Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Rentenkürzungen

9. Mai 2009 von Redaktion

Vor ein paar Tagen kündigten die Pensionskasse der Georg Fischer AG an, den Umwandlungssatz auf 6,4% zu senken. Das heisst, dass nur noch 6,4 % des Rentenkapitals pro Jahr ausgezahlt werden dürfen. Anders ausgedrückt: erstmals in der Schweiz wurden die Renten gekürzt.

Erstaunlich war aber weniger diese Sanierungsmassnahme einer einzelnen Pensionskasse, sondern die Reaktion der Medien. Ansonsten immer links aufgestellt, blieb der Aufschrei weitgehend aus. Ähnliche Massnahmen in Italien hingegen haben schon öfters zu Generalstreiks und zum Sturz der Regierung geführt.

Wieso also diese moderate Reaktion?

In den Augen der Linken sind die Rentner die letzte Schicht, die noch nicht hinreichend geschröpft wurde. Schön öfters liessen sie Studien vom Stempel, die die Rentner als ultrareiche Millionäre ohne hinreichende soziale Verpflichtung darstellten. Auch das Fernsehen sendet schon seit Jahren keine Berichte mehr über das arme, pensionierte Kaufhausfräulein, dass von der AHV Leben muss, obwohl es dieses sehr wohl immer noch gibt.

Für die Linken tut sich hier allerdings ein schwerer Konflikt mit den Gewerkschaften auf. Wenn die SVP intelligent ist, nützt sie diese Situation zu ihrem Vorteil.

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  1. maurus

    wie ich gehört habe, werden die Renten ab Fr. 1000.- pro Monat gekürzt.
    Wer nur 1000.- Rente hat, hat wohl auch keine volle AHV-Rente, und wohl kaum auch nicht so viel Vermögen gespart, insgesamt kann man davon schlecht leben.
    Das finde ich eigentlich weniger gut, da diese einfach noch mehr vom Staat leben werden.

    Wenn ich an meine PK denke, die haben den SVP-Finanzexperten Kaufmann als Berater gehabt, und haben u.a. auch mit Mistery-Park -Aktien Geld in den Sand gesetzt.

    Wenn die SVP intelligent ist, wird sie auch dieses Problem nützen, ohne es zu lösen.

  2. Bürgermeister Hans Waldmann

    Interessant ist die Ungleichbehandlung bei den Pensionskassen. Bei der missbewirtschafteten PK der SBB darf nun der Steuerzahler Nachzahlen. Natürlich berichteten die linken Medien dazu nur wenig. Bei der GF wollen die Medien die Tatsachen unter den Tisch kehren weshalb diese PK ausgeblutet ist, man versucht das durch die Magration verursachte Problem mit linker Polemik zu vernebeln.

    Dies geschah auch gestern im linken TA wo versucht wurde den gut ausgebildeten Deutschen die Schuld in die Schuhe zu schieben sie treiben die Arbeitslosen Zahl in die Höhe.
    Nie ein Wort darüber dass durch die Balkanibalisierung die Sozialen Einrichtungen der Schweiz gefärdet sind, vorangehend ja auch die Italienische Staatsbürger begiengen die sozialen Einrichtungen zu überstrapazieren.

    Die linke Verleugnungstaktik geht nun mal nicht auf.

  3. Es ist sehr beunruhigend wie die GF die PK sanieren möchte, sollten sie Erfolg haben, droht auch anderen PK`s das gleiche Schicksal.

    Warum haben die Buchhalter, Revisoren usw. erst jetzt die Notbremse gezogen und weshalb lässt die linke Seite die Rentner bluten und ergreift keine Partei?

    Im Dünkel der Krise haben Parasiten eben Hochkonjuktur und es wird nun Zeit, diesem Treiben einen Riegel zu schieben, bevor sie noch mehr Bock-Mist produzieren.

  4. maurus

    @Bürgermeister

    Die linke Verleugnungstaktik geht nun mal nicht auf…. dieser Satz
    ist auch für dich, eines deutschen, unwürdig.
    Was hat die linke damit zu tun?

  5. Fuchs

    @maurus
    Geht es jetzt um die Grammatik oder den Sinn des Satzes?

    Ich kann keine Fehler erkennen.

  6. Robert E.

    Zuviele Bequeme und Dumme lassen sich in der Schweiz von einer selbstsüchtigen Politikerkaste (Lobbyisten) verwalten.
    Wann wacht denn dieser trübe Haufen endlich auf?
    Leider zeigen Wahl- und Abstimmungsresultate keine Wende zum Besseren…
    P.S.
    Wann werden endlich leer eingelegte Stimmzettel mit berücksichtigt (ausgewertet und gewichtet)?

  7. baron77

    Die leeren Stimmzettel landen in den “runden Ordner”

    Auch bei den Linken stinkt das Geld nicht. Sie verdienen so wieso zuviel, da sie in amtlichen Institutionen festgeklebt sind und dann auf eine “Superpension” harren, darunter auch die “Regenbogenlobby” die Gleichgeschlechtlichen.
    (Man darf ja nichts mehr über sie negativ sagen, sonst wird man verklagt, das auch jetzt in der Schweiz).

  8. maurus

    @Fuchs
    Die linke Verleugnungstaktik geht nun mal nicht auf …

    Der liebe deutsche Bürgermeister hat von der PK geschwafelt und als Abschluss noch diesen Satz angehängt.
    So als Erklärung für seinen Frust, warum die rechte nie etwas erreicht.
    Dafür (für die Fehler) ist immer die linke Minderheit zuständig.

  9. maurus

    Bei einer Stimmbeteiligung von durchschnittlich 30% darf man annhemen, dass es der Mehrheit piepegal ist, was hier passiert. Oder sie sind rundum zufrieden.
    Ich bin für Stimmzwang mit hoher Busse.

  10. Da schließ ich mich maurus an. Die Betroffenen müssen die Sache in ihre Hände nehmen, sonst brauchen sie sich nicht zu wundern, dass sich nichts ändert. Wie denn auch bei so viel Wahlmüdigkeit.


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