Die Schweiz aus konservativer Sicht  

3. September 2009 von Herakleitos

Rund vierzig Prozent aller Schweizer IV-Renten werden an Ausländer ausbezahlt. Rund zwanzig Prozent aller IV-Renten fliessen ins Ausland. Und wer zum Beispiel im Kosovo eine IV-Rente aus der Schweiz beziehen – oder ergattern – kann, ist sofort reich. Denn die IV-Rente wird bis heute nicht an die Kaufkraft im Land des Rentenbezügers angepasst. Sie muss die Lebenskosten in der Schweiz decken – womit sie für im Kosovo wohnhafte Bezüger märchenhaft hoch wird. Da gerät manch einer in Versuchung. Und alle IV-Stellen wissen längst: Das Problem des IV-Missbrauchs, das Problem der Schein-Invaliden ist ein Balkanproblem. Es dauerte Jahre, bis aus dieser Erkenntnis endlich Konsequenzen gezogen wurden. Seit einigen Monaten setzt die Schweiz nun aber IVDetektive im Kosovo ein. Diese stiessen in nicht wenigen Fällen auf schwerwiegende Betrügereien zu Lasten der Schweiz. Trotzdem musste der Einsatz dieser Detektive bereits wieder abgebrochen werden. Denn einzelne wurden als Detektive erkannt – und sofort aufs Massivste attackiert. Selbst unverblümte Morddrohungen wurden laut – in jenem Land, wo auch Schweizer Soldaten im Namen der sog. «Völkergemeinschaft » Stabilisierungs-, Friedensund Aufbauarbeit leisten. Den attackierten, massivst bedrohten IVDetektiven aus der Schweiz, die schwere Betrügereien zu Lasten unserer IV aufdeckten, vermochten die Friedenssoldaten und Aufbauhelfer allerdings keinen Schutz zu leisten. Der Schweiz wird erfolgreich verwehrt, kosovarischen IV-Betrügern das üble Handwerk zu legen…
I
IIn der Schweiz werden derweil verkrüppelte, entstellte, schwer invalide Kinder und Erwachsene auf Plakatwänden ausgestellt. Diejenigen, die vor dem massiven IV-Missbrauch die Waffen strecken, missbrauchen diese auf Plakatwänden ausgestellten Invaliden, um die Stimmbürger und Steuerzahler zu täuschen. Um den Schweizer Steuerzahlern Geld aus der Tasche zu locken, damit man die – mitunter auch Morddrohungen gegen IV-Detektive ausstossenden – Kosovaren und andere auf Kosten der Schweizer Steuerzahler weiterhin ungestört betrügen lassen kann…

Ob die von den Plakatwänden auf die Tränendrüsen drückenden Schwerinvaliden wenigstens um ihr Einverständnis gefragt worden sind, bevor sie als Werkzeuge zur Belügung der Öffentlichkeit missbraucht wurden?

Ulrich Schlüer

Quelle: SZ Nr. 21 vom 04.09.2009

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  1. Redaktion

    Ergängzung:
    Nimmt man noch die Neu-Schweizer dazu, so sind es 60% der IV-Bezüger.

  2. Berner Bär

    Was ich an der x-ten Propaganda-Kampagne mit denselben Kindern der Pro Infirmis als Zumutung um nicht zu sagen Beleidigung empfinde, ist die Aussage “Wir lassen uns nicht behindern”. Pro Infirmis unterstellt somit jedem und jeder, der/die nicht stimmt, wie sie es will, dass er/sie etwas gegen Behinderte habe und diese auch bewusst diskriminiere!

    Ich hatte selbst eine schwer behinderte Tante, die wurde jedesmal wütend ab der Kampagne. Sie bezeichnete diese als absolut kontraproduktiv. Meine Tante hatte eine 100%-Arbeitsstelle und bezog keinen Rappen IV …

  3. Berner Bär

    Wie war es, als die ersten italienischen “Gastarbeiter” nach der Pensionierung wieder in ihre Heimat zurückkehrten? Ende der 90er Jahre kamen Fälle zum Vorschein, in denen nachgewiesen wurde, dass der “Nonno” vor mehr als 10 Jahren verstarb. Die Nachkommen jedoch nichts gemeldet haben. Rückforderungen? Fehl am Platz. Auf einem Arbeitstreffen zwischen dem Schweizer Arbeitsminister und seinem italienischen Amtskollegen wurde dieser Traktandenpunkt kurzfristig auf Antrag der Italiener “aus Termingründen” gestrichen.

    (An diejenigen Mitleser, die nun sofort auf den “Cavaliere” einhauen wollen: Das war in der Vor-Berlusconi-Aera.)

  4. Es ist eine grosse Nieder-Tracht, wenn Schein-Invalide Geld bekommen das ihnen nicht zusteht, dass ist nicht nur ein Missbrauch sondern kriminell und betrügerisch.

    Die IV-Rente wurde einst geschaffen um Menschen zu Helfen die wirklich ein Gebrechen haben damit ihnen dieses Geld als Stütze im Alltag etwas besser gehen sollte.

    Leider macht der Missbrauch auch in der IV nicht Halt, darum wundert es mich auch nicht, wenn immer weniger Geld in dieser Kasse ist

    Darum ist nicht nur der echte Invalide der Dumme sondern auch der Steuer-Zahler, der wieder für diesen Volks-Schaden bezahlen muss.

    Langsam ist genug Heu gefallen, ich fordere jetzt eine härtere Gang-Art gegen solchen Missbrauch um diesen Abschaum der Menschheit einen Riegel zu schieben, bessere und genauere Kontrollen durch-führen.

    Denn ganau, auch diese Geld der Schein-Invaliden fehlt in unserer Porto-Kasse, also ist es eben nich nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.

  5. Meiner Meinung nach sollten keine IV-Renten ins Ausland geschickt werden.
    IV Gelder sollte nur für klar diagnostizierte Krankheiten im Inland erstattet werden.

  6. Bürgermeister Hans Waldmann

    Die italienischen Staatsbürger kosten der IV am meisten, komisch das nicht über Kontrollen in Italien berichtet wurde.
    Die IV ist von gesetzes wegen verpflichtet alle 2 Jahre die Rente zu revidieren, das heist jede Person egal wie schwer die Krankheit ist, muss sich einer von der IV gewähltem Arzt ein Bericht über die Erwerbsfähigkeit ausstellen lassen.
    Das im Ausland Niedergelassene nicht in die Schweiz kommen müssen um dies zu erledigen, ist mir ein Rätsel. Da hat die Politik viel beigetragen das Ausländer eben mehr Rechte haben als Schweizer.

    Ich sehe keinen Grund warum es noch eine IV braucht, im prinzip ist diese Institution nur dazu da um Bildungsdefizite und Begehrungsneurosen von Ausländern kopensieren zu können.

    Aber auch das Personal bei der IV geht nicht gemäss geltendem Gesetz vor, es schreibt nämlich vor das die IV bei der Stellensuche behilflich sein kann, tut dies aber konsequent nicht.

    Die beste Lösung wäre, sämmtliche auf das Einkommen bemessene Leistungen abschaffen


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