Die Schweiz aus konservativer Sicht  
London

1. April 2009 von Redaktion

Immer wenn man in Politik nicht mehr weiter weiss, macht man eine Konferenz. Mit viel Pump und Gloria treffen sich 20 Staatshäupter in London. Dort werden dann viele Hände geschüttelt, die Wangen geküsst und fotografiert. Herauskommen wird folgendes:

Wir sind entschlossen, Wachstum wiederherzustellen, Protektionismus zu wiederstehen und unsere Märkte und Institutionen für die Zukunft zu reformieren.


Wie nett! Eigentlich könnte man sich diesen Trubel ersparen, den bestenfalls wird die Welt erkennen, dass man kein Rezept gegen die Krise hat. Jeder macht munter Jekami. Der eine flutet seine Volkswirtschaft mit billigem Geld, der nächste verteilt Subventionen auf Kosten des Steuerzahlers, ein anderer will die Finanzmärkte an die Kandare nehmen, der nächste aber wiederum nicht und die die noch können, verschulden sich munter auf Teufel komm raus, was wiederum die anderen kritisieren.

Eigentlich wäre gerade jetzt ein koordinierte Strategie notwendig, doch die ist noch nicht einmal hinter dem Horizont zu erkennen. Klar ist bis jetzt folgendes:

1. Subventionen sind schädlich
Mit Subventionen hält man Industrieen am Leben, die der Markt gar nicht mehr braucht. Ein schönes Beipiel ist Opel und GM. Anscheinend wollen zuwenig deren Autos. Wieso sollen dann deren Produkte weiter hergestellt werden? Man schwächt damit lediglich die noch gesunde (oder weniger kranke) Konkurrenz und bringt diese womöglich auch in den Abgrund.

2. Finanzprodukte müssen transparent werden
Die Zeiten, wo Bänkler esoterische Wertpapierer verramschten, müssen endgültig zu Ende sein. Gutachten dürfen nicht mehr vom Verkäufer bezahlt werden, sondern vom Käufer. Auch muss die Bank zumindest teilweise haften (z.B. mit den Transaktionskosten).

3. Subventionen an das Finanzsystem nur bei Kreditvergabe
Die vielen Milliarden an das Finanzsystem versickerten weitgehend wirkungslos. Statt damit neue Kredite auszulösen, retteten sich die Banken zuerst einmal selbst. Die Politik merkte das erst, als die Moneten schon überwiesen waren.

4. Höhere Eigenkapitalquote bei den Banken
Diese erwies sich auch diesmal als zu niedrig. Das Problem ist nur, dass diese in der Krise nicht erhöht werden kann und somit bleibt sie vorerst ein frommer Wunsch. Allenfalls wirkt sich eine solche Massnahme positiv auf die nächste Krise aus.

Wenn man es ehrlich nimmt, kann der Staat gar nichts tun, um die Krise abzuwenden oder zu verkürzen. Es bleibt nur zu hoffen, dass er nicht zuviel macht, was diese nicht noch verlängert. Leider tuen die meisten Staaten genau das.

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  1. “Es bleibt nur zu hoffen, dass er nicht zuviel macht, was diese nicht noch verlängert.”
    Klingt dämlich aber in der Realität könnten die Staaten die Krise sogar noch verlängern.
    Denn politische Farbe ersezt leider nicht Kompetenz, Obama machts vor, einfach Schulden machen und ein wenig die Schweiz schickanieren.
    Kommt aber in den Medien sehr gut an…. was es auch muss, denn diese haben den neuen Messias angekündigt und können nun nicht 180Grad wenden, so dumm sind selbst Amerikanische Medienkonsumenten nicht.

  2. baron77

    Trotz gemachter Wirtschaftskrise, die 20 haben das Geld bei sich. Vielleicht legen sie es der Queen vor die Füsse, den sie leidet ebenfalls unter der Krise.

  3. Crime

    G 20

    Steueroasen austrocknen – aber nicht die eigenen

    http://www.faz.net/s/RubA5A53E.....ntent.html

  4. maurus

    Leider hat es die Schweiz verpasst, die Oase zu pflegen.
    Schon beim geldwäschereiskandal und bei den nachrichtenlosen Vermögen machte sie zuerst auf stur, um dann unter Druck nachzugeben.
    Das schafft genau nicht das Vertrauen, das die Anleger erwarten.

  5. schweinsleber

    ganz toll:
    http://www.welt.de/wirtschaft/.....endet.html

    woher nimmt eigentlich diese saubande ihre autorität?

    hurra willkommen in der aera der pleite und schnüffelstaaten!

  6. Crime

    Interessantes Interview auf faz-online.

    Der G20-Gipfel wird nichts bringen
    Die Führer der 20 führenden Wirtschaftsmächte haben sich in London versammelt, um „globale Lösungen für globale Probleme“ zu finden, wie es heißt. Kann daraus mehr werden als eine symbolische Geste? Sean Corrigan, Chefstratege von Diapason Commodities, ist skeptisch. Kann wirklich jemand erwarten, dass mehr als eine wachsweich formulierte Verlautbarung herauskommen kann, auf deren Basis die Akteure heimkehren und tun können, was sie sowieso zu tun beabsichtigten, fragt er provozierend?

    http://www.faz.net/s/Rub48D1CB.....ezial.html

  7. camocoma

    Wo sind eigentlich all die Milliarden aus den letzten Jahren hingekommen ?
    Wertminderung ist nur das Eine, Zuschanzung das Andere…

    -Was haben die hohen Millardenkredite denn in Afrika so an Gutes verändert ?
    -Was hat das WEF wirklich mit Wirtschaft zu tun ?
    -Wo stossen sich die Armen (Working-poors) ihre letzten Kapitälchen ab ?
    -Wo liegen die wirklichen Probleme der heutigen Wirtschaft denn begraben ?

    Diese 20 Pappnasen werden genau so wenig daran ändern, wie sie sich für das Interesse eines (nicht selbstvertretenden) Nachbarlandes einsetzen.

    Würde diese Ansicht/Anschauung geändert werden, könnte in Zukunft eine “Zusammenarbeit” angestrebt werden. Was an Gipfeln so Neues herauskommt, verdient höchstens das Prädikat “zu bedenklich und naiv”.

  8. Crime

    Wie in London durchgesickert sein soll, dürfte der IWF 500 Milliarden Dollar bekommen, um angeschlagenen Staaten zu helfen. Wahrscheinlich werden aus diesen Mitteln Brücken gebaut, damit die immer mehr verarmende Bevölkerung darunter schlafen kann. Verbrennt die Rechenbücher – 1+1 gibt nicht mehr 2.

  9. Es ist der Club der Eitelkeiten, der schönen Worte und der Gesten und um sein Gewissen zu beruhigen, am Schluss, wirklich viel balbla und Bussi Bussi Festchen.

    Fazit des G2o Gipfel:

    teure Deom
    teures g20 Fest
    keine Lösungen im Sack
    Obama will weiterhin Santa Claus spielen
    Ausschau nach bösen Feinden
    und viele Köche verderben den Brei

  10. Während man auf dieser Konferenz berät, wie man am besten ohne grosses Aufsehen unsere Steuerkartoffeln abzocken können, geht die muslimische Masseneinwanderung munter weiter. Die angeblich ” armen ” Muslime bringen weiterhin durch Sammlungen weiterhin genug (Millionen zusammen) um ihre Moscheen zu bauen, während dessen die Bedürftigen sich von der christlichen Karitas vom Verhungern helfen lassen müssen
    bitte hier weiterlesen:
    http://dolomitengeisteu-dolomi.....alien.html

  11. @Dolomitengeist,guter Beitrag, ich sehe das du weisst wie der Hase läuft, ich möchte dazu noch folgendes sagen: Wenns ums Geld geht, ja dann geht die Hure Europa und Helvetia auch mit dem Moslem ins Bett.

  12. schweinsleber

    so ein pech aber auch:
    http://www.bernerzeitung.ch/au.....y/30867178

    das bankgeheimnis für nix geopfert!
    tja, das hätten die deppen des pundesrates auch vorher wissen können.

    übrigens diese aufgeblasene gutherrenart der pleitestaatenvorsteher ist bezeichnend…

    als antwort auf dieses getute, soll man hier taten folgen lassen:

    - eine massive kampagne gegen die steuergläubigen und ihre willigen helfer
    - 6 bundesräte aus dem amt jagen.
    - die botschafter von froschschenkelland, westpakistan, yankeeried und teutschland nach hause schicken.
    - das bankgeheimnis in der verfassung verankern.

  13. schweinsleber

    sehr lesenswerter kommentar von Michael Stürmer in der welt übers bankgeheimnis:

    http://www.welt.de/politik/art.....stion.html


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