Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Don Quijote oder

26. November 2009 von Gastbeitrag

Von Andreas Unterberger. Die nächsten Tage und Wochen werden uns die schlimmste Gehirnwäsche seit den Tagen des Kommunismus bringen. Geht es doch um nicht weniger als die „Errettung der Welt“, wie sie das ORF-Fernsehen schon als Schlachtruf trompetet. Bei einem so hehren Ziel fühlen sich viele berechtigt, mit Lügen, mit Meinungsterror,  mit Datenmanipulation vorzugehen. So wie es auch viele Sekten tun, die ja meist ebenfalls gleich die ganze Welt erretten.

Diesmal wird der Welt der Untergang nicht auf Grund kruder Bibelinterpretationen prophezeit, sondern auf Grund von Computer-Programmen, die nach dem Waldsterben, dem Versiegen der Treibstoffreserven bis zum Jahr 2000 nun den Weltuntergang durch den Klimatod prophezeien.

Wenn es um die angebliche Errettung der Welt geht, kann man schon Versprechungen abgeben, von denen man weiß, dass man sie nie erfüllen wird können. Hauptsache der Erfüllungszeitraum trifft erst irgendwelche Nachnachfolger im Amt. Wie in den 90er Jahren die große Koalition, die für 2012 großspurige Versprechungen über Emissions-Reduktionen abgegeben hat, denen aber in der Realität Emissions-Zuwächse gegenüberstehen.

Und wie nun Barack Obama, der noch tollere Reduktions-Ziele bis 2020 und 2050 (um 83 Prozent!) verkündet, also ebenfalls bis zu Zeitpunkten, da er längst nicht mehr im Amt sein wird, selbst wenn ihm sein gepflegtes Auftreten zu einer nochmaligen Wiederwahl verhelfen sollte. Abgesehen davon, dass Obama seine von den Medien bejubelten Versprechungen niemals durch den Kongress bringen wird, wo die Mehrheit genau weiß, dass damit die größte Wirtschafts- und Armutskrise seit den Pariser Hungerunruhen 1789 ausgelöst würde. Was Obama in Wahrheit gar nicht stört, weil er eh weiß, dass der Weltuntergang nicht stattfinden wird.

Wenn man sich aber als Erretter der Welt darstellen kann, darf man offenbar auch mit allen Mitteln eine ganze Reihe von  Tatsachen unterdrücken:

  • Dass es in den letzten zehn Jahren überhaupt keine Erderwärmung gegeben hat.
  • Dass beim langfristigen Klima viele Ursachen mit im Spiel sind: von den Sonnenflecken über Meeresströmungen und die bisher nicht vorausberechenbare Wolkenbildung bis zu kleinen Veränderungen der Erddrehung.
  • Dass es in der Erdgeschichte noch nie ein stabiles Klima gegeben hat, wie es jetzt unter gigantischen sozialen Kosten hergestellt werden soll.
  • Dass anders programmierte Computer mit der gleichen Seriosität die nächste Eiszeit ankündigen können.
  • Dass es starke Hinweise gibt, dass ein CO2-Anstieg in der Atmosphäre nicht die Ursache, sondern die Folge einer globalen Erwärmung sein dürfte.
  • Dass eine – auf Grund welcher komplizierten Kausalitäten immer eintretende – Erwärmung mit großer Wahrscheinlichkeit viel mehr positive als negative Folgen hätte.
  • Dass an der Klimahysterie nicht nur die üblichen linken Gesellschafts-Hasser, sondern inzwischen schon viele  „alternative“ Investoren und die Betreiber von (relativ klimaneutralen) Atomkraftwerken gigantisches ökonomisches Interesse haben.
  • Dass auch die Klimaforscher selbst großes Eigeninteresse am gegenwärtigen Klima-Alarmismus haben, weil sie dadurch Zugang zu gewaltigen Forschungsgeldern bekommen haben.

Climate-Gate

Apropos Forscher: Denen ist nun denkbar Peinliches passiert. Hacker haben die gesamte Korrespondenz der „Climate Research Unit“ der University of East Anglia`s geknackt. Was alles andere als anständig ist. Aber da wir in einem Land leben, wo seit Jahr und Tag Peter Pilz mit den ebenfalls illegal beschafften Posteninterventions-Mails des Exministers Strasser öffentliche Auftritte bestreiten kann, hat man schon das moralische Recht, sich anzuschauen, was da die Klimaforscher so schreiben.

Da geht aus einem der Mails eindeutig hervor, dass Datensätze verändert wurden – es wird wörtlich von „Tricks“ geschrieben –, um Trends zur Abkühlung zu „verstecken“. Da schreibt ein anderer Forscher wörtlich, aber eben nur in internen Mails: „Fakt ist, dass wir das derzeitige Ausbleiben der  Erwärmung einfach nicht erklären können, und es ist ein Hohn, dass wir es nicht können.“

Die Panikmacher-Mafia

Am bedenklichsten ist aber, dass sich die Klima-Panikmacher, pardon -Forscher, verabreden, künftig jene wissenschaftlichen Zeitschriften, in denen auch Kritiker zu Wort kommen, durch einen gemeinsamen Boykott unter Druck zu setzen. Was ja bei etlichen Zeitschriften lange gelungen ist, weshalb man den Skeptikern immer vorhalten hatte können, dass deren Studien in bestimmten Organen nicht veröffentlicht und daher auch nicht überprüft seien. Dieses Verhalten der Forschungs-Redakteure hat sich zuletzt aber zunehmend geändert.

Natürlich wird man im ORF und den meisten anderen Medien Österreichs noch lange nichts über dieses Climate-Gate hören. So wie man nie etwas zu hören bekommen hat über die lange Liste nachweislicher Fehler, die etwa dem Panikmach-Film von Al Gore nachgewiesen werden konnten. Den sich aber auf Befehl der Manipulationsministerin Claudia Schmied all unsere Kinder anschauen mussten, ohne eine Gegenseite vorgesetzt zu bekommen.

Grenzenloser Zugriff auf Steuergelder

Was aber die Welt der Wissenschaft so sympathisch macht: Irgendwann setzt sich dort trotz aller Manipulationsversuche doch die unbändige Sucht nach der Wahrheit durch; zumindest mit einer höheren Wahrscheinlichkeit als in jedem anderen Biotop. Gore, Moore & Co werden dann eines Tages wohl nur noch im Filmarchiv in der Abteilung „totalitäre Propaganda“ zu finden sein. Das gelingt freilich nur dann, wenn der massive Angriff der Political correctness auf Demokratie, Pluralismus, Forschungs- und Meinungsfreiheit abgewehrt werden kann.

Daher sollte man die Korruption so vieler Wissenschaftler  durchaus ernst nehmen. Und noch viel mehr die der Politik, die in den nächsten Tagen bei einer Konferenz in Dänemark zur nächsten Etappe im Kampf gegen den angeblichen Klima-Tod antritt, mit dem sie sich grenzenlosen Zugriff auf unsere Steuergelder verschaffen will. Ein Kampf, den wir alle mit einem massiven Verlust an Wohlstand bezahlen werden (wenn er ernsthaft und nicht nur augenzwinkernd betrieben werden sollte), der viele Mittel von der Bekämpfung von Krankheit und Unterentwicklung abziehen wird.

Link zum Originalartikel

Daher werden die Panikmeldungen in den nächsten Tagen noch weiter zunehmen. Denn ORF, Bildzeitung und Krone reiten ja wie weiland Don Quijote an der Spitze aller guten Menschen gegen die bösen und für die guten Windmühlen an.

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(Von Andreas Unterberger)


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