Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Teil I

6. März 2009 von Oxyartes

In einigen Ländern Europas haben die Politiker in Zusammenarbeit mit den fehlinformierten und gehirngewaschenen Wählern ein gutes Instrument zur Geldverschwendung gefunden, das ausserdem noch die Industrie nach Übersee vertreibt: Eine dumme Energiepolitik. Die Finanzindustrie liegt am Boden, jetzt kann auch noch die energieintensive Industrie aus Europa vertrieben werden, so offenbar die Meinung. Schauen wir uns die Mechanismen der Energiepolitik an und wie diese umgesetzt werden:

Die Energiepolitik Deutschlands: Der grösste Schildbürgerstreich aller Zeiten

In Deutschland wurde im Jahr 2000 das „Erneuerbare Energie Gesetz“ (kurz EEG) eingeführt. Es verpflichtet die Netzbetreiber, den Betreiber einer Anlage, die Strom aus erneuerbaren Energien (Windkraft, Solarstrom, Biomasse etc.) herstellen, einen gewissen Betrag für den eingespiesenen Strom zu bezahlen. Dieser ist äusserst hoch, z.B. 45 bis 55 Cent pro kWh Solarstrom, die Kosten für Braunkohle und Atomstrom betragen zum Vergleich 2.5 Cent. Dadurch lohnt es sich, Windkraftanlagen, Solaranlagen und ähnliches zu bauen. Wer in letzter Zeit durch Deutschland gefahren ist, weiss, dass dies auch massenhaft gemacht wird. Jeder kann sich vorstellen, dass so ein System Unsummen kostet. Alleine im Jahre 2005 hat dieses Gesetz die deutsche Volkswirtschaft 13 Milliarden CHF gekostet! Und es wird erst 15% des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt!

Neben dem Effekt, dass damit halb Deutschland mit Windrädern und Solarpanels verschandelt wird, hat dieses Gesetz den „Vorteil“, dass der Bedarf an Erdgas steigt! Denn die stark variierende Einspeisung von Windstrom kann nur durch Gaskraftwerke ausgeglichen werden. D.h. statt dass man energietechnisch unabhängig wird, verstärkt man die Abhängigkeit von russischem Erdgas.

Aber noch nicht genug, die Pointe kommt noch:

Im Jahre 2005 hat die EU den Emissionhandel mit CO2-Zertifikaten eingeführt. Dieser schreibt vor, dass die Industrie, die viel CO2 emittiert (Energieindustrie, Stahlindustrie, Zementindustrie), Zertifikate für ihren CO2-Ausstoss kaufen muss. Dies soll dazu führen, dass entweder Energie eingespart wird oder ohne CO2-Ausstoss generiert wird.

Der Clou, und das ist echt der Hammer, ist nun: Je mehr Windkraftwerke o.ä. in Deutschland durch das EEG gebaut werden, desto mehr sinkt die Nachfrage nach CO2-Zertifikaten. D.h. die deutsche Energieindustrie braucht wenige CO2-Zertifikate, dafür können die Polen günstig die Zertifikate erwerben für ihre Kohlenkraftwerke. Dadurch, und weil die Zuteilung der Zertifikate grosszügig war, sank der Preis der Zertifikate gegen null.

Der Ökonom Hans-Werner Sinn hat dies als einer der ersten bemerkt. Er bekam ziemliche Medienaufmerksamkeit in Deutschland. Jedoch nur, weil er vorgibt, den ganzen Klimakatastrophen-Mist zu glauben (ein Klimaskeptiker wäre totgeschwiegen worden). Mittlerweilen haben sogar die Grünen den Wahnsinn bemerkt, lest dazu den guten Spiegel-Artikel. Mit dem verschwendeten Geld könnten die Deutschen nicht nur Opel retten, sondern ganz GM!

Einspar-Effekt des EEG: Null! Jedes Windkraftwerk, das wegen des EEGs gebaut wurde, neutralisiert die Wirkung des Zertifikathandels, indem ein anderer dafür mehr CO2 ausstossen kann. Ein Grüner könnte jetzt einwenden, egal wieso die Solarpanels gebaut werden, Hauptsache sie werden gebaut. Dies stimmt nur bedingt, da der Zertifikatehandel eine effiziente CO2-Einsparung sicherstellen würde. Es kostet z.B. bis zu 10mal mehr, CO2 via Solarpanels einzusparen, als via Modernisierungen von Kohlekraftwerken. Der Zertifikatehandel würde den Markt spielen lassen und die günstigsten Einsparmöglichkeiten würden realisiert werden. Aber mit der jetzigen Konstellation werden jedes Jahr Milliarden für superteure und ineffiziente alternative Energien verschwendet! Ohne irgendeine Einsparwirkung!

Die Energiepolitik der Schweiz

Was europaweit gerade Mode ist, dass kann nur gut sein für die Schweiz. SP-Bodenmann meinte auf jedenfalls letztes Jahr in einer Kolumne, dass die deutsche Energiepolitik das Vorbild für die Schweiz sein soll! Eine gute Energiepolitik sei doch so einfach!  Das ist natürlich so haarsträubend dumm, dass MUSS umgesetzt werden:

Analog zum deutschen EEG hat die Schweiz 2007 die „Kostendeckende Einspeisevergütung“, kurz KEV, eingeführt. Klugerweise wurde der Gesamtbetrag, der dafür pro Jahr die Toilette runtergespült wird, auf 247 Mio. begrenzt. D.h. man hat hier ein Kostendach gesetzt, das (noch) nicht überschritten werden kann. Gewisse Kräfte im Land wollen auch diese Beschränkung aufheben, um den Schaden unbegrenzt zu erhöhen (ratet mal, wer).

Natürlich möchte der Bundesrat mit Europa gleichziehen, und sein KEV mit einem Zertifikat-Handel neutralisieren. Aus einer Medienmitteilung des Bundesrates:

„So sollen zum Beispiel so bald wie möglich Verhandlungen über die Anbindung an den europäischen Handel mit CO2-Zertifikaten aufgenommen werden.“

Und dies wird in absehbarer Zeit umgesetzt, die Linken tun gerade allesdafür! Es soll wie in Deutschland mit minimaler Effizienz eine maximale Geldmenge vernichtet werden! Die weiteren Konsequenzen daraus werden in einem weiteren Anrtikel genauer dargestellt.

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  1. Karin

    Dieser Zertifikaten Handel mit CO2 ist ja ein Mega Handel mit Milliarden und theoretisch auch sinnvoll. Nur mal ensthaft wir konnten bis anhin auch ohne diese Zertifikate leben, jetzt aber streicht irgendjemand diese Kohle ein.
    Und die Deutschen aber auch wir Schweizer könnten, mehr unrentable Solaranlagen bauen. Im Blick sah ich einen Mann der verdiente sich dank Solarernergie 700Fr. im Monat zusätzlich dazu, bei einem KwH Preis von 90Rappen, normal würde man höchstens 25Rappen im Hochtarif bezahlen. Das heisst seine Anlage würde bei einem normalen Energiepreis nie wirtschaftlich laufen. Subventionen machen diese Anlagen Rentabel, aber ohne Steuergroschen wären sie eine wirtschafliche Katastrophe.

    Fahrt mal mit dem Auto durch die Schweiz, bei jedem Haus das ihr seht mit einer Solaranlage auf dem Dach, da könnt ihr sagen dort wohnt ein Idiot der dumm ist und nicht rechnen kann, weil keine Solaranlge in der Schweiz kostendeckend arbeitet. Wer anderer Meinung ist dem rechne ich es vor das es nicht mal mit einem Hypothekarzins von 3-4% eine redite abwirft.

    All diese Oeko seich ist schwachsinn.

  2. chokran

    Jaja, die Karin wiedermal. Die Rechnung würde ich gerne sehen. Es gibt unterschiedlichen Modelle (für Strom- oder Warmwasserproduktion) und verschiedene Annahmen zum Erdöl/Gaspreis, aber allen ist gemeinsam, dass die Investition sich noch innerhalb der Lebensdauer der Panels amortisiert.

    Ausserdem solls ja auch Leute geben, die mehr Geld haben und auch freiwillig zahlen, um eine in ihren Augen gute Sache zu unterstützen.

  3. Fuchs

    Dank Subventionen lohnt es sich.

    Es muss einfach jeder Solaranlagen auf sein Dach schrauben. Es bringt zwar weder für die Umwelt noch für die Energieversorgung einen Nutzen doch als Steuererleichterung für alle habe ich und die Schweiz was davon. Wir müssen nur verhindern, dass er das Geld, das durch “Umweltschutz” verdient werden sollte nicht wo anders hereingeholt werden kann.

  4. Martina

    Die Entwicklung von erneuerbaren Energien als Ökoseich abzutun zeugt meiner Meinung nach von Ignoranz und ist eine einfache Methode, sich jeglicher Verantwortung der Gesellschaft und der Umwelt gegenüber zu entziehen.
    Natürlich ist sowohl der CO2 Zertifikathandel als auch der Einsatz von Fördermitteln für erneuerbare Energien kritisch zu betrachten und eine Kritik an der derzeitigen Entwicklung durchaus angebracht. Dennoch ist ganz klar, dass sowohl eine gezielte Vergabe für CO2-Zertifikate als auch die Förderung von erneuerbaren Energien notwendig und richtig ist. Es stellt sich hier lediglich die Frage, wie eine Förderung von erneuerbaren Energien stattfinden kann, ohne die Entwicklungen in eine falsche Richtung zu leiten.
    Aber dieses Problem stellt sich oft bei neuen Technologien, die dann plötzlich als das einzig Wahre gelten und somit durch einseitige Maßnahmen unabsichtlich ein Ungleichgewicht geschaffen wird.
    Ich für meinen Teil bewundere jeden, der sich heute eine Solaranlage anschafft, meist in dem Wissen, dass sie derzeit noch nicht rentabel ist. Durch solche Menschen wird es erst möglich, die Industrie dazu zu bringen, an diesen Technologien weiterzuarbeiten und sie auf lange Sicht gesehen rentabel zu machen.

  5. maurus

    @Karin
    Natürlich rentiert eine Solaranlage kaum, schon gar nicht bei den tiefen Oelpreisen, die wir jetzt wieder haben, sie waren aber auch schon deutlich höher!
    Nur stellt sich dann irgendwann nicht die Frage nach dem Preis, sondern ob wir überhaupt noch Oel bekommen. (nicht nur wegen Mangel, sondern wegen Spekulation).
    Was für eine Alternative siehst du?

  6. Mor(w)itz

    Also es gibt zwei Dinge, die man unbedingt getrennt voneinander behandeln muss. Es gibt die Energiedebatte. Sie ist unbedingt seriös zu führen und ist eine längerfristige Kernaufgabe des Staates. Und daneben gibt es diese komplett absurde CO2 Diskussion. Wenn es irgendjemanden gibt, der glaubt das Öl und Gas würden nicht verbraucht bis es sich nicht mehr lohnt es zu fördern, mein Beileid. Es geht im Prinzip bloss um eine winzige Verschiebung des Ereignisses auf der Zeitachse. Aber leider haben sich diese Säcke ein Instrument zum Raub geschaffen, wie weiland die Pfaffen mit dem Ablasshandel.

  7. Karin

    “Ich für meinen Teil bewundere jeden, der sich heute eine Solaranlage anschafft, meist in dem Wissen, dass sie derzeit noch nicht rentabel ist. Durch solche Menschen wird es erst möglich, die Industrie dazu zu bringen, an diesen Technologien weiterzuarbeiten und sie auf lange Sicht gesehen rentabel zu machen.”

    @Martina
    Ist das ein Witz? Die Industrie ist ja schon seit Jahren damit beschäftigt, ich nenne dir Namen von Unternehmen die daran forschen wenn du möchtest, allerdings bringt die Sonne zuwenig Leistung, daran wird sich auch in Zukunft auch nichts ändern. Es ist doch Blödsinn Energien zufördern die absolut keine Zukunft haben. Eine Solaranlage hat einen Wirkungsgrad von ca 60%, eine Fotovoltanikanlage liegt irgenwo im 20% bereich, wenn die erstere nicht rentabel ist, so die Fotovoltanik dies niemals.
    Ich ärgere mich immer auf der Autobahn Bern-Zürich, wenn ich diese Staatlich bezahlte Solaranlage sehe, ausser meine Steuergelder verschwendet hat man nichts erreicht. Worin besteht denn der Sinn einer Anlage, in die man mehr Geld steckt als man bekommt? Das heisst eben auch es wurde mehr Energie investiert um diese Solaranlage zu installieren, zu produzieren, als man am Schluss bekommt. Das ist wie ein Bauer der mehr Weizensaat ausstreut, als er am Schluss erntet, da hätte er sich die Arbeit sparen können.

    @maurus
    Ethanol, Erdwärme, Kernkraft, Wärmepumpen, Holz, Weizen, etc. und andere Biologisch anbaubare Ernergien. Vorallem die Nutzung der Erdwärme wird wohl eine grosse Zukunft haben.
    Vor 3-5Jahren pris man mal noch gross die Brennstoffzelle, was wurde daraus??? Es ist richtig still um sie geworden.
    http://www.greenpeace-magazin......c3618d0559

  8. maurus

    Weizen …ja, verbrenn ihn, bis du hunger hast!

    Kernkraft: was geschah im warmen Sommer? Fischsterben, üUberhitzung der Flüsse.

    Erdwärme ist etwa gleich rentabel wie Solarenergie.
    Kommt natüprlich auf den Standort an.

    Muss auch gesagt werden, dass die Renatbilität der Solaranlagen schlecht ist, weil sie hier ein mehrfaches kosten als z.B. in DE.

  9. Heiri Müller

    Also meiner Meinung nach wäre es schon schön, weniger Umweltverschmutzung zu fördern. Ich meine jeder von uns will doch saubere Luft einatmen und sauberes Wasser trinken, oder?
    Natürlich wäre es ideal, wenn diese Sauberkeit aus Eigeninteresse kommen würde. Aber das kommt erst dann, wenn’s teurer ist, Dreck zu produzieren.
    Wie kommt man dahin? Ich bin immer noch für’s Verursacherprinzip. D. h. wir müssen die negativen Externalitäten monetarisieren. D. h. für ALLE Schäden, die Umweltverschmutzung verursacht, muss der Verursacher bezahlen. Dreckige Häuserfassaden, 1′400 Tote/Jahr wegen Feinstaub der Autos, Krebs, etc, etc.
    Leider ist das oft sehr schwer zu monetarisieren wegen technischer Probleme oder wegen Lobbies. Also hofft man auf eine andere Lösung: Taylor. D. h. es müssen nur genügend Kunden da sein, dann wird die Massenproduktion einkicken und die Preise für saubere Energien werden sinken. Das kann man mit Subventionen/Steuerabzug oder Verboten erreichen.
    Ich bin eigentlich schon für eine SANFTE Führung in diese Richtung, wenn das Verursacherprinzip nicht anwendbar ist. Natürlich muss sie sinnvoll zielgerichtet sein und unsere Wirtschaft nicht benachteiligen.

    Distanzieren möchte ich mich aber hier vom Klimaschwindel. Der Mensch ist nur gerade mal verantwortlich für 0,0000000347% von allem CO2. Es ist lächerlich zu glauben, dass das vom Menschen verursachte CO2 verantwortlich für den Klimawandel sei. Nein, das Ziel des Klimaschwindels ist eine weltweiten Steuer einzuführen, die die Befürworter einer Weltregierung einsacken werden, um ihre zukünftige Agenda schon jetzt von uns finanzieren zu lassen.

    @Karin: Fotovaltikanlage auf der Autobahn: Also soweit ich weiss, ist dass eben DER FALL, wo sie jetzt schon rentabel sind. Es ist nämlich wesentlich teurer, eine Stromleitung bis dorthin zu ziehen, als ein Solarpanel draufzuschrauben.

  10. Heiri Müller

    Übrigens: In 1/4-Stunde erhält die Erde soviel Energie von der Sonne, wie die gesamte Menschheit während eines Jahres verbraucht.

  11. R.B.

    @Heiri Müller
    Wer für eine konsequente Überwälzung der Schäden eintritt muss konsequenterweise eintreten, dass auch die Importe und Exporte entsprechend besteuert / entsteuert werden. Alles andere führt nur zu Verlagerungen in Ländern mit weniger Umweltauflagen / Besteuerung.

    Beispiel: Aluminiumherstellung ist sehr enegieintensiv. Wird nun das Aluminium importiert ohne Umweltsteuern, so wird kein besteuertes Schweizer Aluminiumwerk überleben.

  12. Heiri Müller

    @R. B: Nicht unbedingt. Wenn die negativen Externalitäten im selben Land auftreten, dann kommt’s aufs selbe raus. Dann müssen sie einfach von anderen, normalerweise dem kleinen Bürger des Landes oder vom Staat getragen werden. Diese Kosten müssen aber wieder reingeholt werden. Entweder durch mehr Steuern im Falle des Staates oder durch Lohnerhöhungen. Das wiederum verteuert den Produktionsstandort.
    Das Problem ist bei negativen Externalitäten, die landesübergreifend wirken. Da müssen landdesübergreifende Lösungen gefunden werden.

  13. @Guten Morgen Heiri

    “Da müssen landdesübergreifende Lösungen gefunden werden.”

    Leider wird das ein frommer Wunsch bleiben bis der Leidensdruck hoch genug ist, nichteinmal elemantare Menschenrechte konnten vom Homo-(Non)Sapiens weltweit formell durchgesezt werden, geschweige denn angewendet.

  14. Heiri Müller

    Übrigens: Wenn wir das Verursacherprinzip hätten, dann hätten wir keine Masseneinwanderung!

  15. Karin

    “Übrigens: In 1/4-Stunde erhält die Erde soviel Energie von der Sonne, wie die gesamte Menschheit während eines Jahres verbraucht.”

    @Heiri Müller
    Mag sein, nur auf was für eine Fläche ist die Energie Verteilt, und hier liegt doch das Problem. Wie kann man diese Energie nutzen und pro m2 ist es zuwenig Energie.

    “@Karin: Fotovaltikanlage auf der Autobahn: Also soweit ich weiss, ist dass eben DER FALL, wo sie jetzt schon rentabel sind. Es ist nämlich wesentlich teurer, eine Stromleitung bis dorthin zu ziehen, als ein Solarpanel draufzuschrauben”

    Bezweifle ich, die haben so oder so Leerrohre und Elektrokabel neben der Autobahn verlegt, ausserdem verlaufen Kabel für Hilferufe, Autonummernkontrolle etc., deshalb glaube ich an die unrentabilität dieser Anlage.

  16. Karin

    “Weizen …ja, verbrenn ihn, bis du hunger hast!”

    @Maurus
    Nein, es wird ja fortlaufend Urwald gerodet, halb Afrika liegt brach, die Sahara kann man Problemlos bewässern und die paar Milliarden für Meerwasserentsalzungsanlagen sind nichts im Vergleich zu den Milliarden der Finazkrise. Ausserdem gibts du damit anderen Menschen auf diesem Globus eine Chance, Nahrungsmangel gab und gibt es nicht, sämtliche Hungersnöte der letzten Jahrzente haben einen politischen Hintergrund.

    “Erdwärme ist etwa gleich rentabel wie Solarenergie.
    Kommt natüprlich auf den Standort an.”

    Erdwärme ist nicht mehr mein Fachgebiet, allerdings hat es Potenzial und Wärmepumpen für Private sind nicht mal so unrentabel. Grosse Erdwärme Kraftwerke die in die Tiefe gehen werden daher sicher Rentabel sein und Oekologisch sinnvoller sein als Solaranlagen.
    http://www.verivox.de/nachrich.....40562.aspx

  17. Fuchs

    Energie kann man nicht speicher. Man muss sie gleich nach der Produktion aufbrauchen.
    Die Sonne scheint nur zu unregelmässig. Für warmes Wasser ist sie ok. Wellen-, Wasser- und Erdenregie sind gleichmässig erhältlich.

    Sobald man einen “Speicher” für Energie hat sind auch Brennstoffzellen wieder interessant. z.B. als Batterie für’s Auto.

  18. Rechter

    Auch wenn Solarenegie mehr kostet, es ist wichtig unabhängig zu werden in Energiefragen, egal wieviel es kostet.
    Denn die Rohstoffarmut unseres Landes wird zukünftig das letzte Erpressungsargument der Linken sein um uns einzureden das wir abhängig von anderen sind.

  19. R.B.

    @Heiri Müller
    “Da müssen landdesübergreifende Lösungen gefunden werden.”

    Solange keine faire landdesübergreifende Lösungen gefunden werden, sollte die Schweiz ihre Industrie nicht schädigen, indem Sie Vorzeigeschülerin spielt. Fairerweise sollte sie aber zeigen, dass sie bereit ist landesübergreifende Lösungen mitzutragen. Als kleines Land müssen wir akzeptieren, dass wir die Welt nicht verändern können.

    Zudem können Kosten und Nutzen nicht so ohne weiteres berechnet werden, da alles auf – oft für eine gzielte Steuerung der Nachfrage gezinkte – Annahmen und Schätzungen beruht. Ich habe noch nie seriöse Berechnungen zum Verursacherprinzip gesehen. Die theoretisch korrekte Lösung Verursacherprinzip ist in der Praxis einfach eine anders deklarierte Besteuerung. Und dass eine Besteuerung auf die nachgefragte Menge einen Einfluss hat ist klar.

    Interessanterweise müsste gemäss Verursacherprinzip pro verursachte Mengeneinheit nur ein zu zahlender Preis geben. Oft existieren jedoch dafür unterschiedliche Preise (Preisdifferenzierung). Die Einheimischen bezahlen oft mehr als die anderen. Beispiel: Zürcher bezahlen mehr pro Tonne Hausratsmülleinlieferung in die Abfallverbrennung Hagenholz als die Mailänder. Dies obwohl die Zürcher die Anlage finanziert haben und die Giftmüll-Filter lagern müssen und nicht die Mailänder.

    “…1′400 Tote/Jahr wegen Feinstaub der Autos, …”
    Ketzerische Fragen: Wie teuer ist ein Feinstaubtoter? Und war es nicht wegen des Feinstaubes aus den Heizungen? Hat da jemand die 1400 Tote untersucht, ob sie geraucht haben?

  20. Karin

    ““…1′400 Tote/Jahr wegen Feinstaub der Autos, …”
    Ketzerische Fragen: Wie teuer ist ein Feinstaubtoter? Und war es nicht wegen des Feinstaubes aus den Heizungen? Hat da jemand die 1400 Tote untersucht, ob sie geraucht haben?”

    @R.B.
    Gute Frage, die Krankenkasse der Bauern hat nicht mehr Kosten für Lungenprobleme als andere Krankenkassen, obschon sie sich seit den 50er Jahren dem Feinstaub der Traktoren und Maschienen ausgesetzt haben(ohne Feinfilter) und natürlich dem Feinstaub der Ernten wie Heu und Stroh etc.
    Der Mensch heitzt nun schon seit Jahrtausenden mit Holz und nie war Feinstaub ein Problem und nun schickt der Staat nach 130′000Jahren inspektoren in die Häuser der Leute die ihnen zeigen wie sie richtig ihr Chemine heitzen, um den Feinstaub zu mindern. Sowas ist doch ein Witz und lachhaft, als ob ein Cheminefeuer die Feinstaubkonzetration einer Region beeinflussen könnte. Konsequenterweise müsste man alle Handwerklichen Beruf sofort verbieten, da sich die Arbeiter durch Schleifen, Fräsen etc. ihre Gesundheit absichtlich schädigen.

    “Auch wenn Solarenegie mehr kostet, es ist wichtig unabhängig zu werden in Energiefragen, egal wieviel es kostet.”

    @Rechter
    Unabhängigkeit JA, aber nicht um jeden Preis. Es macht auch keinen Sinn teure Energien zufördern wenn man zur gleichen Zeit Tausende Zigeuner ins Land lässt die mehr Energieverbrauchen und man dann hinterher jammert wie die Linken Grünen, dass die Schweiz immer mehr Energie pro Jahr verbrauche.

  21. Heiri Müller

    1. Ich habe ja gesagt, dass es nicht immer einfach ist, das Verursacherprinzip anzuwenden. Aber es sollte die angestrebte Lösung sein. Wenn’s dann nicht klappt, dann kann man’s ja immer noch auf die allgemeine Bevölkerung abwälzen.

    2. Es ist mir wichtig, dass man nicht kurzfristig wirtschaftlich, sondern LANGFRISTIG NATIONAL denkt: “Wenn die negativen Externalitäten im selben Land auftreten, dann kommt’s aufs selbe raus. Dann müssen sie einfach von anderen, normalerweise dem kleinen Bürger des Landes oder vom Staat getragen werden. Diese Kosten müssen aber wieder reingeholt werden. Entweder durch mehr Steuern im Falle des Staates oder durch Lohnerhöhungen. Das wiederum verteuert den Produktionsstandort.” D. h. was wir am einen Ort zu sparen glauben, müssen wir einfach woanders bezahlen. D. h. die eine Fabrik zahlt jetzt vielleicht weniger für ihre Umweltverschmutzung, aber die Kosten entstehen eben trotzdem, auch wenn sie vielleicht versteckt oder verdeckt auftreten. Da sind sie allemal und bezahlt müssen sie werden.
    Es ist wie mit der PFZ: Die Unternehmungen denken kurzfristig ökonomisch, indem sie Lohndumper anstellen. Hutter denkt langfristig, indem sie darauf hinwies, dass die Folgekosten der PFZ eben einfach auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, aber trotzdem bezahlt werden müssen und dann den Werkplatz CH verteuern. Und damit leiden alle, nicht nur die lohngedumpten, sondern auch die anderen Unternehmungen, selbst diejenigen, die selbst Lohndumper anstellen.


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