Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Festhalten

22. März 2009 von Kulturbereicherer

Unsere Medien fabulieren um die Wette, wenn es um die Wirtschaftskrise geht. Alle Schreiberlinge sind Inhaber von Billigmaturas und Absolventen eines Laberfachs, selbst bei der NZZ. Anders bei Winkelried, die meisten Schreiberlinge sind Oekonomen und gegen das linke Gelaber gefeit.

Mittlerweile kristallisiert sich der Verlauf der Krise heraus und das Muster ist alles andere als beruhigend. Er ähnelt dem Verlauf der Krise von 1929 wesentlich stärker als bisher angenommen:

Phase 1

Soeben haben wir die Phase 1 hinter uns: die Finanzkrise. Sie ist gekennzeichnet durch den  Absturz der Börsenwerte. 1929 war dieser 49%, diesmal waren es über 50%. Die Geldspritzen bewirkten letztlich nichts. Eigentlich hätten sie die Konjunktur auf Tourenhalten sollen, doch faktisch verwendeten die profitierenden Unternehmen dieses Geld für die Selbstrettung. Doch als Vorwurf kann man diese Aussage nicht gelten lassen. Die Nachfrage nach Kapital war so oder so nicht mehr vorhanden. Welches Unternehmen will noch neue Kredite für Investitionen aufnehmen, wenn es nicht weiss, ob es die Waren jemals los wird?

Phase 2

Dennoch scheinen die Aktien nun Boden gefunden zu haben. Eine Erholung ist das jedoch keinesfalls, sondern stellt lediglich den Restwert der Unternehmen (Immobilien, Goodwill) unter den heutigen Gegebenheiten dar – knapp noch die Hälfte!

Doch nun kommt der Clou: die heutigen Gegebenheiten. Wenn sich diese verändern, sacken die Werte der Unternehmen – letztlich der wichtigste Wirtschaftsindikator – weiter ab.

Noch ist es nicht soweit. In den nächsten Monaten werden Entlassungswellen durch das Land rollen. Die Unternehmen machen sich “fit” und verlieren nicht weiter an Wert. Sofern die Sozialversicherung ohne Zusatzgelder überleben und die Wirtschaft anzieht (Szenario 1) hätten wir nochmals Glück gehabt.

Doch genau das wird nicht eintreten. Paradoxerweise sind der Grund die Rettungsmassnahmen der Regierungen. Zur Zeit verpulvern diese ihre ganzen Reserven (wenn vorhanden) und Verschulden sich bis ans Limit im Glauben, die Krise so zu überleben. Bewirken wird das nicht viel.

Unternehmen die schon halb tot waren, werden  künstlich noch eine zeitlang am Leben erhalten, bis dann auch dafür kein Geld mehr vorhanden ist. Damit wird genau jenen Unternehmen, die überleben könnten, noch der letzte Sargnagel eingeschlagen. Das Resultat: alle Arbeitsplätze weg.

Phase 3

Etwas ab Herbst werden wir dann in die Phase 3 übergehen. Der Staat wird die Bürger einer sondergleichen Inflation aussetzen und Steuererhöhungen werden an der Tagesordnung sein. Die Schweiz wird das erste mal eine massive Massenarbeitslosigkeit erleben. Und zwar nicht etwa 5%, sondern 10% – IV-Bezüger und Sozialhilfeempfänger nicht mit eingerechnet.

Und dann wird es lustig. Unsere Annäherung an die EU trägt dann endlich “Früchte”.

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  1. Van Helsing

    Das ist mal ein fundierte Analyse, Hut ab. So präzise, kenntnisreich und mit Fakten gestützt bringt das natürlich niemand ausser den Ökonomen bei Winkelried. Und dazu noch gut geschrieben!

    (Wer in dem Kommentar Ironie findet, darf sie behalten).

  2. Van Helsing Nr.2

    Hoffentlich hast Du Leuchte auch was verstanden ….

  3. Der Oberlari und Politclown der Nation mit dem dummen Gesicht namens Couchepin fordert schon eine Diskussion über den Beitritt zur EU. Der ist wahrlich nicht ganz dicht, sich mit mehrheitlich maroden Volkswirtschaften zusammen paaren zu wollen. Als Habicht wäre ihm das begraben der direkten Demokratie wohl hochwillkommen, dieser Arschgeige.
    Aus den USA kommen auch recht verheissungsvolle Meldungen. Es wird damit gerechnet, dass die USA bis ins Jahr 2019 ihre Haushaltsdefizite nicht unter 1 Billion USD drücken kann und Obamas Pläne weitgehende Wunschdenken sein werden, weil sonst der Staat bankrott geht.

  4. Bei Phase 2 rollt wirklich bald eine Entlassungswelle, zurzeit wird diese noch durch die Kurzarbeit gestützt, aber eben, da keine Besserung in Sicht ist braucht ein Unternehmen sein Geld.

    Die Phase 3 ist wirklich der Tiefpunkt in der Geschichte der Wirtschaft, zum erstenmal werden viele arbeitslos sein und die Nachfrage nach Arbeit wird grösser sein als das Angebot, eine schwere Zeit die durch Zuwanderung und Personenfreizügigkeit zusätzlich belastet wird, jaja ich weiss was sie darüber denken, aber warten sie ab ob ich Recht habe oder nicht.
    Es entsteht ein Vakuum, nun beginnt die Sauregurkenzeit mit ungewissen Ausgang.

  5. baron77

    Dann kommt wahrscheinlich noch die Phase 4.
    Die Bezugskarten, wie während des zweiten Weltkrieges.
    Die USA versucht es mit einer neuen Unionswährung die AMERO. Ob das gut kommt??

  6. Bürgermeister Hans Waldmann

    Nicht zu vergessen dass die Kosten der von den linken Affen verursachte Überschuldungen z.b. auch die Pensionskassen der SRG wo sich die Linken Affen auf Kosten der Arbeitenden Steuerzahler mit 50 Pensionieren lassen. Nicht die verantwortungslosen Banker haben die Krise verursacht, sondern die Linken mit dem verantwortungslosen Überschuldungs bewusstsein das hohe Steuerlasst verursacht.

    Wer Geld unter der Matratze hat, sollte dringendst Immobilien und Landwirtschaftsland kaufen bevor die Schuldscheindruckmaschine der SNB auf hochtouren läuft.

  7. R.B.

    @Bürgermeister Hans Waldmann
    Der Staat holt sich dann mit Steuern auf Liegenschaftsland und Immobilien Ihr Geld doch. (siehe Italien)

    Am liebsten würde ich mein Vermögen in Erdöl anlegen. Leider lässt es sich nicht so einfach lagern.

  8. Kleiner Tip.
    Investiert in Raviolidosen.

  9. “R.B.
    Ja, wie kann ich als nichtbauer Landwirtschaftsland oder Wald kaufen?


    greet

  10. maurus

    @Bürgermeister
    Dass nun die linken Affen wieder an allem Schuld sind, ist wirklich affig.
    Deine Ausage ohne stichhaltige Argumente ist lachhaft.

  11. max

    maurus, Liebelein, du schwafelst von “stichhaltigen Argumenten”. Bei dir ist doch immer wer schuld? na? na? komm schon, sag’s uns doch wieder. Wir haben uns an den dressierten Affen doch soooo gewöhnt! Also tu’s, Tiger!

  12. Der Linke

    “Nur” 10% Arbeitslosigkeit? Aber bitte, das ist doch nicht Ernst. Unsere lieben französischen Nachbarn machen noch linkere Politik als sich das die meisten Winkelrieder in ihren schlimmsten Albträumen überhaupt vorstellen können und obwohl sie seit Jahrzehnten (!) an Ihrer absolut ruinösen Sozialpolitik festhalten gibt es sie immer noch. Mit anderen Worten nein, Winkelried liegt wie üblich meilenweit daneben, denn was beschrieben wird ist nichts anderes als dass, was bei unseren Nachbarn Normalzustand ist (naja fast, ganze 10% haben sie doch nicht dauerhaft halten können). Die Schweiz wird also auch bei Szenario 3 nicht untergehen, allerdings wird es dann wirklich ungemütlich, da hat der Author dann auch wieder recht.

  13. Bürgermeister Hans Waldmann

    @Master of
    Jeder kann sich Landwirtschaftsland kaufen, man muss das Land nicht mal bewirtschaften. Wald kann sich auch jeder kaufen.

    @Maurus
    Es ist leider so dass die Linke Mitte-Links Politik Geld ausgeben und Steuern/Abgaben ständig erhöhen. Vergünstigtes Wohnen in der Stadt Zürich.
    Z.b. Leistungen der Krankenkassen, Pensionskassen der SBB,BUND,SRG die von den Steuerzahler finanziert werden. Umweltabgaben, Velo Wege, ÖV,usw.

  14. Der Linke

    Wenn hier doch schon von realitätsfremden linken Politik geredet wird, hier ein schönes Beispiel davon:
    http://www.die-zeit.net/

  15. Hugo Würgin

    Ist ja originell, dass an einer Krise, die von der Grossfinanz verschuldet wurde, nun auch die Linken schuld sind.

    “Es ist leider so dass die Linke Mitte-Links Politik Geld ausgeben und Steuern/Abgaben ständig erhöhen. Vergünstigtes Wohnen in der Stadt Zürich.”

    Was hat das mit der aktuellen Krise zu tun? Wo bitte ist der Zusammenhang zwischen Subprime-Krise und vergünstigtem Wohnen in der Stadt Zürich? Du kannst es drehen und wenden, wie Du willst, aber diese Krise hat nun definitiv nichts mit zu hohen (oder zu niedrigen) Steuern zu tun.

  16. Heiri Müller

    Tja, Hugo, es war die Linke in den USA, die mit dem Zwang, jedem einen Hypothekarkredit geben zu müssen, egal in welchem auch noch so verkommenen Quartier er wohnte, das Hypothekarkreditvolumen bis zum geht-nicht-mehr aufgeblasen hat. Natürlich kamen da noch andere Faktoren dazu. Aber das war einer der wichtigsten.
    Und nun zu den Steuerabgaben in der CH: Hàtten wir die Linke nicht, hätten wir nicht diesselbe Steuerquote. Wir hätten auch keine Masseneinbürgerung. D. h. wir könnten die ausländischen Arbeitnehmer anstatt aufs Sozialamt, nach Hause schicken (wenn Du willst samt anteilsmässiger Auszahlung ihrer Sozialversicherungen) und müssten demnach nochmals weniger Steuern zahlen. Auch die Schulen würden wieder ihre wahre Funktion wahrnehmen, anstatt als Integrations- und Dolmetscherplatz zu fungieren. Und die Schüler von heute sind unsere Zukunft!
    Weniger Steuern führt zu mehr Konsum und damit zu mehr Löhnen und damit zu mehr Jobs und damit zu weniger Arbeitslosigkeit und damit wiederum zu weniger Arbeitslosenversicherungsausgaben, was wiederum zu weniger Steuern/Abgaben führt.
    Kurz gesagt: Wir würden die Krise viel besser überleben. ABER MULTIKULTI UND INTERNATIONALISMUS IST HALT WICHTIGER. Weil wir damit die Schweizer ausrotten können.

  17. mp

    Dieser Artikell ist gut. Leider wurde Phase 4 vergessen, oder bewusst nicht gebracht. Die Phase 4 endete damals 1945…

  18. maurus

    @Bürgermeister
    Wo sind denn die 30%rechtschaffenen, fähigen Delegierten der rechten Affen gebliben? Hängen die noch in den Bäumen oder klammern sie sich noch im Schrank ans Sturmgewehr?

  19. @Gibbon
    30%<70% ich hoffe du verstehst.

  20. maurus

    die anderen 50% als links zu bezeichnen, ist doch etwas sonderbar.
    steht zu den wischiwaschis, sonst hat die rechte gar keine Regierungsmitglieder mehr.
    Dank Unterstützung von rechts wurde Metzler abgewählt, und dafür so wertvolle BR wie Couchepin und Merz ….

  21. Redaktion

    @mp
    Du hast recht … alles endete letztlich im WWII. Hoffen wir, das wir diesmal intelligenter sind.

  22. Bürgermeister Hans Waldmann

    Zu Heiri Müllers Post gibt es nur zu sagen, dass die Linken das auch lesen sollten.

    Die linken haben eben die Schuld an der Krise.

  23. Bürgermeister Hans Waldmann

    Hier wieder ein Müsterchen wie die linken Stadt Züricher Steurgeld verschwenden, mit dem Geld hätte man auch eine 4Köpfige Familie 4Jahre unterhalten können. Oder sehr vielen Familien die Steuerlasst abnehmen können.

    http://www.tagesanzeiger.ch/zu.....y/13685652

  24. @Bürgermeister Hans Waldmann die Linken sind wirklich für alles was bei uns schief läuft die Schuldigen, ich zähle einige Gründe auf:

    1. Asylmissbrauch gebe es nicht
    2. Ausländerkriminalität gebe es nicht
    3. Sozialmissbrauch gebe es nicht
    4. Erhöhung von Sozialbeiträgen gebe es nicht
    5. Soviele Arbeitslose gebe es nicht
    6. Rassismus gebe es nicht

    Wir hätten uns wiel Ärger erspart und deshalb sollte man auch nicht links wählen, oder sollte ich sagen, die 4.Phase löst das Problem und wie das abläuft können wir uns ja alle vorstellen.

  25. @Jacky
    Deine Liste würde sich noch beliebig erweitern lassen.
    Denn die Linke sind wirklich das allerlezte.
    Doch es gibt auch eine gewisse Unternehmerkaste die unersättlich nach Handlangertum war.
    Es war egal ob dieser ungebildet, unassimilierbar oder Filzläuse hatte, die Produktion musste um jeden Preis (für die Allgemeinheit und somit wir alle) gesteigert/aufrechterhalten werden.
    Das Ergebnis einer Kosten-Nutzen Analyse dieses Vorgangs (aus Sicht der nun bezahlender Allgemeinheit) wäre vermutlich nicht positiv, wenn man den unmessbaren Schaden an der Volksgemeinschaft-Schweiz berücksichtigen würde dann erst recht nicht.
    Und da musss ich nun mal ausnahmsweise den Umverteiler spielen, und sagen, dass man die Nutzniessern dieser Hochkonjunktur vermehrt dafür zur Kassen bitten sollte (Aktionäre u.s.w. aber nicht die Firmen an sich), anstelle des ewiggeprellten Lohnausweisinhaber.

  26. Heiri Müller

    Ja, ich habe in meinem Kommentar auch geschrieben, dass der Einfluss der Linken nicht der einzige Grund für die Krise war.
    Ohne das von den Rechten gesuchte Lohndumping wäre die Masseneinwanderung mit ihren weitreichenden katastrophalen Konsequenzen nie durchgekommen!
    Wie ich geschrieben habe, ist natürlich jeder Unternehmer zufrieden, einen Ingenieur zum Preis eines Mechanikers zu haben.
    Die Lösung dafür wäre wie immer das Verursacherprinzip. Es müsste irgendeine Beteiligung der Unternehmen an den Arbeitslosenkosten geben. Und zwar nicht vorsorglich, sondern Realkosten. D. h. wenn der, bspw. durch einen Ausländer, ersetzte Arbeitnehmer lange arbeitslos bleibt, dann sollten die Unternehmen auch mehr bezahlen. Im Momen werden alle diese Kosten auf den Arbeitnehmer und den Staat abgewälzt. Klar haben also die Unternehmungen Interesse an der Masseneinwanderung!
    Die Aufgabe der Linken wäre es, uns davor zu beschützen. Aber die Pöstchen und der Internationalismus sind halt wichtiger!

  27. Heiri Müller

    Das Problem ist, dass wir keine richtige Linke mehr haben. Die heutige Linke ist:

    - demokratiefeindlich
    - freiheitsfeindlich
    - autochthon-feindlich
    - mittelstandsfeindlich

    Interessanterweise ist sie nicht mehr so “wirtschaftsfeindlich”, während die FDP wirtschaftsfeindlicher geworden ist. Genau das führt dann zu dieser unheiligen Allianz zwischen der FDP und der SP.

  28. maurus

    die rechten betreiben steuerhinterziehung, setuerbetrug, stellen ausländer und schwarzarbeiter an, sind gegen parallelimporte … und heiraten dann noch eine ausländerin, die wiederum die ganze klique nachzieht.

    geht doch einfach mal in eine linke psychotherapie, die nehmen auch rechte.

  29. Nur rechten importieren und heiraten Ausländer/innen… sehr klever ausgedrückt.
    Chapeau!

  30. maurus

    gerade das habe ich nicht gesagt… wenn rechte ausländer heiraten, ist das ebenso “schlimm”, wie wenn grüne z.B. autofahren.
    das gab ja ein geheul hier.

    das blamable geschreibsel hier gegen links ist etwas primitiv, weil sich ja die svp vor jeder wahl wieder mit FDP und CVP verlinken will.

    macht weiter so, wenn es euch glücklich macht.

  31. Freiheitskämpfer

    Fals Ihr es noch nicht geschnallt habt, Viele aus dem rechten Lager haben den Sozialismus übersprungen und sich direkt als Kommunisten geoutet. Diese Bailout Spiele sind nichts anderes als Sozialismus für die Reichen und Oligarchen. Bei den Sozis weiss man wenigstens was für ein süsses Gift sie verteilen. Viel gefährlicher sind die Pseudo-Bürgerlichen die euch einen Apfel für ein Ei verkaufen wollen. Unter wem wurde unser Volksvermögen (Gold) gegen Konfettis getauscht? unter wem wurde die Staatsverschuldung aufgebläht? unter wem wurde das Schweizer Volk mit den Bailouts (neue Schulden in einem kriminellen Ausmass) zu Tode gerettet?… Sowohl die Linke und die Rechte zusammen haben uns an den Abgrund geführt. Zum Glück hatten wir freiheitsliebende Vorväter die wussten was wirkliche Bürgerliche Politik ist. Privateigentum, Privatsphäre, schlanker Staat, Solides Geld, keine Schulden, direkte Demokratie, die Macht (Waffen) beim Bürger… Wir müssen nicht bei null anfangen sondern nur erkennen dass wir ein wunderbares Erbe zu verteidigen haben und uns an die Grundsätze unserer Vorväter erinnern. Wer die Freiheit für die Sicherheit zu opfern bereit ist hat beides nicht verdient. Darum liebe Eidgenossen Freiheit oder Tod.


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