Die Schweiz aus konservativer Sicht  

16. Oktober 2009 von Gastbeitrag

Es war eine rote Vision des ehemaligen Umweltministers Gabriel, die BRD nach der Wind- auch zu einer Solar-Nation zu machen.

Geblieben sind davon teure ineffiziente Panels auf zahlreichen Dächern, die immer häufiger Begehrlichkeiten von Kriminellen wecken (lassen sie sich doch einfach abmontieren und teuer verkaufen), aber praktisch Nichts zur Stromproduktion beitragen.

Und zukünftige Kosten von 27 Milliarden Euro – ca. 1000 Euro je Familie.

Das Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung hat hierzu eine Studie veröffentlicht, der Spiegel berichtet:

Der Grund ist die hohe Ökoförderung, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgeschrieben ist: Betreiber von Solaranlagen bekommen 43 Cent pro Kilowattstunde – fünfmal mehr, als konventioneller Strom an der Energiebörse kostet. Die Mehrausgaben müssen die Verbraucher tragen, und das 20 Jahre lang. Denn so lange ist die Solarvergütung garantiert.

Mit anderen Worten: Eine Solaranlage, die heute installiert wird, verursacht auch in 20 Jahren noch Kosten. Experten sprechen von “Solarschulden”.

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  1. stockeritsch

    Diese Investition ist für die Zukunft, alle neuen Technologien haben einiges an öffentlichen Geldern verschlungen. (Die Schweiz sponsort jährlich ja auch 4 Mia. an die AK)

    Tatsache ist, dass Solarenergie mit der Verbreitung und Verbesserung laufend billiger wird, was in der Atomwirtschaft genau gegenteilig läuft.
    Und soll dann einer noch sagen, wie die AKW’s gekühlt werden sollen, wenn der letzte Gletsche den Bach ab geflossen ist.
    Ein AKW macht etwas dasselbe wie die Finanzindustrie: Gewinne den privaten, den Gau der Bevölkerung. Drum kann man sie ja auch nicht versichern.

  2. stockeritsch

    vergleicht auch mit den Zahlen für Schrottprämien, Militäreinsätzen usw. , die ja ausser Kosten gar nichts bringen.

  3. max

    Ist das, was Du nimmst, teuer? Wo kriegt man’s?


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