Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Die erstaunlichen Reaktionen

30. November 2009 von Kulturbereicherer

Linke sind Hellseher. Während die SVP Klötze staunte, als das Minaretteverbot angenommen wurde, haben es alle anderen schon gewusst. Eigenartig ist nur, dass Die Linken dann doch erst nach Bekanntwerden des Resultats anfingen, aus Protest Minarette auf dem Helvetiaplatz in Zürich zu errichten. Sie hätten es schon einen Tag früher tun können.

Nett war auch die Beschreibung des Staatsradios: Die Hunderte von Menschen, die sich in Sorge auf dem Helvetiaplatz versammelten, hätten Minarette aus Karton errichtet. Ein kurzer Besuch vor Ort ergab, dass die “hunderte Menschen” eher aussahen wie 150 Autonome. Sie hatten Absperrungsmaterial für den Verkehr herausgerissen und angezündet, ebenso wie einen Container. Zudem blockierten sie den Verkehr und warfen “friedlich” mit Flaschen auf die vorbeifahrenden Autos. Die Polizei war nirgends zu sehen. Sie tat, was sie bei Linken immer tut, sie deeskalierte. Und was lesen wir im Tagesanzeiger?

Um 18 Uhr trafen sich rund 250 Demonstranten zu einer spontanen Kundgebung auf dem Zürcher Helvetiaplatz, um gegen das Abstimmungsresultat zu protestieren – und die Solidarität mit den in der Schweiz lebenden Muslimen auszudrücken.

Muslime sah man weit und breit kaum.

Linke erklären das Volk für unzurechnungsfähig

Die Reaktionen der Linken waren zu erwarten. Sie erklärten das Volk für unzurechnungsfähig und kündigen an, dass sie gegen das Volk juristisch vorgehen werden.

Die Medien bettelten seither förmlich um eine Kriegserklärung von Gaddaffi & Co. Doch dem scheint das Minarettverbot so ziemlich am Allerwertesten vorbeizugehen. Gerade in der arabischen Welt findet es kaum Resonanz. Es könnte allerdings sein, dass die Journalisten dort zuerst noch auf Weisungen von oben warten müssen.

Umso ausführlicher werden die Kommentare der europäischen und amerikanischen Presse zitiert. Das Eigenartige: es sind fast nur linke Meden dabei. Für die zustimmenden Berichte scheinen den Journis die Fremdsprachenkenntnisse zu fehlen.

Schuhwerfer von Bagdad rechtzeitig eingeflogen

Nicht ausgeschlossen ist, das es in drei oder vier Monaten “spontane” Aktionen der Muslime in arabischen Ländern geben wird. Bis dann sollte Calmy Rey genügend Schweizerfahnen zum Verbrennen an die Botschaften ausgeliefert haben. Der Schuhwerfer von Bagdad, Journalist, kann ja jetzt schon mal mit seinem Tageswerk beginnen und gegen die Schweiz hetzten. Die Genfer Sozialhilfe ist ihm sicher.

Europäische Presse macht sich Sorgen um arabisches Kapital in der Schweiz

Die europäische Presse hat in ihrer grossen Mehrheit gar nicht begriffen, um was es geht. Oft wird geschrieben, die Schweiz habe die Moscheen verboten. Auch sei die SVP eine ultrarechte und xenophobe Kleinpartei, wie es schlimmer in Europa keine gäbe. Das verwundert eigentlich nicht gross, denn diese Infos stammen von der Webseite Calmys “swissinfo” die in verschiedenen Sprachen erscheint. Finanziert wird sie mit 6 Mio. pro Jahr vom Steuerzahler.

Am köstlichsten ist die Reaktion in der linken Presse Spaniens. Bei den Artikeln, die den Volksentscheid kritisieren, zeigen sich die Journalisten vor allem besorgt, dass die arabischen Ländern nun ihr Geld aus der Schweiz abziehen könnten. Das ist eigentlich schon erstaunlich, dass sich unsere Nachbarn nun plötzlich Sorgen um die Einlagen auf unseren Banken machen.

Belustigend ist aber auch die europäische Rechte

Geert Wilders verkündete, wenn die Minarett Initiative es in der Schweiz geschafft hat, sie es auch in Holland schaffen würde. Das ist allerdings schon ein bisschen ein hohes Ziel für eine 1-Mann-Partei. Und sie müsste auch noch gleich die Verfassung ändern, denn direkte Demokratie kennen die Hölländer höchstens aus dem Elternabend.

Besonders unterhaltsam geht es auf PI*) zu. Dort rechnen die einen das Resultat auf Deutschland hoch (mindestens 78% Minarettgegner), andere sprechen von einem Etappensieg in Europa, andere wollen gar in die Schweiz auswandern.

Was werden die wohl sagen, wenn ihnen einer erzählt, dass es bei einer der nächsten Volksinitiativen um die Aufhebung der Personenfreizügigkeit für die EU-Bürger gehen wird?

Gelassen sind nur die Muslime der Schweiz

Einzig die Muslime haben besonnen auf das Minarett-Verbot reagiert. Sie tuen weiterhin das, was sie immer tun: sie schlagen Menschen zusammen, brechen ein, überfallen Tankstellenshop und plündern Boutiquen. Nur: darüber schreibt die Presse nichts.

(*) Im Impressum von PI steht: “Regen Sie sich nicht über den Inhalt auf. Die Nachrichten wurden nicht überprüft, die Redakteure haben keine Ausbildung und nicht alle, die hier kommentieren, haben auch vorher nachgedacht. Grins.)

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