8. März 2009 von Redaktion
Als der Dollar unter den Wert des Schweizer Frankens fiel, war für viele der Zusammenbruch des Imperiums nahe. “Analysten” der Kantonalbank teilten uns damals über einen Zürcher Lokalsender mit, dass er noch lange keinen Boden gefunden habe. Die Fakten kamen anders. Der Greenback steigt seither trotz täglichen Meldungen über den bevorstehenden Kollaps unaufhörlich. Warum?
Wer die Nachrichten in den letzten Monaten verfolgt, merkt, dass die schlimmsten Probleme nicht aus den USA, sondern aus der EU kommen. Unsere Journis sind ja nicht gerade die Hellsten und lesen daher nur die deutsche Presse. Der Zugang zu den anderen Kulturkreisen erschliesst sich ihnen bestenfalls aus Klubferien oder aus Hinweisen von linken Rassismuskommissionen.
Überfliegt man die Nachrichten in den europäischen Ländern, sieht man, dass alle eine UBS im Garten haben. Weltweit gesehen sind diese Problemkinder zwar nicht relevant, doch national sehr wohl. Gibt in Italien die Alfa Romeo den Geist auf, ist das weltweit gesehen kein Problem, in Italien, vor allem im Süden, fast ein Weltuntergang. Kummuliert man diese “kleinen” Probleme, steht Europa heute weit schlechter da als die USA.
Dazu kommt, dass einzelne Staaten in der EU grösste Mühe haben, sich weiter zu verschulden, weil ihnen niemand mehr so recht traut. Helfen können ihnen die anderen Regierungen auch nicht. Sie sind selbst klamm. So gesehen ist der De-facto-Bankrott Kaliforniens weniger schlimm als etwa der Kollaps von Irland oder Spanien. Würde ein EU-Staat kollabieren, wäre der Euro über Nacht Geschichte. Das senkt das Vertrauen in den Euro abermals.
Wer also in nächster Zeit mal ein Schnäpchen machen will, soll in Deutschland einkaufen gehen. Der Euro wird noch massiv fallen. Sofern nicht auch unsere Nationalbank abwertet.
Hinweis: in der rechten Spalte finden Sie die Wechselkurse. Diese werden in den nächsten Wochen und Monaten das Interesse an Börsendaten überflügeln. Die Börsen selber sollten so langsam am unteren Ende der Entwicklung sein.
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Tod geglaubte leben länger.
Manche glauben das sogar Oesterreich als erstes Land der Eurozone Bankrott geht. Geil wird es wenn das passiert, man stelle sich die arroganten Politiker vor der öVP und SPö, oh man das würde ein Wahldebakel geben. Eine solche historische Wahl darf man sich am Fernsehen nicht entgehen lassen, da kann man seinen Enkeln mal erzählen wir waren dabei. Die dummen langen Gesichter dieser Parteibonzen und die strahlenden Sieger der FPö die ein Ende der Globalisierung verkünden. Das wird einfach nur Geil und das Ende der Islamisierung kommt dann auch gleich, als positiver nebeneffekt. Dann heisst es sich anpassen oder Verschwinden und zwar im Eiltempo Richtung Mekka.
Es gibt noch Leute die fürchten sich vor dem Nationalismus und sie glauben daran ihn besiegen zukönnen. Das ist relativ dumm, denn geht ein Staat Bankrott gibt es für die Banken in der Zukunft massive auflagen, die so globalisierte(Internationale) Pokerspiele nicht mehr erlauben. Was durchaus legitim ist, auch hies es mal der Nationalismus sei Tod und nun kehrt er zurück. Tod geglaubte leben länger.
National zu sein hat nicht mit rechts oder Links zu tun, beide können National sein. Wobei das unsere Linke stehts abstreitet, nun entweder sie passen sich dem “New Trend” an oder sie werden wohl untergehen.
Die Verteilpolitik der EU hat stets in den Empfängerländer ein Strohfeuer entfacht. Nun kann sie (bzw. Deutschland) diese Politik nicht mehr finanzieren. Folglich implodiert alles bei den Empfängerländer und den ex-Empfängerländer. Durch die gemeinsame Währung sind nun alle EU-Länder gezwungen miteinander in den Abgrund zu schlittern, denn man vertraut nun nicht mehr einem Land sondern der EU oder eben nicht.
Solche Deppen regieren unser Land, vor 3Monaten sagte sie noch es gebe keine Rezession und nun ruft sie diese lächerlichen Hilferufe.
http://www.nzz.ch/nachrichten/.....59585.html
Ich würde die USA nicht hochstilisieren. Die USA haben jahrzehntelang weit über ihre Verhältnisse gelebt und sind verschuldet, dass es dem Teufel darob graust. In den USA wird weitgehend auf Pump gelebt und das geht nicht mehr weiter so. Mr Obama wird sich noch die Zähne ausbeissen. Noch existiert kein Silberstreifen am Horizont. Im Gegenteil, die Lage verschlimmert sich zusehends. Allerdings teile ich die Meinung der Redaktion, dass sich die Lage innerhalb der EU noch düsterer präsentiert. Allein am EURO kleben mit Ausnahme von etwa 4 kleineren Staaten alles finanziell faule Staaten. Die bedeutenden grossen Staaten wie Deutschland und Frankreich werden selbst grösste Mühe haben, sich über Wasser zu halten geschweige denn, die praktisch bankrotten Staaten wie Griechenland oder Spanien weiter im notwendigen Ausmass zu unterstützen. Dann warten noch etliche praktisch pleite EU-Staaten ohne EURO wie Ungarn, Rumänien oder baltische Staaten dringendst auf finanzielle Hilfe, andernfalls ein Kollaps droht. Bezüglich des EURO bin ich auch äusserst pessimistisch eingestellt, denn hinter dem EURO stehen mehrheitlich äusserst angeschlagene und teils beinahe bankrotte Volkswirtschaften, mit andern Worten ist der EURO eine Seifenblase und eine Frage der Zeit, bis diese platzt und dann gute Nacht. Die Meinung der Redaktion, würde ein EU-Staat kollabieren, wäre der Euro über Nacht Geschichte, ist mE allerdings in dem Sinne zu relativieren, sofern es sich um einen EU-Staat mit EURO handelt.
@Karin
Diese Leuthard ist wirklich eine Katastrophe und in ihrem Departement völlig fehl am Platz. Sie versteht von ihrem Metier schlicht und einfach zu wenig und ist offenkundig völlig überfordert. Nur mit lächeln und Sprüche klopfen ist es nicht getan. Die Leuthard erzählt soviel Seich, was sich im nachhinein genau als Gegenteil erweist, dass es schon hochnotpeinlich wirkt. Eine Kuh könnte es nicht viel mieser machen und solche Leute regieren für uns, eine Schande.
Uebrigens eine Zeitung mit immer wieder kritischen und lesenswerten Artikeln.
http://www.baltische-rundschau.....schrecken/
http://www.baltische-rundschau.....elt-rente/