17. Juni 2009 von Kulturbereicherer
Den europäischen Regierungen wird schon jetzt Angst und Bange, wenn Ende Jahr die Abwarckprämie ausläuft. Bis anhin galt sie als Vorzeigemassnahme gegen die Wirtschaftskrise. Allein in Deutschland legten die Verkäufe um über 40% zu. Doch wie es jetzt scheint, ist es schwieriger, so eine Massnahme abzusetzen als sie einzuführen.
Sobald die Förderung eingestellt wird, bricht die Nachfrage folgerichtig automatisch ein (ca. -40%). Doch nun kommt noch Schlimmeres hinzu. Die Autos, die ganz natürlich aufgrund ihres Alters hätten verschrottet werden müssen, sind bereits ersetzt. Die sog. Ersatznachfrage fällt nun auch weg. Insgesamt bricht die Nachfrage danach um so drastischer ein. Experten schätzen, dass die Nachfrage dann etwa um 50 bis 55% zurückgeht.
Neue Kredite vorprogrammiert
Was heisst das für die Regierungen? Bei Opel, dem Hersteller, der am meisten von der Prämie profitierte, heisst das neue zusätzliche Betriebskredite. Die deutsche Regierung muss diese zwangsweise geben, will sie sich nicht den Vorwurf gefallen lassen müssen, die Opel-Rettung sei ein Blödsinn gewesen.
Doch auch andere Hersteller kommen dann zunehmend in die Krise und werden versuchen, sich an den Staatstopf zu hängen. Nur: die Wahlen sind dann vorbei und die Kassen sind leer.
Theoretisch liesse sich die Abwrackprämie weiter verlängern bis auf den Sanktnimmerleinstag. Doch die Wirkung nimmt zunehmend ab. Irgendwann ist der Fahrzeugpark ersetzt oder die Leute können sich trotz dieses Zustupfs keine neue Autos leisten.
Was zurückbleibt sind viele neue schicke Autos auf den Strassen, finanziert mit den Geldern unserer Nachkommen. Doch auch die neuen Eigentümer verschulden sich nicht selten.
Silberstreifen-am-Horizont-Sprüche
Man erkennt an diesem Beispiel klar, wie wirkungslos diese Förderprogramme sind. Die meisten Massnahmen sind ausschliesslich auf die nächsten Wahlen ausgerichtet. Danach, so hofft wenigstens die deutsche Regierung, komme die Wirtschaft wieder in Fahrt. Anders sind die konstanten Silberstreifen-am-Horizont-Sprüche der Politiker nicht zu erklären.
Fakt ist, dass die Regierungen wirkungslos Geld auf Kosten der nächsten Generationen verpuffen. Die Folge sind immer höhere Steuern bei weniger Beschäftigung – und/oder Inflation. Die nächsten Generationen werden es schwer haben.
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Der Vorteil der Abwrackprämie ist die Auslastung der Autowerke die zum Teil sogar Sonderschichten Fahren!
Der Nachteil ! Sie ist wie eine Droge wo die Entzugserscheinungen sofort einsetzen wenn man sie Absetzt!
Besser wäre ein Weiterlaufen bis sie sich totgelaufen hat denn viele Haben den Kauf eines Autos vorgezogen um die Prämie mitzunehmen ! Viele haben sich auch verschuldet (eigendlich kein Autokauf geplant) um sie Mitzunehmen!
Bei einem Schlagartigen Absetzen wird der Einbruch noch höher sein wie zu dem Zeitpunkt als sie eingeführt wurde um den Autoverkauf zu fördern!
Fazit! Die Abwrackprämie war ein Schlimmer Fehler!!!
LEHRER-STUDIE Weltweite Klagen über Rüpel-Schüler
Gruß Andre
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Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisrae lisch
Wer profitiert von den Staatshilfen an Banken? Geht dieses Geld, wie eigentlich vorgesehen, in den Wirtschaftskreislauf? Was passiert in Amerika, wo Präsident Obama strahlend die Erschaffung massenhafter Arbeitsplätze verkündete? Ich habe zu diesem Thema einen interessanten Artikel gefunden und gelesen. Nehmen Sie sich auch Zeit dazu:
http://www.goldseiten.de/conte.....mp;seite=0
Der Artikel auf den “Goldseiten” ist etwas überzeichnet. Auch eine Abwärtsspirale wird irgendwann instabil, worauf eine Erholung folgt.
Was aber ganz sicher kommen wird ist eine Inflation. Schon jetzt schwemmen die Amis den Markt mit Papiergeld. Das erklärt auch die Schwäche des Dollars.
Da die USA ein riessiger Binnenmarkt ist, merken das die einheimischen Kunden nicht so stark. Die Dummen sind die ausländischen Nationalbanken, die einen Teil Ihrer Währungsreserven in Dollar angelegt haben. Sie übernehmen die Inflation – und damit das Staatsdefizit – der USA automatisch mit.
Es hat allerdings auch keinen Sinn, sich in den Euro zu flüchten. Die Situation ist hier nicht besser, auch diese Regierung planen schon jetzt das “floaten”.
Für die Schweiz könnte das heissen, dass der CHF zum Save Heaven wird und der Franken dann durch die Decke geht. Damit wäre der Werkplatz Schweiz tot und die Osteuropäer könnten Ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen. Die Folge: Die Nationalbank wertet den Franken ebenfalls ab.
Am Ende bleibt dann nur noch die indische Rupie, als sichere Anlage (grins).
Ein typisches Beispiel für staatlichen Interventionspfusch. Werte vernichten, Ausgaben erhöhen, natürliche Nachfrage aushebeln. Zu erwähnen wäre noch, dass mit dieser Massnahme, zumindest kurzfristig, der Occasionautomarkt und der Schrottmarkt ruiniert wurden. Also ob an diesen keine Arbeitsplätze hängen würden, schlicht ausgeblendet worden.
@Redaktion
Die Inflation habe ich schon lange vorausgesagt. Sie wird kommen. Einzige Alternative: Währungsreformen. Deflation haben wir teilweise schon. Hier geht die Angst vor Dumpingpreisen um, siehe Rolex, die eigene Uhren zurückkauft.
Die Währungsreform ist auch keine Lösung, schliesslich werden dann einfach alte Geldeinheiten in neue umgerechnet. Das kostet nur.
Man könnte die Reform mit einer Abwertung verbinden, doch das gäbe nur Spekulation. Währungsreformen sind etwas für Mocambique aber nicht für Europa.
Protektionismus: Die Schlitzaugen sind auch Schlitzohren. Wovor sie die Amis warnten, betreiben sie ungeniert selber:
http://www.welt.de/wirtschaft/.....Waren.html
Protektionismus ist kurzfristig die wirkungsvollste Massnahme gegen die Arbeitslosigkeit. Die Einzigen, die diese Methode nicht anwenden, sind wir Schweizer. Stattdessen will die Leuthard Kurse für den Umweltschutz anbieten. Man kann nur den Kopf schütteln.
Liebe Redaktion, es mag sein, dass in Krisenzeiten einzelne kurzfristige protektionistiche Massnahmen ein Mittel sein können. Die Wirksamkeit in einem dermassen auf Export ausgerichteten, sehr kleinen Wirtschaftsraum kann allerdings nicht sehr gross sein. Gefahr steckt aber im Wort kurzfristig (eine “kurzfristige” Massnahme war im WW II z.B. die Wehrsteuer). Die Gefahr, veraltete Strukturen zu zementieren ist gross. Vor allem bei einem Parlament, in dem die Linke das antizyklische, staatliche Investitionsverhalten nach ihrem Liebling Keynes in Zeiten der Hochkonjunktur regelmässig aus unerfindlichen Gründen vergisst. Und wenn ich an Kuhauge denke, aus deren Küche ja solche Massnahmen kommen sollten, dann bin ich mir nicht sicher, ob es nicht weniger schädlich ist, wenn die Gute “Umweltschutzkurse” anbietet.
@max
Du hast grundsätzlich Recht. Langfristig ist Protektionismus eine sehr gefährliche Sache. Immerhin hat es die Machtergreifung der Nazis ermöglicht.
Andererseits sind “offene” Märkte immer zum Vorteil der grossen Volkswirtschaften. Nur wer einen grossen Heimmarkt hat kann dauerhafte Konsumgüter herstellen, wie die Autoindustrie zeigt. Die Kleinen müssen sich als Finanzplätze über die Runden helfen, doch damit ist ja jetzt vorbei.
Nana, Liebe Redaktion, so pessimistisch würde ich es nicht sehen. Ob das mit dem Finanzplatz vorbei ist, ist nicht so sicher und einige kleinere Klitschen (Novartis, Nestelé..) gibt’s auch noch. Die Nazis muss man auch nicht unbedingt bemühen, was Protektionismus anrichtet, kann man schon live in der Landwirtschaftspolitik praktisch weltweit sehen. Ein Billionengrab. Was kleinere Volkswirtschaften allerdings unbedingt brauchen, ist Innovation. Da allerdings sehe ich grössere Gefahren wenn ich die von den Linken stetig befeuerte Technologiefeindlichkeit in der Schweiz (wie auch im restlichen westlichen Wirtschaftsraum) sehe.Gerade sogenannte Bürgerliche sind mit billigstem Populismus da an der vordersten Front. Man denke an Frau Aigner in Deutschland, oder eben Kuhauge. Wenn wir solche “zurück auf die Bäume” Politik wirksam bekämpfen könnten, sähen die Zukunftsperspektiven gerade für unser Land massiv rosiger aus. Sicher zukunftsweisender, als mittels Verteuerung alte Strukturen zu subventionieren.
@Max
Innovation ist auch abhängig vom investierten Geld. Auch hier haben wieder grosse Volkswirtschaften enorme Vorteile. Warum wohl kommen die meisten Innovationen aus den USA?
Dazu kommt noch, dass in der Schweiz Rechtsextremismusstudien, Wohlfühlstudien der Migranten, Genderstudies und ähnlicher Mist als echte Forschung angesehen wird. Diese Gelder fehlen dann natürlich an der ETH oder in den Naturwissenschaften.
Diese Woche schaute ich zum Himmel hoch und sah einen Silberstreifen am Horizont, ist das jetzt ein Zeichen oder doch nur das neue Mode-Wort für die jetzige Krise, um den Menschen neue Hoffnung zu geben.
Der Matkt ist sehr undurchsichtig geworden und reagiert auf kleinste Veränderungen, dabei gibt es Bereiche die immer noch sehr gut laufen und andere, wo jeder Tag neue Bedingungen herrschen, wie an der Börse.
Die Talfahrt wird leider weiter gehen, und Arbeitsplätze vernichtet werden und die Arbeitslosen nach jedem Stohalm greifen.
Die Abwrack-Prämie hin oder her, er ist nur eine Ablenkung, sonst würde wohl der grösste Teil der Wirtschaft bald stehen bleiben und was danach kommt, können wir uns auch aurechenen.
Der Protektismus ist wohl nicht mehr auf zu halten, also zeiht euch schon mal warm an, jetzt beginnt eine dunkle Phase der Geschichte.
Die Welt ist aus den Fugen geraten, der Money Money Wirtschafts-Motor ist sehr stark am stottern und produziert jeden Tag nur noch Schall und Rauch.
Lieber Peter Weber, Innovation ist zu einem viel grösseren Teil von einem innovationsfreudigen Klima abhängig. Gerade die USA hat viel weniger ewige Bedenkenträger als Westeuropa, dafür viel grössere wirtschaftliche Freiheiten. Während es bei uns üblich ist, dass wenn drei Leute drei Steine aufeinander beigen, sofort eine grüne Meute dahergehoppelt kommt, geschieht dies dort doch eher selten. Deshalb ist es dort auch viel einfacher, neue Ideen umzusetzen. Die rechtliche Situation ist transparenter, deshalb ist natürlich auch der Investitionsanreiz viel grösser. Selbstverständlich spielt die Grösse des Heimmarktes auch eine Rolle. Aber wenn Du Dir z.B. das Drama um das Hardturmstadion ansiehst, den Umgang mit der grünen Gentechnik etc. musst Du doch zugeben, dass wir uns dermassen viele Hürden selbst bauen, dass unser kleiner Heimmarkt vielfach gar nicht erst Gelegenheit bekommt, ein Nachteil zu sein.
Max, Du sprichst mir aus der Seele. Anreize für Innovationen sind der Wirtschaftsmotor, nicht das krampfhafte Festhalten am Ausgedienten. Strukturelle Bereinigungen aufzuhalten, ist ineffiziente Augenwischerei. Opel muss sich am Markt beweisen, nicht mit der hohlen Hand beim Staat anklopfen. Leben heisst immer auch, Sterben lassen. Das ist auch, was ich den Grünen vorwerfen, reine Verzichtslehren predigen, anstelle vom Suchen nach neuen Lösungen. Aber Lösungen müssen sich in Augen der Konsumenten bewähren, nicht vor dem Umverteilungsstaat.
Innovation in der Schweiz? Bill Gates hätte Microsoft in der Schweiz nicht gründet. Weshalb? Weil die Feuerpolizei dem Treiben ein sofortiges Ende bereitet hätte.
In der Schweiz ist nicht einmal die Aufbewahrung einer Kartonschachtel in der Garage erlaubt, sogar wenn das Auto gar nicht dort ist. Auf keinen fall eine Firma! Gemäss Feuerpolizei wäre es aber möglich ein Umnutzungsgesuch zu stellen, so dass die Garage nicht mehr Garage ist.
Also doch:
http://www.spiegel.de/wirtscha.....93,00.html
Mit Winkelried ist man immer besser informiert.
Ich kaufe Yuan.
Nur das beste für meine altersvorsorge.
oder Gold. Jetzt kommts nur noch draufan, wie alt due bist oder werden will.
Bis jetzt ist noch jede Börsenprognose und jeder Weltuntergang eingetroffen. Nur mit dem Termin hapert es!
walke der Ausgleicher vom Dienst? Mir fällt auf, dass wieder vermehrt beschwichtigt wird. Gut wird wenigstens hier Klartext geschrieben!
@Klack
und was meinst du?
Hier liest man zwar Klartext, öfter falsche Behauptungen, selten gute Vorschläge. Ist ja klar, denn die wirklichen Fachleute werden sich hier ja kaum sehen lassen. Was immer schlecht ist, allgemeine Verunglimpfungen zu verbreiten.
was kommt nun wirklich?