Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Wir werden abgezockt

29. April 2009 von Redaktion

Für etwas mehr als 500 Fr. kann man zur Zeit in den USA shoppen gehen – und es lohnt sich, faktisches alles ist dort viel billiger. Andere Carrier sind sogar noch günstiger als die Swiss. Noch vor einem Jahr kostete ein Ticket mehr als das Doppelte – plus Treibstoffzuschlag.

Ganz anders ist die Situation, wenn man in der Schweiz ein Importprodukt kaufen will. Neue Pneus kosten noch genauso viel wie vor zwei Jahren. Der Benzinpreis ist in Relation zum Rohölpreis fast 10 Rappen pro Liter zu hoch. Auch die Elektronik wird nur zögerlich billiger.

Hier schleicht sich der Verdacht ein, dass ganz ordentlich abgesahnt wird. Und es ist tatsächlich so. Die Händler nutzen die Unwissenheit der Kunden aus. Sie wissen nicht, dass der Schweizer Franken gegenüber den anderen Währungen sehr hoch sind. Schon allein dass würde 15% Preisreduktion rechtfertigen. Zudem sind die Handeslspreise etwa um 20% seit Anfang Jahr gefallen. Anders ausgedrückt: sie kaufen um etwa 1/3 billiger ein. Nur einer merkt nichts davon: der Kunde.

Grundsätzlich ist deshalb der Handel nicht “böse”, er nutzt einfach die Gunst der Stunde, die schlechte Information durch die Medien und die faktisch vielen kleinen Monopole und Handelsbeschränkungen der Schweiz. Diese erweisen sich nun als kontraproduktiv für den Konsumenten.

Natürlich kann man dies auch mit den hohen Löhnen rechtfertigen, doch sticht diese Karte nicht. Gerade im Handel ist – bzw. sollte – der Grossteil der Kosten das Handelsprodukt ausmachen und nicht die Verwaltung des Händlers (findige Leute würden dann von einer Marktlücke sprechen).

Es wird aber nicht mehr lange dauern, bis die Händler dieses Spiel nicht mehr treiben können. Dann brechen die Preise ein.

Budgettipp von Winkelried: auf keinen Fall jetzt etwa anschaffen, es wird bestimmt noch billiger.

Winkelried hat dieses Verhalten der Händler bereits als Symtom der Deflation hier beschrieben.

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  1. Bei uns ist die Krise noch nicht so richtig angekommen, aber bald setzt die Welle der Entlassungen bevor.

    In Sachen Preise geht es bei uns halt immer etwas langsamer, zurzeit gibt es ja fast überall 10% und mehr Vergünstigung auf verschiedene Produkte.

    Preis und Leistung halten sich zwar fast immer die Waage, wenn die Preise purzeln sollten ist das schön für den Konsumenten, aber schlecht für die Angestellten, sie werden dies sicher auch zu spüren bekommen.

    Jeden Tag höre ich aus der ganzen Schweiz, dass in sämtlichen Branchen gestohlen wird wie die Raben, wir bezahlen eben auch bereits für diesen Schaden, denn gewisse Leute begehen.

  2. Dr.Liffsey

    Vielleicht könnte der Staat als Spielverderber auftreten?
    Der Staat könnte selber z.B. ein Kontingent Pneus importieren und sie in der Schweiz zu einem realen, niedrigeren Preis auf den Markt bringen. Alle teuren Importeure müssten die Preise reduzieren, weil sie sonst nichts mehr verkaufen könnten. Wenn der Markt im richtigen Sinne anspricht, könnte die staatliche Aktion eingestellt werden, immer mit der Drohung, wenn ihr die Preise wieder “unanständig” erhöht, dann mischt sich der Staat wieder auf diese Weise ein.
    Ein nettes Experiment, welches vielleicht vom Seco durchgeführt werden könnte, jedenfalls besser als Mikrokredite für afrikanische Staaten zu vergeben oder falsche Prognosen zu erstellen!

  3. balkanförderer

    Wir haben ja einen staatlich besoldeten Preisüberwacher, somit muss der Staat hier nichts unternehmen, wie Dr.Liffsey anregt. Dass die Preise bei uns hoch sind, zeigt, wie gleichgültig viele Konsumenten sind, Hauptsache: Shop until you drop. Die Preiselastizität der schweizerischen Nachfrage ist und war immer konstant – erbärmlich, unvernünftig. Selbst Sozialhilfeempfänger kümmern sich kaum ums Preisniveau. Es geht allen, ob wohlhabend oder Staathilfeempfänger, gut. Leben und leben lassen!

  4. Bürgermeister Hans Waldmann

    Nicht zu vergessen das Schweizer Fernsehen was ja eigentlich nur eine geschützte Werkstätte für Linke ist. Da sollte der Preisüberwacher mal den Hebel ansetzen. Die Billag ist dagegen schon ein Vorbild.

  5. maurus

    Wir haben einen Preisüberwacher ….wäre ja jetzt wirklich nett, auf diesem noch herumzutreten!

    Wer hat denn gegen Parallelimporte und alles gevotet, was die Preise runterbringt? Die SVP. Die sorgt soagr dafür, dass ihre geliebte Klientel, die Bauern, ihre Düngemittel, Futtermittel und Landmaschinen zu überhöhten Preisen importieren muss.
    Motto: Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.

  6. > Motto: Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.
    Der SVP Heini hat einen Namen: Peter Spuhler.
    Muahhh.
    Lohndumping fängt woanders an.
    Vorgefertigtes aus dem Ausland: Greencard!
    Die Firmen bezahlen keine Ausbildung mehr, denn die Osterweiterung ist sooo Geil!

    > Parallelimporte?
    Ja, der Steinbück wird es richten!

    Jooh.

    Die Preise sollen nicht einbrechen!
    Aber dank den Spuhler’s Typen wird es so sein.

    PS: Pete sollte die SVP schon lange verlassen.
    Die BDP wäre für den Pete ein Schlupfloch.


    Islam ist Krieg.
    greet

  7. maurus

    Peter Spuhler ist nur einer der SVP, und zum Thema Parallelimporte habe ich von ihm nichts gehört.

    Es stimmt aber schon, wenn nur reine SVP-ler in der SVP wären, würde auch nicht viel übrigbleiben. Das wäre dann der harte Kern um Blocher, Heer, Fehr, Baader, Amstutz, die Adoptierten der Schweizer Demokraten und der ehem. Autopartei und noch ein paar rechtsextreme Mitläufer, nicht zu vergessen, die eingebürgerten Ausländer, die sich zu den Superschweizern zählen.

  8. maurus

    Steinbrück und Parallelimporte?

    Uns fehlt ein Steinbrück im Bundesrat, der unseren Schweizer-Steuer-betrügern die Hölle heiss macht. Oder hast du Freude daran, wenn du Steurn zahlst, dein reicher Nachbar aber nicht?

  9. sonstwer

    maurus du nervst gewaltig… du wünscht dir doch sowas:
    http://www.br-online.de/studio.....012334.xml

    die totale kontrolle durch den staat… etwa ein kleiner fascho?

  10. maurus

    @sonstwer
    nö, mein lieber.
    jeder zahlt die Steuern nach Gesetz.
    Was die Steuerbetrüger machen, ist am Gesetz vorbei.
    Du zahlst dafür mehr, ist das ok?

  11. maurus

    es gibt nur einen kleinen Unterschied zwischen einem Sozialschmarotzer und einem Steuerbetrüger: Der eine zieht Geld vom Staat ab, der andere zahlt keine ein, also lebt er gratis. Für beide zahlt der Rest die Zeche.

    Im Gegensatz zum Sozialbezüger, der manchmal unfreiwillig in die Lage kommt, kein Geld zu haben und deshalb auf Sozialleistungen angewiesen ist, macht es der Steuerbetrüger freiwillig.
    Wäre dann noch zu untersuchen, wie schwereiche zu ihrem Geld kommen. AUch hier gibt es (auch legale) Bertügereien.

  12. Fuchs

    Nicht die, die die Steuern nicht Zahlen sind die Betrüger in Deutschland sondern die, die jeden der nicht vom Geld der anderen lebt als “reiche” deklarieren um ihnen das Geld abzunehmen.

    Die Linken Umverteiler sind Betrüger. Genau so wie die ausländerfreundlichen Gutmenschen Mörder und Massenvergevaltiger sind.

  13. Bürgermeister Hans Waldmann

    @Fuchs
    Es ist leider so, die Linken sind die wahren Betrüger und Volksverhetzer. Die wollen nicht mal Schwerverbrecher ausweisen. Im übrigen ist man als Gewerbetreibender wegen den von gewissen Migrantengruppen verursachten hohen Sozialkosten angewiesen schwarz arbeiten zu müssen. Linke Kreise verursachen nun mal den Steuerbetrug und Hinterziehung.

    Inzwischen darf man nicht mal mehr für den Nachbar bei der Gartenarbeit behilflich sein ohne einen Arbeitsvertrag vorweisen zu können.

  14. Fuchs

    Die sogenannten “reichen” in Deutschland sind bald Leute die über 50′000 verdienen. Es geht da nicht um Millionäre oder gar Milliardäre. Die verlassen das Land wenn der Steinbrück ihnen dumm kommt.

    Man versucht vielmehr die zu “Reichen” zu machen die nicht genug Geld haben um das Land zu verlassen. Weil er aber weiss, dass das nicht reicht, muss halt die Schweiz auch noch herhalten.

    Auch noch interessant.

    http://info.kopp-verlag.de/new.....einen.html


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