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	<title>WINKELRIED.INFO &#187; NEWS</title>
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	<description>Das konservative Newsportal der Schweiz</description>
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		<title>Jungsozialisten im kriminellen Milieu</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 05:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herakleitos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Im Kanton Aargau treiben seit Jahren Linksextremisten ihr Unwesen. So sind zwei Linksextremisten – sie bezeichnen sich selbst als Linksautonome – die mutmasslichen T&#228;ter der Serie von Brandanschl&#228;gen auf Autos von SVP-Politikern. Juso-Chef Cédric Wermuth wurde bereits wegen politisch motiviertem Hausfriedensbruch verurteilt.
Am 23. Mai des letzten Jahres brannte in Aarau ein Auto. Es war der Start zu einer ganzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/11/jungsozialisten-im-kriminellen-milieu/&title=Jungsozialisten im kriminellen Milieu&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Im Kanton Aargau treiben seit Jahren Linksextremisten ihr Unwesen. So sind zwei Linksextremisten – sie bezeichnen sich selbst als Linksautonome – die mutmasslichen T&#228;ter der Serie von Brandanschl&#228;gen auf Autos von SVP-Politikern. Juso-Chef Cédric Wermuth wurde bereits wegen politisch motiviertem Hausfriedensbruch verurteilt.<span id="more-19294"></span></p>
<p>Am 23. Mai des letzten Jahres brannte in Aarau ein Auto. Es war der Start zu einer ganzen Serie, in deren Folge insgesamt acht Autos in der  Kantonshauptstadt in Flammen aufgingen. Zahlreiche Sprayereien wurden zudem ver&#252;bt. Eigenartig: Gewalt gegen Sachen und Personen wird offenbar von den Medien anders beurteilt, wenn sie von Linken stammt: So titelte die Presse: «Luxuskarossen gingen in Flammen auf.» Autos von SVP-Mitgliedern wurden letztes Jahr von Aargauer Linksextremisten mittels Brands&#228;tzen angez&#252;ndet. In einem Fall nahmen die T&#228;ter ein &#220;bergreifen der Flammen auf ein von Familien bewohntes Haus ganz bewusst in Kauf! Die Presse gebrauchte den Titel «Luxuskarosse» offensichtlich im absch&#228;tzigen Ton, um Sympathie mit den T&#228;tern werbend.</p>
<p>Die Brandserie brachte die Polizei an die Grenzen ihrer Ermittlungsm&#246;glichkeiten. Sie erwischte zwei Aargauer Sch&#252;ler in flagranti beim «Abfackeln» eines Autos.</p>
<p><strong> Das sind die T&#228;ter</strong><br />
Wer sind die die beiden Aargauer Sch&#252;ler, die Autos in Brand steckten? T&#228;ter? Recherchen der sifa haben ergeben, dass es sich um zwei Sch&#252;ler aus Aarau handelt. Der aus akademischem Elternhaus stammende Ivo Lindenberger kandidierte 2007 auf Platz 15 der Liste der Jungsozialisten unter dem Titel «SP und Gewerkschaften – JUSO» f&#252;r den Nationalrat. Sein Mentor, Cédric Wermuth, kandidierte auf der gleichen Liste auf Platz f&#252;nf. Beim zweiten T&#228;ter handelt es sich um Philipp Gloor. Er ist ebenfalls wohnhaft in Aarau. Dem Vernehmen nach war Gloor jedoch nie Mitglied der Juso. Lindenberger nutzt jede Gelegenheit, um vor «rechter Gewalt» zu warnen. Nun ist er selber zum Gewaltt&#228;ter geworden. Auf der Website der Juso ist keine spezielle Medienmitteilung zu finden, dass sie sich von den Gewalttaten ihres Mitglieds distanzieren w&#252;rden. Jedenfalls durfte Lindenberger vor kurzem noch<br />
zum besten geben, dass mehr frustrierte Jugendliche in U-Haft n&#246;tig hat und es deshalb unter anderem ein weniger repressives Verhalten der Polizei braucht»</p>
<p>Die Unterst&#252;tzung der «linksautonomen Freunde» der beiden Inhaftierten ist ungebrochen. Der f&#252;r den Fall zust&#228;ndige Untersuchungsrichter wurde  von Linksextremisten massiv bedroht und die Adresse im Internet ver&#246;ffentlicht – offenbar als Aufforderung, ihn mit Stellungnahmen und anderem heimzusuchen. In einem Beitrag auf einer einschl&#228;gigen Internetseite war beispielsweise zu lesen:</p>
<blockquote><p>«die Schweiz mehr Treffpunkte f&#252;r Jugendliche anstatt.«Auch wenn die Polizei die beiden Inhaftierten psychisch und physisch foltert, sie uns die staatliche Repression sp&#252;ren l&#228;sst, und uns zu kriminalisieren versucht, wir geben nicht auf, bis unsere Freunde wieder auf freiem Fuss sind.»</p></blockquote>
<p>Obwohl die Polizei an die Grenzen ihrer Ermittlungsf&#228;higkeiten kam, gelang ihr doch noch ein Erfolg: Die beiden jungen M&#228;nner wurden verhaftet und erst nach 46 Tagen Untersuchungshaft vorl&#228;ufig entlassen. Der politische</p>
<p>Hindergrund des Falles ist jedoch noch nicht gel&#246;st. Die beiden hatten sich gegen&#252;ber der Polizei &#228;usserst unkooperativ verhalten. Sie verweigerten die Aussage und stellten einige Haftentlassungsgesuche. Gest&#228;ndig waren die T&#228;ter nur im letzten Fall, als sie von der Polizei beim Brandlegen beobachtet wurden und die Beweislage erdr&#252;ckend war.</p>
<p>Die Polizei geht davon aus, dass Lindenberger und Gloor f&#252;r mindestens weitere f&#252;nf Brandanschl&#228;ge verantwortlich sind. Der Sachschaden an den Fahrzeugen bel&#228;uft sich auf 250’000 Franken. Hinzu kommen Sch&#228;den von &#252;ber 100&#8242;000 Franken wegen Sprayereien und Sachbesch&#228;digungen.</p>
<p><strong>Die Karriere des Cédric Wermuth</strong><br />
Cédric Wermuth, Vizepr&#228;sident der SP Schweiz und Juso-Aktivist, gilt als einer er Drahtzieher der Besetzung von zwei Hotels, unter anderem des Verenahofs im B&#228;derquartier in Baden durch Linksautonome Ende Januar 2009. Die Geb&#228;ude wurden dabei verw&#252;stet und mit Farbe verunstaltet. Mit Sprayfarben wurden W&#228;nde verschmiert und Lebensmittel aus Tiefk&#252;hlschr&#228;nken gestohlen. Wermuth distanzierte sich von der Tat. Die Vandalenakte seien «nicht geplant gewesen» und «ausser Kontrolle geraten», verriet er den Medien.</p>
<p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/03/andrea_arezina.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-19303" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="andrea_arezina" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/03/andrea_arezina.jpeg" alt="" width="170" height="192" /></a>Doch jetzt wurde Wermuth f&#252;r seine gewaltsame Besetzung geb&#252;sst: Er wurde im Februar 2010 vom Bezirksgericht Baden wegen Hausfriedensbruchs zu einer bedingten Geldstrafe von zwanzig Tagess&#228;tzen und einer Busse von 300 Franken verurteilt. Seine Aktion lief unter dem Titel «Aktion f&#252;r mehr bezahlbaren Wohnraum». Genau genommen handelte es sich bei Wermuths Tat um einen Einbruchdiebstahl. Seinen Anw&#228;lten gelang es aber, auf «Hausfriedensbruch» zu pl&#228;dieren, weil hier das Strafmass niedriger ist. Eine weitere Drahtzieherin der H&#228;userbesetzung, Andrea Arezina (Foto), arbeitet f&#252;r ein staatlich subventioniertes Hilfswerk.</p>
<p>Wermuth ist kein unbeschriebenes Blatt. Er gilt als Provokateur. So z&#252;ndete er an einer SP-Delegiertenversammlung einen Joint vor laufender Kamera an. Die  SP liess ihn gew&#228;hren. «Es brandete ihm die gew&#252;nschte Sympathiewelle samt Strafverfahren entgegen», stellte die Weltwoche fest.</p>
<p>Gem&#228;ss Homepage der SP Schweiz ist Wermuth immer noch pers&#246;nlicher Mitarbeiter des SP-Nationalrats und heutigen Aargauer Regierungsrats Urs Hofmann. Eine &#246;ffentliche Distanzierung des Regierungsrats von seinem Parteikollegen hat nie stattgefunden. Man stelle sich vor, ein b&#252;rgerlicher Regierungsrat w&#252;rde einen vorbestraften pers&#246;nlichen Mitarbeiter besch&#228;ftigen und mit Steuergeldern entl&#246;hnen&#8230;</p>
<p><strong>Hofierung durch die Medien</strong><br />
Auch die Medien hofieren Wermuth wo es nur geht. So ist er regelm&#228;ssiger Gast bei TeleZ&#252;ri. Eine grosse Stellungnahme in der NZZ vom 29. November 2009 &#252;ber Auswirkungen der Minarettinitiative stammte von Wermuth. Und dieser wirft der SVP etwas vor, was wohl eher auf ihn selbst zutrifft:</p>
<blockquote><p>«Man stochert einfach mal rein und schaut, wie die Wespen reagieren. Wenn alle aufschreien, kann man sicher sein, ein Thema gefunden zu haben, von dem man sich noch gut einige Jahre ern&#228;hren kann» schrieb der Juso-Pr&#228;sident in der NZZ.</p></blockquote>
<p><strong>Diverse SPler im Konflikt mit dem Gesetz</strong><br />
Die Nachwuchsorganisation der Jungsozialisten (Juso) wird von Cédric Wermuth pr&#228;sidiert. Wermuth forderte die B&#252;rger k&#252;rzlich auf, Personen die der Steuerhinterziehung verd&#228;chtigt sind oder sein k&#246;nnten zu denunzieren. Eine<br />
entsprechende Hotline ist eingerichtet. Ein solches Vorgehen – n&#228;mlich wirtschaftlicher Nachrichtendienst ist strafbar. Die SP hat mit solch illegalen Aktionen aber Erfahrung: SP-Vizepr&#228;sident Wermuth ist verurteilt wegen Hausfriedensbruchs und Gewaltanwendung und die SP schweigt.</p>
<p>Sie schweigt ebenso wie in anderen F&#228;llen in der Vergangenheit: St&#228;nder&#228;tin Anita Fetz hat den Wahlspendenskandal der Stiftung Pro Facile politisch &#252;berstanden, Nationalrat Ricardo Lumengo wurde als Rechtsanwalt der mehrfachen Urkundenf&#228;lschung f&#252;r seine eigenen Wahlen beschuldigt und ist jetzt wegen Wahlf&#228;lschung angeklagt. Die SP schweigt und sitzt die Dinge aus. Im Falle ihres Vizepr&#228;sidenten Wermuth wiegelt die SP ebenfalls ab:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist sicher nicht gut gelaufen, und sowohl die SP wie auch Juso distanzieren sich von diesen Gewaltakten im Nachzug an die Hausbesetzungen», sagt der SP-Medienverantwortliche Andreas K&#228;sermann. Kein Bedauern, keine Entschuldigung. Halt geradlinige SP-Politik.</p></blockquote>
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		<title>Mythos Weissgeld</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Frankfurter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Die Politiker basteln sich wieder einmal eine heile Welt zusammen. Sie wollen den Bankenplatz Schweiz auf eine &#8220;Weissgeldstrategie&#8221; einschw&#246;ren &#8211; nat&#252;rlich per Gesetze. Wie das genau funktionieren soll, weiss keiner.
Die Weltwoche hat fast zwei Nummern versucht, den Europ&#228;ern eine Steueramnestie schmackhaft zu machen. Doch dort schien niemand abonniert zu sein. Auf jeden Fall verhallte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/10/mythos-weissgeld/&title=Mythos Weissgeld&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Die Politiker basteln sich wieder einmal eine heile Welt zusammen. Sie wollen den Bankenplatz Schweiz auf eine &#8220;Weissgeldstrategie&#8221; einschw&#246;ren &#8211; nat&#252;rlich per Gesetze. Wie das genau funktionieren soll, weiss keiner.<span id="more-19282"></span></p>
<p>Die Weltwoche hat fast zwei Nummern versucht, den Europ&#228;ern eine Steueramnestie schmackhaft zu machen. Doch dort schien niemand abonniert zu sein. Auf jeden Fall verhallte die Idee wirkungslos. Auch die Idee einer Abgeltungssteuer (eine Art Verrechnungssteuer) wurde nicht ausserhalb der Schweiz diskutiert. Somit bleiben der Schweiz nur noch zwei Optionen: Krieg oder Kapitulation.</p>
<p>Variante Krieg h&#228;tte ganz einfach bedeutet, an dem Bankgeheimnis festzuhalten und s&#228;mtlich diesbez&#252;gliche Anfragen aus der EU zu ignorieren. Die Eurokraten w&#228;ren dar&#252;ber zwar verstimmt gewesen, das h&#228;tte uns aber nicht weiter kratzen m&#252;ssen. Irgendwann h&#228;tte sich die Lage wieder beruhigt. Die Frage ist nur, ob das Bankgeheimnis technisch h&#228;tte aufrecht erhalten werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Die Depression der Gefalls&#252;chtigen</strong></p>
<p>Unsere 7 Zwerge aber leiden unter notorischer Gefallsucht gegen&#252;ber der EU und verfallen in eine Depression, wenn sich die Staatsoberh&#228;upter zum Gruppenfoto treffen und man sich selbst nicht darauf wiederfindet. Und so kam Merz und Co. nichts anderes in den Sinn, als zu kapitulieren. Die Kapitulationsurkunde hat einen Namen: Weissgeldstrategie.</p>
<p>Weissgeld nennt man Geld, das ordentlich versteuert wurde. F&#252;r den Finanzplatz Schweiz w&#252;rde das bedeuten, dass die Schweizer Banken nur noch versteuertes Geld entgegennehmen d&#252;rfen. Doch wie sollen eine Bank das &#252;berpr&#252;fen?</p>
<p><strong>Eine Idee &#8230;</strong></p>
<p>Eine Idee ist, dass der Bankkunde ein F&#246;tzel unterschreibt, in dem er erkl&#228;rt, dass das Geld versteuert sei. Die Bank kann das glauben oder nicht. Wird sie get&#228;uscht, ist der n&#228;chste Skandal programmiert. Sie m&#252;ssten also die Angaben &#252;berpr&#252;fen. Also noch mal von vorne: Udo Piefke erscheint mit einer Million in bar am Bankschalter und erkl&#228;rt, das Geld sei legal versteuert. Die Bank telefoniert darauf den deutschen Steuerbeh&#246;rden und fragen ob die Angaben von Piefke stimmen. Der deutsche Steuerkommiss&#228;r wird seine Steuerdaten &#252;berpr&#252;fen und entweder sagen, es sei ok. Sagt er Nein, ist Piefke gut beraten, sich in der Schweiz gleich noch nach einer Arbeit umzusehen, den Zuhause wartet sicher der Untersuchungsrichter auf ihn.</p>
<p>Anders ausgedr&#252;ckt: mit einer Weissgeldstrategie kommt kein einziger Stutz ins Land.</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnte man die Herkunft des Geldes auch mit drei Spitzkehren via Cayman Island weisswaschen, doch die Kosten f&#252;r diese Transaktionen sind so hoch, so dass es nur bei Milliardenbetr&#228;ge Sinn machen. Solche Betr&#228;ge verwalten nur Grosskonzerne und die passen auf, dass sie nicht in solche Gesch&#228;fte verwickelt werden (es sei denn, sie heissen Swisscom).</p>
<p><strong>&#8230; und noch eine</strong></p>
<p>Die andere Idee unserer Class Politique ist, dass der Kunde mit einem Attest der Steuerbeh&#246;rde erscheint, die ihm attestieren, dass das Geld versteuert worden ist. Och wie nett &#8230; da hat jemand eine Million &#252;ber, geht zum Amt und l&#228;sst sich attestieren, das Geld sei sauber. Das Amt weiss nat&#252;rlich warum: er will mit dem Stutz ab in die Schweiz. Die Frage ist nat&#252;rlich nun, ob die Beh&#246;rde &#252;berhaupt eine solchen Persilschein ausstellt. Gr&#252;nde ihn zu verweigern, g&#228;be es genug. Und wer garantiert, dass der Piefke nicht den Schein zweimal verwendet?</p>
<p>Anders ausgedr&#252;ckt: so eine Bescheinigung wird es in der Praxis nie geben.</p>
<p>Es w&#228;re ehrlicher, jedem Ausl&#228;nder gleich den Zugang zu Schweizer Banken zu verbieten. Das t&#246;nt zwar rassistisch und ist diskriminierend, aber faktisch ist die Weissgeldstrategie dasselbe.</p>
<p>Wir freuen uns daher f&#252;r Deutschland. Als Schweizer kann man schon heute problemlos ein Konto er&#246;ffnen und profitiert vom totalen deutschen Bankgeheimnis f&#252;r ausl&#228;ndische Kunden. Das einzige Risiko ist der Wechselkurs.</p>
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		<title>Die Inquisitoren melden sich wieder</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kuhn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Voraussichtlich am 18. M&#228;rz befindet der St&#228;nderat als Erstrat &#252;ber die G&#252;ltigkeit der Ausschaffungsinitiative der SVP. Nach dem Grosserfolg der Minarett-Initiative wissen die Damen und Herren St&#228;nder&#228;te ganz genau, dass dieses Volksbegehren beim Volk problemlos durchkommt, da die Schweizerinnen und Schweizer es nicht mehr goutieren, dass kriminelle Ausl&#228;nder, welche ihr Gastrecht in der Schweiz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/09/die-inquisitoren-melden-sich-wieder/&title=Die Inquisitoren melden sich wieder&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2009/12/renekuhn150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17726" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="renekuhn150" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2009/12/renekuhn150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Voraussichtlich am 18. M&#228;rz befindet der St&#228;nderat als Erstrat &#252;ber die G&#252;ltigkeit der Ausschaffungsinitiative der SVP. Nach dem Grosserfolg der Minarett-Initiative wissen die Damen und Herren St&#228;nder&#228;te ganz genau, dass dieses Volksbegehren beim Volk problemlos durchkommt, da die Schweizerinnen und Schweizer es nicht mehr goutieren, dass kriminelle Ausl&#228;nder, welche ihr Gastrecht in der Schweiz vergeben haben, sich l&#228;nger in unserem Land aufhalten d&#252;rfen.<span id="more-19266"></span></p>
<p>Also wieder der Zeitpunkt f&#252;r den „Club Helvétique“, sich zu Wort zu melden und zu verk&#252;nden, dass die SVP-Initiative unzul&#228;ssig sei. Falls das Parlament die Initiative f&#252;r g&#252;ltig erkl&#228;ren w&#252;rde, w&#228;re dies „verfassungswidrig, undemokratisch und skandal&#246;s“.</p>
<p>Sie erinnern sich, der „Club Helvétique“ ist der Club der „Intelektuellen“, welcher demokratisch gef&#228;llte Volksentscheide nicht akzeptieren will und somit von einer Demokratie nichts h&#228;lt. Dieser Club will doch tats&#228;chlich eine Initiative, welche innerhalb von nur gerade 3 Monaten von 200‘000 Personen unterschrieben und schlussendlich mit 232‘000 Unterschriften eingereicht wurde, f&#252;r ung&#252;ltig erkl&#228;ren lassen.</p>
<p>Der „Club Helvétique“ sieht in der Ausschaffungsinitiative schon wieder eine verfassungswidrige Initiative &#8211; wie bei allen SVP-Initiativen -, weil alle illegal handelnden Ausl&#228;nder ihr Recht auf einen Aufenthalt in der Schweiz verlieren w&#252;rden, da die Ausschaffung – beispielsweise in Folterstaaten – zwingendes V&#246;lkerrecht verletze.</p>
<p>Der „Club Helvétique“ ist ein Forum, worin gr&#252;n-linke Politiker, Medienleute und viele Professoren sich gegenseitig best&#228;tigen und auf die Schulter klopfen. Dieser Club hat rege bei der Abwahl von Bundesrat Blocher mitgemischt und auch als es um die Wahl von Ueli Maurer in den Bundesrat ging, wollte die selbsternannte Zulassungsbeh&#246;rde die Wiedereinstiegsbedingungen f&#252;r die SVP in den Bundesrat definieren.</p>
<p>Diesem Anti-SVP-Kampftrupp geh&#246;ren zahlreiche frustriere Linke und Professoren an, so beispielsweise Roger de Weck, zweifach gescheiterter Chefredaktor (Tages-Anzeiger und Die Zeit) und heutiger „freier Publizist“. Herr de Weck, welcher gerne von unserem Staatsfernsehen in Diskussionssendungen (Arena) eingeladen wird oder f&#252;r die linken Bl&#228;tter seine Kolumne schreiben darf. Da Herr de Weck seit seiner Kindheit nur auf dem linken Auge normal sieht, hat sich dies wohl auf seine politische Einstellung ausgewirkt &#8211; so wie er sieht, so denkt er.</p>
<p>Weitere Mitglieder sind der Multifunktionssoziologe Kurt Imhof, welcher ebenfalls immer wieder beim Schweizer Fernsehen als „Experte“ auftreten darf. Oder Martin Heller, der Verdampfer der Expo-02-Milliarde. Der Basler Europa-Professor Georg Kreis, f&#252;r welchen alles ausl&#228;nderfeindlich und rassistisch ist, was von der SVP kommt oder alt Bundesrichter Giusep Nay (CVP), unerm&#252;dliches Mitglied dieser Vereinigung, der noch immer darunter leidet, dass er nicht an den Europ&#228;ischen Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte gew&#228;hlt wurde. Dieser Herr Nay wollte – in seiner Angst vor der Volksmeinung von staatlich besoldeten Professoren sekundiert – fast alle SVP-Initiativen der letzten Jahre vorsorglich verbieten lassen, so insbesondere das, an der Urne schliesslich abgeschmetterte, Begehren f&#252;r demokratische Einb&#252;rgerungen, das einen Federstrich-Entscheid des Bundesgerichts aufheben wollte. Nays immer wiederkehrendes Argument: Verstoss gegen das V&#246;lkerrecht!</p>
<p>Aber auch der Stadtpr&#228;sident der Stadt Luzern, Urs W. Studer, befindet sich unter den „erlesenen“ Mitglieder der „Ultralinken“, welche sich anmassen, den Schweizern vorzuschreiben, was sie zu tun und zu stimmen haben. Herr Studer, welcher bei den Stadtratswahlen vom Juni 2009 einen Kandidaten eingesch&#252;chtert hat und von der Regierung mit deutlichen Worten ger&#252;gt wurde und deshalb die Wahlen wiederholt werden mussten, was in der Stadt Luzern noch nie vorgekommen ist.</p>
<p>Wie schrieb doch die Weltwoche &#252;ber den elit&#228;ren Club: „Der Horizont des „Club Helvétique“ besteht aus dem V&#246;lkerrecht, das allen demokratischen Entscheiden vorgeht, einer Verfassungsgerichtsbarkeit, die alle Initiativen, die mit internationalem Recht kollidieren, vorsorglich verbietet, dem raschen Anschluss an Europa, der Verabsolutierung der Judikative, die unangenehme Urnenentscheide kippt, dem Ausschluss des politischen Gegners von den Entscheidungsprozessen und dem tiefen Misstrauen gegen&#252;ber dem Volk (P&#246;belherrschaft). Das Ziel ist, kurz gefasst, die Herrschaft der Weisen, die weder an Volksentscheide noch an Ergebnisse der Wahlen gebunden sind.“</p>
<p>Was muss der 7. M&#228;rz wohl wieder f&#252;r ein „schwarzer Tag“ f&#252;r den „SVP-Hasser-Club“ gewesen sein, als sie geh&#246;rt haben, dass die SVP im Kanton Nidwalden, 10 Jahre nach der Gr&#252;ndung, zur st&#228;rksten Partei gewachsen ist und 8 Sitze dazugewonnen hat und nun 19 der 60 Sitze besetzt und dann gleich auch noch ein zweiter SVP-Regierungsrat gew&#228;hlt wurde. Und auch im Kanton Obwalden, die SVP 5 Sitze dazugewonnen hat und jetzt 11 Sitze des 55-k&#246;pfigen Parlamentes besetzt und zweitst&#228;rkste Partei hinter der CVP ist.</p>
<p><strong>Mitglieder des Club Helvétique:</strong></p>
<ul>
<li>Cécile B&#252;hlmann, alt Nationalr&#228;tin, Gr&#252;ne</li>
<li>Josef Estermann, alt Stapi Z&#252;rich, SP</li>
<li>Hildegard F&#228;ssler, Nationalr&#228;tin, SP</li>
<li>Andreas Gross, Nationalrat, SP</li>
<li>Barbara Haering, alt Nationalr&#228;tin, SP</li>
<li>Ueli Heiniger, Fernsehmoderator</li>
<li>Martin Heller, Kulturunternehmer</li>
<li>Irene Herrmann, Historikerin</li>
<li>Kurt Imhof, Soziologe</li>
<li>Georg Kreis, Historiker</li>
<li>Joëlle Kuntz, Autorin</li>
<li>Dick Marty, St&#228;nderat, FDP</li>
<li>Aram Mattioli, Historiker</li>
<li>J&#246;rg Paul M&#252;ller, Staatsrechtler</li>
<li>Giusep Nay, Ex-Bundesgerichtspr&#228;sident</li>
<li>Regina Ogorek, Rechtswissenschafterin</li>
<li>Gilles Petitpierre, alt St&#228;nderat, FDP</li>
<li>Jacques Picard, Geschichtsprofessor</li>
<li>Chasper Pult, Sprachwissenschafter</li>
<li>Martin Schaffner, Historiker</li>
<li>Walter Schmid, Rektor Hochschule Luzern</li>
<li>Hansj&#246;rg Siegenthaler, Historiker</li>
<li>Hans St&#246;ckli, Nationalrat, SP</li>
<li>Urs W. Studer, Stadtpr&#228;sident Luzern</li>
<li>Roger de Weck, Publizist</li>
<li>Myrtha Welti, Universit&#228;tsr&#228;tin</li>
</ul>
<p>Quelle Mittelland-Zeitung vom 7. Dezember 09</p>
<p>9. M&#228;rz 2010</p>
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		<title>Achilles zu Gast in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 00:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Arkadasch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[POLITIK]]></category>
		<category><![CDATA[TITEL]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[ Die Schweiz hat sich nun ein St&#252;ck Griechenland ins Land geholt. Die Senkung des Umwandlungssatzes der Pensionskassen wurde abgelehnt. Damit k&#246;nnen die Renten nicht weiter gesenkt werden. Die &#196;lteren &#8211; die Profiteure dieses Entscheides &#8211; werden sich freuen. Die J&#252;ngeren hingegen (50-) werden nun mit h&#246;heren Rentenbeitr&#228;gen (BVG) rechnen m&#252;ssen. Anders ausgedr&#252;ckt: das Volk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/08/achilles-zu-gast-in-der-schweiz/&title=Achilles zu Gast in der Schweiz&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Die Schweiz hat sich nun ein St&#252;ck Griechenland ins Land geholt. Die Senkung des Umwandlungssatzes der Pensionskassen wurde abgelehnt. Damit k&#246;nnen die Renten nicht weiter gesenkt werden. Die &#196;lteren &#8211; die Profiteure dieses Entscheides &#8211; werden sich freuen. Die J&#252;ngeren hingegen (50-) werden nun mit h&#246;heren Rentenbeitr&#228;gen (BVG) rechnen m&#252;ssen. Anders ausgedr&#252;ckt: das Volk hat weniger Geld zur freien Verf&#252;gung. <span id="more-19257"></span></p>
<p>Die Ausnahme sind auch diesmal wieder die Beamten. Sie haben sich um ihre Pensionen nicht zu f&#252;rchten. Ist zuwenig Geld in der Kasse, nimmt der Staat das Geld &#252;ber den Kapitalmarkt auf.</p>
<blockquote><p>Etwa die H&#228;lfte der Staatsverschuldung unseres Landes haben wir den Beamtenpensionen zu verdanken, die andere H&#228;lfte ihrer Unf&#228;higkeit.</p></blockquote>
<p>W&#228;hrend man in ganz Europa &#252;ber die Luxus-Pensionen der  Griechen den Kopf sch&#252;ttelt, sollte man mal den Blick auf unsere nationale Pennerkaste werfen. W&#228;hrend der Grieche mit 62 die Segel streichen kann, macht das der durchschnittliche &#8220;Staatschrampfer&#8221; in der Schweiz schon zwei Jahre fr&#252;her. Selbst wenn man die Kaufkraft der L&#246;hne ber&#252;cksichtigt, bekommt der Schweizer noch ein Mehrfaches.</p>
<p>Der Trottel ist einmal mehr Durchschnittsverdiener, dessen Pensionskasse nicht staatlich abgesichert ist. Es wird nicht lange dauern, bis hier unsere Magistraten das tun werden, was die Griechen nicht tun k&#246;nnen. Sie werden den Schweizer Franken abwerten. Otto Normalverbracher bekommt dann gleich viel Pension wie vorher, nur damit kommt er nicht weit. Das hat schon einmal hervorragend funktioniert. Der deutsche Staat entledigte sich so weitgehend seiner Verpflichtungen vor 1923.</p>
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		<title>Fiktion der &#8220;B&#252;rgerlichen Mehrheit&#8221; bricht zusammen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 06:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herakleitos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialhilfemissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Sozibusiness]]></category>

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		<description><![CDATA[ Dank freisinniger Unterst&#252;tzung kommt im Nationalrat eine Mehrheit zustande, die sogenannten «Sans-Papiers» einen Anspruch auf staatliche Gesundheitsversorgung und den «Sans-Papiers»-Nachkommen auf Zutritt zu Schulung und Lehrstellen einr&#228;umt. So beschloss es der Nationalrat am 3 M&#228;rz 2010.
«Sans-Papiers»: Das ist eine die Wahrheit besch&#246;nigende Umschreibung von illegal in unser Land eingedrungenen Migranten, die hier eklatant das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/03/06/fiktion-der-buergerlichen-mehrheit-bricht-zusammen/&title=Fiktion der "Bürgerlichen Mehrheit" bricht zusammen&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Dank freisinniger Unterst&#252;tzung kommt im Nationalrat eine Mehrheit zustande, die sogenannten «Sans-Papiers» einen Anspruch auf staatliche Gesundheitsversorgung und den «Sans-Papiers»-Nachkommen auf Zutritt zu Schulung und Lehrstellen einr&#228;umt. So beschloss es der Nationalrat am 3 M&#228;rz 2010.<span id="more-19248"></span></p>
<p>«Sans-Papiers»: Das ist eine die Wahrheit besch&#246;nigende Umschreibung von illegal in unser Land eingedrungenen Migranten, die hier eklatant das Asylrecht missbrauchen. Sans-Papiers gelangen keineswegs mittellos in unser Land. Nahezu alle haben ihren Schleppern, die ihnen den illegalen Eintritt in die Schweiz daf&#252;r verschafften, hohe Summen bezahlt. Nur reiche Migranten k&#246;nnen sich teure Schlepper leisten. Diese verkaufen ihnen daf&#252;r Biographien, die sie als mittellose, bedauernswerte «Opfer» irgendwelcher widrigen Umst&#228;nde «ausweisen». Das steigert den Druck auf die Tr&#228;nendr&#252;sen der hiesigen &#214;ffentlichkeit, die auch von Seiten der Medien &#252;ber Sans-Papiers und illegale Einwanderung massiv get&#228;uscht wird.</p>
<p><strong>Fortgesetzter Asylbetrug</strong></p>
<p>Jedem, der – wie auch immer – in die Schweiz gelangt und hier um Asyl ersucht, ist ein aufwendiges, zeitraubendes Abkl&#228;rungsverfahren sicher. Die Kosten tragen die Steuerzahler der Schweiz. Kann der illegale Einwanderer in diesem Verfahren aber keinerlei Verfolgungs-Nachweis erbringen, keinen echten Grund zur Beanspruchung von Asylrecht nachweisen, dann endet das Abkl&#228;rungsverfahren negativ, dann wird der Asylantrag abgelehnt und der Gesuchsteller muss das Land verlassen. So hat es das Volk, der Souver&#228;n unseres Landes, letztmals im Herbst 2006 in einer denkw&#252;rdigen Abstimmung zur Revision des Asylgesetzes mit sehr deutlichem Resultat beschlossen.</p>
<p>2006, als das Volk sch&#228;rfere Massnahmen gegen Asylmissbrauch an der Urne gutgeheissen hat, wurden diese auch umgesetzt. Christoph Blocher, damals an der Spitze des Justiz- und Polizeidepartements, sorgte daf&#252;r.</p>
<p><strong>Institutionalisierter Schlendrian – mit freisinniger Unterst&#252;tzung</strong></p>
<p>Inzwischen, nach der Abwahl Blochers, hat wieder Schlendrian eingerissen. Die Renitenz von nach rechtm&#228;ssig durchgef&#252;hrtem Verfahren Ausgewiesenen nimmt wieder drastisch zu – von Links-Gr&#252;n und ihnen nahestehenden Medien systematisch unterst&#252;tzt. Der politischen Linken gelingt es dabei, die vom Steuerzahler zu finanzierende Betreuungs-B&#252;rokratie mit eigener Anh&#228;ngerschaft immer weiter aufzubl&#228;hen – wobei diese Funktion&#228;re die Grenze zwischen Betreuung und politischer Agitation als ausgesprochen «fliessend» interpretieren.</p>
<p>Dass Linke und Gr&#252;ne sich mit Vorliebe in solchen, sowohl das Recht als auch die Staatskasse aush&#246;hlenden politischen Gefilden bewegen, ist nichts Neues. Alarmierend wird das erst, wenn neuerdings, wie am 3. M&#228;rz 2010 im Nationalrat geschehen, eine Mehrheit von FDP-Parlamentariern solcher Politik zum Durchbruch verhilft. Wenn also, wie am besagten Tag geschehen, dank freisinniger Parteinahme gr&#252;nes Licht erteilt wird sowohl f&#252;r die staatliche Gesundheitsversorgung illegal in die Schweiz Eingedrungener als auch f&#252;r deren «Recht auf Schulung und Berufslehre».</p>
<p><strong>Kriminelle Schlepper verdienen</strong></p>
<p>Ihre helle Freude am freisinnigen Schwenker haben insbesondere die Schlepper: Der «Marktwert» der Schweiz f&#252;r kriminelle Schleppert&#228;tigkeit ist ebenso sprunghaft wie betr&#228;chtlich gestiegen. Dass ein Schlepper seit dem Nationalrats-Entscheid jedem in die Schweiz dr&#228;ngenden Afrikaner versprechen kann, er erhalte, auch wenn er sich illegal in der Schweiz aufhalte, sofort und ohne jede Beitragszahlung Zutritt zur hiesigen Gesundheitsversorgung – das ist wahrhaftig ein Kassenschlager f&#252;r geldgierige Schlepper. Und zus&#228;tzlich winke – die Freisinnigen haben die entsprechende Weiche gestellt – kostenloser Zugang zu Bildung und Lehrstellen. Darob reiben sich auch die Funktion&#228;re des hiesigen Betreuungsapparates die H&#228;nde. Denn jeder abgewiesene Illegale kann k&#252;nftig, wenn nur seine Kinder im Bildungswesen oder in einem Lehrbetrieb untergebracht sind, zum «H&#228;rtefall» erkl&#228;rt werden, dessen Ausweisung «unmenschlich» sei, weil der Bildungsweg seiner bedauernswerten Kinder auf «unzumutbare Weise unterbrochen» werde.</p>
<p>Das gibt Juristenfutter zuhauf – alles zu bezahlen vom Schweizer Steuerzahler, weil man «mittellosen Sans-Papiers» Rechtsweg-Kosten schliesslich nicht zumuten kann.</p>
<p><strong>Zur Schr&#246;pfung freigegeben</strong></p>
<p>Dies alles dank freisinniger Weichenstellung – und alles auf Kosten hiesiger Leistungstr&#228;ger, Arbeitgeber, Gewerbler, von denen gleichzeitig erwartet wird, dass sie angesichts steigender Jugendarbeitslosigkeit mehr Lehrstellen anbieten w&#252;rden. Die zur Ausbeutung nach allen Regeln dieser «Kunst» freigegebenen Leistungstr&#228;ger sollen ihrerseits also mehr leisten f&#252;r einen Staat, der die Leistungstr&#228;ger infolge des freisinnigen Schwenkers k&#252;nftig st&#228;rker schr&#246;pft und mit viel neuer B&#252;rokratie eindeckt.</p>
<p>Unglaublich, wozu sich eine Partei, die sich einst der Selbstverantwortung, der pers&#246;nlichen Initiative und dem Rechtsstaat verbunden f&#252;hlte, hinreissen l&#228;sst, wenn sie ihren inneren Kompass verloren hat.</p>
<p><strong>Konflikt zwischen St&#228;nderat und Nationalrat<br />
</strong><br />
Das, was gleichentags das B&#252;ro des St&#228;nderats unter massgeblicher Federf&#252;hrung der Mitte-Fraktionen von FDP und CVP durchgesetzt hat, erscheint angesichts derartiger b&#252;rgerlicher Orientierungslosigkeit schon fast als folgerichtig.</p>
<p>Vorangegangen ist dem zwischen den beiden Parlamentskammern offen ausgebrochenen Konflikt ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: In letzter Instanz hat dieses die vertraglich eingegangene Verpflichtung des Bundesrats, insgesamt 4&#8242;550 Datens&#228;tze von amerikanischen Bankkunden an die USA auszuliefern, als rechtswidrig bezeichnet und unterbunden. Ist es angesichts dieses Urteils zu einem &#228;usserst brisanten politischen Vorgang nicht folgerichtig, dass das Parlament als Aufsichtsbeh&#246;rde &#252;ber Exekutive und Verwaltung seine ihm in der Verfassung &#252;bertragene Aufsichtspflicht erf&#252;llen will?</p>
<p>Das B&#252;ro des Nationalrats, repr&#228;sentativ zusammengesetzt aus Vertretern allen Parteien und zust&#228;ndiges Organ f&#252;r den Gesch&#228;ftsablauf im Rat, beantragt dazu mit der deutlichen Mehrheit von 9 zu 4 die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK).</p>
<p>Im Rahmen des in der Schweiz verfassungsm&#228;ssig verankerten Zweikammersystems ist durchaus anzuerkennen, dass der St&#228;nderat in aller Freiheit einen anderen Entscheid zu treffen berechtigt ist als der Nationalrat.</p>
<p>Ein Entscheid wird allerdings getroffen nach gewalteter Debatte. Der St&#228;nderat beschloss zur beantragten PUK &#252;ber die Finanzplatz-Auseinandersetzung freilich anderes: Er blockierte die Debatte, indem er seinen Entscheid zum nationalr&#228;tlichen Antrag auf die Juni-Session verschob. Bis dahin w&#228;re jede parlamentarische Diskussion zum Nationalrats-Antrag auf die Einsetzung eines PUK unm&#246;glich.</p>
<p><strong>FDP und CVP blockieren</strong></p>
<p>Es war die «B&#252;rgerliche Mitte», bestehend aus FDP und CVP, die im St&#228;nderat diese Blockade zur Finanzplatz-Problematik durchsetzte. Dies ist deshalb &#228;usserst gravierend, als der zwischen dem schweizerischen Bundesrat und der amerikanischen Regierung geschlossene Vertrag, f&#252;r den gem&#228;ss Bundesverwaltungsgericht keine Rechtsgrundlage ausgewiesen ist, eigentlich bis August 2010 zu erf&#252;llen w&#228;re. Die b&#252;rgerliche Mitte im St&#228;nderat verunm&#246;glicht eine ausreichende, umfassende Untersuchung der Vorg&#228;nge also bis kurz vor dem Termin der von der Schweiz zugesagten Vertragserf&#252;llung. Nicht zumutbar f&#252;r jeden Parlamentarier, der sein Amt auch nur einigermassen ernst nimmt.</p>
<p>Man kann sich des Eindrucks nicht l&#228;nger erw&#228;hren: Jene Partei, die auf dem Fundament ihrer liberalen Grunds&#228;tze der modernen Schweiz vor mehr als hundertsechzig Jahren mit der Bundesverfassung von 1848 das Masskleid zugeschnitten hat, steht unmittelbar vor dem Ende ihrer Geschichte. W&#228;hrend sie einerseits linken Postulaten zur Aush&#246;hlung sowohl des Rechts als auch der Bundeskasse zur Mehrheit verhilft, blockiert sie wirksame Kontrolle zu gerichtlich in Frage gestellten Bundesratsentscheidungen von gr&#246;sster Tragweite. Die Phase, da Konflikte zwischen FDP-Exponenten zur Belustigung der Medien vor laufenden Mikrofonen ausgetragen wurden, scheint diese Partei bereits hinter sich zu lassen. Jetzt droht ihre t&#246;dliche Krankheit das Fundament unserer rechtsstaatlichen Demokratie zu infizieren.</p>
<p>NR Dr. Ulrich Schl&#252;er</p>
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