schon einen Monat später hatte er ein Visa für Deutschland und verbrachte einen Monate bei mir in Deutschland. Ich hatte den Himmel auf Erden. Mohamed versorgte perfekt den Haushalt und tat alles für mich.
Niemals verlangte er etwas von mir. Wenn ich ihm ein wenig Geld zusteckte, damit er sich in der Stadt ein paar warme Kleidungsstücke kaufen konnte, wehrte er sich dagegen, kaufte nur das billigste und brachte den Rest Geld zurück. Wir fingen nun an über unsere Zukunft zu sprechen. Er schlug mir vor, dass wir im Sommer in Tunesien heiraten könnten und wir dann dort zusammen im Haus seiner Familie leben könnten. Der Gedanke, in diesem wunderschönen Land mit diesem wunderbaren Mann zu leben ließ mich nicht mehr los.
Allerdings die Vorstellung in diesem kleinen ärmlichen Haus mit seiner Familie zu leben, behagte mir nicht so recht. Ich schlug ihm also vor, eine eigene Wohnung zu nehmen und mit ihm und seinem Sohn dort zu wohnen. Die Miete sei zu teuer, sagte er und es wäre auf Dauer günstiger ein eigenen kleines Haus auf seinem Land zu bauen, das er von seinem Vater geerbt hätte. Ungefähr 30.000,–DM seien dafür erforderlich - aber mit seinem Taxi würde er lange brauchen, die Summe zu ersparen. Ich rechnete nach und kam darauf, dass wir das mit zwei Jahren Miete wieder drin hätten. Ich hatte noch das Geld aus der kleinen Lebensversicherung meines Mannes, das würde ausreichen, das Häuschen zu bauen und noch eine Weile davon leben zu können.
Ich nahm ein paar Tage Sonderurlaub und flog mit ihm nach Tunesien zurück. Dort richtete ich ein Konto ein, auf das ich das Geld für den Bau überwies. Er zeigte mir das Land und ich war sofort verliebt. Es lag auf einem kleinen Hügel mit Blick auf das Meer hinunter. Meine Träume schienen perfekt, ich war glücklich. Im September würde ich wiederkommen und dann sollte das Haus fertig sein und die Hochzeit stattfinden. Die dafür erforderlichen Papiere sollte ich mitbringen. Ich erkundigte mich also bei der Ausländerbehörde und der deutschen Botschaft - schließlich wollte ich alles richtig machen. Die Monate flogen dahin, wöchentlich telefonierte ich mit Mohamed und erzählte mir von dem voranschreitenden Bau.
Er schickte mir Fotos, damit ich sehen konnte, dass alles zu meiner Zufriedenheit sei. Er würde das Haus bis zu meiner Ankunft soweit fertig haben, dass wir es nur noch einrichten müssten, versprach er mir. Einen Monat vor meinen Urlaub sagte er mir am Telefon, dass sein Taxi kaputt sei und er nun keine Geld verdienen könne. Die Reparatur würde teuerer kommen als ein neues Auto, da der Motor komplett hinüber sei und außerdem sich die Reparatur nicht lohnen würde, weil das Auto schon 15 Jahre alt sei. Ich überwies ihm also noch mal 5000 Mark für ein gebrauchtes Taxi, er sagte, dass er dafür eins kaufen könne. Schließlich müsste er ja auch in Zukunft unseren Lebensunterhalt damit verdienen. Ich fieberte meiner Abreise entgegen. Mit meinem Chef hatte ich vereinbart, dass ich nach dem Urlaub noch bis Jahresende in der Firma bliebe und dann nach Tunesien ziehen wollte. Da er Mohamed inzwischen von seinem Besuch kannte und einen guten Eindruck von ihm hatte, wünschte er mir Glück. Tja, und dann kam der lang ersehnte Tag.
Er holte mich mit dem neuen Taxi am Flughafen Djerba/Zarzis ab und wir fuhren direkt zu unserem neues Haus. Da lag es nun auf dem Hügel, es hatte noch keinen Außenanstrich und die Fenster waren auch noch nicht fertig, aber man konnte doch erkennen, wie hübsch es einmal werden sollte. Glücklich fiel ich ihm um den Hals und bedankte mich tausendmal bei ihm , dass er das alles geschafft hatte. Er sagte mir, dass die Fenster in zwei Tagen eingesetzt werden können und führte mich dann hinein. Er führte mich zu einer Tür und sagte mir, dass sich dahinter mein Zimmer befinden würde. Ich war etwas irritiert trat aber ein. Ein kleines Zimmer, mit einem kleinen Fenster. Ich blickte hinaus. Kein Meerblick, sondern die Mauer des Nachbarn in zwei Meter Entfernung.
Dann sagte er, ich solle mich setzen. Ich tat es und er erklärte mir ohne umschweife, dass die Frau, die er als seine Schwester ausgegeben hätte seine eigene Frau sei und das alle drei Kinder seine waren. Dass er sich scheiden lassen wollte, aber seine Familie dagegen sei. Das er aber mit mir zusammen bleiben wollte und ich deshalb in dieses kleine Zimmer ziehen sollte. Seine Frau würde das verstehen, schließlich hätte ich mit meinem Geld dafür gesorgt, dass es der Familie gut ginge und man würde mich als gute Tante aufnehmen. Ohne mich zu Wort kommen zu lassen, sagte er, dass ich das entweder akzeptieren sollte oder nicht.
Und sein Blick verriet mir, dass er mich die ganze Zeit belogen hatte und betrogen hatte. Ohne mich noch einmal umzusehen verließ ich das Haus, lief zur Straße und nahm mir ein Taxi in die Stadt. Dort stellte ich fest, dass das Konto restlos leer war. Der Bankangestellte grinste mich nur hämisch an. Das war’s. Ich flog nach einer schlaflosen Nacht nach Deutschland zurück und schämte mich maßlos, dass ich auf die lange Schauspielerei dieses Mannes hereingefallen war.
14:48 Neuer Winki-Fan
14:12 Tötungsdelikt: Ehemann in U-Haft
13:24 Deutsche Polizei schlägt Alarm
11:48 Hartmaier hat versagt
08:42 Frau tödlich verletzt
- Master Of : Rahm Emanuels kleine Steuersparereien
- E.Wille : Rahm Emanuels kleine Steuersparereien
- oweh : Migranten - Risiko für Pisa-Studie?
- Karin : Rahm Emanuels kleine Steuersparereien
- Annubis : Migranten - Risiko für Pisa-Studie?
- walke : Hartmaier hat versagt
- walke : Rahm Emanuels kleine Steuersparereien
- arizona : Rahm Emanuels kleine Steuersparereien
- Karin : Migranten - Risiko für Pisa-Studie?
- E.Wille : Rahm Emanuels kleine Steuersparereien
- Karin : Rahm Emanuels kleine Steuersparereien
- Karin : Rahm Emanuels kleine Steuersparereien
E-Bay für Grümschler?
Gestern habe ich das erste Mal im Ebay mehr Geld verdient als mit „rechtschaffender Arbeit” und zwar netto! Lachen Sie also nicht über Ebay. Man kann hier wirklich echt Geld verdienen. Allerdings mit dem Verscheuern des Hausinventars wird man nicht reich. Man muss schon Produkte von Firmen haben, die man besonders günstig einkaufen... [Mehr ...]
:
Die E-Revolution geht zu Ende. Die Informatik ist zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Sie hat entscheidend unser Kommunikationsverhalten beeinflusst und die Abläufe in unseren Leben tiefgreifend verändert. Doch die Technik ist nun ausgereizt, wahrscheinlich schon seit mehreren Jahren. ... [Link]
Der Wirtschaft geht es in den USA schlecht, Microsoft geht es in den USA schlecht … und mobilisiert daher nun die Reserven. Die liegen im Gegensatz zu anderen Firmen nicht auf dem Konto von Bill Gates, sondern auf auf den ... [Link]
Die ideale Form hat der Netbook noch nicht gefunden, doch langsam kristallisiert sich wenigstens heraus, wie er sein sollte. Zuerst erschien der ASUS: klein, leicht - aber zu klein! Die Tasten waren ein richtiges Mäuseklavier. Jedes zweite Mal landete man ... [Link]
Die letzten 15 Jahre wurde die Gastronomie immer wieder mit sehr schwerwiegenden, einschneidenden Neuerungen gebeutelt und es wurde entweder vom Parlament oder durch Abstimmungen der Bevölkerung über eine Berufsgruppe gerichtet. Folgende Ereignisse... [Mehr ...]
Wie die Schweiz am besten durch die Krise komme, erläuterte Christoph Blocher heute Samstag im Hotel Marriot. Wenn die Linken es genau lesen, werden sie wohl einen Herzinfarkt bekommen. Wir bringen hier die wesentlichen Punkte … 1. Für... [Mehr ...]
Fällt Ihnen nicht auf, wie viele Leute nun plötzlich die Krise kommen sahen? Alle wussten, dass es so ja nicht weitergehen konnte und haben schon immer gesagt … Schwätzer wohin das Auge reicht: je weniger ökonomische Ausbildung,... [Mehr ...]
Die EU-Finanzminister wollen den Steueroasen das Wasser abgraben. Eifrigster Kämpfer dieser Front ist Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, der sie notfalls im Alleingang trockenlegen will. Sollten auf europäischer oder internationaler... [Mehr ...]




tjo stupid little girl sälberschuld !
Ich hoffe, das Winkelried nicht alle Geschichten aus diesen Link zu publizieren gedenkt.
Es funktioniert ja sowieso immer gleich….. sie waren verliebt im exotischen Scharmeur und bereuten es schon bald nach Ankunft in den Ländern der dritte Welt, da wendete sich “plötzlich” alles. bla bla bla…..
gibt es jetzt 170 solcher Geschichten? Sie beginnen alle gleich und enden alle gleich und sind völlig gerechtfertigt. Wer nicht hören will muss fühlen, so einfach ist das.
Was … wir bringen 1001 solcher Geschichten. So haben ich Zeit auf Skilehrer umzusatteln und dann die Amerikanerinnen abzuzocken …
Wann ihr wollt, kann ich die nächste Story als Foto-Novella bringen ,,,
@Echnaton
Aber bitte auf Arabisch, gell.
Ich habe bisher geglaubt, es hätte sich langsam bei den Frauen herumgesprochen, wie das mit der Liebe bei Mohammedaner so funktioniert. Da habe ich mich mächtig getäuscht.
Eurabia mit Calmi der Frosch
Nein, es ist zum Heulen!
Uhuuuh uhuuh.
http://www.cicero.de/97.php
greed
Uhuuuuh!
Der Link war leider verschleiert.
http://www.cicero.de/97.php?re.....;item=2117
Was sagen da die netten Gutmenschen immer dazu:
“Ein tragischer und ebenso bedauernswerter EINZELFALL”
(… der nur leider tausendfach vorkommt ….!)