Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Personenfreizügigkeit

30. September 2009 von Redaktion

Die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (-21’617), Bosnien-Herzegowina (-1’659), Kroatien (-1′405), Sri Lanka (-1’086) und der Türkei (-758) ist hingegen rückläufig. Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre.

Von wegen Rückwanderung. Die wurden eingebürgert. Und da die Einbürgerungen höher waren als die Rückwanderung, resultiert unter dem Strich gar eine Zuwanderung.

Einwanderung erhöht Arbeitslosigkeit

Ende August 2009 betrug die ständige ausländische Wohnbevölkerung aus den EU-27/EFTA-Ländern 1’053’084 Personen. Das sind 4.6 Prozent mehr als Ende August 2008.

Das BFM bezeichnet die Zunahme als sehr gering. Wie nett, trotz weniger Arbeitsplätze sind 50000 neue Personen in die Schweiz gekommen. Dafür wurden auf der anderen Seite in diesem Zeitraum 80000 in die Arbeitslosigkeit geschickt. Gutes Geschäft! Unter dem Strich wird die Einwanderung von der Arbeitslosenkasse subventioniert.

Doch der Bund beruhigt uns. Im Vergleich mit Ungarn (10%) habe die Schweiz mit 4.1 % immer noch eine tiefe Arbeitslosigkeit. Das in Ungarn nicht 10% der arbeitsfähigen Bevölkerung von der IV leben, schreibt der Bund nicht.

Der Bürger erlebt nun die Auswirkung der Mitte-Links-Politik: höhere Steuern, weniger Arbeitsplätze. Und wie nett, dass solche Statistiken immer ein paar Tage nach der Abstimmung erscheinen.

Quelle: BFM

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Hinweis von R.B.


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  1. white elefant

    Ja, die Menge Serben sind verschwunden, und… Kosovaren geworden… gibt’s denn einen groesseren MiHiGru Bonus fuer Kosovaren??

  2. Bürgermeister Hans Waldmann

    Eine Blick auf die IV Statistik genügt. Von 1993-2006 Verfünffachten sich die IV Rentner aus dem Ausland, in der Stadt Basel leben rund 10% der nicht AHV Berechtigten von den Sozialversicherungen.
    Wie sollte es bei der ALV, Fürsorge, Caritas anders sein.

  3. R.B.

    Am stärksten angestiegen ist vom 30. August 2008 bis zum 30. August 2009 die Zahl der Staatsangehörigen aus Deutschland (+20′872), Portugal (+10’520), Frankreich (+5’544), Grossbritannien (+2’402) und Polen (+1′370). Jedoch für unsere Schulabgänger gibt es keine Jobs. Pech gehabt.

    Bedauerlicherweise wird vom BFM nicht aufgeführt in welchen Boombranchen diese Hochqualifizierte tätig sind. Kann das jemand ausfindig machen?

  4. R.B.

    Vergleicht man die Daten des BFM so steht einmal bei den Portugiesen +10520 und an anderer Stelle +13844. Denke jeder darüber was er will.

    Mich wundert es zudem, wo denn diese Zehntausende in voller Krise beschäftigt wurden. Könnte es nicht sein, dass unsere Konjunkturspritzen gar nicht bei den in den der Schweiz lebenenden Arbeitslosen angekommen sind?

    http://www.bfm.admin.ch/etc/me.....8-12-d.pdf

  5. Redaktion

    Ich glaube nicht, dass dazu eine aktuelle Statistik besteht. Allenfalls kann die jährliche Branchenerhebung hier Auskunft geben, die erscheint jedoch für das Jahr 2009 erst im nächsten Sommer.

    Erfahrungsgemäss sollte das aber primär die Baubranche sein. Da vor allem die 25 bis 39jährigen betroffen sind und die Zunahme aus Deutschland kommt, ist weiter anzunehmen, dass es sich um qualifizierte Fachleute handelt.

    Wie sagt man noch: die Krise erreicht die Mittelschicht.

  6. mauluege

    Stop! Eine kleine Korrektur! Da ich mich in Ungarn sehr gut auskenne und die dortige Wirschaftslage zu meinem Steckenpferd gehört eine Änderung. In Ungarn gibt es keine IV und die Arbeitslosigkeit wäre noch höher, wenn man all die Schwarzarbeiter noch dazurechnen würde. Man rechnet in Ungarn mit ungefähr 25% Schwarzarbeiter. Also aufpassen bitte mit Behauptungen. Danke. :)

  7. Redaktion

    … bei uns auch bald.

    Verstehe es aber trotzdem nicht ganz: 10% Arbeitslose und 25% Schwarzarbeiter sind 115%. Das wäre ja mehr als Vollbeschäftigung?

  8. @Mauluege

    Welcome back!

  9. Mauluege

    @Redaktion: Fehlalarm, habe den Text falsch verstanden. Aber bald kommt die Story des Tages betreffend Personenfreizügigkeit. Wir wurden allesamt hereingelegt.

  10. Das scheint eine linke Tugend zu sein, dass man die Bürger immer anlügt, manipuliert, schönredet, verharmlost und alles unter den Tisch kehrt.

    Darum glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast und das schöne Zauber-Wort heisst, wie verschwinden 50`000 Ausländer in der Statistik?

    Genau, man bürgert sie ein und schon hat man ein anderes Resultat, die Schweizer Bevölkerung ist stark gewachsen.

  11. R.B.

    @Jack Locke – Immerhin hat das BFM die Einbürgerungen ausgewiesen. Es sind genau 43′064. Deine Schätzuung war nicht schlecht.

    Zudem ist nun endlih bewiesen, dass bei schlechter Wirtschaftslage niemand in die Heimat zurückkehrt. Die Auswanderungen sind zum Vorjahr konstant bei 53000 Personen / Jahr.

  12. baron77

    Seit wir die EWS haben, das hat nicht irgend mit dem europäischen Währungsystem zu tun, nein nein, unsere dritte Madame ist gemeint, wird geschummelt was das Zeugs hält.
    Seid die BdP im Bundesrat ist, kommt mir so vor, wie bei einem Bild, da nun das Wasser herab läuft. So etwa kann man die Politik EWS sehen.
    Darum sollte das Justiz- und Polizeidepartement, wie das EDI der SVP gehören, da wird mal richtig aufgeräumt. Basta!


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