5. Februar 2010 von Redaktion
Jetzt wo das Bankgeheimnis so löcherig ist der Emmentaler wollen ein paar linke Krämer noch schnell Kasse machen. Sie bieten ausgerechnet in der Schweiz einen Online Datentresor an, dessen “Daten man sogar vererben könne”. Cool, der dümmste Trottel kann das Passwort an den nächsten weitergeben.
Das Speichersystem ist von einem Schweizer Banking-Sicherheitsexperten entwickelt worden …
Na dann, gute Nacht!
Und das mit der Sicherheit: nirgends in ganz Europa kann der Staat problemloser den Datenverkehr mitschnippseln als bei uns. Sicherlich: auch in den USA ist das möglich, doch bis die Schweizer dort an Daten herankommmen, ist die Geschichte längst verjährt. Das ist nicht wie bei uns, wo ein amerikanischer Beamter schnell die Schlumpfine anrufen muss, und er kriegt noch am gleichen Tage alle Daten zugestellt.
Hier ein echte Alternative: Passpack
Dieses Beispiel zeigt wieder einmal typisch die Leistungsfähigkeit des hochgelobten Informatikplatz Schweiz. Genau genommen = Null. Bisschen Serverli montieren, that’s it. Und Hauptsache jeder Albano bringt kann das Ding zusammenstecken und bei der Installation zweimal Enter drucken: dass ist er nach der linken Lesart schon ein “hochqualifzierter Informatikspezialist”. Das ist die Wahrheit!
Ab und zu wird wieder mal ein Typ gehypt, der jetzt definitiv die Anwendung gefunden haben soll “die das Internet revolutionieren wird” (Tagesanzeiger). Dann ist es so was banales, wie tausend andere Applikationen auch (Beispiel). Lediglich der Journi ist zu blöd, das herauszufinden.
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