2. Mai 2008 von Echnaton - 7 Kommentare
Soeben teilt das BAZL mit, das angeblich Drohnen während der Euro08 eingesetzt werden sollen. Der Einsatz soll zwei Stunden vor Spielbeginn beginnen und bis max. 2 Uhr früh fortdauern.
Wir haben die Vermutung, dass es sich dabei um leere Drohkulissen oder Marketing handelt. Warum:
1. Bilder sind wertlos
Drohnen werden auf einer Höhe von 1200m bis 2700m eingesetzt. Egal wie gut die Kameras sind, die Bilder sind im Detail wertlos. Beispiel:
2. Drohnen sind gefährlich
Und das gleich aus mehreren Gründen:
a. Luftfahrtkorridore
Die Drohnen benötigen grosse Korridore, die gesetzlich “freigeschaufelt” werden müssen. Der überfliegende zivile VFR-Luftverkehr (z.B. Italien - Frankreich) ist darüber aber nicht immer informiert.
b. Nachtflüge
Der grosse Teil des Einsatzes findet Nachts statt, was die Einsätze noch gefährlicher machen. Ebenso wertloser wird auch das Bildmaterial.
c. Ziviler Luftverkehr wird gefährdet
Die Kollission hätte fatale Folgen für ein Zivilflugzeug. Der Einsatz soll 12 Meilen um die Stadien stattfinden. In diesem Radius befinden sich auch die Flughäfen und die Ab- und Anflugkorridore. Gerade vor und nach dem Spiel wird der Flugverkehr besonders dicht sein. Drohnen zu dieser Zeit einzusetzen, ist nicht irrsinnig. Zwar wird behauptet, dass der Zubringerverkehr zu den Spielen dann schon gelandet sein, was teilweise stimmen mag, der Rest des Flugverkehrs wird dadurch aber zurückgehalten und startet dann später.
d. Wetter
Gerade im Juni besteht die Gefahr von Gewitter, was Drohnen ablenken oder zum Absturz bringen kann.
e. Einsatz über dicht besiedeltem Gebiet
Der Absturz einer Drohne kann tödliche Folgen haben und ist nur bei sehr kritschen Sicherheitslagen über dichtbesiedeltem Gebiet zu rechtfertigen.
Ganze Übung nur Show
Die ganzen Communiques des BAZL und des VBS sind wohl eher unter dem Begriff des Me-Too-Marketing abzulegen. Dumm nur, wenn die Journalisten das alles noch glauben.
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vielleicht hilft ja dem BAZL diese Seite weiter http://home.pages.at/taubald/bauanleitungen.htm
damit wäre das Problem der Luftfahrtkorridore auch gelöst.
Cool und mit Photo sieht es noch besser aus.
die Bauanleitung könnte in Emmen evtl. auf Interesse stossen.
Vielleicht sollte man sich genauer über drohnen informieren, oder zumindest mal ein original bild der Kameras gesehen haben, bevor man solche berichte schrieb
Die Kameras haben sowohl in der Nacht wie auch am Tag enorm hohe Auflösungs und Konstrast Eigenschaften. Es ist problemlos möglich in der Nacht eine beliebige Person aus 2000m ohne Zweifel zu indendifizieren.
mfg
PS: Die zivile Luftfahrt ist sehr wohl informiert, die Korridore sind eingerichtet und gesperrt
hier noch ein kleiner Link, auf dem obersten Newsletter alles nachzulesen.
http://www.aeroclub.ch/index.p.....Itemid=107
mfg
Wer solche Schauermärchen in die Welt setzt, ist alles Andere als ein “Winkelried”!
An ECHNATON, dem Verleumder der Schweizer;
Sie schaden damit dem Ansehen der Schweiz, weil Sie absolut unwahre Behauptungen aufstellen, die jeder Grundlage entbehren!
Informieren Sie sich doch einmal beim VBS über die realen technischen Möglichkeiten einer FLIR - Kamera der neuesten Generation, wie sie in der Schweizerischen Drohne verwendet werden. Sie werden staunen, welch hohe Auflösung selbst bei Nacht möglich ist (Temperaturdifferenzen von weniger als 0.1 Grad werden als unterschiedliche Kontraste Dargestellt), oder gar am Tag bei Verwendung eines 300mm Zooms!
Mfg
Kebi
Chabis!
Die hohe Auflösung machen die Aufnahmen doch schlechter, weil das Flugzeug eine Eigengeschwindigkeit, faktisch sind die Bilder dann noch noch verwackelter und unschärfer als vorher.
Temperaturdifferenzen in der Nacht sind anscheinend besonders gut eignet, Autonummern auszulesen - oder?
Faktisch war die Drohne nichts als Geldverschwendung. Haben Sie sich auch schon mal eine Kosten/Nutzen Überlegung gemacht? Haben Sie sich auch schon mal überlegt, welche Behinderung für den übrigen Luftverkehr dieses Spielzeug verursacht hat? Nein, und warum? Weil sie nur die Infos bekommen haben, die der Staat den Medien mitgeteilt hat und diese ungeprüft nachgeplappert haben.
Aus der Sicht der Piloten sieht das ganz anders aus. Seien sie also etwas differenzierter, bevor sie sich hier als ahnungsloses Mainstreamopfer outen.