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	<title>WINKELRIED.INFO &#187; PEOPLE</title>
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	<description>Das konservative Newsportal der Schweiz</description>
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		<title>Jungsozialisten im kriminellen Milieu</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 05:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herakleitos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Im Kanton Aargau treiben seit Jahren Linksextremisten ihr Unwesen. So sind zwei Linksextremisten – sie bezeichnen sich selbst als Linksautonome – die mutmasslichen T&#228;ter der Serie von Brandanschl&#228;gen auf Autos von SVP-Politikern. Juso-Chef Cédric Wermuth wurde bereits wegen politisch motiviertem Hausfriedensbruch verurteilt.
Am 23. Mai des letzten Jahres brannte in Aarau ein Auto. Es war der Start zu einer ganzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/11/jungsozialisten-im-kriminellen-milieu/&title=Jungsozialisten im kriminellen Milieu&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Im Kanton Aargau treiben seit Jahren Linksextremisten ihr Unwesen. So sind zwei Linksextremisten – sie bezeichnen sich selbst als Linksautonome – die mutmasslichen T&#228;ter der Serie von Brandanschl&#228;gen auf Autos von SVP-Politikern. Juso-Chef Cédric Wermuth wurde bereits wegen politisch motiviertem Hausfriedensbruch verurteilt.<span id="more-19294"></span></p>
<p>Am 23. Mai des letzten Jahres brannte in Aarau ein Auto. Es war der Start zu einer ganzen Serie, in deren Folge insgesamt acht Autos in der  Kantonshauptstadt in Flammen aufgingen. Zahlreiche Sprayereien wurden zudem ver&#252;bt. Eigenartig: Gewalt gegen Sachen und Personen wird offenbar von den Medien anders beurteilt, wenn sie von Linken stammt: So titelte die Presse: «Luxuskarossen gingen in Flammen auf.» Autos von SVP-Mitgliedern wurden letztes Jahr von Aargauer Linksextremisten mittels Brands&#228;tzen angez&#252;ndet. In einem Fall nahmen die T&#228;ter ein &#220;bergreifen der Flammen auf ein von Familien bewohntes Haus ganz bewusst in Kauf! Die Presse gebrauchte den Titel «Luxuskarosse» offensichtlich im absch&#228;tzigen Ton, um Sympathie mit den T&#228;tern werbend.</p>
<p>Die Brandserie brachte die Polizei an die Grenzen ihrer Ermittlungsm&#246;glichkeiten. Sie erwischte zwei Aargauer Sch&#252;ler in flagranti beim «Abfackeln» eines Autos.</p>
<p><strong> Das sind die T&#228;ter</strong><br />
Wer sind die die beiden Aargauer Sch&#252;ler, die Autos in Brand steckten? T&#228;ter? Recherchen der sifa haben ergeben, dass es sich um zwei Sch&#252;ler aus Aarau handelt. Der aus akademischem Elternhaus stammende Ivo Lindenberger kandidierte 2007 auf Platz 15 der Liste der Jungsozialisten unter dem Titel «SP und Gewerkschaften – JUSO» f&#252;r den Nationalrat. Sein Mentor, Cédric Wermuth, kandidierte auf der gleichen Liste auf Platz f&#252;nf. Beim zweiten T&#228;ter handelt es sich um Philipp Gloor. Er ist ebenfalls wohnhaft in Aarau. Dem Vernehmen nach war Gloor jedoch nie Mitglied der Juso. Lindenberger nutzt jede Gelegenheit, um vor «rechter Gewalt» zu warnen. Nun ist er selber zum Gewaltt&#228;ter geworden. Auf der Website der Juso ist keine spezielle Medienmitteilung zu finden, dass sie sich von den Gewalttaten ihres Mitglieds distanzieren w&#252;rden. Jedenfalls durfte Lindenberger vor kurzem noch<br />
zum besten geben, dass mehr frustrierte Jugendliche in U-Haft n&#246;tig hat und es deshalb unter anderem ein weniger repressives Verhalten der Polizei braucht»</p>
<p>Die Unterst&#252;tzung der «linksautonomen Freunde» der beiden Inhaftierten ist ungebrochen. Der f&#252;r den Fall zust&#228;ndige Untersuchungsrichter wurde  von Linksextremisten massiv bedroht und die Adresse im Internet ver&#246;ffentlicht – offenbar als Aufforderung, ihn mit Stellungnahmen und anderem heimzusuchen. In einem Beitrag auf einer einschl&#228;gigen Internetseite war beispielsweise zu lesen:</p>
<blockquote><p>«die Schweiz mehr Treffpunkte f&#252;r Jugendliche anstatt.«Auch wenn die Polizei die beiden Inhaftierten psychisch und physisch foltert, sie uns die staatliche Repression sp&#252;ren l&#228;sst, und uns zu kriminalisieren versucht, wir geben nicht auf, bis unsere Freunde wieder auf freiem Fuss sind.»</p></blockquote>
<p>Obwohl die Polizei an die Grenzen ihrer Ermittlungsf&#228;higkeiten kam, gelang ihr doch noch ein Erfolg: Die beiden jungen M&#228;nner wurden verhaftet und erst nach 46 Tagen Untersuchungshaft vorl&#228;ufig entlassen. Der politische</p>
<p>Hindergrund des Falles ist jedoch noch nicht gel&#246;st. Die beiden hatten sich gegen&#252;ber der Polizei &#228;usserst unkooperativ verhalten. Sie verweigerten die Aussage und stellten einige Haftentlassungsgesuche. Gest&#228;ndig waren die T&#228;ter nur im letzten Fall, als sie von der Polizei beim Brandlegen beobachtet wurden und die Beweislage erdr&#252;ckend war.</p>
<p>Die Polizei geht davon aus, dass Lindenberger und Gloor f&#252;r mindestens weitere f&#252;nf Brandanschl&#228;ge verantwortlich sind. Der Sachschaden an den Fahrzeugen bel&#228;uft sich auf 250’000 Franken. Hinzu kommen Sch&#228;den von &#252;ber 100&#8242;000 Franken wegen Sprayereien und Sachbesch&#228;digungen.</p>
<p><strong>Die Karriere des Cédric Wermuth</strong><br />
Cédric Wermuth, Vizepr&#228;sident der SP Schweiz und Juso-Aktivist, gilt als einer er Drahtzieher der Besetzung von zwei Hotels, unter anderem des Verenahofs im B&#228;derquartier in Baden durch Linksautonome Ende Januar 2009. Die Geb&#228;ude wurden dabei verw&#252;stet und mit Farbe verunstaltet. Mit Sprayfarben wurden W&#228;nde verschmiert und Lebensmittel aus Tiefk&#252;hlschr&#228;nken gestohlen. Wermuth distanzierte sich von der Tat. Die Vandalenakte seien «nicht geplant gewesen» und «ausser Kontrolle geraten», verriet er den Medien.</p>
<p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/03/andrea_arezina.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-19303" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="andrea_arezina" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/03/andrea_arezina.jpeg" alt="" width="170" height="192" /></a>Doch jetzt wurde Wermuth f&#252;r seine gewaltsame Besetzung geb&#252;sst: Er wurde im Februar 2010 vom Bezirksgericht Baden wegen Hausfriedensbruchs zu einer bedingten Geldstrafe von zwanzig Tagess&#228;tzen und einer Busse von 300 Franken verurteilt. Seine Aktion lief unter dem Titel «Aktion f&#252;r mehr bezahlbaren Wohnraum». Genau genommen handelte es sich bei Wermuths Tat um einen Einbruchdiebstahl. Seinen Anw&#228;lten gelang es aber, auf «Hausfriedensbruch» zu pl&#228;dieren, weil hier das Strafmass niedriger ist. Eine weitere Drahtzieherin der H&#228;userbesetzung, Andrea Arezina (Foto), arbeitet f&#252;r ein staatlich subventioniertes Hilfswerk.</p>
<p>Wermuth ist kein unbeschriebenes Blatt. Er gilt als Provokateur. So z&#252;ndete er an einer SP-Delegiertenversammlung einen Joint vor laufender Kamera an. Die  SP liess ihn gew&#228;hren. «Es brandete ihm die gew&#252;nschte Sympathiewelle samt Strafverfahren entgegen», stellte die Weltwoche fest.</p>
<p>Gem&#228;ss Homepage der SP Schweiz ist Wermuth immer noch pers&#246;nlicher Mitarbeiter des SP-Nationalrats und heutigen Aargauer Regierungsrats Urs Hofmann. Eine &#246;ffentliche Distanzierung des Regierungsrats von seinem Parteikollegen hat nie stattgefunden. Man stelle sich vor, ein b&#252;rgerlicher Regierungsrat w&#252;rde einen vorbestraften pers&#246;nlichen Mitarbeiter besch&#228;ftigen und mit Steuergeldern entl&#246;hnen&#8230;</p>
<p><strong>Hofierung durch die Medien</strong><br />
Auch die Medien hofieren Wermuth wo es nur geht. So ist er regelm&#228;ssiger Gast bei TeleZ&#252;ri. Eine grosse Stellungnahme in der NZZ vom 29. November 2009 &#252;ber Auswirkungen der Minarettinitiative stammte von Wermuth. Und dieser wirft der SVP etwas vor, was wohl eher auf ihn selbst zutrifft:</p>
<blockquote><p>«Man stochert einfach mal rein und schaut, wie die Wespen reagieren. Wenn alle aufschreien, kann man sicher sein, ein Thema gefunden zu haben, von dem man sich noch gut einige Jahre ern&#228;hren kann» schrieb der Juso-Pr&#228;sident in der NZZ.</p></blockquote>
<p><strong>Diverse SPler im Konflikt mit dem Gesetz</strong><br />
Die Nachwuchsorganisation der Jungsozialisten (Juso) wird von Cédric Wermuth pr&#228;sidiert. Wermuth forderte die B&#252;rger k&#252;rzlich auf, Personen die der Steuerhinterziehung verd&#228;chtigt sind oder sein k&#246;nnten zu denunzieren. Eine<br />
entsprechende Hotline ist eingerichtet. Ein solches Vorgehen – n&#228;mlich wirtschaftlicher Nachrichtendienst ist strafbar. Die SP hat mit solch illegalen Aktionen aber Erfahrung: SP-Vizepr&#228;sident Wermuth ist verurteilt wegen Hausfriedensbruchs und Gewaltanwendung und die SP schweigt.</p>
<p>Sie schweigt ebenso wie in anderen F&#228;llen in der Vergangenheit: St&#228;nder&#228;tin Anita Fetz hat den Wahlspendenskandal der Stiftung Pro Facile politisch &#252;berstanden, Nationalrat Ricardo Lumengo wurde als Rechtsanwalt der mehrfachen Urkundenf&#228;lschung f&#252;r seine eigenen Wahlen beschuldigt und ist jetzt wegen Wahlf&#228;lschung angeklagt. Die SP schweigt und sitzt die Dinge aus. Im Falle ihres Vizepr&#228;sidenten Wermuth wiegelt die SP ebenfalls ab:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist sicher nicht gut gelaufen, und sowohl die SP wie auch Juso distanzieren sich von diesen Gewaltakten im Nachzug an die Hausbesetzungen», sagt der SP-Medienverantwortliche Andreas K&#228;sermann. Kein Bedauern, keine Entschuldigung. Halt geradlinige SP-Politik.</p></blockquote>
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		<title>Linke L&#252;genkampagne gescheitert</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 21:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kuhn</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/23/linke-luegenkampagne-gescheitert-verfahren-eingestellt/&title=Linke Lügenkampagne gescheitert&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2009/12/renekuhn150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17726" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="renekuhn150" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2009/12/renekuhn150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am 12. August 2009 und den darauf folgenden Tagen wurde ich in zahlreichen Medien beschuldigt, E-Mails ausspioniert zu haben. Anlass f&#252;r diese Berichterstattung war die Tatsache, dass deswegen ein Strafverfahren gegen mich angestrengt wurde. Einige Medien scheuten in ihren Berichten vor einer Vorverurteilung nicht zur&#252;ck. Das eherne Prinzip der Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskr&#228;ftigen Urteil galt in meinem Falle nicht. Mit rechtskr&#228;ftigem Entscheid des Amtsstatthalteramt Luzern vom 19. Januar 2010 wurde nun das Verfahren vollumf&#228;nglich eingestellt und die Kosten und Geb&#252;hren der Privatkl&#228;gerschaft auferlegt. Die vorverurteilenden Medien und Privatpersonen werden hiermit aufgefordert, innerhalb von 10 Tagen ihre damalige Berichterstattung richtig zu stellen und eine Entschuldigung in derselben Gr&#246;sse zu ver&#246;ffentlichen, so wie sie im August 2009 mich als „E-Mail-Spion“ betitelt und verurteilt haben.<span id="more-19181"></span> Am 21. Juli 2009 reichte der Luzerner Journalist Herbert Fischer gegen mich eine Klage wegen „Unbefugtes Beschaffens von Personendaten (Art. 179novies StGB), Unbefugte Datenbeschaffung (Art. 143 StGB), Unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem (Art. 143bis StGB) und Strafbare Handlungen gegen die Ehre und den Geheim- oder Privatbereich (Art 173 ff. StGB) ein. Erst am 17. September 2009, also knapp 2 Monate sp&#228;ter, stellte auch SP-Kantonsrat, Lathan Suntharalingam denselben Strafantrag.</p>
<p>Ausl&#246;ser dazu waren diverse Dokumente &#252;ber Lathan Suntharalingam und Herbert Fischer, welche mir von unbekannter Seite anonym zugespielt wurden und welche dann teilweise auf meiner privaten Website www.kuhn-rene.ch &#246;ffentlich zug&#228;nglich waren. Die Herren Fischer und Suntharalingam verbreiteten darauf hin, dass ich diese Informationen auf illegalem Wege in Anwendung von kriminellen Handlungen beschafft h&#228;tte.</p>
<p>Nachdem die Medien &#252;ber die Anzeige gezielt informiert wurden, inszenierten gewisse Medien gegen mich eine Schmierenkampagne. Dabei wurde ich von zahlreichen Journalisten als &#252;berf&#252;hrter Krimineller dargestellt. So titelte beispielsweise der „Tages-Anzeiger“: E-Mail-Spion Kuhn zog Konsequenzen. Ohne Fragezeichen – einfach eine Verurteilung, da man sich der Sache angeblich sicher war.</p>
<p><strong>Suntharalingam kann es nicht lassen</strong></p>
<p>SP-Kantonsrat, Lathan Suntharalingam sagte im August 2009 gegen&#252;ber Journalisten, dass er eine Klage gegen meine Person eingereicht habe. Am 12. August 2009 meinte er gegen&#252;ber „Blick am Abend“ – Zitat: „Auf seiner Homepage hatte Kuhn bis am Montag eine aggressive Kampagne gegen den Politiker tamilischer Abstammung gef&#252;hrt und dabei private Mails seines politischen Widersachers zitiert. Suntharalingam hat ihn daraufhin angezeigt. Es ist unm&#246;glich, dass Kuhn auf legalem Weg an die Mails kommen konnte, sagt Suntharalingam heute zu Blick am Abend. Spionage traue ich ihm absolut zu. Er ist Informatiker und weiss wohl, wie man so etwas macht.“</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt hatte jedoch Herr Suntharalingam noch gar keine Klage eingereicht. Dies wurde erst einen Monat sp&#228;ter (17.09.2009) nachgeholt. Auch ist es nicht so, dass, wie Herr Suntharalingam meinte, ein Informatiker in Sachen Computer alles k&#246;nne. Das ist zuviel der Ehre. Es w&#228;re genau dasselbe wie wenn ich behaupten w&#252;rde, jeder Hausarzt k&#246;nne eine Herztransplantation durchf&#252;hren. Auch machte SP-Kantonsrat Suntharalingam die Aussage „Spionage traue ich ihm absolut zu“ und „es ist unm&#246;glich, dass Kuhn auf legalem Weg an die Mails kommen konnte“.<br />
Diese immer wieder vorkommenden Beschuldigungen, Anschuldigungen, Vorw&#252;rfe und Unterstellungen von kriminellen Handlungen durch Herrn Suntharalingam nehme ich nicht mehr hin. Deshalb habe ich im September 2009 gegen Lathan Suntharalingam Anzeige wegen Ehrverletzung, &#252;bler Nachrede und Verleumdung eingereicht. Dieses Verfahren ist noch h&#228;ngig.</p>
<p><strong> Jetzt hauen wir noch einen drauf!</strong></p>
<p>Die ganzen Vorw&#252;rfe der Herren Fischer und Suntharalingam waren jedoch noch nicht genug. Man musste „noch einen draufhauen“. Alex Sch&#246;nenberger, Co-Pr&#228;sident der SP Stadt Luzern, war der Auffassung, er sei vor wenigen Wochen Opfer eines Hackerangriffs geworden. „Ein Unbekannter habe seine private E-Mail-Adresse gehackt. Der Angriff falle in denselben Zeitraum wie die Publikation der E-Mails des SP-Kantonsrats Lathan Suntharalingam auf der Homepage von Kuhn“, wird Alex Sch&#246;nenberger im Tages-Anzeiger zitiert. Sch&#246;nenberger reichte deshalb am 14. August 2009 ebenfalls Strafanzeige ein. Die Untersuchungen ergaben nun auch in diesem Fall, Zitat der Untersuchungsbeh&#246;rden: „Es ergaben sich keine Hinweise auf eine m&#246;gliche T&#228;terschaft des Angeschuldigten“. Die damalige FDP-Pr&#228;sidentin, Trudi Bissig, forderte von den Luzerner Untersuchungsbeh&#246;rden, dass diese ihr Verfahren gegen Kuhn auf weitere m&#246;gliche Opfer ausdehnen. Die Pr&#228;sidenten der SP und der kantonalen CVP unterst&#252;tzten das Anliegen.</p>
<p><strong>Verfahren eingestellt</strong><br />
Nun hat das Amtsstatthalteramt Luzern das Verfahren gegen meine Person in allen Punkten rechtskr&#228;ftig eingestellt und der Privatkl&#228;gerschaft die Kosten daf&#252;r auferlegt. Ich wurde von allen Anschuldigungen und Vorw&#252;rfen betreffend Internet- und E-Mail-Spionage entlastet. Die ganze ehrverletzende Kampagne hat sich somit als unwahr erwiesen.</p>
<p><strong>Richtigstellung und Entschuldigung</strong><br />
Noch immer kursieren im Internet zahlreiche Mitteilungen, dass ich E-Mail-Spionage begannen haben soll. Auch in den Internet-Portalen der Medien wird diese Nachricht immer noch verbreitet.</p>
<p>Den betreffenden Medien wird nun eine 10-t&#228;gige Frist gesetzt, um diese ehrverletzenden Artikel zu entfernen und eine entsprechende Richtigstellung bzw. Entschuldigung zu placieren. Die Medien und insbesondere die Printmedien, welche mich im August beschuldigt haben, werden aufgefordert, ebenfalls eine Richtigstellung bzw. Entschuldigung in derselben Gr&#246;sse wie die damalige Berichterstattung zu ver&#246;ffentlichen.</p>
<p>Kommen die Medien und Website-Betreiber meiner Aufforderung nicht nach, so wird mein Anwalt gegen die betreffenden Medien, Online-Portale und Privatpersonen die n&#246;tigen rechtlichen Schritte einleiten.</p>
<p>Ebenfalls pr&#252;ft mein Anwalt zurzeit weitere rechtliche Schritte betreffend diesen falschen Anschuldigungen und deren Verbreitung.<br />
Ich finde es sehr bedenklich, dass aufgrund von Unterstellungen gewisse Medien eine Person vorverurteilen, ohne dass der Sachverhalt juristisch festgestellt worden ist, und dass diese Medien mit ihren tendenzi&#246;sen Berichten eine Person privat, beruflich und gesellschaftlich in Misskredit bringen.</p>
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		<title>Der Ethno-Wahlf&#228;lscher</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 08:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Eigentlich ist es immer das Gleiche. Erwischt man einen Schwarzen mit Drogen, beim Schwarzfahren oder beim Wahlf&#228;lschen, dann dauert erst nicht lange und der Vorwurf ist klar: &#8220;Der Schwarze ist ein Opfer rassischer Diskriminierung&#8221;.
Wir h&#228;tten schon fast gewettet, dass Felgenfahrer Lumengo diese Nummer auch diesmal abzieht. Anscheinend hat der abgewiesene Asylant, der sich dank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/21/ricardo_lumeng/&title=Der Ethno-Wahlfälscher&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Eigentlich ist es immer das Gleiche. Erwischt man einen Schwarzen mit Drogen, beim Schwarzfahren oder beim Wahlf&#228;lschen, dann dauert erst nicht lange und der Vorwurf ist klar: &#8220;Der Schwarze ist ein Opfer rassischer Diskriminierung&#8221;.<span id="more-19156"></span></p>
<p>Wir h&#228;tten schon fast gewettet, dass Felgenfahrer Lumengo diese Nummer auch diesmal abzieht. Anscheinend hat der abgewiesene Asylant, der sich dank einer Scheinehe seiner Ausschaffung entzog, des Wahlbetrugs schuldig gemacht. Ach nein, es war kein Betrug, er hat lediglich die Wahlzettel etwa &#8220;angef&#228;lscht&#8221;. Er half den anderen &#8220;S&#252;dtessinern&#8221; beim Ausf&#252;llen.</p>
<p><strong>Die Ethno-Wahlf&#228;lschung als linke Standarddisziplin</strong></p>
<div id="attachment_19163" class="wp-caption alignleft" style="width: 459px"><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/02/lumengo_opfer.png"><img class="size-full wp-image-19163   " style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; border: 2px solid blue;" title="lumengo_opfer" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/02/lumengo_opfer.png" alt="" width="449" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">(Tagesanzeiger)</p></div>
<p>Seine Partei, die SP, findet das alles nicht sonderlich schlimm. Warum auch, geh&#246;rt doch Ethno-Wahlf&#228;lschung zum Standardinventar der Linken: immer wieder werden &#8220;Neuschweizer&#8221; auf Anhieb mit gl&#228;nzendem Resultat in die Parlamente gew&#228;hlt.</p>
<p>Im Kanton Zug h&#228;lt sich nach wie vor das Ger&#252;cht, dass Spaghettizangen-Tamilen Wahlunterlagen aus den Briefkasten und der Altpapiersammlung gefischt haben. Davon weiss der gew&#228;hlte Tamile nat&#252;rlich nichts. Und die Spaghettizangen-Tamilen zu belangen, w&#228;re auch sinnlos. Sie waren ja nur hier in den Ferien und reden keine Wort Deutsch.</p>
<p><strong>Lumengo: gelebte N&#228;chstenliebe</strong></p>
<p>Lumengo hat auch sonst eine kurlige Vergangenheit. Schon mehrfach wurde er rassisch diskriminiert. So beging er Fahrerflucht aus Angst, von den Polizisten verhaftet zu werden. Zum Gl&#252;ck kann sich der geb&#252;rtige Angolaner gelegentlich in seiner alten Heimat erholen, von wo er damals fliehen musste. Dort wurde er aufgrund seines christlichen Glaubens verfolgt. (T&#246;nt gut, oder?). Jedenfalls kehrt unser Nationalrat gerne mit einer neuen Geburtsurkunde aus den Ferien zur&#252;ck, einen Trauschein hat er aber nicht im Gep&#228;ck.</p>
<p>Letztlich ist es uns Wurst, ob ein Schwarzer, ein Moslem, ein Tamile oder was auch immer in die Parlamente oder zum Bundesrat gew&#228;hlt wird. Schlechter als Calmy und Leuenberger kann es auch der nicht mehr machen. Wir w&#228;ren lediglich dankbar, wenn er auf schweizerische und nicht auf afrikanische Art gew&#228;hlt wird.</p>
<p>Die Linke und die Presse steht bedingungslos hinter Lumengo und zeigen damit, was sie von Demokratie halten.</p>
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		<title>Thielemann ist ein Schw&#228;tzer !</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:46:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ Eigentlich ist das Problem ganz einfach: die umliegenden L&#228;ndern haben hochverschuldete, aufgebl&#228;hte Staatsapparte, die sie nicht mehr finanzieren k&#246;nnen. Die Schweiz auch &#8211; aber die Schweiz hat auch das Bankgeheimnis. Also bringen die geschr&#246;pften Nachbarn ihr Geld unversteuert zu uns.
Wenn es nach dem linken Thielemann geht, Ethikprofessor aus St.Gallen, beherbergt die Schweiz damit Verm&#246;genswerte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/04/thielemann-ist-ein-schwaetzer/&title=Thielemann ist ein Schwätzer !&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Eigentlich ist das Problem ganz einfach: die umliegenden L&#228;ndern haben hochverschuldete, aufgebl&#228;hte Staatsapparte, die sie nicht mehr finanzieren k&#246;nnen. Die Schweiz auch &#8211; aber die Schweiz hat auch das Bankgeheimnis. Also bringen die geschr&#246;pften Nachbarn ihr Geld unversteuert zu uns.<span id="more-18655"></span></p>
<p>Wenn es nach dem linken Thielemann geht, Ethikprofessor aus St.Gallen, beherbergt die Schweiz damit Verm&#246;genswerte, die einem anderen Land geh&#246;ren. Die Frage ist interessant!</p>
<p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/02/merkel.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-18663" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="merkel" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/02/merkel.jpeg" alt="" width="260" height="343" /></a>Darf ein Staat Verm&#246;genswerte beherbergen, die einem anderen Staat wiederrechtlich entzogen wurden? Selbst ein Schweizer Jurist w&#252;rde nach geltendem Recht diese Frage mit Nein beantworten. Doch nun kommt der Clou: sofern er keinen Steuerbetrug gemacht hat, ist er vom Bankgeheimnis gesch&#252;tzt.</p>
<p>Ob das nun veraltet ist oder nicht, lassen wir die Politiker diskutieren. Die Frage ist vielmehr eine andere: kann umgekehrt die Schweiz in Deutschland ihr Recht ebenfalls durchsetzen? Beispiel: bei uns ist die Zoophilie verboten. Wer sich also ein Schaf als Bettgenossen h&#228;lt, bekommt ins Gef&#228;ngnis &#8211; es sei denn, er sei Moslem, weil f&#252;r ihn mildernde Umst&#228;nde gelten.</p>
<p>Was ist nun also, wenn so ein Schulfi nach Deutschland abhaut und wir ihn ausgeliefert haben wollen? Unsere Justiz,wird leer ausgehen &#8211; trotz Rechtshilfeabkommen.</p>
<p>Und somit ist die Frage des Deutschen Thielemann auch gleich beantwortet: solange die Schweiz eine eigene Nation ist, hat sie das Recht, die Gesetze so zu gestalten, wie es ihr passt! Denn nach schweizerischem Recht ist Steuerhinterziehung &#8211; zugegebenermassen zu Ungunsten eines befreundeten und auch demokratisch legitimierten Staates &#8211; zul&#228;ssig.</p>
<p>Wenn man den Gedanken Thielemanns fertig denkt, dann w&#252;rden s&#228;mtliche Gesetze anderer L&#228;nder auch f&#252;r die Schweiz gelten. (Und so ein Idiot ist Professor geworden?)</p>
<p>Solange also entweder kein Abkommen zwischen beiden Staaten vorliegt, oder der Tatbestand der Steuerhinterziehung auch bei uns strafbar wird, solange hat die Schweiz das Recht so zu handeln, wie sie zumindest tun sollte.</p>
<p>Nur einer scheint da &#252;ber dem Gesetz zu stehen: unser Bundesrat. &#8220;Unser&#8221; Bundesrat?</p>
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		<title>Don Eugenio kommt nicht mehr</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:22:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ F&#252;r uns in Lugano war es immer eine besondere Sache, wenn der &#8220;furgoncino&#8221; mit Don Eugenio vorfuhr. Der kleine Lieferwagen war mit &#8220;Gessi Lombardia&#8221; angeschrieben. Er fuhr jeden Tag ins Tessin, um irgendwo eine Arbeit zu erledigen. Darin sassen zwei Arbeiter in weisser Arbeitskleidung. Zweimal im Jahr war der eine aber nicht ein Arbeiter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/04/don-eugenio-kommt-nicht-mehr/&title=Don Eugenio kommt nicht mehr&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>F&#252;r uns in Lugano war es immer eine besondere Sache, wenn der &#8220;furgoncino&#8221; mit Don Eugenio vorfuhr. Der kleine Lieferwagen war mit &#8220;Gessi Lombardia&#8221; angeschrieben. Er fuhr jeden Tag ins Tessin, um irgendwo eine Arbeit zu erledigen. Darin sassen zwei Arbeiter in weisser Arbeitskleidung. Zweimal im Jahr war der eine aber nicht ein Arbeiter, sondern Don Eugenio, ein Don des Baugewerbes, kleingewachsen, bullig, eher dunkel. Niemandem w&#228;re er aufgefallen.<span id="more-18645"></span></p>
<p>Wie immer begr&#252;sste er uns um seiner &#252;berschwenglichen, aber ernstgemeinten Herzlichkeit, brachte Geschenke mit und fragte nach seinem Anzug, der schon zwei Tage vorher bei der Bank angeliefert worden war. Don Eugenio erschien kurz darauf in seinem eleganten Doppelreiher mit Lackschuhen und Bochette. An seiner Hand war eine Schweizer Golduhr und er hatte Brilliantine im Haar. Nachdem man ihm geholfen hatte, die Krawatte zu binden, nahm er eine Zigarre hervor und konnte sich kaum an seinem Spiegelbild sattsehen. Er war nun endlich der, den er gerne sei wollte, aber nicht sein durfte. In dieser Aufmache h&#228;tte ihn die Finanza in Italien schnell einkassiert. Nach einer Weile sagte er dann: &#8221; &#8230; e adesso andiamo a far&#8217; l&#8217;americano a Zurigo&#8221;.</p>
<p>In einem Mietwagen mit Waadtl&#228;nder Nummernschild ging es dann nach Z&#252;rich. Don Eugenio redete ununterbrochen, entweder fluchte er &#252;ber die Regierung oder den Fussball. Lediglich als wir an einem Betonwerk vorbeikamen, meinte er, dass der Beton in der Schweiz auch ohne Mafia immer noch dreimal soviel koste.</p>
<p>Manchmal hatte ich Lust, ihn zu fragen, ob er wegen seinem Job kein schlechtes Gewissen hatte. Doch er h&#228;tte mich wahrscheinlich das gleiche gefragt. Ich denke aber nicht, er f&#252;hlte sich als Berufsmann, der das tat, was er gelernt hatte. Ob das in Italien verboten war oder nicht, schien ihm eher ein lokales Problem zu sein. Zugegeben, wir Banker denken auch nicht anders. Dennoch bef&#252;rwortete er mit Vehemenz den Rechtsstaat. Ohne ihn w&#228;re er arbeitslos, das wusste er. Und ich s&#228;sse nicht im Wagen mit Don Eugenio, sondern bestenfalls am Schalter in Lugano, wenn &#252;berhaupt.</p>
<p>Hinten im Auto waren Gipss&#228;cke, die Don Eugenio mitgebracht hatte. Sie waren voller Bargeld. So konnte man sie nat&#252;rlich nicht auf die Theke einer Bank legen. Diese h&#228;tte das Geld wegen dem Geldw&#228;schereigesetz abgewiesen. Also fuhren wir zuerst zu Merill Lynch und er&#246;ffneten dort ein Konto. Investmentfirmen hatten nicht diese Skrupel.</p>
<p>Danach fuhr ich Don Eugenio in ein Luxushotel in Oerlikon, wo er sich an die Bar setzte und auf die zwei aus M&#252;nchen eingeflogenen Modells wartete. Eugenio war nun sichtlich zufrieden mit dem Leben, liess seinem Charme und dem Champagner freien Lauf und unterhielt mit seinem Gesang die ganze Hotellobby.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen holte ich ihn wieder ab und wir fuhren an die Bahnhofstrasse. Sein Mantel hing l&#228;ssig &#252;ber seinen Schultern und er schlenderte langsam von Juwelier zu Juwelier, um seiner Frau in Italien einen Klunker zu kaufen. Doch am l&#228;ngsten verweilte er jeweils beim Franz Carl Weber. Er konnte sich nicht satt sehen an dem ganzen Spielzeug, vielleicht weil er selbst in der Kindheit nicht so viel hatte.</p>
<p>Vollgepackt mit Klunker und Geschenkp&#228;ckli, fuhren wir wieder nach Lugano. Don Eugenio zog sich wieder um, um die Schweiz p&#252;nktlich in seinem furgoncino um f&#252;nf Uhr Richtung Italien zu verlassen.</p>
<p>Ein paar Tage sp&#228;ter checkte seine Frau in einem Luganeser Hotel ein und g&#246;nnte sich das ganze Wellnessprogramm. Wir brachten ihr den Klunker und die Geschenke wie vereinbart vorbei. Ihr Chauffeur nahm alles entgegen. Wo er &#252;bernachtete, wusste niemand.</p>
<p>Don Eugenio wurde zu Ferienbeginn am 1. August 2008 in Kalabrien erschossen. Sp&#228;ter erfuhren wir, dass er gegen das neunte Gesetz der Mafia verstossen hatte. Da gelobe ich mir die friedliche Schweiz.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Die Geschichte ist nicht erfunden. Sie ist aber nicht repr&#228;sentativ f&#252;r das Schweizer Bankgewerbe. Das grosse Geld verdient man dort mit dem Verwalten von Verm&#246;gen von institutionellen Kunden (Versicherungen, Unternehmensverm&#246;gen, usw.). Das Private Banking ergibt sich dann meistens aus dem Umfeld dieser Unternehmen. Diese Personen werden dabei von den Banker aktiv angegangen. Einen &#8220;Ehrencode&#8221; wie die Mafia haben sie nicht.</p>
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