29. März 2009 von David Frankfurter
Ein Arbeiter in Berlin ruft von seinem Wohnungsfenster aus auf die Strasse: “Geht arbeiten, statt zu schmarozen”. Die linken Aktivisten, in ihrer Mehrzahl Studenten, zeigen ihm den Stinkefinger. Auf ihren Spruchbändern steht:”Macht Eure Krise ohne uns”. Die ganze Woche sollen die Proteste anhalten.
Dramatisch ist die Situation in Athen. Die Staatsmacht hat schon längstens vor der Strasse kapituliert. Die Studenten, wie es hier in offizieller Lesart heisst, marodieren ungestraft durch die Strassen, plündern Geschäfte und zünden Autos an.
Bald werden diese Proteste alle europäischen Länder erreichen. Viel zu befürchten haben die Linken nicht. Weder von der Polizei noch von der Justiz drohen ihnen ernsthafte Konsequenzen. Im Gegenteil, sie genossen in den letzten Jahren regelrecht deren schweigende Zustimmung, wenn sie Stände des politischen Gegners zerstörten und SVP Plakate verschmierten oder herunterrissen.
Die Krise ist damit bei der linken Kundschaft angekommen. Die Millionen von Sozialhilfeempfänger, Studenten und mit ihnen die Kulturbereicherer gehen auf die Strasse. Geld, um sie ruhig zu stellen, ist keines mehr da. Man müsste es schon der arg gebeutelten Mittelklasse abknöpfen.
Es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage von Wochen, bis es auch bei uns losgeht. Wir werden dann nicht etwa lesen: “Kommunisten auf der Strasse”, sondern “Aktivisten”. Tönt doch irgendwie niedlich. Hoffen wir, dass sich die Mittelklasse weiterhin von der Presse ruhig stellen lässt.
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Der Krug wird zum Brunnen gehen bis das Volk zur Selbstjustiz greifen wird. Zum Glück haben in der Schweiz noch viele eine Knarre zuhause. Wer es noch nicht getan hat, tut gut daran, sich mit ausreichend Munition für den Aktivisten-Abschuss einzudecken.
Geht auch einfacher: Man gäbe der einen Prolohälfte eine Knarre und lasse die Arbeit selbst erledigen. Teile und herrsche.
Ich sage nur noch, der linke Hase hopelt auf der grünen Wiese, bis der Jäger schiesst.
Griechenland kann man nicht mit der Schweiz vergleichen.
Da sind die Kassen viel viel leerer als hier, und die EU hat schon sehr viel nach Osteuropa ausgegeben.
Für Griechenland wirds nun nicht mehr reichen, und die Griechen die Jahrzehnten lange EU Nettoempänger waren, merken nun, dass man abhängig geworden ist.
Klar haben wir auch unseren roten Idealisten die jederzeit noch so gerne Städte verwüsten können mit dem Segen von SP und Grünen ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, aber wie von Oeko-Clown angeführt, viele Schweizer haben eine Waffe zuhause, was die marodierenden Parasiten durchaus einschüchtern könnte.
Da zeigt es sich erneut, dass das STGW zuhause eben “kein Seich” ist, und warum die linken ihn so gerne im Zeughaus hätten.
Schutz von der bürgerliche Justizbundesrätin, die dunkelrote Politik betreibt, gäbe es nähmlich nicht.
Also muss Herr Schweizer seine Unversertheit selbst aufrechterhalten.
Diese Zuständen werden wohl oder übel, früher oder später ein Zeitalter der harte Repression mit sich bringen, was ich den Stalinisten gönnen mag.
Die Kaoszustände dürften dazu noch den Wählerzulauf für die linken zusätzlich schmälern, zugunsten von konservativen, nationalistische Parteien.
Wir gehen bewegte Zeiten entgegen, deren Ausgang schwer voraussebar ist.
Hoffen wir das beste für uns, und das schlechteste für den übelriechender Sozipack.
@Schlechtmensch
Im Artikel wird die Schweiz nicht mit Griechenland verglichen. Griechenland ist lediglich der Vorläufer. Und irgendwann sind die Kasse auch bei uns leer. Oder vielleicht konkreter: Ende Jahr.
Umso besser, dann können die “Aufräumarbeiten” ihren Lauf nehmen.
Der Klassenkampf muss mit Rizinusöl geschmiert werden.
Die Randalierer von Berlin sind wohl eher dem Kreis “gewaltbereite ausländische Jugendliche” zu zuordnen (also keine Studenten). http://www.focus.de/politik/de.....19423.html
Tyische Linke waren es wohl auch nicht sonst wäre Lafontaine (“die Linke”) nicht mit Eiern beworfen worden. http://www.faz.net/s/Rub0D783D.....ss_aktuell
In der Schweiz gab es selbst während der Hochblüte der 68-er keine Studentenrevolte. Als Oberrevoluzzer Daniel Cohn-Bendit http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Cohn-Bendit die Schweizer Studenten dazumal aufwiegeln wollte, erreichte er nichts. Nach dem lapidaren Satz “Die sind noch nicht reif” zog er ab.
Das Sturmgewehr ist eine Kriegswaffe. Es kann in einer Situation, wie der abgebildeten nicht sinnvoll eingesetzt werden. Da helfen nur Gummi-Schrot und Knüppel.
Nun ja, es bleibt zu hoffen, dass die Arbeiterschaft mit dem Gesocks kurzen Protest macht. Eine Horde weniger Linker Gewerkschafter mit Eisenstangen, die ihre eigenen Betriebe vor dem Pack schützen ist nicht zu unterschätzen. Wobei hier Gewerkschäften zu einem extrem hohen Anteil marxistisch durchseucht sind.
Man lernt selber Geld lieben, wenn man es nicht vom Staat/Papi in den Hintern gestopft bekommt, sondern wenn man es Stunde für Stunde hart erarbeiten muss.
Und ja – auch hier wird das Geld ausgehen, oder eher – es ist schon alle. Nur können wir noch Schulden machen. In Griechenland geht das nicht mehr, oder nur noch zu Zinsen, die den dort unvermeidbaren Staatsbankrott beschleunigen.
freut euch, die rechte hat das Schlamassel angerichtet, also ist es nichts als fair, wenn diese tüchtig drankommen würde.
Schreibt dann wieder drüber, wenn wirklich was passiert.
Die heisse Phase könnte bereits am 1.Mai losgehen, so wie ich gehört habe, soltte es da wirklich zur Sache gehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Polizei gut gerüstet ist und diese vermumten Kravall-Heinis endlich zeigt, wie man richtig Müll entsorgt.
@maurus
Ich habe eine gute Lektüre für dich, sicher kann dir diese helfen.
Aber auch für die anderen Leser sicher interessant, da recht Kurz gefasst. Vor allem Linke und Moslems mal sehen können was Kurz gefasste Aussagen sind.
http://www.nonkonformist.net/?p=1312
guter Artikel. Insofern stimmt er, weil die rechte auf die rechte Finanzkrise reingefallen ist.
@Dr. Liffsey:
Wie sagte doch Cohn-Bendit in einem Interview letztes Jahr im Deutschen Fernsehen zum Thema “1968″: “Wir haben alles getan, was mit unseren bescheidenen Mitteln möglich war, um in einem der Westeuropäischen Staaten eine Ueberreaktion zu provozieren! Doch nicht ist geschehen, was die Studenten auch getan hätten. Die Staaten haben zwar mit Notstandsgesetzen und verbalem Schlagabtausch geantwortet. Doch sonst geschah nichts, absolut nichts! Es war zum Verzweifeln: Was wir auch taten, keine Ueberreaktion! Kein Staat konnte soweit gebracht werden, dass er die Armee gegen die Studenten einsetzte oder der Polizei zumindest den Schiessbefehl erteilte. Als dann die Russen die Tschechen plattwalzten, hatten wir entgültig verloren!” Auf Dutschke angesprochen antwortete er, dass nach dem ersten Schock “die Freude über die endlich eingetretene Ueberreaktion” ebenso gross gewesen sei, wie danach der Frust, als auskam, dass der Schütze “kein Polizist, sondern irgend ein doofer Prolet” gewesen sei.
Der gute Daniel Cohn-Bendit beschönigt hier in grossem Stil. Die deutschen “Studentenführer” konnten sich ungehindert nach Ost-Berlin begeben wenn die Situation für sie prekär wurde und abwarten bis sich die Situation wieder beruhigt hatte. (Man erinnere sich: Die RAF operierte auch von der DDR aus und war für die westdeutsche Justiz dadurch erst nach deren Zusammenbruch greifbar.) Der “doofe Prolet”, wie Cohn-Bendit den Schützen nannte, war nicht ein Berliner Fabrikarbeiter, wie die linke Journaille sofort verkündigte. Es handelte sich um einen aus den eigenen Reihen. Dutschke musste expressis verbis den Kopf als Märtyrer hinhalten.
Vergessen wir nicht, dass die Linken während des Kalten Krieges in ganz West- und Nordeuropa illegale Waffenlager angelegt hatten, um Aufstände anzuzetteln oder im Kriegsfall mit einem Partisanenkrieg gegen die eigenen Truppen die Rote Armee zu unterstützen.
Die Kritik alle Sozialhileempfänger seien Schmarotzer sollte man nicht einfach so stehen lassen, vor allem sind es Immigranten. Die Linken sagen es läge daran sie würden diskriminiert. Doch wer will schon einen Migranten einstellen wenn man dazu noch den Sprachlehrer und Integrierer spielen muss.
Vor allem sollte mal bei der SP Ämterpatronage aufgeräumt werden, dann klapt es auch dass die Polizei und Richter wieder arbeiten können.
@Berner Bär
“Vergessen wir nicht, dass die Linken während des Kalten Krieges in ganz West- und Nordeuropa illegale Waffenlager angelegt hatten, um Aufstände anzuzetteln oder im Kriegsfall mit einem Partisanenkrieg gegen die eigenen Truppen die Rote Armee zu unterstützen.”
Und da nicht nur die linken schlau sind hatte die Zivilisation auch was zu bieten:
http://de.wikipedia.org/wiki/P-26_(Geheimarmee)
In Zürich erhalten Studenten ja gratis Wohnraum. Vorausgesetzt sie gehören der richtigen Ideologie an. Obendrauf gibt es noch gut bezahlte Jöbbli vom Gesinnungsgenossen im Stadtrat.
Ich denke es werden wieder vermehrt Arbeiter auf die Strasse gehen weil sie bei diesen Steuern und Abgabenlasst bald ihren Job verlieren, manche sind es ja schon unfreiwillig (weil sie nicht der richtigen Ideologie angehören und auch keinen der ein hohes SP Amt inne hat)
@Schlechtmensch:
Richtig! Doch waren deren Waffenlager nicht “illegal”, wie im Linkipedia behauptet wird, sondern einfach nur geheim. Da die Organisation zur Verteidigung des Landes und nicht zur Durchsetzung einer Ideologie mit Waffengewalt oder eines Staatsstreiches, finde ich die Sache durchaus in Ordnung. Ich gehe davon aus, dass bei einem Einfall der Roten Armee nicht wenige Linke kollaboriert hätten.
@Berner Bär
Legal oder illegal ist egal.
Alles was dazu diente den Komunismus (oder Nationalsozialismus praktisch kein Unterschied) zu verhindern war/ist auf jeden fall moralisch gerechtfertigt.
Deshalb verstehe ich z.B. nicht warum alle so ein Drama daraus machen weil Berlusconi Propaganda 2 Mitglied war.
Der P2 und Licio Gelli hat man nähmlich zu verdanken, dass Italien nie rot wurde während der Existenz der URSS.
Gladio und Lotta Continua infiltrierten sogar die roten Brigaden bis zu Führungspositionen und die Idioten merkten es nicht.
Wären die roten zu dieser Zeit an die Macht gekommen (selbst wenn demokratisch gewählt), wären schon bald die Deportationen los gegangen, und es hätte keine Wahlen mehr gegeben, sonder eher den Einmarsch der Sowjets.
Im Vergleich ist die Schweizer Geheimarmee/Stay Behind Organisation (p-26 glaube ich) einen Sonntagsklub gewesen, aber es war gut, dass es sie gab, genau so wie es gut war, dass verdächtige Saboteuren und Infiltrierten der Russen fichiert wurden.
Da können sich Poch und Sp`ler noch lange darüber aufregen, erneut waren sie einfach zu einfältig und haben sich zum Glück nie durchsetzen können solange es die URSS gab, wäre es passiert gäbe es heute statt Weihnachten Stalinjubiläen und Gulags im Bündnerland.
@Bürgermeister
entscheide dich zwischen Steueroase und hohen Steuern oder Abgabenlast.
Je nach Thema wechselst du die Meinung.
Man weiss, dass kleine Einkommen kaum Steuen bezahlen.
Man weiss aber auch, dass die SVP-KMU-ler. denen es sehr gut geht, auch keine Steuern bezahlen und auch noch KK-Prämienverbilligung beziehen.
Freu dich doch.
Schön ist es auch wenn man sein Staatsgehalt den Erfordernisse (auch fiskaler Natur) anpassen kann auf Kosten der Penners die täglich sich dem Konkurrenzkampf im freien Markt stellen müssen.
“Steigen die Steuern, erhöhen wir uns den Lohn” so die VPOD Mentalität, dann braucht man auch keine KK Prämienverbilligung wie die angeblich homogene SVP KMU-Welt.