Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Bilaterale

7. Februar 2009 von Kulturbereicherer

Eine unscheinbare Ruhe bereitet sich vor der Abstimmung aus, fast schon Gleichgültigkeit.  Die Gegner der Bilateralen wissen, dass sie kaum die Abstimmung gewinnen werden. Es gibt auch keine seriösen Anhaltspunkte, die darauf hindeuten.

Die Umfragen, die im Vorfeld gemacht wurden, waren Propaganda:

  • Wake-up-Call
    Vor Weihnachten sickerte eine Umfrage durch – es war natürlich eine gezielte Indiskretion -, die die Gegner der Bilateralen weit vorne sahen. Der Zweck dieser Meldung war klar: die Befürworter mussten mobilisiert werden.
  • Me-too
    Kurz bevor die Abstimmungsunterlagen beim Stimmbürger eintrafen, konnte man erfahren, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Bilateralen zustimmt. Der psychologische Trick dabei ist, dass niemand zu den Verlierer gehören möchte und deshalb eher zustimmt – oder sich der Stimme enhält.
  • Sowohl-als-auch
    In der letzte Umfrage von Longchamp war dann zu erfahren, dass sich beide Lager die Waage halten. Damit liesse sich dann jeder mögliche Ausgang rechtfertigen. Wie ein Börsenschnurri würde er dann erklären, dass das eine oder andere Lager in den letzten Tagen vor der Abstimmung zugelegt habe.

Longchamps Umfragen sind Teil der Propagandamaschine des Staates. Man konnte das diesmal wieder deutlich erkennen. 

Aber auch die Stimmung im Volk gibt keine Anhaltspunkte. Die Wirtschaftskrise zeigt ihre ersten realen Auswirkungen und überlagert alles andere. Eine echte Polarisierung ist nicht erkennbar.

In diesem Zusammenhang stösst natürlich besonders sauer auf, dass die Banken die Hauptsponsoren der Pro-Kampagne waren. Zuerst verzocken sie sich an den Märkten, müssen Leute entlassen und dann setzen sie sich noch dafür ein, dass die Zigeuner ins Land kommen. Das kann so einfach nicht hingenommen werden.

Ältere Beiträge zum Thema



TIPP: Kommentiert bitte auf Facebook. Warum?
Sie können uns direkt auch ein Mail schreiben an arnold.winkelried@gmail.com
Winkelried auf Facebook


Abstimmung Antifa Ausländerkriminalität Balkan Bern Blocher Blogwerk Bundesrat Deutschland EDA Einwanderung EU Euro Europa Experte Finanzplatz Grüne Internet Islam Italien IV Journalismus Justiz Kanton Kommunismus Korruption Kryptomarxismus Meinungsfreiheit Migranten Nationalrat Personenfreizügigkeit Rassismus Schengen SCHWEIZ Sozialhilfemissbrauch Sozibusiness SP Sport Statistik Steuern SVP USA Verwaltung Wahlen Welt
  1. Rudenz

    Die EU-Turbos haben die beiden Vorlagen zusammengepackt, damit die SVP eine empfindliche Niederlage erleidet. Man sprach von 70% Ja-Anteil oder mehr. Es scheint aber eher dass die SVP 40-45% + x macht, wenn nicht gar 50% + x?
    Und noch etwas: Jeder Personenfreizügigkeits-Nein-Stimmer ist ein möglicher SVP Wähler. Insofern zeigt der Nein-Stimmen-Anteil vom Sonntag das Stimmenpotential der SVP bei den nächsten Wahlen.

  2. “Der psychologische Trick dabei ist, dass niemand zu den Verlierer gehören möchte und deshalb eher zustimmt – oder gar nicht stimmt.”

    Ver sein Abstimmungsverhalten nach solchen Kriterien ausrichtet ist schlicht und einfach dumm.
    Da das Schulsystem seit Jahrzehnten in fester roter Hand ist, erachte ich es für möglich, dass es viele gibt die leider nach solchen Masstäben wählen oder eben gar nicht in der Lage sind das Abstimmungsbüchlein ohne grösseren Bemühungen durchzulesen, und sich deshalb der Stimmpflicht enthalten.
    Später verbergen sie sich dann hinter einem durchdachten : “Me chat jo sowieso nüünt ändere, die z`Bärn machet jo sowieso was sie wönd!” um die eigene Gleichgültigkeit und Ignoranz diskret zu kaschieren.
    Es lebe die linke Pedagogik! :-)

  3. Redaktion

    @Rudenz
    45% SVP wäre auch keine gute Idee. In den Reihen dieser Partei hat es auch manchen Rabauken, dem man auch so nicht gerne über den Weg laufen würde. Das erklärt auch, warum sie bei Personenwahlen schlecht abschneidet. Ihr Stimmenpotential, bzw. Imagepotential ist grösser als ihr Personalpotential.

    Auch politisch wäre es nicht wünschenswert, wenn die SVP eine faktische Mehrheit hätte. Sie würde dann für jeden Mist verantwortlich gemacht. Ich sehe 33% als ideale Grösse. Damit kann sie die gröbsten Schindludereien verhindern und dennoch aktiv Opposiionspolitik machen. Wäre ihr Stimmenanteil grösser, wäre sie zu einer “konstruktiven” Oppositionspolitik gezwungen und müsste so mache Kröte schlucken, was sie zur Zeit nicht muss.

    Nein, nein, die Situation ist ganz gut wie sie ist.

  4. Bürgermeister Hans Waldmann

    @Rudenz
    Ich werde auch ein Nein in die Urne legen. Ich kann aber mein Nein in keiner Weise mit der SVP assoziieren, meiner Meinung nach ist die SVP zu einer Partei alter tyrannischer seniler Säcke verkommen.

  5. Soltten die Befürworter gewinnen, wird es für sie kein Sieg werden.
    1. Der Wirtschaft wird es nicht besser gehen
    2. Due Arbeitslosigkeit wird weiter steigen
    3. Die Sozialeinrichtungen könnten irgendwann zusammen brechen
    4. Kriminalität wird enorm steigen
    5. Wir nein Sager haben es ja bereits vorraus gesagt was kommen wird
    6. Das Gute ist , wir werden immer stärker und bei den nächsten
    Wahlen ist Zahltag!

  6. Karin

    “ich jedenfalls würde nie svp wählen es gibt noch genügend alternativen zur svp.”

    Aha, dann nenne uns mal deren Namen?

  7. Blocher

    @Karin
    EDU, SD, KVP

  8. Redaktion

    Na ja, ob das Alternativen sind … ???

    Die KVP geistert irgendwo in der Nähe dieser ominösen Bruderschaft vom Williamson herum, der Chefideologie der SD ist ein Geistesheiler und die EDU hat Probleme mit dem Urknall. Und zusammengerechnet haben die etwa 2,x Prozent.

  9. Es kann nur einen geben, und das ist die SVP Schweiz yeh!

  10. Alles ist relativ. Sowohl die Hoffnung von Rudenz als auch die Meinung der Redaktion hat etwas an sich. Die Befürworter gingen natürlich längere Zeit davon aus, dass keine Initiative gegen die Freizügigkeits-Erweiterung gestartet würde, der alte Christoph hatte sie mit seinen Aussagen ja auch darin bestärkt. Erst die junge SVP liess sich das nicht bieten und kratzte die notwendigen Unterschrifen mit äusserst wenig finanziellen Mitteln in letzter Sekunde noch zusammen. Und siehe da, Angst kehrte bei den vielen Mächtigen ein. Zuerst eine klare Sache, dann auf einmal muss man den Arsch noch gewaltig bewegen bis hoch hinauf und alle Register ziehen. Ich sehe das schon ähnlich wie Rudenz. Alles dafür, alle Parteien, Wirtschaftsverbände, Regierung, Gewerkschaften. Dagegen eine namhafte Partei, nicht einmal geschlossen mit zwei Kleinstparteien. Von dieser Warte her müsste eigentlich ein Resultat von 70 – 75 % JA gegen 25 – 30 % NEIN resultieren. Ein NEIN-Anteil von 45 % und darüber ist daher mE als Erfolg zu werten, auch wenn das Ziel nicht erreicht wurde. Es würde aber doch eindrücklich zeigen, dass weit mehr als die reine SVP und SD, EDU-Wählerschicht ein Unbehagen über die Einwanderungspolitik im Bauch haben, d.h. gar nicht weit weg von der Hälfte der Schweizer und das finde ich mehr ermutigend denn schockierend. Die Befürworter, insbesondere die Parteien sollten dann schon gewisse Rückschlüsse ziehen.

    Das geäusserte Unbehagen der Redaktion über ein zu stark werden der SVP hat sicher etwas für sich. Uebermächtige Parteien neigen naturgemäss zu bestimmten Auswüchsen wie Vetternwirtschaft, sichern von Pfründen etc. Die SVP ist jetzt schon für CH-Verhältnisse eine ungewohnt starke Partei, wobei sich das nur auf die Legislative und nicht auf die
    Exekutive bezieht und das ist ein grosser Unterschied. Ich persönlich hätte gar nichts dagegen, wenn die SVP, was mE zwar unwahrscheinlich ist, noch mehr zulegen könnte, meinetwegen bis 40 %. Ich wüsste nicht, was aus meiner Sicht dagegen sprechen würde. Noch lieber würde ich es sehen, wenn sich die SVP bei 30 % bis 35 % einpendeln würde und die beiden anderen Rechtsparteien wie SD und EDU auch Fraktionsstärke erhalten würden.
    Man sieht ja, wie der Hase heutzutage läuft. Vielfach SVP und Anhängsel gegen den ganzen Rest von 70 %. Damit kann man wenig bewirken. Man muss immer den Weg über Volksabstimmungen suchen. Von dieser Warte betrachtet, kann ich die Redaktions-Theorie nicht ganz nachvollziehen. Offenbar hat der Redaktor ein etwas zwiespältiges Verhältnis zur rechtsgelagerten Politszene oder irre ich mich? Welches wären denn seine Vorstellungen? Wenn die rechte Seite nicht gestärkt wird, werden wir bis an unser Lebensende weiter hier rumbrösmeln und passieren tut nichts. Der Redaktor von Winki hat vielleicht ein Interesse daran, ich aber nicht unbedingt, ich hätte lieber, wenn mal etwas in die richtige Richtung passieren würde.

  11. Herakleitos

    @Redaktion
    “Na ja, ob das Alternativen sind … ???” Das habe ich mich auch gefragt.

    Prof. Mörgeli brachte es scharfsinnig auf den Nenner: Es gibt nur noch zwei Parteien in der Schweiz:Die SVP und der Rest.

  12. Es wird gerne etwas vergessen, wer das Referendum gegen die erweitere Freizügigkeit gestartet und durchgezogen hat. Es war nicht die SVP, sondern die junge SVP, alle Achtung. Es waren nicht etwa die Pensionierten, die genügend Zeit gehabt hätten, auf den Plätzen herumzustehen und die Bürger zu mobilisieren. Es waren v.a. die jungen, im Erwerbsleben stehenden jungen SVP-ler, die ihre Freizeit dafür geopfert haben. Ich habe an einem solchen Stand unterschrieben, es waren 4 Personen da, die auf die Leute zugingen, alles Junge von gut 20 Jahren. Und diese Jungen haben die Regierung, die allmächtigen Wirtschaftsbosse und das Gros der Parteien ins rudern und schwitzen gebracht. Ja, es waren nicht die alten konservativen, ewig gestrigen und nicht mit der Zeit gehenden, es waren die Jungen, die auf die Barrikade gestiegen sind und das ist für mich ein gewisser Hoffnungsschimmer. Diese Situation hat eine gewisse Aehnlichkeit mit den Wahlanalysen der letzten österr. Nationalratswahlen 2008. Drei unabhängig durchgeführte Wahlanalysen zeigten nämlich entgegen der landläufigen Meinung, dass speziell viele Jungwähler den Rechtsparteien FPÖ und BZÖ ihre Stimme gegeben haben. Hauptgrund dieser Jungwähler: unerwünschte Einwanderung, Asyl- Immigrations- und Integrationspolitik, Kriminalität. Auch wurde die Begründung mitgliefert, dass speziell junge Leute im täglichen Umgang mit Ausländern in Beruf, Schule und Freizeit konfrontiert seien. Ich denke, in der Schweiz ist es nicht viel anders. Die Folgerung daraus soll jeder selbst ziehen.

  13. Rudenz

    Ich sagte nur, dass jeder Personenfreizügigkeits-Nein-Stimmer ein möglicher SVP-Wähler sein könnte, weil es in wesentlichen Fragen (EU, Asyl, Ausschaffungsinitiative, Kriminellenverhätschelung, Missbrauchsbekämpfung, Steuer- und Abgabensenkungen, Staatshörigkeit, Richterstaat, mehr Freiheit und weniger Staat, usw…) nun einmal keine Alternative gibt. Es gibt, wie ein vorheriger Schreiber richtig Professor Mörgeli zitierte, in vielen Fragen nur noch zwei Parteien: Die SVP und die anderen.

  14. Rudenz

    und noch etwas:
    Bei der Wähleranalyse der Nationalratswahlen 2007 hatte die SVP mit Abstand den grössten Anteil aller Neuwähler und aller Junwähler bis 30 Jahre. Ausserdem hätten gemäss dieser Analyse rund 40% aller Nichtwähler auch SVP gewählt. Von wegen “alte Säcke”.
    (Diese Analyse war in der NZZ. Ich konnte auf die Schnelle keinen Link als Beweis finden.)

  15. ich habe auf meinem blog eine umfrage gestartet:
    51 Personen haben mitgemacht
    38% Stimmen für Ja
    62% Stimmen für ein Nein

    Wenn dieses Ergebniss morgen in den Wahlen kommt, besauf ich mich das ich 1 Woche hier fehle ^^

  16. Redaktion

    Gratuliere,

    wir schlagen dich dann als Nachfolger von Longchamp vor.

  17. Annubis als neuer Longchamp?
    Hast du wenigstens eine Fliege?
    Eigentlich hat Annubis nicht viel weniger Menschen als Longchamp befragt, wenn nicht sogar mehr als er.

  18. maurus

    @rudenz

    PFZ hat nun mal nix mit SVP zu tun. Das kann hier jeder bestätigen, denn ich bin selten für SVP, aber manchmal gleicher Meinung in Sachfragen.

  19. Glaubt dem Maurus nicht!
    Er ist Blocher!

  20. maurus

    soll mir mal bitte einer die SVP erklären:
    1. die Zürcher SVP
    2. die Berner SVP
    3. die Bauern in der SVP
    4. die armen AHV Bezüger in der SVP
    5. die Walliser SVP (mit Freysinger)
    6. die Unternehmer der SVP
    7. die KMU-ler
    8. die Manager der SVP
    9. die rechtsextrem-Mitläufer
    10. die eltäre arrognate dikatatorische Parteispitze

  21. maurus

    falsch, schlechtmensch, heute hast du mit raten mal nicht richtig getippt…hoffentlich hast du auch nicht daneben gewählt.

  22. maurus

    eine Alternativ zur SVP ist, gar keiner Partei anzugehören. Dann kann man ebensogut mal rechts oder mal links stimmen, oder wie Blocher mal gegen oder mal für die PFZ sein.

  23. Ich erwarte nichts positives für morgen.
    Obwohl ich und du (gemäss deine Angaben) Nein stimmten, wird es ein Ja geben.
    Die Angstmacherei bezüglich Konsequenzen eines Ja waren einfach präsenter als die Angstmacherei bezüglich eines Neins.
    Bedauerlich eigentlich, dass in einem Land der das Gefühl hat eines der besten Schulsystemen der Welt zu haben auf derart niedriges emotionelles Niveau Wahlpropaganda betrieben wird.
    Und wenn es doch ein nein geben soll,muss der gute Sekt entkorkt werden.

  24. PS
    Bin gespannt wie lange, im Falle eines Ja, die nächsten Forderungen aus Bruxelles auf sich warten lassen werden.
    Ich schätze 1-2 Wochen bis es wieder erschütternde Schlagzeilen gibt.

  25. maurus

    das ist leider ein Problem der SVP-ler: sie glauben immer an ein Versagen.

    Warum hat die SVP nicht schon früh das Referendum ergriffen?
    Warum hat sie nicht einfach mit Argumenten und facts gekämpft?

    Die SVP ist nicht an der Lösung von Problemen interessiert, weil sie dann nicht mehr auf die anderen einhacken kann.

  26. ich der nächste longchamps?
    gut anzüge, fliegen krawatten hab ich alles kein problem.

    nur ob ich so gut leute manipulieren könnte wieder dieser typ? übrigens ich bin ned fotogen – also ned wirklich fürs tv gemacht ;p

  27. Frag doch denen selbst:
    vermutlich bei info@svp.ch
    Von mir aus gäbe es nichteinmal eine Freizügigkeit.

  28. @Annubis
    Fotogener als der Longchamp wärst du sogar wenn du den Arsch auf den Hals hättest statt den Kopf! :-)
    Ausserdem fällt die Krawatte völlig aus, eine Fliege muss es sein, um die scheinkompetenz zu untermauern.

  29. maurus

    @annubis
    apropos manipulieren:
    wenn du dich manipuliern lässt, ist das deine sache, aber schiebe nicht anderen in die Schuhe, manipuliert worden zu sein.
    Longchamps macht Umfragen und Hochrechnungen, und analysiert.
    Was machen die Parteien (SVP inbegriffen)? Sie bringen Unwahrheiten, Halbwahrheiten, einseitige Beleuchtungen und ausserdem falsche Prognosen usw.

  30. Willst du etwa dem Longchamp, der Sp-Parteikrie(ch)ger sowas wie Objektivität vorwerfen?
    Du beleidigst ihn bestimmt damit.

  31. maurus

    nö, niemand ist objektiv. Und er macht eigentlich nur eine job, für den er einen Auftrag hat und bezahlt wird.
    Wem es nicht passt, muss nicht zuhören oder lesen.

  32. Ja, leider wird er dafür noch bezahlt…

  33. Dr.Liffsey

    Wenn man wie Ich ein Nationalist ist, kann Ich logischerweise nur eine Partei wählen, die sich dazu bekennt das Land in der heutigen Form erhalten zu wollen. Eine der wenigen Parteien, die das tut ist die SVP.

    So gesehen könnte eine absolute Mehrheit der SVP für die Schweiz eine Notwendigkeit werden; denn obwohl das Volk den EU-Beitritt nicht will, unternehmen FDP, CVP und SP alles was sie können um den EU-Beitritt der
    Schweiz vorzubereiten (EU-Beitrittsgesuch nicht zurück gezogen, Anpassungen der Gesetzgebung, Beitritt zu Schengen, Bologna usw.). Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist natürlich die (erweiterte) Personenfreizügigkeit.

    Peter Scholl-Latour hat einmal gesagt, dass die europäischen Regierungen ihre eigenen Völker bescheissen würden. Frankreich, Holland, Irland haben
    die EU-Verfassung (=Gründungsakte der Vereinigten Staaten von Europa) im Referendum abgelehnt! Hat das etwa irgend eine Regierung beeindruckt? Keineswegs; die machen weiter und das Volk wird nun gar nicht mehr befragt! Der heutige Bundesrat ist da kein Haar besser.

  34. nun maurus. wer hat den als erstes geschrieen, als das mit dieser welcome-to-siwtzerland hp bekannt wurde? die Linken, die wollten allen weismachen, dass reinmann ein svp’ler das gebaut hat – wie wir wissen war das ja gelogen. wie alles was die sagen.

  35. R.B.

    @maurus et. al.

    Die Bundesräte und Regierungsräte haben “wissenschaftliche” Mitarbeiter. Diese haben Zugang zu den statistischen Basisdaten und können sich dann die Statistiken heraussuchen, welche Ihnen bzw. dem jeweilig “dienenen” Bundesrat / Regierungsrat, von Nutzen sind, und diese der Presse mitteilen. In Bereichen, wo es den Oberen nicht passt, ist das Data-Mining Taboo. Die Daten werden zwar gesammelt, aber nicht ausgewertet.

    Habt ihr mal versucht als Normalsterbliche an diese Basisdaten zu kommen? Ich kann euch versichern, dass sehr interessante Basisdaten auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene gesammelt werden. Die unerlaubte Publikation solcher Daten wird als Amtsgeheimnisverletzung angesehen und verfolgt.

    Daher ist es sehr wichtig, dass die SVP auch im Bundesrat und im Regierungsrat vertreten ist.

    Zudem ist der SVP hoch anzurechnen, dass sie sich die Mühe nimmt, die wenigen offen verfügbaren Daten auszuwerten und in mühsamer Kleinarbeit von den Ämter Daten anzufragen und zu hinterfragen. Denn normalerweise werden die Daten zwar igendwann mal geliefert, aber meist so, dass man nichts damit anfangen kann.

    Man könnte die Gesetze jedoch dahingehend ändern, dass auch die parlamentarischen Kommissionen Zugang zu diesen Basisdaten bekämen und mit Kommissionsbeschluss auch veröffentlichen dürften. Ich habe nähmlich den Verdacht, dass diese zwar die Tätigkeit unserer Oberen kontrollieren müssen, aber nur das zu sehen bekommen, was die Oberen wollen.

  36. Karin

    Tja das wars wiedermal leider.


© WINKELRIED 3.3 Theme by DREAMTHEME

Schweizerische Websites: Arlesheim | Stöhlker | Arrogant | SNOOP | Gedankenblitze | Campusblog | Fach-Websites: Maskulist | IDS | Pixelökonom | Oekologismus | IFU | Für Ökonomen: Monatshefte | Wirtschaftsgeschichte | Oekonomenblog | Wirtschaftliche Freiheit | Wall Street Journal | Deutschsprachige Websites: Neocon | Die Achse des Guten | Kopp | A. Unterberger | Salaminews | Anonyme Blogger: Fact-Fiktionen | Lizas Welt | Gegenstimme | Dolomitengeist | Bierhalunken | Zölibat | heplev | Geisteswelt | Höllensturz | Zettels Raum | Grüne Pest | Kybeline | Linke Webseiten: Augenauf | Juso | Medien: Junge Freiheit | Tacheles | Pikom | EF-Magazin | Preussische Allgemeine Zeitung | Weltwoche | English: Religion of Peace | Atlas Shrungs | Bewegungen: Konservativ Subversive Aktion |