Die Schweiz aus konservativer Sicht  

19. August 2009 von Crime

Die Deutschen bereiten sich darauf vor, aus der Geschichte zu verschwinden / Von W. Olles   

Die unsichersten Zeiten sind die sichersten, man erfährt, woran man ist mit der Welt.
Juan Donoso Cortes

Eigentlich ist die Lage, in der sich dieses Land befindet, ziemlich peinlich. Nach Antonio Gramscis berühmter Formel: „Die Krise besteht gerade darin, daß das Alte stirbt, und das Neue nicht entstehen kann“ müßte im Prinzip die hegemoniale Linke nun „die Macht ergreifen“, aber entweder kann oder will sie nicht. Außer ein bisschen Wadenbeißen im Rahmen einer immer bizarrer sich gebärdenden Vergangenheitsbewältigung und einem ans Religiöse grenzenden Antifaschismus, die beide gemeinsam zunehmend die verfassungsmäßig angelegte Unfähigkeit zur politischen Auseinandersetzung ersetzen und damit im Grunde den totalen Bankrott einer Staatsräson aufzeigen, ist nichts. So steht die Linke wieder einmal nur wie bestellt und nicht abgeholt in der Geschichte herum. Und das auch noch im Schatten von Auschwitz. Dabei war die Gelegenheit nie so günstig wie jetzt: Die Bundesrepublik ist nämlich inzwischen nicht nur politisch ein Zwerg, auch als ehemaliger Wirtschaftsriese ist sie nun auf ein Normalmaß geschrumpft, falls diese Bereiche seit der Einführung des ökonomisch irrationalen Euro als Preis für die deutsche Einheit überhaupt noch unterscheidbar sind.
Der ruinöse Zustand unserer politischen Klasse ist dabei nur die eine Seite der falsch glänzenden Medaille. Auch die sogenannte bürgerliche Gesellschaft hat längst die Maske fallen lassen und erntet, was ihr gebührt. Ließ sie sich in den 1980er Jahren noch vom kollektiven Eierstockvibrieren feministisch pädagogisierender Grünen-Frauen begeistern, stellt sich die Situation heute ein wenig ernster dar. Mit der Masseneinwanderung von Personen aus dem türkisch-arabisch-islamischen Kulturkreis tat sich ein Problembereich auf, der der autochtonen deutschen Demokratie nicht nur schwer zu schaffen macht, sondern an dem sie sich zusehends verhebt. Die bislang einzige Reaktion der politischen Klasse auf das Ausländerproblem, das in Wahrheit ein Türkenproblem bzw. ein Islamproblem ist, war jedoch die faktische Aberkennung der Legitimation einer rechten politischen Option. Zu diesem Zweck wurde einerseits der Verfassungsschutz verfassungswidrig missbraucht (Volksverhetzungskeule), andererseits analog zu den iranischen „Revolutionswächtern“ eine „antifaschistische SA“ in Gestalt „autonomer“ Linksterroristen zur Ausschaltung einer möglichen Rechtsopposition quasi zu einer Art Moralpolizei mit Exekutivgewalt erhoben und Teile des eigenen Volkes, die sich nicht mit Landnahme, Überfremdung und Kolonisierung durch assimilisierungsunwillige und bildungsunfähige kleinasiatische Zuwanderer abfinden wollen, demokratiewidrig zum Feind erklärt.
Hinzu kommt erschwerend, daß die Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung 1949 nichts anderes als eine teils marktwirtschaftliche, teils semi-sozialistische Volkswirtschaft ist, „die sich den Luxus eines eigenen Staates leistet“ (Bruno Bandulet), der allerdings kein eigenes Ethos besitzt und darüber hinaus außer einer verblüffenden Formlosigkeit auch noch durch seine religiöse Nullität auffällt. Als schäbiger Ersatz dient eine gefühlige Moralisierung des Politischen, die nach nunmehr vier Jahrzehnten kontinuierlicher Zerstörung der staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen pathologische Züge angenommen hat. Tatsächlich ist dieses Land nicht einmal mehr fähig, seine minimalsten Interessen zu verfolgen. Allein der unerschütterliche Glaube an die Identität von Rationalität und Moralität vermochte wohl eine derart von wissenschaftsglacierter Scharlatanerie dröhnende Veranstaltung wie die sogenannte „Islam-Konferenz“ vom Zaun zu brechen, bei der gestandene Moslembrüder in Nadelstreifenanzügen dem deutschen Bundesinnenminister Schäuble (CDU) im selbstverständlich völlig herrschaftsfreien „Dialog“ den berühmten Nasenring verpassten und Nachhilfeunterricht in Sachen Machtbewusstsein gaben. Seltsam genug fiel dies jedoch außer der türkischstämmigen Soziologin und Publizistin Necla Kelek, die sich in der FAZ entsprechend äußerte, niemandem auf.
Analog zu diesem würdelosen Schauspiel zwingen die zahllosen Political-Correctness-Medien der deutschen Öffentlichkeit ihre Generallinie einer „universalen Kommunikationsgemeinschaft“ (Jürgen Habermas) auf. Und dies ohne sich auch nur einen Deut um den umfassenden Zusammenbruch des Multi-Kulti-Schwindels zu scheren. Was dem Reich der Realität nicht standhält, wird einfach aus dem schwarz-gelb-rot-grünen Lehrplan gestrichen und schon ist die Glaubenswelt der Aufklärer wieder in Ordnung. Und zur Strafe für die Unbotmäßigkeit der zwangsweise multikriminell bereicherten Staatsbürger gibt man den linksextremistischen Schutzstaffeln immer wieder gerne ein ohnehin pauperisiertes Stadtteilchen zur Brandschatzung frei. Im Grunde ist der militante Antifaschismus der extremistische Knecht und radikalisierte Wurmfortsatz des Systems und seine tiefe Dienstbarkeit nur ein Simulakrum, das eine erpresserische Politik verschleiert. Denn genau „dieselben Leute die die Bundesrepublik für eine Hölle der Ausbeutung und Entfremdung halten, wollen uns dazu zwingen, alle Welt in eben diese einzuladen und zu ihren Mitbürgern zu machen“ (Günter Maschke). Im „freiesten Staat der deutschen Geschichte“ (F. J. Strauß) bezeichnet man solch eine bizarre Haltung inzwischen als „aufgeklärten Humanismus“.
Das Getöse um die sogenannte Wirtschafts- und Finanzkrise lenkt im Grunde nur davon ab, daß wir es mit einer ausgewachsenen Staats- und Gesellschaftskrise zu tun haben. Einer der wenigen, die dies erkannten, war der inzwischen verstorbene Politikwissenschaftler Samuel Huntington. Seiner These vom Zeitalter der Dekadenz des Westens, womit er Nordamerika, vor allem aber Europa meinte, das von Verfall, Schwäche, Kraftlosigkeit und Entartung gezeichnet ist, sich mithin im „Greisentum einer Kultur“ befindet, hatte die politische Klasse außer Diffamierungen („kulturbiologischer Geschichtspessimismus á la Spengler“) indes nichts entgegenzusetzen.. Wie recht Huntington damit hatte, daß dem Westen, also Europa, „seine Fähigkeit und seine Bereitschaft zur Selbstverteidigung abhanden gekommen ist“, zeigt nun exemplarisch eine Studie, über die am 1.Juli die FAZ unter der lakonischen Überschrift „Im Osten droht extreme Alterung“ berichtete. Danach werden in Mitteldeutschland schon bald erheblich mehr Pflegeheime gebaut werden müssen, weil im Jahre 2050 in Brandenburg 90 Prozent der Bewohner über 65 Jahre sind. Insgesamt wird die Quote der Betagten über 85 Jahre in Mitteldeutschland dann über 25 Prozent betragen, in der alten Bundesrepublik hingegen „nur“ 15 Prozent. Es ist ziemlich klar, daß „barbarische Eindringlinge, die aus anderen, jüngeren, kraftvolleren Zivilisationen kommen“ (Huntington) sich eine solche Chance nicht entgehen lassen werden.
Es gibt selbst nach den Vorstellungen der UNO einen psychischen Genozid, indem man beispielsweise einem Volk seine Kultur, seine Traditionen, seine Identität und sein Gedächtnis raubt und es zuböserletzt durch ein anderes ersetzt. Vor dieser Situation stehen wir heute. Und die Lage wird auch nicht angenehmer, daß die Deutschen diese Zerstörung geradezu wonnevoll selbst betreiben. So bereitet sich die bundesrepublikanische Gesellschaft auf das kommende Szenario dergestalt vor, daß Frankfurter Gymnasiasten inzwischen fiktive Tagebücher von jüdischen Jugendlichen zu verfassen haben, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden, während laut FAZ im Unterricht diskutiert wird, ob die vierzehnjährige Anne Frank einen Orgasmus hatte oder nicht. Wer Einspruch gegen diese Form der Vergangenheitsbewältigung erhebt, setzt sich dem Verdacht aus, mit dem nationalsozialistischen Regime zu sympathisieren. Den Boden für solche und ähnliche Projekte hat eine Linke bereitet, die nicht begreifen will, daß das Schweigen dem Übermaß des Grauens im Zweifelsfall immer noch angemessener ist.
Man kann es drehen und wenden, wie man will, dem Aufstieg der asiatischen Mächte und der Dynamik des Islam hat der Okzident im Sinne einer historischen Apokalypse nur seine inneren Verfalls- und Fäulnisprozesse entgegenzustellen. Der „Kampf gegen den Multikulturalismus an der Heimatfront“ (Huntington) dürfte somit entschieden sein.

Quelle: gegengift-verlag.de

 

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  1. Armes Deutschland, armes Europa du hast aus deinen Fehlern nichts gelernt, der Feind kommt von “innen” und nicht von “aussen” und eure Regierung hat sie noch selbst gefördert.

    -Islam ist Terror – Islam ist Terror – Islam ist Terror -

  2. Crime

    In den sogenannten Qualitätsmedien sucht man solche Artikel vergebens. Wir dürfen und werden nicht schweigen. Merkt euch die schweizerischen Protagonisten gut, welche die traditionellen Werte Helvetiens verräterisch über Bord schmeissen. Entweder wir kämpfen oder werden wieder Knechte!

  3. Die Engläner, Schweden, Belgier, Holländer, Belgier, Dänen und auch die Deutschen sind tatsächlich am verfaulen und verwesen. Die Germanen haben ohnehin ein Flair, immer auf das falsche Ross zu hocken und niemand will nachher etwas gemerkt oder gewusst haben. Alles Länder mit stark linksverseuchten Dubiosgestalten und Pseudo-Gutmenschen, denen der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist. Die ganze Scheisse ist nicht zuletzt auch ein Werk gehirnamputierter Brüsseler-Schreibtisch-Bürokraten, die gezielt ein Multi-Kulti-verseuchtes Europa vorantreiben damit die Nationalstaaten und deren Kulturen immer mehr geschwächt werden. Die Schweiz ist auch auf dem Weg in diese Richtung, hinkt aber zum Glück noch ein knappes Jahrzehnt hinter diesen Entwicklungen her. Hätte der pseudo-grüne und sozialistische Abschaum das sagen wären wir hierzulande etwa gleichweit. Was können wir gegen diese Entwicklung tun? Die vielen, vielen total uninformierten Bürgerinnen und Bürger informieren, informieren und nochmals informieren was abgeht, sei es in Diskussionen mit Verwandten, Bekannten, Freunden, im Verein, angeben von Internet-Quellen, wo diese Informationen zu finden sind. Wachrütteln breiter Bevölkerungsschichten nicht zuletzt im Interesse ihrer Nachkommen, welche die ganze Scheisse dereinst einmal auszubaden hätten. Auf legalem Weg kann die Irrfahrt nur über den politischen Weg (eindeutige Rechtsmehrheit im Parlament)aufgehalten bzw. korrigiert werden.

  4. Bürgermeister Hans Waldmann

    Man soll sich besser nicht vorstellen was die Schariaantifa mit den zu pflegenden Alten anstellen wird.

    Man sollte dazu mal in die Türkei blicken was die dort mit behinderten Menschen machen. Über die Zustände in Russland Rumänien und Bulgarien in den sozialen Einrichtungen konnten auch durch intervention von Politiker vermieden werden das Grausamkeiten veröffentlicht wurden und so das Skandalöse vorgehen von Regierungen im dunkeln blieb.

    Die Reisewarnung zu RU+BU verschwanden vor der PFZ Abstimmung auf der Seite vom Bund.
    Von Verschwörung ist keine Spur, es handelt sich lediglich um eine Verdummung.

  5. Crime

    Junge: Denn sie wissen nicht, was sie tun sollen. Gesunden Menschenverstand haben ihnen die 68er und ihre Steigbügelhalter jedenfalls nicht vermittelt.

    Empfehlenswerter Kommtar:

    http://www.jungefreiheit.de/Si.....182.0.html

  6. “Leider” ist dieser Artikel wirklich gut.
    Nur Begreifen die wenigsten um was es geht.
    Dummheit oder Befangenheit?

    > Es gibt selbst nach den Vorstellungen der UNO einen psychischen Genozid, indem man beispielsweise einem Volk seine Kultur, seine Traditionen, seine Identität und sein Gedächtnis raubt und es zuböserletzt durch ein anderes ersetzt.

    Besser kann man es nicht niederschreiben!
    Wobei die UNO für mich ein unbrauchbares “Instrument” ist, solange der Islam und deren Seckten als Religion eingestuft werden.


    Islam ist Krieg und Verderben

    Alisha Quiz:
    In welchem Land kandidiert eine islamische Partei für die Regierung, deren Kandidaten sich nur in Moscheen präsentieren, nicht die Landessprache sprechen wollen und keine Interviews geben?

  7. http://www.beobachter.ch/justi.....8aa78ccb5c

    habt ihr das schon gelesen? erstaundlich sowas im beobachter zu lesen. sieht man an den kommentaren dazu wie selten solche beiträge dort sind…

  8. Crime

    “Für Frieden und Fairness”:

    Moslempartei tritt bei Kommunalwahl an

    BONN. Bei der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl tritt in Bonn erstmals eine von Moslems in Deutschland gegründete Partei an. Das „Bündnis für Frieden und Fairneß“ (BFF), das Ende Juni auf Initiative des „Rates der Muslime in Bonn“ ins Leben gerufen worden war, will sich politisch vor allem für eine „verbesserte Integration“ einsetzen, sagte der Vorsitzende und Spitzenkandidat Haluk Yildiz.

    http://www.jungefreiheit.de/Si.....f93.0.html


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