31. März 2009 von Redaktion
Zwar wird in unserer linken Presse jede Handtasche von Eva Braun als Zeitzeuge in Szene gesetzt, über die Opfer des linksgrünen Faschismus erfährt man bestenfalls am Rande etwas. Zur Zeit ist der Oberfolterer des Roten Khmer Kang Keng vor Gericht. Er war einer jener, der das rotgrüne Paradies auf Erden vollenden wollte. Eine Überlebende berichtete:
Doch sie lernte bald, worauf es ankam, um zu überleben: Stillhalten und Schuften. Während der Regenzeit spannten sie uns auf den Reisfeldern wie Ochsen vor die Pflüge, denn Maschinen waren im eigenständigen Sozialismus nicht erlaubt. Auch Raupen und Bagger gab es nicht.
Eine solche Welt ohne Abgase in Harmonie mit der Natur entzückt gerade Moritz Leuenberger und die Grünen heute noch. Auch die Kritiker wurden im roten Himmel gut bedient. Ein entsprechendes Zentrum hiess Toul Sleng:
Alle inzwischen verfügbaren Dokumente lassen keinen Zweifel, dass von den mehr als 20.000 Gefangenen, die es zwischen Ende 1975 und Januar 1979 in Tuol Sleng gab, nicht mehr als sieben überlebt haben. Wer in Toul Sleng einsaß, dem wurde gleich am Anfang die “Sicherheitsordnung” (eine Art Lagerordnung) verlesen, die den Verlauf eines Verhörs regelte – ein Auszug: “Auf alles, was du gefragt wirst, hast du zu antworten. Du darfst keine Antwort verweigern. Es ist dir verboten, dich dumm zu stellen, nachdem du die Kühnheit hattest, dich gegen die Revolution aufzulehnen. Es ist dir verboten über den Sinn der Revolution zu diskutieren … “
Viele der Ermordeten waren Kinder, ebenfalls deren Folterer. Wer ein Blick in das rote Paradies werfen will, hier die Photos …
Etwa 2 bis 2,5 Mio. Menschen wurden in Kamboscha in den 3jährigen Herrschaft der Roten Khmer umgebracht, und das bei einer Gesamtbevölkerung von 7 Mio. Menschen. Unsere Presse schwieg über diese Massaker der Kommunisten und tat sie jahrelang als Greulpropaganda ab. Es war schwer, diesen Artikel zu schreiben. Dieser Völkermord überstieg proportional deutlich den Holocaust – sofern ein Vergleich überhaupt …
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Es ist eine Schande das “Das Schwarzbuch des Kommunismus” an unseren Schulen noch keine Pflicht lektüre ist.
Hauptsache wieder einmal über die “Linken” und die Medien (hast du eine Recherche gemacht was die CH-Medien damals über dieses Thema schrieben?) schimpfen….
Was ist neu an diesem Artikel? Nichts.Weder haben die Medien diese Periode “verschleiert” noch finden aktuelle “Linke” diese Tat gut. Der Vergleich zwischen Leuenberger und Kang Keng / bzw. dem “kambodschanischen Soialismus” ist ungefähr gleich intelligent wie der zwischen Blocher / Hitler.
Der Artikel wäre ganz interessant ohne diese ständigen infantilen Vergleiche …schade.
Echt?
Warum laufen die Linken dann mit Che Guevara-TShirts rum. Ihr wisst ganz genau, dass er in Kuba die Konzentrationslager errichtete und tausende Menschen zu Tode foltern lies. Ihr Linken seit die Faschisten von heute.
Der Che ist wieder ein ganz anderes Thema als Kambodscha…
Ich bin kein Fan von Che, Fidel oder sonst irgend einem linken Südamerikanischen Populisten à la Chavez; auch wenn die “Realität” z.B. im Fall Che wahrscheinlich irgendwo in der Mitte (zwischen der Verherrlichung/Verteufelung) sein dürfte.
Natürlich gibt es linken Faschismus und er ist nicht “besser” / “”schlechter” als rechter Faschismus. Nur das ständige Jammern unsere Welt wäre indoktriniert und alles würde verheimlicht ist ganz einfach falsch! Du findest viele Berichte und Bücher z.B. über den sowjetischen Kommunismus und Kambodscha, nur musst du diese Bücher auch suchen und lesen…
Die Linken von heute haben sicher nichts mit den bösen Linken von früher zu tun.
Während sie dies behaupten werfen sie jedem Einwanderungskritiker und Klimakatastropheskeptiker und der Svp gefährliche braune Tendenzen vor…..
Also sind die Linken demzufolge alle aus den Fehlern von früher kluger geworden während Blocher Auschwitz 2 Birkenau neu eröffnen will, oder verstehe ich das falsch?
Fakt ist, dass sich hinter der gemässigte sozialdemokratische Fratze bestimmt einige gefährlichen Extremisten verbergen.
Die Antifa Sturm Abteilung ,die aus linken Wählern besteht (falls sie den Gang zur Urne trozt bewusstseinverändernden Substanzen schaffen) , ist ja ein Paradebeispiel davon.
Schaut Euch doch mal an, wie die Justiz mit den Linken umgeht. Sie werden allesamt immer freigesprochen, bzw. die Verfahren werden eingestellt – sekundiert durch die Presse.
Eine ähnliche Situation hatten wir in den 20iger Jahren in Deutschland – einfach mit umgekehrten Vorzeichen. Ein Mord an einem Linken gab zwischen 4 und 6 Monate Gefängnis, ein Mord an einem Rechten 12 Jahre. Das sind Durchschnittswerte, die kürzlich veröffentlicht wurde.
Lieber elminster, Che war ein pathologischer Killer. Die Geschichte lässt halt keinen anderen Schluss zu. Er hat hunderte Leute kaltblütig erschossen oder exekutieren lassen, und dies nach deren Gefangennahme. Ein schlichter Massenmörder. Das hindert ja heutzutage keinen Gutmenschhen, sein Konterfei auf dem Tshirt zur Schau zu stellen. Vielleicht solltest Du auch mal die Abhandlungen über Rechtsextremismus in der Schweiz zählen( vor allem die über den Nationalfond) und die über Linksextremismus. Allenfalls könnte Dir ein Unterschied auffallen.
“Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören-in ihre Löcher”!
(Franz-Josef Strauss)
@max: Ja, der Che hat einige Menschen umgebracht und darum ist eine Verherrlichung nicht 100% ok. Nur war es nicht das selbe Umfeld wie wir CH es heute haben, sondern es war (asymetrischer) Krieg und niemand hielt sich an “Menschenrechte”; das soll keine Verteidigung des Che sein, nur sollte man dies berücksichtigen.
@all: Was mich einfach erstaunt: Ihr schimpft wie ungerecht die “Rechten” im Vergleich zu den “Linken” behandelt werden/wurden und das alles im öffentlichen Leben “links” indoktriniert sei. Aber wenn ihr einmal etwas die Geschichte der westlichen Gesellschaften betrachtet so werdet ihr merken dass eigentlich meistens “rechte” bzw. “bürgerliche” Regierungen an der Macht waren (so z.B. sagt mir aktuell ein westliches Land mit einer “linken” Regierung! Dürfte schwierig werden…). Nur Sozialdemokraten mit einem pragmatischen Ansatz (z.B. in der Wirtschaft) wie Blair und etwas weniger Schröder konnten sich halten! Ich habe das Gefühl ihr schimpft über alles einfach weil ihr schimpfen wollt….
Wenn ihr wirklich glauben wollt dass alles Schlechte dieser Welt von einer “politischen” Gesinnung her kommt dann muss ich euch bedauern. Die Realität ist immer viel komplexer.
MFG
Elminister du machst es dir zu einfach, die komplexität dieses Themas zu verstehen.
Welch ein aufschrei ging durch die Welt als der Böse Haider Bundeskanzler Präsident wurde, wie teubelten unsere Linken, wie war/ist es mit Blocher????
Der Pöse Pöse Faschismus, ich persönlich kann das nicht verstehen da machen sie für 6Millionen Juden so einen Aufschrei, das dürfe nie mehr passieren, aber einen Völkermord von über 120Millionen Menschen leugnen sie und tun so als sei es nie passiert. Che wird als Held gefeiert und wehe dem der ein T-Shirt des Volkshelden Josef Mengele trägt, der ist ein Pöser Pöser Faschist. Da wird nicht mit zwei gleich langen Ellen gemessen, aber es zeigt mehr die verloggenheit der Linken intullektuellen Schicht mit ihren absurden und Weltfremden Ideen.
Dann fragt man die Linken ob sie für den Völkermord sind, sie lügen mir immer direkt frech ins Gesicht und verneinen. Gleichzeitig schlagen sie auf dem Berner Bundesplatz andersdenkende Menschen brutal ohne jegliche Gnade zusammen.
Nun meine Frage, lieber Elminister wo bleibt da der Sozialegedanke der Linken??????
Wo bleibt der Aufschrei der Jüdischen Minderheit????
@Sokrates: Meiner Meinung nach vermischt du gewisse Sachen.
Über Mengele müssen wir hier nicht diskutieren, miserables Beispiel…
Haider mag evt. zu stark kritisiert worden sein (nicht von “Linken”, sondern von verschiedensten Regierungen) aber was er konkret geliefert hat spottet wirklich jedem Verständnis. Einfach schwach und dazu muss man kein “Linker” sein; das BZÖ ist in Österreich deshalb auch zurecht ziemlich verschwunden.
Über Blocher kann man sich streiten; ich persönlich fand ihn (falls ich ihn argumentieren hörte) nicht allzu schlecht. Nur ist das “An-Ihn-Klammern” einer Volkspartei etwas unwürdig; es gibt in der SVP sicher auch andere “fähige” Leute. Er wurde demokratisch abgewählt (ob es moralisch richtig war darüber kann man streiten) und damit wars das.
Um Che etwas zu “verstehen” musst du wirklich sein Umfeld anschauen: Lateinamerika als “Vorhof” Amerikas (schau mal welche “Regierungen” durch die Amerikaner ohne Wahl eingeführt wurden…durchaus vergleichbar mit dem Habsburg im Mittelalter?!); überall Diktatoren (verschiedenster Couleur) und Bürgerkrieg. Was er genau gemacht hat wissen wir alle nicht (sogar neutale Wissenschaftler diskutieren darüber), sehr sauber wird es nicht gewesen sein….deshalb habe ich z.B. keine besonderen Sympathien für ihn.
Wenn ein Neonazi ein ausländisches Mädchen verprügelt gebe ich persönlich dann der SVP die Schuld? Nein. Das gleiche gilt für den schwarzen Block und die Antifa (der “Anschlag” auf dem Bundesplatz war ein Völkermord?), die man nicht stellvertretend für einen Menschen linken Gedankengutes nehmen darf.
Und was haben die Menschen jüdischen Glaubens damit zu tun?
Ich verstehe diese Vergleiche (Mengele/Che/Blocher/Haider/Stalin) wirklich nicht….man kann diese Sachen nicht so gut miteinander vergleichen (auch nicht “moralisch” besser/schlechter) und vorallem deswegen nicht weil es unsinnig ist.
Durch das Massaker der roten Khmer wird der Holokaust nicht besser und die Parolen der SP nicht (un)glaubwürdiger…Es gibt überall (Land/politische Gesinnung) verrückte Menschen.
Und bitte hört auf mit dem ständigen “alles ist links indoktriniert” -Schrott. Dann solltet ihr halt nicht nur den Blick lesen sondern z.B. die NZZ oder der Bund.
Es scheint der Vergleich Linke in der Schweiz mit der Roten Kmehr sei weit her geholt. Der von der SP und anderen Parteien vorangetriebene Kommunismus beinhaltet aber viele Elemente welche den Frieden in der Schweiz gefärden.
Beispiel sind die vielen Zwangsabgaben. Z.b. immmer höhere Steuern durch sinnlose Ausgaben. Abnahme der Qualität der Volksschule durch Migration bei gleichzeitig explodierenden Schulkosten. Ich kenne Eltern welche ihre Kinder wegen dem hohen Ausländeranteil auf eine andere Schule schikten.
Davon wurde ja auch schon im Züricher TV berichtet.
Überproporzionale Beanspruchung der sozialen Einrichtungen durch Immigranten. Schweizer aber im Ausland keine Unterstützung erhalten, weder Sprachschulung noch Integrationsschulung auf Staatskosten. Auch keine Wohnung, Essen, Krankenkasse usw. So wie es die vielen Jugos,Türken,Tamilen usw. in der Schweiz erhalten & erhielten.
Mitlerweile müssen wegen der Überbeanspruchung durch Folkloremigranten auch andere unter den Kürzungen leiden.
Der Verein Pro Köln hatte auch ein sehenswertes Video ins Netz gestellt, es soll die deutsche Fitna Variante sein. Es Rumort da schon lange, es gibt deutsche welche Türkisch gelernt haben um beim Türken in Deutschland die Bestellung aufgeben zu können.
Man sieht in diesem Video klar dass linke sich gegen die Interessen der Bürger einsetzen, als Entschuldigung gibt es, mann müsse eine Minderheit schützen. Sprich, den Schutz der importierten Folklore & deren schönen multikulturellen Verbrecher.
Etwa 2 bis 2.5 Millionen Menschen innert drei Jahren umgebracht und die Presse schweigt über diesen Massenmord warum? Ja weil es keine Nazis waren sondern rote linke Faschisten.
Man stelle sich vor, dies passierte im Jahre 1975 also dreissig Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs, wo einst die Siegermächte gesagt haben, es wird niemals mehr einen Völkermord geben.
Che und Co waren selbst Massenmörder und hier werden sie von Linken noch als heilige verehrt, wie jetzt die Hamas und Bin Laden, schande über euch.
@elminster
Deutschland wird Links Regiert. Die Merkel nennt sich zwar CDU, die Politik ist aber klar SPD.
Schweiz wird Links Regiert. Die CVP nennt sich bürgerlich, politisiert aber Hand in Hand mit der SP.
Der Artikel macht Sinn, wenn man sich 3 Fragen stellt:
1. Was ist mit den Schweizern die im 2. Weltkrieg für die Komis kämpften?
Die, die in Spanien kämpfen wurden diesen Monat rehabilitiert.
2. Warum darf ein Deutsch-Schweizer nicht auf Deutscher Seite kämpfen, wenn man auf Spanischer Seite kämpfen darf?
3. Was ist mit den Schweizern, die auf Alliirter Seite gegen Hitler kämpften? z.B. in der Fremden-Legion.
Die 3. Frage kann ich nicht beantworten. Es gibt aber 2 Möglichkeiten. Entweder bleiben nur noch 2 Fragen offen oder unsere Regierung ist nicht links sondern kommunistisch.
@ Elminster
Sagt mir aktuell ein Land mit einer “linken” Regierung, war Deine Frage.
@ Alle, korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege.
Da hätten wir Deutschland und Österreich (beide in der Koalition).
Spanien, England, Schweden, Finnland, Polen, Ungarn, Tschechien (seit kurzem),Slowakei, Portugal, Holland und wenn es mir recht ist, wird auch Island links regiert.
Auf Deine Aussage bzgl. Haider und/oder BZÖ lasse ich mich schon gar nicht ein, denn scheinbar bist Du absolut nicht informiert. War vermutlich so ein linker CO2-Ausstoss von Deiner Seite her.
die redaktion: …Schaut Euch doch mal an, wie die Justiz mit den Linken umgeht. Sie werden allesamt immer freigesprochen, bzw. die Verfahren werden eingestellt – sekundiert durch die Presse….
Wen meinst du damit?
die Redaktion kann sich auch neutral vehalten …
Naja, dann sollte man vielleicht einmal die Begriffe “links”, “rechts” und “bürgerlich” definieren. Und für die grosse Mehrheit der CH sind die CVP und FDP halt “bürgerliche” Parteien. Daran kann weder ich noch andere Menschen etwas ändern (sorry, aber wer alles ausser die SVP als “links” bezeichnet gehört halt einfach zu einer kleinen kleinen Minderheit; erinnert mich aber irgendwie an die verschiedenen “Sektenideologien”…)
Wer jetzt davon ausgeht, dass Deutschland und Oesterreich von “linken” regiert wird (sagt dies einmal einem CSU-oder övp- Politiker!), der hat meiner Meinung nach keine grosse Ahnung von diesen politischen Landschaften! (oder Bzw. gehört wieder einer Minderheit an..)
Ich kenne mich mit dem Thema der “schweizerischen” Söldner im 2.WW nicht so genau aus (aber früher war es – obwohl verboten (?) gang und gäbe; unzählige CHer sind z.B. in Asien für Holland gestorben). Ich kann mir aber vorstellen, dass rechtlich gesehen beides (ob man für die Allierten oder die Deutschen gekämpft hat) gleich bewertet wurde. Hingegen dürfte die Reaktion des Umfeldes (“soziale” Reaktion) wahrscheinlich bei ehemaligen Schweizerischen Wehrmachtsoldaten (bzw. auch SS-Verbände) “kühler” ausgefallen sein…Denn im Gegensatz zum ersten WW. war die grosse Mehrheit der Deutschschweizer nicht deutschfreundlich (das ist nicht meine Interpretation; dazu gibt es unzählige Zeitdokumente und Publikationen).
@elminster
du wirst mit der Definition scheitern.
Links ist alles, was hier zu einem theme gerade nicht in den Kram passt.
@elminster:
Das Söldnertum wurde für Schweizer Staatsbürger mit der ersten Totalrevision der Bundesverfassung 1874 verboten. Die einzige Ausnahme bildet die Schweizergarde in Rom.
Während des 2.Weltkrieges haben 1′350 Schweizer in Freiwilligenverbänden der Deutschen Wehrmacht als Söldner gekämpft. (Dies waren auf gut 410′000 Söldnern in entsprechenden Verbänden insgesamt nur gerade 0,33%.) Von denen die nach dem Krieg zurückkamen, haben sich ein grosser Teil selbst gestellt und wurden der Justiz zugeführt. Davon gaben gerade ein Dutzend an, “überzeugte Nazis” zu sein. Alle andern leisteten ihren verbotenen Söldnerdienst als Kampf gegen den Kommunismus. Im Gegensatz zu den Schweizer Spanienkämpfern, die praktisch ausschliesslich aus dem sozialistischen und kommunistischen Milieu stammten, nahmen diese nachweisbar nicht an strafbaren Aktionen teil. Ich möchte nicht die Schreie der Entrüstung der Linken und Grünen hören, wenn es einem bürgerlichen Politiker in den Sinn käme, zu beantragen, diese 1′350 Männer rehabilitieren zu lassen.
Es ist unbestritten, dass die Deutschschweizer Bevölkerung während des Ersten Weltkrieg Sympathien für das Deutsche Kaiserreich hegte. Die Romands waren entsprechend Frankreich-freundlich. Dies führte am Anfang auch zu Spannungen. In den meisten geschichtlichen Abhandlungen wurde jedoch die Deutschfreundlichkeit völlig übertrieben. Interpretationen wie “Jubelstürme bei Kriegsausbruch” oder dass viele Deutschschweizer fast darauf gewartet hätten, auf Seite des Kaiserreiches in den Krieg ziehen zu dürfen, entsprechen den Vorstellungen kranker Gehirne linker Geschichtsklitterer als der Realität.
Naja, daraus wird einfach ein Kreis, denn viele Spanierkämpfer wollten “nur” den Faschismus bekämpfen (analog zu gewissen CHer, welche auf Seite der Deutschen gegen die Russen kämpften)…Andere Zeiten.
Zum ersten WW.: Es gab durchaus in den verschiedensten Landesteilen bewiesenermassen grosse Sympathien für den jeweiligen Nachbar; erklär mir nun bitte was daran “linke Geschichtskitterei” ist! So z.B. entstanden damals heftige Diskussionen, als es um den Einmarsch des Reiches in Belgien ging. Zürich war eine deutsche Hochburg; das Schweizer Militär – welches sich die preussische Militärdisziplin zum Dogma machte (siehe General Wille) – übrigens auch. Was ist daran schlimm?
@Elminster:
Lesen Sie bitte meine Sätze richtig …
hab ich
Soldaten sind Mörder und die Spanienkämpfer sind somit Mörder. Ich bin da mit den Linken einnig, die Mörder gehören nicht rehabilitiert. Wir müssen ein Zeichen der Demokratie und des Friedens setzten und das geht nur wenn diese Verbrecher niemals rehabilitiert werden.
Die Spanienkämpfer haben:
1) Sie haben Zivilisten ermordet
2) Frauen vergewaltigt
3) Menschen getötet
4) einen Krieg unnötig verlängert und so x-tausende Menschen getötet
Die Situation in Burma, vielen Teilen von Afrika und Mexico machen da auch mit solchen Berichten nicht anders weiter…wen interessierts heute ?
Baut nur millionenschwere Andenken an diese weltweiten Grausamkeiten, der Effekt wird sein (oder wie er schon immer war), dass noch mehr auf diesen Pfaden der Taten zurückgreifen werden…
Die “Betroffenheit” an unser allgemeines Bewusstsein lähmt uns nur gerade, wenn wir am Bombenanschlag auf Bali oder London “live” dabei waren – anderenfalls werden wir höchstens von den linken Medien gelähmt ; )
Die “rechte Kleider-Anti-Ordnung” aus Deutschland ist da ein Witz dagegen. Im Londsdale-Pulli schon ein Rechter ?
Die Ufer der Welt verkommen zur absoluten Dummheit ! Verbietet endlich das Fernsehen !
@Karin
du hast recht, wenn niemand ins Militär oder als Söldner ginge, gäbe es keine Kriege.
In letzter Konsequenz braucht man also nur das Militär abzuschaffen und das Söldertum zu verbieten. Niemand will zuerst damit anfangen …
@Karin: Ja, es gibt Menschen, die das so sehen. Nur haben wir CHer eine lange Tradition des Söldnertums…sind unsere Vorväter alles Verbrecher? Eher nicht…
Ihr mögt die Spanierkämpfer nicht besonders. Macht dies doch aber aus moralischen Gründen und nicht weil sie – in euren Augen – auf der “falschen” Seite kämpften!
Noch einmal: Wir heute wissen, dass der Kommunismus scheiterte und ungeheure Verbrechen hervorbrachte. Dies war aber zu Zeiten des Spanischen Bürgerkrieges noch nicht absehbar. Und es gibt halt auch idealistische Menschen, die eine illusorische bessere Zukunft gerne aktiv mitgestalten.
Die gleichen Gedanken kann ich z.B. auch auf die Schweizerischen Freiwilligen bei der Wehrmacht anwenden! Solange sie sich nicht am Genozid verschiedenster Volksgruppen beteiligt haben, kann man sie durchaus als Idealisten verteidigen.
Und schliesslich erlaubt das Söldnertum auch Geld zu verdienen…auch nicht ganz unwichtig.
“@Karin: Ja, es gibt Menschen, die das so sehen. Nur haben wir CHer eine lange Tradition des Söldnertums…sind unsere Vorväter alles Verbrecher? Eher nicht…”
Blödsinn, die Spanienkämpfer waren keine Söldner sondern politische Fanatiker, die dazu bereit waren Menschen mit anderer Meinung zu töten. Sie verstiessen damit gegen die demokratische Tradition der Schweiz und daher sind sie eine Schande für unsere moderne Interkulturelle Gesellschaft. Söldnertum ist übriegens keine Tradition der Schweiz, weil es niemals eine Zeit des Söldnertums gab in der Geschichte der Schweiz(1848). Söldnertum gab es mal im Bund der Eidgenossen, vor über 500Jahren, wo aber soll da den noch die Tradition sein????? Was seit 500Jahren Tod ist, ist wohl kaum mehr eine Tradition.
“Dies war aber zu Zeiten des Spanischen Bürgerkrieges noch nicht absehbar. Und es gibt halt auch idealistische Menschen, die eine illusorische bessere Zukunft gerne aktiv mitgestalten.”
Dein Glück das Winkelried in Amerika gelagert ist, sonst würde ich dich sofort anzeigen, es gibt nicht wiederlicheres als Holocaust-Leugner. Als der Spanische Bürgerkrieg 1936 begann, hatte Lenin bereits 20Millionen Menschen vernichtet und verhungern lassen und Stalin hatte auch bereits etliche Millionen exekutiert. Die spanienkämpfer waren über den Holocaust bestens informiert und in Spanien verübten sie gleichwertige Taten. Ich empfehle dir mal das Buch “Das Schwarzbuch des Kommunismus” zu lesen.
“Die gleichen Gedanken kann ich z.B. auch auf die Schweizerischen Freiwilligen bei der Wehrmacht anwenden!”
Also aussert dir unterscheidet da niemand hier, für mich sind die SS-Soldaten und die Spanienkämpfer das selbe Gesindel. Was soviel heisst wie politische Fantiker, bereit andere Menschen zu töten nur die Ideologie oder Religion, heute würden wir wohl die Spanienkämpfer am ehesten mit den islamischen fundementalisten vergleichen.
Schweizer Soldaten kämpften in allen Teilen der Welt, auch im 19. und 20 Jhd. Im heutigen Indonesien, auf den Philippinen, in Italien, in Amerika usw. Die Schweiz hat durchaus eine Söldnertradition. Du findest im Nationalarchiv in Bern in den (frühen – Mitte 19. Jhd und später) Nachforschungsfonds unzählige Vermisstmeldungen von Schweizern….
1936 gab es noch kein Internet, freie Presse im eigentlichen Sinne und “moderne” Fernsehreportagen. Falls deine Grosseltern ein Tagebuch geführt haben kannst du ja dann einmal darin nachlesen, was konkret sie von der damaligen Zeit gewusst haben; es ist eine bereichernde Erfahrung!
Ich habe keinen Grund die “Spanierkämpfer” zu verteidigen; nur sie zu verdammen ist genau so unsinnig! Nocheinmal: Dann müsstest du doch noch einige deiner Vorfahren verfluchen!
Es gab auch Schweizer die Sklavenhandel betrieben, vergewaltiger, Pädophiele, Massenmörder, etc. sollen wir nun all das als unsere Schweizerische Tradition anerkennen. Was einige wenige Verbrecher machen kann man nicht auf ein ganzes Volk übertragen, von diesem Gesindel stammst du übriegens ab. Annerkennst du hier und jetzt ein Bastard zu sein? (Sorry für meine direkte Art)
In der französischen Fremdenlegion kämpfen Menschen aus aller Welt, kann man nun den Russen, Polen, Letten, etc. vorwerfen weil ein paar Spinner sich dort melden, sie haben eine Söldnertradition???? Das ist ebenso unsinnig wie wenn so Idioten vor mir stehen und mich des Sklavenhandels bezichtigen, nur weil eine Handvoll Schweizer da mal Geld verdient hat. Wenn man dann erwänht das mehr als eine Handvoll Asyl-Neger bei uns Kriminell sind und nun alle Neger von mir aus als Verbrecher angesehen werden. Tritt meist ein verzehrtes Hass Gesicht auf mit unverständniss.
Und das 1936 in Europa nichts bekannt war das 20Millionen Menschen Qualvoll verhungerten ist wohl ein Witz. Die Linken liessen Frauen und Kinder, sogar Babys Qualvoll verhungern zum Ruhme des Sozialismus, weil sich die Menschen weigertern diesem Regime treue zu leisten.
es gab eben eine Zeit, wo Schweizer im eigenen Land zuwenig zum Leben hatten und auswanderten …..
@maurus
Mag sein, nur sind das keine Schweizer mehr sondern Amerikaner, Afrikaner oder Asiaten. Ich kann ja wohl auch nicht behaupten ich sei Deutscher, nur weil meine Vorfahren die Italiener aus diesem Land vertrieben haben und aus dem Norden kammen.
Aber luschtig finde ich wie Linke wie du, bei jedem kriminellen eingebürgerten Ausländer darauf hinweisen das er ja nun ein “guter” Schweizer sei. Aber bei ehemals ausgewanderten Schweizern wird bis in den Tod und die heutige Zeit darauf hingewisen das sie Schweizer sind und ich eine angebliche Schuld zu tragen habe.
Die Dummheit der Linken geht soweit das die Mestizen Abkömmlinge dieser Verbrecher(Kolonisten), behaupten wir Europäer seien Verbrecher. Wie im Fall Chavez/Venezuela wo 60% der Bevölkerung(Mestizen sind) von den Verbrechern(Kolonisten) abstammt. Wenn mein Grossvater ein übler Verbrecher ist, kann ich wohl kaum den Onkel dafür verantwortlich machen.
Am luschtigsten finde ich wenn Linke von Tradition sprechen, die sind so blöd und wissen nicht mal was Tradition ist, wie oben angedeutet(Elminster). Hätten wir eine Söldnertradition wäre ich ein Söldner oder im Minimum ein Mitglied meiner Familie, oder wenigstens ein Bekannter.
So redet man von Traditionen die es wohl nur in den Köpfen von ein paar möchtegern intulektuellen Linken gibt.
Aber luschtig finde ich wie Linke wie du ……
ab hier liegst du leider falsch, was meine Person anbetrifft, und Verallgemeinerungen sind so oder so untauglich.
Das links und dumm ist übrigens saublöd. Ich kenne mehr rechte, die dumm sind. Ausserdem ist der “Dummheitsgrad” kein Massstab für den Erfolg, den jemand im Leben hat. (Erfolg misst sich nicht nur in Fr.)
Ich wünschte mir sehr, dass du deine Meinung kund tun kannst, ohne in jedem Satz “dumm” zu verwenden.
Sonst müsste ich mal nach deiner Schulbildung und bei deren fehlen nach deinem Erfolg fragen.
@Karin: Das Söldnertum war eine helvetische Tradition (kein Verbrechen!). Punkt. Das ist eine einfache Feststellung ohne jegliche moralische Wertung! Wäre ich in diesen Zeiten aufgewachsen, so hätte ich mein Glück vielleicht auch so im Ausland versucht. Dies mit Sklaverei und Sextourismus zu vergleichen ist unsinnig.
Und du betrachtest die vergangenen Zeiten aus der heutigen Sicht, wo die verschiedenen Medien weltweite Phänomene blitzschnell über den ganzen Planeten verschicken. In den 30er jahren hatte der normale deutsche Haushalt z.B. (damals immerhin doch schon eines der besten entwickelten Länder der Welt) noch nicht einmal unbedingt ein Transistor (Radio)…
“@Karin: Das Söldnertum war eine helvetische Tradition (kein Verbrechen!). Punkt.”
Jetzt sind es schon helvetische Traditionen *lach*, ich wusste gar nicht das die Helvetier mal als Söldner dienten, nenne uns mal Quellen. Vorallem aber wie kann eine Kultur die um 58v.Chr. Unterging für die Verbrechen der Spanienkämpfer verantwortlich gemacht werden??? Kann man denn, einen Mord durch einen anderen Mord rechtfertigen? Die Spanienkämpfer haben eindeutig gegen die Schweizerische Tradition und unser Gesetzt verstossen das es Schweizern verbietet in fremden diensten Krieg zuführen. Ob die Helvetier nun in Cäsars Armee freiwillig als Söldner gegen die Helvetier Kämpften, hat doch keinen Einfluss in der Gegenwart. Oder darf ich Frauen vergewaltigen weil es eine Tradition in der Steinzeit war??? Ich denke es wäre Zeit wieder mal in der Realität zu landen.
“Wäre ich in diesen Zeiten aufgewachsen, so hätte ich mein Glück vielleicht auch so im Ausland versucht.”
Auswandern hat ja nichts mit Söldnerdienst zu tun, Söldner kehren zurück auswanderer nicht.
“Dies mit Sklaverei und Sextourismus zu vergleichen ist unsinnig.”
Sextourismus ist eine Schweizerische Tradition im Gegensatz zum Söldnertum. Ich persönlich kenne mehr SextouristInnen als SöldnerInnen, sie haben mit dir viel gemeinsam den auch sie suchen ihr Glück auch im Ausland. Ausserdem habe ich mich nur darüber lustig gemacht wie man Sachen zur Tradition erklärt die gar keinen Rückhalt in der Bevölkerung hat. Es war übrigens eine Helvetische-Römische Tradition andersgläubige zu töten, zu verunglimpfen, etc, damit haben wir nun das Recht von Elminster die Muslime und Juden zu töten und zuverunglimpfen, oder doch nicht?
“In den 30er jahren hatte der normale deutsche Haushalt z.B. (damals immerhin doch schon eines der besten entwickelten Länder der Welt) noch nicht einmal unbedingt ein Transistor (Radio)…”
Stimmt *lach* und die Zeitungen und Telefone wurden ja erst vor 10Jahren erfunden. Mein Grossvater wusste 1936 nicht mal das es enet der Grenze ein anderes Land gibt, als Schauffhauser dachte er unser Land grenze an den Ozean.
@Karin: Du vermischt so viel Blödsinn zusammen…
Helvetik hat nichts mit den keltischen Helvetier zu tun.
Die CHer Söldnertradition ist ganz einfach ein Fakt. Geh einmal ins Nationalarchiv in Bern und durchwühle die verschiedenen (Militär- und Vermissten-)Fonds. Es gibt übrigens auch unzählige Bücher darüber, so z.B. “Un Suisse à Java et Bornéo – au service de Hollande”; Denise Chevalley; Editions Slatkine; Genève; 1998.
Dann liess einmal eine Zeitung aus den 30iger Jahren…oder informier dich über die “Internationalität” der damaligen Zeitgenossen. Viel Spass
@Karin:
“Soldaten sind Mörder [...]“: Diesen primitiven Tucholsky-Ausspruch will ich mir verbitten haben! Wenn ein Soldat im Konfliktfall seinen Feind erschiesst, handelt er in höherem Auftrag. Im Gegensatz dazu handelt ein Zivilist, der eine andere Person tötet, aus niederen Beweggründen. Während eines Konfliktfalls gelten das Kriegsvölkerrecht (KVR) und die Genfer und Haager Abkommen. Die Einschränkung für das KVR betrifft den Fall eines Bürgerkrieges. In diesem Falle gilt es nicht. Strafbar machen sich nur Soldaten, die sich nicht an die Regeln der entsprechenden Abkommen halten.
@Elminster:
“Noch einmal: Wir heute wissen, dass der Kommunismus scheiterte und ungeheure Verbrechen hervorbrachte. Dies war aber zu Zeiten des Spanischen Bürgerkrieges noch nicht absehbar. Und es gibt halt auch idealistische Menschen, die eine illusorische bessere Zukunft gerne aktiv mitgestalten.
“:
Entweder sind Sie so blauäugig oder unverbesserlicher Stalinist? Man bereits über die erste Säuberungswelle des Georgiers, die seit 1928 lief, Bescheid. Die Ausmasse kannte man noch nicht, doch dass es sich um mehrere Millionen Menschen ging, das war bekannt.
Nach dem Spanischen Bürgerkrieg erhärteten sich in der Schweiz sehr rasch die Hinweise, dass die auf Seite der Kommunisten tätigen Schweizer Söldner an Verbrechen teilgenommen haben. Besonders als sich nicht wenige der “bewährten Kämpfer für die Arbeiterklasse” (Zitat Molotov) direkt von Spanien in die Sowjetunion absetzten, um mit der Roten Armee in einem kommenden Krieg mit einem grösseren Heer versuchten, ihre Ziel eines paneuropäischen Kommunismus zu erreichen.
Angesichts der politischen Lage verzichtete man zugunsten der inneren Einigkeit auf eine grössere Diskussion. Nach 1945 taten dann die Linken, die nun seit 1943 mit dem Umstürzler Nobs einen Vertreter im Bundesrat hatten, alles daran, die Chose totzuschweigen und vor allem jeden, der das Thema auf das Parkett brachte, gleich braun einfärbten.
@karin: es stimmt wirklich – google mal untem dem titel “reisläufer”. da findest du tonnen an informationen.
früher hatten wir in der schweiz keine migros mit 100 varianten pro artikel sondern ned wirklich viel zu futtern. also verliessen viele ihre dörfer und verdingten sich als reisläufer.
gut die letzte geschichtsunterricht in der schule liegt schon mehr als 10 jahre zurück – aber ich glaub das reisläufertum wurde erst verboten nachdem bei einer schlacht um mailand? rum schweizer gegen schweizer gekämpft haben.
naja fakt ist die schweizer soldaten die im ausland gekämpft haben – heutige söldner waren die am gefürchtesten truppen in ganz europa weil sie absolut tödlich waren…
übrigens karin hast dich noch nie gefragt warum ausgerechnet ne schweizergarde den papst beschützt und nicht freiweillige aus allen christlichen länder? *g* genau diese truppe kommta uch von damals her…
das zeigt uns doch deutlich, dass wir schweizer gar ned so ungefährlich sind – und das sollte man jedem feind (peer – obama – putin) mal klar machen. wenn wir zu unseren waffen greifen sind wir effektiver als jegliches SS batailon ;p
“Es gibt übrigens auch unzählige Bücher darüber, so z.B. “Un Suisse à Java et Bornéo – au service de Hollande”; Denise Chevalley; Editions Slatkine; Genève; 1998.”
“Ein Schweizer auf Java und Borneo – im holländischen Militärdienst”
Aha aufgrund eines einzelnen ist es bereits Tradition. *lach*
Befass dich erst mal damit was Tradition ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tradition
Schweizer Söldnertum ist ein Mythos, es gab ihn nur vom 14-16Jahrhundert und bei Napoleon war es mehr zwang als Freiwilliglkeit. Und 1936, gab es Garantiert keine Schweizer Söldnertradition, das ist humbug von dir. Und diese Spanienkämpfer waren politische Fanatiker und keine Söldner, Söldner kämpfen für Sold=Lohn, was bei den Spanienkämpfern nicht der Fall ist.
“Helvetik hat nichts mit den keltischen Helvetier zu tun.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Helvetik
Du sprichst ja von helvetischen Traditionen, ich weiss nur nicht was du damit meinst, zumal ich weder Rote Haare besitze und auch praktische keine Rothaarigen Menschen kenne. Die Helvetier wurden ja bei Bibracte biologisch und kulturell ausgerottet.
“Dann liess einmal eine Zeitung aus den 30iger Jahren…oder informier dich über die “Internationalität” der damaligen Zeitgenossen. Viel Spass”
http://www.dictatorofthemonth......eninDE.htm
Habe ich gerade gemacht und da waren ganze Staaten beim Umsturtz des Zarenreiches beschäftigt, es gab Krieg und politische Intriegen und in West-Europa wusste man nichts. *lach*
Es reissten sogar unsere Sozialdemokraten nach Russland und lobten die Fortschritte(Völkermord?) von Lenin und Stalin, welch ein Paradis dort herrsche. Auschwitz war wohl in deren Augen auch ein Paradis, Bravo Adolf machs nochmal wie Stalin. Unsere Sozialdemokraten reissten auch nach China, Kuba, und all die anderen Kommunistischen Länder, über ihre Reisen berichteten sie ausführlich in ihren Parteizeitungen und ihren Kommunistischen Gruppen. Die Spanienkämpfer waren begeisterte Kommunisten und die wollten in Spanien ein weiteres UDSSR-Land errichten, diese Menschen waren bereit Menschen zu töten und ihre Ideologie mit Gewalt zuverbreiten wie christliche und Islamische Fundementalisten. Ohne Rücksicht auf Verluste. Die Spanier können stolz sein auf ihren General-Franko, denn ohne ihn wären Millionen von Spaniern brutal ermordet worden. Auch Hitler bewahrte hier Millionen Menschen vor den schlimmsten Qualen, dank dem Heldenhaften Einsatz der Legion Kondor. Krass, wenn ich daran denke das meine Freundin jetzt vielleicht gar nicht Existieren würde ohne Franko, das ihre Grosseltern irgendwo in Konzentrationslagern in den Bergen Exxekutiert wurden. Und unsere SPler die Spanienkämpfer und das Paradis in Spanien als Erfolg loben würden.
Die Spanienkämpfer zu rehabilitieren, ist eine schallende Ohrfeige für jeden eingewanderten Spanier.
@Karin: Wenn du das Buch gelesen hättest, so wüsstest du nun, dass der Berichterstatter eben nicht der einzige CHer in diesen Gebieten war; er selbst traf x-verschiedene Landsgenossen in x-verschiedenen Situationen (vom Offizier bis zum Tode Verurteilten!)
Grundsätzlich darf man die linken Spanierkämpfer nicht glorifizieren (wobei Karin’s Weltbild leider auch sehr verzerrt – “heldenhafter Einsatz der Legion Kondor”???Gehts noch??? – ist: Franco startete den Putsch von Afrika aus; unterstützt von den verschiedenen faschistischen Regierungen Europas und war danach auch nicht unbedingt der angenehmste Zeitgenosse – sprich Diktator!) es gab sicher Greueltaten auf beiden Seiten.
Aber nocheinmal: Was man heute über den Kommunismus weiss (auch dank den in den 90er Jahren neu geöffneten Archiven in Moskau) entspricht nicht dem Wissen der damaligen Zeit! Du kannst bei einem damaligen Zeitgenossen nicht das gleiche Wissen (Gerüchte sind keine Fakten) voraussetzen wie bei einem heutigen Geschichtsbuch. Der Sozialismus (übrigens ebenso wie die verschiedenen “völkische Gemeinschaften” im damaligen Europa) war für viele damalige Menschen halt einfach eine (naive) Wunschvorstellung…und deshalb waren sie nicht alle Kriegsverbrecher.
“Der Sozialismus (übrigens ebenso wie die verschiedenen “völkische Gemeinschaften” im damaligen Europa) war für viele damalige Menschen halt einfach eine (naive) Wunschvorstellung…und deshalb waren sie nicht alle Kriegsverbrecher.”
Von Naiv kann keine Rede sein, den noch heute verehren viele Sozialdemokraten die Massenmörder des Sozialismus. Es findet kein Parteitag der SP statt wo keine Massenmörder verehrt werden. Kann den jemand einfach ein paar Menschen ermorden und dann sagen hey ich war einfach naiv? Die Spanienkämpfer waren kaum Naiv, sondern kaltblütige Killer, jeder Mensch weiss wenn er eine Waffe bekommt was er damit macht. Und wer sich freiwillig in den Kriegsdienst meldet der weiss genau das er Menschen töten wird. Was man Spaniern hochhalten muss das sie viele politische Extremisten aus unserem Land erschossen haben zum Glück, als sie zurück kammen konnten sie in der Zahl geschwächt weniger unser politisches Klima vergiften.
“Grundsätzlich darf man die linken Spanierkämpfer nicht glorifizieren (wobei Karin’s Weltbild leider auch sehr verzerrt – “heldenhafter Einsatz der Legion Kondor”???Gehts noch??? ”
Warum? Sie haben so schliesslich einen Völkermord verhindert und ohne diese Legion wäre ich jetzt wahrscheinlich Singel. Das Franco Kommunisten erschiessen lies Werte ich als positiv, den Menschen die einen Völkermord planten zu erschiessen ist sinnvoll, solche Menschen braucht keine Gesellschaft, der Kommunismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen. Heute versucht man das natürlich als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu werten. Das die angeblichen Opfer(Kommunisten) aber einen gemeinen Holocaust an der Zivilbevölkerung planten wird grossartig verschwiegen. Es gab kein Land in der Welt-Geschichte wo Kommunisten an der Macht waren und es keinen Völkermord gab.
Die Spanienkämpfer wollten in Spanien ein Terrorregime etablieren und zum Glück sind sie gescheitert.
@Karin: Ich mache es kurz: Du hast keine Ahnung von Geschichte!! Die Fronten im spanischen Bürgerkrieg waren unendlich (!!!) viel komplexer, als du es hier darstellst (“Kommunisten”, “Terrorregime”, “Völkermord”?). Franco putschte gegen eine demokratisch (!) gewählte liberale-sozialistische Regierung. Und dies führte dann zu einer Eskalation der seit Jahren schwellenden Reibereien zwischen extremen Linken (Anarchisten u.a. = nicht der Regierung angehörend) und dem rechten Flügel, wo man Monarchisten, Karlisten, die katholische Kirche usw fand. Hinzu kamen die Widerstandskämpfe der Katalanen und Basken für ihre Unabhängigkeit; vorhergehende misratene Wirtschaftreformen, aussenpolitische Niederlagen und innere Spannungen (Rolle der katholischen Kirche; der Armee; der Arbeiterverbindungen usw.). Später kam dann noch das Ausland hinzu: Italien und Deutschland auf Seiten der Aufständischen (ja, die “Guten”…) und auf Seiten der “Kommunisten (ich übernehme deine Sprache: Die “Bösen”…die Wissenschaft nennt sie Republikaner, eben weil sie so heterogen waren) linksgesinnte Freiwillige aus der ganzen Welt und die Sowjetunion mit Waffen- und Knowhowlieferungen.
Aber schön, wenn man eine so einfache Weltansicht hat und alles den bösen Kommunisten in die Schuhe schieben kann…Macht es sicher sehr viel einfacher. Ich hoffe nur (für dich und dein Umfeld), dass du im Alltag die Sachen etwas nuancierter betrachtest!!!
“Franco putschte gegen eine demokratisch (!) gewählte liberale-sozialistische Regierung.”
Ja er putschte gegen die “demokratische Volksfront” was sehr demokratisch klingt, allerdings versteckten sich hinter diesem Parteien Bündnis Extreme Demokratiefeindliche Mächte wie:
- Sozialisten
- der stalinistische PCE
- der linkskommunistische Partido Obrero de Unificación Marxista (POUM)
Franko hat zu Recht gegen diesen Mächte geputscht und damit hat er gezielt einen weiteren Massenmord verhindert. Er ist der Stauffacher Spaniens, hätte es einen Franko in Deutschland gegeben wäre Hitler nie an die Macht gekommen, wohl kein Politiker hat im 20. Jahrhundert mehr Zivilcourage gezeigt als er, nicht wegsehen war seine Devise sondern hinsehen und handeln.
“Ich hoffe nur (für dich und dein Umfeld), dass du im Alltag die Sachen etwas nuancierter betrachtest!!!”
Pech wer Links ist, ich sage meine Meinung offen und klar und die Linken kuschen immer vor mir, da sie meist argumentativ unterlegen sind. Somit dominiere ich meist bei politischen Diskussionen, meist überzeuge ich den ersten und dann folgt der Dominoeffekt und der Rest hat dann Angst vor dem Gruppendruck und so sind sie lieber still. Argumente sind das eine, Rhetorik und Psychologie das andere.
@Karin
Deine politischen Diskussionen möcht ich gern mal sehen!
Leider wurde die “frente popular” aber von der Mehrheit der damaligen Spanier gewählt…Und die danach regierende Regierung grenzte sich lange Zeit sehr stark von den extremen Linken ab und versuchte eine stabile Mitte zu bilden. Bis dann eben Franco einschritt! Was passiert wäre, wenn Franco nicht geputscht hätte, steht komplett in den Sternen. Nur: Die relativ konservativen Rechten haben vor dem Wahlsieg das Land ziemlich in den Ruin getrieben…aber stimmt, das sind ja die “Guten”!
Eine politische Diskussion ohne Argumente ist doch ziemlich sinnlos. der Sinn einer Demokratie ist ja gerade eben der AUSTAUSCH verschiedener Ideen…
@Karin
Selbstbewusstsein …. ich halte dich aber hier eher für einen schlechten Argumentierer und schlechten Taktierer. Du wiederholst immer die gleichen Schematas, redest das, was deine parteigenossen auch schon x-mal sagten und selten bringst du was neues.
Ich kann aber durchaus verstehen, dass du in politischen Diskussionen siegst. Das spricht nicht für deine Gesprächspartner.
Negativ zu argumentieren ist allerdings auch einfacher, als sich zu verteidigen.
@maurus: Ich denke nicht, dass gerade SIE einem andern Forumsteilnehmer / einer anderen Forumsteilnehmerin das x-fache Wiederholen derselben Schemata vorwerfen können. Sobald ihre Argumentation beendet ist, beschuldigen Sie die SVP, Blocher, Berlusconi, etc.
Karin mag zwar einige Male ordentlich gewagt argumentiert haben. Die “Legion Kondor” war eine von vielen zu Gunsten Francos eingesetzten fremden Truppenteile, die durch mehrmalige spektakuläre Einsätze zu Ruhm und Ehre gekommen ist. Das ist halt das Glück der Flieger. Mehr nicht. Da es sich um Deutsche gehandelt hat, werden diese Männer verteufelt. Wären es Piloten der RAF oder der USAF gewesen, wäre ihnen der Heldenstatus gesichert. Egal, ob sie nach dem “offiziellen Bombardement” noch mit Tiefflügen ein kriegsrechtswidriges Jagen der zuvor ausgebombten Zivilisten und diese dabei mit den Bordkanonen (MG’s) wie die Kaninchen zusammengeschossen hätten (so geschehen in Dresden, Pforzheim, Crailsheim uam.)
Wir haben ja eine Bundesratspartei mit Doppelvertretung, die 1956 und 1968 der Sowjetunion jeweils zur “Zerschlagung der konterrevolutionären Bewegung” gratulierte und den Regierungen der WAPA-Staaten gegenüber mehr als nur devot war.
Ihr könnt es drehen wie ihrs wollt, nur ändert es nichts an den Fakten der Tatsache das die Spanienkämpfer politische Fanatiker waren, Kriegsverbrecher und sie nur in den Krieg zogen mit Ziel aus Spanien ein Kommunistisches Land machen. Von demokratischen Werten hielten diese Verbrecher eben sowenig wie von Menschenrechten.
“Eine politische Diskussion ohne Argumente ist doch ziemlich sinnlos. der Sinn einer Demokratie ist ja gerade eben der AUSTAUSCH verschiedener Ideen…”
Ich bringe Fakten nur werden die natürlich nie von den Linken als Fakten anerkannt. Dein Spruch mit dem austausch der Ideen finde ich echt luschtig, den solltest du mal im Bundeshaus verbreiten. Menschen die solche dummen(für mich kindisch und dumm) Sprüche bringen, sehen sich meist als was besseres als die anderen und nur ihre Argumente und Ideen zählen. Demokratie heisst nicht Frieden, sondern Kampf und ich nehme mir das Recht meine Sichtweise zuverbreiten und dieses Land nach meinem Gusto zuformen und dieses Recht nehmen sich meine Kinder später auch.
“Du wiederholst immer die gleichen Schematas, redest das, was deine parteigenossen auch schon x-mal sagten und selten bringst du was neues.”
Was habt ihr den neues gebracht??? Etwa x-mal die Idee mit der Söldnertradition?? *lach*
“Ich kann aber durchaus verstehen, dass du in politischen Diskussionen siegst. Das spricht nicht für deine Gesprächspartner.”
Ja da hast du Recht unsere Mitbürger sind dumm, ich bewege mich ja in der Gesellschaft und viele Menschen sind wirklich dumm und lassen sich manipulieren. Ich dachte immer Sozialisten wie du sind Menschenfreunde.
“Negativ zu argumentieren ist allerdings auch einfacher, als sich zu verteidigen.”
Man muss weder negativ argumentieren noch sich verteidigen, das zeigt mir deine unerfahrenheit, von Rhetorik, Einfühlungsvermögen und psychologie scheinst du keine Ahnung zu haben.
@Bärner Bär: Naja, die Legion Kondor würde ich jetzt einmal auf die exakt gleiche Stufe stellen wie die auf Seiten der Republikaner kämpfenden “Freiwilligen”. Es gab von dieser Einheit sicher militärische Glanztaten, aber ebenso Kriegsverbrechen und ähnliches. Interessant wird es dann, wenn man die Karriere einiger dieser deutschen “Helden” (Karin dixit) weiterverfolgt: Nicht wenige begingen dann im 2. WW. Kriegsverbrechen (Lagerleiter usw.), einige waren “korrekte” Soldaten in der Wehrmacht und blieben später auch nach dem Krieg in militärischen Aemtern / Ehre. Also ein relativ heterogenes Gemisch.
Witzig finde ich nur, dass man einerseits den bösen Linken historische Blauäugigkeit vorwirft, aber andererseits eine viel naivere Weltsicht propagiert…Und noch einmal: Beweist mir bitte (mit logischen Argumenten!), dass Spanien ohne den Putsch Francos eine kommunistische Diktatur geworden wäre!
@ Karin
…. und ich nehme mir das Recht, meine Sichtweise zu verbreiten und das Land nach MEINEM GUSTO zu FORMEN ….
Kommt mir irgendwie bekannt vor.
@Charakter
Klar kommt dir das bekannt vor, entweder gehörst du jenen Leuten die formen oder sich formen lasen.
“Und noch einmal: Beweist mir bitte (mit logischen Argumenten!), dass Spanien ohne den Putsch Francos eine kommunistische Diktatur geworden wäre!”
Gab es Schweizer freiwillig im Bosnienkrieg? Nein, warum den nicht? Es ist ja deine und meine angebliche Tradition in den Krieg zu ziehen.
Oder wo waren sie in anderen Kriegen? Hab ihr schon mal freiwillige gesehen die in den Krieg ziehen um eine Demokratie zubewahren?????
Also ich habe sowas noch nie gesehen, ausser bei politischen Fanatikern die aber nichts von Demokratie hielten.
Viele Parteien die unter dem kürzel Volksfront an die Macht kammen hatten keine demokratischen Ziele sondern die errichten eine Kommunistischen Gesellschaft, es drohte wie im Fall Hitler ein Parteinverbot etc., dem kam General Franco mit einem Putch zuvor.
Eine Kommunistische Gesellschaft bedeutet immer, viel Arbeit ohne Lohn, kein Recht auf eine eigene Meinung, Bedinungsloser Gehorsam, Hass auf andersedenke, wegnahme aller Besitztümer, ein solches Spanien konnte und wollten die Spanier nicht aktzeptieren und so begann der Bürgerkrieg.
Linke sind und waren immer demokratie feindlich, andere Meinungen aktzeptieren sie nicht. Die SP und Grünen haben bisher bei jeder SVP-Demonstration zu Gewalt aufgerufen, mir ist keine Demostration der SVP bekannt wo Juso, SP, Grüne nicht Krawalle anzettelten.
“Und noch einmal: Beweist mir bitte (mit logischen Argumenten!), dass Spanien ohne den Putsch Francos eine kommunistische Diktatur geworden wäre!”
Um es noch deutlicher zusagen, soll das eigentlich ein Witz sein?
Da nehmen solche Parteien an der Wahl teil und es gibt Leute die offenbar nicht wissen was deren Ziele sind.
- Sozialisten
- der stalinistische PCE
- der linkskommunistische Partido Obrero de Unificación Marxista (POUM)
Man beachte Stalinistische Partei, welcher Ziele hatten die wohl????
Als die FPö in Oesterreich an die Macht kammen, welch ein Theater zogen die Linken in Europa ab. Man beachte die FPö ist zu 100% demokratisch wie die SVP, das aber Parteien wie die Stalinistische PCE die Politik Stalins vertrat interessiert offenbar niemanden. Das ist offenbar so normal wie das der Stalin lächerliche 50Millionen Menschen getötet hat.
Ja wie komme ich Spinner und vollidiot den auf die absurde Meinung die stalinistische PCE und der linkskommunistische Partido Obrero de Unificación Marxista (POUM) eine kommunistische Diktatur planten.
@Elminster
Ja hast recht, die Kommunisten planten keine Machtübernahme und der liebe Stalin hat einfach aus Goodwill Parteien und Politiker mit seinem Namen unterstützt. Der Liebe Stalin hat auch so grosszügig die demokratische Volksfront aus Goodwill natürlich ohne nebeninteressen mit Waffen und Kriegsmaterial versorgt. Stalin war zweifelsohne der Mathma Ghandi des Sozialimsus und seine Menschenliebe war unübertroffen, die 50Millionen Toten sind ihm ewig dankbar.
@ Karin
Ich hab ja nichts gegen Deine Gedankenstränge einzuwenden, ganz im Gegenteil. Es war einzig die besagte Äusserung.
Vermutlich bist Du Weltwoche-Leser, wenn nicht, so lies mal. Zwar, darf ich das überhaupt? Köppel möge mir verzeihen, aber das ist ein Thema, dass alle angeht ob jetzt mit oder ohne Weltwoche-Abo.
Wem die Stunde schlägt
Das Parlament will die Schweizer, die im Spanischen Bürgerkrieg kämpften, rehabilitieren. Mit fragwürdigen Argumenten.
Von Philipp Gut
Läuft alles nach Plan, segnet der Ständerat am Donnerstag ein Gesetz zur «Rehabilitierung der Schweizer Spanienfreiwilligen» ab. Der Nationalrat hatte ihm bereits Anfang Dezember zugestimmt, «unterstützt» vom Bundesrat. Mit dem neuen Gesetz werden die Urteile gegen jene Söldner aufgehoben, die im Spanischen Bürgerkrieg (1936—1939) auf Seiten der Republikaner kämpften (für die etwa dreissig Freiwilligen, die sich auf der Gegenseite für den Putschgeneral Francisco Franco engagierten, gilt die Rehabilitierung nicht). Der heute noch gültige Artikel 94 des Militärstrafgesetzes verbietet den Bürgern der neutralen Schweiz fremde Militärdienste.
Wenn das Parlament die rechtmässigen Urteile aufhebt, zeugt dies von einem bemerkenswerten Wandel in der Schweizer Politik. Bisher scheiterten ein knappes Dutzend Versuche, die Spanienkämpfer zu rehabilitieren — der erste schon während des Krieges 1937, lanciert vom Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Schweiz (KPS), Marino Bodenmann.
Der Funktionär und Nationalrat verfolgte handfeste Interessen. Die KP warb, wie in anderen Ländern auch, Freiwillige an. 60 Prozent der Schweizer Spanienkämpfer waren Kommunisten. Mehr noch: Die Partei versuchte die Freiwilligen zu disziplinieren und zu kontrollieren. Im August 1937 reiste Bodenmann persönlich ins Kriegsgebiet nach Albacete, um dort unter den Schweizern «aufzuräumen», wie der linke Journalist und Buchautor Ralph Hug schreibt. Bis auf zwei Ausnahmen gingen sämtliche weiteren Bemühungen um eine Rehabilitierung von Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten aus.
Das gilt auch für den jüngsten Vorstoss, eine parlamentarische Initiative des St. Galler SP-Nationalrats und Gewerschafters Paul Rechsteiner. Kommt sie durch (und danach sah es bei Redaktionsschluss am Dienstag aus), würde die jahrelange Lobbyarbeit einer kleinen Gruppe mit Erfolg gekrönt. Rechsteiner hatte bereits 1999 einen ersten Anlauf genommen, um die Urteile gegen die Spanienkämpfer, die «FluchthelferInnen» sowie die «Teilnehmenden an der französischen Résistance» aufzuheben.
Die Zentrale der Rehabilitierungsbewegung liegt in St. Gallen. Federführend ist neben Rechsteiner der erwähnte Ralph Hug, ehemaliger Journalist der Wochenzeitung und Redaktor beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund. Hug bereitet das Thema in Artikeln und Büchern publizistisch auf, und in seinem «Pressebüro» laufen die Fäden der Interessengemeinschaft Spanienfreiwillige zusammen, die als Hauptziel «die rechtliche Rehabilitierung» der Kämpfer anführt.
Jetzt scheint das Ziel erreicht. Doch es stellt sich die Frage, was die Aufhebung der Urteile aus den dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts bringt. Zumal von den rund 800 Schweizer Spanienfreiwilligen nur noch vereinzelte am Leben sind. Es gehe, sagt denn auch Paul Rechsteiner, «weniger um die Individuen als darum, wofür ihr Einsatz steht». Der Initiativtext fügt zur «Begründung» an, die Schweizer in spanischen Kriegsdiensten hätten «durch ihre Handlungen auch die Freiheit der schweizerischen Demokratie verteidigt». Überdies ist von einem «justiziellen Sonderfall» die Rede, den es zu beenden gelte. Es sei «fällig», dass die Schweiz nachziehe, andere Länder hätten dies längst getan, ergänzt Rechsteiner im Gespräch.
Bizarre Diskussionen
Parlament und Bundesrat folgten dieser Argumentation. Die Landesregierung hielt in ihrer «Stellungnahme» fest, die Urteile deckten sich «nicht mehr mit dem heutigen Gerechtigkeitsempfinden». Sie teile die Ansicht, «wonach im Lichte unserer demokratischen Grundauffassung und des heutigen geschichtlichen Verständnisses jener Zeit der damalige Kampf für die Demokratie Anerkennung verdient». Die Rehabilitierung der Spanienkämpfer bedeute keine «Kritik am Verhalten der damaligen Behörden». Mit ihr werde das «Verbot des fremden Militärdienstes in keiner Weise in Frage gestellt oder neu gewertet».
Was ist von alldem zu halten? So sympathisch die juristische Geste auf den ersten Blick scheinen mag — die vorgebrachten Argumente überzeugen nicht, in verschiedener Hinsicht. Erstens juristisch: Wie kann man behaupten, das Verbot des fremden Militärdienstes werde «in keiner Weise in Frage gestellt», wenn man Urteile aufhebt, die genau dieses Verbot zur Grundlage haben? Konsequent wirkt das nicht.
Zudem stellt sich das Problem eines Präjudizes. Weshalb sollten nicht auch verurteilte Söldner im Dienst anderer Staaten rehabilitiert werden? Im Nationalrat sorgte diese Frage für teilweise bizarre Diskussionen. Rechsteiners Initiative sollte auch den Schweizern in der französischen Résistance zugutekommen. Die Mehrheit lehnte das ab. Kurt Fluri (FDP, Solothurn) erklärte im Namen der Rechtskommission: «Es ist zwar so, dass bei den Résistance-Kämpfern das Element des Kampfes für die Demokratie sicher auch eine Rolle gespielt hat, doch hat dort auch eine gewisse Abenteuerlust mitgespielt, also andere Motive als bei den Spanienkämpfern.»
Man staunt ob solcher Geschichtskenntnisse. Wer in Spanien gegen Franco kämpfte, soll sich stärker für die Demokratie engagiert haben, als wer im besetzten Frankreich am Widerstand gegen Hitler teilnahm? Und wer nach Spanien ging, soll partout keine Abenteuerlust verspürt haben? Der zweite Einwand gegen die Rehabilitierung ist grundsätzlicher Natur. Braucht es für die «Anerkennung» der Spanienfreiwilligen wirklich ein neues Gesetz? FDP-Nationalrat Markus Hutter (ZH), dessen Vater Hans in Spanien gekämpft hatte, teilt die Zweifel: «Ich weiss nicht», sagt Hutter, «ob es nicht bessere Wege gegeben hätte als diese parlamentarische Initiative.»
Die dritte kritische Anmerkung ist eine historische. Sie betrifft das Hauptargument, dass die modernen helvetischen Reisläufer in Spanien «auch» die Schweizer «Demokratie verteidigt» hätten. Eine eher kühne Behauptung, zu deren Verständnis der Mythos vom «Antifaschismus» beitragen könnte: die Vorstellung, dass der Kampf auf Seiten der spanischen Republik ein Kampf gegen den Faschismus war. Genährt wurde sie in erster Linie durch die Unterstützung, die Hitler und Mussolini dem Franco-Regime gewährten. Manche Schweizer Spanienkämpfer folgten zweifellos diesem edlen Motiv: Sie wollten dem Nationalsozialismus und dem Faschismus Einhalt gebieten. In der Nationalratsdebatte wies Paul Rechsteiner darauf hin: Die Schweizer hätten sich «an der Seite von grossen Teilen der spanischen Bevölkerung mit der Waffe in der Hand den Faschisten» entgegengestellt.
Das stimmt, aber es ist nur eine Seite der Medaille. Rechsteiners Votum und überhaupt die Argumentation von Bundesrat und Parlament zeichnen ein unvollständiges Bild vom Spanischen Bürgerkrieg. Historiker haben längst herausgearbeitet, dass auch Stalin die spanischen Schlachtfelder als Testgelände nutzte. Die Sowjetunion war — nicht zuletzt aufgrund der umstrittenen Nichtintervention der westlichen Demokratien England und Frankreich — der einzige Supporter der spanischen Republik. Die Sowjets lieferten Waffen, Berater, Geheimpolizisten.
«Satellitenstaat» Stalins
«Am deutlichsten», schreibt Spanienkenner Walther L. Bernecker, «liess sich der sowjetische Einfluss in der republikanischen Armee und in den ihr angeschlossenen, später integrierten Internationalen Brigaden spüren.» In diesen Einheiten kämpften die Schweizer Freiwilligen. Auch sie gerieten unter den Einfluss der von Moskau instruierten Kommissare. Im Standardwerk über die «Combattants suisses en Espagne républicaine» von Nic Ulmi und Peter Huber kann man nachlesen, wie sich die Schweizer in den stalinistischen Überwachungs- und Terrorapparat verstrickten, als Opfer und Täter. Ulmi und Huber haben unter den Schweizern zwölf «politische Kommissare» ausgemacht, die als eine Art «Antenne» des sowjetischen Geheimdienstes NKWD für Überwachung, Indoktrination und den «Kampf gegen die fünfte Kolonne» zuständig waren.
«Die Kaderabteilungen», schreibt Ralph Hug, «produzierten regelmässig Listen von angeblichen Verrätern, Trotzkisten, Oppositionellen und Zersetzungstruppen.» Viele von ihnen wurden eingesperrt oder ermordet. Es sind Fälle belegt, in denen Schweizer Kommunistenkader gegen Landsleute vorgingen. Die Zustände in den Internationalen Brigaden sind wenig dazu angetan, das Bild eines vorbildlichen Einsatzes für «Freiheit» und «Demokratie» zu festigen. Abgesehen davon, dass zweifelhaft bleibt, ob Spanien im Falle eines Sieges der republikanischen Truppen eine Demokratie geblieben wäre. Der berühmte Historiker François Furet urteilt, dass das Land möglicherweise zu einem «Satellitenstaat» Stalins geworden wäre.
Dass das Schweizer Parlament der Rehabilitierung der Spanienfreiwilligen zustimmt, kann als Hinweis gewertet werden, dass die bürgerliche Mehrheit die Paradigmen linker Geschichtspolitik weitgehend übernommen hat.
Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 11/09
Und nun noch ein kleines off-toppic. Das Thema Che ist immer wiederkehrend auf winkelried. Verdammt interessanter Beitrag, doch lest selbst:
http://www.weltwoche.ch/ausgab.....sto-g.html
Das war nun mein Ostergeschenk an all die jenen, die noch kein Weltwoche-Abo haben.
Karin hat wohl seinen Psychologie-Kurs bei linken genossen, und Märchenerzählen bei W.Bush, Lügen bei Blocher, um das noch hinzuzufügen.
@Charakter
Merci, guter Artikel.
@Charakter: Interessanter Artikel! Nur, es gibt z.B. auch intelligente (unpolitische) Menschen, die mit der Schlussfolgerungen von François Furet (“Satellitenstaat” Stalins) nicht einverstanden sind! Dies ist(war) eine akademische Debatte. Und ehrlich gesagt sind die Texte Furets relativ unklar: er macht viele Andeutungen ohne je auf den Punkt zu kommen. Lest einmal seine Texte.
Dass Stalin dies in Spanien erreichen wollte ist höchstwahrscheinlich! Aber entscheidend ist was die damalige spanische Regierung (Aznar!?) wollte und die Abgrenzung gegen ganz links war offensichtlich. So z.B. wurde erst sehr spät (als Franco bereits Spanien mit seinen maurischen Söldnern erreichte) Waffen an die organisierten Anarchisten und kommunistischen “Schlägertrupps” verteilt.
@Karin: Anstatt komische Vergleiche anzustehlen (Bosnien????) lies einmal das etwas veraltete (aber meines Erachtens doch korrekte) Buch: “Der Spanische Bürgerkrieg in Augenzeugenberichten”; Karl Rauch Verlag GmbH, Düsseldorf; 1967. Du findest sicher auch aktuellere Werke dazu. Tut dir gut…
Sorry, der Autor des erwähnten Werkes ist Hans-Christian Kirsch.
“Aber entscheidend ist was die damalige spanische Regierung (Aznar!?) wollte und die Abgrenzung gegen ganz links war offensichtlich. ”
Aha nur wurde Aznar von der Volksfront gewählt, er zog also mit diesen Kommunisten in den Wahlkampf und er war sich klar was passieren könnte. Und wenn man als gemeinsame Fraktion an einem Wahlkampf teilnimmt macht man ja auch Versprechen an die anderen Parteien, wie haben die wohl ausgesehen? Von Abgrenzung kann also keine Rede sein.
Ich bleibe meiner Meinung treu:
- es gab damals keine Schweizer Söldner Tradition
- Es waren Kommunisten mit undemokratischen Zielen
Uebriegens in Moskau wurden ja die Archive geöffnet und Ziel Stalins war es die Eroberung Westeuropas, zuerst plante er Spanien zu einem Satellitenstaat zumachen und später schloss er mit Hitler den Polenpakt und annektierte halb Polen.
Interessant ist jedoch das die Linken Schweizersoldaten Mörder nennen, aber die Kriegstreiber von damals als Helden feiern. Offenbar kommt es nicht darauf an ob man Menschen tötet, das ist egal, es kommt nur darauf an wenn man Tötet.
@Karin
Auch mit deiner festgefahrenen Meinung kannst du die Geschichtsbücher nicht umschreiben. Bist du so stur und blockiert oder hast du einen Schaden?
@maurus
Ich schreibe keine Bücher um, nur weigere ich diesen Scheiss zuglauben der helden haften Spanierkämpfer die für die Schweiz in den Krieg zogen um in Spanien die Schweizer-Demokratie zuverteidigen. Wie blöd muss eigentlich sein um diesen Schrott zu glauben, nur einmal das Hirn einschalten würde auch dir mal helfen.
Aber hey ich bin Demokrat und gebe dir das Recht diese Märchen zu glauben, vielleicht können wir uns ja mal zur Märchenstunde treffen dann können wir ausführlich über die Klingonische Politik reden, was hälst du eigentlich von den Romulanern? Ich finde die Schweiz sollte sich mit ihnen verbünden.
In diesem Sinn Intergalactische Grüsse
PS: Ich mache mir sorgen wegen den Zylonen.
“Auch mit deiner festgefahrenen Meinung kannst du die Geschichtsbücher nicht umschreiben. Bist du so stur und blockiert oder hast du einen Schaden?”
@Maurus
Ich möchte noch anfügen mich interessieren nur Fakten und keine Märchen von angeblichen Helden. Und da stehe ich nicht alleine in unserem Land wenn sogar Zeitungen meine Meinung vertreten. Nicht ich möchte die Geschichte umschreiben sondern ihr Linken, da macht man plötzlich aus Mördern Helden, als rechter staunt man da in unserem Land. Da ihr ja die Armee abschaffen wollt und Soldaten Mörder nennt, das verstehe ich nicht kannst du uns das nicht mal erklären. Also brauchen wir jetzt eine starke Armee um die Demokratie zuverteidigen wie dies Herr Rechtsteiner meinte??
Also ich blicke da nicht durch.
“Da ihr ja die Armee abschaffen wollt und Soldaten Mörder nennt, das verstehe ich nicht kannst du uns das nicht mal erklären.” …das war dein Geschreibsel, und nicht meins. Dei Gedächtnis scheint nicht das allerbeste zu sein.
Mir liegt es leider nicht, in der Vergangenheit oder den Galaxien zu wühlen. Drum sag ich auch nichts dazu.
“Nicht ich möchte die Geschichte umschreiben sondern ihr Linken, da macht man plötzlich aus Mördern Helden, als rechter staunt man da in unserem Land.”
Ist das wieder so ein Behauptung? Wo ist die Quelle?
Vielleicht konntest du Kleingeist dem Hr. Rechsteiner nicht so ganz folgen?
@Karin: so kompliziert ist es nicht. Was war zeitlich deutlich zuerst? Der Putsch Francos mithilfe von maurischen Söldnern gegen eine demokratisch gewählte Regierung oder die internationalen Brigaden und sowjetischen Ausbildner (+ entsprechende Waffensysteme?)? Die Antwort ist eindeutig.
Alles andere ist persönliche Interpretation und nicht “Wissenschaft”!
Die “geplante Eroberung” Westeuropas durch Stalin kam übrigens erst viel später; 1936 hatte Stalin noch nie und nimmer die Macht einerseits die faschistischen Staaten Italien und Deutschland und andereseits die anderen europäischen Grossmächte herauszufordern. Später schon. 1936 musste er sehr vorsichtig sein.
(übrigens ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen: Nicht Aznar sondern Azaña)
“Vielleicht konntest du Kleingeist dem Hr. Rechsteiner nicht so ganz folgen?”
Doch Maurus ich kann ihm, folgen bei Verbrechen der Linken sind es Heldentaten die Lobenswert, Mutig, Tapfer und nachahmenswert sind, wehe ein Rechter macht ein Verbrechen, dann stellt man sich wie ein Kleinkind in eine Lichterkette, man kann es nicht begreifen und man fragt sich Warum? Warum? Warum? Auf gut deutsch nicht als verlogene Doppelmoral, wer solche Menschen ernst nimmt zeigt nur das er dumm ist.
@elminster
Stalin hat ganz offensichtlich mitgemacht in Spanien und er wusste eine Kommunistische Regierung wird ihn Unterwstützen bei seinen Plänen, er hat ja nicht deshalb die Kommunisten in ganz Europa unterstützt. Ziel der Marxisten ist es eine vereinte Welt unter dem Joch des Prolitatiats.
Ja, Stalin hat in Spanien mitgemischt. Aber so aktiv wurden die Sowjets erst NACHDEM Franco mithilfe der faschistischen Staaten geputscht hatte. Actio – Reactio!
Uebrigens finde ich hier folgendes noch ganz witzig: Der Begriff “Appeasement” wird von der Mehrheit der Winkileser negativ konotiert: Man ist zu wenig streng gegen die Muslime (und ihre geplante Welteroberung…); die “linken” Regierungen sind schuld, dass Hitler überhaupt an die Macht kam; der Kommunismus hätte man früher ausschalten sollen; den Gutmenschen müsse man aktiver entgegenwirken, damit sie die Welt nicht zugrunde richten usw. Aber im Falle der Spanierkämpfer – die ja eben in ihrer etwas verwirrten Art eben gerade keine “Appeasementisten” waren (sie wollten aktiv (zu aktiv?) gegen – in ihren Augen – eine weitere faschistische Bewegung kämpfen – also so ziemlich das Gegenteil von “Appeasement”) schreit man plötzlich was für Verbrecher sie waren…Widerspruch (ähnliches gilt für die Klimaerwärmung…)?
Schöne Ostern
http://de.wikipedia.org/wiki/Appeasement-Politik
“die “linken” Regierungen sind schuld, dass Hitler überhaupt an die Macht kam;”
Wo steht das hier geschrieben?????
“der Kommunismus hätte man früher ausschalten sollen;”
Ja klar, hätte man das sollen, und den Massenmord an 100Millionen Menschen verhindern sollen.
“Aber im Falle der Spanierkämpfer – die ja eben in ihrer etwas verwirrten Art eben gerade keine “Appeasementisten” waren (sie wollten aktiv (zu aktiv?) gegen – in ihren Augen – eine weitere faschistische Bewegung kämpfen ”
Die wollten weder für Frieden noch für Demokratie kämpfen, die kämpften für die Diktatur des Proliteriats. Wären die an die Macht gekommen wären ganze Familien, religiöse Menschen wie Juden, Christen, Muslime, Bauern, Privat Unternehmer, etc. erschossen worden. Das einzige was ihren kampf rechtfertig ist das Frank ein Faschist ist, aus heutiger sicht rechtfertig das eben auch nichts mehr, da er ja kein Unmensch war. Ob man jetzt eine rechte Diktatur durch eine Linke Diktatur ersetzt ist doch Blödsinn.
” – in ihren Augen – eine weitere faschistische Bewegung kämpfen – ”
Wie die sich sahen ist doch egal, es ist ebenso egal wie sich SS-Soldaten sahen. Diese Spanierkämpfer sahen sich als Helden des Arbeitertums, so wie in Stalins oder Hitlers Propaganda Filmen. Die starken Männer die eisern marschieren mit der roten Fahne in der Hand. Die Bilder wie man Kinder erschoss haben sie in der Propaganda nie gezeigt. Die Spanienkämpfer hätten wohl auch das geil gefunden zu Wohle des Sozialismus im Kampf gegen den Faschismus. Der Sozialismus rechtfertig ja alle Handlungen von Folter bis zur Kindstötung alles gegen den Faschismus.
Heute ist der Sozialismus noch ausgereifter und jeder Mann der Verheiratet ist steht unter dem Verdacht ein Faschist zu sein mit Sexistischer Ausrichtung. Und jene die bei MC-Donald essen sind auch alles Faschisten. Mein Nachbar hat einen Rasenmäher mit Motor, damit ist er nicht Oekologisch und auch ein Faschist. Mein Bruder ist in der Armee und somit ein Mörder.
Wer ist eigentlich kein Faschist und hat den Tod nicht verdient???
Man muss schon Politisch ganz verbohrt sein, wenn man die Spanienkämpfer als Helden für den Kampf der Demokratie lobt.
@Karin: Die Appeasement-Diskussion stammt noch von vorhergehenden Diskussionen hier auf Winki.
Ich könnte jetzt deinen Satz umkehren: “Man muss schon politisch ganz verbohrt sein, wenn man Franco als Helden für den Kampf der Demokratie lobt”(insbesondere da er ja nachher eine Diktatur einrichtete…) Hinzu kommt, dass du anscheinend die Geschichte gerne als schwarz / weiss betrachtest. Schau dir doch einmal die Biographie eines Spanierkämpfer an: das sind keine Massenmörder oder “Rambos”, die sich durch den Sozialismus aufgeilten…
Wenn heute linksradikale Gruppierungen mithilfe von Cuba/China und afrikanischen Söldner gegen die (deokratisch gewählte) Regierung Spanien putscht; wie würdest du reagieren?
Franko hat einen Massenmord verhindert und das er keine Demokratie errichtet ist ja wohl logisch, den dann wäre er ja saublöd gewesen und das Spiel hätte von neuem begonnen. Aber mir ist Franko eigentlich egal und es ändert nichts an der Tatsache das diese Spanienkämpfer wie islamische Fundementalisten in ein Land zogen um dort ein Terrorregieme aufzuziehen wollten. So wie sich die Islamisten als gute Menschen sehen so sahen sich diese Kommunisten und sie bringen den Menschen die Erlösung mit dem Schwert.
“Schau dir doch einmal die Biographie eines Spanierkämpfer an: das sind keine Massenmörder oder “Rambos”, die sich durch den Sozialismus aufgeilten…”
Ich lese doch keine Biographie von so einem Spinner, der kann da rein schreiben was er will und logischerweise stellt er sich als Held da der den Kindern Schokolade gab wie in den alten Propagandafilmen. Nach ihrem Sieg hätten diese feinen Herren zuerst die Feinde des Prolitariats vernichtet.
“Wenn heute linksradikale Gruppierungen mithilfe von Cuba/China und afrikanischen Söldner gegen die (deokratisch gewählte) Regierung Spanien putscht; wie würdest du reagieren?”
Mir doch egal, ich lasse mich doch nicht abknallen für andere Menschen und ich ziehe sicherlich nicht für eine Spanische Demokratie in den Krieg. Gahts no? Da muss ich immer lachen wenn es heisst die Spanienkämpfer seien für die Demokratie in den Krieg gezogen und warum wohl heisst es Sozial-Demokratisch??? Menschen welche die Demokratie ablehnen nennen sich gerne Demokratisch wie die DDR, oder was es sonst noch gibt. Die Sozialdemokraten haben sich vom ursprüglichen Sozialismus losgesagt welcher auf der Diktatur beruht, darum gibt es ja auch SPler und Kommunisten.
Sozialismus beruht immer auf Unterdrückung und Menschenmord.
Man kann sich auch Fragen weshalbm man den die Spanierkämpfer nicht 1946 rehabilitiert hat, wenn sie so grossartige Menschen waren? Der Grund ist einfach, hätten Politiker die so formuliert wie unser Elminster, die wären glatt ausgelacht worden. Und alle wussten worum es geht, heute sind die Zeitzeugen Tod und nun kommt man mit absurden Thesen wie den Rettern der Demokratie.
Man kann noch sovieles schön reden, der wahre Grund dieser Kämpfer war klar und die hielten soviel von Demokratie wie ein Islamist. Die Taten wurden begangen und sie sind jetzt unumstösslich, deshalb beende ich hier das Thema.
“Franko hat einen Massenmord verhindert und das er keine Demokratie errichtet ist ja wohl logisch, den dann wäre er ja saublöd gewesen und das Spiel hätte von neuem begonnen.”
Das mit dem potentiellen Massenmord hatten wir schon einmal…bitte konkrete beweise, dass die Regierung Azana einen Massenmord geplant hatte! Der zweite Teil deines Satzes zeugt von grossem Demokratieverständnis…als CHer (?) ziemlich bedenklich!
“es ändert nichts an der Tatsache das diese Spanienkämpfer wie islamische Fundementalisten in ein Land zogen um dort ein Terrorregieme aufzuziehen wollten”
Einige Sowjets wollten sicher einen kommunistischen Staat errichten. Einverstanden. Aber soweit ich das verstanden habe (Verweis auf die angegebene Literatur) wollte die Mehrheit zuerst einmal a) Franco verhindern und b) die gewählte Regierung Azana wiederherstellen und einige wollten wahrscheinlich c) weitgehende Autonomie gewisser spanischer Regionen (Basken, Barcelona usw). Was die Islamisten jetzt in dieser Diskussion zu suchen haben ist mir jetzt schleierhaft.
“Mir doch egal, ich lasse mich doch nicht abknallen für andere Menschen und ich ziehe sicherlich nicht für eine Spanische Demokratie in den Krieg. Gahts no?”
Einverstanden. Ich auch nicht. Aber das hängt mit meinem Charakter zusammen; es gibt halt Menschen jeglicher politischer Couleur die gerne aktiv gestalten. Einige machen das international, andere nur national (z.B. eine Kundgebung für eine Partei, Thema usw.)
“Man kann sich auch Fragen weshalbm man den die Spanierkämpfer nicht 1946 rehabilitiert hat, wenn sie so grossartige Menschen waren?”
1946 war eine andere Zeit mit anderen Problemen (Mentalitäten). Aber bist du sicher, dass damals keine Gesuche eingingen?
Schön, dass du so ein einfaches Geschichtsbild hast: Alles “linke”, fremdländische und unchristliche (?) war sch….e und verdorben. Dann wird dein Geschichtsbild aber automatisch etwas eingeschränkt! Ob das jetzt gut oder schlecht ist muss jeder selber bestimmen.
“Das mit dem potentiellen Massenmord hatten wir schon einmal…bitte konkrete beweise, dass die Regierung Azana einen Massenmord geplant hatte!”
“Einige Sowjets wollten sicher einen kommunistischen Staat errichten. Einverstanden.”
Du wiedersprichst dir, interessant wäre noch wenn du erklären kannst warum den die Regierung Aznar ihm den Oberbefehl entzog? Etwa weil er ein Bürgerlicher war und den Sozialistischen Plänen im weg stand?
“Der zweite Teil deines Satzes zeugt von grossem Demokratieverständnis…als CHer (?) ziemlich bedenklich!”
Als Schweizer habe ich das Recht meine eigene Meinung zu bilden und zusagen, das ist Demokratie und weil mein Demokratie-Verständnis so gross ist darf ich alles sagen was ich denke und fühle und es gibt kein richtig oder falsch. Und ich stehe noch immer dazu, hätte Franco die Wahlen wieder zugelassen wären genau die Kommunisten (Volksfront) eventuell wieder gewählt worden, der ganze Krieg wäre sinnlos gewesen. Nun man kann sich auch Frage was besser gewesen wäre die Franko Diktatur oder eine Kommunistische. Wie im Fall Cuba hätten die Sowjets dort wohl Atombomben stationiert, was sicherlich gut gewesen wäre für unsere Demokratie. *Lach*
“1946 war eine andere Zeit mit anderen Problemen (Mentalitäten). Aber bist du sicher, dass damals keine Gesuche eingingen?”
Gesuche gingen vielleicht schon ein, nur hat man die Leute ausgelacht weil man eben wusste um was für es sich handelt. Und man sehr genau bescheid wusste über die Verbrechen der Kommunisten, die haben ja nicht umsonst einen eisernen Vorhang gebaut, damit ja kein Opfer entkommen kann.
“Schön, dass du so ein einfaches Geschichtsbild hast: Alles “linke”, fremdländische und unchristliche (?) war sch….e und verdorben. Dann wird dein Geschichtsbild aber automatisch etwas eingeschränkt! Ob das jetzt gut oder schlecht ist muss jeder selber bestimmen.”
Du unterstellst mir was, ich bin nicht mal Christ, aber recht hast du mit dem Geschichtsbild im Gegensatz zu dir schaue ich die realen Fakten an und dann ist es OK. Du aber drehst dir die Geschichte so zurecht bis es in dein Weltbild passt. Wäre Franko Kommunist gewesen wärst du ein Fan von ihm.
Aber ich weiss noch immer nicht was ich davon haben sollte mich selbst zubelügen und diese Spanienkämpfer als begründer unserer Demokratie anzusehen.
wenn doch Karin nur ganz im Mittelalter versinken würde.
Auch wenn ich im Mittelalter verschwinden würde, so wären eure Antifaschistischen Soldaten noch immer keine Soldaten. Uebriegens in Bern bei der letzten Anti-SVP Demonstration konnte man gut sehen aus welchen Kreisen diese Antifaschistischen Soldaten stammen, also ein demokratisches Verhalten konnte ich nicht festellen. Oder ist alte Männer zusammenschlagen ein Modernes und demokratisches Verhalten?
Nein, habe ich nie behauptet. Und weil die SVP die anwesenden hirnamputierten Rechtsextremen kurzerhand in ihre Mitte genommen hat, kam es auch nicht zu schlimmerem.
Also auf Alte Männer und Frauen einzuschlagen hat doch nichts mit Rechtsextremismus oder Anti-Faschismus zu tun, das ist einfach nur primitiv. Die Krawallbrüder von Bern kommen ja aus der gleichen Szene wie die Spanienkämpfer, die können ja nicht mal die Meinung von Faschisten aktzeptieren geschweige den die Meinung von normalen Menschen wie den SVP-Wählern, welche 1/3 der Wähler stellen. Alleine das Wort Anti-Faschist ist undemokratisch, weil es heisst die Meinung wird nicht aktzeptiert. Gibt es in der Schweiz Faschisten, die Antwort ist ja. Diese Antifaschisten bekämpfen alles was nicht ihrer Meinung entspricht, so ist die SVP, LEGA, SD, EDU faschistische Parteien die mit allen Mitteln bekämpft werden müssen, also auch mit Gewalt wie in Bern. Gewalt gegen andersdenke ist für Anti-Faschisten normal und wird aktzeptiert. Wähler der SVP, LEGA, EDU, SD, teile der FDP und CVP, etc sind in ihren Augen dumm und blöd und haben keine eigene Meinung, den nur ein Anti-faschist ist klug und kann sein Leben selbst lenken. So viel zu dieser bescheuerten Ideologie.
Also das dies Spanienkämpfer für die demokratie gekämpft ist völliger Bullshit, wer das behauptet wie Elminster der muss nicht mehr alle Tassen im schrank haben.
Ich muss noch immer über Elminster lachen, er meinte ja wir wissen nicht was die Partei mit dem Namen stalinistische PCE für Ziele hatten. Stalin hat auch keine Menschenermordet das muss man hier klar noch erwähnen, er hat nur 40Millionen Faschisten ermordet, das sind ja zum Glück keine Menschen und gehören nicht und die viel geliebten Menschenrechte der UNO.
Kann mir mal jemand erklären wie diese Anti-Faschisten plötzlich so demokratisch wurden? Und in wie weit bedrohte den der Spanische Bürgerkrieg unsere Demokratie? Standen den Frankos Soldaten an der Schweizergrenze?
@Karin: Zum 100sten Mal: Die Gegner von Franco waren HETEROGEN! Stalinisten, Republikaner, Sozialdemokraten, Anarchisten, Basken usw. kämpften gemeinsam gegen Franco. Wer da einen Widerspruch sieht hat einfach keine Ahnung von Geschichte / Politik! Allianzen werden immer mit heterogenen Gruppierungen geschlossen (siehe z.B. Minarettinitiative: SVP + EDU schliessen sich zeitweise zusammen). Uebrigens waren auch Franco’s Truppen sehr unterschiedlich “gefärbt”.
Für einen CHer ist es sehr problematisch, wenn man allen Ernstes einen Diktator herbeiruft, nur weil man mit dem demokratischen Prozess (bzw. dem Resultat) nicht zufrieden ist. Geh nach Myanmar oder Saudi-Arabien, wenn du damit nicht klarkommst.
Ich bezweifle keinen Moment, dass – wenn man kein einziges Buch/Quelle (etc.) zu einem bestimmten historischen Thema gelesen hat – dann die Geschichte “klar” erscheint (“reale Fakten”) und man sofort erkennt, was “Gut” und was “Böse” ist. Aber damit machst du nur dich selber lächerlich…Denn glaub mir, die meisten historischen Themen sind 100mal komplizierter.
So z.B. solltest du nun doch vielleicht einmal verschiedene Berichte über die Spanierkämpfer lesen; dann würdest du merken, dass dein Vergleich zur Antifa (natürlich generell DAS Böse in Europa…) ziemlich missraten ist!
P.S: Schlag einmal die Definition von “Faschismus” nach! Ich denke nicht, dass die SVP so glücklich darüber wäre, wenn du sie als Faschisten definierst…