30. November 2008 von Redaktion
Longchamp hat beiläufig während der Fernsehberichterstattung (ziemlich bissig bis schadenfreudig) erwähnt, dass man ihm das Geld nicht gegeben habe, um die Meinungstendenz der Unverjährbarkeitsinitiative (UV-Initiative) zu untersuchen. Am Sonntagabend ärgerte sich der Tages-Anzeiger mit deutlichen Worten:
Keinen derartigen Auftrag erhielt der Politologe dagegen für die Unverjährbarkeits-Initiative – die einzige Vorlage, bei der dies Sinn gemacht hätte. Und so tappte die SRG bis um 17 Uhr im Dunkeln. Bereits in den Umfragen vor der Abstimmung liess sie die Unverjährbarkeits-Initiative beiseite.
Man habe eben aus finanziellen Gründen Prioritäten setzen müssen und dies schon vor Wochen getan, sagt SRG-Sprecher Daniel Steiner. Im Nachhinein sei man immer schlauer.
Details, doch sie zeigen ganz klar, was für einen Job der Longchamp (gfs.bern) zu erledigen hat. Seine Aufgabe ist, frühzeitig Initiativen zu erkennen, die Erfolg versprechen, damit das Staatsfernsehen und subsidiär die Presse dagegen vorgehen können.
Der Betriebsunfall
Diesmal dachte man sich, man könne sich das Geld für die Erhebungen sparen, die Initiative hätte so oder so keine Chance. Wahrscheinlich hatte man die Initiative zur Behördenpropaganda im Hinterkopf. Als man damals ziemlich sicher sah, dass sie nicht durchkommen werde, beschränkte sich die SRG auf das Totschweigen. Sicherheitshalber wurden von Hugo Stamm/Tagesanzeiger einfach sämtliche Initianten zu Sektenbrüder erklärt.
Die Methoden
Hätte man frühzeitig das Erfolgspotential der Initiative erkannt, wäre die SRG-Propaganda sofort angelaufen. Die Methoden sind dabei folgende:
- diffamierende Berichterstattung über die Initianten (Sektennähe, sonst komische Chaibe, etc.),
- Experten: die üblichen Haustrottel der SRG: Publicity gegen Propaganda lautet der Deal,
- Personalisieren: wer für die Initiative stimme, stimme für Blocher,
- Polarisieren: die Initiative kommt aus der rechtsextremen Ecke,
- usw.
Man stelle sich nur mal vor, wie viele Initiativen und Referenden anders ausgehen würden ohne Fernsehpropaganda. Diesmal konnte man – per Zufall – ganz klar die Rolle der SRG erkennen. Und es zeigt auch ganz klar auf, welchen Job der Longchamp (SP-Mitglied!) dort erfüllt. Er ist, wie von Winkelried schon oft erwähnt, nichts anderes als der Lotse im Endanflug, der die Berichterstattung der SRG entsprechend ausbalanciert.
Die Schlussfolgerung ist klar: unsere Billag-Gebühren sind eine staatliche Indoktrinationspauschale. Erstaunlich ist aber auch, wie die SVP trotz dieser staatlichen Propagandamaschine – die ausschliesslich gegen sie gerichtet ist – immerhin 30 Prozent Wähleranteil erreicht hat. Ohne die SRG wären die Linken und Grünen eine marginale Grösse.
Widmer-Schlumpf muss nun die Initiative “neutralisieren”
Wie war es bei der Verwahrungsinitiative? “Völkerrechtlich nicht umsetzbar!”, meinten die Linken. Dieses Spiel wird nun auch hier losgetreten werden. Widmer-Schlumpf hat schon angekündigt, dass die Umsetzung sehr schwierig sei. Da ist wohl Jedem klar, was sie hier damit meint.
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Wäre SF DRS und die Pendants in der Romandie und dem Tessin ein Pay-TV, oder vollständig werbefinanziert, wäre das Problem schon längst gelöst und Longchamps müsste sich einen Job in der freien Wirtschaft suchen gehen, oder nach Nordkorea auswandern.
Einen ersten Schritt gegen das schlechte SF seht ihr auf der Webseite: http://www.byebyebillag.ch/de/home/
ach kommt zwischen einer gewonnen initiative und der wirklichen schlussendlichen umsetzung liegen welten.
wetten das ganze geht vor bundesgericht und wird dort als verfassungswidrig erklärt und schon ist das ganze umsetzungsproblem gelöst…
Ein Wunder das der Stuhl vom Haldimann noch nicht wackelt. Jetzt hat er sich sogar beim Ueli Maurer entschuldigen müssen.
Wieder so ein linker Hofplapperer:
http://www.tagesanzeiger.ch/sc.....y/14769960
Das soll ein studierter Politologe sein und er hat keine Ahnung von Politik. Der Inhalt ist einfach nur blöd, doch was uns am meisten ärgert ist der Zustand der schweizerischen Bildungspolitik. Mit solchen Nieten kommen wir nimmer durch die Krise, wir könnten den nicht einmal zum Schaufeln brauchen.
Das Volk lässt bei Gerechtigkeit nicht gerne Verarschen, bald kommt die Raser-Initiative die auch angenommen wird!
Leider haben die Linken das Bundesgericht unterwandert und werden im nachhinein alles für nichtig erklären. Siehe auch Verwahrungsinitiative.
Es kotzt mich an wenn der Volkswille mit Füssen getretten wird.
Und diese Eveline mit Ihrem Aroganten Lächeln unterstützt dass auch noch.
Im Kanton Zürich haben wir die Kampfhunde verboten und schon tönt es von Linker seite… OHHH das wird aber schwierig umzusetzen!
Ich sehe da kein Problem? Es gibt ja schlisslich Spritzen..
@Tell
Sollten sich die sogenannten Bundesrichter immer mehr erdreisten, sich über das Volk zu stellen, so müssen diese Damen und Herren halt aus dem Verkehr gezogen werden. Es gibt dazu verschiedenste Mittel, schönere und unschönere. Fremde Richter wurden schon früher guteidgenössisch zum Teufel gejagt.
@Oeko-Clown
Wo Du recht hast hast Du recht!
Vielleicht warte ich mal bei der Hohlen Gasse auf diese Verräter!
@Tell
Ich hoffe, dass die Spritzen die du meinst für inkompetenten Halter gedacht sind….
Das Arschloch des Hundes befindet sich eben leider vielfach am Ende der Leine…