30. November 2008 von Redaktion
Die Stimmberechtigten in den Kantonen Thurgau und Graubünden verwerfen HarmoS. Das Konkordat wurde damit bereits in 3½ Kantonen bachab geschickt und in St.Gallen und Zürich wurde HarmoS nur relativ knapp angenommen. In den nächsten Monaten stehen weitere Abstimmungen an, die SVP geht davon aus, dass die gesamtschweizerische Harmonisierung nicht zu Stande kommen wird.
Die Stimmbürger der Kantone Luzern, Appenzell Innerrhoden sowie heute Thurgau und Graubünden haben damit klar zum Ausdruck gebracht, dass sie ihre vierjährigen Kinder nicht obligatorisch in die Schule bzw. Kindergarten schicken wollen. Die auf Eigen- und Erziehungsverantwortung bauende Schulpolitik hat sich damit durchgesetzt. Die SVP wird ihren Kampf gegen HarmoS weiterführen und ist zuversichtlich, dass weitere Kantone dem undemokratischen Konkordat der Erziehungsdirektorenkonferenz EDK eine klare Abfuhr erteilen werden.
Bereits im Februar wird in Nidwalden über das Konkordat abgestimmt. Ebenso können die Stimmbürger in den Kantonen Schwyz und Obwalden nächstes Jahr über den HarmoS-Beitritt entscheiden. Das Referendum im Kanton Bern wird wohl auch zu Stande kommen, das bedeutet, dass auch dort das Volk das letzte Wort zu HarmoS haben wird.
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Wenn die SVP will, dass Harmos scheitert, sollte man aber mehr machen wie im Kanton SG. Im Kanton TG wurde das Thema durch ein Komitee, u.a. im Lokal-TV, sensibilisiert und auf die Probleme von Harmos hingewiesen. Im Kanton SG passierte eigentlich nichts. Ich habe mal drei Proben mit Nachbarn mit jungen Kindern gestartet, was die überhaupt von Harmos wissen. Ergebnis = praktisch Null. Man sollte schon etwas tun, um Erfolg zu haben.
nun ich habe das thema harmos ein wenig beobachtet. in allen sankt galler medien kamen nur reportagen FÜR harmos. auch die leserbriefe waren fast ausschliesslich für harmos – und gabs mal ein negativer brief wurde er in den folgenden tagen zusammengetextet…
viel bringen wird harmos im kanton st.gallen auch wenn es anläuft auch nicht. es gibt zuviele privatschulen und kindergärten. der run darauf wird sich einfach verstärken und so wird es nochmehr dieser privaten schulen geben.
und was die schulen in den quartieren lachen, zil,winkel uä in st.gallen machen ist eh wurscht da ist ja die ausländerquote eh über 80%…