27. April 2009 von Redaktion
Zeltstädte sind nicht nur ein Phänomen der Massenarbeitslosigkeit in den USA. Auch andere Länder sind betroffen. Der Spiegel beschreibt die Geschichte der Stadt Limerick, einer Stadt am Fluss Shanon. Hier arbeiten 25% der Bevölkerung für Dell – arbeiteten! In den nächsten Tagen schliesst DELL sein Werk und verlegt alles nach Polen.
Die Irländer lebten lange gut von ausländischem Kapital. Wachstumsraten von 10% waren normal. Damit ist jetzt vorbei. Doch der Abstieg ist nicht einfach. Auch die Irländer haben sich nun mal an Luxus gewöhnt, den sie sich nun nicht mehr leisten können. Dafür tut die Regierung das, was sie immer tut: sie erhöht die Steuern und senkt die staatlichen Leistungen.
Ausser den Gürtel enger schnallen oder eine Revolution zu veranstalten kommt den Iren nichts in den Sinn.
Parallelen zur Schweiz
Der Fall Irland ist mehr als alle anderen Länder vergleichbar mit der Schweiz. Auch hier erlag die Wirtschaftselite dem Schalmeiengesang der EU. Ein bisschen profitierte das Land durchaus, oder besser gesagt, es verhinderte ausgegrenzt zu werden. Doch der Honeymoon war von kurzer Dauer. Nun stehen die Iren vor einem schmerzlichen Abstieg und helfen kann ihnen keiner. Auch nicht die EU.
Soziale Krise in den USA immer schlimmer
Zurzeit sehen wir alle, wie Obama durch die ganze Welt reist und überall Frieden predigt. Das hat auch seinen Grund – zuhause sieht es dürster aus. Zeltstädte schiessen wie Pilze aus dem Boden und schon jetzt müssen Suppenküchen Hungrige abweisen. Der unsere Drittel der Gesellschaft hat keinerlei Perspektive mehr.
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Wird Irland nicht ständig als Beispiel angeführt, wie gut es denen geht die sich der EU unterwerfen und ihre Souvranität gegen läppische Direktzahlungen aus den Steinbrükschen Enteignungsraubzüge in Deutschland eintauschen?
Peter Bodeman bejammert ständig: Uns könnte es auch so gut wie den Iren gehen, wären wir nur Vollmitglied mit € …..
Das Bild ist nicht etwa von einer alternativen Lebensgemeinschaft, es zeigt wie Gefangene in Texas wohnen (keine Aircon und auch keine Heizung wenn es kallt wird)
Das tägliche Essen für einen Gefangenen soll laut dem zuständigen Sherif günstiger ausfallen als für den Wachhund.
Hast Recht, das müsste mal der Comic’er ran …
Es sieht wirklich düster aus und leider ist keine Besserung in Sicht, es ist schlimm wie ganze Quartiere in Amerika zu einer Geisterstadt verkommen und dafür eine Zeltstadt ensteht und die Menschen um ihr tägliches Brot kämpfen.
Wenn ich von Irland höre, kommt mir nicht nur die gute irische Musik sondern auch die vielen Pubs und ihr gutes Bier in den Sinn und die tollen Menschen mit denen ich eine gute Zeit verbracht habe, es schmerzt mein Herz.
Ein Land, dass auch eine sehr lange und auch tragische Geschichte hinter sich hat und langsam aber sicher wirtschaftlich gut erholte, wird nun erneut gebeutelt, dass wird nicht ohne Spuren vergehen.
Auch die EU ist nicht in der Lage zu helfen, vielleicht mit Absicht? Eher nicht, da die andern EU-Staaten ähnliche Probleme haben und langsam dämmert es auch den anderen Staaten, was die EU überhaupt in der Krise wirklich Wert ist und das könnte am Schluss zum Bruch führen.
Comicer Du bist ne Sau! Bravo!
Also ich habe kein Mitleid und kenne selber betroffene die jetzt in Zelten leben. 2005 war ich in Mittelamerika 5 Wochen auf Tour, ich traf viele die in den USA arbeiteten und nur so mit Kohle um sich schmiessen. Eine sagte mir ihr Mann sei reich geworden mit Immobilien, eine andere hatte sich ein Haus in Kalifornien gekauft, sie jobt als Aushilfe für weniger als 1000$ und er kam auf nicht mal 2500$, die konnten sich aber fette Reisen nach Europa leisten. Die hatten es auch nicht nötig bei uns zu übernachten sondern gingen 2Nächte ins Hotel und sie fluchte wie teuer die Schweiz ist, dazu muss ich sagen das sie alleine in die Schweiz kam und ihren Mann in Kiel oder so lies.
Arroganz kommt immer vor dem Fall, deshalb gibts von mir kein Mitleid. ausserdem muss man klar sehen das diese Kreditreichen mit ihrer Geldschwemme nur die Preise in die Höhe trieben. Damit ist jetzt schluss und ich sage danke.
wie wenn die EU auch noch schuld an der Finanzkrise wäre …
Karin, du hast noch eine Aufgabe zu lösen auf teleblocher ..
Schön maurus, ich wünsche dir viel Spass dabei.
ich wusste doch, dass du klemmst. Diese Aufgabe kannst du halt nicht nachgucken.
und schon wieder hat der Name maurus meine Vorahnung bestaetigt. Dumpfe Anmacherei billigste Sprueche halt wir immer. Nach jedem interessanten Artikel der gleiche sinnlose Rotz (sorry). Da vergeht einem die Lust auf Winkelried. Bitte Maurus Ignore Funktion anbieten. Muesste per Cookie realisierbar sein, oder wir suchen einen Job fuer Maurus…
Etwas Gutes koennte diese Kriese haben. Wenn das Geld ausgeht und wir uns diesen Beamtenfilz und die linke Gutmenschenmaschinerie nicht mehr leisten koennen. 2011 bestaetigt hoffentlich meine Erwahrtung.
hoffe hat nicht zu viele Fehler. hab mit dem Handy geschrieben. (^^,)
maurus: “Schuld” im engeren Sinne trägt die EU nicht. Doch schauen Sie mal wie man in Brüssel reagiert: Hier herrscht der Leitsatz “Problem wegnegieren!”. Zwar will die EU die “grosse Wirtschaftsmacht Europa” und Gegenpol oder zumindest ernstzunehmender Konkurrent der USA sein, doch genau in der Krise verhält sie sich wie ein riesiger Hühnerhaufen. Die Zentrale in Brüssel hüllt sich in Schweigen, jeder wurstelt etwas für sich selbst und auf die Kleinen wie Luxemburg und Oesterreich wird tüchtig eingeprügelt. Was macht die EZB? Sie spielt nur noch den Reaktor und senkt die Zinsen im Dreimonatstakt.
“Diese Aufgabe kannst du halt nicht nachgucken.”
Klar kann ich nachgucken, hier zum Beispiel:
http://www.wer-weiss-was.de/th.....49751.html
Wenn das so weiter geht und die Regierung weiter versagt, muss endlich das Volk die Regierung wählen, nicht mehr das Palrament (linke konforme Mehrheit, mit Unterstptzung der CVP und BdP, der Weichsinnigen, eh Pardon Freisinnigen).