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	<title>WINKELRIED.INFO &#187; WIRTSCHAFT</title>
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	<description>Das konservative Newsportal der Schweiz</description>
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		<title>Warum Yugos dauernd telephonieren &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 12:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Arkadasch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[WIRTSCHAFT]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder Arbeitgeber weiss, dass ein Balkanese bestenfalls die halbe Arbeitsleistung erbringt. Das ist rein anatomisch bedingt. Ein Balkanese braucht immer eine Hand zum telefonieren. Wer unsere Kulturbereicherer auf der Strasse antrifft, sieht, dass diese Herren der Welt immer ein Handy in der Hand haben. Entweder telefonieren sie gerade oder dann gaffen sie ihr Handy ungl&#228;ubig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"></div><p>Jeder Arbeitgeber weiss, dass ein Balkanese bestenfalls die halbe Arbeitsleistung erbringt. Das ist rein anatomisch bedingt. Ein Balkanese braucht immer eine Hand zum telefonieren.<span id="more-19585"></span></p>
<p>Wer unsere Kulturbereicherer auf der Strasse antrifft, sieht, dass diese Herren der Welt immer ein Handy in der Hand haben. Entweder telefonieren sie gerade oder dann gaffen sie ihr Handy ungl&#228;ubig an, warum es nicht klingelt. Neben dem BMW ist dieses Ger&#228;t ihr Statussymbol.</p>
<p>Auff&#228;llig ist, dass es sich meist um einfache Modelle handelt. SMS, Facebook und andere Textkommunikation liegen ihnen nicht besonders. Die Linken erkl&#228;ren uns das so, dass die S&#252;dl&#228;nder die pers&#246;nliche Kommunikation vorziehen. Studien zeigen aber klar, dass es diese Schafhirten es nicht besonders mit Buchstaben haben.</p>
<p>Ein Schweizer Bauunternehmer erz&#228;hlte uns diesebez&#252;glich ein M&#252;sterchen, welches representativ f&#252;r unsere neuen Herrenmenschen ist: Albano X. bewarb sich als Bodenleger und erhielt einen Vorstellungstermin f&#252;r 14:00 Uhr an der Badenerstr. in Z&#252;rich.</p>
<p>1. Anruf  12:30 Uhr -</p>
<ul>
<li>Albano: &#8220;Wo isch das wege vorstelle, da bei Schlieren oder wo?&#8221;<br />
U: &#8220;An der Badenerstr.&#8221;<br />
Albano: &#8220;Wo isch? Da bei Schliere?&#8221;<br />
U: &#8220;Haben Sie die Adresse notiert?&#8221;<br />
Albano: &#8220;Nein. Sage mir einfach Tram isch in N&#228;he &#8230;&#8221;<br />
U: &#8220;Sie m&#252;ssen zuerst im Google nachschauen oder auf dem Navi &#8230;.&#8221;<br />
Albano: &#8220;Got n&#246;d, bi scho im Auto.&#8221;<br />
U: &#8220;Ok, bei der Tramhaltestelle xy&#8221;</li>
</ul>
<p>2. Anruf 12:59 Uhr -</p>
<ul>
<li>Albano-SMS: &#8220;Bin Stau vor Tunnel. Danke Verst&#228;ndnis&#8221;</li>
</ul>
<p>2. Anruf 13:44 Uhr -</p>
<ul>
<li>Albano: &#8220;Mann, wo isch das ganz genau &#8230; Bin jetzt Usfahrt Schliere&#8230; &#8221;<br />
Albano versucht sich nun lotsen zu lassen und f&#228;hrt mit dem Handy am Ohr herum.<br />
U: &#8220;Ich finde nicht gut, was Sie tun. Sie fahren mit dem Handy Auto. Fahren Sie nach Hause und machen Sie einen neuen Termin ab und informieren Sie sich vorher &#252;ber das Ziel und die Route.&#8221;<br />
Albano: &#8220;Ich bruche Job Mann! I will ehrlich guet schaffe, ohne Scheiss. I schaffe auch 20% unter Tarif, aber ich bruch Stutz Mann.&#8221;<br />
(Dieser Trick ist bekannt, nach zwei Monaten verlangt der Albano die Differenz mit Hilfe der Gewerkschaften nach. Man kann ihm auch nicht nachweisen, dass er w&#228;hrend der Arbeit dauernd telefonierte. Das Handy ist auf den Namen einen Verwandten eingel&#246;st oder gestohlen.)</li>
</ul>
<p>Jeder Unternehmer, der mit Balkanesen zu tun hat, kann diesen Dauer&#228;rger best&#228;tigen. Die Kulturbereicherer arbeiten lediglich im Familienverband, dann wenn das Handy und das Auto dem Familienoberhaupt geh&#246;ren und er ihnen damit den Sozialstatus entziehen kann. Arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen braucht er nicht zu f&#252;rchten- Tarifl&#246;hne gelten f&#252;r diese Firmen nicht. Damit unterwandern sie unsere Wirtschaft  - mit g&#252;tigem Wegschauen unserer Beh&#246;rden.</p>
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		<title>Konterrevolution&#228;re B&#246;rse verboten</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 16:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Frankfurter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Linke und Nette glauben, der Staat k&#246;nnen mit Regulierungen jedes gew&#252;nschtes Ergebnis erreichen &#8211; und falls nicht, sind Spekulanten (die Nazis sprachen damals von Juden) am Werk. Einer der gew&#252;nschten Resultate ist eine steigende B&#246;rsen. Fallende Kurse hingegen m&#246;gen Sozis und Nette nicht und so haben sie einfach Spekulationen nach unten verboten (sog. Leerverk&#228;ufe). Leerverk&#228;ufe funktionieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"></div><p>Linke und Nette glauben, der Staat k&#246;nnen mit Regulierungen jedes gew&#252;nschtes Ergebnis erreichen &#8211; und falls nicht, sind Spekulanten (die Nazis sprachen damals von Juden) am Werk. Einer der gew&#252;nschten Resultate ist eine steigende B&#246;rsen. Fallende Kurse hingegen m&#246;gen Sozis und Nette nicht und so haben sie einfach Spekulationen nach unten verboten (sog. Leerverk&#228;ufe).<span id="more-19550"></span></p>
<p>Leerverk&#228;ufe funktionieren so: Man vereinbart den Verkauf eines Wertpapiers zu einem bestimmten Datum zu einem bestimmten Preis. Am &#8220;Due Day&#8221; kauft der Verk&#228;ufer das Papier an der B&#246;rse auf und h&#228;ndigt es dem K&#228;ufer zum vereinbarten Preis aus. Ist der Tagespreis unter dem vereinbarten Preis, macht der Verk&#228;ufer Gewinn.</p>
<p>Faktisch spekuliert man damit auf fallende Kurse. Das ist genauso legitim, wie auf steigende Kurse zu setzen. Doch die Linken und Netten in Deutschland sehen das anders und haben daher die eine H&#228;lfte der Spekulation verboten (&#8220;den Spekulanten das Handwerk gelegt&#8221;). In Zukunft darf nur noch auf &#8220;nach oben&#8221; spekuliert werden. Wer auf fallende Kurse wettet, ist ein Verbrecher.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist die Massnahme wirkungslos, weil sich das Gesch&#228;ft einfach von Frankfurt an die anderen B&#246;rsen verlagert. Es ist jedoch abzusehen, dass die anderen europ&#228;ischen M&#228;rkte diese Gesch&#228;fte ebenfalls verbieten. Das hat zur Folge, dass das Gesch&#228;ft nach Z&#252;rich kommt.</p>
<p>Die Frage ist nat&#252;rlich nun, ob der Bundesrat nicht vor der EU einknickt und diese Leerverk&#228;ufe ebenfalls verbietet.</p>
<p>Die Medien jedenfalls haben bereits mit einer entsprechenden Kampagne begonnen. Die Geschichte hat ein sozialistisches Vorbild. Stalin verd&#228;chtigte die Bauern in der Ukraine, Nahrungsmittel aus Spekulationsgr&#252;nden zu horten. Er liess sie als Konterrevolution&#228;re j&#228;mmerlich verhungern. Im <a href="http://www.winkelried.info/2009/11/19/schon-mal-was-von-holodomor-gehoert/">Holodomor</a> kostete mehr Menschen das Leben, als der Holocaust &#8211; 11 Mio.</p>
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		<title>WIR-Checks f&#252;r griechische Beamte</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 18:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Frankfurter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man k&#246;nnte sich kurz fragen, was passiert, wenn der Euro wirklich implodiert. Argentinien gibt uns die Antwort. Es zeigt uns aber auch, wie die Krise l&#246;sbar w&#228;re. Doch davon will in Europa niemand wissen. &#196;hnlich wie die EU wurde die Argentinienkrise durch exogene Faktoren (9/11) ausgel&#246;st, sie war aber nicht deren Ursache.  Die Parteien bedienten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"></div><p>Man k&#246;nnte sich kurz fragen, was passiert, wenn der Euro wirklich implodiert. Argentinien gibt uns die Antwort. Es zeigt uns aber auch, wie die Krise l&#246;sbar w&#228;re. Doch davon will in Europa niemand wissen.<span id="more-19530"></span></p>
<p>&#196;hnlich wie die EU wurde die Argentinienkrise durch exogene Faktoren (9/11) ausgel&#246;st, sie war aber nicht deren Ursache.  Die Parteien bedienten &#8211; &#228;hnlich wie in Griechenland &#8211; ihre Klientel mit Staatsjobs, die wiederum auf Pump finanziert wurden.</p>
<p>Die zunehmende Verschuldung f&#252;hrte zu einem Wertverlust des Pesos. Die Argentinier glaubten das Problem mit einem fixen Wechselkurs l&#246;sen zu k&#246;nnen und koppelten ihre W&#228;hrung an den Dollar. Faktisch hatten sie damit einen &#8220;Euro&#8221;. Der fixe Wechselkurs entsprach aber nicht dem realen Wert. Der Peso war viel zu teuer, so dass der Export praktisch zusammenbrach. Argentinien schlitterte weiter in die Krise.</p>
<p>Die Regierung wertete zwar stufenweise die W&#228;hrung ab (etwas was Griechenland nicht kann), doch der Peso war immer noch zu hoch. In dieser Zeit entstanden recht kreative Modelle, wie man die Abwertung bremsen kann. So wurden die Beamten zu 50% mit LECOPs bezahlt, eine Art Beamten WIR-Check. Faktisch hatte die Regierung eine eigene Parallelw&#228;hrung eingef&#252;hrt.</p>
<p>Irgendwann redete man davon &#8211; &#228;hnlich wie vor im M&#228;rz in unseren Staatsmedien -, dass die Wirtschaftskrise vorbei sei und nun alles gut werde. Dann kam 9/11 &#8230; Die M&#228;rkte verloren das Vertrauen, ganz speziell in L&#228;nder wie Argentinien und nun nahm das Ungl&#252;ck seinen Verlauf &#8230;</p>
<p>Die argentinische Regierung gab Ende November bekannt, dass es das Sparziel des IWFs nicht mehr erreichen k&#246;nne und dass sie die Schuldenzahlungen aussetzen m&#252;ssen. Der Peso kollabierte. Am Tag darauf liess die argentinische Regierungen s&#228;mtliche Konten einfrieren, um die Kapitalflucht zu verhindern. Der B&#252;rger hatte faktisch kein Geld mehr.</p>
<p>Was dann geschah, ist nicht verwunderlich: Revolten, Generalstreiks, Pl&#252;nderungen von Superm&#228;rkten. Das Land versank im Chaos. Der Zustand sollte solange anhalten, bis der Peso endlich Boden gefunden hatte. Im Jahr 2003 ging es dann wieder z&#246;gerlich aufw&#228;rts.</p>
<p><strong>Parallelen zu Griechenland</strong></p>
<p>Man kann a priori nicht die Situation Argentiniens mit Griechenland vergleichen. Griechenland ist ein einen supranationalen Raum &#8211; die Eurozone &#8211; eingebunden, was Argentinien nicht war. Die L&#246;sung der Argentinienkrise war dann auch verh&#228;ltnismassig einfach: als der Peso endlich freigegeben wurde, verlor er massiv an Wert, der Argentinier fanden sich pl&#246;tzlich als armer Schlucker wieder, aber es ging langsam wieder aufw&#228;rts.</p>
<p>Ungemein brisanter ist die Situation in Griechenland. Die Wiedereinf&#252;hrung des Drachmen m&#252;sste &#252;ber Nacht geschehen und allein ein Ger&#252;cht w&#252;rde eine massive Kapitalflucht ausl&#246;sen.  L&#246;sbar w&#228;re die Krise aber dadurch, dass man die Beamten in WIR-Checks ausbezahlt und so faktisch eine Parallelw&#228;hrung schafft. Doch diese w&#252;rden sich diskriminiert f&#252;hlen und auf die Barrikaden gehen. Anders ausgedr&#252;ckt: die griechische Finanzkrise ist gar nicht l&#246;sbar.</p>
<p>Solange es nur bei Griechenland bleibt, ist das nicht weiter schlimm und man kann jetzt schon davon ausgehen, dass bis Ende August Meldungen in den Zeitungen erscheinen, die das Ende der griechischen Finanzkrise voraussagen. Bis dann werden auch weder Spanien noch Portugal kollabieren.</p>
<p>Es ist Sommer. Aber der n&#228;chste Winter kommt bestimmt &#8230;</p>
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		<title>Als der Dollar kollabierte</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 17:41:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unsere &#8220;Qualit&#228;tsjournalisten&#8221; der (linken) Presse ziehen zur Zeit Vergleiche mit dem Staatsbankrott Argentiniens. Tats&#228;chlich w&#228;re Griechenland in der gleichen Situation wie Argentinien damals, wenn es die EU nicht g&#228;be. Doch die Schreiberlinge vergessen, dass Europa schon einmal eine &#228;hnliche Situation erlebte, wie heute mit dem Euro. Das war 1971. Damals galt weltweit das System der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"></div><p>Unsere &#8220;Qualit&#228;tsjournalisten&#8221; der (linken) Presse ziehen zur Zeit Vergleiche mit dem Staatsbankrott Argentiniens. Tats&#228;chlich w&#228;re Griechenland in der gleichen Situation wie Argentinien damals, wenn es die EU nicht g&#228;be.</p>
<p>Doch die Schreiberlinge vergessen, dass Europa schon einmal eine &#228;hnliche Situation erlebte, wie heute mit dem Euro. Das war 1971. Damals galt weltweit das System der fixen Wechselkurse. Alle W&#228;hrungen wurden in einem fixen Wechselkurs zum Dollar festgelegt. F&#252;r den Schweizer Franken waren es 4,375 pro Dollar. Das System kollabierte.<span id="more-19457"></span></p>
<p>Faktisch war damals der Dollar der &#8220;Welteuro&#8221;. Zwar hatte jedes Land seine eigenen M&#252;nzen und Noten, doch war das nicht viel mehr als eine lokale Konversionsw&#228;hrung zum Dollar. Der Handel auf der ganzen Welt wurde in Dollar abgewickelt.</p>
<p><strong>Damals Vietnam, heute B&#252;rokratie</strong></p>
<p>Das System funktionierte auch solange recht gut, solange der Dollar auch den realen Wert besass, zu dem er gewechselt werden musste. Das &#228;nderte sich aber in den 60ziger Jahren. Die USA verstrickten sich in Indochina in einen Krieg der 1 Mrd. $ pro Tag kostete. Bezahlt wurde er mit Frischgedrucktem.</p>
<p>Die Folge war Inflation, doch das k&#252;mmerte die USA wenig. Sie konnten &#252;berall auf der Welt weiterhin mit ihrem Dollar einkaufen, der schon l&#228;ngst nicht mehr den realen Wert hatte, zu dem er gewechselt werden musste. Damit exportierten sie ihre Inflation einfach in die anderen L&#228;ndern.</p>
<p><strong>Inflation statt Kriegsdienst</strong></p>
<p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/05/f.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-19459" style="margin-left: 2px; margin-right: 2px;" title="f" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/05/f.jpeg" alt="" width="200" /></a>Vor allem die Exportnation Deutschland war dar&#252;ber nicht besonders erfreut und forderte (Regierung Schmidt) eine Korrektur des Wechselkurses. Die Amis wollten davon nichts wissen und forderten im Falle einer Wechselkursanpassung die Entsendung von deutschen Truppen nach Indochina. Dazu hatten die Deutschen schon gar keine Lust und schluckten vorerst die Kr&#246;te.</p>
<p>Irgendwann war das Missverh&#228;ltnis zwischen dem Dollar und den anderen W&#228;hrung so krass, dass die meisten L&#228;ndern nicht mehr mitmachen konnten. Am 23. August 1971 scherten fast alle L&#228;nder aus der Gold-Dollar-Parit&#228;t aus.</p>
<p>Der Anfang machte der Schweizer Franken, wobei die Schweiz wahrscheinlich als Nicht-Nato-Mitglied als Hase vorausgeschickt wurde. Immerhin zogen alle anderen innert Stunden nach, mit der Begr&#252;ndung, die Schweiz sei auch ausgeschert. Die Folge war ein frei schwankendes W&#228;hrungssystem, das sog. Floating. Der Wert des Dollars halbierte sich &#252;ber Nacht.</p>
<p><strong>Nichts gelernt</strong></p>
<p>Doch es dauerte nicht lange und der europ&#228;ische Integrationsprozess l&#246;ste bei den Politikern wieder Allmachtsphantasien aus, nur diesmal bei den Europ&#228;ern. Zuerst kam die W&#228;hrungsschlange, dann das Europ&#228;ische W&#228;hrungssystem EWS und dann der Euro. Begleitet von den Fanfarenkl&#228;ngen der linken Gutmenschpresse wurde zusammengef&#252;hrt, was nicht zusammengeh&#246;rt.</p>
<p>Und da sind wir jetzt. Der Euro ist bereits tot. Die Politiker wissen nur nicht, wie sie ihn beerdigen k&#246;nnen.</p>
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		<title>Eurogeddon</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 11:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Frankfurter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist noch zu fr&#252;h, den Teufel an die Wand zu malen, doch der Teufel ist bereits da. Er heisst Griechenland und ruft um Hilfe. Das Land kann an den Finanzm&#228;rkten kein Geld mehr aufnehmen und muss somit das &#8220;erpresste&#8221; Hilfspaket der Eurol&#228;nder in Anspruch nehmen. 45 Mrd. haben diese zugesagt / zusagen m&#252;ssen. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"></div><p>Es ist noch zu fr&#252;h, den Teufel an die Wand zu malen, doch der Teufel ist bereits da. Er heisst Griechenland und ruft um Hilfe. Das Land kann an den Finanzm&#228;rkten kein Geld mehr aufnehmen und muss somit das &#8220;erpresste&#8221; Hilfspaket der Eurol&#228;nder in Anspruch nehmen. 45 Mrd. haben diese zugesagt / zusagen m&#252;ssen. Der Rest solle sich Griechenland gef&#228;lligst selbst auf dem Kapitalmarkt beschaffen.<span id="more-19435"></span></p>
<p>Und das ist nicht wenig. Griechenland ben&#246;tigt dringend noch weitere 80 Mrd. Und es ist wohl kein Geheimnis, dass es dieses Geld nie sehen wird. Genau genommen sind die 30+15 Mrd. der EU nichts als eine Erste-Hilfe-Massnahme, die den unmittelbaren Staatsbankrott vorerst abwenden.</p>
<p>Es ist auch absolut nicht sicher, dass es nur 80 Mrd. sind. Die Zahlen sind von Griechenland selbst und wohl jeder weiss, dass diese etwa so zuverl&#228;ssig sind, wie die von Longchamp: mehr Propagandamittel als Wahrheit. Denn jede Woche ver&#228;ndert sich diese Zahl, dummerweise nicht zum Besseren. Unter &#214;konomen beziffert man den realistischen Finanzbedarf bis Ende 2011 auf mindestens 130 Mrd.</p>
<p><strong>Reformen versprechen</strong></p>
<p>Wenn also Griechenland nun nicht &#252;ber Nacht drastische Reformschritte realisiert, wird sich dieses Land kein neues Geld beschaffen k&#246;nnen. Das Einzige, was dann sicher ist, ist dass die 45 Mrd. der Geberl&#228;nder sich in Luft aufl&#246;sen.</p>
<p>Unter drastischen Reformschritten w&#228;re etwa die Erh&#246;hung des Rentenalters auf 67 und die drastische Senkung der Beamtengeh&#228;lter zu verstehen. Doch das w&#252;rde bei der dortigen Arbeitswut garantiert zu Volksaufst&#228;nden f&#252;hren.</p>
<p>Genau genommen sind die Betr&#228;ge nicht einmal astronomisch, das Problem ist lediglich, dass die Griechen diese Darlehen mit Tourismus, Feta und Honig zur&#252;ckzahlen m&#252;ssen. Viel Anderes haben sie nicht zu bieten.</p>
<p><strong>Zwei Alternativen, eine Konsequenz</strong></p>
<p>Aus &#246;konomischer Sicht hat Griechenland nur noch zwei Alternativen: entweder es macht Bankrott und schuldet um, oder es verl&#228;sst den Euroraum. Im ersten Fall rasselt der Euro in den Keller, im zweiten Fall verschwindet der Euro ganz.</p>
<p>Lasst uns das Ende der EUDSSR geniessen. Derweil erlebt der Franken einen noch nie dagewesenen Zufluss an Kapital aus der EU. Wenigsten hilft uns Griechenland damit, unsere Banken zu sanieren.</p>
<p>Doch eine Gefahr bleibt: es wird nicht lange dauern, bis die Linken zur Solidarit&#228;t aufrufen und den Schweizer Steuerzahler zur Kasse beten.</p>
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