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	<title>WINKELRIED.INFO &#187; POLITIK</title>
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	<description>Das konservative Newsportal der Schweiz</description>
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		<title>Achilles zu Gast in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 00:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Arkadasch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Die Schweiz hat sich nun ein St&#252;ck Griechenland ins Land geholt. Die Senkung des Umwandlungssatzes der Pensionskassen wurde abgelehnt. Damit k&#246;nnen die Renten nicht weiter gesenkt werden. Die &#196;lteren &#8211; die Profiteure dieses Entscheides &#8211; werden sich freuen. Die J&#252;ngeren hingegen (50-) werden nun mit h&#246;heren Rentenbeitr&#228;gen (BVG) rechnen m&#252;ssen. Anders ausgedr&#252;ckt: das Volk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/08/achilles-zu-gast-in-der-schweiz/&title=Achilles zu Gast in der Schweiz&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Die Schweiz hat sich nun ein St&#252;ck Griechenland ins Land geholt. Die Senkung des Umwandlungssatzes der Pensionskassen wurde abgelehnt. Damit k&#246;nnen die Renten nicht weiter gesenkt werden. Die &#196;lteren &#8211; die Profiteure dieses Entscheides &#8211; werden sich freuen. Die J&#252;ngeren hingegen (50-) werden nun mit h&#246;heren Rentenbeitr&#228;gen (BVG) rechnen m&#252;ssen. Anders ausgedr&#252;ckt: das Volk hat weniger Geld zur freien Verf&#252;gung. <span id="more-19257"></span></p>
<p>Die Ausnahme sind auch diesmal wieder die Beamten. Sie haben sich um ihre Pensionen nicht zu f&#252;rchten. Ist zuwenig Geld in der Kasse, nimmt der Staat das Geld &#252;ber den Kapitalmarkt auf.</p>
<blockquote><p>Etwa die H&#228;lfte der Staatsverschuldung unseres Landes haben wir den Beamtenpensionen zu verdanken, die andere H&#228;lfte ihrer Unf&#228;higkeit.</p></blockquote>
<p>W&#228;hrend man in ganz Europa &#252;ber die Luxus-Pensionen der  Griechen den Kopf sch&#252;ttelt, sollte man mal den Blick auf unsere nationale Pennerkaste werfen. W&#228;hrend der Grieche mit 62 die Segel streichen kann, macht das der durchschnittliche &#8220;Staatschrampfer&#8221; in der Schweiz schon zwei Jahre fr&#252;her. Selbst wenn man die Kaufkraft der L&#246;hne ber&#252;cksichtigt, bekommt der Schweizer noch ein Mehrfaches.</p>
<p>Der Trottel ist einmal mehr Durchschnittsverdiener, dessen Pensionskasse nicht staatlich abgesichert ist. Es wird nicht lange dauern, bis hier unsere Magistraten das tun werden, was die Griechen nicht tun k&#246;nnen. Sie werden den Schweizer Franken abwerten. Otto Normalverbracher bekommt dann gleich viel Pension wie vorher, nur damit kommt er nicht weit. Das hat schon einmal hervorragend funktioniert. Der deutsche Staat entledigte sich so weitgehend seiner Verpflichtungen vor 1923.</p>
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		<title>Fiktion der &#8220;B&#252;rgerlichen Mehrheit&#8221; bricht zusammen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 06:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herakleitos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Dank freisinniger Unterst&#252;tzung kommt im Nationalrat eine Mehrheit zustande, die sogenannten «Sans-Papiers» einen Anspruch auf staatliche Gesundheitsversorgung und den «Sans-Papiers»-Nachkommen auf Zutritt zu Schulung und Lehrstellen einr&#228;umt. So beschloss es der Nationalrat am 3 M&#228;rz 2010.
«Sans-Papiers»: Das ist eine die Wahrheit besch&#246;nigende Umschreibung von illegal in unser Land eingedrungenen Migranten, die hier eklatant das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/06/fiktion-der-buergerlichen-mehrheit-bricht-zusammen/&title=Fiktion der "Bürgerlichen Mehrheit" bricht zusammen&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Dank freisinniger Unterst&#252;tzung kommt im Nationalrat eine Mehrheit zustande, die sogenannten «Sans-Papiers» einen Anspruch auf staatliche Gesundheitsversorgung und den «Sans-Papiers»-Nachkommen auf Zutritt zu Schulung und Lehrstellen einr&#228;umt. So beschloss es der Nationalrat am 3 M&#228;rz 2010.<span id="more-19248"></span></p>
<p>«Sans-Papiers»: Das ist eine die Wahrheit besch&#246;nigende Umschreibung von illegal in unser Land eingedrungenen Migranten, die hier eklatant das Asylrecht missbrauchen. Sans-Papiers gelangen keineswegs mittellos in unser Land. Nahezu alle haben ihren Schleppern, die ihnen den illegalen Eintritt in die Schweiz daf&#252;r verschafften, hohe Summen bezahlt. Nur reiche Migranten k&#246;nnen sich teure Schlepper leisten. Diese verkaufen ihnen daf&#252;r Biographien, die sie als mittellose, bedauernswerte «Opfer» irgendwelcher widrigen Umst&#228;nde «ausweisen». Das steigert den Druck auf die Tr&#228;nendr&#252;sen der hiesigen &#214;ffentlichkeit, die auch von Seiten der Medien &#252;ber Sans-Papiers und illegale Einwanderung massiv get&#228;uscht wird.</p>
<p><strong>Fortgesetzter Asylbetrug</strong></p>
<p>Jedem, der – wie auch immer – in die Schweiz gelangt und hier um Asyl ersucht, ist ein aufwendiges, zeitraubendes Abkl&#228;rungsverfahren sicher. Die Kosten tragen die Steuerzahler der Schweiz. Kann der illegale Einwanderer in diesem Verfahren aber keinerlei Verfolgungs-Nachweis erbringen, keinen echten Grund zur Beanspruchung von Asylrecht nachweisen, dann endet das Abkl&#228;rungsverfahren negativ, dann wird der Asylantrag abgelehnt und der Gesuchsteller muss das Land verlassen. So hat es das Volk, der Souver&#228;n unseres Landes, letztmals im Herbst 2006 in einer denkw&#252;rdigen Abstimmung zur Revision des Asylgesetzes mit sehr deutlichem Resultat beschlossen.</p>
<p>2006, als das Volk sch&#228;rfere Massnahmen gegen Asylmissbrauch an der Urne gutgeheissen hat, wurden diese auch umgesetzt. Christoph Blocher, damals an der Spitze des Justiz- und Polizeidepartements, sorgte daf&#252;r.</p>
<p><strong>Institutionalisierter Schlendrian – mit freisinniger Unterst&#252;tzung</strong></p>
<p>Inzwischen, nach der Abwahl Blochers, hat wieder Schlendrian eingerissen. Die Renitenz von nach rechtm&#228;ssig durchgef&#252;hrtem Verfahren Ausgewiesenen nimmt wieder drastisch zu – von Links-Gr&#252;n und ihnen nahestehenden Medien systematisch unterst&#252;tzt. Der politischen Linken gelingt es dabei, die vom Steuerzahler zu finanzierende Betreuungs-B&#252;rokratie mit eigener Anh&#228;ngerschaft immer weiter aufzubl&#228;hen – wobei diese Funktion&#228;re die Grenze zwischen Betreuung und politischer Agitation als ausgesprochen «fliessend» interpretieren.</p>
<p>Dass Linke und Gr&#252;ne sich mit Vorliebe in solchen, sowohl das Recht als auch die Staatskasse aush&#246;hlenden politischen Gefilden bewegen, ist nichts Neues. Alarmierend wird das erst, wenn neuerdings, wie am 3. M&#228;rz 2010 im Nationalrat geschehen, eine Mehrheit von FDP-Parlamentariern solcher Politik zum Durchbruch verhilft. Wenn also, wie am besagten Tag geschehen, dank freisinniger Parteinahme gr&#252;nes Licht erteilt wird sowohl f&#252;r die staatliche Gesundheitsversorgung illegal in die Schweiz Eingedrungener als auch f&#252;r deren «Recht auf Schulung und Berufslehre».</p>
<p><strong>Kriminelle Schlepper verdienen</strong></p>
<p>Ihre helle Freude am freisinnigen Schwenker haben insbesondere die Schlepper: Der «Marktwert» der Schweiz f&#252;r kriminelle Schleppert&#228;tigkeit ist ebenso sprunghaft wie betr&#228;chtlich gestiegen. Dass ein Schlepper seit dem Nationalrats-Entscheid jedem in die Schweiz dr&#228;ngenden Afrikaner versprechen kann, er erhalte, auch wenn er sich illegal in der Schweiz aufhalte, sofort und ohne jede Beitragszahlung Zutritt zur hiesigen Gesundheitsversorgung – das ist wahrhaftig ein Kassenschlager f&#252;r geldgierige Schlepper. Und zus&#228;tzlich winke – die Freisinnigen haben die entsprechende Weiche gestellt – kostenloser Zugang zu Bildung und Lehrstellen. Darob reiben sich auch die Funktion&#228;re des hiesigen Betreuungsapparates die H&#228;nde. Denn jeder abgewiesene Illegale kann k&#252;nftig, wenn nur seine Kinder im Bildungswesen oder in einem Lehrbetrieb untergebracht sind, zum «H&#228;rtefall» erkl&#228;rt werden, dessen Ausweisung «unmenschlich» sei, weil der Bildungsweg seiner bedauernswerten Kinder auf «unzumutbare Weise unterbrochen» werde.</p>
<p>Das gibt Juristenfutter zuhauf – alles zu bezahlen vom Schweizer Steuerzahler, weil man «mittellosen Sans-Papiers» Rechtsweg-Kosten schliesslich nicht zumuten kann.</p>
<p><strong>Zur Schr&#246;pfung freigegeben</strong></p>
<p>Dies alles dank freisinniger Weichenstellung – und alles auf Kosten hiesiger Leistungstr&#228;ger, Arbeitgeber, Gewerbler, von denen gleichzeitig erwartet wird, dass sie angesichts steigender Jugendarbeitslosigkeit mehr Lehrstellen anbieten w&#252;rden. Die zur Ausbeutung nach allen Regeln dieser «Kunst» freigegebenen Leistungstr&#228;ger sollen ihrerseits also mehr leisten f&#252;r einen Staat, der die Leistungstr&#228;ger infolge des freisinnigen Schwenkers k&#252;nftig st&#228;rker schr&#246;pft und mit viel neuer B&#252;rokratie eindeckt.</p>
<p>Unglaublich, wozu sich eine Partei, die sich einst der Selbstverantwortung, der pers&#246;nlichen Initiative und dem Rechtsstaat verbunden f&#252;hlte, hinreissen l&#228;sst, wenn sie ihren inneren Kompass verloren hat.</p>
<p><strong>Konflikt zwischen St&#228;nderat und Nationalrat<br />
</strong><br />
Das, was gleichentags das B&#252;ro des St&#228;nderats unter massgeblicher Federf&#252;hrung der Mitte-Fraktionen von FDP und CVP durchgesetzt hat, erscheint angesichts derartiger b&#252;rgerlicher Orientierungslosigkeit schon fast als folgerichtig.</p>
<p>Vorangegangen ist dem zwischen den beiden Parlamentskammern offen ausgebrochenen Konflikt ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: In letzter Instanz hat dieses die vertraglich eingegangene Verpflichtung des Bundesrats, insgesamt 4&#8242;550 Datens&#228;tze von amerikanischen Bankkunden an die USA auszuliefern, als rechtswidrig bezeichnet und unterbunden. Ist es angesichts dieses Urteils zu einem &#228;usserst brisanten politischen Vorgang nicht folgerichtig, dass das Parlament als Aufsichtsbeh&#246;rde &#252;ber Exekutive und Verwaltung seine ihm in der Verfassung &#252;bertragene Aufsichtspflicht erf&#252;llen will?</p>
<p>Das B&#252;ro des Nationalrats, repr&#228;sentativ zusammengesetzt aus Vertretern allen Parteien und zust&#228;ndiges Organ f&#252;r den Gesch&#228;ftsablauf im Rat, beantragt dazu mit der deutlichen Mehrheit von 9 zu 4 die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK).</p>
<p>Im Rahmen des in der Schweiz verfassungsm&#228;ssig verankerten Zweikammersystems ist durchaus anzuerkennen, dass der St&#228;nderat in aller Freiheit einen anderen Entscheid zu treffen berechtigt ist als der Nationalrat.</p>
<p>Ein Entscheid wird allerdings getroffen nach gewalteter Debatte. Der St&#228;nderat beschloss zur beantragten PUK &#252;ber die Finanzplatz-Auseinandersetzung freilich anderes: Er blockierte die Debatte, indem er seinen Entscheid zum nationalr&#228;tlichen Antrag auf die Juni-Session verschob. Bis dahin w&#228;re jede parlamentarische Diskussion zum Nationalrats-Antrag auf die Einsetzung eines PUK unm&#246;glich.</p>
<p><strong>FDP und CVP blockieren</strong></p>
<p>Es war die «B&#252;rgerliche Mitte», bestehend aus FDP und CVP, die im St&#228;nderat diese Blockade zur Finanzplatz-Problematik durchsetzte. Dies ist deshalb &#228;usserst gravierend, als der zwischen dem schweizerischen Bundesrat und der amerikanischen Regierung geschlossene Vertrag, f&#252;r den gem&#228;ss Bundesverwaltungsgericht keine Rechtsgrundlage ausgewiesen ist, eigentlich bis August 2010 zu erf&#252;llen w&#228;re. Die b&#252;rgerliche Mitte im St&#228;nderat verunm&#246;glicht eine ausreichende, umfassende Untersuchung der Vorg&#228;nge also bis kurz vor dem Termin der von der Schweiz zugesagten Vertragserf&#252;llung. Nicht zumutbar f&#252;r jeden Parlamentarier, der sein Amt auch nur einigermassen ernst nimmt.</p>
<p>Man kann sich des Eindrucks nicht l&#228;nger erw&#228;hren: Jene Partei, die auf dem Fundament ihrer liberalen Grunds&#228;tze der modernen Schweiz vor mehr als hundertsechzig Jahren mit der Bundesverfassung von 1848 das Masskleid zugeschnitten hat, steht unmittelbar vor dem Ende ihrer Geschichte. W&#228;hrend sie einerseits linken Postulaten zur Aush&#246;hlung sowohl des Rechts als auch der Bundeskasse zur Mehrheit verhilft, blockiert sie wirksame Kontrolle zu gerichtlich in Frage gestellten Bundesratsentscheidungen von gr&#246;sster Tragweite. Die Phase, da Konflikte zwischen FDP-Exponenten zur Belustigung der Medien vor laufenden Mikrofonen ausgetragen wurden, scheint diese Partei bereits hinter sich zu lassen. Jetzt droht ihre t&#246;dliche Krankheit das Fundament unserer rechtsstaatlichen Demokratie zu infizieren.</p>
<p>NR Dr. Ulrich Schl&#252;er</p>
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		<title>Haftpflichtversicherung ohne R&#252;ckversicherer</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:07:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ Der EU-Vertrag verpflichtet die EU-Mitgliedsl&#228;nder sich gegenseitig bei Katastrophen zu helfen. Ein solcher Katastrophenfall scheint nun Griechenland zu sein. Doch die Ursache der Katastrophe ist nicht etwa ein Erdbeben, sondern mit Hilfe von Finanzanalysten gef&#228;lschte Statistiken (Winkelried berichtete als erster in der Schweiz).
Die F&#228;lscher h&#228;tten es nun in der Hand, die Katastrophe abzuwenden. Objektiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/02/haftpflichtversicherung-ohne-rueckversicherer/&title=Haftpflichtversicherung ohne Rückversicherer&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Der EU-Vertrag verpflichtet die EU-Mitgliedsl&#228;nder sich gegenseitig bei Katastrophen zu helfen. Ein solcher Katastrophenfall scheint nun Griechenland zu sein. Doch die Ursache der Katastrophe ist nicht etwa ein Erdbeben, sondern mit Hilfe von Finanzanalysten gef&#228;lschte Statistiken (<a href="http://www.winkelried.info/2009/12/08/die-nutten-muessen-ran/">Winkelried berichtete als erster in der Schweiz</a>).</p>
<p>Die F&#228;lscher h&#228;tten es nun in der Hand, die Katastrophe abzuwenden. Objektiv gesehen m&#252;ssten sie dazu die Beamtenl&#246;hne k&#252;rzen, das Pensionsalter anheben, die staatlichen Leistungen zur&#252;ckfahren und die Steuern erh&#246;hen. Was das bedeutet, wissen die Europ&#228;er wahrscheinlich genau: innere Unruhen. <span id="more-19208"></span></p>
<p>Doch die ganze Situation ist auch eine &#220;bungsanlage f&#252;r Europa (und die Schweiz) schlechthin. Den Rettern geht es nicht wesentlich besser als den Griechen selbst. Alle stehen vor dem &#228;hnlichen Problem: der Staatsapparat ist vollkommen &#252;berbl&#228;ht.</p>
<p><strong>Was bedeutet Griechenland f&#252;r die Schweiz?</strong></p>
<p>Die Probleme der EU k&#246;nnten uns eigentlich Schnuppe sein, h&#228;tten wird nicht unsere Regierung. Die Vergangenheit lehrt uns, dass diese sicher bereits in Br&#252;ssel am lobbyieren ist, wo sie die eine oder andere &#8220;Solidarit&#228;tsmilliarde&#8221; hinterlegen kann.</p>
<p>Der notorische Finanzbedarf der EU wird den Druck auf die Schweiz weiter massiv erh&#246;hen. Diesem Druck stehen 7 Sch&#246;nwetter-Tunten gegen&#252;ber, deren Pressekonferenzen der Bev&#246;lkerung schon fast wie ein Kasperletheater erscheinen.</p>
<p>Dass die Amerikaner und die Europ&#228;er gerade jetzt die Schweiz trockenlegen, kommt nicht von ungef&#228;hr. Die L&#228;nder wissen, dass die anstehenden Steuererh&#246;hungen nur realiserbar sind, wenn das Geld der eigenen Bev&#246;lkerung nicht AIDS (Ab-in-die-Schweiz) bekommt. Doch darin h&#228;tte genau die Chance der Schweiz bestanden und die hat unser Bundesrat verspielt.</p>
<p>Dank unserer Regierung stehen wir nun vor &#228;hnlichen Problemen wie die EU. Die Einnahmen aus dem Finanzsektor sind weg und werden nie wieder kommen. Um die Ausf&#228;lle zu kompensieren, f&#228;ngt unser Bundesrat an, die Bev&#246;lkerung auszupl&#252;ndern und Leistungen zu reduzieren. Selbst &#8220;Griechenl&#228;nder&#8221; haben wir in der Schweiz: Z&#252;rich, Bern, Basel und Genf.</p>
<p>F&#252;r die anderen L&#228;nder ist diese Krise eine mehr. F&#252;r die Schweiz ist es eine tiefgreifende strukturelle &#196;nderung der Gesellschaft. Jetzt wird es lustig.</p>
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		<title>Die Diktatur der „Politischen Korrektheit“</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 16:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Stiegnitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Es ist lange her. Wir schrieben damals das Jahr 1958, als mein Freund und ich nach Westberlin zu einer Studententagung flogen. Wir mussten fliegen, weil ich als frischgebackener ungarischer Fl&#252;chtling nicht &#252;ber die DDR fahren konnte. An die Tagung selber kann ich mich nicht mehr erinnern; vielmehr an eine kleine Begegnung am Abend; wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/13/die-diktatur-der-politischen-korrektheit/&title=Die Diktatur der „Politischen Korrektheit“ &srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/02/peter_Stiegnitz.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18802" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="peter_Stiegnitz" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/02/peter_Stiegnitz-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist lange her. Wir schrieben damals das Jahr 1958, als mein Freund und ich nach Westberlin zu einer Studententagung flogen. Wir mussten fliegen, weil ich als frischgebackener ungarischer Fl&#252;chtling nicht &#252;ber die DDR fahren konnte. An die Tagung selber kann ich mich nicht mehr erinnern; vielmehr an eine kleine Begegnung am Abend; wir besuchten einen „Nightclub“. Harmlos, wie damals alles noch war, wurde ein Orangenwettessen unter den G&#228;sten, allesamt Tagungsteilnehmer, veranstaltet. W&#228;hrend alle anderen Teilnehmer fein-artig, meist mit einem Taschenmesser ihre Orangen sch&#228;lten, riss unser Freund aus Israel in Sekundenschnelle die Schale von der Frucht und genauso schnell war er mit dem Obst fertig. Das Markanteste an diesem Abend, und damit n&#228;here ich mich meinem heutigen Thema, war nicht der „Blitzkrieg“ unseres israelischen Genossen mit der Orange, sondern eine kleine Szene anschlie&#223;end. Vom Nachbartisch gratulierte ein unterlegener Orangenesser dem Sieger: „Gl&#252;ckw&#252;nsche, Jude …!“ Ich wollte ob dieser offensichtlichen Beleidigung aufspringen, als mich der Israeli mit den Worten zur&#252;ckhielt: „Was willst du, er hat recht; ich bin Jude. Na und.“<span id="more-18794"></span></p>
<p>Heute, ein halbes Jahrhundert sp&#228;ter w&#228;re so eine Szene in Deutschland oder in &#214;sterreich undenkbar. Und das, obwohl Juden „Juden“ geblieben sind. im Schatten der verlogenen „Politischen Korrektheit“ w&#252;rde man solch einem Rufer mit dem Paragraphen des „Wiederbet&#228;tigungsgesetzes“ drohen.</p>
<p>Weshalb ich die aufgezwungene Art und Weise der „Politischen Korrektheit“ f&#252;r verlogen halte, m&#246;chte ich in einer Zeichnung beweisen. Vorher allerdings ein Wort zur soziologischen Grundlage: In den L&#228;ndern der „Ersten Welt“, dazu z&#228;hle ich nach wie vor die ehemaligen kommunistischen Staaten nicht, widerspricht den trotz Finanzkrisen immer noch stabilen politischen und wirtschaftlichen Tatsachen das vor allem durch die Medien gesteuerte verunsicherte Selbstbild der Bev&#246;lkerung. Da wir im Gegensatz zu den islamischen L&#228;ndern erbarmungslos unsere abendl&#228;ndische Tradition auf dem progressiven Altar des Zeitgeistes opferten, fallen wir – ohne kulturellen Halt – immer tiefer in eine pessimistische Generalstimmung.</p>
<p>Die gro&#223;en Profiteure dieser kollektiven Verunsicherung und des individuellen Pessimismus sind die Bewahrer des Zeitgeistes, die eifrig am abendl&#228;ndischen Ast, auf dem wir alle sitzen, s&#228;gen. Diese Bewahrer, die unsere geistige Welt von der Wiege (als Geburtshelfer f&#252;r Totgeburten) bis zur Bahre (als Totengr&#228;ber unseres Sicherheitsbed&#252;rfnisses) begleiten, sind – wie schon gesagt – die lukrativen Nutznie&#223;er der von ihnen erzeugten pessimistischen Darstellungen. Oder anders formuliert. Sie sind in Personalunion Produzenten und Verk&#228;ufer des grassierenden Kulturpessimismus.</p>
<p>Warum halte ich die Politische Korrektheit f&#252;r verlogen und reihe diese in die unr&#252;hmliche Gruppe der Kollektivl&#252;gen ein? Weil alles, was den psychologischen Grundbed&#252;rfnissen der Menschen widerspricht und diese sogar leugnet, als L&#252;ge bezeichnet werden kann. Hiezu ein Zitat als konkretes Beispiel: „Ich bin der Meinung, dass das deutsche Volk jetzt endlich und besser und mehr als bisher ein selbstverst&#228;ndliches, ruhiges, ausgeglichenes, aber unersch&#252;tterliches nationales Selbstbewusstsein braucht, seinetwegen, aber auch der V&#246;lker Europas wegen. „Wer diesen Satz im heutigen Deutschland, dessen kollektive Uniform immer noch das B&#252;&#223;erhemd ist, h&#246;rt, der ist davon &#252;berzeugt, dass hier ein Neonazi sein Unwesen treibt. Weit gefehlt. Der Autor dieses Satzes war der erste Nachkriegsvorsitzende der SPD, Dr. Kurt Schumacher. Zitiert habe ich es aus seiner Brosch&#252;re „Deutschlands Forderung: Gleiches Risiko, gleiches Opfer, gleiche Chancen!“ aus dem Jahre 1946.</p>
<p>W&#228;hrend die politisch korrekte historische Analyse f&#252;r die NS-Machtergreifung 1933 in Deutschland &#252;berwiegend die Konservativen und das Gro&#223;kapital in die Verantwortung nahm, war Schuhmacher ganz anderer Meinung: „… ohne die Haltung der Kommunisten w&#228;re das Versagen des deutschen Parlamentarismus und damit die M&#246;glichkeit f&#252;r die Nazi, an die Regierung zu kommen, nicht gegeben gewesen.</p>
<p>Die Geschichte der Politischen Korrektheit ist uralt, sie erreichte uns aus den Vereinigten Staaten und war urspr&#252;nglich religi&#246;s begr&#252;ndet. Im Jahre 1793 legte der Oberste Gerichtshof (im Fall eines B&#252;rgers namens Chisholm gegen den Staat Georgia), unter anderem fest, dass ein Eid nicht auf den Staat, sondern auf das Volk abzulegen sei, da der Staat „zwar das edelste Werk des Menschen, der Mensch selbst jedoch das edelste Werk Gottes sei.“</p>
<p>Dann gab es, zumindest an der Front, lange Zeit Ruhe, bis Ende der 50-er und Anfang der 60-er Jahre des vorigen Jahrhunderts die amerikanische B&#252;rgerrechtsbewegung den Schlachtruf „politically correct“ erfand. Im Kampf gegen echte, aber auch angebliche Diskriminierung von Minderheiten, haben Linke, Schwarze und Feministinnen eine Ver&#228;nderung der Sprache vehement verlangt.<br />
Wie in nahezu allen revolution&#228;ren Bewegungen, so war auch der Anfang der PC-Bewegungen nicht unbegr&#252;ndet. Die unmenschliche Rassentrennung, die Benachteiligung der Frauen in der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, passte nicht mehr in die liberale Nachkriegszeit der amerikanischen Gesellschaft. Daher war eine &#196;nderung durchaus sinnvoll und auch angebracht.</p>
<p>Siegreiche Revolutionen, wie das in Paris und in Petersburg der Fall war, st&#252;rzen zwar die vorhergehende Herrschaft, doch zerst&#246;ren sie diese nicht, sondern sie setzen sich selber in die bequemen St&#252;hle der Tyrannen und „fressen“ sich gegenseitig auf; denken wir dabei nur an Robespierre und Trotzki. So war es auch im historischen Ablauf der PC. Anfang 1980 haben Studenten der Universit&#228;t von Kalifornien, diese geistigen V&#228;ter und M&#252;tter der europ&#228;ischen 68-er Unruhen verlangt, dass die „Werke von toten, wei&#223;en europ&#228;ischen M&#228;nnern“ nicht mehr unterrichtet werden. Ironischerweise waren damit die gro&#223;en Philosophen der deutschen und franz&#246;sischen Aufkl&#228;rung gemeint. Statt Kant und Voltaire wollten die Studenten „weibliche und au&#223;ereurop&#228;ische Autoren“ h&#246;ren.</p>
<p>Gegen diesen Missbrauch einst durchaus berechtigter Forderungen nach Gleichheit und Gerechtigkeit wandten sich seit Anfang der 90-er Jahre auch namhafte amerikanische Journalisten; so zum Beispiel Richard Bernstein, Sohn europ&#228;ischer Migranten, der am 27. Oktober 1990 in der New York Times die sinnlosen Ausw&#252;chse der Politischen Korrektheit mit „Orthodoxie“, „Faschismus“, „Fundamentalismus“ und sogar mit „Tyrannei“ gleichsetzte.<br />
Bernstein qualifizierte die „Bildungsinhalte der amerikanischen Reformbewegungen seit den sechziger Jahren eindeutig als negativ.</p>
<p>Auch in liberalen Medien, wie in der M&#252;nchner „S&#252;ddeutschen Zeitung“ wurden Ausw&#252;chse der Politischen Korrektheit kritisiert. So schrieb Christine Brink am 3. November 1991 &#252;ber „Multi-kultureller Joghurt“ und meint: „In amerikanischen Universit&#228;ten greift ein neuer Sprach-Terror um sich.“ Der Spiegel-Reporter Matthias Matussek sieht 1993 in einer New Yorker Ausstellung der Fotografin Nan Goldin einen „Schauprozess“ und schreibt: „Ein Kampfbegriff der Black-Power-Bewegung aus den sechziger Jahren macht erneut Karriere: political correctness“. Der Spiegel entdeckte damals an amerikanischen Universit&#228;ten eine „Sprach- und Denkpolizei radikaler Minderheiten, die Vorlesungsverzeichnisse … kontrollieren.“ Selbst der linksliberalen Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ bleibt ein ehrlicher Artikel von Dieter E. Zimmer („PC oder: Da h&#246;rt die Gem&#252;tlichkeit auf“) nicht erspart. F&#252;r alle F&#228;lle schickte die Redaktion diesem Artikel die Bemerkung voraus, dass diese „Thesen“ auch f&#252;r die Zeitung „sehr umstritten seien“. – Eine feige Verbeugung vor dem Zeitgeist.</p>
<p>Zu den d&#252;mmlichen Ausw&#252;chsen als Zeichen einer missverstandenen Emanzipation wird in immer mehr Medien das so genannte „Binnen-I“ verwendet. Ob man von „Arbeitnehmern“ und „Arbeitnehmerinnen“ oder von „ArbeitnehmerInnen“ schreibt, das beeinflusst den Arbeitsmarkt nicht. Diese Schreibform ist genauso sinnlos wie alle anderen Vorschriften der so genannten „positiven Diskriminierung“. Ich frage mich was daran „positiv“ ist, wenn das Geschlecht und nicht die F&#228;higkeiten bei der Besetzung verschiedener Posten in Politik und Verwaltung entscheiden. Ist das nicht „Rassismus – neu“? Feministische Vertreterinnen der Politischen Korrektheit &#252;ben sich gerne in Kollektivl&#252;gen; die weiblichen Sprachformen wenden sie nur bei positiven Inhalten an. So meiden sie beispielsweise &#228;ngstlich das Wort „TerroristInnen“. Sie sprechen und schreiben nur von „Terroristen“ – und das ganz ohne das Binnen-I. Bei gemischt-geschlechtlichen Opfergruppen werden in ORF-Nachrichten Frauen oft hervorgehoben; in T&#228;tergruppen allerdings nie.</p>
<p>Auch die h&#228;ufige Neuschaffung politisch korrekter Bezeichnungen, wie die positive Diskriminierung oder das Verschweigen weiblicher &#220;belt&#228;ter beseitigt keinen Rassismus, hebt keine Ungleichheit auf. Oft ganz im Gegenteil: Die Emp&#246;rung &#252;ber die verlogene und diktatorische Realit&#228;tsverweigerung st&#228;rkt rassistische, diskriminierende Einstellungen. Jeder neue PC-Begriff diskriminiert die eigene, vorhergehende Bezeichnung einer bestimmten Volksgruppe. Statt diese zu sch&#252;tzen, wie es PC-Verfechter unerm&#252;dlich betonen, erzeugen sie gegenteilige Gef&#252;hle.</p>
<p>Die Verfechter der Politischen Korrektheit wollen die von ihrer Meinung abweichende Sprache und andere Meinungen verbieten. Einem „Gottesurteil“ &#228;hnlich h&#246;rt man auch bei uns immer wieder: „Das darf man heute nicht mehr sagen …!“<br />
Sicherlich: hinter dem abwertenden Wort „Nigger“ versteckt sich purer Rassismus. Gut, also nicht „Nigger“ und auch nicht „Negro“, obwohl letzteres ein spanischen Lehnwort und keine Diskriminierung ist. Dann dufte man „black“ sagen, wenn auch nicht lange. Anderen nicht. Dann durfte man nur mehr „afro-american“ sagen. Dass es sich dabei durchaus um wenn auch nur ungewollten Rassismus handelt – Menschen nach ihrer Herkunft zu bezeichnen – das fiel den PC-Vorbetern nicht auf. Also: „afro-american“ in den USA, „Euro-Afrikaner“ in Europa und vielleicht „Afro-Afrikaner“ in der alten Heimat, um damit die Minderheit der letzten &#252;berlebenden Wei&#223;en ab- und auszugrenzen.<br />
Was darf man heutzutage alles nicht sagen: Beginnen wir mit den „Zigeunern“. So darf man sie nur mehr „Roma und Sinti“ nennen. Und das, obwohl es unz&#228;hlige andere St&#228;mme, wie beispielsweise die Lovara gibt. Wie viel ehrlicher benimmt sich die offizielle Vertretung der immerhin &#252;ber 100.000 ungarischen Zigeuner, die sich auch offiziell „Zigeuner Selbstverwaltung“ nennt und ihre Vertreter unter diesem Namen auch in den gesetzgebenden K&#246;rperschaften sitzen. Da in Mittel- und Westeuropa eher wenige Eskimos leben, st&#246;rt es hierzulande nicht sonderlich, dass man sie nur mehr „Inuit“ nennen darf. und so weiter, und so fort.</p>
<p>Mit der Keule der Politischen Korrektheit werden nicht nur ethnische Minderheiten gesch&#252;tzt. So ist es beispielsweise in der progressiven P&#228;dagogik verboten, von „schwer erziehbaren Kindern“ zu sprechen. Zuerst durfte man die lieben Jugendlichen, die andere halbtot pr&#252;geln, „verhaltensauff&#228;llig“ nennen. Jetzt darf man auch nicht mehr von „Verhaltensauff&#228;lligen“ sprechen. Wie skurill der PC-Erfindergeist ist, verweist die Tatsache, dass man solche Jugendlichen nur mehr „verhaltensoriginell“ nennen darf. Wirklich originell.</p>
<p>Umberto Eco hat es auf den Punkt gebracht; ich darf sinngem&#228;&#223; zitieren. Die Politische Korrektheit ist &#252;berhaupt dazu da, das zugrunde liegende Problem, weil es ungel&#246;st ist, sprachlich zu kaschieren.</p>
<p>Eco hat Recht. Die Politische Korrektheit fragt nicht, ob man „Neger“ liebt oder nicht, ob man „Zigeuner“ akzeptiert oder nicht, ob man „Eskimos“ f&#252;r Rohfleischesser h&#228;lt oder nicht, sondern begn&#252;gt sich mit einer oberfl&#228;chlichen, sprachlichen Kosmetik. und das, genau das ist verlogen.</p>
<p>Jeder von uns ist davon &#252;berzeugt, dass man Rassismus nicht bejahen darf. Wer Menschen nach seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe beurteilt, wer Minderheiten den jedem Menschen geb&#252;hrenden Respekt verweigert, der sollte eines Besseren belehrt werden. Allerdings nicht mit semantischen Verbotstafeln, die genauso sinnlos sind wie die zweisprachigen in K&#228;rnten, sondern mit der Bejahung der eigenen historischen, philosophischen und religi&#246;sen Tradition. Wer die durchaus berechtigten Begriffe wie „Volk“ und „Heimat“ nur deshalb leugnet, weil diese einst missbraucht wurden, wer die eigene Identifikation verbietet und diese nur Minderheiten und Migranten zugesteht, der sollte sich nicht wundern, wenn alte Vorurteile, wenn auch im neuen Gewand, weiter bestehen.</p>
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		<title>Schwarzer Montag f&#252;r die Linken</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 18:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mauluege</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Letzten Montag kaufte Tito Tettamanti die „Basler Zeitung“. Ein Raunen ging durch die linke Medienlandschaft. In den „gr&#252;nen“ Basler Amtsstuben wurde den Gutmenschen pl&#246;tzlich klar, was mit dem Verkauf an Tettamanti in B&#228;lde passieren wird: Die BaZ wird weg vom linken Schmusekurs zu einer provozierenden kritischen Tageszeitung werden.
Was aber noch viel be&#228;ngstigender ist, zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/12/schwarzer-montag-fuer-die-linken/&title=Schwarzer Montag für die Linken&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Letzten Montag kaufte Tito Tettamanti die „Basler Zeitung“. Ein Raunen ging durch die linke Medienlandschaft. In den „gr&#252;nen“ Basler Amtsstuben wurde den Gutmenschen pl&#246;tzlich klar, was mit dem Verkauf an Tettamanti in B&#228;lde passieren wird: Die BaZ wird weg vom linken Schmusekurs zu einer provozierenden kritischen Tageszeitung werden.<span id="more-18790"></span></p>
<p>Was aber noch viel be&#228;ngstigender ist, zumindest f&#252;r den kritischen Medienkonsumenten, zeigt die Tatsache, wie die &#252;brigen Medien in der Schweiz den Verkauf der BaZ einsch&#228;tzten. Was der sogenannte „Qualit&#228;tsjournalismus“ wieder einmal zu Tage f&#246;rderte, kann nur dem Label „Suggestivjournalismus“ zugeordnet werden.</p>
<p>Das Schweizer Fernsehen hinterfragte den Kauf der BaZ in beiden Tagesschauausgaben mit typischer linker Berichterstattung. Die Bef&#252;rchtungen des Monopolsenders: Die BaZ k&#246;nne wegen Tettamanti nach rechts rutschen (Fernsehsprache „rechtspopulistisch werden&#8221;), analog der Weltwoche (geh&#246;rte ebenfalls einst Tettamanti). Abgesehen von der hoffentlich eintreffenden Bef&#252;rchtung des linken Monopolsenders, masst sich das Schweizer Fernsehen also an, die Printmedien in der Schweiz zu qualifizieren. Das SF DRS bricht damit ein Tabu.</p>
<p><strong>Rechts legt an Abonnenten zu</strong></p>
<p>Was das von Geb&#252;hrengeldern finanzierte Einfl&#252;sterer- und Stimmungsmachemedium allerdings ignoriert: Die BaZ ist damit die einzige Schweizer Zeitung, die unabh&#228;ngig bleiben, sich nicht dem linken Mainstream beugen und in der Folge frei berichten kann, wie es die Weltwoche tut. Ferner auffallend ist, dass genau solche Printtitel Abonnenten gewinnen. Dieser Fakt wird ebenso unterschlagen.</p>
<p>Komisch: Es gibt Printmedien die w&#228;hrend der rezessiven wirtschaftlichen Lage trotzdem an Abozahlen gewinnen k&#246;nnen. Die Sonntagszeitung „Sonntag“ vom Verlag AZ Medien baut sukzessive aus (ihr Chefredaktor ist einer der j&#252;ngeren Generation und trichtert seinen Redaktoren unabh&#228;ngigen, kritischen Journalismus ein), die Weltwoche gewinnt immer mehr an Zustimmung und nun kommt mit allergr&#246;sster Sicherheit auch noch die BaZ dazu. Die BaZ war es auch, die der Gratiszeitung „News“ als erster Verlag den R&#252;cken gekehrt hat (mit anderen Worten: dem Gratismainstream abgeschworen)  und nun wird sie auch noch die Redaktionsstatuten &#228;ndern m&#252;ssen.</p>
<p>F&#252;r die Gr&#252;nen und Linken in Basel ein Abscheu. Was f&#252;r die Titel Tagesanzeiger, „BUND“, Berner Zeitung und das Schweizer Fernsehen nicht in Frage kommt – n&#228;mlich das kritische Nachfragen linker Politik, greifen die genannten anderen Titel pl&#246;tzlich auf und erfreuen sich damit zunehmender Beliebtheit. Jeder Leser ist deshalb aufgefordert, die Sonntagsbl&#228;tter NZZ, Tagesanzeiger und Sonntag Blick dem j&#252;ngsten Kind „Sonntag“ gegen&#252;berzustellen. Erstaunliches darf dabei festgestellt werden. Der Sonntag berichtet kompakt, kritisch und Themenaktuell. Die drei anderen Bl&#228;tter leiden dagegen nur so vor sich hin und langweilen mit Themen, die uns von ihren Verlagsh&#228;usern schon die ganze vorherige Woche vorgekaut worden sind.</p>
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