Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Affäre Polanski

29. September 2009 von McCarthy

Während der Staat Personen verfolgt,  die sich im Internet pädophiles Material anschauen, dürfen anscheinend Prominente ungeniert ihre Neigungen nachgehen und erhalten dann sogar noch Sukkurs von Medien und Linken. Dahinter versteckt sich eine eigene Prostitutionsszene.

Auffallend ist, dass sich in Hollywood kaum ein Schauspieler für Polanski in Szene setzt. Wer sich in den USA für einen “sexual offender” oder gar “rapist” einsetzt, hat ausgedient. Die Wahrscheinlichkeit, dass er jemals von einem Gouverneur oder vom Präsidenten der USA begnadigt wird, ist gleich null. Auch sonst in Europa ist die von den Schweizer Kulturschaffenden lancierte Soli-Kampagne kaum auf ein Echo gestossen, auch wenn die Medien es ostentativ behaupten.

Otto Weisser: Heirat mit 16jähriger

Unter diesen “Kulturschaffenden”, die Polanski mit grossen Bahnhof ehren wollten, war auch Otto Weisser. Er wollte mit ihm in der Kronenhallen essen gehen und dann mit anderen Kulturschaffenden an die Latino Caliente Night Party weiter pilgern. So durfte er sich lauthals im Tagesanzeiger empören.

Der Fotograph Otto Weisser ist selbst ein ziemlich kurliger. Er heiratete mit 66 Jahre. Seine Braut (die ihm wahrscheinlich vor lauter Liebe das Ja-Wort gab) war eine  knapp 16jährige Brasilianerin. Hoffen wir, dass sie als Jungfrau in die Ehe ging, den kurz vorher wäre die Beziehung einen Fall für den Staatsanwalt gewesen.

Latino-Szene: Treffpunkt für Liebhaber junger Frauen

Warum gerade an die Latino Party? Südamerikanerinnen erhalten in der Schweiz keine Arbeitsbewilligungen und so bleibt ihnen nichts andere übrig, als sich mit Schwarzarbeit oder fast sklavenähnlichen Abhängigkeitsverhältnissen von meist viel älteren Männer aushalten zu lassen. Sehr oft ist auch noch Prostitution im Spiel.

Das sind keine Einzelfälle. Allein in der Deutschschweiz leben etwa  23000 Menschen illegal aus Lateinamerika, wie uns auf Anfrage der Club Latino mitteilte. Hinzu kommen jene, die das “Glück” hatten, hier jemanden heiraten zu können. Meist scheiden diese Ehen nach fünf Jahren und die Latina lebt ab dann vom Sozialamt.

Lateinamerikanische Prostitution

Latinos holen anschliessend Verwandte nach, die hier illegal leben und mit Schwarzarbeit dazuverdienen, immer verbunden mit der Hoffnung, ebenfalls heiraten zu können. Die Skrupelloseren unter ihnen importieren blutjunge Mädchen, die bei einschlägigen Liebhabern von grossen Interesse sind. Das Risiko ist klein. Der soziale Druck (keine Bewilligung, Pflicht die Verwandten zu unterstützen, Abhängigkeit von den hiesigen Logisgeber, polizeiliche Massnahmen) verhindern wirkungsvoll, dass es zu Anzeigen kommt.

Im Gegensatz zu den Osteuropäerinnen ist diese Szene auch nicht öffentlich und örtlich konzentriert. Sie findet hinter den biederen Fassaden der Vorstädte statt. Die Behörden wissen darum, sind aber unfähig, etwas dagegen zu unternehmen. Sie verteilt sich über die ganze Schweiz, was mehrere Polizeikorps involviert. Meist ist der Tatbestand auch nicht eindeutig und nur aufwändig zu beweisen. Da ist es für einen Polizeikommandanten natürlich öffentlichkeitwirksamer und weniger aufwändig, ein paar Strassennutten zu verjagen oder auf den Strassen zu raubrittern für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.

Anlaufstellen beteiligt

In grösseren Städten gibt es anonyme, staatlich finanzierte Anlaufstellen für jede Art von Strandgut. So kann sich der frisch eingetroffene Homo an die Schwulenberatungsstelle wenden, die ihm schnell mal eine “artgerechte” Übernachtungsmöglichkeit vermittelt.

Auch Latinovereine werden finanziell unterstützt. Dort kümmern sich Gutmenschen um die “Ärmsten der Armen”. Da die Illegalen nicht auf Sozialleistungen hoffen können, sind diese Menschen gezwungen, irgendwie Geld aufzutreiben. Bei diesen Anlaufstellen weiss man dann schon, wer sich hier für die “lateinische Kultur” interessiert. Der Multikulti-Gutmensch muss dazu nur eine Latinoparty besuchen und sich an der Bar melden. Diese wird meist vom Veranstalter/Verein betrieben, deren Einnahmen natürlich nirgends versteuert werden, weil die hinter der Theke ebenfalls vom Sozialamt leben. Man wird dann schnell zu einer privaten Party eingeladen, wo einem dann nette Damen vorgestellt werden.

Billige Putzkraft mit hohem Unterhaltungsfaktor

Wer also als geschiedener und durch Alimentezahlungen gebeutelter Spätrocker sich eine billige Putzkraft mit hohem Unterhaltungsfaktor ins Haus holen will, ist auf den Latinopartys oder bei deren Vereine an der richtigen Adresse.

Der typische Pädophile ist nicht der, der sich im Internet versaute Bilder anschaut. Studien haben gezeigt, dass diese Männer kaum je wirklich pädophile Neigungen haben, sondern meistens Voyeure sind.

Jene, die die Pädophile ausleben, machen es im Ausland (Südostasien und Brasilien). Doch auch die Schweiz bietet viele Möglichkeiten. Manchmal hat man den Eindruck, man jagt bewusst die Internetsäuniggel, um vor Vorstadtprostitution und -pädophilie abzulenken.

PS: Bevor jetzt hier eine Halbleuchte zum besten gibt, es seinen dann nicht alle Multikulti-Gutmenschen sabbernde Triebtäter auf der Suche nach Sex, möchten wir ihm Recht geben. Aber auch nicht jeder, der sich eine Photokamera umhängt, ist ein Kulturschaffender der für Vogue arbeitet.

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  1. interessant fand ich den blick heute.

    er sprach von einem vergehen das 30 jahre zurückliegt. ähnliches hat auch 20min geschrieben. also merkt euch vergewaltigung und pädophilie ist ein vergehen ähnlich einem falsch parken. geht man dieser logik weiter ist mord auch nur ein vergehen.

    und für vergehen wandert man ja gar ned in den knast sondern zahlt eine kleine busse

  2. Zorro

    http://www.telezueri.ch/index......c08ca6ef75
    Schaut euch diesen Talk an, erschreckend. Und, der Hans Schenker ist total geistesgestört, der quaselt einen so unglaublichen Bulshit, seine Frau tut mir leid.

  3. Crime

    @Annubis

    Ob das Delikt nun 30 Jahre zurückliegt oder kürzlich verübt wurde – es bleibt nicht ungeschehen. Den Linken ist es auch scheissegal, dass Eidgenossen für die Befreiung aus der Knechtschaft ihr Leben opferten!

  4. Im Tagi gab es heute einen interessanten Artikel zum Thema.

    http://www.tagesanzeiger.ch/sc.....y/30647711

    Vor Diktatoren und deren Kinder kuschen unsere Bundesräte, einen Medienschaffenden, der schon seit Jahren unbeheligt Schweiz ein- und ausreiste (Polanski hat ein Chalet in der Schweiz) muss man dann aber ausgerechnet dann festnehmen, wenn er auf Einladung der Organisatoren des Zürcher Filmfestivals ins Land einreist. Dümmer gehts nimmer.

    Die Schweiz will sich bei den USA wieder einschleimen, darum geht es.

  5. -Anonym-

    Polanskis bester Freund ist auch älter
    geworden,aktuelles Foto:

    http://www.spiegel.de/fotostre.....40792.html

    Vielleicht treffen sie sich Mal in einer
    Zweierzelle der US Haftanstalt Corcoran.

  6. Meinrad

    Vielen Dank für diesen wirklich sehr guten und treffend geschriebenen Artikel.
    Ich bin auch tief betroffen von der Festnahme Polanskis. Vorallem wenn man sieht dass ein international gesuchter Verbrecher jahrelang eine Ferienvilla in Gstaad bewohnen kann und keiner interessiert sich dafür. Wenn aber eine alte Frau ihren Kehrichtsack falsch deponiert kommt sofort die Justiz in Gange. So etwas nennt sich Rechtsstaat.

  7. -Anonym-

    Auf der TA Seite wird fleissig
    geheult und Propaganda betrieben:

    http://www.tagesanzeiger.ch/sc.....y/30647711

    Man stelle sich vor,Blocher oder Mörgeli wäre irgendwo
    im Ausland wegen eines hängenden Verfahren in Sachen
    vergewaltigung einer Minderjährigen verhaftet worden.

  8. Asterix

    Wenn ich die Berufsbezeichnung “Kulturschaffende” höre muss ich mich übergeben. Besonders die schweizerischen , hängen an jeder gesponserten Party herum , ein richtiger Schweizerfilm gibts schon langen nicht mehr. Nur linkes Gebrabbel. Das ist auch so einer Manuel Löwensberg, von Beruf “Söhnchen” vom Moritz Leuenberger kriegt seine Jobs dank seinem unfähigen Papi . Ach ja dieser Talktäglich einfach nur ätzend , der Lüssy , und diese Nilpe Schenker .

  9. stefan

    Hier noch zum Thema Waffenexporte der Schweiz:

    Laut Biologen sind die “Menschen” nur höhere Primaten. Also wird es wohl immer Krieg geben.
    Je hypersozialer die Tiere sind (Delphine, Schimpansen), desto mehr Freude haben sie am Krieg.
    Also: in der nächsten Zeit (Jahrtausenden…) wird sich hier sicher nichts ändern…

    Die “Menschen” bleiben eben immer brutale unsensible Machiavellische Arschlöcher…. (ohne Ausnahmen, leider… Und andere Planeten gibt es leider nicht…).

    Mit dieser Einstellung würde ich Selbstmord machen. Tante Elfriede.

  10. Redaktion

    Jetzt versucht der Tagi auch noch, den Prozess gegen Polanski in die rassistische Ecke zu drängen:

    http://www.tagesanzeiger.ch/sc.....y/26963152

    Kennen wir das nicht? Wenn ein Moslem einen Christen verprügelt, war es natürlich immer Akt der Selbstverteidigung wegen rassistischer Diskriminierung. Linke Logik halt.

    Und das der Richter seit 25 Jahre nicht mehr arbeitet, scheint der Tagi auch nicht begriffen zu haben.

  11. -Anonym-

    @Tante Elfriede:

    Stefan hat die Grundstruktur des
    menschlichen verhaltens präzise definiert.
    Einzelne Suizide schaffen diese
    Tatsachen aber nicht aus der Welt.
    Der einzige Lichtblick an diesem verhalten
    ist,dass je ethnisch homogener und gegen
    aussen agressiver Stämme oder Sippen sind,
    umso altruistischer ist das verhalten
    innerhalb der Gruppierungen.

  12. Redaktion

    Tagi macht grad eine Spitzkehre:

    http://www.tagesanzeiger.ch/au.....y/27580007

    Er hat langsam erfahren, dass niemand seiner Propagandakampagne folgt. Ist halt eben doch nicht mehr als ein kleines Provinzblatt. Und erst noch schlecht gemacht.

  13. @glh@ringier.ch

    Grüezi Herr Glogger,

    Sie kritisieren in ihrem Blog-Beitrag vom 30. September auf “Blick am Abend” Martin Rapold, der meiner Meinung nach gar nie beabsichtigt hatte, den Täter Roman Polanski zu schützen.
    Martin Rapold könnte Recht haben : Dass die Schweiz sich immer mehr internationalem Druck beugt, und ein
    ähnlicher Deal der Schweiz mit der USA wie beim UBS-Deal bestanden haben könnte, liegt durchaus im Möglichen.

    Warum kritisieren Sie eigentlich nicht besser die Tamedia- oder Ringier-Führung oder die wirklichen “Schweine” in der Politik und im Medienwesen, oder die Sauerei mit den Virologen-Betrügern, die etwas behaupten, was sie nicht beweisen können, und trotzdem Geld damit machen können ?
    Oder sogar den Wissenschaftsbetrug wie im Fall von Dr. Griot, wo dieser einfach die Schweiz verrät und der USA schutzlos ausliefert ?
    (siehe http://www.hiv-ist-tot.de/sbo/.....&t=33)

    Sie wollen sich vermutlich mit ihren Kommentaren beim Mann auf der Strasse einschmeicheln, haben aber keine Möglichkeit, wirklich wichtige Themen zu thematisieren, da diese entweder von ihrem Auftraggeber zensiert würden, oder nicht ihrem Gusto entsprechen würden.
    Wäre es nicht langsam an der Zeit, die wirklich wichtigen Themen zu thematisieren ?

    Wir wollen keine Korruption mehr in der Schweiz, bei den Politikern und bei den Medien !!!
    http://www.antikorruption.ch

  14. baron77

    Amerika und ihr Recht.
    Auch wenn der Fall Polanzki, schon alt ist, kann eingeklagt werden.
    Da rollt der Rubel, eh Pardon der “schwächelnde” Dollar mal wieder, siehe die Bankenaffären und die ganze Geschichte der Holocaustaufklärung der Schweizerbanken mit dem Staranwalt. Da rollte der Dollar überflliessend. Anwälte verdienten goldene Nasen, Kläger ebenfalls.

    Gouverneur Schwarzenegger hat nun richtig gehandelt. Es gibt keine Ausnahme, auch wenn es um einen Kollegen aus der Filmwelt ist.

    Für die hiesigen Blätter ist das mal wieder gefundenes Fressen und die Journis verdienen Tausnede von Franken.

  15. Redaktion

    Armer Polanski

    Der Gerichtsdeal, den Polanski mit seinem Opfer einging, sei für die damalige Zeit nichts Aussergewöhnliches gewesen, schreibt die «New York Times» und zitiert den Autoren Michael Walker («The Inside Story of Rock n’ Roll’s Legendary Neighborhood»): «Heute wird man für Dinge verhaftet, die damals Gang und Gäbe waren.» Auch der zuständige Richter habe Polanski nicht als Perversling behandelt, sondern als jemand, der in der Wahl seines Sex-Partners nicht genau hingeschaut habe.

    Andere Sitten

    Weiter erwähnt die Zeitung den Bericht der Psychiater, die Polanski nach seinem Verbrechen untersuchten. Sie stellten fest, dass der Regisseur weder pädophil noch sexuell pervers sei. Vor allem ausländische Künstler, so die Psychiater weiter, hätten nun mal andere Sitten.

    (Tagesanzeiger)

    Also liebe Leute, wenn man euch das nächste Mal beim Vergewaltigen einer 13jährigen erwischt, dann sagt einfach, dass sei so im Rheintal üblich und ihr hättet vergessen, vorher ihren Personalausweis zu verlangen.
    Aber versprochen! Das nächste Mal werdet ihr besser aufpassen.

  16. winkimmun

    all jene, die nun die Verhaftung kritisieren, haben noch nichts unternommen:
    - Frankreich könnte einen Auslieferungsantrag stellen, will gar nicht, das ist ihnen zu blöd, und mit Mitterand jun. selber peinliches am Hals
    - Polen hat sich beschwert, könnte einen Auslieferungsantrag stellen, hat es aber auch noch nicht getan
    - die Polanski-Anhänger wollen sich auch nicht noch mehr zum fenster herauslehnen, das sonst die zweifelhafte Moral ans Licht kommen könnte
    Hingegen könnte in der USA der Prozess neu aufgerollt werden, und der wäre wohl sehr schnell am Ende, da das Verfahren zweifelhaft war und das Opfer keine Ansprüche (mehr) hat.

    Ausserdem kann Polanksi ja froh sein, dass er unbehelligt altern konnte.

  17. Gewisse Dinge verändern sich im Verlaufe der Zeit enorm, so u.a. auch die Wertevorstellungen und Richterurteile. Zu Zeiten des bärtigen Propheten Muhammad galt ein Mann nach göttlichem Buch offenbar als besonders potent wenn er sich bemühte, Allah sei gepriesen, ein neun jähriges Kind in die Geheimnisse der Lustbarkeit einzuweihen. Heute sieht man das etwas anders. Die Lustbarkeit endet nämlich im Knast und dort hat er als Kinderschänder besonders bei den Mitgefangenen überhaupt keinen Bock mehr, er wird als der mindeste von allen angesehen. Alle Mörder rangieren in einer oberen Stufe. Immerhin vertrat der inzwischen ins Paradies eingekehrte Ayatollah Khomeini noch in der heutigen Zeit die Meinung, dass es einem alten Glüstler durchaus erlaubt wäre, in ein Kind einzudringen, sofern er dazu nicht einen Holzprügel verwende, setze aber voraus, dass er nachher für das Kind auch aufkomme, falls notwendig.
    Noch vor etwa 35 Jahren war im Betrieb, in dem ich arbeitete, ein Ferkelchen von einem Prokuristen, der allen seinen weiblichen Unterstellten den Büstenhalter spicken liess, wann immer er dazu Lust verspürte. Dieses feine Gebaren war im ganzen 150 Seelen-Betrieb bis zuoberst bestens bekannt. Der BH-Spicker betrieb sein Handwerk, bis er in allen Ehren pensioniert wurde. Niemand hat geklagt noch wurde er zur Rede gestellt. Allgemein hiess es lapidar, er sei schon immer ein Sauhund gewesen, das war es dann. Es ist nicht davon auszugehen, dass er heute seine Zupferei längere Zeit würde fortsetzen können ohne eine Klage wegen sexueller Belästigung am Ranzen zu haben. So ändern sich die Zeiten. Was früher noch ging, geht heute nicht mehr. Damit ist aber keineswegs gesagt, dass die Moralvorstellungen in der heutigen Zeit besser wären. Es wurden lediglich die Normen verändert und der persönliche Freiraum wird immer mehr eingeschränkt.

  18. Nach einer Anekdote soll der alte Ayatollah Khomeini einmal gefragt worden sein, wie er es denn selbst mit der Lustbarkeit noch halte. Darauf soll er nur geantwortet haben, Islahm, Islahm.


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