Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Den Alten an die Existenz

24. Februar 2009 von Redaktion

Die Banker haben einen neuen Traumjob: Pensionskassen-Manager. Der hat viele Vorteile. Statt sich mühsam neue Kunden anzulachen, wird das Geld den Kunden zwangsweise vom Lohn abgezwackt. Alles was sie tun müssen, ist das Geld den Banken weiterzugeben. Sie machen natürlich strenge Auflagen:

Wir legen extrem konservativ an:  Staatsanleihen und Immobilienpapiere stehen im Vordergrund.

Wie nett, war es doch gerade die Immobilienkrise. die den Trubel auslösten. Und die Folgen dieser konservativen Strategie liess nicht lange auf sich warten:

Der Swisscanto Pensionskassenmonitor weist per Ende 2008 einen geschätzten durchschnittlichen Deckungsgrad der schweizerischen Pensionskassen von 94,4% aus. Dieser fiel damit innerhalb eines Jahres von 112% um 17,6 Prozentpunkte. Rund drei Viertel der untersuchten Vorsorgeeinrichtungen weisen eine Unterdeckung aus. 

Die Öffentlichkeit vergisst, dass nicht das Geld der Banken sich in Luft aufgelöst hatte, sondern das Geld derer Kunden – und das sind in erster Linie Pensionskassengelder. 

Phase 1: Null-Zinsen

Das Ausmass des Desasters wird in den nächsten Monaten erst langsam ans Licht kommen. Zuerst kommen Interviews, die eine Null-Verzinsung der Einlagen fordern, um die “Pensionskassen zu retten”.  Die wird auch kommen. Genausogut hätte man seine Pension im Garten vergraben können – das Resultat wäre dasselbe gewesen.

Phase 2:  Senkung der Pensionen

Beim zweiten Schritt, etwa ab Ende Jahr, werden die Pensionen selbst gesenkt, sobald der Deckungsgrad unter 80% fällt. Natürlich nicht für  die Angestellten der öffentlichen Hand, dort zahlt einfach der Steuerzahler.

Phase 3:  Inflation

Etwa ab 2010 kommen dann die grossen Inflationsschübe. Sie geben den Pensionen dann den Rest. Wie das funktionierte, hat z.B. Italien in den 70iger Jahre vorgemacht. 

Die Geschichte wiederholt sich. In jeder Wirtschaftskrise wurden  die Pensionkassen geplündert. Warum soll es diesmal anders sein?

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  1. R. B.

    Phase 4: Erhöhte Besteuerung der Pensionskassenrenten (Solidaritätsbeitrag, Abschöpfung der Kaufkraft im Inland)

    Grund: Pensionskassenrenten (und Liegenschaften) können nicht ins Ausland transferiert werden.

  2. R. B.

    Alle Vorsorgeeinrichtungen, welche die obligatorische berufliche Vorsorge durchführen, sind der Stiftung Sicherheitsfonds BVG angeschlossen und tragen zu ihrer Finanzierung bei.

    Der jährliche Beitrag beträgt 0.07% für die Finanzierung der Zuschüsse bei ungünstiger Altersstruktur sowie 0.02% für die Sicherstellung der Leistungen zahlungsunfähiger Vorsorgeeinrichtungen und anderer Leistungen.

    Und 2010?

  3. Karin

    Ich bin für eine Abschaffung der Pensionskassen, wozu brauchen wir die den? Um Managern ihre Boni zu bezahlen?

    Per Gesetz sollte jeder Bürger verpflichtet werden ein Konto bei einer Bank einzurichten, welches gesperrt ist.
    Die Beiträge fliessen wie gehabt auf dieses Konto.
    Der Bürger kann das Geld nur beziehen wenn er ein Haus kauft oder in Pension geht.
    Würden die Bürger ihre Gelder ins eigene Haus stecken, hätten sie mit 65 ihre eigene Hütte ohne Mietzinsen, die Kinder können was erben, und ab dem Alter von 30-35Jahren wenn sie beginnen die Hütte zukaufen profitieren sie von niedrigen Hypothekar Zinsen. Also ohne Pensionskassen verdienen wir viel mehr, im Moment leben viele Menschen in den Mietwohnungen der Pensionskassen und zahlen überissene Mieten. Also der Bürger bezahlt doppelt statt sich mit seinem Geld seine Wohnung zu kaufen und zufinanzieren.

    Statt dessen sind die Gelder irgendwo verschwunden und niemand weiss wo, man hätte die Gelder auch den Drogenjunkis in Zürich anvertrauen können, dann wüssten wir wenigsten wo die Gelder sind.

    Jetzt müssen doch die Manager dieser Kassen wegen verdachts auf Veruntreuung verklagt werden und die haben sich gefälligst zu rechtfertigen.

  4. Meier M

    Ich denke das Pensionskassen-Obligatorium sollte abgeschafft werden, dafür sollte die AHV ausgebaut werden und zusätzlich sollte jeder Bürger jährlich bis zu 20’000.- von den Steuern abziehen dürfen die er dann selbst anlegen kann (private Vorsorge). Die AHV garantiert dann ein Menschen-würdiges Minimal-Einkommen (vielleicht 50% mehr als heute), der Rest ist Privat-Sache wo sich der Staat nicht darum zu kümmern hat. Beim heutigen Pensionskassen-System gibt es einfach zuviel Reibung, d.h. zuviele Hände die mitverdienen wollen. Es ist wie in der Physik, wo es viel Reibung gibt, gibt es auch viel Energie-Verlust, sprich Geld-Verlust.

  5. @Karin

    “Per Gesetz sollte jeder Bürger verpflichtet werden ein Konto bei einer Bank einzurichten, welches gesperrt ist”

    Bei allem Respekt, willst du wirklich noch Geld zu einer Bank bringen?
    Unter der matrasse ist es wirklich besser aufgehoben, sogar die Verzinsung ist besser.

    @Meier M
    2 Säule Obligatorium ist tatsächlich zu eliminieren.
    Doch die AHV (Staat) ausbauen zu wollen sezt schon ein grosses Vertrauen gegenüber den Staat voraus: Denke an der Verschuldung der IV und womit sie nun saniert werden soll, spätestens dann wird ,mir jedenfalls klar, dass Geld beim Staat nicht besonders gut angelegt ist.
    Der Staat ist auch derjenige der die Kontrolle der Banken fahrlässig versäumt hat, und statt zu kontrollieren die Banken faktisch der Selbstkontrolle überlassen hat.
    Ergebniss ist nun da.

  6. Sürmel

    Das war schon vor Jahren klar.
    Ich spare selber und schaue das ich mir meine Pension selber richte.
    Ich vertaue da der AHV zu wenig, ebenso der zweiten säule.

    Und wenns dann trozdem was gibt. Bin ich natürlich froh, aber drauf wetten so wie viele das tun werde ich nicht!

  7. Karin

    @schlechtmensch
    Was passiert mit selbstständigen die in Pension gehen? Ohne Pensionskasse kriegen sie maximum 2300Fr. das reicht nicht, also verlangen sie Ergänzungsleistungen vom Staat und kommen dann auf 3000Fr. Dumm ist derjenige der gearbeitet hat und beim Pensionsantritt ein Vermögen besitzt. Derjenige kriegt natürlich kein Geld nur der Arbeitsfaule Sozialhilfebezüger der nie gearbeitet hat kriegt 3000fr vom Staat.

    Was passierte eigentlich mit den Swissair Angestellten, deren Pensionskasse landete in der Konkursmasse? Ich sags mal so, stell dir vor du hast 60 Jahre, wie viele in diesem Land und jetzt geht die Pensionskasse Bankrott. Wie willst du mit 2300Fränkli leben? Blöd bist du wenn mal ein Hausgekauft hast, davon musst du jedes Jahr 10% verkaufen, sonst gibts keine Ergänzungleistungen. Die AHV sollte das Minimum von 3000Franken decken, dafür haben alle die gearbeitet haben ein Anrecht. wir brauchen endlich ein System das die arbeitende Bevölkerung belohnt und die Faulen Schweine abstraft.

    Oder ich sags anderst, wie kann ein Sozialhilfeempfänger mehr Geld bekommen als eine Person die ihr ganzes Leben gearbeitet hat?

  8. Sürmel

    @Karin

    Weil ein Sozialhilfeempfänger länger lebt, (weil er seinen Körper nicht kaputtgekrampft hat) braucht er mehr Geld, als einer der sein Leben lang gearbeitet hat und sich für das Land engagiert hat. Er Stirbt eh bald nach der Pension also braucht er kein Geld. Und die die arbeiten sind eh ales SVP’ler und das ist gut wenn die weg vom Fenster sind.
    Zudem muss der Sozialhilfeempfänger doch seinen Lebensstil weiter halten können (Leasing, Hypothek, Ferien etc…) sonst wird er zum Fürsorgefall was wir keinesfalls wollen. Und zudem Arbeitet mein Schwager bei der Sozialhilfe……

    Ich habe mich mal kurz versucht in die Linke denkweise einzuklinken!
    Und ist es mir gelungen???
    Ich fühle mich jetzt aber sehr schlecht!! Oh je ich glaube ich muss auf die Toilette….

  9. Knurri Murri

    Die Pensionskassen halte ich für einen Schuss in den Ofen, schon 1984 als über das BVG-Obligatorium abgestimmt wurde, hatte ich ohne einen blassen Schimmer von Finanzen zu haben instinktiv dagegen gestimmt. Heute bin ich von Gesetztes wegen gezwungen, in eine Pensionskasse einzuzahlen, wobei mir 63,17% meiner Beiträge als Sparbeitrag gutgeschrieben werden. 25,08% werden als Risikobeitrag für ziemlich magere Leistungen bei Todesfall oder Invalidität abkassiert (Unfallversicherungen bieten bessere Leistungen für weniger Geld) und 11,75% steckt sich das Kässeli als Verwaltungsgebühren in die eigene Tasche. Was die für sich abzwacken ist recht unbescheiden. Mit Einführung des BVG-Obligatoriums schenkte man den Pensionskassenbetreibern einen Goldesel, der Geld scheisst.

    Ganz ohne staatlichen Zwang ist heute wohl keine Altersvorsorge mehr zu realisieren. Zumal man eine grosse Masse von Leuten jahrzehntelang von Selbstverantwortung entwöhnt hat. Andererseits, welches System soll langfristig funktionieren? Umlageverfahren wie die AHV haben den Pferdefuss der demografischen Entwicklung (meiner Meinung nach auch noch verbunden mit allen Problemen, welche uns die Überfremdung bringt), andererseits fürchte ich bei der kapitalgedeckten Altersvorsorge die Geldentwertung von Inflation bis hin zur Währungsreform im schlimmsten Fall. Ob wohl irgendein Mittelding machbar und sinnvoll wäre? So irgendwie halbstaatliche Institutionen, wo nicht allein nur Beamte oder nur Bankster am Steuer sitzen, zusätzlich mit Investitionen in Realwerte. Kennt jemand von Euch derartige Entwürfe?

  10. sürmel: du sprichst hier ganz klar von einem kulturbereicherer sozialhilfeempfänger. den wäre es ein schweizer würdest du mit KOS kommen und das ist ein werkzeug um ch sozialhilfeempfänger systematisch fertig zu machen bis die was dummes tun (dann gehen sie in die staatsferien) oder vorm bus springen oder sich so zudröhnen das sie eh nix merken. kenne da mehrere solche bsp.

  11. Darum ziehe ich immer wenn es geht, alle Kohle aus diesem
    “Geldvernichtungskommando” ab.
    Die zweite Säule ist Volksverarschung, und die dritte Säule
    ist auch nicht viel besser.
    Damit man diese Verarschung nicht richtig umgehen kann,
    bleibt ja dem Vogt ja immer noch den Eigenmietwert!

    Ja, man hat wahrlich die Wahl, sein erarbeitetes der Bank-Versicherungen
    und deren Geldvernichtungsmaschinen, oder dem Steuervogt
    abzuliefern.

    Wobei dem Vogt tribut zu zahlen, kann momentan die bessere lösung sein.


    greet

  12. @Karin
    Du hast wohl recht: Sparen und Schuften um die Töpfe zu füllen und um die Staatliche Vorsorge zu speisen damit man am Schluss gleichviel oder weniger hat als jeder Fauler Parasit der Zeit seines Lebens kein Finger rührte.
    Deshalb geht man am besten mit Minimalanspruch ins Pensionsalter, gespartes kann man sehr gut dem Staat verbergen wenn es nicht gerade mehrere Milionen sind.
    Doch den ganz grossen schwarzen Peter haben wohl die Hasbesitzern, sparen sparen Eigenmietwert besteuern und wenn man inkontinent wird geht den Eigenanteil der Bude sehr schnell dem Nullpunkt zu, am Schluss ist man eben soweit wie jeder andere Alki der nie gearbeitet hat.
    Sowieso Häuslibesitzern werden schon bald bluten für ihre eigene 4 Wände, Besitzern von kürzlich gekauften Hütten erst recht, ich gehe davon aus, dass Kredite teurer werden, und zwar nicht ein kleines Bisschen.

    Doch eben, das geld auf einer Ch Bank?
    Momentan wohl eher nicht…

  13. Knurri Murri

    Master_of
    >>Wobei dem Vogt tribut zu zahlen, kann momentan die bessere lösung sein

    100 % einverstanden. Möglichst schuldenfreie Immo macht im Moment Sinn trotz Eigenmietwert.

    Die Pensionskassenverträge sind so vertrackt, dass man seinen Pulver teilweise nur mit grösster Mühe wieder sieht. Ich zermartere mir zurzeit das Hirn, wie ich Guthaben in eine nicht selbst bewohnte Immo, wo ich nur Teilhaber bin, einbringen könnte. Geht nicht. Die Gesetze sind so gemacht, dass die Kässeli fast ewig auf unserem Klotz hocken bleiben dürfen.

    @schlechtmensch
    >>Deshalb geht man am besten mit Minimalanspruch ins Pensionsalter,

    Bescheidenheit ist schon mal immer gut

    >>gespartes kann man sehr gut dem Staat verbergen

    Die Idee ist noch besser :-)

    >> und wenn man inkontinent wird geht den Eigenanteil der Bude sehr schnell dem Nullpunkt zu,

    Bleibt aber die Möglichkeit, die Immo frühzeitig den Kindern zu schenken (falls Familie intakt ist) und Wohnrecht für Dich im Grundbuch eintragen zu lassen. Wenn Du dann im Alter pflegebedürftig wirst und die Kinder die Immo lange genug halten, kann der Staat das Eigenkapital nicht mehr abgreifen.

  14. maurus

    @Karin
    Diesmal stimme ich dir voll zu.

    Die AHV sollte zu lasten der PK ausgebaut werden, weil das Umlageverfahren das günstigste ist. Die PK hat rel. hohe Verwaltungskosten, und die Sache der Riesenbeträge zieht eben, wie wir sehen, die Geldgierigen an.
    Das 2-Säulen-Prinzip ist eigentlich gut, nur was der Mensch draus macht …

  15. @maurus
    Die Ahv darf jedoch nicht mehr für die IV Verantwortung tragen, Einsparungen und strengere Kontrollen wären auch kein “Seich”.

  16. @Knurri Murri
    No way!
    Ja, zu schenken wäre ja noch so gut! Die Vögte sehen allen auf die Finger und sogar auf die Geschlechtsteile! Das Eigenkapital muss man vergessen. Denn ab einer gewissen Summe kommt der Vogt, und meint!
    Du als „Erbe“ bist für deine Vorfahren bis zu deinem Theoretischen Bankrott
    auch mitverantwortlich für deine „Erbezüge“!
    Na klar, so wie ich gehört habe, ist es über 350KFr. Eigenmittel!
    (Pensionskassen sollten????)
    Darum möchte ich 0.00 SFr. Erbe haben!
    Die Politik zwingt einem dazu, nur noch das Minimum zu haben.
    ….. Werde Muslim, und alles ist gut!

    Ja, ich sagte meinem Vater vor einem Jahr:
    Wir haben Krieg, und keiner merkt es!


    greet

  17. Bürgermeister Hans Waldmann

    @Karin
    Da haste recht, deshalb werde Balkaner, Türke oder einfach Muslim. Die wissen genau wie machen. 10Kinder auf die Welt stellen und die CH-Steuerzahler finanzieren einem alles.

    @Schlechtmensch
    Du vergisst dass teilweise die IV mit den PK-Renten die AHV und ALV entlastet. Vor allem bei der SBB Frühpensionierten trifft das zu. Die haben einfach Arbeitnehmer via IV in Frühpension geschikt.
    Nicht etwa dass ich denen das nicht gönnen würde.

  18. Knurri Murri

    @Master_of
    >>Du als „Erbe“ bist für deine Vorfahren bis zu deinem Theoretischen Bankrott auch mitverantwortlich für deine „Erbezüge“!

    OK, da mögen sicher kantonale Unterschiede bei den Gesetzen bestehen, ich wohne in der Romandie. Ich hab’s bei mir ausrechnen lassen, eine Immo während 10 Jahren als Vorbezug gehalten und sie können mir nix mehr nehmen, Bedingung ist ein eher geringes Einkommen meinerseits (ist aber kein Problem). Und klar, sie können alle Gesetze ändern. Aber das Mög-liche versuchen muss man ja.

    >>Werde Muslim, und alles ist gut!

    Definitiv nicht! Die letzte Patrone behalte ich für mich auf. ;-)

    >> Ja, ich sagte meinem Vater vor einem Jahr:
    Wir haben Krieg, und keiner merkt es!

    Es herrscht Bürgerkrieg in den Köpfen, ja. Ich hatte auch schon gesagt, in anderen Ländern sind sie ehrlicher, da schiessen sie wenigstens aufeinander (aber das hört niemand so gerne).

  19. @Bürgermeister Hans Waldmann
    >Die haben einfach Arbeitnehmer via IV in Frühpension geschikt.

    Bitte um Quelle!
    Ja, das kommt unserem Staat näher!


    greet

  20. Knurri Murri

    @Master_of
    >>Bitte um Quelle!

    http://www.schweizerzeit.ch/1207/filz.htm

  21. @Knurri Murri
    Danke!
    Das werde ich in Papierform und “Elektronisch”
    allen bekannten weiterleiten.
    Danke.


    greet

  22. Globi

    Phase 4:

    Eine Ehtik Kommission wird entscheiden wer wie lange leben wird, bei einfach nicht teuren Behandlungen zuzustimmen oder auf “billigere” (aus China) stammende Medikamente auszuweichen.
    So wer frueher stirbt ist ein “Inverstment” da dann der Staat ans Geld kommt.
    Amerika laesst gruessen, aber auch in der Schweiz: Codex Elementarius von Novartis, (Vitamin Tabletten werden Illegal gemacht)

  23. maurus

    @Master
    darum steigen in Zeiten schlechter Konjunktur zuerst die IV Zahlen und dann die Arbeitslosenzahlen.
    Die IV-Bezüger bleiben dann meist erhalten, während in guten Zeiten die Arbeitslosenzahlen wieder sinken.

  24. Knurri Murri

    In Zukunft wird Frau Antje ihr Brot ohne Gouda essen müssen:

    „[…] dass hunderttausende künftiger niederländischer Pensionäre aus ihren Pensionsfonds wohl erheblich weniger herausbekommen werden, als man ihnen derzeit noch verspricht. Mehr noch: Vielleicht gehen einige einfach bankrott.“

    http://info.kopp-verlag.de/new.....n-weg.html

  25. camocoma

    Ich stelle immer wieder fest, dass es im Schweizer System zu massenhaft Ungereimtheiten kommt; ja, wo man da anfangen will und vorallem sollte, ist die Frage.

    Zum einen kritisiere ich das System zwischen Datenerfassung und laufender Auswertungen durch den Bund über eine Verhältnismässigkeit einer Person. Zum anderen sind die einzelnen amtlichen Stellen oft katastrophal organisiert. Die ganzen sinnlosen Arbeiten einer Verwaltung könnte die jährlichen Kosten beispielsweise locker halbieren.

    siehe auch: Hafturlaube
    siehe auch: PUK

    Dazu kommt, dass Schengen etc. weitere Anpassungen mit diversen Softwaren und Systemen der Schweiz unabdingbar waren. Ob ein lückenloser Datenfluss überhaupt möglich ist, steht nach wie vor in den Sternen. Dass Teile des Systems funktionieren, entnimmt man den Medien; “Gesuchter Einbrecher geschnappt”, natürlich Dank mehreren Erfassungspunkte in der Zürcher Innenstadt, wie zum Beispiel im Milchbuck-Tunnel. Jedes Kennzeichen wird abgelichtet und sofort mit dem System verglichen, erfolgt ein “Hit”, wartet die Streife am Ausgang des Tunnels etc.

    Ich frage mich aber, wie und wieso ein mit CHF 150’000.- in der Kreide sitzender, vorerst einmal längst betriebener Schweizer Bürger, seit Monaten im Angestelltenverhältnis arbeitet, jedoch keine Lohnpfändung aufgebrummt erhält. Es wird nicht genug kontrolliert; Vertrauen ist gut, Kontrolle aber noch besser…IV-Betrugsfälle sind nur die halbe Wahrheit, darauf verwette ich meinen jungen Arsch.

    Dass es bewilligte Pensionskassen-Auszahlungsfälle gibt, bei denen eine Firmengründung Auszahlungsgrund war, die Firma aber nie regulär gegründet wurde. Lauter Kinderkrankheiten…apropos:

    Diesen Gesetzeslücken machen sich Türken und balkanische Kulturbereicherer tatsächlich zu Nutzen, indem sie mehrere Kinder zeugen. Arbeiten sie dann mal nicht mehr, MUSS der Schweizer Bürger für sie aufkommen, egal ob er will oder nicht…verdammte Sauerei.
    Aber sie tun es weiterhin, CHF 150.- pro Kind und Monat ist ein lukratives Geschäft…

    Zur Pensionskasse kann ich nur so viel sagen: ich werde meine Rente wohl kaum je erhalten ; )

  26. Karin

    “Zum einen kritisiere ich das System zwischen Datenerfassung und laufender Auswertungen durch den Bund über eine Verhältnismässigkeit einer Person. Zum anderen sind die einzelnen amtlichen Stellen oft katastrophal organisiert. Die ganzen sinnlosen Arbeiten einer Verwaltung könnte die jährlichen Kosten beispielsweise locker halbieren.”

    @camocoma
    Weisst du wo das Problem liegt? Der Staat sammelt Daten in rauen Mengen, da arbeiten Tausende von Leuten, aber keiner hat den Schneit die Daten richtig zu deuten. Man bezahlt lieber jedem daher gelaufenen Jugo eine IV-Rente wegen Internet-Angst als ihn wegen versuchten Betruges des Landes zuverweisen.

  27. camocoma

    @karin

    Die Ämter erfüllen in keinem Kriterium die “Bürgschaften” für Verläufe (Karriere) von z.B. jugendlichen Gewalttätern (oder mir). Das Problem ist:

    Alle (Ämter) wissen ein bisschen was über dich (oder den Jugo), aber nicht ein Amt weiss alles !

    Es mag Pools geben, in denen einige verschiedene Info’s zusammenlaufen, aber eine Kette ist nunmal nur so stark wie ihr schwächstes Glied…

  28. R. B.

    Die Ämter verstecken sich hinter dem Amtsgeheimnis. Würde man das Amsgeheimnis zwischen den einzelnen Stellen, die dem Amtgeheimnis unterstellen, per Gesetz aufheben, so würde etwa die Hälfte der Beamte nicht mehr benötigt. Nicht nur der Missbrauch könnte so eingedämmt werden, sondern auch die Berechtigten müssten weniger unternehmen, um die Leistungen zu erhalten. Als Behinderter muss man auf jedem Amt die Hose runterlassen, ob es um eine spezielle Parkkarte geht oder beim Steueramt für einen Abzug, obwohl dieser von IV und Hilflosenenetschädigung als behinderter anerkannt ist.

  29. Ein Beschwichtiger ist einer der ein Krokodil füttert in der Hoffnung, dass er der letzte sein wird, den es frisst.
    Wer mag das wohl gesagt haben?
    Koran, mein Kampf… der Typ war schon nicht schlecht!
    Nun, was meinen unserere Weicheier in Bern?


    greet

  30. Clown

    eigene Firma gründen, Lohn dahin bezahlen lassen, PK bleiben lassen, AHV minimal. Im Alter dann verreisen. Gut möglich, dass es sich woanders dann ohnehin besser lebt, wenn wir hier so weitermachen!

  31. Knurri Murri

    Die roten Fahnenschwinger glauben standhaft an das nie endende Wirtschaftswachstum:

    http://www.20min.ch/news/schwe.....u-23146730

  32. Bürgermeister Hans Waldmann

    @R.B.
    Das wäre doch Peinlich wenn bekannt würde wie viel Amtsinhaber verdienen mit ihrer schlechten Qualifikation. Dazu noch das willkührliche Vorgehen und gewisse erschlichene Privilegien an den Tag kommen würde.

    Jedefalls ist das bei PK Verwalter schon sehr lange bekannt.

  33. R. B.

    @Bürgermeister
    Die Amtsinhaber verdienen offiziell nicht sehr viel. Sie haben jedoch Millionen zum Einkaufen oder zu Genehmigen . Da zeigen sich die Gegenpartei auf eine Art und Weise erkenntlich. Beispiel: ex Volkswirtschaftsminister Deiss
    http://news.search.ch/wirtscha.....in-emmi-vr

    Die Beamten handeln oft nicht wissentlich willkürlich. Willkür ergibt sich einfach.

    Bei den Pensionskassenverwalter war das Abzocken besonders einfach, da sich das Fussvolk gar nicht wehren kann. Für das Management / Kader gab und gibt es selbstverständlich Superpläne. Ich würde das BVG so ändern, dass eine Firma nur einen BVG-Plan für alle haben dürfte und die maximale jährliche Einzahlungsumme bei 0.5 Millionen wäre.
    http://www.spiegel.de/wirtscha.....51,00.html

  34. baron77

    Man muss nur die pompösen Bauten der jeweiligen Pensionskassen und deren obersten Verwaltungsratsmitgliedern sehen, eh Pardon, diese kann man gar nicht sehen, denn diese sind ja sehr gut von Blicken abgeschottet, vor allem bei den Letzteren. Man darf auf gar keinen Fall sehen, wer als Linker im VR davon profitiert.

  35. maurus

    bei PK Beratern wie z.B. Hans Kaufmann, SVP, bleibt halt für die PK-Destinaire nichts mehr übrig.

    @baron
    welche VR meinst Du?


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