Die Schweiz aus konservativer Sicht  

4. Juni 2009 von Redaktion

UPDATE: Die NZZ hat diesen Artikel nach unserer Verlinkung ersetzt und spricht nun plötzlich von Rechtspopulisten. Unten ist aber noch der Originalartikel. 

Wenn man diesen Artikel in der NZZ liest, ist wohl jeder ein Rechtsextremist der nicht links (oder neudeutsch “liberal”) ist.

In Grossbritannien und den Niederlanden haben die Wahlen zum Europaparlament begonnen. Rechtsextremisten wie die holländische Freiheitspartei und die British National Party können mit beträchtlichem Zulauf rechnen.

Zum Auftakt der Europawahl in den 27 Ländern der EU galt es als sicher, dass die anti-islamische Freiheitspartei (PVV) des Filmemachers Geert Wilders erstmals Abgeordnete nach Strassburg schicken wird.

Bei seiner Stimmabgabe sagte Wilders am Donnerstag in Den Haag, die Türkei sollte auch in Millionen Jahren kein Mitglied der EU werden. Zugleich wandte er sich gegen jede Mitwirkung der EU an der Einwanderungspolitik der Mitgliedsländer. Für die PVV werden laut Umfragen etwa 14 Prozent der Stimmen erwartet, womit die Anti-Islam-Partei ähnlich grosse Anteile erhalten könnte wie die etablierten Parteien der Christlichdemokraten und Sozialdemokraten.

In Grossbritannien, wo ebenfalls schon am Donnerstag gewählt wurde, kann die rechtsextreme British National Party erstmals mit einem Sitz im Europaparlament rechnen. Auch die europafeindliche United Kingdom Independence Party könnte von dem wachsenden Ärger über Wirtschaftskrise und überzogene Spesenabrechnungen von Unterhaus-Abgeordneten profitieren.

In den 27 Ländern der Europäischen Union sind insgesamt 375 Millionen Bürger aufgerufen, die 736 Abgeordneten im Europaparlament zu bestimmen. In den meisten Ländern wird am Sonntag gewählt.

Welcher Trottel zahlt den noch für diese Zeitung Abogebühren?

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  1. Gewisse Kreise scheinen es tatsächlich fertig gebracht zu haben, dass allen Rechtsparteien noch das Prädikat “rechtsextrem” oder “rechtspopulistisch” angeheftet wird. Wenn die SVP Schweiz in einem ausländischen TV Sender, ob ARD, ZDF oder ORF in irgendeinem Zusammenhang erwähnt wird, wird auch stets das Wort die rechtspopulistische schweizerische Volkspartei erwähnt. Das Wort linkspopulistisch existiert in den Medien gar nicht. Wenn man die Sache näher betrachtet, so ist allen europäischen, sogenannt rechtspopulistisch gebrandmarkten Parteien eines gemeinsam, sie stemmen sich gegen Asylmissbrauch, ungezügelte Einwanderung, Ueberfremdung, mangelhafte Integration,immer höher werdende Ausländerkriminalität. Das ganze hat mit Rechtsextremismus überhaupt nichts zu tun, passt aber ganz und gar nicht ins Konzept der EU, die ausdrücklich eine Multi-Kulti-Gesellschaft will und der im allgemeinen am Ruder sitzenden Politikerkasten. So wird einfach alles, was sich gegen den Mainstream stellt, als rechtsextrem diffamiert und die Medien machen munter mit.
    In bezug auf Holland und GB kommt es nicht von ungefähr, dass man Angst davor hat, dass die Rechtsparteien bei den kommenden EU-Wahlen die grossen Gewinner sein könnten. In beiden Ländern bestehen gewaltige Probleme mit gewissen Immigrationsgruppen und die etablierten Parteien üben sich seit Jahren nur im schönreden. Der Kacke-Autor der NZZ hat noch Oesterreich vergessen, wo die Sozialisten auch einen nochmaligen grossen Rechtsrutsch bei dieser Europawahl befürchten. Wer nicht hören und nichts unternehmen will muss halt fühlen.

  2. maurus

    hie bin ich zu der Ansicht gekommen, dass alles links ist, was von den rechten nicht gerade akzeptiert wird.

  3. Das hat schon Methode! Nach dem Motto “Linke aller Länder schlagt auf die Wertkonservative Konkurenz ein”
    Für viele Linke Medien (und das sind fast alle) Gelten auch die FPÖ / BZÖ in Östereich und die SVP in der Schweiz schon längst nicht mehral Rechtspopolistisch sonder werden in der Regel schon als Rechtsextrem oder sogar Rechtsextremistisch bezeichnet!
    Dabei werden Antiislamistische bzw Islamkritische Parteien wie die FPÖ oder Pro Köln/NRW und auch die PVV des Geert Wilders und auch die SVP schon längst auch noch zusätzlich mit dem Prädikat Rassistisch bezeichnet ! Rasse Islam????(Wobei man wahrscheinlich den Nobelpreis in “Genetik” kriegen würde wenn man eine Genetische Veränderung beim Konvertieren zum Islam Nachweisen könnte)

    Hier ein Übersetzter sehr lesenswerter Beitrag des Norwegers Fjordmann zu dem Problem was Geert Wilders PVV, SVP, FPÖ und andere Wertkonservative Parteien mit dem “Islam” haben
    Fjordman: Warum mögen Muslime Hitler, aber nicht Mozart?
    Gruß Andre
    Patriotisch,Antiislamisch,Proeuropäisch,Proisraelisch

  4. Dr.Liffsey

    In vielen EU Ländern hat der Bürger das Gefühl eines Souveränitätsverlustes. Schleichend verlieren die Nationalen Parlamente an Einfluss, und jene, die sie demokratisch gewählt haben fühlen sich hintergangen und fürchten um ihre Freiheit im eigenen Land.

    Vaclav Claus hat von der EudSSR gesprochen. Ist ihm nicht zu verdenken! Tschechien litt jahrzehntelang unter dem Sowjet-Joch und kaum hatten sie ihre nationale Selbstbestimmung wieder erlangt, musste das Land schon wieder Freiheitsrechte an ein anderes Machtzentrum abgeben.

    Die EU-Verfassung nennt in ihrer Präambel klar “…die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa…” als Zweck. Die europäischen Völker denen
    ein Referendum nicht vorenthalten wurde, haben diese Verfassung abgelehnt!
    Alle europäischen Länder haben eine demokratische Verfassung, haben demokratisch gewählte Parlamente.
    Warum soll diese für Freiheit, Recht und Wohlstand unerlässliche Voraussetzung durch das künstliche zusammenflicken eines europäischen Superstaates leichtfertig gefährdet und aufs Spiel gesetzt werden?
    Das Auseinanderfallen der ehemaligen Sowjetunion zeigt, dass solche riesigen Staatgebilde nur eine begrenzte Lebensdauer haben!
    Das Europa der selbständigen, starken, einander wohlgesinnten Nationalstaaten, die miteinander Handel treiben, ist der Garant für eine
    gute Zukunft!
    Es muss klar gesagt werden : ein europäischer Superstaat wird eine Armee haben, er wird eine sehr grosse alles bestimmende Verwaltung haben und er wird die demokratischen Einflussmöglichkeiten des Einzelnen massiv vermindern. Wenn die Machtstruktur, die heimlich am entstehen ist, vollendet sein wird, dann braucht es nur noch einen “politischen Unfall” à la Hitler und wir sind alle am Arsch!

    Die Zeiten, als die NZZ ein freisinniges Blatt war, sind wohl entgültig vorbei! Es ist Unsinn Leute die sich ernsthaft Sorgen um die freiheitliche Zukunft ihrer Staaten machen, pauschal als Rechtextreme zu bezeichnen!

  5. In ganz Europa findet ein Struktur-Wandel statt, vorbei sind die Zeiten wo man populistische Parteien als rechtsextremes Gedankengut bezeichnete, ihre Stimmen werden immer lauter und lauter und sie werden auch gehört und verstanden.

    Da können manipulierte Medien usw. noch lange Schreiben und Reden, ihre Zeit ist abgelaufen, schon längst läuft das Rad der Geschichte neu und es kann nicht mehr gestoppt werden, erst wenn die Demokratie wieder auf den Sockel steht und der importierte Islam endgültig zerstört ist, alles andere kommt einem Waffenstillstand mit einer Klapperschlange gleich.

  6. Redaktion

    Und jetzt gewinnen diese Rechtsextremen noch die Wahlen. Ob die NZZ jetzt aus Protest dicht macht?

  7. maurus

    was stattfindet, ist die Folge von komplexen.
    Die Musels meinen, sie werden vom Westen unterdrückt, weil sie meist in Armut leben, und unterdrücken ihre eigene Bevölkerung, um stark dazustehen.
    Gleichzeitig ziehen sie gegen aussen den Macker ab.
    Die im Westen meinen, die Musels wollen sie (die Ungläubigen) überrennen.

    Ich möchte nur mal wirklich wissen, wer wirklich glaubt. Mir ist keiner begegnet. Reines Machtgehabe, das zeigt Schwäche.

  8. Der kleine Umschwenker der NZZ von rechtsextrem auf rechtspopulistisch kommt nicht von ungefähr. Man muss nur die in der NZZ auf diesen Artikel abgegebenen Leserkommentare ansehen, die allesamt die Abqualifizierung “rechtsextrem” kritisieren. Immerhin muss ich der NZZ zugute halten, dass man diese kritischen, dem Artikelverfasser wenig schmeichelhaften Lesermeinungen publiziert hat und die alte Version von rechtsextrem auf rechtspopulistisch abgeschwächt hat. Wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung.

  9. Anonymous

    Naja hat einer von euch mal Werbungen von der BNP gesehen? “Rechtextremisten” ist da schon durchaus angebracht..

  10. Canada

    Naja hat einer von euch mal Werbungen von der BNP gesehen? “Rechtextremisten” ist da schon durchaus angebracht..

  11. max

    @Anonym : Sicher gibt es Bereiche der BNP, die schon sehr weit rechts aussen sind. Wenn man also diese Partei als rechtsextrem bezeichnen will, von mir aus. Dies ist aber nicht das Problem. Das zeigt sich darin, dass die Partei von Wilders absichtlich in den gleichen Topf geworfen wird. Und die ist eindeutig nicht rechtsextrem. Die linke Mainstream-Journaille arbeitet gezielt mit Vernebelung, Unschärfe und Diffamierung um Uninformierte vor einer Unterstützung der entsprechenden Parteien abzuhalten (“Pfui”-Effekt). Ins gleiche Schema passt, dass z.B. die SVP immer wieder zusammen mit der FPOe genannt wird. Schaut man sich die Programme an, sieht man deutlich, dass es zwischen der liberalen SVP und der etatistischen FPOe nur in der Asyl- bzw. Ausländerpolitik Schnittmengen gibt. Gemeinsamkeiten zwischen SPS und der FPOe gäbe es viel mehr (Sozialpolitik, Renten, Aussenpolitik etc),dies darf aber halt nicht sein.

  12. Charakter

    Und immer wieder bringt mich der Tagi zum Schmunzeln. Heute gelesen:

    “Noch ist nicht eindeutig, weshalb Wilders einen solchen Zulauf hatte. Die Wahlbeteiligung war mit 36,6 % noch tiefer als vor 5 Jahren. Die ersten Analysen zeigen, dass vor allem die regierenden Sozialdemokraten Stimmen an das ultra-rechte Lager verloren haben.”

    Da fragt sich der geneigte Leser warum denn bloss? Ob es vielleicht einen Zusammenhang mit weiter Untenstehendem hat? Schmunzel!

    “Wilders, der den Islam geisselt und verlangt, dass der Koran verboten wird wie Hitlers “Mein Kampf” hatte einen harten Wahlkampf geführt. Der Immigration müsse endlich Einhalt geboten werden, und zwar mit einem Einwanderungsverbot für Muslime, verlangte er. Er prangerte die Milliardenzahlungen von Den Haag an Brüssel an und forderte den Ausschluss von Bulagrien und Rumänien aus der EU.”

  13. Joker

    Genau aus diesen Gründen boykottiere ich die NZZ bereits seit längerem. Früher ist es mir öfters passiert, dass sachliche aber SVP-freundliche Kommentare einfach nicht publiziert wurden. Dagegen durfte man aber diffarmierende Hasstiraden von Linken (Nazi-Vergleich u.ä.) lesen. Im Zweifelsfall dann sogar noch lieber den Tagi …

  14. maurus

    komplexe ….vefolgungswahn ..


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