4. Februar 2010 von Redaktion
Wir behandeln das Thema Bankgeheimnis bewusst kontrovers. Natürlich sind wir in der Redaktion alleder festen Überzeugung, dass das Bankgeheimnis unbedingt weiter existieren sollte, dahinter verbirgt sich aber auch grosses Missbrauchspotential, das schamlos ausgenützt wurde.
Auch bei der Initiative zur Sanierung der Pensionskassen sind wir uns nicht ganz sicher. Dort wird immer noch fetteste Beute gemacht und wir werden den Verdacht nicht ganz los, dass damit die Banken über Wasser gehalten werden sollen. Es sind letztlich die Banken, die diese Gelder verwalten.
Wer übrigens noch fetter leben will als ein Investmentbanker, muss bei einer Pensionskasse arbeiten. Ist das Geschäftsjahr schlecht, muss er lediglich ein Rundschreiben an seine Kunden machen. Ein Investmentbanker wird wenigstens noch von den Kunden und den Vorgesetzten zusammengeschissen.
Auch muss er sich nicht gross um das Geld kümmern. Der Arbeitgeber muss es ihm jeden Monat vom Einkommen seiner Angestellten überweisen. Letztlich besteht sein Job nur darin, zu entscheiden, welcher Bank er welchen Betrag verwalten lässt. Dafür bekommt er natürlich Hypotheken, von denen unserer Eins nur träumt. Trifft auch auf sämtliche Leasings, etc. zu. Dazu natürlich noch den üblichen Lohn und Boni.
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