<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>WINKELRIED.INFO &#187; MEDIEN</title>
	<atom:link href="http://www.winkelried.info/category/medien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.winkelried.info</link>
	<description>Das konservative Newsportal der Schweiz</description>
	<lastBuildDate>Wed, 17 Mar 2010 16:28:56 +0000</lastBuildDate>
	
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Amtlich verordnete Staatspropaganda</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2010/01/21/amtlich-verordnete-staatspropaganda/</link>
		<comments>http://www.winkelried.info/2010/01/21/amtlich-verordnete-staatspropaganda/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 16:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mauluege</dc:creator>
				<category><![CDATA[MEDIEN]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TITEL]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sozibusiness]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.winkelried.info/?p=18438</guid>
		<description><![CDATA[ Heute hat der Bundesrat entschieden, dass alle B&#252;rgerinnen und B&#252;rger in der Schweiz Radio- und Fernsehgeb&#252;hren entrichten m&#252;ssen. Ob sie einen TV haben oder nicht. Die SRG mit ihrem &#252;berladenen Sendekettenangebot wird also noch gest&#228;rkt und die TV-Macher d&#252;rfen weiterhin linke Propaganda verbreiten auf Kosten ALLER!
Fruchtlos war das Initiativkomitee „Bye Bye Billag“. Im Gegenteil, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/01/21/amtlich-verordnete-staatspropaganda/&title=Amtlich verordnete Staatspropaganda&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Heute hat der Bundesrat entschieden, dass alle B&#252;rgerinnen und B&#252;rger in der Schweiz Radio- und Fernsehgeb&#252;hren entrichten m&#252;ssen. Ob sie einen TV haben oder nicht. Die SRG mit ihrem &#252;berladenen Sendekettenangebot wird also noch gest&#228;rkt und die TV-Macher d&#252;rfen weiterhin linke Propaganda verbreiten auf Kosten ALLER!<span id="more-18438"></span></p>
<p>Fruchtlos war das Initiativkomitee „Bye Bye Billag“. Im Gegenteil, f&#252;r die Medienkonsumenten wird es noch schlimmer als vorher. Das linke Staatsfernsehen wird finanziell zementiert und nun sind es vor allem die Linken und Gr&#252;nen, die daf&#252;r sorgen, dass noch mehr linke Propaganda in die warmen Stuben str&#246;mt.</p>
<p>Der Filz unter den Medienleuten, vor allem beim SF Staatsfernsehen ist offensichtlicher denn je. Der EX-Preis&#252;berwacher und SP-Mitglied Werner Marti ist Verwaltungsratspr&#228;sident der BILLAG, CVP-Generaldirektor Armin Walpen, ebenfalls Abzocker der TV-Mafia, geh&#246;rt genauso zu den Einfl&#252;sterern wie der Altsozi und Krawallbruder, Ueli Haldimann seines Zeichens Direktor der SF DRS Bastion und Nachfolger von Ingrid Deltenre, deren Erfolgslosigkeit mit dem Posten bei der European Broadcasting Union EBU als Direktorin belohnt  wird.</p>
<p>Bitter f&#252;r die Konsumenten: Es gibt keine Anti-SRG-Lobby die wirklich einmal ihre Ank&#252;ndigung durchzieht und der SF-Bruderschaft genauer auf die Finger schaut. Initiativen wie (Bye Bye Billag) und Vorst&#246;sse im Parlament (Natalie Rickli, SVP) versiegen im Sand und sind zahnlos. Der sogenannte Publikumsrat des SF Fernsehens ist durchtr&#228;nkt mit Gewerkschaftlern und Linken, die Finanztransparenz ist so undurchsichtig wie das Vorhaben unserer Landesregierung und die Personalpolitik (vor allem Linke sitzen in den Redaktionsstuben) ist so links das es schon fast nicht mehr linker geht.</p>
<p>Gegen die m&#228;chtige Staatspropaganda k&#246;nnen sie die B&#252;rger nicht auflehnen. Das ist so und war schon immer so. Zuschauerquoten und Marktanteile werden gef&#228;lscht und nicht richtig ausgewertet (da die Eruierung dieser Zahlen einer Technik aus der Vorkriegszeit gleicht). Wie vom Bundesrat nicht anders zu erwarten war, hat er wieder einmal den Weg des geringsten Wiederstandes gew&#228;hlt. Die SRG wird Dank ihm weiter vor sich hinwursteln k&#246;nnen, das letzte noch brauchbare Instrument, Verweigerung der BILLAG-Zahlungen wegen der schlechten Qualit&#228;t des Schweizer Fernsehens, wird damit praktisch ausgeschaltet.</p>
<p>Wo landet dieses Land noch, wenn es so weiter geht? Die Linken und die CVP (Wendehalspartei) hat ihr wichtigstes noch &#252;briggebliebenes Sprachrohr weiter zementiert. Die B&#252;rger werden geknebelt, das Schweizer Fernsehen zu konsumieren und sonst bitte sch&#246;n gar nichts anderes. Wo die CVP sonst freie Marktwirtschaft schreit, versteht sie bei ihrem Fernsehen keinen Spass, von den Linken war nichts anderes zu erwarten (Gratispropaganda durch BILLAG-Gelder, also wir ALLE) und die FDP h&#228;lt sich still weil sie ihren zweiten Bundesratssitz wieder will. Und was macht die SVP?</p>
<h4  class="related_post_title">Ältere Beiträge zum Thema</h4><ul class="related_post"><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/03/11/jungsozialisten-im-kriminellen-milieu/" title="Jungsozialisten im kriminellen Milieu">Jungsozialisten im kriminellen Milieu</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/03/06/fiktion-der-buergerlichen-mehrheit-bricht-zusammen/" title="Fiktion der &#8220;Bürgerlichen Mehrheit&#8221; bricht zusammen">Fiktion der &#8220;Bürgerlichen Mehrheit&#8221; bricht zusammen</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/02/12/schwarzer-montag-fuer-die-linken/" title="Schwarzer Montag für die Linken">Schwarzer Montag für die Linken</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/02/05/linke-hypen-wieder-spezie/" title="Linke hypen wieder Spezie">Linke hypen wieder Spezie</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/31/arbeitssklaven-in-der-schweiz/" title="Die Gulags der Soziindustrie">Die Gulags der Soziindustrie</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/28/megaphon-der-linken-fuer-abstimmungsempfehlungen/" title="Megaphon für Abstimmungsempfehlungen">Megaphon für Abstimmungsempfehlungen</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/25/selbstdarstellerin-stampfli/" title="Selbstdarstellerin Stämpfli">Selbstdarstellerin Stämpfli</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/17/der-kluge-faehrt-nicht-mehr-lang-im-zuge/" title="Der Kluge fährt nicht mehr lang im Zuge">Der Kluge fährt nicht mehr lang im Zuge</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/12/mache-es-wie-die-jenischen/" title="Mache es wie die Jenischen !">Mache es wie die Jenischen !</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/01/die-sicheren-flops-2010/" title="Die sicheren Flops 2010">Die sicheren Flops 2010</a></li></ul>
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/02/03/ja-sager-reden-neben-dem-volk-vorbei/" title="„Ja-Sager“ reden neben dem Volk vorbei! (3. Februar 2009)">„Ja-Sager“ reden neben dem Volk vorbei!</a> (20)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/12/06/wo-sind-die-milliarden-der-arbeitslosenkasse/" title="Wo sind die Milliarden der Arbeitslosenkasse? (6. Dezember 2009)">Wo sind die Milliarden der Arbeitslosenkasse?</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2007/09/30/winkelried-100000mal-besucht/" title="Winkelried 100000mal besucht (30. September 2007)">Winkelried 100000mal besucht</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/11/03/wenn-du-in-europa-bist-pass-auf-was-du-sagst/" title="Wenn du in Europa bist, pass auf was du sagst ! (3. November 2009)">Wenn du in Europa bist, pass auf was du sagst !</a> (3)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2007/09/19/weblinks-zu-besuch-beim-linken-filz-im-internet/" title="Weblinks: zu Besuch beim linken Filz im Internet (19. September 2007)">Weblinks: zu Besuch beim linken Filz im Internet</a> (10)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.winkelried.info/2010/01/21/amtlich-verordnete-staatspropaganda/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich mache mir Sorgen um das Image der Schweiz&#8221;</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2009/12/31/ich-mache-mir-sorgen-um-das-image-der-schweiz/</link>
		<comments>http://www.winkelried.info/2009/12/31/ich-mache-mir-sorgen-um-das-image-der-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 08:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>McCarthy</dc:creator>
				<category><![CDATA[MEDIEN]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TITEL]]></category>
		<category><![CDATA[Experte]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptomarxismus]]></category>
		<category><![CDATA[SP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.winkelried.info/?p=18080</guid>
		<description><![CDATA[ Die Schweizer Komiker und &#228;hnliche geistige Kaliber wie Georg Kreis, Melanie Winiger und Roger de Weck k&#246;nnen in diesen Tagen kollektiv in den Medien &#252;ber das Ansehen der Schweiz im Ausland lamentieren. Beat Schlatter meinte, er mache sich echt tiefe Sorgen.
 Die Statements entsprechen den Weisungen der Parteizentrale, der SP. Wir wollten das aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2009/12/31/ich-mache-mir-sorgen-um-das-image-der-schweiz/&title="Ich mache mir Sorgen um das Image der Schweiz"&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Die Schweizer Komiker und &#228;hnliche geistige Kaliber wie Georg Kreis, Melanie Winiger und Roger de Weck k&#246;nnen in diesen Tagen kollektiv in den Medien &#252;ber das Ansehen der Schweiz im Ausland lamentieren. Beat Schlatter meinte, er mache sich echt tiefe Sorgen.</p>
<p><span id="more-18080"></span> Die Statements entsprechen den Weisungen der Parteizentrale, der SP. Wir wollten das aber genauer wissen und haben mehrere Kolumnisten in aller Welt angefragt und sie gebeten, in nur zwei S&#228;tzen das Image der Schweiz zu umschreiben:</p>
<p>Aldo Mariátegui, Direktor des Correo del Peru, meinte</p>
<blockquote><p>&#8220;La Suiza sigue teniendo un imagen unico en el mundo, aunque a decir la verdad, no es que estemos fijado en ese pais. Hay noticias mas importantes que la politica interna suiza.&#8221;</p>
<div>(Die Schweiz hat immer noch ein einzigartiges Image auf der Welt, doch um ehrlich zu sein, wir (Peruaner) sind nicht auf die Schweiz fixiert. Es gibt Wichtigeres als die schweizerische Innenpolitik.)</div>
</blockquote>
<p>Gonzalo Rojas, El Mercurio in Chile, schrieb uns:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es una illusion pensar que la Suiza sea parte de la actualidad chilena, como lo es la actualidad chilena de Suiza. Aqui Suiza es mas un synonymo de chocolate y queso.&#8221;<br />
(Es ist Illusion zu glauben, die Schweizer Aktualit&#228;t teil Chiles ist, so wie die Aktualit&#228;t Chiles nicht Teil der Schweizer Aktualit&#228;t ist. Hier ist die Schweiz ein Synonym f&#252;r Schokolade und K&#228;se.)</p></blockquote>
<p>Guiseppe de Bellis, Il Giornale, meinte:</p>
<blockquote><p>&#8220;La Svizzera ci sorprende sempre di nuovo. Da una parte e il &#8220;save haven&#8221; del capitale italiano, dall&#8217; altra e un popolo che non si fra fregare dei politici. Non so cosa dire o pensare.<br />
(Die Schweiz &#252;berrascht uns immer wieder von Neuem. Auf der einen Seite ist sie der sichere Hafen f&#252;r das italienische Kapital, auf der anderen Seite l&#228;sst sich das Volk nicht von den Politikern &#8220;fregare&#8221;. Ich was nicht, was sich sagen oder denken soll.)</p></blockquote>
<p>Ob repr&#228;sentativ oder nicht, man kann schon froh sein, wenn die Menschheit &#252;berhaupt weiss, wo die Schweiz ist und wenn man sie nicht mit Schweden verwechselt. Oder macht sich etwa der Schweizer Gedanken um das Image Litauens oder Neuseelands? W&#252;rde jemand wirklich einen Trip dorthin absagen, weil die Neuseel&#228;nder keine Minarette zulassen oder wenn sie afghanische Fl&#252;chtlinge wieder heimschaffen? Nein, &#252;berhaupt nicht. Im Gegenteil, es w&#228;re f&#252;r die meisten sogar ein Grund mehr, dorthin zu reisen, weil man dort sicher der einen oder anderen unangenehmen &#220;berraschung weniger begegnet.</p>
<p>Ein reicher Quatari sagt es noch direkter: &#8220;Glaubt wirklich jemand, dass ein verm&#246;gender Saudi Freude hat, wenn er in seinen Ferien in der Schweiz dauernd dem Gesindel aus dem arabischen L&#228;nder &#252;ber den Weg l&#228;uft?&#8221; Wahrscheinlich w&#228;re die Freude etwa die gleiche, wie wenn Moritz Leuenberger sein Hotel mit einer zechfreudigen Bauerndelegation teilen m&#252;sste.</p>
<p>Nein, die Behauptungen, die die Journalisten die Cervelatpromis aussprechen lassen, sind nichts anderes als die &#252;bliche Indokrination von Journalisten, die sch&#246;n brav Parteiparolen der SP multiplizieren. Vieleicht glauben einige sogar noch selbst den Mist, den sie dort verk&#252;nden lassen. Das liegt aber vor allem daran, dass sich die Schreiberlinge keine teuren Reisen mehr ins Ausland leisten wollen. Man weiss ja nie, wenn man das Geld nochmals gebrauchen kann. So &#252;ppig sind die Angebote als 25zigster Pressesprecher beim DEZA  auch nicht mehr.</p>
<h4  class="related_post_title">Ältere Beiträge zum Thema</h4><ul class="related_post"><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/10/16/vom-deutschen-solardebakel/" title="Vom deutschen Solardebakel">Vom deutschen Solardebakel</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/10/16/br-maurer-verzichtet-auf-tiger-teilersatz/" title="BR Maurer verzichtet auf Tiger-Teilersatz">BR Maurer verzichtet auf Tiger-Teilersatz</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/10/11/von-der-manipulation-zurueck-zur-zensur/" title="Von der Manipulation zurück zur Zensur">Von der Manipulation zurück zur Zensur</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/10/07/wie-ueberzeugt-man-einen-unglaeubigen/" title="Wie überzeugt man einen Ungläubigen?">Wie überzeugt man einen Ungläubigen?</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/10/02/die-eda-truemmerstatisten/" title="Die EDA-Trümmerstatisten-Show">Die EDA-Trümmerstatisten-Show</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/09/09/von-fettnapf-zu-fettnapf/" title="Von Fettnapf zu Fettnapf">Von Fettnapf zu Fettnapf</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/20/ein-europa-manifestder-club-der-mueden-denker/" title="Ein &#8220;Europa-Manifest&#8221;:Der Club der müden Denker">Ein &#8220;Europa-Manifest&#8221;:Der Club der müden Denker</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/18/wieviel-sind-unsere-zeitungen-wert/" title="Wieviel sind unsere Zeitungen wert?">Wieviel sind unsere Zeitungen wert?</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/10/horst-schlemmer-wird-bundeskanzler/" title="Horst Schlemmer wird Bundeskanzler">Horst Schlemmer wird Bundeskanzler</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/01/pnos-wasserscheu/" title="PNOS wasserscheu">PNOS wasserscheu</a></li></ul>
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/18/wieviel-sind-unsere-zeitungen-wert/" title="Wieviel sind unsere Zeitungen wert? (18. August 2009)">Wieviel sind unsere Zeitungen wert?</a> (50)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/10/07/wie-ueberzeugt-man-einen-unglaeubigen/" title="Wie &#252;berzeugt man einen Ungl&#228;ubigen? (7. Oktober 2009)">Wie &#252;berzeugt man einen Ungl&#228;ubigen?</a> (113)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/02/12/werde-schwarzarbeiter/" title="Werde Schwarzarbeiter ! (12. Februar 2009)">Werde Schwarzarbeiter !</a> (13)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/06/17/was-kommt-nach-der-abwrackpraemie/" title="Was kommt nach der Abwrackpr&#228;mie? (17. Juni 2009)">Was kommt nach der Abwrackpr&#228;mie?</a> (22)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/09/09/von-fettnapf-zu-fettnapf/" title="Von Fettnapf zu Fettnapf (9. September 2009)">Von Fettnapf zu Fettnapf</a> (34)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.winkelried.info/2009/12/31/ich-mache-mir-sorgen-um-das-image-der-schweiz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unf&#228;higkeit wird belohnt</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2009/12/16/unfaehigkeit-wird-belohnt/</link>
		<comments>http://www.winkelried.info/2009/12/16/unfaehigkeit-wird-belohnt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 19:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kuhn</dc:creator>
				<category><![CDATA[KOLUMNE]]></category>
		<category><![CDATA[MEDIEN]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TITEL]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.winkelried.info/?p=17720</guid>
		<description><![CDATA[ Der fr&#252;here CVP-Bundesrat, Joseph Deiss, soll zum Pr&#228;sidenten der 65. Uno-Generalversammlung gew&#228;hlt werden. Deiss sei angeblich der richtige Mann f&#252;r diesen Posten, da er nicht polarisiere und ausgleichend wirke. Das heisst auf Deutsch nichts anderes, es muss jemand sein, welcher keine eigene Meinung hat und den anderen nach dem Mund redet.
Man erinnere sich, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2009/12/16/unfaehigkeit-wird-belohnt/&title=Unfähigkeit wird belohnt&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2009/12/renekuhn150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17726" style="margin-left: 5px;margin-right: 5px" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2009/12/renekuhn150.jpg" alt="renekuhn150" width="150" height="150" /></a>Der fr&#252;here CVP-Bundesrat, Joseph Deiss, soll zum Pr&#228;sidenten der 65. Uno-Generalversammlung gew&#228;hlt werden. Deiss sei angeblich der richtige Mann f&#252;r diesen Posten, da er nicht polarisiere und ausgleichend wirke. Das heisst auf Deutsch nichts anderes, es muss jemand sein, welcher keine eigene Meinung hat und den anderen nach dem Mund redet.<span id="more-17720"></span></p>
<p>Man erinnere sich, was Deiss im Bundesrat als Aussenminister f&#252;r einen miserablen Job gemacht hat und wie dieser Mann der Schweiz schadete. Der wohl gr&#246;sste Skandal, welcher sich Deiss leistete, war die Zusammenarbeit mit dem Ringier-Konzern, anl&#228;sslich der Drecksgeschichte &#252;ber Thomas Borer. Im M&#228;rz 2002 lancierte der Sonntags-Blick eine frei erfundene Geschichte &#252;ber den Botschafter der Schweiz in Deutschland. Das Boulevard-Blatt warf ihm Frauengeschichten nach und behauptete, in der Schweizer Botschaft werden Sexorgien gefeiert. Daf&#252;r war sich das Ringier-Schmuddelblatt nicht zu schade, eine h&#246;chst zwielichtige Frau zu kaufen und Fotos zu manipulieren.</p>
<p>Das ganze endete damit, dass Thomas Borer vom Ringier-Konzern eine Abfindung in mehrfacher Millionenh&#246;he erhielt. Der damalige zust&#228;ndige Aussenminister, Joseph Deiss, stand auf der Seite von Ringier und glaubte den ganzen Dreck, der &#252;ber Borer verbreitet wurde. Anstatt sich mit der Lage ernsthaft auseinanderzusetzen, h&#252;pfte der unf&#228;hige Deiss unter die Decke von Ringier und stellte Borer auf die Strasse. Eine frei zusammen gelogene Geschichte mit fatalen Folgen f&#252;r Borer und ohne Konsequenzen f&#252;r den schleimigen Deiss.</p>
<p>Und nun soll dieser Wischi-Waschi- und Windfahnen-Ex-Bundesrat gar an die Spitze der Uno-Generalversammlung gew&#228;hlt werden. Dies als Dank daf&#252;r, dass Deiss im Jahre 2002 als damaliger Chef des EDA energisch f&#252;r den Uno-Beitritt der Schweiz weibelte. Der Fall Deiss zeigt beispielhaft, dass wenn jemand in der richtigen Partei ist und dort ein „J&#246;bli“ hatte, nachher von lukrativen Auftr&#228;gen oder Jobs profitieren kann. Die Leute aus dem Bundesparlament, den Kantons- oder Gemeindeparlamenten werden dann beim Staat versorgt als Departemenssekret&#228;r, pers&#246;nlicher Mitarbeiter, Kulturbeauftragte, Chefbeamte oder andere T&#228;tigkeiten, welche es ja zu Tausende beim Staat gibt.</p>
<p>Die ganz Lieben erhalten ein lukratives Verwaltungsratsmandat. Ein Anforderungsprofil besteht nicht, ob jemand tauglich ist oder nicht, spielt keine Rolle, der richtigen Partei muss man angeh&#246;ren, jeweils lieb und nett gewesen sein, keine eigene Meinung haben und zu den „Arschkriechern“ geh&#246;ren. Dann ist einem ein lebenslanges Einkommen aus unseren Steuergeldern sicher.</p>
<p>René Kuhn</p>
<h4  class="related_post_title">Ältere Beiträge zum Thema</h4><ul class="related_post"><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/11/28/madame-schert-sich-keinen-deut/" title="Madame schert sich keinen Deut &#8230;">Madame schert sich keinen Deut &#8230;</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/09/11/guenstlingswirtschaft-a-la-calmy-rey/" title="Günstlingswirtschaft à la Calmy-Rey">Günstlingswirtschaft à la Calmy-Rey</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/09/04/bundesrat-zu-kohaerenter-aussenpolitik-unfaehig/" title="Bundesrat zu kohärenter Aussenpolitik unfähig">Bundesrat zu kohärenter Aussenpolitik unfähig</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/28/noch-regierungsfaehig/" title="Noch regierungsfähig?">Noch regierungsfähig?</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/03/02/haftpflichtversicherung-ohne-rueckversicherer/" title="Haftpflichtversicherung ohne Rückversicherer">Haftpflichtversicherung ohne Rückversicherer</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/02/01/der-schweizer-finanzplatz-stirbt/" title="Der Schweizer Finanzplatz stirbt">Der Schweizer Finanzplatz stirbt</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/08/neue-dolchstoss-legende/" title="Neue Dolchstoss-Legende">Neue Dolchstoss-Legende</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/01/die-sicheren-flops-2010/" title="Die sicheren Flops 2010">Die sicheren Flops 2010</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/12/09/die-endzeit-ist-nah/" title="Die Endzeit ist nah">Die Endzeit ist nah</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/12/09/klimaschutzpolitik-ist-ein-betrug/" title="Klimashow und Fakten">Klimashow und Fakten</a></li></ul>
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/28/noch-regierungsfaehig/" title="Noch regierungsf&#228;hig? (28. August 2009)">Noch regierungsf&#228;hig?</a> (4)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/11/28/madame-schert-sich-keinen-deut/" title="Madame schert sich keinen Deut &#8230; (28. November 2009)">Madame schert sich keinen Deut &#8230;</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/09/11/guenstlingswirtschaft-a-la-calmy-rey/" title="G&#252;nstlingswirtschaft à la Calmy-Rey (11. September 2009)">G&#252;nstlingswirtschaft à la Calmy-Rey</a> (24)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/09/04/bundesrat-zu-kohaerenter-aussenpolitik-unfaehig/" title="Bundesrat zu koh&#228;renter Aussenpolitik unf&#228;hig (4. September 2009)">Bundesrat zu koh&#228;renter Aussenpolitik unf&#228;hig</a> (7)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2008/11/26/zweier-ticket-christoph-blocher-plus/" title="ZWEIER-TICKET (26. November 2008)">ZWEIER-TICKET</a> (4)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.winkelried.info/2009/12/16/unfaehigkeit-wird-belohnt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte der europ&#228;ischen Musik, Teil 3 Von Fjordman</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2009/12/16/die-geschichte-der-europaeischen-musik-teil-3-von-fjordman/</link>
		<comments>http://www.winkelried.info/2009/12/16/die-geschichte-der-europaeischen-musik-teil-3-von-fjordman/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liz</dc:creator>
				<category><![CDATA[MEDIEN]]></category>
		<category><![CDATA[SHORTCUT]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.winkelried.info/?p=17698</guid>
		<description><![CDATA[ Die Geschichte der europ&#228;ischen Musik, Teil 3
Von Fjordman
Der &#214;sterreicher Joseph Haydn (1732-1809) war der bekannteste Komponist seiner Zeit, &#252;beraus produktiv in jedem Genre, aber am besten in Erinnerung, wegen seiner zahlreichen Symphonien und Streichquartette, die einen Standard sowohl in der Form als auch in der Qualit&#228;t setzten, die andere nachahmten. „Haydn wurde als ‚Vater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2009/12/16/die-geschichte-der-europaeischen-musik-teil-3-von-fjordman/&title=Die Geschichte der europäischen Musik, Teil 3 Von Fjordman&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p><strong>Die Geschichte der europ&#228;ischen Musik, Teil 3<br />
Von Fjordman</strong></p>
<p>Der &#214;sterreicher <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/3937" target="_blank">Joseph Haydn</a> (1732-1809) war der bekannteste Komponist seiner Zeit, &#252;beraus produktiv in jedem Genre, aber am besten in Erinnerung, wegen seiner zahlreichen Symphonien und Streichquartette, die einen Standard sowohl in der Form als auch in der Qualit&#228;t setzten, die andere nachahmten. „Haydn wurde als ‚Vater der Symphonie’ bezeichnet, nicht weil er das Genre erfand, sondern weil seine Symphonien zu Mustern f&#252;r sp&#228;tere Komponisten wurden, wegen ihrer hohen Qualit&#228;t, der weiten Verbreitung und anhaltender Attraktivit&#228;t.&#8221; Er wurde geboren in einem Dorf in der N&#228;he der Grenze zu Ungarn, und wurde im Alter von sieben Jahren Chorknabe an der St. Stefans Kathedrale in Wien, wo er praktische Erfahrungen in der Musik erlangte, au&#223;erdem lernte er Gesang, Cembalo und Violine. Er verbrachte den Gro&#223;teil seiner Karriere im Dienste der Familie Esterházy, der m&#228;chtigsten ungarischen Adelsfamilie. Jahrelang war er verantwortlich f&#252;r Kompositionen, die er auf Anfrage in einer erstaunlichen Menge anfertigte, aber das gab ihm auch die M&#246;glichkeit zu experimentieren und zu h&#246;ren wie seine Musik unter hervorragenden Bedingungen aufgef&#252;hrt wurde.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.coinnews.net/wp-content/images/pr/AustrianMint/Austrian-Commemorative-Joseph-Haydn-Nine-Sided-5-Euro-Coin.jpg" alt="" width="510" height="258" /><br />
Neben der Tatsache, dass Haydn ein Mann der Aufkl&#228;rung mit gutem Charakter war, war er auch ein geschickter Gesch&#228;ftsmann. Die Ver&#246;ffentlichung seiner Musik brachte ihm Lob in ganz Europa und er bekam so Auftr&#228;ge von anderen F&#246;rderern. Zwischen 1790 und 1795 verbrachte er viel Zeit in London, komponierte, gab Konzerte und lehrte. „W&#228;hrend seines Aufenthalts in London lernte Haydn einige von H&#228;ndels Oratorien kennen. Im Jahr 1791 h&#246;rte er einen Chor das „Halleluja“ in der Westminster Abtei singen und er war so tief bewegt von der gewaltigen Auff&#252;hrung des <em>Messias</em>, dass er in Tr&#228;nen ausbrach und rief: „Er ist der Meister von uns allen.&#8221; Haydns Anerkennung f&#252;r H&#228;ndel trug seine Fr&#252;chte in den Chorpartien seiner sp&#228;teren Messen und inspirierte ihn dazu, seine Oratorien <em>Die Sch&#246;pfung</em> (fertig gestellt 1798), &#252;ber die Texte, die an die Genesis angelehnt waren sowie an Miltons ‚Paradise Lost’ und <em>Die Jahreszeiten </em> (abgeschlossen 1801) zu komponieren. Beide wurden gleichzeitig in Deutsch und Englisch ver&#246;ffentlicht, mit einem Augenzwinkern an H&#228;ndel und die englische &#214;ffentlichkeit, und schnell wurde das Repertoire zu einem Standard f&#252;r die Ch&#246;re in den deutsch- und englischsprachigen Gebieten. &#8221;</p>
<p>Haydn machte seinen letzten &#246;ffentlichen Auftritt mit einer Auff&#252;hrung der  <em>Sch&#246;pfung</em>, um im Jahr 1808 seinen sechsundsiebzigsten Geburtstag zu feiern, der H&#246;hepunkt von mehr als einem halben Jahrhundert harter Arbeit. Sein gesamtes Werk umfasst mehr als 100 Sinfonien und 68 Streichquartette sowie Sonaten, Opern, Messen und Oratorien.</p>
<p>Ein weiterer brillanter &#246;sterreichischer Komponist, Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), erreichte eine gro&#223;e Bekanntheit zu einem fr&#252;heren Zeitpunkt in seinem Leben als Haydn. Er wurde in Salzburg geboren, einem quasi-unabh&#228;ngigen Staat, der von einem Erzbischof regiert wurde. Sein Vater Leopold Mozart (1719-1787) war ein Violinist des Erzbischofs, ein sehr geachteter Komponist und Autor einer ber&#252;hmten Abhandlung &#252;ber das Violinenspiel. Er opferte seine eigene Karriere, um seinem au&#223;ergew&#246;hnlich begabten Sohn und seiner talentierten Tochter Maria Anna Mozart (1751-1829), genannt „Nannerl&#8221;, eine gute musikalische Ausbildung zu geben.</p>
<p>Nach Angaben der qualitativ hervorragenden Website <a href="http://www.mozartproject.org/biography/bi_61_65.html#1" target="_blank">Das Mozart-Projekt</a> hat es „ ben&#246;tigte Wolfgang Amadeus Mozart etwa drei&#223;ig Minuten, um seine erste musikalische St&#252;ck zu beherrschen&#8230; Darunter notierte Leopold: ’Dieses St&#252;ck wurde von Wolfgangerl gelernt am 24. Januar 1761, 3 Tage vor seinem 5. Geburtstag, zwischen 9 und 9:30 am Abend.’ Wolfgangs Leistung folgten in schneller Folge andere Fortschritte: ein Menuett und Trio ‚gelernt, innerhalb einer halben Stunde’ am 26. Januar, einen Marsch gelernt am 4. Februar, ein weiteres Scherzo am 6. Februar. Es dauerte nicht lange, bis der kleine Junge seine erste eigene Komposition in sein Notenheft schrieb. Mit sechs Takten ist dieses Andante in C-Dur (K. 1a) nur ein kleiner Wimpernschlag seines Werkes. Andere kleine Kompositionen folgten. Scheinbar belanglos, wurden diese Teilchen und St&#252;cke jedoch zu Vorzeichen von gro&#223;en Dingen, die folgen sollten. Kein Zweifel, der Junge versprach ein gro&#223;er Komponist zu werden. Doch Leopold, der deutlich die t&#228;glichen Fortschritte seiner Kinder auf dem Klavier beobachten konnte, hatte eher kurzfristige Ziele. Er begann seine eigene Karriere bei Hof zu vernachl&#228;ssigen und widmete mehr Zeit der musikalischen Unterweisung von Wolfgang und Nannerl. Ehrgeizige Pl&#228;ne nahmen in seinen Gedanken Form an. Teils aus elterlichem Stolz, teils aus einem Gef&#252;hl der Pflicht, entschloss er sich, seine beiden musikalischen Wunderkinder auf eine Tournee zu den H&#246;fen Europas mitzunehmen.&#8221;</p>
<p>Als Wolfgang, und bis zu einem gewissen Grad auch seine &#228;ltere Schwester Nannerl, schon in einem fr&#252;hen Alter gro&#223;es Talent zeigten, trainierte Leopold sie auf dem Gebiet der Musik und ging mit ihnen auf Tourneen durch ganz Europa, wo sie ihr K&#246;nnen zeigten. In London traf der junge Wolfgang Johann Christian Bach, der einen dauerhaften Einfluss auf den Jungen hatte. Er lernte schlie&#223;lich <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/3752" target="_blank">Die Kunst der Fuge</a> von Johann Sebastian Bach kennen und studierte H&#228;ndels Werke. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte ab dem Alter von sechs Jahren bis zu seinem fr&#252;hen Tod im Alter von f&#252;nfunddrei&#223;ig Jahren &#252;beraus fruchtbar und wurde als Wunderkind verehrt.</p>
<p>Nach <em> A History of Western Music [Eine Geschichte der abendl&#228;ndischen Musik]</em>, siebte Auflage: „Und er war wirklich ein Wunderkind: im Alter von drei Jahren hatte er die perfekte Tonlage entwickelt; mit f&#252;nf war er ein vollendeter Cembalospieler, mit sechs komponierte er, mit sieben konnte er vom Blatt ablesen, Melodien beim ersten H&#246;ren harmonisieren und eine Melodie improvisieren, die man ihm vorgab. Obwohl es anstrengend war, wurde Mozart auf diesen Reisen einer enormen Bandbreite an musikalischen Stilen ausgesetzt. Er komponierte auch in einer erstaunlichen Menge und produzierte vierunddrei&#223;ig Symphonien, sechzehn Quartette, f&#252;nf Opern und &#252;ber hundert andere Werke vor seinem achtzehnten Geburtstag. Mozart verbrachte die Jahre 1772 bis 1780 in Salzburg als dritter Konzertmeister am Hof des Erzbischofs Colloredo. Im Jahr 1781 verlie&#223; er, trotz der Einw&#228;nde seines Vaters, den erzbisch&#246;flichen Dienst und lie&#223; sich in Wien nieder, &#252;berzeugt davon, dass er seinen Lebensunterhalt durch unterrichten, konzertieren und komponieren, bestreiten k&#246;nne. Tats&#228;chlich hatte er schnell Erfolg, indem er sich selbst als besten Pianisten in Wien etablierte und er genoss einen gro&#223;en Triumph mit seinem Singspiel <em>Die Entf&#252;hrung aus dem Serail</em>. Mit der widerwilligen Zustimmung seines Vaters, heiratete er im Sommer 1782 Constanze Weber. Ihre Ehe war gl&#252;cklich und liebevoll. Vier Kinder starben im Kindesalter, aber zwei S&#246;hne lebten bis ins Erwachsenenalter, der j&#252;ngere wurde Komponist.&#8221;</p>
<p>Constanze Mozart (1762-1842) &#252;berlebte ihren ber&#252;hmten Mann ein halbes Jahrhundert lang. Seine Kompositionen, die er in einem erstaunlichen Tempo produzierte, der Unterricht seiner privaten Studenten, Auftritte bei &#246;ffentlichen und privaten Konzerten und der Verkauf seiner Werke an Verlage sicherten Mozart ein gutes Einkommen. W&#228;hrend seiner Besuche in Wien, traf Mozart um 1784 Haydn und ihre Bewunderung f&#252;r die Musik des anderen war gegenseitig. Bei einer Quartett Auff&#252;hrung sagte Haydn zu Leopold, „Vor Gott und als ehrlicher Mann kann ich Ihnen sagen, dass Ihr Sohn der gr&#246;&#223;te mir bekannte Komponist ist, den ich pers&#246;nlich kenne oder von dem ich je geh&#246;rt habe. Er hat Geschmack und was noch wichtiger ist, die profundeste Kenntnis von Kompositionen. &#8221; Im Jahre 1784 wurde Mozart ein Freimaurer, wie auch viele prominente Pers&#246;nlichkeiten seiner Zeit.</p>
<p>Mozart war ein virtuoser Pianist. Seine neunzehn Klaviersonaten geh&#246;ren zu seinen bekanntesten Kompositionen, die von unz&#228;hligen Klaviersch&#252;lern seitdem gespielt werden. Zwar schrieb er Symphonien und auch andere Werke, aber die Oper war immer noch das wichtigste musikalische Genre. Einer der f&#252;hrenden Opernkomponisten in Wien war Christoph Gluck (1714-1787). Mozart suchte eifrig nach M&#246;glichkeiten, um f&#252;r die B&#252;hne zu komponieren und sein erster gro&#223;er Erfolg war <em>Die Entf&#252;hrung aus dem Serail</em> (1782). Seine n&#228;chsten Opern waren italienische, komische Opern, wie <em>Die Hochzeit des Figaro</em> aus dem Jahre 1786 und <em>Don Giovanni</em>, die im Jahr 1787 in Prag uraufgef&#252;hrt wurde. Seine erfolgreiche Oper <em>Die Zauberfl&#246;te</em> hatte im September 1791 Premiere in Wien, nur wenige Monate vor seinem Tod am 5. Dezember 1791. Mozarts letztes Jahr war ein sehr produktives und umfasste auch sein unvollendetes <em>Requiem</em>, seine letzte Arbeit, die weithin als eines seiner besten angesehen wird.</p>
<p>Ibn Warraq zeigte in seinem Buch <em>Defending the West</em>, wie viele europ&#228;ische Wissenschaftler und K&#252;nstler noch w&#228;hrend der Kolonialzeit bereit waren, den Errungenschaften der anderen V&#246;lker Anerkennung zu zollen und wirklich neugierig waren, auf deren urspr&#252;ngliche Kultur und Geschichte:</p>
<p>“Die westliche Kunst hat sich, mit den Worten von <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/1126" target="_blank">Roger Scruton</a>, ‚st&#228;ndig auf spirituellem Gebiet erweitert, das keinen Platz auf der christlichen Landkarte hatte’ und sie hat dies getan mit Gro&#223;z&#252;gigkeit, Toleranz, Liebe und einer edlen Vision einer universellen Menschlichkeit. In der Literatur und der Musik, so wie in der Malerei und der Architektur, wurden andere Kulturen und andere V&#246;lker angenommen, sie als gleichwertig umarmt und manchmal sogar als &#252;berlegene Seelen angesehen, von denen der Westen lernen k&#246;nnte. In ihrer Mozartbiographie &#252;ber sein Leben als Dramatiker, f&#252;gt Brigid Brophy ein schillerndes Kapitel &#252;ber das Exotische des achtzehnten Jahrhunderts bei, und erinnert uns an die Unternehmungen der westlichen Menschen ‚zu unentdeckten Wassern, ungeahnten Ufern’: China, T&#252;rkei, Persien, Babylon, &#196;gypten , Abessinien, S&#252;damerika, Indien und sogar im Weltraum. Brophy besingt die Tugenden von Mozarts <em>Die Entf&#252;hrung aus dem Serail (Il Seraglio)</em> und <em>Die Zauberfl&#246;te</em> und verankert sie fest im Kosmopolitismus der Aufkl&#228;rung und seinem Bildungsprogramm: ‚Andre L&#228;nder in Europa zu bewundern und zu kopieren war kaum weniger obligatorisch, als die exotischen Waren von anderen Kontinenten zu bewundern, zu sammeln und zu kopieren.’&#8221;</p>
<p>Mozarts fast sechshundert Kompositionen sind im Jahre 1862 chronologisch nummeriert und in einem thematischen Katalog zusammengestellt worden, von dem &#246;sterreichischen Musikwissenschaftler Ludwig von K&#246;chel (1800-1877), deren &#8220;K&#8221;-Nummern (K f&#252;r <em>K&#246;chel</em>) allgemein zur Identifizierung von Mozarts Kompositionen dienen. Die Musik des Zeitalters von Haydn und Mozart f&#252;hrte weg von der traditionellen Polyphonie der Barockzeit hin zur Homophonie. Die klassische Homophonie ist in vielerlei Hinsicht das Gegenteil des polyphonen Kontrapunktes. Das Zeitalter, von der zweiten H&#228;lfte des achtzehnten Jahrhunderts bis zu den fr&#252;hen Jahren um1800, wird oft als die Wiener Klassik bezeichnet, oder einfach nur die klassische Zeit der europ&#228;ischen Musik. Beethoven war eine &#220;bergangsfigur zwischen der Klassik und der Romantik.</p>
<p>Der geniale Komponist <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/3712" target="_blank">Ludwig van Beethoven</a> (1770-1827), wurde in Bonn geboren, im Nordwesten von Deutschland, wo sein Gro&#223;vater und Vater Musiker am Hofe des Kurf&#252;rsten von K&#246;ln waren. Von fr&#252;her Kindheit an lernte er Klavier und Violine von seinem Vater, der hoffte, aus ihm ein ebenso ber&#252;hmtes Wunderkind wie Mozart zu machen. Der Junge erhielt eine weitergehende Ausbildung von Musikern am Ort, aber schlie&#223;lich lie&#223; er sich in Wien nieder, der Stadt von Haydn und Mozart, die die musikalische Hauptstadt Europas war. „Es gibt noch kein Gebiet in der Musik, das ihm nicht seine Seele schulden w&#252;rde &#8220;, schreibt der Musikhistoriker Paul Lang, der von Beethovens „einzigartiger Stellung in der Welt der Musik &#8211; auch in der gesamten Geschichte der Zivilisation&#8221; spricht. <em> A History of Western Music</em>, siebte Auflage von Donald J. Grout, Peter J. Burkholder und Claude V. Palisca, erl&#228;utert dazu:</p>
<p>„Beethoven reiste im Jahr 1787 nach Wien und traf dort wahrscheinlich Mozart, er siedelte dann im Jahr 1792 endg&#252;ltig nach Wien um. Sein erster Lehrer war Haydn, mit ihm studierte er den Kontrapunkt, in der gleichen Zeit pflegte er den Aufbau einer Schirmherrschaft durch die Aristokratie. Seine Kompositionen hatten eine gro&#223;e Bandbreite, von der Musik f&#252;r die Amateure, bis hin zu virtuosen Werken f&#252;r sich selbst und von privaten Arbeiten f&#252;r Kenner, hin zu &#246;ffentlichen Symphonien. Er vertraute seinem eigenen Wert als K&#252;nstler und Beethoven behandelte seine aristokratischen Sponsoren mit Unabh&#228;ngigkeit und gelegentlich sogar mit Grobheit. Seine Annahme von einer sozialen Gleichheit f&#252;hrte immer wieder dazu, dass er sich in Frauen von edlem Rang verliebte &#8230;. Beethoven hatte nie ein dauerhaftes Zuhause, zog mehr als zwei Dutzend Male w&#228;hrend seiner f&#252;nfunddrei&#223;ig Jahre in Wien um. Der allm&#228;hliche Verlust seines Geh&#246;rs f&#252;hrte zu einer Krise um 1802, aus der er mit neuen L&#246;sungen hervorkam, mit Werken von noch nie da gewesenem Umfang und Tiefe. Die Musik der n&#228;chsten zehn Jahre etablierte ihn als den beliebtesten und von der Kritik gefeierten lebenden Komponisten. Durch den Verkauf an Verlage und die Unterst&#252;tzung von M&#228;zenen, vor allem durch ein st&#228;ndiges Stipendium, das f&#252;r ihn im Jahre 1809 eingerichtet wurde, war er in der Lage, sich voll und ganz auf die Komposition zu konzentrieren und in seinem eigenen Tempo zu schreiben. &#8221;</p>
<p>Beethoven absorbierte die Musik von Mozart und Haydn sowie die Ideale der Aufkl&#228;rung in seinen Gedanken. Bei einem Besuch in Bonn, lobte Haydn seine Musik und forderte den Kurf&#252;rsten auf, den jungen Menschen nach Wien zu schicken, um weiter studieren zu k&#246;nnen, wo Beethoven dann im November 1792 auch ankam. Er nahm Unterricht bei Haydn, obwohl ihre pers&#246;nliche Beziehung komplex war, da Beethoven einen starken Willen hatte. Er etablierte sich schnell als Pianist und Komponist. Seine Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll, Op. 13, allgemein bekannt als <em>Sonata Pathétique</em>, wurde im Jahr 1798 komponiert und die sch&#246;ne <em>Mondscheinsonate</em> wurde im Jahre 1801 fertig gestellt. In seiner Jugend war er ein Klaviervirtuose, aber er musste aufgrund seiner Schwerh&#246;rigkeit seine Auff&#252;hrungen aufgeben und war der erste Musiker, der seinen Lebensunterhalt fast ausschlie&#223;lich &#252;ber die Kompositionen verdiente.</p>
<p>Um 1803, begann Beethoven mit einem ehrgeizigeren Stil, die eine neue Phase seiner Karriere einl&#228;utete. W&#228;hrend seine finanzielle Lage und sein Status nun sicher waren, war es nun offenbar eine psychische Krise, die durch einen beschleunigten Verlust seines H&#246;rverm&#246;gens ausgel&#246;st wurde. Ironischerweise machte ihn dies umso produktiver, indem er diese St&#246;rungen durch seine prim&#228;re Funktion als Komponist, ausschalten konnte. Dennoch ist es f&#252;r die einfachen Menschen schwierig zu verstehen, wie eine Person zeitlose Musik ganz alleine in seinem Kopf komponieren konnte, ohne irgendetwas zu h&#246;ren. Seine <em>Eroica</em> (Sinfonie Nr. 3) aus dem Jahr 1804 wurde l&#228;nger als alle vorangegangenen Symphonien. Weitere wichtige Werke in den n&#228;chsten zehn Jahren traten in die Fu&#223;stapfen der Dritten Symphonie.</p>
<p>Beethoven beobachtet die Franz&#246;sische Revolution aus der Distanz. Am Anfang war er ein Bewunderer Napoleons gewesen, aber er wurde sp&#228;ter von ihm desillusioniert. Um 1814 war er auf dem H&#246;hepunkt seiner Popularit&#228;t und seine Musik wurde regelm&#228;&#223;ig in ganz Europa gespielt. Er hatte die Erwartungen der Menschen f&#252;r das, was Instrumentalmusik tun k&#246;nnte ver&#228;ndert, aber seine Taubheit wurde schlimmer, bis zum Jahr 1818 konnte er kaum noch etwas h&#246;ren. Erkrankungen in Verbindung mit wirtschaftlichen Problemen nach den napoleonischen Kriegen, sowie der Argwohn gegen&#252;ber seinen republikanischen Idealen, machten ihn w&#228;hrend seiner letzten Jahre zu einer etwas isolierten Pers&#246;nlichkeit, die aber immer noch beliebt war. Seine Musik ver&#228;nderte sich und wurde immer schwieriger. Seine Neunte Sinfonie wurde zum ersten Mal im Jahr 1824 uraufgef&#252;hrt und das distinguierte Publikum spendete einen donnernden Applaus. Leider konnte Beethoven dieses selbst nicht h&#246;ren, also zupfte einer der Solisten an seinem &#196;rmel und wies auf das Publikum und er drehte sich um und verneigte sich.</p>
<p>Beethoven hatte bereits 1792 vorgehabt, das Gedicht <em>An die Freude (&#8220;Ode an die Freude&#8221;) </em> zu vertonen, eine Hymne des deutschen Dichters, Historikers und Dramatikers Friedrich Schiller (1759-1805) einem Verfechter der Br&#252;derlichkeit der Menschen untereinander, aber es dauerte mehr als drei&#223;ig Jahre, bevor er es im letzten Satz seiner Neunten Symphonie nutzte. Im Einklang mit seinen ethischen Idealen und seinem religi&#246;sen Glauben w&#228;hlte er Strophen, die eine universelle Gemeinschaft durch Freude auf einer Grundlage der Liebe des ewigen himmlischen Vaters betonten. Er feierte oft das Heldentum in seiner Musik. Viele seiner Kompositionen wurden sofort beliebt und sind es seither immer geblieben:</p>
<p>„Beethovens Musik wurde besonders gesch&#228;tzt als eine Behauptung des Selbst. Beethoven konnte sich beliebig viel Zeit nehmen zu komponieren, ohne einem Arbeitgeber Rechenschaft abzulegen. Vielleicht als Ergebnis, zu bestimmten Anl&#228;ssen, setzte er seine eigenen Erfahrungen und Gef&#252;hle in den Mittelpunkt der Arbeit, indem er &#252;ber die seit langem bestehenden Traditionen hinwegging, die Emotionen eines poetischen Textes pr&#228;sentierte, die Operncharaktere dramatisierte, oder eine allgemeine Stimmung durch herk&#246;mmliche Ger&#228;te hervorrief. Sich selbst auf diese Art zum Ausdruck zu bringen stand im Einklang mit der wachsenden Romantik &#8230; und es war das, was man von den Komponisten die nach Beethoven kamen zu erwarten hatte. Moderne Musiker und ihr Publikum, die davon ausgehen, dass auch die Komponisten vor Beethoven schrieben, wenn sie sich inspiriert f&#252;hlten und versuchten ihre eigenen Gef&#252;hle in Musik umzusetzen, sind erstaunt, wenn sie entdecken, dass die fr&#252;heren Komponisten meistens Musik komponierten, um eine unmittelbare Notwendigkeit zu befriedigen, n&#228;mlich ihren Arbeitgeber zu erfreuen oder ihr Publikum zufrieden zu stellen. Beethoven, und vor allem die kritische Reaktion auf Beethoven, ver&#228;nderten jedermanns Idee von dem, was ein Komponist ist und tut. Das Bild, das er von einem Komponisten erzeugte, als einem sich selbst darstellenden K&#252;nstler, der nur dann komponiert, wenn er inspiriert ist, setzte sich weiter fort. &#8221;</p>
<p>Beethovens Gesamtwerk ist nicht so gro&#223; wie das von Mozart, obwohl Beethoven erst mit sechsundf&#252;nfzig Jahren starb und Mozart schon im jungen Alter von f&#252;nfunddrei&#223;ig, als er noch im Begriff war, als Komponist immer besser und reifer zu werden. Welche gro&#223;en Meisterwerke h&#228;tte die Welt wohl kennen gelernt, wenn er noch eine weitere Generation lang gelebt h&#228;tte &#8211; wir wissen es nicht. Es gibt noch andere Unterschiede zwischen diesen beiden Giganten in der Geschichte der Musik. Mozart wurde in einem Gemeinschaftsgrab begraben, wie es zu dieser Zeit &#252;blich war, w&#228;hrend im M&#228;rz 1827 Tausende von B&#252;rgern die Stra&#223;en von Wien zu Beethovens Begr&#228;bnis s&#228;umten. Alle sp&#228;teren Komponisten mussten sich mit Beethovens enormem Einfluss auseinander setzen. Wie Peter Watson in seinem Buch <em>Ideas: A History of Thought and Invention, from Fire to Freud</em>:</p>
<p>„Jede Musik f&#252;hrt zu Beethoven hin, sagt Mumford Jones, und jede Musik f&#252;hrt weg von ihm. Beethoven, Schubert und Weber bildeten eine kleinere Gruppierung, die wir die vor-romantischen Komponisten nennen k&#246;nnten, unter ihnen wurde das Gesicht der musikalischen Gedanken und die musikalische Auff&#252;hrung ver&#228;ndert. Der gro&#223;e Unterschied zwischen Beethoven (1770-1827) und Mozart, der nur vierzehn Jahre &#228;lter war, war der, dass Beethoven sich selbst als K&#252;nstler angesehen hat. Es gibt keinen Hinweis auf diesen Begriff in Mozarts Briefen &#8211; er selbst sah sich als qualifizierten Handwerker, der, wie Haydn und Bach zuvor, eine Ware lieferte. Aber Beethoven betrachtete sich selbst als Teil einer besonderen Rasse, einen Sch&#246;pfer, und das stellte ihn auf eine Stufe mit K&#246;nigen und anderen erh&#246;hten Seelen &#8230;. Goethe war auch einer, der auf die Kraft seiner Pers&#246;nlichkeit mit dem Schreiben antwortete, ‚Niemals habe ich einen K&#252;nstler von solch spiritueller Konzentration und Intensit&#228;t getroffen, solch gro&#223;er Vitalit&#228;t und Unbeschwertheit. Ich kann gut verstehen, wie hart es f&#252;r ihn sein muss, sich an eine Welt und deren M&#246;glichkeiten anzupassen.’ Sogar die durchgestrichenen Stellen in seiner Originalhandschrift haben eine Gewalt, die Mozart, zum Beispiel fehlte. Wie Wagner nach ihm war Beethoven der Ansicht, dass die Welt ihm ein Leben verdanke, denn er war ein Genie. &#8221;</p>
<p>Sein Zeitgenosse, der Dichter, Romancier, Dramatiker und Gelehrte Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), war die gr&#246;&#223;te literarische Figur der deutschen Romantik, aber im Gegensatz zu Beethoven, war er von Anfang an gegen die Franz&#246;sische Revolution. Er wurde geboren in Frankfurt am Main, damals ein Stadt-Staat innerhalb des Heiligen R&#246;mischen Reiches. Einen Gro&#223;teil seines Lebens lebte er in Weimar, wo er auch starb. Er half dabei, die Stadt als ein wichtiges geistiges Zentrum zu begr&#252;nden, und zusammen mit Friedrich Schiller, war er einer der f&#252;hrenden Pers&#246;nlichkeiten der Weimarer Klassik. Sein Vater war der Sohn eines Gastwirtes. Goethe wurde zusammen mit seiner Schwester zu Hause durch Privatlehrer unterrichtet, bis er 16 Jahre alt war. Im Jahre 1765 verlie&#223; er Weimar, um in Leipzig Jura zu studieren, wo er indirekt zu einem der J&#252;nger des Bahnbrechenden Kunsthistorikers Johann Winckelmann wurde. In den Jahren 1770-71 traf er in Stra&#223;burg den Intellektuellen Johann Gottfried Herder, der Goethe lehrte, Literatur und Kunst als Ausdruck eines spezifischen nationalen Genies und der Kultur anzusehen.</p>
<p>In dem Jahrzehnt nach 1780 ging er nach Italien, wie sein Vater es vor ihm schon getan hatte, bestieg den Vesuv und besuchte Pompeji und Herculaneum. In Sizilien kletterte er auf den Gipfel des &#196;tna, wo der alte griechische Philosoph Empedokles, der Legende nach, sein Leben beendet haben soll. Goethe war fasziniert von der Arbeit des fl&#228;mischen Malers Jan van Eyck. Er verfolgte &#246;ffentliche Veranstaltungen, wie die Einrichtung der ersten Eisenbahnen in Gro&#223;britannien und las die fr&#252;hen Arbeiten der Autoren Victor Hugo und Honoré de Balzac in Frankreich. Seine Korrespondenz war enorm, und schloss auch prominente Pers&#246;nlichkeiten wie Arthur Schopenhauer und Felix Mendelssohn mit ein. Goethe war ein Zeitgenosse der einflussreichen preu&#223;ischen Br&#252;der Wilhelm und Alexander von Humboldt und war freundschaftlich verbunden mit den post kantianischen Idealisten und Philosophen Johann Gottlieb Fichte und Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Er war ein brillanter Schriftsteller und studierte zus&#228;tzlich dazu noch Geologie und Botanik und entwickelte eine Theorie der Farbwahrnehmung. Der Wissenschaftler Nicholas Boyle schreibt in der <em>Encyclopædia Britannica</em> in einem <a href="http://www.britannica.com/EBchecked/topic/237027/Johann-Wolfgang-von-Goethe" target="_blank">Eintrag</a> &#252;ber Johann Wolfgang von Goethe:</p>
<p>„Indem er diesen Wandel vollzog, zu der, man k&#246;nnte sagen, subjektiven Wissenschaft, wurde Goethe sehr unterst&#252;tzt von dem Studium der Philosophie von Immanuel Kant, das die deutsche geistige Landschaft vollst&#228;ndig ver&#228;nderte und dies wurde mit Nachdruck insbesondere in der Universit&#228;t Jena gef&#246;rdert. Seine Offenheit f&#252;r Kant wiederum, machte es f&#252;r Goethe einfacher positiv zu reagieren, als im Jahr 1794 einer von Kants prominentesten Sch&#252;lern, der Dichter und Dramatiker Friedrich Schiller, der damals in Jena lebte, vorschlug, dass er und Goethe zusammenarbeiten sollten, in einer neue Zeitschrift, <em>Die Horen (Die Horae)</em>, um der Literatur in einer Zeit, die immer mehr von der Politik bestimmt wird, eine Stimme zu geben. Mit der Freundschaft zu Schiller begann eine neue Periode in Goethes Leben, in gewisser Weise eine der gl&#252;cklichsten und von einem literarischen Standpunkt aus betrachtet, eine der produktivsten.&#8221; In der Tat, Schillers Zusammenarbeit mit Goethe war „enger, l&#228;nger und auf einem h&#246;heren Niveau als alle vergleichbaren Freundschaften in der Welt der Literatur. Die Dichter begannen eine Korrespondenz, die sich auf mehr als tausend Briefe belief und mehr als 10 Jahre lang diskutierten sie miteinander Arbeiten und Projekte, sowie diejenigen von ihren Zeitgenossen, sowohl im Gespr&#228;ch als auch schriftlich. Beide profitierten in nicht messbarem Ma&#223;e von der Beziehung.&#8221;</p>
<p>Johann Wolfgang von Goethe zeigte gro&#223;es Interesse an der Literatur Gro&#223;britanniens, Frankreichs, Italiens, dem antiken Griechenland, Persien und Indien. Sein <em>opus magnum</em> ist das aus zwei Teilen bestehende Drama <em>Faust</em>, das ihn w&#228;hrend seines gesamten langen und produktiven Lebens als Erwachsener begleitete. Der erste Teil von Faust wurde im Jahr 1808 ver&#246;ffentlicht, w&#228;hrend Teil zwei im Jahr 1831 fertig gestellt und im Jahre 1832 ver&#246;ffentlicht wurde, als er schon in seinen Achtzigern war. Goethe hat den Mythos von Faust nicht erfunden, aber er brachte es zu einem noch nie da gewesenen Grad psychologischer Komplexit&#228;t. Sein Einfluss erstreckte sich auf ganz Europa, und seine Poesie wurde von fast allen bedeutenden &#246;sterreichischen und deutschen Komponisten nach ihm in Musik gefasst.</p>
<p>Der gro&#223;e &#246;sterreichische Komponist Franz Schubert (1797-1828) stammte aus einer musikalischen Familie und war &#228;u&#223;erst fruchtbar w&#228;hrend seiner kurzen Lebensdauer. Er starb einunddrei&#223;ig-j&#228;hrig, geschw&#228;cht von Syphilis und m&#246;glicherweise von einer Behandlung mit Quecksilber. Er hatte gro&#223;en Respekt f&#252;r seinen Zeitgenossen Ludwig van Beethoven und schrieb &#252;ber 600 Arien, oder Lieder, von denen einige zum ersten Mal f&#252;r Freunde in Hauskonzerten aufgef&#252;hrt wurden. Er vertonte die Dichtung von vielen Autoren, darunter neunundf&#252;nfzig Gedichte von Goethe. Seine anderen Arbeiten umfassten mehrere Sinfonien, darunter die <em>Sinfonie in C-Dur (Die Gro&#223;e, 1828)</em> und seine ber&#252;hmte <em>Symphonie in B-Moll (die so genannte Unvollendete Symphony)</em>, Messen und Klavierwerke. Teile der deutschen &#220;bersetzung von <em>Die Dame vom See</em> des schottischen Dichters Sir Walter Scott (1771-1832), der in ganz Europa beliebt war, wurden von ihm vertont. Franz Schubert wird oft als Br&#252;cke zwischen der Klassik und der Romantik der europ&#228;ischen Musik bezeichnet, zusammen mit dem deutschen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Carl Maria von Weber (1786-1826) und vielleicht zusammen mit Beethoven, aber Schubert hatte wohl mehr Gemeinsamkeiten mit Haydn und Mozart vor ihm, als mit Schumann, Chopin und Wagner nach ihm.</p>
<p>Das Konzertorchester des achtzehnten Jahrhunderts war viel kleiner als heute. Das Haydn-Orchester von 1760 bis 1785 hatte kaum mehr als f&#252;nfundzwanzig Spieler, aber seine Nachfolger erh&#246;hten schrittweise diese Zahl deutlich. Da die Orchester immer gr&#246;&#223;er wurden, entstand die Notwendigkeit, dass jemand dar&#252;ber die Kontrolle &#252;bernimmt. Nach Beethoven um 1820, entstand der Beruf des Dirigenten, so wie wir ihn heute kennen. Es gab auch gro&#223;e und schnelle &#196;nderungen in der Anwendung der Instrumente zu diesem Zeitpunkt.</p>
<p>Die <em>Klarinette</em>, ein einzelnes Blatt-Blasinstrument, wurde um 1710 erstmals vorgestellt und nahm in den Jahren nach 1780 ihren Platz neben der Oboe, dem Fagott und der Fl&#246;te als Standard Holzblasinstrument ein. Das <em>Pianoforte</em> (italienisch f&#252;r &#8220;leise-laut&#8221;) oder <a href="http://www.britannica.com/EBchecked/topic/237027/Johann-Wolfgang-von-Goethe" target="_blank">Klavier</a> wurde von dem italienischen Hersteller von Musikinstrumenten Bartolomeo Cristofori (1655-1732) in Florenz in den fr&#252;hen Jahren um 1700 erfunden, ein seltener Fall, dass sich eine so wichtige Erfindung fast ausschlie&#223;lich auf eine einzige Person begrenzen l&#228;sst. Anfangs wurde das neue Instrument nur langsam angenommen, aber ab 1760 produzierten Klavierbauer in &#214;sterreich, Deutschland, Frankreich und Gro&#223;britannien Klaviere in gr&#246;&#223;erer Menge. F&#252;r diese neuen, quadratischen Klaviere im Wiener Stil, komponierte Wolfgang Amadeus Mozart in Wien seine Konzerte und Sonaten. Klaviere, die im achtzehnten Jahrhundert gebaut wurden, werden oft <em>Fortepianos</em> genannt, um sie von den gr&#246;&#223;eren, lauteren Klavierformen die w&#228;hrend des neunzehnten Jahrhunderts entwickelt wurden, zu unterscheiden.</p>
<p>Die wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte in dieser &#228;u&#223;erst dynamischen Periode der europ&#228;ischen Geschichte brachte neue Fortschritte in der Metallurgie, hochwertiger Stahl und Pr&#228;zisionsformguss ver&#228;nderten die Art und Weise wie Waren hergestellt wurden radikal, einschlie&#223;lich der musikalischen Instrumente. Mechanische Innovationen, die durch die industrielle Revolution hervorgebracht wurden, wie ineinander greifende Stangen, Zahnr&#228;der und Schrauben, wurden zur Verbesserung der bestehenden Instrumente verwendet. In den fr&#252;hen Jahren ab 1800, benutzten Messing Instrumentenbauer die Ventiltechnik der Dampfmaschine um Trompeten und H&#246;rner zu gestalten. Die neue Metalltechnologie verbesserte die sonst unzuverl&#228;ssigen Blasinstrumente des achtzehnten Jahrhunderts erheblich. Tasten und Ventile wurden entwickelt, um zum Beispiel H&#246;rner und Fagotte konsequenter in Einklang zu bringen. Neue Blechinstrumente wurden erfunden, einschlie&#223;lich der Tuba, die zum Bass der Orchester-Bl&#228;ser wurde.</p>
<p>Theobald B&#246;hm (1794-1881), ein deutscher Goldschmied und Musiker aus M&#252;nchen mit Erfahrung in der Stahlindustrie, <a href="http://www.flutehistory.com/Players/Theobald_Boehm/index.php3" target="_blank">perfektionierte eine Art Fl&#246;te</a>, die die Grundlage f&#252;r die modernen Instrumente in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurde. Der Musiker Adolphe Sax (1814-1894) aus Belgien erfand ein neues Blasinstrument, das jetzt Saxophon genannt wurde und auf ein modernes Publikum zugeschnitten war, von Jazz bis hin zu Marschmusikbands. Mit dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts hatten die Harfe, und die Blas-, Messing- und Schlaginstrumente des Orchesters fast ihre derzeitige Form erreicht.</p>
<p>Neue Eisenbahnen verbanden Menschen, zuerst in Gro&#223;britannien und dann in der gesamten westlichen Welt und dar&#252;ber hinaus. Die Musik war nicht mehr nur ein h&#246;fisches Ereignis, sondern wurde jetzt von einem neu aufkommenden B&#252;rgertum genossen. Tanzmusik, vor allem der Walzer, wurden zum letzten Schrei zur Zeit des Wiener Kongresses zwischen 1814-1815. In den Jahren nach 1820 zur Zeit des Karnevals, bot Wien etwa 1600 B&#228;lle in einer einzigen Nacht an. Das Mittelklasse-Musizieren war entstanden.</p>
<p>Eine der wichtigsten &#196;nderungen war die schiere Menge der Instrumente, die hergestellt werden konnten. In den Jahren nach 1770 betrug die Herstellungsmenge des gr&#246;&#223;ten Klavierherstellers in Europa rund zwanzig Klaviere pro Jahr, weil jedes St&#252;ck von Hand gefertigt wurde. Um 1800 produzierte Broadwood in London &#252;ber vierhundert Klaviere pro Jahr durch den Einsatz einer gro&#223;en Menge spezialisierter Arbeitskr&#228;fte, und um 1850 war die Firma durch den Einsatz der Dampfkraft und Massenproduktion in der Lage, mehr als zwei Tausend Klaviere pro Jahr herzustellen. Da sie nun in so gro&#223;en Mengen hergestellt wurden, wurden Klaviere nun kosteng&#252;nstig genug f&#252;r viele Mittelklasse-Familien, um sich eines zu leisten. Das Design des Klaviers wurde durch eine Reihe von Innovationen verbessert.</p>
<p>Laut Peter Watson, „waren zwei Aspekte hier ausschlaggebend. Der Eine war die Entwicklung der Stahlrahmens, Stahl wurde entwickelt, als Folge der industriellen Revolution, dies f&#252;hrte dazu, dass Klaviere viel massiver und stabiler wurden, als sie es, sagen wir, zu Mozarts Tagen waren. Der andere Faktor war, das Genie (und die Vermarktung) von Niccolò Paganini (1782-1840), der mit neunzehn deb&#252;tierte und der m&#246;glicherweise der gr&#246;&#223;te Violinist war, der jemals existiert hat. Ein hervorragender Techniker und ein extravaganter Schausteller, der gerne bewusst eine Saite w&#228;hrend einer Vorstellung zerriss und den Abend mit nur drei Saiten beendete, er war der erste Supervirtuose. Aber er hat die Technik der Violine erweitert, indem er neue Bogenf&#252;hrungen, Fingers&#228;tze und Harmonien einf&#252;hrte und im Laufe dieses Prozesses die Pianisten dazu anregte, zu versuchen, ihn auf ihren neuen, vielseitigen Instrumenten zu begleiten. Der Mann, der Paganini auf dem Klavier auf jeden Fall am meisten nacheiferte war Franz Liszt, der erste Pianist in der Geschichte, der ganz alleine ein Konzert gab. Es war zum Teil dank dieser beiden Virtuosen, dass so viele Konzerts&#228;le in ganz Europa (und zu einem kleineren Teil in Nord-Amerika) gebaut wurden, um die Nachfrage aus der neu bereicherten Bourgeoisie zu befriedigen, die begierig war diese K&#252;nstler anzuh&#246;ren.&#8221;</p>
<p><em>&#220;bersetzung:<a href="http://die-gruene-pest.com/showthread.php?t=14085"> Liz/die-gruene-pest.com</a></em><br />
Originaltext: <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/4005" target="_blank">http://www.brusselsjournal.com/node/4005</a><br />
A History of European Music, Part 3<br />
From the desk of Fjordman on Thu, 2009-07-09 14:51</p>
<h4  class="related_post_title">Andere Beiträge</h4><ul class="related_post"><li><a href="http://www.winkelried.info/2008/04/23/regula-erni-die-neidbloggerin/" title="Regula Erni, unsere Neidbloggerin">Regula Erni, unsere Neidbloggerin</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/04/86-jaehrige-in-wohnung-ueberfallen/" title="86-Jährige in Wohnung überfallen">86-Jährige in Wohnung überfallen</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2008/02/04/%e2%80%9estopp-dem-eu-diktat%e2%80%9c/" title="„Stopp dem EU-Diktat“">„Stopp dem EU-Diktat“</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2007/10/05/welcher-depp-verwendet-heutzutage-noch-ein-feuerzeug/" title="Welcher Depp verwendet heutzutage noch ein Feuerzeug?">Welcher Depp verwendet heutzutage noch ein Feuerzeug?</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/03/02/das-kann-nicht-mehr-gutgehen/" title="Das kann nicht mehr gutgehen">Das kann nicht mehr gutgehen</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2007/09/28/es-gab-auch-gute-linke/" title="Es gab auch gute Linke">Es gab auch gute Linke</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2008/05/31/80-kg-khat-im-kofferraum/" title="80 kg Khat im Kofferraum">80 kg Khat im Kofferraum</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/01/17/rueckzug-des-eu-beitrittsgesuchs/" title="RÜCKZUG DES EU-BEITRITTSGESUCHS">RÜCKZUG DES EU-BEITRITTSGESUCHS</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2008/05/21/was-hat-unsere-bahnpolizei-mit-schengen-zu-tun-2/" title="Buttauer ruft EU um Hilfe">Buttauer ruft EU um Hilfe</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2008/11/18/raubueberfall-auf-restaurationsbetrieb/" title="Raubüberfall auf Restaurationsbetrieb">Raubüberfall auf Restaurationsbetrieb</a></li></ul>
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li>Keine verwandten Artikel</li>
	</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.winkelried.info/2009/12/16/die-geschichte-der-europaeischen-musik-teil-3-von-fjordman/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beschimpfe deine Leser</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2009/12/07/beschimpfe-deine-leser/</link>
		<comments>http://www.winkelried.info/2009/12/07/beschimpfe-deine-leser/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>McCarthy</dc:creator>
				<category><![CDATA[MEDIEN]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TITEL]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptomarxismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.winkelried.info/?p=17341</guid>
		<description><![CDATA[ Wer etwas zu entsorgen hat, tut es am besten am Freitag. Das ist eine alte Journalistenweisheit. Am Samstag ist kaum jemand auf der Redaktion, die Sonntagszeitung ist schon fertig konfektioniert und am Montag ist die Nachricht so alt, als w&#228;re sie aus dem letzen Jahrhundert. Das dachte sich auch Tamedia und entsorgte kurzerhand die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2009/12/07/beschimpfe-deine-leser/&title=Beschimpfe deine Leser&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Wer etwas zu entsorgen hat, tut es am besten am Freitag. Das ist eine alte Journalistenweisheit. Am Samstag ist kaum jemand auf der Redaktion, die Sonntagszeitung ist schon fertig konfektioniert und am Montag ist die Nachricht so alt, als w&#228;re sie aus dem letzen Jahrhundert. Das dachte sich auch Tamedia und entsorgte kurzerhand die Gratiszeitung NEWS und damit gleich noch 37 Redakteure just 5 Tage nach der Minarettabstimmung. Vorher wollte man noch schnell Kasse mit Abstimmungsinserate machen.<span id="more-17341"></span></p>
<p>Nicht das jetzt gleich alle bei Winkelried um einen Job betteln, doch die Schweizer Medienszene ist einen Tiefpunkt reicher. Es ist nicht einmal eine Woche her, seit das Stimmvolk die Angstmacher-Kampagne der Medien ignorierte und f&#252;r das Minarettverbot stimmte. Viel Intelligentes lieferten die &#8220;Qualit&#228;tsjournalisten&#8221; seither nicht mehr. Jeden Tag darf ein neuer Linker den Untergang der Schweiz voraussagen.</p>
<p>Daneben publizieren die Medien t&#228;glich (schon vor Wochen vorkonfektionierte) Artikel zum Klimagipfel in Kopenhagen. Auch dort ist nat&#252;rlich der Weltuntergang das zentrale Thema, so zentral, dass die Bordelle vor Ort ihre Personalkapazit&#228;t kurzerhand verdoppelten.</p>
<p><strong>Weltuntergang &#8211; in den Redaktionen</strong></p>
<p>Alles im allen muss in den Redaktionen tats&#228;chlich eine ziemlich depressive Stimmung herrschen, den der einzige sichere Niedergang bis jetzt, ist bei den Medien selbst erkennbar. W&#228;hrend die Tagi-Journalisten vor dem Geb&#228;ude gegen den Stellenabbau demonstrieren, verk&#252;ndet die Gesch&#228;ftsleitung, die Qualit&#228;t mit weniger Journalisten erh&#246;hen zu wollen: &#8220;Qualit&#228;t statt Masse.&#8221; Und das schon etwa seit einem Jahr. Es scheint irgendwie auch zu funktionieren: die linken Journis k&#246;nnen mittlerweile sogar Billions und Billonen unterscheiden. Bald kann man in den Redaktionsstuben besser rechnen als schreiben.</p>
<p><strong>Immer weniger Inhalt und h&#246;here Preise</strong></p>
<p>F&#252;r dem Leser sieht es aber etwas anders aus. Er bekommt immer d&#252;nnere Bl&#228;tter und zahlt daf&#252;r immer mehr. Im Gegensatz zum Yoguhrt, wo das auch der Fall ist, ruft aber kein Medium &#8220;Skandal&#8221;.</p>
<p>Wenn man wenigstens daf&#252;r Qualit&#228;t erwarten k&#246;nnte &#8230; aber die letzte Abstimmung hat es wohl deutlicher nicht zeigen k&#246;nnen. Abgebaut wurden die letzten vern&#252;nftigen Journalisten, &#252;brig blieben kosteng&#252;nstige, junge, linke &#220;berzeugungst&#228;ter, deren Realit&#228;t irgendwo zwischen Antifa und Karl Marx hin und her pendelt.</p>
<p><strong>Qualit&#228;t, wo keine drin ist</strong></p>
<p>Anders kann man sich den Zeitungsinhalt der letzten Woche nicht erkl&#228;ren. Der Leser erf&#228;hrt seither nur noch, was er f&#252;r ein Trottel bei der Abstimmung war und das ihm nun das j&#252;ngste Gericht bevorstehe, auch wenn dann doch nur der iranische Aussenminister den Schweizern die Menschenrechte erkl&#228;rt. Hat man sich fr&#252;her &#252;ber dieses linke Geschw&#228;tz  noch aufgeregt, hat man heute fast nur noch Mitleid &#252;brig. Die Redaktionen haben den Kontakt zu ihren Leser vollkommen verloren.</p>
<p>Das w&#228;re ja an sich egal, wenn es den Leser nichts kosten w&#252;rde. Doch damit ist kaum zu rechnen. Die Zeitungen haben lokal ein Quasi-Monopol und k&#246;nnen die Abopreise beliebig erh&#246;hen. Zudem werden sie zur Zeit von einer Inseratenkampagne der &#246;ffentlichen Hand faktisch durchgef&#252;ttert. Auch die zahlt nat&#252;rlich der Steuerzahler. Doch damit nicht genug. Sie wollen sich gleich noch selbst unter Heimatschutz stellen lassen, da sie einen &#8220;Informationsauftrag&#8221; haben. Daf&#252;r werden die Communiqués der Gr&#252;nen, der SP und der &#246;ffentlichen Verwaltung kostenlos abgedruckt. Wie bisher.</p>
<h4  class="related_post_title">Ältere Beiträge zum Thema</h4><ul class="related_post"><li><a href="http://www.winkelried.info/2010/01/07/dont-cry-for-argentina-sozi/" title="Don&#8217;t cry for Argentina, Sozi!">Don&#8217;t cry for Argentina, Sozi!</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/09/14/staatsabteilung-presse/" title="Staatsabteilung Presse">Staatsabteilung Presse</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/18/wieviel-sind-unsere-zeitungen-wert/" title="Wieviel sind unsere Zeitungen wert?">Wieviel sind unsere Zeitungen wert?</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/07/08/f-a-z-journalismus-der-extraklasse-belohnt/" title="F.A.Z.: Journalismus der Extraklasse belohnt">F.A.Z.: Journalismus der Extraklasse belohnt</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/07/01/getuerktes-bundesbudget-praesentiert/" title="Getürktes Bundesbudget präsentiert">Getürktes Bundesbudget präsentiert</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/07/01/presseschau-2/" title="Presseschau">Presseschau</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/06/24/srg-2/" title="&#8220;350 Mio. Schulden sind ok!&#8221;">&#8220;350 Mio. Schulden sind ok!&#8221;</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/05/11/leider-keine-imaminnen/" title="&#8220;Leider keine Imaminnen&#8221;">&#8220;Leider keine Imaminnen&#8221;</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/03/23/auslaenderfeindlichkeit-antisemitismus-und-rechtsextremismus/" title="Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus">Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus</a></li><li><a href="http://www.winkelried.info/2009/02/11/nzz-duemmer-geht-es-nicht/" title="NZZ: dümmer geht es nicht">NZZ: dümmer geht es nicht</a></li></ul>
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/08/18/wieviel-sind-unsere-zeitungen-wert/" title="Wieviel sind unsere Zeitungen wert? (18. August 2009)">Wieviel sind unsere Zeitungen wert?</a> (50)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/09/14/staatsabteilung-presse/" title="Staatsabteilung Presse (14. September 2009)">Staatsabteilung Presse</a> (11)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/07/01/presseschau-2/" title="Presseschau (1. Juli 2009)">Presseschau</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/02/11/nzz-duemmer-geht-es-nicht/" title="NZZ: d&#252;mmer geht es nicht (11. Februar 2009)">NZZ: d&#252;mmer geht es nicht</a> (10)</li>
	<li><a href="http://www.winkelried.info/2009/07/01/getuerktes-bundesbudget-praesentiert/" title="Get&#252;rktes Bundesbudget pr&#228;sentiert (1. Juli 2009)">Get&#252;rktes Bundesbudget pr&#228;sentiert</a> (11)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.winkelried.info/2009/12/07/beschimpfe-deine-leser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
