Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Beginnt nun der letzte Akt?

2. März 2009 von Redaktion

Heute hat der Dow Jones deutlich die Marke von 7000 unterschritten. Von ursprünglich 14000 ist er mehr als auf die Hälfte zurückgefallen. Ürsprünglich wurde erwartet, dass er spätestens bei 8500 Boden findet.

Das sind eigentlich nur Zahlen, doch schlimme Zahlen. Der Sturz ist mittlerweile deutlich grösser als der Sturz 1929. Damals fiel der DJ von 380 auf 200 Punkte.

Die Wirtschaftskrise ist damit viel schlimmer als angenommen. Die schuldenfinanzierten Stüzungsprogramme der Regierungen erweisen sich als schwarze Löcher für die Geldvernichtung. Je mehr die amerikanische Regierung hineinwirft, je mehr muss sie nachschiessen. Lange kann sie nicht mehr mitmachen. Und an die Folgen der Rückzahlungen muss man gar nicht erst denken.

Die Phasen des letzen Aktes

Wir müssen uns nun ernsthaft mit dem Gedanken befassen, das ganze Regierungen crashen. Wer das sein wird, lassen wir mal offen. Was aber geschehen wird,  zeigt uns das Beispiel Argentinien.

Die erste Phase des letzen Aktes beginnt mit Kapitalflucht, hoffen wir in Richtung Schweiz. Der überstürzte Mittelabfluss führt dazu, dass die Banken die Schalter schliessen. Über Nacht gibt die Regierung dann die Abwertung der Währung bekannt. Im Fall eines Eurolandes wäre die Einführung der alten Währung wieder möglich.

Nun beginnen Unruhen. Die Bevölkerung revoltiert und plündert Supermärkte, die staatliche Autorität gerät ins Wanken. Und was dann kommt, stellen wir uns lieber nicht vor, den dann müssten wir auf Somalia verweisen.

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  1. Schwarzer Schwan

    Jetzt endlich kommen wir der Realität nahe. War vor kurzem noch die gleiche Grafik selbsterklärend für irgendwelche obskur abstrusen Vorhersagen von kravattentragenden Nationalbankern, so sehen wir hier mal richtiges Variantendenken. Ähnliches hier: http://www.heritage.org/

  2. maurus

    die freie Marktwirtschaft reguliert sich selbst ….so gescheit argumentiert die Wirtschaft. Jetzt hat sie recht bekommen.
    Nun werden noch gerichtlich die Bonis eingefordert.
    Es ist Zeit, einige arrogante Macht- und Geldgierige aufzuhängen.

  3. @maurus
    So von wegen Unterschied zwischen linke und rechte Gewalt, zitat Maurus “linke gehen auf Gegenstände los, rechte auf Personen” als wären Bankmanagern keine Menschen….
    Linke Alternativen am Horizont nicht in Sicht, also weiter Gleichmacherei und Umverteilung mit dem Geld der bösen Marktwirtschaft betreiben.
    Wie eine Schallplatte die stehengblieben ist.

  4. Berner Bär

    @schlechtmensch:
    Da sieht man schon die menschenverachtende Einstellung der Linken: Menschen werden depersonalisiert, um sich beim darauffolgenden Angriff kein Gewissen mehr machen zu müssen.

    Zudem hocken ja sehr viele Linke auch in Verwaltungsräten – sogar von Banken – und beziehen da brav ihre Gehälter. Ich hätte noch nie gehört, dass ein Sozi, der in einem VR sitzt aus sozialen oder aus Gewissensgründen auf sein Honorar verzichtet hat. Vermutlich zöge ihm die Parteizentrale und Moskau die Ohren lang, weil dann der “Zustupf” nicht mehr käme.

    Nun ja, unser Freund maurus scheint noch immer den Unterschied zwischen frei und dereguliert nicht zu kennen. “Frei” bedeutet mit Einschränkungen, “dereguliert” bedeutet, dass es keine Restriktionen gibt, sondern der Markt den Darwin’schen Gesetzen (Stärkerer frisst Schwächeren) funktioniert.

    Es muss für die Linken schon ein Frust sein, so brutal vor Augen bekommen zu haben, dass ihr gelobtes System nirgends – ausser in gewissen Rahmen in den israelischen Kibbuz – funktionierte und schlussendlich praktisch über Nacht kollabiert ist. Auch ihre neuen Hoffnungsträger Chávez, Morales und der ach so hochgelobte Lula da Silva haben sich als Nieten erwiesen.

  5. Karin

    “Auch ihre neuen Hoffnungsträger Chávez, Morales und der ach so hochgelobte Lula da Silva haben sich als Nieten erwiesen.”

    Ja und der “Yes, we can”-Typ auch, diese Menschen kochen auch nur mit Wasser. Für Venezuela gibt es noch ein böses erwachen, alles Geld hat Chavez verpulvert, anstatt Industrien, Tourismus und andere Wirtschaftszweige zu fördern.


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