15. Februar 2009 von Redaktion
Das Politbarometer der «SonntagsZeitung» zeigt, dass der Wähleranteil der SVP seit dem Wahltriumph im Herbst 2007 von 29 auf knapp 23 Prozent gesunken ist. Die BDP kommt auf vier Prozent.
Am eckligsten war der Kommentar der “Radio24-Politologin” Regula Stampfli. So ein Dummschwätzer ist wirklich einmalig.
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Unmöglich sind diese Zahlen nicht. 2007 29 % minus 4 % BDP-Vetternwirtschafts-Freunde ergeben 25 % und dann sind es nur noch 2 % auf 23 %. Gewisse Einbussen sind mE durchaus verständlich, denn die SVP hat in letzter Zeit nicht immer einen positiven und insbesondere einen etwas zerstrittenen Eindruck hinterlassen. Was mich mehr überrascht, ist das hervorheben des angeblich guten abschneidens der Schlumpfschen Spinatwachtelpartei “Bünzli und Deppen” von 4 %. Also mit 4 % würde ich nicht auftrumpfen. Eine Fozzel-Randpartei ohne Gewicht und ohne jegliche Eigenmarke, von der FDP nicht zu unterscheiden. Mit 4 % lässt sich nun mal kein Staat machen, auch nicht mit einer gekürten Schweizergeiss.
Es ist erstaunlich, dass die Basis der SVP nicht aufmüpfig wird.
Seit längerem sind die Querelen der Parteiführung geadezu lächerlich.
Blocher mutiert langsam nach links … ist es die Weisheit des Alters?
Nun will also Toni Brunner die SVP disziplinieren.
Es gibt kein besseres Beispiel für eine Diktatur als die SVP.
Hoffentlich merkt es die Basis. Es gibt Hoffnungen, Wählerschwund, faule Nester, kein SVP Stadtrat ..
Die BDP tritt nicht in allen Kantonen an, wie kann da eine Umfrage repräsentativ sein? Die FDP soll stabil sein? In Bern haben sie ja massiv an die BDP verloren.
Spielt es denn eine Rolle, wie gross eine Partei ist?
In der Vergangenheit waren es immer die kleinen Parteien, die mit den besten Ideen auffielen. Die grossen haben dann mit Verzögerung die Ideen geklaut oder die kleineren Parteien “intrgriert”.
Bei der SVP war das die Autopartei und noch eine rechtere.
Bis vor einigen Tagen war es ja auch nicht denkbar, dass die SVP (mindestens Blocher) zur Quasi-Verstaatlichung der UBS neigt.
Was soll uns diese Statistik beweisen? Etwa das die SVP nun keinen zweiten Sitz im Bundeshaus zu gute hat? Oder das die SVP den Kopf in den Sand stecken sollte? Oder das die Märchestunde der anderen Parteien weiter geht?
Und der Scheiss wird auch noch von den Billag Zahler finanziert. Solche wichtige Meldungen sind ja das Resultat von riskanten und schwieriger Arbeit, mit dem Scheissdreck begründen die Medien ihren Lohn.
Man beachte auch wie die nun taktisch von der drohenden Volksabstimmung wegen der Billagabzocke ablenken wollen.
@Jan
die SVP-Bundesräte werden wie alle anderen von der vereinigten Bundesversammlung gewählt. Punkt.
Zugut hat niemand etwas, sondern es sollten die Fähigsten der Willigen gewählt werden. Blocher hatte eine Chance, leider hat er sie nicht genutzt.
@maurus:
Blocher war den Linken und Schwarzen von Anfang an ein Dorn im Auge. Von Bekannten aus dem EJPD weiss ich, dass mit Blocher einigen “altgedienten Chefs” plötzlich ein eisiger Wind entgegenpfiff. Leute, die in den Jahren zuvor eine lockere Kugel schoben, mussten nach dem Amtsantritt Blochers plötzlich bis fünf Gänge hochschalten. Blocher als altgedienter Oberst merkte sehr rasch, dass er gewisse Leute an der kurzen Leine führen musste. Das EJPD wurde innert vier Jahren zu einem überdurchschnittlich guten Departement. Dazu kam, dass er sich die ewige Einmischung eines Bundesratskollegen von Anfang an nicht gefallen liess. In mehreren Dossiers begann er relativ rasch die Zügel anzuziehen. Das passte natürlich den Linken nicht, so liess man SP DRS während der Ganzen Amtsdauer auf Blocher einhauen und begann gegen Ende der Legislaturperiode mit immer hinterhältigeren Mitteln auf ihn loszugehen. Der Höhepunkt war ja wohl die sattsam bekannte Pressekonferenz mit Meier-Schatz und dem Putsch-Plan gegen Roschacher.
@Berner Bär
Genau, du sagst es richtig, der Hr. Blocher war ihnen im Weg, darum haben sie einen ganzen miesen Trick angewendet, heute würde man sagen es war Mobbing.