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	<title>WINKELRIED.INFO &#187; AUSLAND</title>
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	<description>Das konservative Newsportal der Schweiz</description>
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		<title>Das Vertrauen ist endg&#252;ltig weg</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Frankfurter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Letztlich ist das Bankgeheimnis weder an der hohen internationalen Verschuldung noch der Inkompetenz des Bundesrates gescheitert. Es zu verteidigen ist rein technisch nicht mehr m&#246;glich. Die juristischen Argumente sind vor allem hyperventilierende Showeinlagen und zeigt deutlich, was f&#252;r eine Bande von Zauberlehrlingen in Bern die Politik bestimmt.
Banken taten sicher alles f&#252;r die Sicherheit
Es ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/08/das-vertrauen-ist-endgueltig-weg/&title=Das Vertrauen ist endgültig weg&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Letztlich ist das Bankgeheimnis weder an der hohen internationalen Verschuldung noch der Inkompetenz des Bundesrates gescheitert. Es zu verteidigen ist rein technisch nicht mehr m&#246;glich. Die juristischen Argumente sind vor allem hyperventilierende Showeinlagen und zeigt deutlich, was f&#252;r eine Bande von Zauberlehrlingen in Bern die Politik bestimmt.</p>
<p><strong>Banken taten sicher alles f&#252;r die Sicherheit</strong></p>
<p>Es ist eine Illusion anzunehmen, dass die Bank nicht alles taten, um die Sicherheit der Daten zu garantieren. Und auch dann: der Datendiebstahl konnte nicht verhindert werden und kann auch in Zukunft nicht verhindert werden. Da n&#252;tzt alles Lamentieren nichts. Selbst wenn es theoretisch gel&#228;nge, die L&#246;cher 100% zu stopfen, das Image der Schweizer Banken ist definitiv zerst&#246;rt. Wer wird jemals wieder Vertrauen haben? Niemand und nie mehr! Punkt.<span id="more-18722"></span></p>
<p><strong>Keine Computerindustrie, kein Bankgeheimnis</strong></p>
<p>Man h&#228;tte den Untergang verhindern (oder zumindest hinausschieben) k&#246;nnen, wenn man eigene Hardware entwickelt h&#228;tte, doch der Informatikplatz Schweiz ist vergleichbar mit dem t&#252;rkischen Autosektor. Er besteht aus H&#228;ndler, Mechaniker und Fahrer. Bauen kann ein Auto dort niemand.</p>
<p>Gut, gelegentlich kommt dann doch einer, der behauptet, er k&#246;nne es trotzdem und verkauft dem doofen Volk Aktien. Im Gegensatz zur Schweiz landet er dort aber in der Kiste, w&#228;hrend man in der Schweiz bestenfalls was von Platzen einer Dot.com-Blase liest.</p>
<p>Manchmal rennt der Kassensturz mit einer versteckten Kamera durch irgend ein B&#252;ro. Doch dies dient meistens dazu, von denen abzulenken, die bis dahin das wahre Geld gemacht haben: Anw&#228;lte, Banken und andere Finanzintermed&#228;re (im Ausland bekannt als Schweizer Mafia), die diese Produkte weiterverkauften. Das Gesch&#228;ft ist vergleichbar mit dem Verkauf von gef&#228;lschten Tickets: daran verdient haben alle, Schuld war der Drucker und keiner hat etwas gewusst &#8211; die klassische schweizerische Olympiadisziplin.</p>
<p>Das ganze Geschrei &#8211; auch bei der SVP &#8211; dient letztlich nur noch der Psychohygiene und der Bewirtschaftung der eigenen Klientel. W&#228;re der Chef von Toyota bei der SVP, w&#252;rde er die amerikanischen Strassenverkehrsvorschriften als eine Einschr&#228;nkung der pers&#246;nlichen Freiheit deklarieren, die die Zerst&#246;rung der japanischen Autoindustrie zur Folge haben.</p>
<p>Selbst die Behauptung, die Linken h&#228;tten das Bankgeheimnis zu Fall gebracht, ist ziemlich &#252;bertrieben. Nat&#252;rlich haben die Linken immer am Bankkundengeheimnis ges&#228;gt, aber an den Banken h&#228;tten auch sie sich die Z&#228;hne ausgebissen. Fakt ist: die Banken sind an ihre Grenzen gelangt und jetzt muss man es irgendwie dem Volk erkl&#228;ren.</p>
<p><strong>Die interessanten Fragen kommen noch</strong></p>
<p>Die wichtigen Fragen, die man jetzt eigentlich beantworten sollte, sind aber folgende:</p>
<p>1. Wie viel BIP / Staatseinnahmen fallen bei einem Totalausfall der Banken weg.<br />
2. Welchen wirtschaftlichen Inpact hat das auf den restlichen Finanzsektor (Intermedi&#228;re, Versicherungen, usw.)<br />
3. Wie hoch ist der prim&#228;re Schaden insgesamt?<br />
4. Welche wirtschaftliche Auswirkungen hat der Wegfall auf den sekund&#228;ren Sektors (Industrie)?</p>
<p>Wahrscheinlich m&#246;chte das der Bundesrat auch wissen und hat sicherlich schon eine Umfrage bei Longchamp in Auftrag gegen, w&#228;hrend der Nationalfond die m&#246;glichen Auswirkungen auf den Rassismus und die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau untersuchen l&#228;sst. Wir immer: unser Bundesrat ergreift Sofortmassnahmen.</p>
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		<title>Europ&#228;ische Hehler-Union</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2010/02/05/datenklau-ueberall/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 18:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herakleitos</dc:creator>
				<category><![CDATA[AUSLAND]]></category>
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		<description><![CDATA[ Noch vor ein paar Tagen, am WEF zu Davos, hat ein strahlender Bundesrat Hans-Rudolf Merz triumphiert: Frankreich werde alle in der Schweiz gestohlenen Bankdaten zur&#252;ckgeben.
 
An der R&#252;ckgabe des gestohlenen Datentr&#228;gers ist an sich nicht zu zweifeln. Aber sie ist v&#246;llig irrelevant: Die franz&#246;sische Regierung hat l&#228;ngst Kopien der gestohlenen Daten herstellen lassen.
Reger Austausch
 Die Auswertung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/05/datenklau-ueberall/&title=Europäische Hehler-Union&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Noch vor ein paar Tagen, am WEF zu Davos, hat ein strahlender Bundesrat Hans-Rudolf Merz triumphiert: Frankreich werde alle in der Schweiz gestohlenen Bankdaten zur&#252;ckgeben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="font-weight: normal;">An der R&#252;ckgabe des gestohlenen Datentr&#228;gers ist an sich nicht zu zweifeln. Aber sie ist v&#246;llig irrelevant: Die franz&#246;sische Regierung hat l&#228;ngst Kopien der gestohlenen Daten herstellen lassen.<span id="more-18677"></span></span></p>
<p><strong>Reger Austausch</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span><span style="font-weight: normal;">Die Auswertung der von Frankreich entwendeten Daten erfolgt keineswegs bloss in Frankreich. Aus Deutschland erf&#228;hrt man, dass f&#252;r Deutschland interessante Daten aus dem franz&#246;sischen Datenklau der deutschen Regierung &#252;bermittelt w&#252;rden. Und inzwischen bet&#228;tigt sich bekanntlich auch Deutschland als «Datenklauer»: F&#252;r 2,5 Millionen Euro will die Regierung eines deutschen Bundeslandes im Einverst&#228;ndnis mit Berlin einem Kriminellen Bankdaten abkaufen, die dieser in der Schweiz gestohlen hat. Und Deutschland stellt diese geklauten Daten andern EU-Staaten, die daran Interesse haben, ohne weiteres zur Verf&#252;gung – in der EU gilt schliesslich der «schrankenlose Informationsaustausch». Holland habe bereits Interesse angemeldet. Von andern Staaten werde gleiche Bestellung noch erwartet.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> Die Hatz auf EU-Bewohner, die, weil sie ein Konto in der Schweiz unterhalten, zum voraus, pauschal und ausnahmslos als Verbrecher eingestuft werden, ist auf breitester Front er&#246;ffnet worden. Mit Hehlerware, erworben mit Steuergeldern der B&#252;rger, auf dass Hehlerware den Steuerfunktion&#228;ren der EU-Staaten erlaube, ihre B&#252;rger und Steuerzahler noch h&#228;rter in den Schwitzkasten zu nehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Die EU, die Europ&#228;ische Union, hat sich &#252;ber Nacht in eine EHU, in eine Europ&#228;ische Hehler-Union verwandelt. Dies unter dem Druck sich immer weiter &#246;ffnender Schuldenl&#246;cher in den Staatshaushalten ihrer Mitgliedl&#228;nder. Deren Regierungen sind in Panik ob der sich abzeichnenden Staatsbankrotte der Euro-L&#228;nder Griechenland, Portugal und Spanien. Und sie zittern vor der Tatsache, dass selbst der Finanzhaushalt der EU-Gr&#252;ndermacht Frankreich in bedenklichste Schieflage geraten ist. Entwicklungen, die Regierungen nicht mehr davor zur&#252;ckschrecken lassen, sich Krimineller zu bedienen, um an Bankdaten der eigenen B&#252;rger heranzukommen. Rechtsstaaten mutieren zu Hehlerstaaten. Dabei nur ein Ziel vor Augen: Den B&#252;rger, den Steuerzahler rigoros auszunehmen. Die Schuldenmisere, welche die Regierungen der EUL&#228;nder angerichtet haben, ohne die B&#252;rger dazu je auch nur ansatzweise um ihr Einverst&#228;ndnis zu befragen, wird jetzt dazu genutzt, die eigenen B&#252;rger ungeachtet all deren eigener N&#246;te und wirtschaftlicher Sorgen gleichsam bis aufs letzte Hemd auszuziehen.</span></p>
<p><strong><em><strong><span style="font-weight: normal;"> </span>Vertragsbruch</strong></em></strong></p>
<p><strong><em><strong><strong><span style="font-weight: normal;"> </span><span style="font-weight: normal;">Gegen&#252;ber der Schweiz begehen die EU-Hehlerstaaten Vertragsbruch. Die Schweiz hat mit der Europ&#228;ischen Union das Zinsbesteuerungsabkommen, verbindlich f&#252;r alle EU-Mitgliedstaaten, abgeschlossen. Es beinhaltet die Verpflichtung, dass die Schweiz die Zinsen auf s&#228;mtlichen Geldanlagen von EU-B&#252;rgern auf Schweizer Banken zu 35 Prozent besteuert. Der so gewonnene Steuerertrag bleibt nicht in der Schweiz, er wird vielmehr anteilsm&#228;ssig allen EU-Staaten, in denen die Anleger wohnhaft sind, &#252;berwiesen. Keinem einzigen EU-Land erw&#228;chst damit aus Verm&#246;gensanlagen ihrer B&#252;rger in der Schweiz irgend eine Steuereinbusse. Der Fiskus der EUL&#228;nder erh&#228;lt, was ihm vertraglich geh&#246;rt.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Es war die EU, die mit gr&#246;sstem Nachdruck auf den Abschluss einer solchen Regelung gedr&#228;ngt hatte. Die Schweiz ist auf das Dr&#228;ngen eingegangen. Sie ist heute weltweit das einzige Land, das f&#252;r andere L&#228;nder Steuern einzieht.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Das Zinsbesteuerungsabkommen ist rechtsg&#252;ltig. Ist ein EU-Staat damit nicht zufrieden, dann kann er auf ordentlichem Weg Neuverhandlungen mit neuen Zielsetzungen verlangen. Aber nicht einfach mit Hilfe von Kriminellen den hiesigen Banken Daten rauben. Interessanterweise wirft weder die EU-Zentrale in Br&#252;ssel noch irgendein EU-Staat der Schweiz vor, Bern k&#228;me den aus dem Zinsbesteuerungsabkommen resultierenden Verpflichtungen nicht nach. Doch die Unterzeichner dieses Vertrags, die EU-Staaten, setzen jetzt Kriminelle an auf die Schweiz. Zwecks Bankdatenraubs, den die Auftraggeber aus Steuergeldern f&#252;rstlich belohnen. Es ist der Lohn von Hehlern.</span></p>
<p>Was tut die Schweiz?</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span><span style="font-weight: normal;">Der schweizerische Bundesrat, die Regierung des gesch&#228;digten Staates ergeht sich bis heute bloss in Posen demonstrativer Unterw&#252;rfigkeit. Unsere Landesregierung stellt die kriminellen Raubz&#252;ge zu Lasten des Finanzplatzes Schweiz, ausgehend von den an ihren Schulden bald erstickenden EU-Staaten eilfertig als «Normalfall» dar und nimmt sie hin. Verteidigung schweizerischer Interessen, schweizerischer Werte, schweizerischen Rechts – das d&#252;rfen Herr und Frau Schweizer von ihrer Landesregierung, die das Fernziel Br&#252;ssel vor Augen hat, offensichtlich nicht mehr erwarten.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">F&#252;hlte sich unser Bundesrat schweizerischen Interessen auch nur ann&#228;hernd verpflichtet, m&#252;sste er die &#220;berweisung der Ertr&#228;ge aus der Zinsbesteuerung an die EU-Staaten unverz&#252;glich suspendieren. Er m&#252;sste Br&#252;ssel formell zur Kenntnis bringen, dass die Schweiz mit ganz offensichtlichem Bruch dieses</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Vertrags durch mehrere Regierungen von EU-L&#228;ndern konfrontiert sei. Und Bern m&#252;sste Br&#252;ssel bedeuten, dass die Europ&#228;ische Union verpflichtet sei, die l&#252;ckenlose Einhaltung des gegenseitig vereinbarten Zinsbesteuerungsabkommens durch alle EU-Staaten durchzusetzen.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Sobald entsprechende Demarchen Br&#252;ssels gegen&#252;ber den sich Hehlerei-Methoden bedienender Regierungen von EU-L&#228;ndern Wirkung zeitigten, werde die Schweiz die gestoppten &#220;berweisungen aus der Zinsbesteuerung freigeben. Dies allerdings nur, wenn der Datenklau r&#252;ckg&#228;ngig gemacht, die erbeuteten Daten gel&#246;scht, die Datenr&#228;uber belangt und der Verzicht auf die Auswertung gestohlener, allenfalls kopierter Datentr&#228;ger offiziell erkl&#228;rt worden sei. Alles Bedingungen, auf deren Erf&#252;llung die Schweiz auf Grund des Zinsbesteuerungsabkommens Anspruch hat.</span></p>
<p>Datensicherung</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span><span style="font-weight: normal;">Die Schweizer Banken ihrerseits sind gehalten, umgehend Massnahmen zu treffen, so dass keine Namen von Bankkunden mehr elektronisch gespeichert werden. Denn elektronisch gespeicherte Daten erweisen sich als offensichtlich nicht sicher vor b&#246;swilligem Datendiebstahl. Den Namen eines jeden ihrer Kunden registriert die Bank vertraulich, im Klartext: von Hand. Konten sollen nur noch unter den ihren Kunden zugeteilten Nummern gef&#252;hrt werden, wobei die Namenstr&#228;ger, die zu den Nummern geh&#246;ren, nur der Bank bekannt sind.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Damit w&#252;rden die Datenklauer ins Leere stossen…</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;"> Welche Bank bietet diesen exklusiven, die Privatsph&#228;re des Kunden wieder aufwertenden Service als erste an – damit beweisend, dass sie f&#252;r Kunden da ist und nicht Staaten zudient, deren Regierungen in be&#228;ngstigendem Tempo der Hehlerei verfallen?</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Ulrich Schl&#252;er</span></p>
<p><em><span style="font-weight: normal;"> </span><span style="font-weight: normal;">Quelle:Brisant vom 05.02.2010</span></em></p>
<p><em> </em></strong></strong></strong></strong></em></strong></strong></p>
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		<title>Von Linken und Naivlingen (vorm. Nette)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Arkadasch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Kaum einer k&#228;me auf die Idee, einem hungrigen L&#246;wen die Beute wegzuschnappen. Politiker in der Schweiz haben aber nicht so viel gesunden Menschenverstand. Sie glauben tats&#228;chlich, den L&#246;wen vor solchen Taten mit internationalem Recht abhalten zu k&#246;nnen.
Wer nicht ganz meschugge ist, sollte schon l&#228;ngst begriffen haben, f&#252;r wenn dieses internationale Recht gilt: f&#252;r unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/02/02/die-geschichte-mit-dem-hungrigen-loewen/&title=Von Linken und Naivlingen (vorm. Nette)&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Kaum einer k&#228;me auf die Idee, einem hungrigen L&#246;wen die Beute wegzuschnappen. Politiker in der Schweiz haben aber nicht so viel gesunden Menschenverstand. Sie glauben tats&#228;chlich, den L&#246;wen vor solchen Taten mit internationalem Recht abhalten zu k&#246;nnen.</p>
<p>Wer nicht ganz meschugge ist, sollte schon l&#228;ngst begriffen haben, f&#252;r wenn dieses internationale Recht gilt: f&#252;r unsere Asylanten, aber sicher nicht f&#252;r die Schweiz im internationalen Steuerwettbewerb. Was die Calmys und den Cottis auf ihren Weltreisen jeweils f&#252;r Abkommen heimbrachten, ist mediale Unterhaltung f&#252;r das heimische Publikum. F&#252;r die Schweiz interessiert man sich nur, wenn sie auch gleich noch mit einem Checkbuch anr&#252;ckt. <span id="more-18624"></span></p>
<p>Es hat gar keinen Sinn, gross den Morelli raus zu h&#228;ngen. Hat wirklich jemand ernsthaft geglaubt, wenn wir die Ausl&#228;nder hier arbeiten lassen, w&#252;rden die EU in Steuersachen stillhalten? Diese Rechnung ging nicht auf. Statt von &#8220;Linken und Netten&#8221; zu sprechen, w&#228;re es wohl besser, in Zukunft von &#8220;Linken und Naivlingen&#8221; zu sprechen.</p>
<p><strong>Wie weiter?</strong></p>
<p>Die Frage, die sich in Zukunft stellt, ist aber eine andere: Wie weiter? oder Was stattdessen? Vom Kapitalzufluss wegen der niedrigen Steuern und dem Bankgeheimnis m&#252;ssen wir uns allm&#228;hlich verabschieden. Ebenso von den etwa 100 bis 150 Mrd., die die Finanzindustrie (inkl. subsid&#228;re Sektoren) j&#228;hrlich in dieses Land gepumpt haben. Global gesehen ein Trinkgeld, aber f&#252;r die kleine Schweiz die Grundlage f&#252;r den Wohlstand. Nat&#252;rlich verschwindet das Geld nicht von heute auf morgen, aber in ca. 3 bis 5 Jahren ist es weg, nicht alles, aber das Meiste.</p>
<p>Doch da haut bald noch ganz anderes ab. Warum wohl haben so viele internationale Organisationen ihren Sitz in der Schweiz? Nat&#252;rlich auch wegen den Banken. Hier gibt es billiges Geld und meistens zahlt die Calmy erst noch die Miete. Ohne das w&#228;re keine einzige Uno Organisation in Genf.</p>
<p>Und warum sind so viele Holdinggesellschaften in der Schweiz? Und, und, und &#8230;</p>
<p>Unsere class politique wusste mit unserem Wohlstand nichts besseren zu tun, als die Soziindustrie aufzublasen und mit dem Geld sich im Ausland falsche Freunde zu erkaufen. Bei der Bev&#246;lkerung kam nicht viel davon an. Das Wachstum des BIP/Kopf war in der Schweiz weit unterdurchschnittlich im Vergleich zum Ausland. Nicht weil das BIP nicht wuchs, sondern weil immer mehr (Mohre-) &#8220;K&#246;pfe&#8221; herumlaufen.</p>
<p>Fassen wir zusammen: der Wohlstand steht vor dem Abgang, die Zuwanderer bleiben.</p>
<p><strong>Die Alternativen</strong></p>
<p>Die Schweiz hat letztlich zwei Alternativen: in die EU eintreten und zu einem dreckigen Sozialbiotop mit massiven inneren Spannung zu verkommen, oder wie die Amerikaner klare Interessenpolitik zu betreiben. Das w&#252;rde damit anfangen, dass der Asylstatus abgeschafft und alle Asylanten ausgeschafft werden. In der Ausl&#228;nderpolitik m&#252;sste man zum ABC-Modell zur&#252;ckkehren: keine Arbeit und Tsch&#252;ss. Wer durch die Schweiz fahren will, zahlt die effektiven Kosten. Punkt. Die Folgen w&#228;ren nat&#252;rlich Retorsionsmassnahmen auf die Wirtschaft. Doch w&#228;ren die anf&#228;nglich nicht einmal so schlimm. Die Ersten, die gehen, sind die Ausl&#228;nder und das weiss auch die EU. Auch k&#246;nnte man dann das Bankgeheimnis wieder einf&#252;hren. Vor allem aber m&#252;sste Schengen gek&#252;ndigt werden. Und an jedem Grenzposten steht ein Panzer, damit jeder Besucher erkennt: hier bist du nicht in der EU und hier ist Dein Geld sicher.</p>
<p>Beide Alternativen sind nicht die &#8220;L&#246;sung&#8221;, doch einen Weg dazwischen gibt es nicht.</p>
<blockquote><p>PS.: Die Auswirkungen des Kapitalabflusses auf unser Zinsniveau und damit auf die Mieten und das Investitionskapital, getrauen wir uns hier gar nicht erst anzudenken.</p></blockquote>
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		<title>Bankenkritik einmal anders</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 15:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Frankfurter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Die Banker wegen den Boni zu kritisieren, ist das Eine. Die Banker wegen ihren schlechten Dienstleistungen zu kritisieren, ist das Andere. Gerade dort liegt der wirkliche volkswirtschaftliche Schaden. Gemerkt hat es bisher fast niemand.
Wir  Schweizer sind (oder waren) stolz auf unsere Banken. Sie galten als erste Adresse in der Verm&#246;gensverwaltung, egal ob das Kapital [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/01/23/bankenkritik-mal-anders/&title=Bankenkritik einmal anders&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Die Banker wegen den Boni zu kritisieren, ist das Eine. Die Banker wegen ihren schlechten Dienstleistungen zu kritisieren, ist das Andere. Gerade dort liegt der wirkliche volkswirtschaftliche Schaden. Gemerkt hat es bisher fast niemand.<span id="more-18458"></span></p>
<p>Wir  Schweizer sind (oder waren) stolz auf unsere Banken. Sie galten als erste Adresse in der Verm&#246;gensverwaltung, egal ob das Kapital unversteuert oder versteuert war.</p>
<p><strong>Warum die Quartierbank verschwand</strong></p>
<p>Angefangen hat das nat&#252;rlich anders. Die Banken legten den Grundstein ihres Erfolges auf der Sparsamkeit des Schweizer. In jedem Quartier gab es ein Bank, wo man seinen Sparbatzen hinbringen und sp&#228;ter sogar auch Zahlungen t&#228;tigen konnte. Als dann das Zwangssparen (BVG) eingef&#252;hrt wurde, verschwanden diese Filialen in kurzer Zeit: warum soll man noch eine Filiale unterhalten, wenn man dem Kunden die Sparquote direkt beim Lohn abzwacken kann?</p>
<p>Den kostenaufwendigen Zahlungsverkehr &#252;berliess man grossz&#252;gigerweise der Postfinance, selbst konzentrierte man sich lieber auf das Zocken an den B&#246;rsen &#8220;worldwide&#8221;.</p>
<p><strong>Zahlungsverkehr wie in der Steinzeit</strong></p>
<p>Wer nun glaubt, dass der volkswirtschaftliche Schaden sich auf die Fehlspekulationen an den Finanzm&#228;rkten beschr&#228;nkt, irrt. Die Folge davon ist, dass der Zahlungsverkehr in der Schweiz faktisch noch in der Steinzeit befindet.</p>
<p>Bestellt der Hansli oder ein B&#252;deli in der Schweiz eine Ware, muss das Lieferunternehmen zuerst den Kunden erfassen, den Lieferschein ausdrucken, eine Rechnung erstellen, diese inkl. Einzahlungsschein mit der Post verschicken (mit Kopie an die Buchhaltung). Der Hansli wiederum zottelt mit dieser Rechnung wieder zur Post, diese erfasst den Vorgang, &#252;berweist das Geld via Swift auf die Bank des Empf&#228;ngers. Der Buchhalter erfasst den  Eingang der Zahlung erneut. Aus &#246;konomischer Sicht ein vollkommener Verh&#228;ltnisbl&#246;dsinn.</p>
<p><strong>So sollte es sein. Und so ist es!</strong></p>
<p>Zum Vergleich mit den USA: Der Kleinunternehmer erfasst die Rechnung im <a href="http://www.freshbooks.com/">freshbooks</a> (oder einem &#228;hnlichen Dienst), der Empf&#228;nger erh&#228;lt eine E-Mail und best&#228;tigt die Zahlung. Der Betrag wird automatisch &#252;berwiesen. Der Unternehmer verfolgt das ganze live auf seinem IPhone. Gleichzeitig ist der Betrag auch in der Buchhaltung verbucht, was die Treuhandkosten fast auf Null reduziert und/oder den Unternehmer stark entlastet. Zudem ist der ganze Vorgang vollkommen bankunabh&#228;ngig.</p>
<p>Unsere Banken k&#246;nnen so etwas nicht bieten &#8211; sie waren halt mit der Akquise Schwerreicher besch&#228;ftigt, statt sich das einheimische Publikum zu k&#252;mmern.</p>
<p>Die Postfinance bietet ansatzweise einen solchen Service. Ihn einzurichten kostet aber schon ein kleines Verm&#246;gen und die Daten&#252;bernahme besch&#228;ftigt gut und gern einen Informatiker. Und auch dann ist nicht sicher, ob der Dienst von allen Banken unterst&#252;tzt wird, vor allem wenn man international t&#228;tig ist. Sicher ist aber, das man von der Postfinance nie mehr loskommt. F&#252;r Kleinunternehmen eine unbezahlbare Fata Morgana.</p>
<p><strong>6 Mrd. Einsparungen</strong></p>
<p>Zum Gl&#252;ck f&#228;llt das Ganze niemandem auf. Die gesamten Buchhaltungs- und Treuhandkosten betragen in der Schweiz etwa 5% des BIP, d.h. etwa 25 Mrd. Mit besseren Transfersystemen liessen sich problemlos 6 Mrd. einsparen (&#252;ber den Daumen gesch&#228;tzt). Entlastet w&#252;rde vor allem der Kleinunternehmer, denn es ist immer er, der nach Ladenschluss die Buchhaltung machen muss, w&#228;hrend sein Angestellter im Ausgang ist.</p>
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		<title>Don&#8217;t cry for Argentina, Sozi!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 17:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Frankfurter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Die SRG verst&#228;rkt ihre Auslandsberichterstattung und so durfte der Zuh&#246;rer wieder einmal erfahren, dass die &#8220;faschistische Milit&#228;rjunta&#8221; Argentiniens 30000 unschuldige Zivilisten umbrachte. Wer die Geschichte Argentiniens kennt, ist schockiert &#252;ber diesen Journalismus im &#246;ffentlich finanzierten Staatssender.
Zum einen outet sich die Redaktion als ein Verein von Ignoranten, der sein fehlendes Hintergrundwissen durch Ideologie ersetzt. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin:0px 0px 0px 0px;"><a href="http://www.google.com/reader/link?url=http://www.winkelried.info/2010/01/07/dont-cry-for-argentina-sozi/&title=Don't cry for Argentina, Sozi!&srcTitle=WINKELRIED.INFO&srcURL=http://www.winkelried.info"target="_blank" rel=""><img border="0" src="http://www.winkelried.info/wp-content/plugins/wp-google-buzz/icon/12.png" style="opacity:1;filter:alpha(opacity=100)" onmouseover="this.style.opacity=0.8;this.filters.alpha.opacity=70" onmouseout="this.style.opacity=1;this.filters.alpha.opacity=100"/> </a></div><p>Die SRG verst&#228;rkt ihre Auslandsberichterstattung und so durfte der Zuh&#246;rer wieder einmal erfahren, dass die &#8220;faschistische Milit&#228;rjunta&#8221; Argentiniens 30000 unschuldige Zivilisten umbrachte. Wer die Geschichte Argentiniens kennt, ist schockiert &#252;ber diesen Journalismus im &#246;ffentlich finanzierten Staatssender.</p>
<p>Zum einen outet sich die Redaktion als ein Verein von Ignoranten, der sein fehlendes Hintergrundwissen durch Ideologie ersetzt. Eine typische Verhaltensweise der Linken. Zum anderen zeigt es deutlich, wie nahe sich Sozialismus und Faschismus stehen.<span id="more-18283"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/Bildschirmfoto-2010-01-07-um-18.09.14.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-18291" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Bildschirmfoto 2010-01-07 um 18.09.14" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/Bildschirmfoto-2010-01-07-um-18.09.14.png" alt="" width="600" /></a></p>
<p><strong>Argentinische Personenfreiz&#252;gigkeit</strong></p>
<p>Anfang des 20. Jahrhunderts war Argentinien eines der reichsten, vielleicht sogar das reichste Land der Welt. Es exportierte Lebensmittel in die ganze Welt. Das fast menschenleere Land (1869: 1,7 Mio. Einwohner) f&#252;hrte 1880 die &#8220;Personenfreiz&#252;gigkeit&#8221; ein, was zu einer Masseneinwanderung und zu einem wirtschaftlichen Aufschwung sondergleichen f&#252;hrte.</p>
<p>Die alteingesessenen, spanischst&#228;mmigen Bauern und Viehh&#228;ndler brachten es zu unerm&#228;sslichem Reichtum. Auf ihren Reisen nach Europa nahmen die neuen Oligarchen sogar K&#252;he mit, damit sie nicht auf ihre Milch verzichten mussten. Mit dabei war oft auch eine Musikkapelle (heute nennt man das &#8220;Band&#8221;), deren Musik sich schnell in Europa verbreiteten sollte: der Tango.</p>
<p>Die neuen europ&#228;ischen Einwanderer brachten aber nicht nur ihre Wirtschaftskraft nach Argentinien, sondern auch neue Ideen wie Demokratie und Arbeiterrechte. Damit tat sich die spanischst&#228;mmige Elite sichtlich schwer. Zwar wurde die Demokratie eingef&#252;hrt, doch war sie mehr oder weniger auf die Oligarchie selbst beschr&#228;nkt. Politik spielte allerdings keine besondere Rolle, das wirtschaftliche Wachstum liess alle Schichten am Wohlstand teilhaben.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-18287" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="JUSTICIALISMO" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/JUSTICIALISMO-229x300.jpg" alt="" width="229" height="300" /></p>
<p><strong>Vom Dagobert zum Bettler</strong></p>
<p>Argentinien wurde 1930 schwer von der Weltwirtschaftskrise getroffen. Die alte Obrigkeit sah sich pl&#246;tzlich einer sozialen Frage gegen&#252;ber, mit der sie gar nicht fertig werden konnte. Dennoch blieb sie dank Milit&#228;rputsche und Wahlbetrug an der Macht. In dieser Zeit man&#246;vrierte sich ein schlauer Offizier, Juan Peron, an die Macht. F&#252;r die Linke war er ein Hoffnungstr&#228;ger, weil er gegen&#252;ber den Gewerkschaften kompromissbereit war. Und als Offizier hatte er anf&#228;nglich auch das Vertrauen der Milit&#228;rs.</p>
<p>Peron war ein &#252;berzeugter Nationalsozialist. Von 1936-1939 war er Milit&#228;rattache in Berlin, anschliessend Sonderberichterstatter bei Mussolini in Italien. Er tr&#228;umte von einem &#8220;Gross-Argentinien&#8221;, das ganz Lateinamerika umfassen sollte.</p>
<p><strong>Die Nationale Arbeiterpartei</strong></p>
<p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/Evita.jpeg"><img class="alignright size-full wp-image-18286" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Evita" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/Evita.jpeg" alt="" width="168" height="168" /></a>1946 wurde Peron als Vorsitzender der <em>Nationalen Arbeiterpartei Argentiniens</em> zum Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt. Dank einer Verfassungsreform liess er sich 1951 erneut in das Amt w&#228;hlen, was ihm Dank des Frauenstimmrechts auch gelang. Eine besondere Rolle spielte dabei seine hochintelligente Frau Evita, die ihre Karriere als &#8220;Modell&#8221; begann und sp&#228;ter zu einer begnadeten Radiomoderatorin wurde &#8211; eine Art argentinischer G&#246;bbels. Die Perons sahen sich selbst als Erfinder des &#8220;dritten Weges&#8221; zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Sie nannten es den <em>Justicialismo</em>, faktisch eine moderate Art des Nationalsozialismus. Peron legalisierte die Prostitution und die Abtreibung und d&#228;mmte die Macht der Kirche ein. Daf&#252;r exkommunizierte ihn der Papst. Die Verstaatlichungen und die Schaffung eines Sozialstaates frassen die Reserven des Landes schnell auf und f&#252;hrten zu hoher Inflation, die die Mittelschicht verarmen liess.</p>
<p><strong>Die Stadtguerilla &#8220;Montoneros&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/montoneros.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-18285" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="montoneros" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/montoneros-300x241.jpg" alt="" width="300" height="241" /></a>1955 putschte das Milit&#228;r und verjagte ihren ehemaligen Offizier ins Exil. Die Peronisten und die Kommunisten wurden zwar verboten, dominierten aber als &#8220;ausserpolitische&#8221; Opposition weiterhin die Realit&#228;t des Landes (bis heute). Sie nahmen in den sechziger Jahren offen den milit&#228;rischen Kampf gegen die Regierung auf (mal Milit&#228;r, mal kurzfristig Demokratie). Die Rebellen nannten sich die <em>Montoneros</em>. Diese beriefen sich auf den Peronismus und sp&#228;ter auf die Fokustheorie von Che Guevara. Nach schweren Niederlagen gegen die Armee, konzentrierten sie sich auf den Terror und Entf&#252;hrungen (Foto) in den St&#228;dten. Zu den Montoneros geh&#246;rte auch die milit&#228;rische Studentenbewegungen, die heute in den Medien so prominent dargestellt wird. An der Gesamtheit der Montoneros stellten sie jedoch nur einen kleinen Teil dar.</p>
<p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/Isabel-Peron.jpeg"><img class="alignright size-full wp-image-18298" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Isabel Peron" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/Isabel-Peron.jpeg" alt="" width="250" height="220" /></a>Als Peron 1971 aus seinem spanischen Exil zur&#252;ckkehrte, distanzierte er sich zeitweise von den Rebellen, da die Bev&#246;lkerung sie nicht in bester Erinnerung hatte und er die Wahlen (1973) gewinnen wollte. Allerdings gelang es Peron und seiner Nachfolgerin Isabel Peron (auch sie ein ehemaliges Freudenm&#228;dchen) nicht, die wirtschaftlichen und sozialen Probleme zu l&#246;sen. Statt ihr Versagen einzugestehen, zogen die Peronisten es vor, die politischen Gegner von ihren Todesschwadronen ermorden zu lassen. Das Land st&#252;rzte wieder ins Chaos.</p>
<p><strong>Der schmutzige Krieg</strong></p>
<p><a href="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/desaparecidos.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-18288" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="desaparecidos" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/desaparecidos-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>1978 putschte das Milit&#228;r (General Videla) erneut. Argentinien war wirtschaftlich am Boden und gebeutelt vom Terrorismus. Die Bev&#246;lkerung feierte den Putsch wie eine Erl&#246;sung. Die Milit&#228;rs versprachen, das Land stabilisieren zu wollen und dann zur&#252;ckzutreten. Solche Versprechen werden allerdings schnell vergessen, wie die Praxis zeigt.</p>
<p>Der Staat bek&#228;mpfte die Rebellen (Montoneros), im offenen Kampf, wo diese Niederlange und Niederlage erlitten. Wieder tauchten sie in den Untergrund ab. Dann ging die Regierung wenig zimperlich vor (&#8220;Schmutziger Krieg&#8221;). Der Begriff Staatsterror ist hier durchaus richtig. In der Periode von 1978 bis 1983 sollten 30000 Personen verschwinden, wobei &#8211; und das wird von den Linken immer verschwiegen &#8211; die je zur H&#228;lfte auf das Konto der Montoneros und des Staates gingen. Untersuchungen sollten sp&#228;ter ergeben, dass der Regierung die Beteiligung an etwa 10000 Verhaftungen und 2300 Morden nachgewiesen werden konnte. Viele der Verschwundenen setzten sich aber auch ins Ausland ab oder starben im direkten Kampf mit der Armee, ohne dass die Identit&#228;t der Leichen anschliessend festgestellt wurde. Die linken Medien rechnen sie heute automatisch den Folteropfer zu, was nicht stimmt.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-18289" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Eichmann" src="http://www.winkelried.info/wp-content/uploads/2010/01/Eichmann-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" /></p>
<p><strong>Linke Geschichtsklitterung</strong></p>
<ol>
<li>Peron war durch und durch ein &#252;berzeugter Nationalsozialist. Anfang der 40ziger Jahre tr&#228;umte er davon, S&#252;damerika zu &#8220;befreien&#8221;. W&#228;re er 10 Jahre fr&#252;her an die Macht gekommen, h&#228;tte die Gesichte auf diesem Kontinent anders verlaufen k&#246;nnen. Peron war auch ein &#252;berzeugter Antisemit und bot lange den ehemaligen SS-Schergen Unterschlupf (Foto: Pass von Eichmann).</li>
<li>Peron sah im Nationalsozialismus den dritten Weg zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Seine Ideologie, er nannte sie <em>Justicialismo</em>, ging als Peronismus in die Geschichte ein. Sie lebt bis heute in der argentinischen Politik fort.</li>
<li>Die Milit&#228;rs in Argentinien waren die Handlanger der Oligarchie und bestenfalls national, aber nie nationalsozialistisch oder faschistisch. Die Linken drehen hier die Vorzeichen einfach um.</li>
<li>Der schmutzige Krieg in Argentinien war die Fortsetzung des seit Jahrzehnten andauernden milit&#228;rischen Kampfes der Peronisten gegen die Regierung. Er war die Antwort auf die peronistischen Terrorismus.</li>
<li>Die Behauptung der Linken ist unwahr, dass der Staat die 30000 Opfer allein zu verantworten hat. Mindestens die H&#228;lfte der Morde gehen auf das Konto der Guerilla.</li>
<li>Es ist aber auch wahr, das Peron, wenn auch Faschist, immer legal an die Macht kam. Er unterst&#252;tzte jedoch offen den bewaffneten Kampf aus dem Exil und liess nach seiner R&#252;ckkehr Oppositionelle skrupellos ermorden.</li>
</ol>
<p>Teils aus Ignoranz, teils aus ideologischen Gr&#252;nden sprechen die Linken mantrahaft von &#8220;faschistischer Milit&#228;rdiktatur&#8221;. Gerade das Beispiel Argentinien aber zeigt, wie nahe sich Nationalsozialismus und Marxismus sind.</p>
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